DE697449C - Vorrichtung zum Etikettieren von runden Flaschen, Buechsen o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Etikettieren von runden Flaschen, Buechsen o. dgl.

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DE697449C
DE697449C DE1938K0151253 DEK0151253D DE697449C DE 697449 C DE697449 C DE 697449C DE 1938K0151253 DE1938K0151253 DE 1938K0151253 DE K0151253 D DEK0151253 D DE K0151253D DE 697449 C DE697449 C DE 697449C
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DE
Germany
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glue
label
levers
workpiece
glue container
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Expired
Application number
DE1938K0151253
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English (en)
Inventor
Eugen Kirschner
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/20Gluing the labels or articles
    • B65C9/22Gluing the labels or articles by wetting, e.g. by applying liquid glue or a liquid to a dry glue coating

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Etikettieren von runden Flaschen, Füchsen o. dgl. Die Erfindung betrifft eine einfache Vorrichtung zum Etikettieren von runden Flaschen, Büchsen o. dgl., die@über das oberste, vorher . beleimte Etikett eines ruhenden Stapels gewälzt werden. Bei- den bekannten Etikettiervorrichtungen erfolgt das Beleimen des Etiketts durch Beleimrollen, die das ganze Etikett mit Klebemasse versehen. Das Etikettieren wird dadurch sehr teuer, weil viel Leimmasse dabei gebraucht .wird. Es 'ist zwar .an sich bekannt, nur einzelne Teile des Etiketts zu, beleimen, um an Leim .zu sparen und urri ein leichtes Ablösen des Etiketts später zu ermöglichen. Hierzu werden aber meist kostspielige Einrichtungen angewendet, die für eine einfache Vorrichtung nach der Erfindung nicht zweckmäßig sind.
  • Die Erfindung besteht darin; daß auf beiden Enden # des- obersten Etiketts des Stapels Beleimvorrichtungen aufliegen, die von dem hin und her rollenden Werkstück in den Endlagen vom obersten Etikett fortgedrückt werden und die sich, nachdem dieses -Etikett durch Anhaften am Werkstück, abgehoben°ist, selbsttätig auf - 'das Ende der nächstfolgenden. Etikette :auflegen. Die Flasche wird von Hand gerollt. Dabei wird zunächst. die eine Beleimvorrichtung von der Flasche fortgedrickt, und der an dieser Seite liegende Rand des Etiketts klebt, an der Flasche an. Beim Zurückrollen der Flasche erfolgt dasselbe auf der anderen Seite des Stapels. Das Etikett sitzt dann fest. - Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daB die Vorrichtung außerordentlich einfach ist und -nur sehr wenig Leimmasse für das Beleimen der Ränder des Etiketts benötigt wird.
  • Die Beleimvorrichtungen können in einfacher Weise aus einem auf der Unterseite mit Leimaustrittsöffnüngen versehenen Behälter bestehen. Um zu verhindern, daß während der Zeit, in der der Leimbehätter von der rollenden Flasche fortgedrückt wird, Leim 'aus der Öffnung austritt, ist -eine Klappe über der LeimaüstrittsäfFnung angebracht, die von einem Anschlaghebel gesteuert wird. SO-' lange die Flasche gegen. den Anschlaghebel anliegt, ist die Leimäustrittsöffnüng geschlossen. -Die Leimbehälter sind an schwenkbaren Hebeln so- befestigt, daß sie beim Dagegenrollen der Flasche fortgedrückt werden. Damit die Leimbehälter nach dem Ausschwenken stets wieder an dieselbe Stelle des Stapelszurückkehren, sind Anschläge für -dieschwehkbaren Hebel vorgesehen. Die Leimbehälter sind an den senkrecht aufgebogenen Enden der schwenkbaren Hebel in senkrechter Ebene verschiebbar befestigt und stehen unter nach unten gerichtetem Federdruck, damit sie trotz Abnahme des Stapels stets auf dem oberster. Etikett aufliegen. Die auf die Leimbehälter nach unten wirkende Federkraft darf sich! jedoch nicht während des Ausschwenkens der Leimbehälter auswirken, da dann die Unterlage fehlt. Zu diesem Zwecke sind an den Leimbehältern Klemmvorrichtungen angebracht, die von der rollenden Flasche o. dgl. bei Anlage derselben über Anschlaghebel in Tätigkeit gesetzt werden, so daß beim Ausschwenken des Leimbehälters seine Lage gegenüber den schwenkbaren Hebeln dieselbe bleibt. Die Federn zur Rückführung der Änschläghebel sind weicher als die die schwenkbaren Hebel in die Grundstellung ziehenden Federn der Leimbehälter.
  • Um bei Verrutschen -der Etikette ihre Zurückführung in die ordnungsgemäße Lage zu erreichen, sind unter den Leimbehältern nach unten ragende Anschlagstifte angebracht, die beim Zürückschwenken des Leimbehälters in die Ruhelage sich gegen die Seiten des Stapels legen. In dem Etikettentisch sind Schlitze vorgesehen, damit die Bewegung der Anschlagstifte durch den Tisch nicht behindert wird.
  • Um zu gewährleisten; daß die Flasche o. dgl. beim Rollen über den Etikettenstapel eine zur Rollrichtung senkrechte Lage einnimmt, ist ein Führungsschlitten vorgesehen, der zu- beiden Seiten des Etikettentisches in Führungen läuft und dessen oberer Teil den Etikettentsch überbrückt. An dem Oberteil sind vier nach unten ragende Rollen angebracht. Der Oberteil des Schlittens ist in senkrechter Richtung verschiebbar und wird durch Federn nach oben gedrückt, damit die Flasche o. dgl: leicht eingelegt werden kann. Nach dem Einlegen der Flasche wird- der Oberteil von Hand nach unten gedrückt, so daß die Rollen an der Flasche anliegen.. Beim Hinündherbe-"vegen des Schlittens wird dann die Flasche rollend reitgenommen. Durch die Erfindung ist also eine -einfache, -von Hand zu-bedienende Vorrichtung geschaffen,. die sowohl -die Teilbeleimung der Etikette- als auch das Ausrichten. und richtige, gleichmäßige Aufbringen der Etikiette auf verschieden große Flaschen gewährleistet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es bedeuten -Abb-. i-die Etikettiervorrichtung; Abb: 2 eine Draufsicht zu -Abb. i, Abb, 3 einen -Schnitt _ durch einen Leim-Behälter.
  • Der Etikettenstäpel-i liegt auf dem Tische: Die -Beleimung der -Etikette erfolgt durch die Leimbehälter-3 und-4. An der Unterseite haben- diese einen Schlitz 5 oder eine Lochreihe, durch .die der Leim austritt. Mit dieser Leimaustrittsöffnüng 5 liegen die Leimbehälter 3 dicht neben dem Rand auf dem obersten 'Etikett auf. Sie werden durch schwenkbare Hebel 6 gehalten und sind zu diesem Zweck "an den Seiten mit Führungshülsen 7 versehen, mit denen sie auf die freien Enden der schwenkbaren Hebel 6 aufgeschoben sind. Die Hebel 6 sind an in den Schlitzen 8 der Seitenwände 9 des Tisches verschiebbaren Schiebern io befestigt. Durch Einstellung der Schieber io können die Leimbehälter entsprechend der Breite der Etikette in ihrer Lage eingerichtet werden. Die Schieber io werden durch Schrauben i i festgestellt, die gleichzeitig als Anschläge für die Hebel 6 dienen. Wird die Flasche 12 auf dem Etikettenstapel z nach rechts gerollt, so drückt sie den Leimbehälter 4 dieser Seite zurück. Gleichzeitig klebt der von dem Leimbehälter 4 beleimte Rand des obersten Etiketts an der Flasche fest. Darauf wird die Flasche nach der anderen Seite zu gerollt, drückt den Leimbehälter 3 aus seiner Ruhelage und verklebt auch mit dieser Seite des Etiketts: Die Beleimung durch die Leimbehälter 3, 4 erfolgt nicht unmittelbar am Rand, sondern etwas davon entfernt, da beim Rollen der Flasche der Leim nach dem Rand zu ausgedrückt wird. Beim Leimen unmittelbar am Rand würde der ausgequetschte Leim an der Seite des Stapels i herunterlaufen. Das ausgeschwenkte-Hebelpaar 6 mit dein Leimbehälter 4 kehrt infolge der Zugkraft der Feder 13 in seine Ruhelage zurück, wenn die Flasche z2 zurückrollt.
  • Die freien Enden 14 der Hebel 6 sind derart aufgebogen, d aß sie bei Ruhestellung der Hebel senkrecht stehen. Demzufolge sind die Leimbehälter in senkrechter Richtung verschiebbar, so daß sie sich bei Abnahme des Stapels i unter dem Drück der Feder 15 stets auf das oberste-Etikett auflegen: Um aber zu verhindern, daß während des Ausschwenkens der Hebel 6 die Leimbehälter wegen der fehlenden Unterlage. durch die Federn 15 völ-. lig heräbgeschoben werden, ist an jeder Seite des - Leimbehälters eine Klemmvorrichtung, z: B. in Form einer Blattfeder 16, vorgesehen, deren oberes, -umgebogenes Ende- durch einen Schlitz 17 in der Hülse? gegen die Führungsstange 14 gedrückt wird; sobald die Flasche 12. gegen den Anschlaghebel i$ anliegt. Der Anschlaghebel 18 ist schwenkbar am Leim-Behälter 3; -4 gelagert und liegt mit Hebelarmen i9 an den Blattfedern 16 an.
  • Es muß außerdem verhindert werden; däß beim Ausschwenken der Leimbehälter 3, 4 , Leim durch die Öffnungen 5 =austritt. Zu diesem Zweck ist z. B. eine schwenkbare Klappe 2o im Innern der-- Leimbehälter angeordnet, die von den Anschlaghebeln 18 über den Zwischenhebel 21 nach unten gedrückt wird und die Austrittsöffnung 5 verschließt, wenn die Flasche an den Anschlaghebel i8 anliegt. Sobald die Flasche zurückrollt und der Leimbehälter in seine Ruhestellung zurückgekehrt ist, drücken die Blattfedern 16 den Anschlaghebel 18 in seine ursprüngliche Lage zurück, die Klemmvorrichtung ist gelöst, und die Leimaustrittsöffnung 5 öffnet sich wieder. Wesentlich ist, daß die Federn 16 weicher sind als die Federn 13, damit vor Ausschwenken der Leimbehälter 3, 4 die Leimaustrittsöffnungen 5-geschlossen sind und die Klemmvorrichtungen in Tätigkeit treten.
  • An der Unterseite der Leimbehälter 3, 4 sind Anschlagstifte 22 vorgesehen die ein Verrutschen des Etikettenstapels verhindern bzw. die Lage der einzelnen Etikette körrigieren, wenn die Stifte 22 sich beim Zurückschwenken der Hebel 6 gegen die Seiten des Stapels i legen. Im Tisch sind Schlitze 23 angebracht, so daß die Anschlagstifte 22 durch den Tisch :2 nicht behindert werden.
  • Um zu verhindern, daß beim Rollen der Flasche 12 auf dem Stapel i die Etikette schräg angeklebt werden, ist vorteilhaft ein Führungsschlitten 24 für die Flasche vorgesehen. Dieser ist auf Rollen 25 in beiderseitig vom Schlitten angebrächten Führungen 26 verschiebbar. Sein Oberteil 27 überbrückt den Tisch und ist mit senkrechten Säulen 28 in Hohlsäulen 29 des Unterteils verschiebbar. Federn 3o drücken das Oberteil 27 nach oben. An der Unterseite des Oberteils 27 sind vier Rollen 3 1 gelagert. Nachdem die Flasche 12 unter dem Oberteil 26 'auf den Stapel i gelegt ist, wird das Oberteil 26 von Hand heruntergedrückt, so daß die Rollen 3 i die Flasche berühren und beim Verschieben des Schlittens führen. Auf diese Weise ist beim Verrollen der- Flasche eine zur Rollrichtung senkrechte Lage derselben gewährleistet. Der Abstand der Rollen 31 voneinander kann verändert werden, um ihn dem Flaschendurchmesser anzupassen.

Claims (6)

  1. PA TRNTA NSPRÜCHE i. Vorrichtung .zum Etikettieren von runden Flaschen, Büchsen o. dgl., die über das oberste, vorher beleimte Etikett eines ruhenden Stapels gewälzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Enden des obersten Etiketts des Stapels (i) Beleimvorrichtungen (3, 4) aufliegen, die von dem hin und her rollenden Werkstück (i2) in den Endlagen vom obersten Etikett fortgedrückt werden und die sich, nachdem dieses Etikett durch Anhaften am Werkstück abgehoben ist, selbsttätig auf das Ende der nächstfolgenden Etiketts auflegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Beleimvorrichtung (3, 4) aus einem Leimbehälter (3, 4) mit Leimaustrittsöffnungen.(5) auf der Unterseite besteht, die durch eine Klappe (20) o. dgl. verschließbar sind, welche von einem Anschlaghebel (i8) gesteuert wird, der bei Berührung mit der rollenden Flasche (i2) den Verschl°uß der Leimaustrittsöffnung (5) bewirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leimbehälter (3,- 4) an den freien Enden (i4) schwekbarer - Hebel (6) in senkrechter Ebene verschiebbar befestigt sind, wobei die Leimbehälter (3, 4) in der Ruhestellung unter Federdruck auf dem Stapel liegen und die schwenkbaren Hebel (6) gegen Anschläge (ii) anstoßen. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß federnde Klemmvorrichtungen (i6) an den Leimbehältern (3, 4) vorgesehen sind, die über Anschlaghebel (i8) bei Anlage des rollenden Werkstückes (6) an dieselben betätigt werden und eine Verschiebung der Leimbehälter (3, 4) gegenüber den schwenkbaren Hebeln (6) verhindern, wobei die Federn (i6) zur Rückführung der Anschlaghebel'(i8) weicher sind als die die Hebel.(6) in die Grundstellung ziehenden Federn (i3) der Leimbehälter. -
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Beleimvorrichtung (3, 4) Anschlagstifte (22) angebracht sind, die die etwa verschobenen Etiketten .in die ordnungsgemäße Lage zurückführen, wobei sie in Schlitze (23) des Etikettentisches (2) eingreifen.
  6. 6. Vorrichtung nach 'Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem in beiderseitig vom Tisch angebrachten Führungen (26) laufenden Schlitten (2q:) ein den Tisch (2) überbrückender, federnd gegen das Werkstück gedrückter Oberteil (27) vorgesehen ist, der sich mit vier Führungsrollen (3i) auf das Werkstück (i2) legt.
DE1938K0151253 1938-07-15 1938-07-15 Vorrichtung zum Etikettieren von runden Flaschen, Buechsen o. dgl. Expired DE697449C (de)

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