DE69720119T2 - Schaltsperre für Lenkradschalthebel-Vorrichtung für automatisches Getriebe - Google Patents

Schaltsperre für Lenkradschalthebel-Vorrichtung für automatisches Getriebe

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Fachgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schaltsperrmechanismus für eine Kraftfahrzeug-Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung sowie auf ein Fahrzeug, das eine solche Vorrichtung umfasst.
  • 2. Beschreibung des Stands der Technik
  • Eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung ist eine Vorrichtung, worin ein Schalthebel im Bereich einer Lenksäulenachse angebracht ist. In einer weitverbreiteten Ausführungsform wird, sobald ein Schaltvorgang, z. B. von der Parkposition zur Fahrposition oder ähnlichem, durchgeführt wird, ein Auswahlknopf, der in einem Schaltknauf vorgesehen ist, gedrückt, so dass der Eingriff zwischen einer Arretierplatte und einem Arretierelement durch die Betätigung eines Auswahlstabs oder eines Auswahlkabels gelöst wird, wodurch ein Schaltvorgang ermöglicht wird.
  • Eine solche Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung umfasst einen Schaltsperrmechanismus. Der Schaltsperrmechanismus ist ein Mechanismus, indem ein Schlüssel von der SPERR-Position in die BESCHLEUNIGUNGS-Position gedreht und das Bremspedal dabei nicht niedergedrückt wird, wobei der Schalthebel in der Park-Position bleiben muss. Befindet sich der Schalthebel nicht in der Park-Position, so kann der Schlüssel nicht in die SPERR-Position gedreht werden.
  • Als Schaltsperrmechanismus, wie oben beschrieben, wurde herkömmlicherweise ein Solenoid-Mechanismus verwendet, worin eine Bewegung des Bremspedals von einer Schaltvorrichtung registriert und bei einem Niederdrücken des Bremspedals ein Solenoid betätigt wurde, um die Schaltsperre zu lösen. Solche Arten von Solenoid- Schaltsperrmechanismen haben jedoch den Nachteil, dass durch einen Solenoid das Gesamtgewicht zusätzlich erhöht wird, und dass die Gesamtkonstruktion kompliziert und kostenaufwändig wird, da ein mechanischer Notfall-Entsperrechanismus vorgesehen werden muss, für den Fall, dass Probleme mit dem elekrischen System auftreten.
  • Die US-A-4934209 beschreibt einen an einer Lenksäule befestigten Schaltgetriebe- Schaltmechanisrnus mit Zündschlüsselsperre, in welchem ein Auswahlhebel auf einem Rohr angebracht ist, das durch den Schalthebel gedreht wird. Ein Kolben, der in dem Rohr verschiebbar angeordnet ist, dreht den Auswahlhebel sobald der Schalthebel betätigt wird. Ein Ende des Auswahlhebels ist mit Arretierelementen eines Getriebesteuer-Auswahlposition-Einsatzstücks, das an der Lenksäule befestigt ist, unter Vorspannung in Kontakt gebracht. Eine Lenksäulen-Sperrklinke wird durch die Rotation des Zündungsschalters so gedreht, dass sie in eine Ausnehmung im Kolben eingreift und dadurch eine axiale Bewegung des Kolbens verhindert, wodurch die Bewegung des Auswahlhebels blockiert wird. Mit anderen Worten offenbart die US-A-4934209 einen Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung, die folgendes umfasst:
  • eine schwenkbare Auswahlplatte, wobei die Auswahlplatte gelenkig mit einem Endabschnitt einer Welle verbunden ist, die von einem Schalthebel gedreht werden kann, wobei ein distales Ende der Auswahlplatte mit einer Arretierplatte in Eingriff gebracht werden kann; und
  • eine Schaltsperrplatte, die mit einer Schlüsselbetätigung zusammenwirkt, um die Bewegung der Auswahlplatte einzuschränken.
  • US-A-5566583 zeigt einen Schaltsperrmechanismus, bei dem ein Schaltsperrglied mit einem Solenoid zusammenwirkt, das durch das Bremspedal und mit dem Schlüsselsperr-Mechanismus betätigt wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung dient dazu, die obenstehenden Probleme des Stands der Technik zu überwinden. Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalfhebelvorrichtung bereitzustellen, die ein geringes Gewicht hat, einfach zu konstruieren ist, und eine verlässliche Schaltsperrfunktion wie bei herkömmlichen Schaltsperrmechanismen ausführen kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung wie in Anspruch 1 dargelegt vorgesehen.
  • Die Schaltsperrplatte kann von zwei Stiften verschiebbar gehalten werden, die von der Außenfläche der Halterung hervorragen.
  • Die Schaltsperrplatte kann einen Ausnehmungsabschnitt umfassen, der mit dem distalen Ende der Auswahlplatte in Eingriff bringbar ist, so dass, wenn sich der Ausnehmungsabschnitt mit dem distalen Ende der Auswahlplatte in Eingriff befindet, die Betätigung der Auswahlplatte verhindert wird.
  • Der Schaltsperrmechanismus kann darüber hinaus einen Steuerhebel umfassen, der an einem Ende der Welle angeordnet ist, wobei der Steuerhebel durch Betätigung des Schalthebels so geschwenkt wird, dass er ein Automatikgetriebe über ein Schaltkabel betätigt.
  • Die Auswahlplatte kann gelenkig mit einer Drehachse verbunden sein, die in einem Flachplattenabschnitt vorgesehen ist, der an einem Ende der Welle ausgebildet ist.
  • Der Schaltsperrmechanismus kann darüber hinaus eine Konstruktion umfassen, worin sich das Auswahlkabel durch ein Inneres des Schalthebels erstreckt und an einem Endabschnitt für die Auswahlplatte befestigt ist, so dass, wenn ein Auswahlknopf niedergedrückt wird, der in einem mit dem Schalthebel verbundenen Knauf vorgesehen ist, das Auswahlkabel gezogen und die Auswahlplatte dadurch geschwenkt wird.
  • Die Schaltsperrplatte kann gleitend vorgesehen sein, mit der Maßgabe, dass das Bremspedal niedergedrückt wird, während sich die Lenksäulen-Automatikgetriebe- Schalthebelvorrichtung in einem Parkzustand befindet, und der Schlüssel in eine andere als die vorbestimmte SPERR-Position gedreht ist.
  • Der Schaltsperrmechanismus kann zudem eine Konstruktion umfassen, worin, wenn sich der Schalthebel nicht in einem vorbestimmten Zustand befindet, unmittelbar wenn der Schlüssel wieder in die vorbestimmte SPERR-Position zurückgebracht werden soll, der Eingreifabschnitt der Schaltsperrplatte eine Bewegung des Schaltsperrvorsprungs des Schlüsselzylinders begrenzt und dadurch verhindert, dass der Schlüssel in die vorbestimmte SPERR-Position zurückgebracht wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN
  • Das obenerwähnte sowie weitere Ziele, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform mit Verweis auf die begleitenden Abbildungen ersichtlich, worin ähnliche Ziffern verwendet werden, um ähnliche Elemente zu bezeichnen, und worin:
  • Fig. 1 eine Vorderansicht einer gesamten Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung ist, die einen Schaltsperrmechanismus gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst;
  • Fig. 2 eine Seitenansicht von links darstellt, die die Lenksäulen-Automatikgetriebe- Schalthebelvorrichtung aus Fig. 1 zeigt;
  • Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht zeigt, die entlang der Ebene A-A in Fig. 1 geführt ist;
  • Fig. 4 eine Schnittansicht von Teilen der in Fig. 1 dargestellten Elemente ist;
  • Fig. 5 eine Schnittansicht von Teilen der in Fig. 1 dargestellten Elemente ist;
  • Fig. 6 eine Rückansicht von Teilen der in Fig. 1 dargestellten Elemente ist, die den Schaltsperrmechanismus in einem Parkzustand veranschaulicht;
  • Fig. 7 eine Rückansicht von Teilen der in Fig. 1 dargestellten Elemente ist, die den Schaltsperrmechanismus in einem Fahrzustand veranschaulicht;
  • Fig. 8 die Verbindung zwischen einem Bremspedal und dem Mechanismus darstellt; und
  • Fig. 9 die Verbindung zwischen einem Schlüsselzylinder und dem Mechanismus darstellt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Untenstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Verweis auf die Abbildungen im Detail beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht einer gesamten Lenksäulen-Automatikgetriebe- Schalthebelvorrichtung, die einen Schaltsperrmechanismus gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst, Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung von links, und Fig. 3 ist eine vergrößerte Schnittansicht, die entlang der Ebene A-A der Fig. 1 geführt ist. Eine Welle 2 ist drehbar in einer Halterung 1 verankert. Ein hohler Schalthebel 3 besitzt einen Knauf 4. Die Welle 2 ist an einem unteren Abschnitt des Schalthebels 3 befestigt, und kann durch den Schalthebel 3 gedreht werden. Wie in Fig. 4 dargestellt, ist ein Steuerhebel 5 an einem Endabschnitt der Welle 2 vorgesehen. Der Steuerhebel 5 schwenkt, wenn der Schalthebel 3 wie in Fig. 2 gezeigt bewegt wird, wodurch ein Automatikgetriebe über ein Schaltkabel (nicht dargestellt) betätigt wird.
  • Das andere Ende der Welle 2 ist zusammen mit einem Flachplattenabschnitt 6 ausgebildet oder mit diesem fest verbunden, was in den Fig. 1 und 4 ersichtlich wird. Eine Auswahlplatte 8 ist gelenkig mit einer Drehachse 7 verbunden, die auf dem Flachplattenabschnitt 6 vorgesehen ist. An einem Endabschnitt der Auswahlplatte 8 ist ein Auswahlkabel 9 befestigt, das sich durch das Innere eines Schalthebels 3 erstreckt. Wenn ein Auswahlknopf 10 des Knaufs 4 niedergedrückt wird, um das Auswahlkabel 9 zu ziehen, schwenkt die Auswahlplatte 8 wie in Fig. 5 dargestellt. Eine Hauptrückholfeder 11 bringt das Auswahlkabel 9 zurück sowie die Auswahlplatte 8 in eine in Fig. 4 gezeigte Position, wenn der Auswahlknopf 10 wieder losgelassen wird.
  • Eine im Allgemeinen flache Arretierplatte 12 befindet sich durch die Kraft der Hauptrückholfeder 11 im Eingriff mit dem distalen Ende der Auswahlplatte 8. Die Arretierplatte 12 ist wie in Fig. 3 gezeigt mit einer Ausnehmung und einem Vorsprung ausgebildet. Für eine Veränderung von der Parkposition in eine andere Position muss das distale Ende der Auswahlplatte 8 außerhalb die Arretierplatte 12 gebracht werden, und zwar durch ein Ziehen des Auswahlkabels, wodurch die Auswahlplatte 8 wie in Fig. 5 - einem herkömmlichen Mechanismus entsprechend - geschwenkt wird.
  • Der Schaltsperrmechanismus gemäß dieser Ausführungsform erfüllt eine Schaltsperrfunktion wie oben beschrieben, indem die Bewegung der Auswahlplatte 8 in Zusammenwirkung mit einem Bremsvorgang und einer Schlüsselbetätigung begrenzt wird. Dafür ist eine Schaltsperrplatte 13 auf einer Außenfläche der Halterung 1 vorgesehen. Die Schaltsperrplatte 13 besitzt längliche Löcher 14 und 15, die in Fig. 6 dargestellt sind. Die Schaltsperrplatte 13 wird durch das Ineinandergreifen von den länglichen Löchern 14 und 15 mit zwei Stiften 16 und 17 gehalten, die auf der Außenfläche der Halterung 1 so angeordnet sind, dass die Schaltsperrplatte 13 in Bezug auf die Halterung 1 zwischen den in Fig. 6 und Fig. 7 angezeigten Positionen verschiebbar ist.
  • Die Schaltsperrplatte 13 verfügt im Bereich eines ihrer Enden einen Eingreifausnehmungsabschnitt 18, der sich mit dem distalen Ende der Auswahlplatte 8 in Eingriff befindet, wie in den Fig. 6 und 7 ersichtlich ist. Daher kann die Auswahlplatte 8 bewegt werden, wenn die Schaltsperrplatte 13 frei ist (verschiebbarer Zustand), und kann nicht bewegt werden, wenn die Schaltsperrplatte 13 gesperrt ist.
  • Die Schaltsperrplatte 13 besitzt zudem im Bereich ihres anderen Endes ein mit einem Schaltsperrstift 20 in Eingriff bringbares Loch 19, wobei der Schaltsperrstift mit einem Bremspedal 21, wie in Fig. 8 dargestellt, zusammenwirkt. Der Schaltsperrstift 20 wird durch die Betätigung eines Schaltsperrkabels 25 aus dem Eingreifloch 19 der Schaltsperrplatte 13 herausgezogen, wenn das Bremspedal 21 wie in Fig. 8 veranschaulicht niedergedrückt ist. Befindet sich die Schalthebelvorrichtung in einem Parkzustand und ist das Bremspedal 21 nicht niedergedrückt, dann ist der Schaltsperrstift 20 mit dem Eingreifloch 19 der Schaltsperrplatte 13 in Eingriff, und durchdringt, wie in Fig. 8 gezeigt, ein in der Halterung 1 ausgebildetes Loch. In diesem Zustand ist die Schaltsperrplatte 13 im Bezug auf die Halterung 1 gesperrt.
  • Die Schaltsperrplatte 13 verfügt darüber hinaus über einen Eingreifabschnitt 22, der im Bereich des Eingreiflochs 19 vorragt. Der Abschnitt 22 befindet sich mit einem Schaltsperrvorsprung 24 eines Schlüsselzylinders 23 in Eingriff, wie in Fig. 9 gezeigt wird. Genauer gesagt ragt der Schaltsperrvorsprung 24, wenn der Schlüssel in die SPERR-Position gedreht wird, bis zu einer Position, die in Fig. 9 mit einer durchgezogenen Linie dargestellt ist, und wird mit dem Eingreifabschnitt 22 der Schaltsperrplatte 13 in Eingriff gebracht, wodurch die Schaltsperrplatte 13 versperrt wird. Wird der Schlüssel in die BESCHLEUNIGUNGS-Position gedreht, zieht sich der Schaltsperrvorsprung 24 des Schlüsselzylinders 23 bis zu der gestrichelt dargestellten Linie zurück, so dass die Schaltsperrplatte 13 freigegeben wird. Wenn die Schaltsperrplatte 13 von der Ebene des Abbildungsblattes wie in Fig. 7 angedeutet nach unten bewegt wird, wird der Schlüssel daran gehindert, in die SPERR-Position zurückgebracht zu werden, da der Schaltsperrvorsprung 24 der Schlüsselzylinders 23 auf den Eingreifabschnitt 22 der Schaltsperrplatte 13 trifft.
  • Als nächstes wird die Betätigung des Schaltsperrmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • Im Parkzustand befindet sich der Eingreifabschnitt 22 der Schaltsperrplatte 13, wie in Fig. 9 dargestellt, im Eingriff mit dem Schaltsperrvorsprung 24 des Schlüsselzylinders 23, und der Schaltsperrstift 20 befindet sich im Eingriff mit dem Eingreifloch 19 der Schaltsperrplatte 13, so dass die Schaltsperrplatte 13 nicht bewegt werden kann. Dadurch bleibt der Endabschnitt der Auswahlplatte 8 in der in den Fig. 4 und 6 dargestellten Position durch den eingreifenden Ausnehmungsabschnitt 18 der Schaltsperrplatte 13 fixiert, so dass der Schalthebel 3 nicht von der Parkposition in irgendeine andere Position gebracht werden kann.
  • Wenn man das Motorfahrzeug starten möchte, wird zuerst der Schlüssel von der SPERR-Position in die BESCHLEUNIGUNGS-Position gedreht, um den Schaltsperrvorsprung 24 des Schlüsselzylinders 23 zurückzubringen, und diesen dadurch aus dem Eingriff mit dem Eingreifabschnitt 22 der Schaltsperrplatte 13 zu lösen. Wird nun das Bremspedal 21 niedergedrückt, wird der Schaltsperrstift 20 aus dem Eingreifloch 19 der Schaltsperrplatte 13 gezogen, mit dem Ergebnis, dass die Schaltsperrplatte 13 freigegeben wird. Wenn danach der Auswahlknopf 10 des Knaufs 4 niedergedrückt wird, um das Auswahlkabel 9 zu ziehen, schwenkt die Auswahlplatte 8 und drückt die Schaltsperrplatte 13 nach oben, wodurch die Schaltsperrplatte 13 aus dem Eingriff mit der Arretierplatte 12 gelöst wird. Somit wird es möglich, den Schalthebel frei in jede andere Position zu bringen.
  • Wenn sich ein Schalthebel 3 in einer anderen Position als der Parkposition befindet, nimmt die Schaltsperrplatte 13, wie in Fig. 7 veranschaulicht wird, eine relativ tiefere Position ein, so dass das Eingreifloch 19 der Schaltsperrplatte 13 eine im Bezug auf die Halterung und den Schaltsperrstift 20 abweichende Position annimmt. Aus diesem Grund wird der Schaltsperrstift 20 während dem Fahren nicht in das Eingreifloch 19 der Schaltsperrplatte 13 eindringen, selbst wenn das Bremspedal 21 losgelassen wird. Zum Parken kann der Schlüssel nur dann in die SPERR-Position gedreht werden, wenn der Schalthebel 3 in die Parkposition zurückgebracht wurde, um die Schaltsperrplatte 13 in eine in Fig. 6 gezeigte Position zu heben. Andernfalls kann der Schlüssel nicht in die SPERR-Position gedreht werden, da der Eingreifabschnitt 22 der Schaltsperrplatte 13 den Schaltsperrvorsprung 24 des Schlüsselzylinders 23 am Vorrücken hindert.
  • Wie aus der obenstehenden Beschreibung hervorgeht, kann die vorliegende Erfindung wie im Stand der Technik üblich durch die Verwendung der Schaltsperrplatte eine mechanische Schaltsperre durchführen.
  • Anders als beim herkömmlichen Solenoidmechanismus, benötigt der Mechanismus der vorliegenden Erfindung jedoch keinen Solenoid, wodurch eine Gewichtsreduktion ermöglicht wird.
  • Da kein eigener mechanischer Notfall-Entsperrmechanismus notwendig ist, besitzt die Erfindung zudem den Vorteil, dass die Konstruktion vereinfacht und die Herstellungskosten reduziert werden können.
  • Während die vorliegende Erfindung mit Verweis auf eine gegenwärtig als bevorzugt betrachtete Ausführungsform derselben beschrieben wurde, ist es zu verstehen, dass sich die Erfindung nicht auf die offenbarte Ausführungsform oder Bauweisen beschränkt.
  • Die Erfindung umfasst ebenso ein Fahrzeug, z. B. ein Auto, in welchem der Lenksäulen-Automatikgetriebe-Hebel montiert ist.

Claims (11)

1. Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung, umfassend:
eine Auswahlplatte (8), die gelenkig mit einem Endabschnitt einer Welle (2) verbunden ist, die von einem Schalthebel (3) gedreht werden kann, wobei die Auswahlplatte (8) durch die Betätigung eines Auswahlkabels (9) schwenkbar ist, wobei ein distales Ende der Auswahlplatte (8) mit einer Arretierplatte (12) in Eingriff gebracht werden kann; und
eine Schaltsperrplatte (13), die mit zumindest einem aus einem Bremsvorgang und einer Schlüsselbetätigung zusammenwirkt, um die Bewegung der Auswahlplatte (8) einzuschränken, wobei die Schaltsperrplatte (13) an einer Außenfläche einer Halterung (1) vorgesehen ist, die die Welle (2) hält, so dass die Schaltsperrplatte (13) in Bezug auf die Halterung verschiebbar ist.
2. Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung nach Anspruch 1, worin die Schaltsperrplatte (13) von zwei Stiften (16, 17) verschiebbar gehalten ist, die von der Außenfläche der Halterung (1) vorragen.
3. Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, worin die Schaltsperrplatte (13) einen Ausnehmungsabschnitt (18) umfasst, der mit dem distalen Ende der Auswahlplatte (8) in Eingriff bringbar ist, so dass, wenn sich der Ausnehmungsabschnitt (18) mit dem distalen Ende der Auswahlplatte in Eingriff befindet, die Betätigung der Auswahlplatte verhindert wird.
4. Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die Schaltsperrplatte (13) ein Loch (19) umfasst, das nahe einem Ende der Schaltsperrplatte ausgebildet ist, wobei das Loch (19) mit einem Schaltsperrstift (20) in Eingriff bringbar ist, der mit einem Bremspedal zusammenwirken kann, so dass, wenn das Bremspedal nicht niedergedrückt wird, während sich die Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung in einem Parkzustand befindet, der Schaltsperrstift (20) mit dem Eingreifloch (19) in Eingriff ist und dadurch verhindert, dass sie Schaltsperrplatte gleitet.
5. Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin die Schaltsperrplatte (13) einen Abschnitt (22) umfasst, der mit einem Schaltsperrvorsprung (24) in Eingriff bringbar ist, der auf einem Schlüsselzylinder vorgesehen ist, so dass, wenn ein Schlüssel in eine vorbestimmte SPERR-Position gedreht wird, der Abschnitt (22) der Schaltsperrplatte (13) mit dem Schaltsperrvorsprung (24) in Eingriff kommt und dadurch verhindert, dass die Schaltsperrplatte gleitet.
6. Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung nach Anspruch 5, worin, wenn sich der Schalthebel nicht einem vorbestimmten Zustand befindet, unmittelbar wenn der Schlüssel wieder in die vorbestimmte SPERR-Position zurückgebracht werden soll, der Abschnitt (22) der Schaltsperrplatte (13) eine Bewegung des Schaltsperrvorsprungs (24) des Schlüsselzylinders einschränkt und dadurch verhindert, dass der Schlüssel in die vorbestimmte SPERR-Position zurückgebracht wird.
7. Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, der weiters einen Steuerhebel (5) umfasst, der an einem Ende der Welle (2) vorgesehen ist, wobei der Steuerhebel durch die Betätigung des Schalthebels (3) so geschwenkt wird, dass er ein Automatikgetriebe über ein Schaltkabel betätigt.
8. Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin die Auswahlplatte (8) gelenkig mit einer feststehenden Drehachse (7) verbunden ist, die in einem Flachplattenabschnitt (6) vorgesehen ist, der an einem Ende der Welle (2) ausgebildet ist.
9. Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung nach Anspruch 8, worin sich das Auswahlkabel (9) durch ein Inneres des Schalthebels (3) erstreckt und an einem Endabschnitt für die Auswahlplatte (8) befestigt ist, so dass, wenn ein Auswahlknopf (10) niedergedrückt wird, der in einem mit dem Schalthebel (3) verbundenen Knauf (4) vorgesehen ist, das Auswahlkabel gezogen und die Auswahlplatte dadurch geschwenkt wird.
10. Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 und 5, worin die Schaltsperrplatte (13) gleiten kann, mit der Maßgabe, dass das Bremspedal niedergedrückt wird, während sich die Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung in einem Parkzustand befindet, und der Schlüssel in eine andere Position als die vorbestimmte SPERR- Position gedreht ist.
11. Fahrzeug mit einem Schaltsperrmechanismus für eine Lenksäulen-Automatikgetriebe-Schalthebelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
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