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Bogenlampe für Laufbildwerfer Die Erfindung bezieht sich auf eine
Bogenlampe für Laufbildwerfer mit motorischem Kohlenantrieb und mit aus dein Lampenhaus
ausfahrbarem Kohfenhalter. Die bekannte Ausfahrbarkeit des Kohlenhalters dient der
Erleichterung des Einlegens der Kohle. Gemäß der Erfindung :dient bei einer Bogenlampe
.dieser bekannten Gattung eine das Kohlentriebwerk umhüllende, vorn ihm ab:-klappbare
Haube als Betät;i@gungsgdied für; das Abkuppeln des Motors von den getriebenen Teilen,
und es ist für die aufklappbare Haube ein. Leerhub vorgesehen, an den sich der die
Abkupplung des Motors bewirkende Hubteil anschließt.
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Es waren bereits Bogenlampen bekannt, bei denen der Kohlenhalter mit
dem dazugehörigen Triebwerk und mit dem Lampenspiegel in dem rückwärtigen Lampenteil
gelagert war, wobei der ganze rückwärtige Lampenteil um Scharniere deckelartig aufklappbar
war. Bei dieser bekannten Bauart hängt aber die richtige Lage des. Spiegels und
der Kohle von der Genauigkeit .der Scharnierführung ab; da alle in Betracht kommenden
Teile in dem abklappbaren Gehäuseteil angeordnet werden müssen, erfahren die konstruktiven
Möglichkeiten eine starke Einengung. Vor allem läßt sich bei :der bekannten Bauart
beim Öffnen der Lampe das Triebwerk nicht freilegen, so ,daß es voll zugänglich
ist, ohne daß der Antrieb abgekuppelt wird. Im Gegensatzihierzu ist bei der Bauart
nach der Erfindung ein besonderer Bauteil, der mit der Lagerung und Führung der
Lampenteile- nichts zu tun hat, nämlich. ,eine da"s Triebwerk umhüllende Haube,
als Auslösemittel für die Abkupplung des Motors von :den getriebenen Teilen benutzt.
Dadurch, @daß die Haube einen Leerhub erhält, ergibt sich die vorteilhafte Möglichkeit,
das Triebwerk freizulegen, ohne den Motor abzukuppeln..
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Gemäß einer weiteren Ausgestaltung :der vorliegenden Erfindung ist
die abklappbar e Haube am Ende ihres Leerhubes und vor Beginn des die Abkupplung
des Motors bewirkenden
Hubteiles in@einer Zwischenstellung einrastbar.
Dies hat den Vorteil, daß das Antriebswerk bei eingerasteter Haube während des Betriebes
ungehindert beobachtet
| werden kann. Erst bei vollständiger @ffntlt |
| der Haube erfolgt die Trennung des n |
| triebswerkes, so daß das Herausfahren deS |
Kohlenhalters möglich ist.
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Es sind Bogenlampen bekannt, deren Kohlenvörschubspindel durch periodisches
Anheben eines Schwinghebels mittels einer Ex;enterscheibe gedreht wird. Wird bei
der Bogenlampe gemäß der Erfindung ebenfalls die Kohlenvo@rschubspindel durch periodisches
Anheben eines ratschenartig wirkenden Schwinghebels mittels einer Exzenterscheibe
absatzweise gedreht, so ist nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung
an der abklappbaren Haube ein Hebelgestänge angelenkt, welches beim Aufklappen der
Haube den Schwinghebel vom Antriebsexzenter ab-. hebt. Dadurch wird der Antrieb
abgekuppelt, und es werden, soweit erforderlich, die herausfahrbaren Teile in eine
solche Stellung gebracht, daß sie während' des Herausfahrens nicht auf andere Teile
- der Vorrichtung auftreffen.
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Weitere Verbesserungen der vorliegenden Erfindung sind durch die Ansprüche
5 bis 7 gegeben.
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Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel.
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Abb. i ist eine Seitenansicht des hinteren Teiles des Lampenhauses
mit halb aufgeklappter Haube.
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Abb. 2 ist eine der Abb. i entsprechende Ansicht bei vollständig aufgeklappter
Haube. Abb. 3 zeigt die Teile ebenfalls bei aufgeklappter Haube, aber in ausgefahrenem
Zustand.
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Abb. q. ist eine Stirnansicht des Antriebes ohne die ihn umgebenden
Teile.
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A'bb.5 zeigt die ausfahrbaren Teile und ihre Führung in Ansicht von
der der Abb. i entgegengesetzten Seite in größerem Maßstabe. -Am rückwärtigen Teil
des Lampenhauses i ist die Haube :2 um die längs ihrer unteren Kante verlaufende
Achse 3 abklappbar. In geschlossener Stellung wird sie durch einen von dem Griff
4 betätigten Riegel festgehalten. Im Lampenhaus ist der Elektromotor 5 fest angeordnet,
auf dessen Welle 6 eine Scheibe 7 befestigt ist, die einen drehbaren Führungsteil
8 trägt. Durch diesen geht eine Pendelstange 9 hindurch, die an einer Hülse io angelenkt
ist, welche die Spindel ii des Halters der positiven Kohle antreibt. Die Spindel
i i ist in dem Lager 12, geführt und mittels des Knopfes 13 von Hand nachstellbar.
Die negative Kohle 14 wird mit Hilfe der Spindel 15 verschöben, die durch einen
Schlitten 16 hindurchgeschraubt ist, an dem die ,._##lemmhebel 17 und 18 gelagerte
sind, welchg #2' C Kohle i4 zwischen sich festhalten und .'@'yirch eine Knebelschraube
ig gegeneinander ::'.gezogen werden können. An ihrem vorderen Ende ist die Kohle
durch einen Arm 2o unterstützt. . Die Spindel 15, ist in einem Rahmen 2i gelagert,
an den auch der Haltearm 2o ,angesetzt ist, der als Führung für den Spindelschlitten
16 dient. Der Antrieb der Spindel 15 erfolgt über den Schwinghebel 22, der vom Umfang
der auf der Motorwelle befestigten Scheibe 7 periodisch angehoben wird und dabei
die Spindel ratschenartig antreibt. Mittels eines Drehknopfes 23 kann ,die Spindel
15 von Hand verstellt werden. Der Rahmen 21 ist mit einem Fuß 24 einstellbar verbunden,
z. B. so, d.aß er gegenüber dem Fuß 24 angehoben und in ihm gedreht werden kann.
Zur Erzielung dieser Bewegungen können nicht gezeichnete Einstellschrauben vorgesehen
sein. Der Fuß 24 ist reit Augen 25, 26 auf parallelen Führungsstangen 27 geführt,
die in einem zum Lampengehäuse gehörenden, grundplattenartigen festen Teil 29 befestigt
sind. An dem Fuß 24 ist um den Bolzen 3ö schwenkbar ein Hebel 3.i mit einem Handgriff
32 gelagert, der in einer Nase 33 endet und derart unter der Wirkung einer Feder
34 steht, daß die Nase gegen die Führungsstange 27 gedrückt wird. In dieser befinden
sich zwei Einschnitte 3,5 und 36, in welche die Nase 33 je nach der Verschiebung
des Fußes 24 einrastet. In der Betriebsstellung ist die Nase 33 mit dem Ausschnitt
35 in Eingriff in der am weitesten: herausgezogenen Stellung mit dem Ausschnitt
36: Wenn der Fuß 24 mit dien von ihm getragenen Teilen aus der Betriebsstellung
in die ausgefahrene Stellung bewegt wird, würde bei der bisher beschriebenen Anordnung
die am Schwinghebel gelagerte, mit der Scheibe? zusamm,enwirkendeRolle37 neben derS:cheibe
abgleiten können: Der Schwinghebel würde auf die benachbarten Antriebsteile schlagen.
Um dies zu verhindern, ist am Lampenhaus um die Achse 38 schwenkbar ein starrer
Winkel 39 gelagert.'Am Ende dies einen Schenkels dieses Winkels greift die Lenkerstange
40 an, die an einer festen Wand der Haube 2 um den Bolzen 41 schwenkbar ist. Am
Ende des anderen Schenkels des Winkels 39 ist eine Kurve 42 befestigt. Wenn die
Haube 2 aufgeklappt wird, wird über die Lenkstange 40 der Winkel 39 nach
oben geschwenkt, so daß sich die Kurve 42 gegen einen Ansatz 43 des Schwinghebels
22 legt und den Schwinghebel anhebt. Wenn in der ausgehobenen Stellung (vgl. Abb.
2 und 3) der Fuß 24. mit den daran
belesti.gten Teilen z. B. durch
Ziehen. am Knopf 23 aus dem Lampenhaus herausgezogen wird,. gleitet dann der Ansatz
43 des Schwinghebels an der Kurve 42 entlang,. die .die Senkung des Schwinghebels
erst dann gestattet,. wenü` er außerhalb des Bereiches der übrigen Bau-' teile,
insbesondere des Pendelantriebes für die positive Kohle ist. Beim. Wiedereinschieben
des Kohlenhalte- und Triebwerkes wird der Schwinghebel von. der Kurve 42 wieder
angehoben.
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Bei dem gezeichneten Beispiel ist an dem die Kurve 42 tragenden Schenkel
des Winkels 319, um dessen Drehpunkt 38 noch eine Klinke 44 gelagert, in der ein
Stift 45 befestigt ist, der in ein Langloch 46 .des Winkelschenkels hineinragt.
Die Enden dieses Langloches begrenzen .die Bewegung der" Klinke gegenüber dem Winkelschenkel.
An dem Stift 45 greift außerdem eine Feder 47 an, die bestrebt ist, die Klinke in
der gezeiohneten Stellung zu halten. Wenn die Haube 2 so weit geöffnet wird, wie
es .in Abb. i dargestellt ist, legt sich die Falle 48 der Klinke über einen in der
Seitenwand der Haube 2 befestigten Stift 49; so- daß die Häube in dieser Stellung
festgehalten ist, während der Schwinghebel 22 noch nicht vonder Exzentersc'heibe
7 abgehoben, der Antrieb also noch betriebsfähig ist. Bei 'verstärktem Druck. auf
den Griff 4. im Sinne eines weiteren Öffnens der Haube wird diese ohne besondere
Entriegelung freigegeben, weil die Klinke dann infolge der von der Lenkerstange
4o eingeleiteten Bewegung entgegen der- Wirkung der Feder 47 den Bolzen 49 verläßt.