DE697218C - Antrieb eines Malteserkreuzgetriebes fuer Kinomaschinen - Google Patents

Antrieb eines Malteserkreuzgetriebes fuer Kinomaschinen

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DE697218C
DE697218C DE1934Z0022174 DEZ0022174D DE697218C DE 697218 C DE697218 C DE 697218C DE 1934Z0022174 DE1934Z0022174 DE 1934Z0022174 DE Z0022174 D DEZ0022174 D DE Z0022174D DE 697218 C DE697218 C DE 697218C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/38Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof embodying Geneva motion, e.g. Maltese-cross gearing

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Description

  • Antrieb eines Malteserkreuzgetriebes für Kinomaschinen Man hat bisher Lichttonbild- und Stummbildwiedergabemaschinen durch Elektromotoren angetrieben, die ihre Kraft durch Riemen oder Ketten auf die anzutreibende Maschine übertrugen. Neuerdings kuppelt man die Antriebsmotoren direkt mit der Wiedergabemaschine, indem man die Motoren an das Triebwerkgehäuse anflanscht und die Motorachse über ein Zwischenrad unmittelbar mit dem Triebwerk der Kinomaschine verbindet.
  • Diese an sich vorteilhafte Maßnahme hat aber einen großen Nachteil, wenn man nichtregelbare Motoren, z. B. die heute zum Tonfilmantrieb notwendigen Synchronmotoren, verwendet: Im Augenblick des Anlassens dieser Synchronmotoren tritt 'eine schlagartig hohe Be-* anspruchung der Zahnräder auf; die je nach der Größe der zu beschleunigenden Massen unter Umständen 'zum Bruch der Zähne führen kann: Diese schlagartige Beanspruchung entsteht folgendermaßen: Zwischen der Antriebswelle des Motors und der Achse des Malteserkreuzschwungrades sind: stets einige Zahneingriffe vorhanden. Das bei diesen Zahneingriffen stets gegebene Spiel in der Verzahnung, der sog. tote Gang des gesamten Übersetzungsgetriebes, gestattet dem Motor, bereits einen bestimmten Drehwinkel nach dem Anlassen zurückzulegen, bevor sämtliche Zahnflanken in entsprechender Richtung-anliegen und das Schwungrad des Malteserkreuzes in Bewegung gesetzt werden muß. ° Da das Massenträgheitsmoment dieses Schwungrades bei den heute üblichen Konstruktionen etwa 5o bis 75% des Gesamtmassenträgheitsmomentes der Maschine ausmacht, treten in diesem Augenblick sehr hohe Verzögerungskräfte der Motorbewegung auf. Das schlagartige Kuppeln, von zwei großen Massen, z. B. der Masse des schnell rotierenden Motors und derjenigen des Schwungrades am Malteserkreuz, führt in den meisten Fällen zum Bruch der Zähne, wenn nicht besondere Vorsichtsmaßregeln angewendet werden. Eine dieser Maßnahmen, besteht darin, auf der Motorwelle oder auf einer benachbarten Welle eine elastische Federkupplung zu verwenden, welche die auftretenden Schläge in entsprechendem Maße, verringert. Es hat sich aber herausgestellt, daß diese federnde Kupplung im Antrieb bei Tonfihnaggregaten durch Resonanzerscheinungen usw. zu Störungen im Gleichlauf des Films führen kann.
  • Diesen Nachteil behebt die vorliegende Erfindung. Sie besteht darin, daß bei einem Antrieb eines Malteserkreuzgetriebes für Kinomaschinen ein elastisches Glied; beispielsweise eine Feder, vorgesehen ist; durch das während des Anfahrens das Schwufigrad von der Einzahnwelle, auf der es lose sitzt, mitgenommen und während des normalen Laufes ein am Schwungrad, angebrachter. Anschlag zum Anliegen an einer an der Eizahnwelle befindlichen Nase angebracht wird. Dadurch wird ein stoßfreies Anfahren und während des Laufes beim Beginn jeder Schaltbewegung des' Malteserkreuzes das sofortige Wirksamwerden der in der Schwungscheibe vorhandenen `zig sätzlichen Kraft ermöglicht.
  • Bei einer bekannten Bauart mit starr'@auf ihrer Welle befestigter Schwungscheibe ist ein stoßfreies Anfahren ausgeschlossen, dagegen wird im normalen Betriebe das Schwungrad als Kraftreserve mit Beginn jeder Filmschaltung sofort wirksam. Bei einer anderen Bauart mit Omegafederkupplung zwischen der Schwungscheibe und ihrer Welle ist zwar stoßfreies Anfahren möglich, im Betriebe muß aber während jeder Schaltpetiode die Omegafeder erst gespannt werden, ehe die Schwungscheibe ihre volle Kraft auf die Einzahnscheibe zusätzlich ausüben kann, d. h. diese Kraftabgabe beginnt und endet nicht gleichzeitig mit den Schaltporioden; während deren der erhöhte Kraftbedarf besteht, sondern sie hinkt diesen nach. Der ErfIndungsgegenständ ist also der starren Befestigung der Schwungscheibe für die Dauer des Anfahrens überlegen und während des normalen Betriebes gleichwertig, dagegen der bekannten Bauart während des normalen Betriebes überlegen und während des Anfahrens gleichwertig. Er vereinigt somit in-- sich die Vorteile beider Bauarten unter Vermeidung ihrer Nachteile.
  • Abb. i zeigt das gesamte Maltesergetriebe. Auf der Einzahnwelle i läuft lose das Schwungrad z. Auf der Einzahnwelle i ist eine Nockenscheibe 3 mit einem Nocken 30. befestigt. Eine gleichartige Nockenseheibe q. mit einem Nocken 40 ist am Schwungrad 2 angebracht. Beide N.ockenscheiben g und 4 sind durch ein elastisches Organ, z. B. eine Feder 5, miteinander verbunden, d. h. also die 'ginzahnwelle i ist mit dem lose auf ihr launden Schwungrad 2 elastisch verbunden. .f,-In den Abb.2; 3 und q. ist die Anordnung la öchmals in verschiedenen Bewegungsphasen schematisch dargestellt. Ahb.2 zeigt den Antrieb in normalem Ruhezustand. Die Feder 5 hat das Schwungrad 2 mit dem Nocken 40 an den Nocken 3o der Nockenscheibe 3 auf der Einzahnwelle herangezogen. Wird nun die Einzahnwelle i in Bewegung versetzt, so wird das lose auf ihr sitzende Schwungrad 2 durch: die Feder 5 mitgenommen (s. Abb. 3). Das Massenträgheitsmoment der Schwungmasse wird also von der Einzahnwelle stoßfrei überwunden. Benn normalen Lauf wird sich nun die Schwungradnocke q.o der Einzahnwellennocke 3o nähern und dann an dieselbe anlegen. Kommt der Einzahn in die Zugperiode, so tritt eine geringe Geschwindigkeitsverminderung auf, wodurch das Schwungrad durch seine ihm innewohnende kinetische Energie den Widerstand des Maltesergetriebes überwinden hilft. Diese Phase ist in Abb. q. der Zeichnung dargestellt.

Claims (1)

  1. # PATENTANSYRUCII: Antrieb eines Malteserkreuzgetriebes für Kinomaschinen, gekennzeichnet durch ein elastisches Glied; beispielsweise eine Feder, durch da"s während des Anfahrens das Schwungrad von der Einzahnweile, auf der es lose sitzt, mitgenommen und während des normalen .Laufes ein am Schwungrad angebrachter Anschlag zum Anliegen an ,einer an der Einzahnwelle befindlichen Nase gebracht wird:
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