DE697448C - Einstellbare Zehenbacken fuer Schneeschuhbindungen - Google Patents

Einstellbare Zehenbacken fuer Schneeschuhbindungen

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DE697448C
DE697448C DE1937V0033559 DEV0033559D DE697448C DE 697448 C DE697448 C DE 697448C DE 1937V0033559 DE1937V0033559 DE 1937V0033559 DE V0033559 D DEV0033559 D DE V0033559D DE 697448 C DE697448 C DE 697448C
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DE1937V0033559
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Reinhold Voester
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/22Arrangements for adjusting the toe-clamps

Landscapes

  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Einstellbare Zehenbacken für Schneeschuhbindungen Die Erfindung besteht in einer besonders einfachen und billigen Querverstellung der Zehenführungsbacken einer Schneeschuhbindung. Die bekannten sogenannten Zahnbindungen wirken .derart, daß Zahnreihen in ,einer Deck- oder Grundplatte und die gegen-, kämmenden Zähnneihen in den _Zehenbacken angeordnet sind. Da nun die Zehenbacken außer ihrer Querverschiebung auch noch Schwienkbewegungen auszuführen haben, müssen die Zähne ähnlich einem konzentrischen Kreis um- den Drehpunkt der Schwenkbewegung angeordnef sein. Beide Bedingungen zur Anordnung der Zähne für die Querverschiebung und für die Schwenkung der Zehenführungsbacken fassen- sich nur schwer verwirklichen. Es können nicht alle jeweils vorhandenen Zähne in jeder Stellung. der Zehenbacken ineinander eingreifen. Bei .den bekannten Bindungen. der geschilderten Art wird nun der Druck, der durch das Gewicht des Skiläufers', oder derjenige, der durch die .Verschraubungen der Zehenführungsplatten mit den gezähnten Unter- oder Auflagen entsteht,, übler die Zahnungen übertragen. Die notwendige Folge ist selbstverständlich eine verhältnismäßig kurze, Lebensdauer der Zahnungen und dadurch der Bindung: Die Erfindung beseitigt diesen ,Nachteil dadurch, daß der Haltedruck, der, von -den an sich bekannten Befestigungsschrauben zwischen diesen -und dem Schneeschuh erzeugt wird, oder derjenige Druck, der vom Gewicht, des Skiläufers ausgeübt wird,- von den. Zehenbacken über den nicht, gezahnten Teil, der. unter diesen angeordneten Zahnplättcheri auf das, Holz der Schneeschuhe übertragen wird, so daß die Zahnungen selbst praktisch lastfrei sind. -Ein Beispiel des. - Erfindungsgegenstandes ist in den Bildern I bis IV .auf den Zeichnungen ,ausgeführt, und zwar stellt dar: Bild I einen teilweisen Schnitt. durch einen mit Zahnplättchen befestigten Zehenbackenauflageschenkel, Bild II Vergrößerung des Zahneingriffs vom Zehenbackenauflageschenkel mit dem Zahnplättchen, Bild III Draufsicht der Bindung in Gebrauchsstellung, Bild IV die Erfindung mit angedeutetem Kräfteverlauf.
  • Der Zehenbacken i ist beispielsweise äbseiner Unterseite mit Zahnreihen 7 versehen."-welche in Gegenzahnreihen 6 der Zahnplätt-@ chen 2 kämmen. Mit Stellschrauben 3 werden die Zehenbacken in bekannter Weise auf den Ski 4. ,aufgeschraubt. Die Zehenbackenauflageschenkel erhalten Randabbiegungen 5 und besitzen außerdem Längs= schlitze 8 für die Seitenverstellung.
  • Beachtenswert bei der Erfindung ist, daß die Zahnplättchen -2 eine Durchgangsbohrung besitzen, durch welche die Schraube 3 so hindurchführt, daß die Plättchen eine Drehbewegung um den Schaft der Schraube ausführen können. Gleichzeitig sind die Plättchen 2 so eingeordnet, daß sie mit ihren Stirnseiten die Randabbiegungen 5 an der Innenseite bewegungsschlüssig berühren. Die Schlitze 8 der Zehenbacken i sind beispielsweise mit Ausprägungen von oben versehen, welche den Kopf der Schraube 3 aufnehmen können, so daß nach dem Festziehen dieser Schrauben der Kopfbund gegen die Absätze der Ausprägungen drückt, wodurch die Zehenbacken gegen die Zahnplättchen und das gesamte Aggregat auf das Skiholz fest angepreßt werden.
  • Diese Anpressung geschieht aber erfindungsgemäß derartig, daß die Zahnung 7 absolut lastfrei bleibt. Die Abb. q. verdeutlicht diesen Zustand durch die dort eingezeichneten Kraftpfeile. Der Druck, der auf die Deckplatte i ausgeübt wird, wird durch den nichtgezahnten Teil des Zahnplättchens 2 auf das Holz des Schneeschuhes übertragen. Diese Wirkung wird dadurch erreicht, daß die Kopflinie der Zähne 6 des Zahnplättchens 2 den Fuß der Zähne 7 der Deckplatte i und umgekehrt nicht erreichen. Die Verzahnung hält die Zehenbacken i bei dieser Anordnung an ihrem Platze fest, überträgt aber keine Kräfte. Die Kraftübertragung geschieht über die ebenen, nichtgezahnten Teile der Zahnplättchen 2 und der Zehenführungsplatten i auf das Holz des Schneeschuhes.
  • Um die Verschwenkung der Zehenbacken zu ermöglichen, sind die Schlitze 8 etwas breiter ausgebildet, als der Durchmesser des Schraubenschaftes 3 beträgt.
  • Wird bei der Einstellung für die Sohlenbreite der Zehenbacken verschwenkt oder nach außen oder innen gerückt, so machen die Zahnplättchen nur die Schwenkbewegung Mit, dagegen die Verschiebung in der breiten Richtung nicht. Auf diese Weise wird unbe-',dingt erreicht, daß die Zähne der Zahnplättchen und diejenigen der Zehenbacken sich stets parallel bleiben, so daß beim Festziehen der Schrauben 3 der vollkommene Zahneingriff ohne irgendwelche überschneidung von Zähnen gewährleistet ist. Hierdurch bleiben die Zehenbacken unverrückbar in ihrer Lage erhalten, weil durch die Übertragung des Kraftflusses von Schraubenschaft zu Zahnplättchen zu Zehenbacken keinerlei ungewolltes Zwischenspiel oder durch Zahnüberschneidung uriexakter Zahneingriff vorhanden ist.
  • Das Einstellen der Zehenbacken selbst ist denkbar einfach, da durch geringes Lösen der Schrauben die Möglichkeit gegeben ist, die Zahneingriffe zwischen Plättchen und Zehenbacken außer Eingriff zu bringen.
  • Der billige und einfache Bau' dieser Bindung geht daraus hervor, daß das gebrauchsfertige Einstellaggregat nur aus Zahnplättchen und Zellenbacken und Schrauben besteht. Die vorbeschriebene Ausführung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. Durch Umkehren der Verzahnung der Zehenbacken nach oben und damit verbundener Einsetzung der Zahnplättchen von oben wird z. B. der gleiche Erfolg erzielt.
  • Es ist ferner zu verkennen, daß die Führung der Zahnplättchen nicht etwa nur an den Randabbiegungen der Zehenbacken erfolgen kann, daß dies vielmehr auch durch andere Prägestellen an den Zehenbacken, beispielsweise durch Einprägung .einer Querleiste, ,ebenfalls erreicht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einsteilbare Zehenbacken für Schneeschuhbindungen mit im Zehenbacken angeordneten Zahnreihen; die in entsprechend an ihrer oberen Fläche gezahnte, an Schrauben schwenkbar auf dem Ski festgehaltene Einstellplättchen eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltedruck, der von den an sich bekannten Befestigungsschrauben (3) der Zehenbacken (i) zwischen diesen und dem. Schneeschuh (¢) .erzeugt wird, von den Zehenbacken- (i) übenden nichtgezahnten Teil der unter diesen angeordneten Zahnplättchen (2) auf das Holz der Schneeschuhe übertragen wird, so daß die Zahnungen selbst praktisch lastfrei sind.
DE1937V0033559 1937-02-11 1937-02-12 Einstellbare Zehenbacken fuer Schneeschuhbindungen Expired DE697448C (de)

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