DE69801892T2 - Drehbare vorrichtung und verfahren zum entfernen von drähten eines ballens - Google Patents
Drehbare vorrichtung und verfahren zum entfernen von drähten eines ballensInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Entfernen von Drähten, die um einen Ballen gewickelt sind, der in den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 11 definierten Art.
- Eine Vorrichtung und ein Verfahren dieser Art sind in der EP-A-251 414 beschrieben. Die Vorrichtung enthält einen Rahmen, der über einer Zufuhrstrecke zum Zuführen eines Ballens angeordnet werden muss. Der Rahmen enthält eine Klemm-Schneid- Vorrichtung, die Klemmbacken zum Klemmen des Drahtes und Schneidbacken zum Schneiden des Drahtes enthält. Die Klemm- und Schneideinrichtungen sind entlang des Rahmens bewegbar, Während der Ballen beim Schneiden und Entfernen des Drahtes stationär bleibt. Wenn ein Draht entfernt werden muss, wird der Ballen in eine Position innerhalb des Rahmens bewegt und angehalten. Danach werden die Klemm- Schneid-Einrichtungen bewegt, um den Draht durch die Klemmbacken festzuklemmen und danach durch die Schneidbacken zu schneiden. Dann werden die Klemm-Schneid- Einrichtungen bewegt, um den Draht abzuziehen und ihn zu einer Drahtschreddereinrichtung zu bewegen.
- Die Erfindung bezieht sich grundlegend auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Entfernen von Draht, der um einen Ballen aus verkaufsfähiger Pulpe gewickelt ist. Der Durchtrenn- und Aufwickelkopf, der durch die Vorrichtung verwendet wird, um Drähte zu entfernen, ist ebenfalls eine getrennte Erfindung. Grundlegend enthält die Erfindung eine Vorrichtung zum Tragen und Drehen des Ballens um eine Achse durch seinen Mittelpunkt, eine Vorrichtung zum Durchtrennen des Drahtes an einer Drehposition des Ballens und eine Vorrichtung zum Abziehen des durchgetrennten Drahtes vom Ballen bei einer zweiten Drehposition des Ballens.
- In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel hat die Vorrichtung einen Drehförderer, der den Ballen zu seiner Bearbeitungsposition bringt, den Ballen um 360º dreht und dann den Ballen von seiner Bearbeitungsposition weg transportiert. Benachbart des Drehförderers ist ein Rahmen angeordnet, der einen ersten Arm trägt, der an seinem Ende eine Rückhaltescheibe aufweist, die auf die Oberseite des Ballens abgesenkt wird. Die durch die Rückhaltescheibe aufgebrachte, nach unten wirkende Kraft ist groß genug, um die Drähte am Ballen zu halten, wenn sie durchgetrennt sind, jedoch gering genug, dass die Drähte nach dem Durchtrennen vom Ballen abgezogen werden können. Der Rahmen trägt weiterhin einen zweiten Arm, der an seinem Ende einen Trennkopf aufweist. Der zweite Arm wird gedreht, um den Trennkopf in Kontakt mit der Oberfläche des Ballens zu bringen, wenn sich der Ballen dreht. Während der Drehung des Ballens kommt der Trennkopf an einer ersten Drehposition in Kontakt mit Drähten und trennt sie durch. An einer zweiten Trennposition kommen der Trennkopf und ein Wickelkopf in Kontakt mit der rückwärtigen Seite der Drähte, die vorher durchgetrennt wurden, ziehen sie vom Ballen weg und wickeln sie um eine Spule. Wenn der Ballen eine vollständige Drehung durchgeführt hat und alle Drähte entfernt wurden, hebt der erste Arm die Rückhaltescheibe vom Ballen weg, zieht der zweite Arm den Trennkopf vom Ballen weg, legt der Trennkopf die Drahtspule in einen Drahtsammelbehälter ab und der Ballen wird wegtransportiert.
- Das Verfahren der vorliegenden Erfindung besteht grundlegend darin, einen Ballen an einer einzigen Position um 360º zu drehen, um die Drähte oder Bindestreifen an einer Abtrenn- und Entfernposition einer Trenneinrichtung zu präsentieren. Der Ballen wird durch einen Rotationsabschnitt bewegt, um einen Draht oder Drähte an einer ersten der gegenüberliegenden Seiten des Ballens zu präsentieren, wo die Drähte durchgetrennt werden, danach wird der Ballen durch einen zweiten Drehabschnitt gedreht, um den nächsten Draht oder die nächsten Drähte an der gegenüberliegenden Entfernungsseite des Ballens zu präsentieren, wo diese Drähte durchgetrennt werden, dann wird der Ballen durch einen dritten Drehabschnitt gedreht, um die vorher geschnittenen Drähte der Durchtrenn- und Entfernungsposition zu präsentieren, wo die durchgetrennten Drähte entfernt werden, und schließlich wird der Ballen durch einen vierten Drehabschnitt gedreht, um den zweiten Satz durchgetrennter Drähte der Durchtrenn- und Entfernungsposition zu präsentieren, wo die verbliebenen Drähte entfernt werden.
- Es ist leicht einzusehen, dass die Vorrichtung und das Verfahren verschiedene Vorteile haben. Darunter den, dass die Vorrichtung in der Lage ist, alle Arten von marktfähigen Pulpeballen vom Draht zu befreien, einschließlich umhüllter oder nicht umhüllter Ballen, trockener Blattballen, vorgetrockneter Ballen und nasser Wickelballen. Die Vorrichtung hat weiterhin den Vorteil, dass sie die Zykluszeit zum Behandeln eines Ballens reduziert und darüber hinaus leichter aufzubauen und zu unterhalten ist als bisher erhältliche Maschinen.
- Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung.
- Fig. 2 ist die Draufsicht auf die Vorrichtung.
- Fig. 3 ist eine Ansicht von unten des Trennkopfes.
- Fig. 4 ist ein Querschnitt entlang der Linie 4-4 der Fig. 3, jedoch umgedreht gezeigt, um seine Position während des Betriebs der Vorrichtung besser zu zeigen.
- Fig. 5-9 sind schematische Darstellungen, die die typische Anordnung von Drähten am Ballen zeigen und die Schritte beim Verfahren illustrieren, durch die die Drähte durch den Trennkopf durchgetrennt und vom Ballen entfernt werden.
- Eine typische Verschnüranordnung für einen Pulpeballen ist in Fig. 5 gezeigt. Bekanntlich wird der Ballen 20 im allgemeinen mit vier Drähten verschnürt: Zwei Drähte 28 sind in einer Richtung vertikal um den Ballen gewickelt und zwei andere Drähte 30 sind um den Ballen vertikal in einer weiteren Richtung gewickelt. Mit dieser Anordnung hat der Ballen zwei Drähte, die vertikal über jede Seitenfläche des Ballens laufen und vier Drähte, die einander auf der oberen und der bodenseitigen Fläche des Ballens überschneiden. Es soll darauf hingewiesen werden, dass die Vorrichtung Ballen mit nur einem Draht oder mit mehreren um ihn herumgewickelten Drähten bearbeiten kann, obwohl die vorstehend beschriebene Anordnung der Drähte typisch ist.
- Die gesamte Konstruktion und die Wirkungsweise der Vorrichtung ist am besten in Fig. 1 ersichtlich. Die Drahtentfernungsvorrichtung besteht aus einem Rahmen 12, einem Tragarm 14 und einem Steuerarm 16. Der Tragarm 14 ist mit einem Ende mit einem Wagen 32 und mit seinem gegenüberliegenden Ende mit einer Rückhaltescheibe 22 verbunden. Der Steuerarm 16 ist mit einem Ende am Wagen 32 und am anderen Ende mit einem Trennkopf 24 verbunden. Der Wagen 32 ist über Führungsrollen 39 gleitend mit einem Vertikalteil 34 verbunden, und das Vertikalteil ist fest am Rahmen 12 angeordnet. Benachbart des Rahmens ist ein Drehförderer 18 vorgesehen, der den Ballen 20 trägt und sich um eine vertikale Achse drehen kann.
- Wenn die Maschine in Betrieb ist, wird der Ballen 20 auf dem Drehförderer 18 platziert, der den Ballen zu einer Stelle direkt unterhalb der Rückhaltescheibe 22 transportiert. Der Tragarm 14 senkt die Rückhaltescheibe auf die Oberfläche des Ballens 20 ab, um die Drähte während des Trennprozesses auf dem Ballen zu halten. Nachdem die Rückhaltescheibe 22 auf den Ballen 20 abgesenkt wurde, schwenkt der Steuerarm 16 vom Rahmen 12 weg und bringt den Aufwickelkopf 24 in Eingriff mit der seitlichen Oberfläche des Ballens 20. Der Drehförderer 18 beginnt den Ballen 20 zu drehen und die Zähne eines Trennblattes 26 (Fig. 3), die sich mit einer höheren Winkelgeschwindigkeit als der Förderer drehen, kommen in Kontakt mit den um den Ballen gewickelten Drähten, treten mit diesen in Eingriff und trennen sie durch. Der Begriff "Durchtrennen" wird hier sowohl im Sinne von "Brechen" als auch im Sinne von "Schneiden" des Drahtes gebraucht. Wenn sich der Ballen weiterdreht, kommen Drähte, die vorher durch das Trennblatt durchgetrennt wurden, wieder in Kontakt mit dem Trennblatt; das Trennblatt kommt mit diesen vorab geschnittenen Drähten in Eingriff, zieht sie vom Ballen ab und wickelt die Drähte um eine Spule 54. Mit fortschreitender Drehung des Ballens kommen die am Ballen verbliebenen, getrennten Drähte in Kontakt mit dem Trennblatt und werden ebenfalls vom Ballen entfernt und aufgewickelt. Wenn alle Drähte vom Ballen entfernt wurden, schwenkt der Steuerarm 16 vom Ballen weg in eine Ausgabeposition, wo die Drahtwickel von der Spule in einen Aufnahmebehälter ausgestoßen werden, und kehrt dann in eine Wartestellung zurück, wo der Steuerarm ruht bis die Vorrichtung mit dem nächsten Ballen beladen wurde und dieser bereit zur Bearbeitung ist.
- Wie am besten in den Fig. 1 und 2 gezeigt, ist der Tragarm 14 auf einem Wagen 32 montiert, der über Führungsrollen 39 gleitend an einem Vertikalteil 34 befestigt ist. Das Vertikalteil 34 ist ein hohles Rohr mit quadratischem Querschnitt, das am Rahmen 12 befestigt ist. Der Wagen ist eine einzelne Einheit, in die das Vertikalteil eingesetzt ist. Eine Reihe von Flanschen am Wagen tragen acht Führungsrollen 39, die den Wagen entlang des Vertikalteils führen, wobei zwei Rollen entlang jeder Seite des Vertikalteils 34 laufen. Ein Hydraulikzylinder 36 verbindet den Wagen mit dem Rahmen und treibt die Vertikalbewegung des Wagens an. Am gegenüberliegenden Ende des Tragarms bezüglich des Wagens ist die Rückhaltescheibe 22 montiert.
- Fig. 1 zeigt die Einzelheiten der Verbindung der Rückhaltescheibe 22 mit dem Tragarm 14. Die Rückhaltescheibe ist über ein Universalgelenk 38 mit einer Vertikalwelle 40 verbunden, die gleitend am Tragarm befestigt ist. Die Vertikalwelle wird durch einen Rückhaltering 42 gehalten und kann sich über einen begrenzten Bereich vertikal bewegen, wobei ihre Abwärtsbewegung durch den Rückhaltering und ihre Aufwärtsbewegung durch eine Aufspannmuffe 44 begrenzt ist.
- Wenn sich die Vorrichtung in Betrieb befindet, senkt der Hydraulikzylinder 36 den Wagen ab, wodurch die Rückhaltescheibe 22 auf den Ballen 20 abgesenkt wird. Wenn die Rückhaltescheibe in Kontakt mit der Oberseite des Ballens kommt, wird die Vertikalwelle 40 relativ zum Tragarm nach oben gedrückt, bis die Aufspannmuffe 44 einen Ballenpositionsschalter 46 ausschaltet, was der Maschine signalisiert, dass sich die Rückhaltescheibe in Kontakt mit der Oberseite des Ballens befindet und dass die Abwärtsbewegung des Tragarms beendet werden sollte. Das Universalgelenk 38 gestattet der Rückhaltescheibe irgendwelche Ungleichmäßigkeiten in der Oberseite des Ballens auszugleichen, beispielsweise wenn der Ballen nicht perfekt quadratisch ist, so dass die Oberseite des Ballens nicht perfekt horizontal ist, dann gestattet das Universalgelenk 38, dass die Rückhaltescheibe so positioniert wird, dass sie trotzdem mit der Oberseite des Ballens fluchtet. Die durch die Rückhaltescheibe nach unten auf die Oberfläche des Ballens aufgebrachte Kraft ist groß genug, um die Drähte am Ballen zu halten, während sie durchtrennt werden, und ihre Spannung weggenommen wird, jedoch gering genug, damit die Drähte zwischen dem Ballen und der Rückhaltescheibe gleiten können, so dass sie vom Ballen abgezogen werden können, nachdem sie durchtrennt wurden.
- Die Konstruktion und Wirkungsweise des Steuerarms ist am besten in den Fig. 1 und 2 ersichtlich. Der Steuerarm ist ein Parallelogrammgelenk mit vier Stangen, das am Wagen 32 derart festgesteckt ist, dass sich der Steuerarm mit dem Wagen vertikal bewegt und um den Drehzapfen 15 verdreht. Da der Tragarm 14 ebenfalls am Wagen befestigt ist, wird ein konstante Abstand zwischen dem Tragarm und dem Steuerarm aufrechterhalten. Die Drehung des Steuerarms 16 um den Drehzapfen wird durch einen Pneumatikzylinder 46 bewirkt, der mit einem Ende am Wagen und mit dem gegenüberliegenden Ende am Steuerarm befestigt ist. Die Gelenkbewegung des Vierstangengelenks, um den Trennkopf 24 relativ zum Steuerarm gelenkt zu bewegen, erfolgt durch einen Pneumatikzylinder 48, der mit zwei Verbindungen des Vierstangengelenks verbunden ist. Der Trennkopf 24 ist am Steuerarm an dem Ende befestigt, das dem Ende gegenüberliegt, mit dem der Arm am Wagen befestigt ist.
- Während des Betriebs der Vorrichtung, dreht der Pneumatikzylinder 48 den Steuerarm bis sich der Trennkopf 24 in Kontakt mit der Oberfläche des Ballens befindet und hält den Trennkopf in einer Nachfolgebewegung um den Ballen in Kontakt mit der Oberfläche des Ballens zu halten, wenn sich der Ballen dreht. Wenn sich der Steuerarm um den Drehzapfen dreht, bewegt der Pneumatikzylinder 48 den Vierstangenmechanismus gelenkig, so dass der Trennkopf gerade gegen die Oberfläche des Ballens gehalten wird, so dass der Betrieb des Trennkopfes optimiert wird. Wenn sich der Ballen um 380º gedreht hat, und alle Drähte entfernt wurden, drehen die Pneumatikzylinder 46 und 48 den Steuerarm vom Ballen in eine vollständig zurückgezogene Position weg, wo der aufgewickelte Draht aus dem Wickelkopf ausgestoßen wird. Der Pneumatikzylinder 46 dreht dann den Steuerarm zurück in Richtung des Ballens, bis der Steuerarm einen Armwarteschalter 50 ausschaltet, wodurch der Maschine angezeigt wird, dass sich der Arm in seiner Warteposition befindet und bereit ist, einen neuen Ballen zu bearbeiten.
- Die Fig. 3 und 4 zeigen den Trennkopf 24. Der Trennkopf hat einen Hydraulikmotor 52 (Fig. 1) in Verbindung mit einem kreisförmigen Trennblatt 26 zu dessen Drehung. Eine zylindrische Spule 54 mit einem geringeren Durchmesser als das Trennblatt ist konzentrisch mit dem Trennblatt montiert und eine Rückhalteplatte 56 erstreckt sich über den Boden der Spule, um den um die Spule gewickelten Drahtwickel am Abgleiten zu hindern. Ein besonderes Ausführungsbeispiel, bei dem das Wickelblatt 26 und die Spule 54 einstückig ausgebildet sind, ist in Fig. 4 gezeigt. Ferner hat das Trennblatt bevorzugt stumpfe Zähne, um die Drähte eher zu brechen als zu schneiden; die Erfindung umfasst jedoch auch das Schneiden der Drähte und die Verwendung einer unabhängigen, getrennten Drahtentfernungseinrichtung, die nicht einstückig mit dem Trennkopf ausgebildet ist.
- Während des Betriebs des Trennkopfes dreht der Hydraulikmotor 52 das Trennblatt 26 mit einer Winkelgeschwindigkeit, die größer als die Winkelgeschwindigkeit des Drehförderers ist; gewöhnlich beträgt die Winkelgeschwindigkeit des Blattes etwa 80 UPM. Wenn das Blatt in Kontakt mit einem Draht kommt, der noch nicht getrennt wurde, treten die Zähne des Blattes mit dem Draht in Eingriff und trennen ihn durch. Der Draht bleibt nach dem Durchtrennen am Ballen unter Wirkung der Rückhaltescheibe, und wenn sich der Ballen weiterdreht und der Kopf auf einen Draht trifft, der bereits durchtrennt wurde, kommen die Zähne des Blattes wiederum in Eingriff mit dem Draht, aber diesmal ziehen sie den Draht vom Ballen ab und wickeln ihn um die Spule 54. Die Drähte werden auf der Spule durch die Rückhalteplatte 56 gehalten.
- Die Fig. 5 bis 9 zeigen am besten die Abfolge der beim Entfernen des Drahtes vom Ballen auftretenden Ereignisse und zeigen am besten das Verfahren der Erfindung. Die Figuren zeigen den Trennkopf 122, gehalten in seiner Arbeitsposition gegen die Oberfläche des Ballens durch den Steuerarm 16, und zeigen ebenfalls die Rückhalteplatte 22 in ihrer abgesenkten Position auf der Oberfläche des Ballens. Der Zyklus beginnt mit Fig. 5, wo der Trennkopf gerade in Kontakt mit der Oberfläche des Ballens gebracht wurde. Wenn sich der Ballen durch die ersten 90º seiner Drehung bewegt hat, wie in Fig. 6 gezeigt, folgt der Kopf der Oberfläche des Ballens entlang der Fläche A, trifft auf den ersten Satz von Drähten 28 und trennt sie durch, wie oben beschrieben. Wenn sich der Ballen weiterdreht durch die zweiten 90º seiner Drehung, bewegt sich der Wickelkopf entlang der Oberfläche B des Ballens, wie in Fig. 7 gezeigt, wo er auf den zweiten Satz von Drähten 30 trifft und auch diese durchtrennt. Eine dritte Drehung des Ballens um 90º, gezeigt in Fig. 8, bewegt den Kopf entlang der Oberfläche C des Ballens, wo er wiederum auf den ersten Satz Drähte 28 trifft, die entlang der Oberfläche A während der ersten Drehung um 90º durchtrennt wurde. Da die Drähte bereits durchtrennt sind, greift das Blatt in die Drähte 28 ein, zieht sich vom Ballen ab und wickelt sie um die Spule 54, wie oben beschrieben. Nachdem die Drähte 28 vom Ballen an der Oberfläche C abgezogen wurden, dreht sich der Ballen um die letzten 90º, wie in Fig. 9 gezeigt, und der Wickelkopf bewegt sich entlang der Oberfläche D, wo er auf den verbleibenden Satz durchtrennter Drähte 30 trifft und sie vom Ballen in der gleichen Weise abzieht, wie er dies mit den Drähten 28 entlang der Fläche C gemacht hat. Fig. 9 zeigt den Ballen am Ende seines Zyklus, wo alle Drähte entfernt wurden, und wo er auf dem Drehförderer wegtransportiert wird.
- Wenn der Zyklus, wie oben beschrieben, beendet wurde, bewegt der Steuerarm den Trennkopf aus seiner Arbeitsposition gegen die Oberfläche des Ballens in eine Abgabeposition. Nach dem Erreichen der Abgabeposition wird die Rückhalteplatte 56 durch den Hydraulikzylinder 57 von ihrer Position am Ende der Spule weggedreht, bis sie den Tisch-Offen-Schalter 58 betätigt, was anzeigt, dass sie vollständig zurückgezogen ist. Das Trennblatt und die Spule werden mit einer Winkelgeschwindigkeit von 120 UPM rückwärts gedreht. Das Zurückziehen der Rückhalteplatte lässt das Ende der Spule frei, so dass die Drähte, die vom Ballen entfernt wurden und nun um die Spule gewickelt sind, von der Spule herunter und in einen Aufnahmebehälter gleiten können. Nachdem die Drahtwickel abgegeben wurden, kehrt die Rückhalteplatte in ihre geschlossene Position über das Ende der Spule zurück und der Steuerarm wird in Richtung auf den Ballen zurückbewegt, bis er den Arm-Warte-Schalter 50 betätigt, was der Maschine anzeigt, dass er bereit ist, einen neuen Ballen aufzunehmen und zu bearbeiten.
- Die Fig. 1 und 2 zeigen am besten den Betrieb des Drehförderers 18. Der Drehförderer hat eine viersträngige Förderketteneinheit 60, die über einem Drehtisch 62 montiert ist, wobei der Drehförderer durch einen Hydraulikmotor 64 angetrieben wird. Im Betrieb startet der Drehförderer aus einer Warteposition, wo er in Kontakt mit einem Schalter 66 für die Warteposition des Drehförderers steht. Wenn der Drehförderer mit einem Ballen beladen wurde, transportiert die Förderketteneinheit den Ballen in eine Position direkt unterhalb der Rückhaltescheibe. Die Rückhaltescheibe wird auf die Oberseite des Ballens abgesenkt und der Drehförderer beginnt den Ballen um 360º um seine vertikale Achse zu drehen, während der Trennkopf die Drähte vom Ballen entfernt, wie dies oben beschrieben wurde. Wenn der Drehförderer eine volle Umdrehung durchgeführt hat, kommt der wiederum in Kontakt mit dem Schalter 66 für die Warteposition des Drehförderers, was der Maschine anzeigt, dass der Zyklus beendet ist, so dass der Steuerarm 16 zurückgezogen werden sollte, die Rückhalteplatte 22 angehoben werden sollte und der Ballen vom Drehförderer weg transportiert werden sollte. Nach dem Zurückziehen des Steuerarms und dem Anheben der Rückhalteplatte beginnt der Hydraulikmotor 65 die Förderkette wieder anzutreiben, und der Ballen wird von der Förderkette weg transportiert, an dem Ende, das dem Ende gegenüberliegt, wo er auf die Förderkette aufgegeben wurde.
- Obwohl die bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dargestellt und beschrieben wurden, ist es klar, dass sich dem Fachmann auf dem vorliegenden Gebiet Abwandlungen erschließen. Demgemäß ist die Erfindung nicht auf die speziellen Ausführungsbeispiele oder Verfahrensschritte beschränkt, die in den Zeichnungen dargestellt oder in der Beschreibung erläutert wurden.
Claims (17)
1. Vorrichtung zum Entfernen eines um einen Ballen (20) gewickelten Drahtes (28,
30), wobei sich ein erster Bereich des Drahtes (28, 30) entlang einer ersten
Oberfläche (A, B) des Ballens (20) und ein zweiter Bereich des Drahtes (28, 30) entlang einer
zweiten Oberfläche (C, D) des Ballens (20) erstreckt, mit einer Trageinrichtung (18)
zum Unterstützen des Ballens (20) und einer Einrichtung (24) zum Eingriff mit dem
Draht (28, 30) an einer Oberfläche des Ballens (20) zum Durchtrennen des Drahtes
(28, 30) und zum Abziehen des durchtrennten Drahtes vom Ballen (20), dadurch
gekennzeichnet, dass die Trageinrichtung (18) so ausgebildet ist, dass sie den Ballen
(20) um eine Achse durch seinen Mittelpunkt dreht;
dass die Einrichtungen (24) zum Durchtrennen und Abziehen des Drahtes (28, 30) so
ausgebildet sind, dass sie den Draht (28, 30) an der ersten Oberfläche (A, B) des
Ballens (20) an einer Drehposition des Ballens kontaktieren, wenn der Ballen zum
Trennen des Drahtes innerhalb seines ersten Bereiches gedreht wird, und den Draht
(28, 30) an der zweiten Oberfläche (C, D) des Ballens (20) an einer zweiten
Drehposition des Ballens (20) kontaktieren, um mit dem zweiten Bereich des Drahtes (28, 30)
in Eingriff zu gelangen, um den getrennten Draht abzuziehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Einrichtungen (24) zum Kontaktieren des
Drahtes und die Einrichtungen (24) zum Abziehen des getrennten Drahtes einstückig
ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, ferner enthaltend eine Einrichtung (22) zum
lösbaren Halten durchtrennter Drähte (28, 30) gegen den Ballen (20) während die
Drähte (28, 30) durchtrennt werden, um sie vor ihrer Entfernung zu halten.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Trageinrichtung (18) sich
um eine vertikale Achse dreht und die Drähte (28, 30) an den vertikalen Seiten des
Ballens durchtrennt werden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Trageinrichtung (18) den
Ballen (20) um eine vertikale Achse dreht, wobei die Drähte (28, 30) an den vertikalen
Seiten des Ballens durchtrennt werden, wobei die Einrichtung (24) zum Kontaktieren
des Drahtes und die Einrichtung (24) zum Abziehen des durchtrennten Drahtes
einstückig ausgebildet sind, wobei die Einrichtung (24) zum Kontaktieren des Drahtes
(28, 30) mit einem Rahmen (12) verbunden ist, der erste und zweite vertikale Achsen
aufweist, wobei ein Tragarm (14) mit entfernten und nahen Enden vorgesehen ist,
dessen nahes Ende mit dem Rahmen (12) für eine Vertikalbewegung entlang der
ersten Vertikalachse des Rahmens (12) verbunden ist; wobei eine Rückhaltescheibe
(22) um eine vertikale Achse durch die Mitte der Scheibe drehbar ist und mit dem
entfernten Ende des Tragarms (14), den Ballen (20) überlagernd, verbunden ist;
wobei ein Steuerarm (16) nahe und entfernte Enden aufweist, dessen nahes Ende
drehbar um die zweite vertikale Achse des Rahmens (12) und vertikal bewegbar relativ
zum Rahmen (12) ist, derart, dass der Steuerarm (16) sich vertikal verschiebt und sich
zwischen einer voll zurückgezogenen Position und einer voll ausgestreckten Position
bewegt; wobei die Einrichtung (24) zum Abziehen des getrennten Drahtes vom Ballen
an einer zweiten Drehposition des Ballens während der Drehung des Ballens einen
Drahtentfernungsmechanismus (24, 54) aufweist, der mit dem entfernten Ende des
Steuerarms verbunden ist, und wobei ein Steuermechanismus zum Bewegen der
Rückhaltescheibe (22) nach unten gegen den Ballen (20), zentriert oberhalb der
vertikalen Achse, und zum Halten des Drahtentfernungsmechanismus (26, 54) gegen den
Ballen bei der Bewegung der Ballen vorgesehen ist, um zuerst die Drähte an einer
Seite des Ballens bei einer ersten Drehposition des Ballens zu trennen und dann die
durchtrennten Drähte bei einer zweiten Drehposition des Ballens vom Ballen
abzuziehen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Einrichtung (24) zum
Kontaktieren des Drahtes (28, 30) ein rotierendes Trennblatt (26) mit einer Vielzahl
von gleichmäßig beabstandeten Trennzähnen umfasst, wobei die Trennzähne den
Draht (28, 30) berühren und ihn entweder durch Schneiden oder durch Brechen
trennen, und auch den durchtrennten Draht (28, 30) berühren und ihn vom Ballen (20)
abziehen;
wobei eine Spule (54) am Trennblatt (26) und koaxial mit ihm angeordnet ist, um die
die Drähte (28, 30) durch das Trennblatt (26) aufgewickelt werden, wenn sie vom
Ballen (20) entfernt werden; und
wobei eine Rückhalteplatte (56) über das Ende der Spule (54) angeordnet ist, um zu
verhindern, dass die aufgewickelten Drähte von der Spule (54) abgleiten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei das Trennblatt (26) und die Spule (54) sich mit
einer ersten Winkelgeschwindigkeit zum Durchtrennen und Entfernen der Drähte (28,
30) und mit einer zweiten Winkelgeschwindigkeit zum Ausstoßen der Drähte (28, 30)
von der Spule (54) drehen, wobei die zweite Winkelgeschwindigkeit größer als die
erste ist und die entgegengesetzte Drehrichtung aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, ferner enthaltend eine Einrichtung (57) zum
Zurückziehen der Rückhalteplatte (56) vom Ende der Spule (54), um den aufgewickelten
Draht von der Spule (54) auszugeben.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, ferner enthaltend eine Antriebswelle mit einem an
einem Ende befestigten Motor, wobei das Trennblatt (26) und die Spule (54) am
gegenüberliegenden Ende der Antriebswelle befestigt sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, ferner enthaltend eine Antriebswelle mit einem an
einem Ende befestigten Motor (52) und eine Einrichtung zum Zurückziehen der
Rückhalteplatte vom Ende der Spule, wobei das Trennblatt (26) und die Spule (24) koaxial
zueinander angeordnet sind und am gegenüberliegenden Ende der Antriebswelle
befestigt sind, und wobei das Trennblatt (26) und die Spule (54) sich mit einer ersten
Winkelgeschwindigkeit zum Trennen und Entfernen der Drähte (28, 30) und mit einer
zweiten Winkelgeschwindigkeit zum Ausgeben der Drähte von der Spule (54) drehen,
wobei die zweite Winkelgeschwindigkeit größer als die erste und in der
entgegengesetzten Richtung ist.
11. Verfahren zum Entfernen von um einen Ballen (20) gewickelten Drähten (28, 30)
wobei sich ein erster Bereich eines Drahtes (28, 30) entlange einer ersten Fläche (A,
B) des Ballens (20) und ein zweiter Bereich des gleichen Drahtes (28, 30) sich entlang
einer zweiten Fläche (C, D) des Ballens (20) erstreckt, wobei das Verfahren umfasst:
dass der Ballen (20) zu einer Drahtentfernungsposition bewegt wird;
dass das Drahtentfernungswerkzeug (24) entlang der Oberfläche des Ballens (20)
nachgeführt wird, um den ersten Bereich des Drahtes (28, 30) dem Trennwerkzeug
(24) auszusetzen,
dass der um den Ballen (20) gewickelte Draht (28, 30) innerhalb des ersten Bereichs
durchtrennt wird; und
dass der durchtrennte Draht (28, 30) vom Ballen (20) entfernt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ballen (20) um eine Achse durch seinen
Mittelpunkt gedreht wird, um den zweiten Bereich des Drahtes (28, 30) dem
Trennwerkzeug (24) auszusetzen, nachdem dieses den Draht (28, 30) in seiner ersten Position
getrennt hat, und dass der durchtrennte Draht (28, 30) entfernt wird, indem man das
Trennwerkzeug (24) mit dem zweiten, nicht durchtrennten Bereich des Drahtes (28,
30) in Eingriff bringt und ihn vom Ballen (20) abzieht.
12. Verfahren nach Anspruch 11, umfassend die Verfahrensschritte:
dass der Ballen (20) um 360º durch verschiedene Drehpositionen gedreht wird, um
die Drähte (28, 30) an beiden Seiten des Ballens zu einer Trennposition zu bringen;
dass die Drähte (28) an zwei gegenüberliegenden Seiten des Ballens (20) in den
ersten 90º der Drehung getrennt werden;
dass die Drähte (30) um die anderen zwei gegenüberliegenden Seiten des Ballens
(20) bei den zweiten 90º der Drehung durchtrennt werden; und
dass die durchtrennten Drähte (28, 30) vom Ballen (20) entfernt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, wobei der Verfahrensschritt des Drehens
des Ballens (20) umfasst, dass der Ballen um eine vertikale Achse gedreht wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei der Verfahrensschritt des
Entfernens der durchtrennten Drähte (28, 30) das Drehen des Ballens (20) um einen
dritten 90º-Abschnitt umfasst, um die geschnittenen Drähte (28) der ersten
gegenüberliegenden Seiten für eine Entfernung zu positionieren, und dann den Ballen (20)
durch einen vierten 90º-Abschnitt zu drehen, um die durchtrennten Drähte (30) der
verbliebenen gegenüberliegenden Seiten zum Entfernen zu positionieren.
15. Verfahren nach den Ansprüchen 11 bis 14, wobei der Verfahrensschritt des
Durchtrennens der Drähte (28, 30) umfasst, dass die Drähte von einem Drehblatt (26)
abgefasst werden, und wobei der Verfahrensschritt des Entfernens des Drahtes (28,
30) umfasst, dass die vorher geschnittenen Drähte vom gleichen Drehblatt (26)
erfasst und vom Ballen durch das gleiche Drehblatt abgezogen werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, ferner enthaltend den
Verfahrensschritt des Aufwickelns der Drähte (28, 30) wenn sie vom Ballen (20) entfernt
werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, ferner umfassend den
Verfahrensschritt des Festhaltens der Drähte (28, 30) an der Oberfläche des Ballens (20)
während ihrer Durchtrennung.
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