DE69724366T2 - Schaltkreis zur verbesserung der metastabilen zeitauflösung bei einem flipflop mit niedriger leistungsaufnahme - Google Patents

Schaltkreis zur verbesserung der metastabilen zeitauflösung bei einem flipflop mit niedriger leistungsaufnahme Download PDF

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Description

  • DER ERFINDUNG ZU GRUNDE LIEGENDER, ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Latchanordnungen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Verbesserung der metastabilen Auflösungszeit in binären Latchanordnungen bzw. solchen mit zwei stabilen Zuständen.
  • 2. Stand der Technik
  • In der Praxis besteht Metastabilität dort, wo ein bistabiles Element, wie zum Beispiel eine Latchanordnung bzw. ein Latchflipflop, einen unbestimmten Zeitraum zur Erzeugung eines gültigen Ausgangs benötigt. Dieses Phänomen tritt in Systemen auf, bei denen die Eingangsdaten sich gegenüber dem Systemtakt willkürlich verändern. Mit anderen Worten, es ist ein Versuch, den Systemtakt mit einem asynchronen Eingang zu synchronisieren. Die Zeit, welche für die Anordnung erforderlich ist, eine Auflösung in einen stabilen Zustand vorzunehmen, ist von der Metastabilitäts-Zeitkonstanten Tau(r) abhängig. Tau ist der Primärbegriff, welcher verwendet wird, um MTBF bzw. die mittlere ausfallfreie Betriebszeit zu bestimmen. Ein weiterer, bei dieser Bestimmung verwendeter Begriff ist T0 (T Null). Diese Parameter werden im Allgemeinen empirisch gemessen, indem Bewertungstests der Anordnung durchgeführt werden und eine geeignete Kurve für ,Clock-to-Output'-Verzögerungen gegen ,Auftreten nach Häufigkeit' erhalten wird.
  • Durch frühere Forschungen und Studien wurde herausgefunden, dass die Zeitkonstante Tau (r) des Schaltkreises umgekehrt proportional zu der Transkonduktanz (gm) der Transistoren in der Verriegelungsschaltung, welche sich in dem metastabilen Zustand befindet, ist.
  • Tau zeigt schließlich, „wie hart" der Schaltkreis versucht, in einen der zwei stabilen Betriebszustände aufzulösen. Wie zu erwarten wäre, hängt zum Beispiel vieles von der Technik, den parasitären Kapazitäten in dem Schaltkreis, den Gatelängen der Transistoren usw., ab. „Wie hart" heißt ebenfalls „wieviel Energie aufgewandt wird" bei dem Ver such, in einen der beiden stabilen Betriebszustände aufzulösen. Dieses wird in einem, auf die Stromversorgung bezogenen Begriff für Tau reflektiert. Somit besteht bei CMOS-Schaltkreisen eine Abhängigkeit von MOS-Transistorschwellwerten in der folgenden Form: Tau = Konstante/(Vsupply – (2)(Vth))n wobei: Vsupply = Versorgungsspannung für die Verriegelungsschaltung
    n = ein exponentieller Faktor zwischen 1 und 2
    Vth = Schwellenspannung eines MOS-Transistors.
  • Da Vth sowohl bei n-Kanal- als auch bei p-Kanal-MOS-Transistoren im Bereich von 0,7 bis 1,0 Volt liegt, nimmt „Tau" mit Abfallen von Vsupply zu (2 × Vth) hin dramatisch zu. Da Tau den Exponent Term der MTBF darstellt, wird deutlich, dass sich die MTBF radikal erhöht, während sich die Versorgungsspannungen der Anordnung 1,5 bis 2 Volt nähern.
  • Frühere, erfolglose Versuche zur Verbesserung der metastabilen Auflösung bei einem Latch erforderten eine Erkennung und anschließende Übertragung der Entscheidung zu einem weiteren Latch. Diese Lösungen schlugen fehl, da sie lediglich das Problem von einer Stelle zu einer anderen transferieren. Auf diese Weise könnte der zweite Latch die gleichen oder andere Metastabilitätsprobleme aufweisen.
  • Die vorliegende Erfindung befasst sich mit dem Problem der Auflösungszeit bei Latchanordnungen und zeigt, dass der metastabile Zustand festgestellt und die Schaltung so geändert werden kann, dass die Zeit, welche erforderlich ist, um in einen stabilen Zustand (d. h. Tau) aufzulösen, signifikant reduziert werden kann, wodurch die MTBF minimiert wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und einen Schaltkreis zur Verbesserung der metastabilen Auflösungszeit bei integrierten Schaltkreisen mit niedriger Leistungsaufnahme vorzusehen, mit welchem ein metastabiler Zustand bei Latchanordnungen festgestellt werden kann.
  • Weiterhin ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und einen Schaltkreis zur Verbesserung der metastabilen Auflösungszeit bei integrierten Schaltkreisen mit niedriger Leistungsaufnahme vorzusehen, mit welchem die Leistung für den die Entscheidung treffenden Schaltkreis bei Feststellen des metastabilen Zustands lokal erhöht wird.
  • Darüber hinaus ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und einen Schaltkreis zur Verbesserung der metastabilen Auflösungszeit bei integrierten Schaltkreisen mit niedriger Leistungsaufnahme vorzusehen, mit welchem bei dem die Entscheidung treffenden Schaltkreis eine lokalisierte Leistungszunahme erfolgt, ohne dabei die von den restlichen Teilen des Schaltkreises aufgenommene Leistung zu erhöhen.
  • Die vorliegende Erfindung sieht einen Schaltkreis zur Verbesserung der metastabilen Auflösungszeit bei einer Anordnung mit zwei stabilen Zuständen, wie in Anspruch 1 spezifiziert, vor. Gemäß der Erfindung wird der metastabile Zustand einer Latchanordnung durch die Schaltung nachgewiesen, und es erfolgt ein lokalisierter Anstieg der an den die Entscheidung treffenden Schaltkreis angelegten Versorgungsspannung. Die lokalisierte Leistungszunahme bei dem die Entscheidung treffenden Schaltkreis (d. h. der Latchanordnung) bewirkt, dass der Schaltkreis eine Auflösung in einen stabilen Betriebszustand schneller vornimmt und reduziert damit die Auflösungszeitkonstante Tau des Entscheidungsnetzes.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 – ein Blockschaltbild des Verfahrens zur Verbesserung der metastabilen Auflösungszeit gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 – ein Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung; sowie
  • 3 – ein Schaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER SPEZIFISCHEN AUSFÜHRUNGSBEISPIE-LE
  • 1 zeigt ein Blockschaltbild einer binären Latchanordnung 10 bzw. einer solchen mit zwei stabilen Zuständen, welche einen, an die Ausgänge gekoppelten Differenzdetektor 12 aufweist. Differenzdetektor 12 weist einen Ausgang auf, welcher zu dem binären Latch 10 zurückgeführt wird. Sobald der Differenzdetektor 12 einen metastabilen Zustand in Latch 10 ermittelt, führt Detektor 12 dem Latch 10 lokalisierte Leistung zu. Die dem die Entscheidung treffenden Schaltkreis zugeführte, lokalisierte Energie bewirkt, dass der Schaltkreis eine Auflösung in einen stabilen Betriebszustand schneller vornimmt, als dieses unter normalen Betriebsbedingungen möglich wäre. Dieses Konzept gilt für jedes reale Mehrzustandsspeicherelement bzw. jede reale Mehrzustandsspeicheranordnung.
  • 2 zeigt das erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung bzw. eine BiCMOS-Schaltkreisversion der Erfindung. Hierbei handelt es sich um eine direkte Anwendung der „Mehr Energie"-Theorie, das heißt, den Nachweis des metastabilen Zustands und dem die Entscheidung treffenden Schaltkreis des Latch 10 lokal zugeführte, zusätzliche Energie. Die Transkonduktanz gm eines Bipolartransistors ist von dem Kollektorstrom Ic linear abhängig. gm = dlc/dVbe ∝ Ic
  • Die Auflösungszeitkonstante Tau r wird reduziert, sobald der Verstärkungsgrad bzw. die Transkonduktanz gm erhöht wird. Bezüglich 2 bilden die npn-Bipolartransistoren Q1 und Q2 einen, über Widerstände R3 und R4 kreuzgekoppelten Latch, und der Versorgungsstrom ist über Widerstände R1 und R2 gekoppelt. Die Werte von R1 und R2 sind hoch genug, um den normalen Betriebsstrom des Latch niedrig zu halten. In jedem normalen Zustand des Latch sind die Transistoren Q3 und Q4 abgeschaltet, so dass kein Strom durch die Widerstände R5 und R6 geleitet wird.
  • In dem normalen Zustand des Schaltkreises ist einer der Transistoren Q1 und Q2 ein- und der andere abgeschaltet. Wenn wir davon ausgehen, dass Q1 abgeschaltet (d. h. Nullstrom leitend) ist, wird die Spannung an Knoten A von dem Widerstandsteiler R1/R3 bestimmt, wobei der untere Knoten von Widerstand R3 an der Spannung Vbe des eingeschalteten Transistors Q2 (d. h. etwa 0,8 Volt) anliegt. Widerstand R3 sollte signifikant größer als Widerstand R1 sein. Somit ist die Spannung VA an Widerstand R1 unter Zugrundelegung eines Verhältnisses von 10 : 1 (z. B. R1 sieht 1 kOhm, R3 sieht 10k vor):
    Figure 00040001
    (vorausgesetzt Vcc = 5 Volt)
  • Die Spannung VB an Knoten B wird durch die Sättigungsspannung des eingeschalteten Transistors Q2, etwa 0,2 Volt, bestimmt.
  • Die n-Kanal-MOS-Transistoren Q5 und Q6 bilden zusammen mit den p-Kanal-MOS-Transistoren Q7 und Q8 ein CMOS-NOR-Gatter mit zwei Eingängen. Der Effekt von Knotenpunkt A, welcher ein „hoher" (4,62 Volt) ist, bewirkt, dass die Aus gangsspannung C des NOR-Gatters niedrig (0 Volt) ist und somit die npn-Bipolartransistoren Q3 und Q4 abgeschaltet werden. In diesem Fall fließt kein Strom durch Widerstände R5 und R6.
  • Falls der Latch (d. h. über R3 und R4 durch Q1 und Q2 gebildet) metastabil wird, sind beide Transistoren Q1 und Q2 in dem aktiven Bereich (ungesättigt) , eingeschaltet'. Die Basisknoten von Q1 und Q2 liegen beide an 0,8 Volt an. Der Strom durch Widerstände R3 und R4 ist sehr gering, wobei lediglich der Strom abgegeben wird, welcher von den Transistoren in ihrem aktiven Zustand (typischerweise 1/100stel des Kollektorstroms) benötigt wird. Da die Widerstände R3 und R4 in diesem Beispiel zehnmal den Wert der 10 Widerstände R1 und R2 aufweisen, beträgt die Spannung an den Widerständen R3 und R4 etwa 1/10tel der Spannung an den Widerständen R1 und R2 bzw. etwa 0,4 Volt. Somit beträgt die Spannung an den Knoten A und B etwa 1,2 Volt (0,8 plus 0,4), wenn sich der Latch in dem metastabilen Bereich befindet.
  • Diese Werte der Spannungen VA und VB (etwa 1,2 Volt) sind Tiefpegelzu-15 standseingänge (logic low inputs) in das CMOS-NOR-Gatter, welches einen Eingangsschwellwert von etwa ½ Vcc aufweist. Damit schaltet der Ausgang C auf H (d. h. auf Vcc), wodurch die Transistoren Q3 und Q4 eingeschaltet werden. Dieses bewirkt, dass Strom durch Widerstände R5 und R6, welche mit den Latch-Ausgangsknoten A und B verbunden sind, fließt. Durch diesen zusätzlichen Stromfluss wird die Energie in dem Latch erhöht und 20 die metastabile Auflösungszeit reduziert. Der zusätzliche Stromverbrauch erfolgt lediglich in einer Übergangsform, wobei, sobald diese aufgehoben ist, entweder Knoten A oder B auf H umschaltet (wodurch bewirkt wird, dass Ausgang C des NOR-Gatters in einen Low-Zustand zurückversetzt wird).
  • 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Transistoren 25 Q1/Q3 und Q2/Q4 bilden zwei antiparallel geschaltete Wechselrichter, wodurch ein binärer Latch mit Ausgängen A und B gebildet wird.
  • An dem Gate von Transistor Q5 liegt ein „Einstell"-Signal an, wodurch bewirkt wird, dass Knoten A auf L schaltet, sobald das „Einstell"-Signal ansteigt.. Sollte Knoten A anfänglich im Zustand H sein und das „Einstell"-Signal während einer sehr kurzen 30 Zeitdauer ansteigen, beginnt Knoten A, auf L zu schalten und bewirkt, dass Knoten B beginnt, durch die Einwirkung des, durch Q2/Q4 gebildeten Wechselrichters auf H zu schalten. Es besteht dann die Möglichkeit, dass Knoten A und Knoten B an dem Punkt, an dem das „Einstell"-Signal zurück auf L schaltet, gleich sind, wodurch bewirkt wird, dass der Latch in den metastabilen Zustand versetzt wird.
  • Das Exklusiv-ODER-Gatter 14 weist an seinen Eingängen Knoten A und B auf. Der Ausgangsknoten C befindet sich nur dann im Zustand H, wenn Knoten A und Knoten B logisch unterschiedlich sind (d. h. der eine befindet sich im Zustand H, der andere im Zustand L). Dieses ist normalerweise der Fall, und die p-Kanal-Transistoren Q7 und Q8 sind ausgeschaltet (d. h. nicht leitend).
  • Im metastabilen Zustand weisen Knoten A und B jedoch die gleichen Logikpegel auf, wodurch bewirkt wird, dass der Ausgangsknoten C des Exklusiv-ODER-Gatters auf L schaltet. Hierdurch werden die Transistoren Q7 und Q8 voll eingeschaltet (ihre Gatespannungen, die an Knoten C angelegt sind, sind an das Erdpotential angelegt). Dieses steht im Gegensatzu zu den anderen p-Kanal-Transistoren Q und Q4, deren Gatespannungen zwischen Vcc und Erde angelegt sind, wodurch sich ein wesentlich reduzierter Strom ergibt.
  • Die erhöhten Ströme von Q7 und Q8 werden den Latch-Ausgangsknoten A und B zugeführt, wodurch bewirkt wird, dass die Gatespannungen von Q1 und Q2 (welche an diese Knoten angelegt sind) ansteigen. Die höheren Gatespannungen bewirken, dass Q1 und Q mehr Strom leiten (wobei der Strom Q7 und Q8 entnommen wird). Dieser Betriebspunkt bei höherer Spannung und höherem Strom resultiert bei diesen Transistoren Q1, Q2 in einer höheren Transkonduktanz (höherem Verstärkungsfaktor), wodurch die Geschwindigkeit, bei welcher der Latch seine Auflösung vornimmt, erhöht und dadurch die Tau verringert wird.
  • Es sei erwähnt, dass die höheren Spannungen A und B die Transistoren Q3 und Q4, die p-Kanal-Transistoren in den CMOS-Wechselrichtern, effektiv abschalten. Die Transistoren Q7 und Q8 wirken in diesem Fall als passive (Widerstands-) Lasten, wodurch die effektive Anzahl MOS-Transistoren in Reihe zwischen Vcc und Erde von Zwei auf Eins (CMOS-Gehäuse) reduziert wird.
  • Sobald der Latch seine Auflösung beendet hat, werden Knoten A und B logisch verschieden, wodurch bewirkt wird, dass Knoten C auf einen H-Pegel zurückversetzt wird, wobei die Transistoren Q7 und Q8 abgeschaltet werden. Der Schaltkreis kehrt zu seinem CMOS-Betrieb bei Versorgungsstrom Null zurück.

Claims (4)

  1. Schaltkreis zur Verbesserung der metastabilen Auflösungszeit bei Anordnungen mit zwei stabilen Zuständen, wobei die Anordnungen mit zwei stabilen Zuständen einen, die Entscheidung treffenden Teil (Q1, Q2) in Form eines Latch mit kreuzgekoppelten Wechselrichtern, Eingängen zum Empfang von Daten sowie Ausgängen aufweisen, wobei der Schaltkreis vorsieht: Erkennungsmittel (QS–Q7), welche mit den Ausgängen (A, B) der Anordnung mit zwei stabilen Zuständen verbunden sind, um einen metastabilen Zustand in der Anordnung nachzuweisen; sowie Steuermittel (Q, Q4), welche mit den Erkennungsmitteln (QS–Q7) sowie mit dem die Entscheidung treffenden Teil (Q1, Q2) verbunden sind, um die dem die Entscheidung treffenden Teil (Q1, Q2) zugeführte Energie lokal zu erhöhen, wenn der metastabile Zustand nachgewiesen ist.
  2. Schaltkreis nach Anspruch 1, wobei die Steuermittel aufweisen: einen Rückkopplungskanalkreis, welcher an eine Versorgungsspannung (Vcc) des Schaltkreises gekoppelt ist, wobei der Rückkopplungskanalkreis dem die Entscheidung treffenden Teil (Q1, Q2) zusätzliche Versorgungsspannung (Vcc) zuführt.
  3. Schaltkreis nach Anspruch 1, wobei die Erkennungsmittel ein NOR-Gatter (QS–Q7) aufweisen.
  4. Schaltkreis nach Anspruch 1, wobei die Erkennungsmittel ein Exklusiv-ODER-Gatter (14) aufweisen.
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