DE69723910T2 - Längliche Schalung mit verstellbarer Krümmung - Google Patents

Längliche Schalung mit verstellbarer Krümmung Download PDF

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf eine längliche, gekrümmte Rahmenanordnung bzw. Schalung mit einem variierbaren Krümmungsgrad, die besonders nützlich für Betonarbeiten ist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Mischbeton muss in eine Form gegeben werden. Eine Form wird auch oft Rahmenanordnung oder Schalung genannt. 17 zeigt in eine Schalung bzw. Rahmenanordnung 30 eingebrachten Beton A. Die Rahmenanordnung bzw. Schalung 30 hat einen gekrümmten Abschnitt 31. Dieser Abschnitt 31 wird direkt von einer ersten Halterungsstruktur 33 getragen, die Halterungsmaterialien 32 und gekrümmte Halterungsabschnitte aufweist. Die erste Halterungsstruktur 33 ihrerseits wird von quadratischen Stahlstangen bzw. -stäben 34 getragen, die senkrecht zur ersten Halterungsstruktur 33 angeordnet sind. Dabei wird ein Halterungs- bzw. Trägerblock 35 als äußerste Halterungsstruktur verwendet. Der Trägerblock 35 wird an der Schalung 30 mittels Bolzen 36 befestigt, die jeweils an einem Ende eine Formöse 37 aufweisen, in die ein Keil 38 eingetrieben wird.
  • 18 zeigt auch den Stand der Technik. In 18 wird ein gekrümmtes Metallrohr 39 statt des Trägerblocks 35 der 17 verwendet. Wie dargestellt ist, wird das Metallrohr 39 an der Form 31 ähnlich dem Halterungs- bzw. Trägerblock 35 befestigt.
  • Damit veranschaulichen die 17 und 18 zwei unterschiedliche Techniken 35 und 39 zum Haltern bzw. Tragen eines gekrümmten Abschnitts einer Rahmenanordnung bzw. Schalung.
  • Bei der ersten Technik der 17 ist es jedoch kostspielig und zeitaufwendig, viele Trägerblocks vorzubereiten, von denen jeder eine gekrümmte Oberfläche aufweisen muss, die ähnlich einem bestimmten gekrümmten Abschnitt einer zu halternden Schalung ist. Ferner kann ein Trägerblock mit einem bestimmten Krümmungsgrad nicht dazu verwendet werden, einen gekrümmten Abschnitt einer Schalung zu haltern, die einen anderen Krümmungsgrad als der Trägerblock aufweist. Ferner ist der Trägerblock ziemlich sperrig und nimmt daher bei seiner Lagerung viel Raum ein.
  • Mit der zweiten Technik der 18 braucht es viel Zeit und Mühe, mehrere Metallrohre auf bestimmte Krümmungsgrade an der Baustelle zu krümmen. Auch ist es nicht einfach, die Krümmung eines bereits gekrümmten Metallrohrs auf einen bestimmten Krümmungsgrad abzuändern. Darüber hinaus ist ein Metallrohr relativ sperrig und nimmt daher nicht wenig Raum ein, wenn es gelagert wird.
  • Die EP 0 218808A offenbart eine Rahmenanordnung bzw. Schalung für runde oder polygonale Aufbauten mit einer Schalungsfläche, die eine einstellbare Krümmung oder einen einstellbaren Umfang aufweist. Die Schalung hat ein Paar Gurtungen, die von der Schalungsfläche beabstandet sind und aus einzelnen Gurtungsabschnitten zusammengesetzt sind.
  • Die Gurtungsabschnitte können relativ zueinander geschwenkt werden und können in ausgewählten Winkelpositionen festgestellt werden, wenn die Einstellung bzw. Anpassung der Schalungsfläche abgeschlossen ist.
  • Abriß der Erfindung
  • Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine wirksame Alternative zu dem Träger- bzw. Halterungsblock 35 der 17 oder dem Metallrohr 39 der 18 bereitzustellen, die frei von den obengenannten Nachteilen dieser herkömmlichen Halterungsstrukturen ist.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine längliche, gekrümmte Rahmenanordnung bzw. Schalung bereitzustellen, die speziell zur Halterung eines gekrümmten Abschnitts einer Rahmenanordnung bzw. Schalung geeignet ist.
  • Andere Aufgaben und Vorteile der Erfindung gehen aus der detaillierten Beschreibung der Erfindung, die nun folgt, hervor.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird eine längliche gekrümmte Rahmenanordnung bzw. Schalung bereitgestellt, wie sie in Anspruch 1 beansprucht ist.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Es zeigen:
  • 1 eine Darstellung eines Teils einer länglichen Rahmenanordnung bzw. Schalung, die gemäß der Erfindung aufgebaut ist, wobei diese Figur zwei linke Elemente A, A darstellt, die durch eine Verbindungsanordnung miteinander verbunden sind,
  • 2 eine flache Metallplatte 1, die zu dem Verbindungselement A gebogen werden kann. In dieser Figur ist die flache Platte 1 jedoch als in ihrer Länge wesentlich reduziert dargestellt,
  • 3 eine Veranschaulichung, wie die beiden Verbindungselemente A, A durch die Verbindungsanordnung miteinander verbunden werden können,
  • 4 eine Vertikal-Schnittansicht des Aufbaus von 1 längs einer Linie X-X von 1,
  • 5 eine Vorderansicht einer Verbindungseinheit B,
  • 6 eine Draufsicht auf die Verbindungseinheit B,
  • 7 eine Vorderansicht eines Bolzen-Eingriffselements C,
  • 8 eine Draufsicht auf das Bolzen-Eingriffselement C,
  • 9 eine Seitenansicht des Bolzen-Eingriffselements C,
  • 10 einen mit einer Mutter 12 des Bolzen-Eingriffselements C in Eingriff zu bringenden Bolzen 13,
  • 11 eine flache Platte 10, die zu einer umgekehrten U-Form-Basis gebogen werden kann, die Teil des Bolzen-Eingriffselements C ist,
  • 12 die Verbindungselemente A, A, die nicht gebogen sondern miteinander ausgerichtet sind,
  • 13 die Verbindungselemente A, A, die an der Verbindungsstelle in einer Richtung gebogen sind,
  • 14 die Verbindungselemente A, A, die an der Verbindungsstelle in der entgegengesetzten Richtung gebogen sind,
  • 15 einen kuppelförmigen Aufbau, der unter Verwendung von länglichen Rahmenanordnungen bzw. Schaltungen der Erfindung gebaut werden kann,
  • 16 ein Förderliniensystem 60, das unter Verwendung von Verbindungselementen ähnlich den in 1 verwendeten gebaut werden kann, und
  • 17 und 18 den Stand der Technik.
  • Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
  • Bezugnehmend auf die Zeichnungen wird die Erfindung nun in näheren Einzelheiten beschrieben. Eine längliche Rahmenanordnung bzw. Schalung gemäß der Erfindung umfaßt (1) mehrere Verbindungselemente A, (2) Verbindungsanordnungen mit ersten und zweiten Verbindern, welche die Verbindungselemente miteinander verbinden, und (3) Elemente zum Biegen der Verbindungselemente A an den Verbindungsstellen.
  • Das Verbindungselement A ist eine hohle quadratische Stange, die durch Biegen einer flachen Metallplatte 1 der 2 geformt wird. In 2 ist die Platte 1 jedoch der Einfachheit halber in ihrer Länge stark reduziert dargestellt. Die flache Platte 1 ist so gebogen, daß ihr Querschnitt, der durch die Bezugsziffer 1a bezeichnet ist, eine Oberseite (des Verbindungselements) bildet, ihre Querschnitte 1b, 1b gegenüberliegende Seiten bilden und ihre Querschnitte 1c, 1c zusammen eine Unterseite bilden. Die Querschnitte 1d, 1d sind so gebogen, daß sie einander berühren, wodurch eine Mittellinie (nicht dargestellt) der Unterseite des Verbindungselements gebildet wird. Die Querschnitte 1d, 1d können falls nötig punktgeschweißt werden und dienen als Rippe, welche die Verbindungsstruktur A verstärkt.
  • Nur zwei Verbindungselemente A, A sind in 1 dargestellt, es kann aber auch eine gewünschte Anzahl von Verbindungselementen miteinander verbunden werden, um eine gewünschte Länge einer länglichen Schalung bzw. Rahmenanordnung der Erfindung aufzubauen. Wie gezeigt ist, sind die Verbindungselemente A, A durch die Verbindungsanordnung miteinander verbunden. Jedes Verbindungselement A hat eine quadratische Form in seinem Vertikalschnitt, und jede Seite kann in ihrem Vertikalschnitt eine Länge von beispielsweise 5 cm aufweisen, obwohl jedes Verbindungselement A der 1, wie die flache Platte 1 der 2, aus Einfachheitsgründen wesentlich verkürzt dargestellt ist. Wie in 1 gezeigt ist, ist jedes Verbindungselement A zu einer schräggestellten Schulter a an jedem Ende ausgebildet, so daß die Verbindungselemente A, A an der Verbindungsstelle gebogen werden können. Dieses Merkmal der Form des Verbindungselements kann auch aus 2 ersehen werden. Wie in 1 gezeigt ist, ist auch hier jedes Verbindungselement A an jedem Ende mit einem eingravierten Pfeil F1 versehen, der mit mehreren parallelen Linien F2 zusammenwirkt, die an der Verbindungseinheit B eingraviert sind, um den Winkel des Verbindungselements mit der Verbindungseinheit B anzugeben.
  • Öffnungen 2, 3 und 21 sind an jedem Endabschnitt des Verbindungselements A ausgebildet. Eine Öffnung 2 ist auf einer Seite 1b des Verbindungselements ausgebildet und eine weitere Öffnung 2 ist auf der entgegengesetzten Seite 1b desselben ausgebildet und ist mit der einen Öffnung 2 ausgerichtet. Dies ist auch der Fall bei den Öffnungen 3 und 21. Nur die obere Öffnung 21 hat eine längliche Form. Wie in den 1 und 3 gezeigt ist, nehmen diese Öffnungen 2, 3 und 21 Stifte D1, D2 bzw. D3 auf, die nachstehend beschrieben werden.
  • Der erste Verbinder der Verbindungsanordnung in der Form einer Verbindungseinheit B ist am besten in den 3 und 5 dargestellt. 5 ist eine Vorderansicht der Verbindungseinheit B. Wie gezeigt ist, hat die Verbindungseinheit B allgemein die Form eines Trapezoids, und wie aus 4 klar hervorgeht, hat die Verbindungseinheit B die Form eines umgekehrten U in ihrem Vertikalschnitt. Die Verbindungseinheit B weist ein Paar gegenüberliegender Öffnungen 6, 6 an jedem Endabschnitt auf (5 und 6). Diese Öffnungen 6, 6 nehmen den Stift D1 zusammen mit den Öffnungen 2 des Verbindungselements A auf. Die Verbindungseinheit B hat auch ein Paar gegenüberliegender länglicher Öffnungen 22, 22 auf jeder Seite. Diese länglichen Öffnungen 22, 22 nehmen den Stift D3 zusammen mit den länglichen Öffnungen 21 des Verbindungselements A auf. Die längliche Öffnung 22 der Verbindungseinheit ist innerhalb der länglichen Öffnung 21 des Verbindungselements A an einer Position gelegen, die der letzteren 21 entspricht, und ist relativ zu der äußeren länglichen Öffnung 21 so orientiert, daß, wenn die Verbindungselemente A, A miteinander ausgerichtet sind, die beiden Öffnungen 22 und 21 sich nicht in der gleichen Richtung erstrecken, sondern in unterschiedlichen Richtungen, die einen Winkel von etwa 45° zueinander bilden (12). Wie klar aus 5 hervorgeht, ist die Verbindungseinheit B so an ihrem unteren Abschnitt abgeschnitten, daß sie halbkreisförmige Kanten 5b, 5b bildet, wodurch das Verbindungselement eine Schwenkbewegung am Stift D1 ausführen kann, ohne daß sie der Stift D2 stört. Ferner ist eine Öffnung 7 an der Oberseite 7 der Verbindungseinheit B ausgebildet. Ein Bolzen 13 ist durch die Öffnung 7 eingesetzt.
  • Der Stift D1, der durch die Öffnungen 2 des Verbindungselements A und die Öffnungen 6 der Verbindungseinheit B eingesetzt ist, verbindet das Verbindungselement und die Verbindungseinheit B miteinander. Der Stift D3, der durch die oberen, länglichen Öffnungen 21 und 22 eingesetzt ist, hat auch eine ähnliche Funktion wie der Verbindungsstift D1, aber der Stift D3 und die länglichen Öffnungen 21 und 22 können auch gänzlich wegfallen. Der Verbindungsstift D1 ist ausreichend, um das Verbindungselement und die Verbindungseinheit miteinander zu verbinden. Die längliche Rahmenanordnung bzw. Schalung der Erfindung kann daher ohne den Stift D3 und seine zugehörigen Öffnungen 21 und 22 gebaut werden. In der dargestellten Ausführungsform ist jedoch der Stift D3 wegen seiner Funktion, die nachstehend beschrieben wird, vorgesehen.
  • Innerhalb der Verbindungseinheit B ist der zweite Verbinder der Verbindungsanordnung in der Form eines Bolzen-Eingriffselements C gelegen (3 und 4). 7 ist eine Vorderansicht des Eingriffselements C. Wie klar aus 9 hervorgeht, umfaßt dieses Element C eine Basis mit umgekehrter U-Form und eine an dieser Basis befestigte Mutter 12. Diese Basis wird durch Biegen einer flachen Metallplatte 10 von 11 so geformt, daß ihr durch die Bezugsziffer 10b bezeichneter Abschnitt eine Oberseite (der Basis) bildet, und seine Abschnitte 10a, 10a gegenüberliegende Seiten bilden. Eine Öffnung b ist an der Oberseite 10b der Basis gebildet. Eine Mutter 12 ist an der Oberseite 10b befestigt und umgibt die zentrale Öffnung b. Ferner sind zwei Öffnungen 11, 11 an jeder Seite 10a der Basis ausgebildet. Der Stift D2 wird durch die Öffnungen 3 des Verbindungselements A und die Öffnungen 11 des Eingriffselements C eingeführt und verbindet so die beiden Elemente A und C miteinander. Das Eingriffselement C ist relativ zur Verbindungseinheit B so gelegen, daß die zentrale Öffnung b der Basis des Eingriffselements C mit der zentralen Öffnung 7 der Verbindungseinheit B ausgerichtet ist. Der Bolzen 13 wird durch diese Öffnungen 7 und b eingeführt. Der Bolzen 13 passiert somit die Mutter 12 und steht mit dieser in Eingriff (14). Ein Drehen des Bolzens 13 in einer Richtung läßt den Bolzen tiefer in das Eingriffselement C eindringen, mit dem Ergebnis, daß sich die Verbindungseinheit B relativ zum Eingriffselement C senkt (13). Dies bewirkt, daß jedes Verbindungselement A eine Abwärtsschwenkbewegung an den Stiften D1, D2 und D3 ausführt, und damit die benachbarten Verbindungselemente A, A an der Verbindungsstelle in einer Richtung gebogen werden (f in 13).
  • Eine Drehung des Bolzens 13 in der entgegengesetzten Richtung läßt jedoch den Bolzen 13 gegenüber dem Eingriffselement C ansteigen, mit dem Ergebnis, daß die Verbindungseinheit B relativ zum Eingriffselement C ansteigt (14). Dies bewirkt, daß jedes Verbindungselement A eine Aufwärtsschwenkbewegung an den Stiften D1, D2 und d3 vollführt, und daß somit die benachbarten Verbindungselemente A, A an der Verbindungsstelle in der entgegengesetzten Richtung gebogen werden (g in 14).
  • Hieraus ist zu ersehen, daß gemäß der Erfindung eine längliche Schalung mit einer gewünschten Länge und einer Krümmung bis zu einem gewünschten Grad unter Verwendung einer gewünschten Anzahl von Verbindungselementen A bereitgestellt werden kann. Aus 15 ist auch zu ersehen, welche Form die längliche Rahmenanordnung bzw. Schalung der Erfindung beispielsweise annehmen kann. So ist leicht zu erkennen, daß eine typische Anwendung der länglichen Rahmenanordnung bzw. Schalung eine wirksame Alternativ zu dem Trägerblock 35 der 17 oder dem Halterungsrohr 39 der 18 bei Betonarbeiten ist.
  • Unabhängig davon, in welcher Richtung (f in 13 oder g in 14) die Verbindungselemente gebogen sind, stellt der Eingriff zwischen dem Bolzen 13 und der Mutter 12 die Verbindungselemente unter den Winkeln fest, auf die sie gebogen wurden.
  • Wie in 3 dargestellt ist, ist eine Ringnut in einem Endabschnitt jedes Stifts (D1, D2 und D3) ausgebildet, und ein C-förmiges Rückhalteteil 4 steht mit der Nut in Eingriff. Dies verhindert, daß sich der Stift an dem Verbindungselement löst. Das Rückhalteteil 4 kann entfernt werden.
  • Es sei wiederholt, daß die längliche Rahmenanordnung bzw. Schalung der Erfindung auch gebaut werden kann, wenn der Stift D3 wegfällt. Bei bestimmten Anwendungen funktioniert die längliche Rahmenanordnung bzw. Schalung auch ohne den Stift D3 in angemessener Weise. In der dargestellten Ausführungsform jedoch ist der Stift D3 vorgesehen, da natürlich drei Stifte D1, D2 und D3 es ermöglichen, dass das Verbindungselement, das im Einsatz einen bestimmten Winkel mit der Verbindungseinheit bildet, einer Last besser widersteht als zwei Stifte D1 und D2. Somit ist der Stift D3 von besonderem Nutzen, wenn die Verbindungselemente eine relativ große Last tragen müssen, die zu einer weiteren Verbiegung der Verbindungselemente führen könnte und damit zu einem Zusammenbrechen der gesamten Rahmenanordnung bzw. Schalung, falls der Stift D3 nicht vorhanden wäre. Ein typisches Beispiel eines solchen Falls ist die Verwendung der Rahmenanordnung bzw. Schalung als Alternative zum Trägerbzw. Halterungsblock 35 der 17 oder zum Halterungsrohr 39 der 18 bei Betonarbeiten.
  • Besonderes Augenmerk ist auf die Position in 13 des Verstärkungsstifts D3 in den länglichen Öffnungen 21 und 22 zu richten. Das heißt in 13 überlappen die beiden Öffnungen 21 und 22 einander an einem ihrer Enden, so daß die beiden Öffnungen 21 und 22 allgemein die Form eines V aufweisen, und der Stift D3 ist in dem einen Ende jeder Öffnung (21 und 22) positioniert, welches mit dem anderen Ende der anderen Öffnung zusammentrifft. Unter dieser Bedingung wird eine weitere Verbiegung der Verbindungselemente A, A in der Richtung f sicher verhindert. So zeigt 13 eine extrem gekrümmte Position der Verbindungselemente A, A. Auf ähnliche Weise zeigt 14 eine weitere extrem gekrümmte Position der Verbindungselemente. Die Verbindungselemente können zwischen den beiden extrem gekrümmten Positionen gebogen werden.
  • Es ist anzumerken, daß der Bolzen 13 und das Eingriffselement C zur Bildung eines Elements zum Biegen der Verbindungselemente A, A an der Verbindungsstelle in Betracht kommen.
  • Die längliche Rahmenanordnung bzw. Schalung der Erfindung kann wie folgt zum Einsatz als Alternative zu dem Halterungsrohr 39 der 18 zusammengebaut werden. Zunächst wird ein Verbindungselement A an dem gekrümmten Fassonierelement (formwork) 31 unter Verwendung von Bolzen 36, Formösen 37 und anderen erforderlichen Materialien befestigt werden. Dann wird ein weiteres Verbindungselement A mit dem ersten Verbindungselement unter Verwendung einer Verbindungseinheit B verbunden (mit dem vorher ein Bolzen-Eingriffselement C mit einem Bolzen 13 verbunden wird), und mit Verbindungsstiften D1 und D2. Dann wird für jedes Verbindungselement A ein Verstärkungsstift D3 durch die länglichen Öffnungen 21 (des Verbindungselements) und 22 (der Verbindungseinheit) eingesetzt. Ein Rückhalteteil 4 wird mit der kreisförmigen Nut an einem Ende jedes Stifts in Eingriff gebracht. Dann wird der Bolzen 13 um einen erforderlichen Betrag in einer erforderlichen Richtung gedreht, um die Verbindungselemente in einer erforderlichen Position an der Verbindungsstelle gebogen anzubringen. Dann wird ein drittes Verbindungselement auf ähnliche Weise mit dem ersten oder zweiten Verbindungselement verbunden.
  • Nachdem die längliche Rahmenanordnung bzw. Schalung mit einem bestimmten Krümmungsgrad benutzt wurde, kann ihr Krümmungsgrad für eine unterschiedliche Anwendung einfach durch Drehen des Bolzens 13 variiert werden.
  • Längliche Rahmenanordnungen bzw. Schalungen der Erfindung können auch zum Aufbau einer kuppelförmigen Struktur nach 15 verwendet werden. Eine kreisförmige Basis 51 kann unter Verwendung einer oder mehrerer länglicher Rahmenanordnungen gebaut werden. Ein rundes Dach kann mit mehreren länglichen Rahmenanordnungen bzw. Schalungen 52 gebaut werden, die an ihren Oberseiten unter Verwendung von Verbindungsmitteln 54 verbunden werden können, und die an der Basis 51 mit Verbindungsmitteln 53 angeschlossen werden können.
  • Ferner kann gemäß der Erfindung ein Förderliniensystem 60 nach 16 bereitgestellt werden. Es ist jedoch anzumerken, daß das System 60 zu dem Verbindungselement A der 1 unterschiedliche Verbindungselemente A(1) insofern verwendet, als jedes Verbindungselement A(1) eine (im Schnitt) trogförmige Stange mit einer offenen Innenseite darstellt. Rollen bzw. Walzen 62 sind an ihren Enden in den offenen Seiten der gegenüberliegenden Verbindungselemente A(1) aufgenommen, und damit bilden die gegenüberliegenden Verbindungselemente A(1) und die Walzen bzw. Rollen 62 eine Fördereinheit 61. Die an einer Seite befindlichen Verbindungselemente A(1) werden auf ähnliche Weise wie die Verbindungselemente A der 1 miteinander verbunden, d. h. unter Verwendung der Verbindungseinheit B und des Eingriffselements C, während die Verbindungselemente A(1) an der entgegengesetzten Seite unter Verwendung einer Verbindungsstange 63, die länger ist als die Verbindungseinheit B, zusammengefügt werden.

Claims (3)

  1. Längliche Rahmenanordnung mit mehreren länglichen Verbindungselementen (A), die sich Ende an/zu Ende entlang der Rahmenanordnung erstrecken, wobei jedes benachbarte Paar von Verbindungselementen (A) durch eine Verbindungsanordnung verbunden ist, die erste und zweite Verbinder (B, C) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verbindungselement (A) mit einer jeweiligen Verbindungsanordnung durch erste und zweite Drehzapfen (D1, D2) so verbunden ist, daß die ersten Drehzapfen (D1) jedes Paars von Verbindungselementen durch einen jeweiligen ersten Verbinder (B) und die zweiten Drehzapfen (D2) jedes Paars von Verbindungselementen durch einen jeweiligen zweiten Verbinder (C) verbunden sind, und Einstellmittel (13) vorgesehen sind, um die ersten und zweiten Verbinder (B, C) zueinander/voneinander weg einstellbar zu bewegen, um den Winkel zwischen dem Paar benachbarter Verbindungselemente (A) zu verändern und zu ermöglichen, daß die Krümmung der Rahmenanordnung einstellbar ist.
  2. Längliche Rahmenanordnung nach Anspruch 1, wobei: (i) jedes Verbindungselement (A) erste und zweite Paare gegenüberliegender Öffnungen (2, 3) sowie eine schräg verlaufende Schulter (a) an jedem Endabschnitt desselben aufweist, (ii) jeder der ersten Verbinder (B) eine obere Öffnung (7) und ein drittes Paar gegenüberliegender Öffnungen (6) an jedem Endabschnitt desselben aufweist, und jeder der ersten Verbinder (B) an seinem unteren Abschnitt so abgeschnitten ist, daß halbkreisförmige Ränder bzw. Kanten (5b) gebildet sind, (iii) ein zweiter Verbinder in der Form eines Bolzen-Eingriffselements (C) innerhalb jedes ersten Verbinders (8) angeordnet ist, das Bolzen-Eingriffselement (C) eine umgekehrte U-förmige Basis (10) und eine Mutter (12) aufweist, die umgekehrte U-förmige Basis (10) eine obere Öffnung (b) und ein viertes Paar gegenüberliegender Öffnungen (11) an jedem Endabschnitt desselben aufweist, und die Mutter (12) an einer Oberseite der umgekehrten U-förmigen Basis (10) in einer Position koaxial zu der oberen Öffnung (b) befestigt ist, (iv) ein Bolzen (13) durch die obere Öffnung (7) und die Mutter (12) jedes der ersten Verbinder (8) eingesetzt ist, wodurch jeder der ersten Verbinder (B) mit den jeweiligen Bolzen-Eingriffselementen (C) verbunden ist, und jeder Bolzen (13) um das jeweilige Bolzeneingriffselement (C) ein Element zum Biegen der Verbindungselemente (A) an der Verbindungsstelle bildet, (v) die ersten Drehzapfen (D1) durch jeweilige erste und dritte Paare gegenüberliegender Öffnungen (2, 6) eingesetzt sind, um die Verbindungselemente (A) und die jeweiligen ersten Verbinder (B) miteinander zu verbinden, (vi) die zweiten Drehzapfen (D2) durch jeweilige zweite und vierte Paare gegenüberliegender Öffnungen (3, 11) eingesetzt sind, um die Verbindungselemente (A) und die jeweiligen Bolzen-Eingriffselemente (C) miteinander zu verbinden, und (vii) ein Rückhalteteil (4) mit einer kreisförmigen Rille bzw. Nut in Eingriff steht, die in einem Endabschnitt jedes der Drehzapfen (D1, D2) ausgebildet ist, um zu verhindern, daß die Drehzapfen (D1, D2) aus den jeweiligen Verbindungselementen (A) entfernt werden.
  3. Längliche Rahmenanordnung nach Anspruch 2, ferner mit einem ersten Paar gegenüberliegender oberer länglicher Öffnungen (21), die in jedem Endabschnitt jedes Verbindungselements (A) ausgebildet sind, einem zweiten Paar gegenüberliegender oberer länglicher Öffnungen (22), die in jeder Seite der ersten Verbinder (B) ausgebildet sind, wobei die ersten und zweiten Paare oberer länglicher Öffnungen in entsprechenden Positionen gelegen sind, aber einen Winkel von etwa 45° zueinander bilden, wenn benachbarte Verbindungselemente (A) miteinander ausgerichtet sind, und mit dritten Drehzapfen (D3), die durch jeweilige erste und zweite Paare gegenüberliegender oberer länglicher Öffnungen (21, 22) eingesetzt sind und durch Rückhalteteile 4 gehalten werden.
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