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Diese Erfindung bezieht sich auf Nadelanordnungen der Art, die eine erste
Nadel und eine in die erste Nadel einführbare zweite Nadel beinhalten,
wobei die erste Nadel eine Nabe an ihrem hinteren Ende mit einem sich
nach hinten erstreckenden Teil aufweist, wobei die zweite Nadel eine Nabe
an ihrem hinteren Ende mit einem sich nach vorne erstreckenden Teil
aufweist, wobei eines der Teile in das andere Teil einführbar ist, und
wobei die Außenfläche des einen Teils und die Innenfläche des anderen
Teils kooperierende Greifgebilde aufweisen.
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Die Erfindung betrifft insbesondere Spinal-Epiduralnadelanordnungen.
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Spinal-Epiduralnadelanordnungen werden für die Verabreichung von
Spinal- und Epiduralnarkoseflüssigkeit verwendet. Die Epiduralnadel wird
auf die übliche Art und Weise in den Epiduralraum eingeführt. Eine
Spinalnadel wird dann durch die Epiduralnadel eingeführt, bis ihre Spitze
die Dura durchsticht und in den Subarachnoidalraum eintritt. Eine Spritze
wird am Geräteende der Spinalnadel befestigt und das
Spinalnarkosemittel wird durch die Spinalnadel verabreicht, um eine
schnelle aber kurzlebige Narkoseblockade zu erzielen. Die Spinalnadel
wird dann entfernt, wobei die Epiduralnadel in ihrer Position gelassen
wird. Ein Epiduralkatheter wird durch die Epiduralnadel eingeführt, so
dass sich sein am Patienten befindliches Ende im Epiduralraum befindet.
Die Nadel wird dann entfernt, wobei der Katheter in Position gelassen
wird, so dass die Narkoseflüssigkeit nach Bedarf in den Epiduralraum
verabreicht werden kann, um eine länger andauernde Narkosewirkung zu
erzielen.
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Sobald die Spitze der Spinalnadel richtig eingeführt worden ist, muss
deren Position während der Verabreichung der Narkoseflüssigkeit
beibehalten werden. Dies kann schwierig sein, denn obwohl die
Epiduralnadel relativ sicher durch den Reibkontakt mit dem Gewebe,
durch das sie eingeführt worden ist, festgehalten wird, weist die
Spinalnadel einen Eingriff mit niedriger Reibung in die Bohrung der
Epiduralnadel auf. Der Anästhesist muss die Spinalnadel, während die
Spinalnadel mit der Spritze verbunden ist und während der Verabreichung
des Spinalnarkosemittels halten. Sollte die Nadel abrutschen, besteht die
Gefahr, dass sie die distale Wand des Subarachnoidalraums durchsticht
oder dass sie in den Epiduralraum herausgezogen wird.
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Verschiedene Vorschläge für Systeme, durch die die Spinalnadel relativ
zu der Epiduralnadel festgemacht werden kann, wenn die Spinalnadel
richtig eingeführt worden ist, sind gemacht worden. In Anaesthesia 1990:
45: 593-594 und Acta Anaesthesiologica Scand 1994: 38: 439-441;
beschreibt J. Simsa eine an der Nabe der Epiduralnadel befestigte
metallische Schraubzwinge, durch welche die Spinalnadel in Position
festgemacht werden kann. In EP 0564859 A wird eine Anordnung
beschrieben, bei der die Spinalnadel eine bajonettähnliche Verbindung
mit der epiduralen Nabe bildet, so dass die zwei verriegelt werden können,
dies ermöglicht aber nur, dass die Spinalnadeln und Epiduralnadeln an
einer Stelle festgemacht werden können. EP 0696437, das dem Stand der
Technik am ehesten entspricht, beschreibt eine Anordnung, in der die
Nabe der Spinalnadel eine elastische Verschlusslasche aufweist, welche
zwischen einer Reihe von Zähnen, die auf einer Verlängerung der
epiduralen Nabe geformt sind, eingreift. Bei diesem System muss der
Benutzer die Lasche in der gelösten Position während des Einführens der
Spinalnadel halten; der Abstand zwischen den Zähnen schränkt auch die
Präzision ein, mit der die Spinalnadel in Position eingerastet werden kann.
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Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte
Nadelanordnung bereitzustellen.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Nadelanordnung der oben
beschriebenen Art bereitgestellt, dadurch gekennzeichnet, dass eines der
Greifgebilde ein Elastomerteil umfasst und das andere der Greifgebilde
einen ersten und zweiten länglichen Bereich beinhaltet, die sich parallel
zueinander Seite an Seite entlang dem jeweiligen Teil erstrecken, so dass
der erste Bereich zum Empfangen des Elastomerteils als ein Gleitsitz
entlang seiner Länge konfiguriert ist, und dass der zweite Bereich mit
Oberflächengebilden ausgestattet ist, die ermöglichen, dass das
Elastomerteil seitlich über die Oberflächengebilde geglitten werden kann,
wenn die beiden Teile relativ zueinander gedreht werden, jedoch die
Längsbewegung des Elastomerteils entlang dem zweiten Bereich
verhindern, so dass die beiden Teile der Länge nach miteinander
verriegelt sind.
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Die Oberflächengebilde sind vorzugsweise mit einer Reihe von sich
seitlich in den zweiten Bereich erstreckenden, parallelen Rippen
ausgestattet. Die Reihe von Rippen kann abwechselnd aus langen und
kurzen Rippen bestehen. Das sich nach hinten erstreckende Teil ist
vorzugsweise in das sich nach vorne erstreckende Teil einführbar. Die
beiden Nadeln sind vorzugsweise bis zu einem begrenzten Ausmaß relativ
zueinander drehbar, nachdem sie der Länge nach miteinander verriegelt
wurden. Die zweite Nabe kann zu einem begrenzten Ausmaß relativ zu
dem sich nach vorne erstreckenden Teil drehbar sein. Das Elastomerteil
ist vorzugsweise kürzer als der zweite Bereich. Das Elastomerteil ist
vorzugsweise auf der Innenfläche des anderen Teils bereitgestellt.
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Eine Spinal-Epiduralnadelanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung
wird nun beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigelegten Zeichnungen
beschrieben, wobei:
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Fig. 1 eine auseinandergezogene Perspektivansicht der Anordnung ist;
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Fig. 2 eine Perspektivansicht der Anordnung in nicht verriegeltem
Zustand ist;
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Fig. 3 ein seitlicher Querschnitt der Anordnung in einem nicht
verriegelten Zustand ist;
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Fig. 4 eine Perspektivansicht der Anordnung in einem verriegelten
Zustand ist;
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Fig. 5 eine Seitenansicht im Schnitt der Naben der Anordnung in einem
verriegelten Zustand ist;
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Fig. 6 einen vergrößerten Teil der Fig. 5 zeigt;
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Fig. 7 eine auseinandergezogene Perspektivansicht einer alternativen
Anordnung ist; und
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Fig. 8 eine Seitenansicht im Schnitt der Naben der alternativen
Anordnung in einem verriegelten Zustand ist.
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Die Anordnung beinhaltet zuerst mit Bezug auf Fig. 1 eine
Epiduralnadelanordnung 1 und eine Spinalnadelanordnung 2, die mit der
Epiduralnadelanordnung an verschiedenen unterschiedlichen
Längspositionen verriegelt werden kann.
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Die Epiduralnadelanordnung 1 beinhaltet eine herkömmliche epidurale
Tuohy-Nadel 10 mit einer an ihrem hinteren Ende verbundenen
Kunststoffnabe 11. Das hintere Ende der Nabe 11 beinhaltet einen sich
nach hinten erstreckenden zylindrischen Zapfen 12 mit einer ungefähr in
der Mitte seiner Länge befindlichen Umfangsrille 13. Eine kurze
Stoppvorrichtung 14 ragt rückwärts von der hinteren Fäche eines
quadratischen Flanschs 15 am vorderen Ende des Zapfen 12 hervor. Die
Epiduralnadelanordnung 1 ist durch eine zylindrische Hülse 16 aus
starrem Kunststoffmaterial, das eine Schnapp-Passung auf dem Zapfen 12
ist, vervollständigt. Die Hülse 16 weist eine innere Rippe 17 auf, die
angeordnet ist, um in die Rille 13 auf dem Zapfen 12 einzugreifen, um die
Hülse gegen Längsbewegung zu verriegeln, die Drehung dieser um den
Zapfen jedoch zu erlauben. An ihrem vorderen Ende ist ein Kanal 18 um
das Innere der Hülse 16 geformt, um die Stoppvorrichtung 14 auf dem
Flansch zu empfangen; der Kanal erstreckt sich nur um ungefähr 180º um
die Hülse, um die Drehung der Hülse um den Zapfen 12 in gleichem Maße
einzuschränken. Auf ihrer äußeren Fläche weist die Hülse 16 zwei
längliche Bereiche 20 und 21 auf, die sich längs Seite an Seite entlang der
Hülse erstrecken. Ein Bereich 20 ist glatt und weist einen etwas kleineren
Radius als der Rest der Hülse auf, wobei er einen flachen Längskanal
bildet. Der andere Greifbereich 21 ist eine Fortsetzung des ersten
Bereichs 20, weist aber eine Reihe von nach außen vorstehenden
Oberflächengebilden in Form von parallelen, flachen Greifrippen 22 auf,
die sich im Umfang über den Bereich erstrecken. Die Rippen 22 sind von
dreieckigem Profil mit einem scharfen Scheitelpunkt und ungefähr 0,25
mm hoch. Die Rippen 22 sind abwechselnd kurze und lange Rippen bei
einem Neigungswinkel von 0,5 mm.
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Die Spinalnadelanordnung 2 beinhaltet eine herkömmliche Spinalnadel 30
und eine Nabe 31 der herkömmlichen Art, jedoch mit einem hohlen
zylindrischen Bund 32, der mit der Nabe fest verbunden ist und sich von
dieser nach vorne erstreckt. Die Länge des Bunds 32 ist die gleiche wie
die der Hülse 16, und sein Innendurchmesser ist der gleiche wie der
Außendurchmesser der Hülse, so dass diese ein dichter Gleitsitz auf der
Hülse ist. Der Bund 32 trägt eine kleine Greifunterlage 33 in einer flachen
Aussparung 34 (Fig. 6) im Inneren des Bunds an seinem vorderen Ende.
Die Unterlage ist aus einem elastischen Polymer wie beispielsweise
Naturgummi, Polyurethan oder einem anderen Material, mit dem die
Rippen greifen. Die Unterlage 33 wird von einem vergrößerten Kopf 35 auf
der Unterlage 33, welche eine Schnapp-Passung in einer Öffnung 36
durch die Wand des Bunds ist, in Position gehalten. Alternativ dazu
könnte die Unterlage direkt auf den Bund gegossen werden,
beispielsweise durch Spritzgießen aus einem Kunststoffmaterial mit einer
niedrigeren Schmelztemperatur. Die Stärke der Unterlage 33 und die Tiefe
der Aussparung 34 sind derart, dass die Innenfläche der Unterlage über
die Innenfläche des Bunds hinausragt. Die Außenseite des Bunds 32 ist
mit Rändeln 37 geformt, um den Griff zu verbessern.
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Bei Gebrauch wird die Epiduralnadel 10 auf die übliche Art und Weise in
den Epiduralraum eingeführt. Die Spinalnadel 30 wird dann durch die
epidurale Nabe 11 und in die Epiduralnadel 10 eingeführt. Wenn sich das
vordere Ende des Bunds 32 an das hintere Ende der Hülse 16 annähert,
stellt der Benutzer sicher, dass die Hülse vollständig im Uhrzeigersinn
gegen die Stoppvorrichtung 14 gedreht wird, und dass die Spinalnadel 30
mit der elastomerischen Unterlage 33, die nach dem glatten Kanal 20 in
der Hülse 16 gefluchtet ist, ausgerichtet ist. In dieser Ausrichtung kann
die Spinalnadelanordnung 2 frei im gewünschten Ausmaß in die
Epiduralnadelanordnung 1 gleiten, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt. Die
Rippen 22 auf der Hülse 16 dienen als geeignete Tiefenmarkierungen, und
Zahlen können entlang den Rippen im Kanal 20 aufgedruckt werden.
Wenn die Spinalnadelanordnung 2 bis zum gewünschten Ausmaß
eingeführt worden ist, wird sie durch einfaches Verdrehen der
Spinalnadelanordnung um ungefähr 45º relativ zu der
Epiduralnadelanordnung 1 in Position verriegelt, wie in Fig. 4, 5 und 6
gezeigt. Dies bewegt die elastomerische Unterlage 33 seitlich von dem
glatten Kanal 20 über die Rippen 22, die die Unterseite der Unterlage
packen und diese erfassen. Die Umfangsausrichtung der Rippen 22
ermöglicht, dass sich die Unterlage 33 seitlich entlang der Länge der
Rippen bewegen kann, verhindert jedoch eine Längsverschiebung schräg
zu den Rippen, so dass die Spinalnadelanordnung 2 längs relativ zu der
Epiduralnadelanordnung 1 der Länge nach verriegelt ist. Da die Hülse 16
auf der epiduralen Nabe 11 drehbar ist, ist es immer noch möglich, die
Spinalnadelanordnung 2 um 180º gegen den Uhrzeigersinn zu drehen,
ohne den Verriegelungseingriff der Unterlage 33 zu lösen. Wenn es
notwendig ist, die Spinalnadelanordnung 2 zu entfernen, wird diese um
180º verdreht, bis die Stoppvorrichtung 14 eine weitere Drehung der Hülse
16 verhindert. Der Bund 32 wird dann um weitere 45º gegen den
Uhrzeigersinn verdreht, so dass sich die Unterlage 33 seitlich relativ zum
gerippten Bereich 21 und in den glatten Kanal 20 bewegt, wodurch das
rückwärtige Herausziehen der Spinalnadelanordnung 2 aus der
Epiduralnadelanordnung 1 ermöglicht wird.
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Der Griff zwischen der elastomerischen Unterlage und den Rippen hat den
Vorteil, dass Verriegelung in jeder Längspostion erreicht werden kann,
wodurch eine stufenlos regelbare Positionierung der Spinalnadel relativ
zur Epiduralnadel erreicht werden kann.
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Die elastomerische Unterlage 33 ist im Vergleich zur Länge des Bunds 32
relativ kurz, so dass die gesamte Länge der Unterlage von den Greifrippen
22 in allen Längspositionen des Bunds relativ zu der Hülse gegriffen wird,
außer an den äußersten hinteren Positionen des Bunds. Dies stellt sicher,
dass zur Verriegelung und Entriegelung der zwei Anordnungen 1 und 2 in
allen Längspositionen die gleiche Kraft erforderlich ist. In einem
alternativen System könnte sich die elastomerische Unterlage entlang der
gesamten Länge des Bunds erstrecken. In einem derartigen System
könnte durch Bereitstellen von Verriegelungsrippen entlang einem nur
kurzen Teil der Hülse an ihrem hinteren Ende eine konstante
Verriegelungskraft erreicht werden, so dass dieselbe Anzahl von Rippen
an allen Längspositionen des Bunds erfasst wird. Verschiedene andere
Modifizierungen sind möglich, zum Beispiel könnte das Elastomerteil auf
der äußeren Fläche des inneren Verriegelungsteils anstatt auf der inneren
Fäche des äußeren Verriegelungsteils bereitgestellt sein. In solch einem
System wären die Rippen oder andere Oberflächen-Greifgebilde auf der
Innenseite des äußeren Verriegelungsteils bereitgestellt.
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In dem oben erwähnten System ist die Hülse 16, die den Greifbereich 21
aufweist, bis zu einem gewissen Grad um die epidurale Nabe 11 drehbar,
um die Ausrichtung der Spinalnadel 30 wie gewünscht zu ermöglichen.
Obwohl dies gewisse Vorteile hat, bedeutet es, dass die Hülse 16 bis zu
ihrem äußersten Ausmaß in entgegengesetzte Richtungen gedreht werden
muss, sowohl wenn der Bund 32 verriegelt ist als auch wenn er entriegelt
wird. Wenn die Hülse 16 bereits vollständig in Verriegelungsrichtung
gedreht ist, wenn der Bund 32 in Position geschoben ist, bedeutet das,
dass der Bund nur um einen relativ kleinen Winkel verdreht werden muss,
um zu verriegeln. Zur Entriegelung muss der Benutzer den Bund 32
jedoch verdrehen, um die Hülse 16 in ihrem ganzen Ausmaß in die
entgegengesetzte Richtung zu drehen, bevor der Bund aus der Hülse
gelöst werden kann. Die Notwendigkeit, den Bund um verschiedene
Winkel zu drehen, um Verriegeln und Entriegeln zu erreichen, kann
verwirrend sein.
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In dem in Fig. 7 und 8 gezeigten System ist die Hülse 16' so auf dem
Zapfen 12' verriegelt, dass die Drehung der Hülse auf dem Zapfen
verhindert wird. Insbesondere weist der Zapfen 12' eine radial
hervorstehende Rippe 40 auf, die in einer entsprechenden Vertiefung 41
auf der Innenseite der Hülse 16' liegt. Die Außenseite des Zapfens 12' und
die Innenseite der Hülse 16' weisen zusammenwirkende Verjüngungen
auf, so dass die Hülse eine feste Passung auf dem Zapfen ist, und sie
weisen einen Eingriffsring 42 und eine Aussparung 43 auf, welche
zusammen eine Schnapp-Passung bilden, um eine axiale Verschiebung
nach der Montage zu vermeiden. Der Bund 32' weist einen nach innen
vorstehenden Flansch 44 an seinem hinteren Ende auf, welcher eine
Schnapp-Passung in einem Kanal 45, der um die Außenseite des vorderen
Endes der Nabe 31' der Spinalnadel gebildet ist, ist. Der Eingriff des
Flansches 44 in dem Kanal 45 erlaubt das Drehen der
Spinalnadelanordnung 2' relativ zum Bund 32'. Die Nabe 31' der
Spinalnadel weist eine zylindrische Form und einen kreisförmigen
Querschnitt mit einer sich radial nach außen erstreckenden Nase 46 auf.
Die Nase 46 gibt die Ausrichtung der Spinalnadel 30' an, da diese mit der
Nabe 31' festgemacht ist, und befindet sich auch auf einem Schlitz 47 in
der Nabe 48 einer Führungsstab-Anordnung (von der nur die Nabe gezeigt
ist), so dass der Führungsstab richtig nach der Spitze der Spinalnadel
ausgerichtet ist. Die Führungsstab-Nabe 48 ist ein Schiebesitz über dem
hinteren Ende der Nabe 31' der Spinatnadel.
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Bei Gebrauch hält der Benutzer die Spinalnadelanordnung 2' an dem
Bund 32' und richtet diesen, wie vorher beschrieben, nach der Hülse 16'
aus, so dass die Spinalnadelanordnung vorwärts in die gewünschte
Position geschoben werden kann. Wenn diese Position erreicht worden
ist, wird der Bund 32' um ungefähr 45º gedreht, so dass seine Unterlage in
den Greifbereich auf der Hülse 16' eingreift. Wenn die
Spinalnadelanordnung 2' auf diese Weise gegen axiale Verschiebung
relativ zu der Epiduralnadelanordnung 1' verriegelt ist, kann die
Spinalnadel, wenn erwünscht, durch Greifen der Nabe 31' der Spinalnadel
und deren Verdrehen relativ zu dem Bund 32' gedreht werden. Um die
Spinalnadelanordnung 2' zu entfernen, wird der Bund 32' einfach durch
denselben Winkel zurückverdreht, so dass der Griff gelöst wird und die
Spinalnadelanordnung aus der Epiduralnadelanordnung herausgezogen
werden kann. Es ist ersichtlich, dass in diesem System Verriegeln und
Entriegeln durch das Verdrehen durch denselben Winkel erreicht wird.