DE69715664T2 - Verfahren zur herstellung von kettenwirkwaren aus stapelfaser-faden und vorrichtung zur durchführung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung von kettenwirkwaren aus stapelfaser-faden und vorrichtung zur durchführung des verfahrens

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Kettwaren, die zu mindestens 50% aus diskontinuierlichem Fasergarn bestehen.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf Wirkwaren, die mindestens 50% diskontinuierliches Fasergarn enthalten, sowie auf die Vorrichtung zu deren Verwirklichung.
  • Bekanntlich können Maschenwaren nach verschiedenen Herstellungsverfahren erhalten werden, insbesondere durch Wirken auf Rundwirkmaschinen, z. B. für die Herstellung von Damenstrümpfen, durch Wirken auf Raschelmaschinen zur Herstellung von Textilwaren mit Lochmusterung, Vorhängen, Spitzen, gemusterten Textilwaren im Allgemeinen und durch Wirken auf Kettenirkmaschinen für Kettwaren, um Textilwaren zu erhalten, die für den technisch-industriellen Bereich, Möbel und Polsterwaren, Fußbekleidung, den medizinischen Bereich, die Bekleidung und dergleichen vorgesehen sind.
  • Wie bekannt ist, besteht ein Hauptproblem bei der Textilherstellung in den Ablagerungen von Flusen, die während der Vorgänge der Textilbildung entstehen. Diese Flusen oder dieser Staub stammen Fasern, die während der Wirkvorgänge aus Garnsträngen abbrechen und sich möglicherweise auf der Textilmaschine ablagern und schwerwiegende Probleme verursachen.
  • Es wurden verschiedene Systeme verwirklicht, um die vorgenannten Schwierigkeiten zu beseitigen. Beispielsweise beschreibt die DE 22 56 729 eine Vorrichtung zum Eliminieren von Staub in der Wirkzone von Kettenwirkmaschinen mit einer Maschenabschlagstange und Maschenabschlag-Fräsblechen. Insbesondere sind die Maschenabschlag-Fräsbleche mit konturierten Abstreifplatten versehen, die durch die Zwischenräume zwischen den Wirknadeln hindurchgeführt werden, und eine Blasleitung führt unter Druck stehendes Gas zu den Wirknadeln.
  • Die US 3461693 beschreibt ein pneumatisches Reinigungssystem für Kettenwirkmaschinen, das Luftauslaßleitungen aufweist, mit deren Hilfe ein kontinuierlicher Luftstrom auf die Nadeln und Hebehaken gerichtet wird, um die Flusenanhäufung zu verhindern, und das mit Aufnahmeleitungen zum Sammeln der luftbeförderten Flusen ausgerüstet ist.
  • Die US 4487040 beschreibt ein formbares Textilmaterial, das auf einem 28-Nadeln-Schnellläufer-Kettenstuhl unter Verwendung eines gesponnenen Polyesterstapelgarns, das durch Wachsen und Dämpfen vorbehandelt werden muß, kettengewirkt worden ist.
  • Wie auch bekannt ist, ist es bei Arbeitsverfahren auf Rundwirkmaschinen und Raschelmaschinen möglich, sowohl Garne zu verwenden, die aus kontinuierlichen Fasern, wie Nylon, Polyester und dergleichen, bestehen und mittels chemischer Verfahren erhalten worden sind, als auch Garne einzusetzen, die aus diskontinuierlichen Fasern bestehen, welche mit Hilfe mechanischer Spinnverfahren erhalten worden sind, die von Flocken und Stapelfasern oder in jedem Fall von kurzen Fasern und Fragmentfasern, z. B. von Baumwolle, Wolle, Polyester usw., sowie von Woll- oder Baumwollabfällen und dergleichen ausgehen.
  • Bei den Arbeitsverfahren auf Kettenwirkmaschinen zur Herstellung von Kettwaren ist es möglich, eine sehr dünne Wirkerei mit einer sehr hohen Arbeitsgeschwindigkeit und deshalb mit einem sehr hoher Wirtschaftlichkeit herzustellen. Es ist jedoch bekannt, daß bei dieser Produktionsart nur aus chemischen Verfahren erhaltene kontinuierliche Fasergarne oder gemischte Garne, die hauptsächlich, mindestens zu 50%, aus kontinuierlichen Fasern bestehen.
  • Diskontinuierliche Garne, die haariger und weniger widerstandsfähig als die kontinuierlichen Garne sind, haben sich für eine derartige Verarbeitung als ungeeignet erwiesen, da während des Betriebs häufig Unterbrechungen auftreten, und zwar aufgrund eines Stoppens der Webmaschine, eines Bruchs des Garns und dergleichen.
  • Die gleichen Nachteile treten bekanntlich bei gemischten Garnen auf, wenn der Anteil an diskontinuierlichen Garnen über 50% liegt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen von Kettwaren anzugeben, und zwar unter Einsatz von Garnen, die im wesentlichen und hauptsächlich aus diskontinuierlichen Fasern bestehen, d. h. einen Gehalt von 50% bis 100% an diskontinuierlichen Fasern aufweisen, wobei Kettenwirkmaschinen für Kettwaren mit einer Mehrzahl von Riets eingesetzt werden, und wobei das Verfahren mit hoher Geschwindigkeit und hoher Wirtschaftlichkeit läuft.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Verwirklichung und Bereitstellung von Textilwaren für den Einsatz in technischindustriellen Bereichen, Möbeln, Polstermöbeln, Fußbekleidungen, auf dem Gebiet von Gesundheit und Hygiene, sowie für Bekleidung und dergleichen, wobei die Textilwaren eine hohe Dicke aufweisen und aus hauptsächlich diskontinuierlichen Fasern in einer Menge von über 50% hergestellt werden sowie Schnellläufer-Kettenstühle mit hoher Geschwindigkeit und hoher Wirtschaftlichkeit benutzt werden.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Verwirklichung einer Vorrichtung, die zur Durchführung eines Verfahrens zur Herstellung von Kettware mit diskontinuierlichen oder hauptsächlich diskontinuierlichen Garnen geeignet ist.
  • Diese und noch weitere Aufgaben sowie diesbezügliche Vorteile, die sich aus der nachfolgenden Beschreibung ergeben, werden durch ein Verfahren zum Herstellen von Kettwaren gemäß dem Anspruch 1 gelöst.
  • Wie bekannt ist, bestehen die Riets aus einer Mehrzahl von Hebehaken, die nebeneinander auf einer Stange entlang des gesamten Riets angeordnet sind. Die Riets wirken kumulativ in Korrelation mit der nadeltragenden Stange. Insbesondere sind diese Nadeln vorteilhafterweise von der Art der Verbundnadeln.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wurde gefunden, daß es durch Anwenden eines Gasstroms möglich ist, mit Garnen für Hochgeschwindigkeitskettenwirkmaschinen zu arbeiten, die mehr als 50% diskontinuierliche Fasern enthalten und sogar aus 100% diskontinuierlichen Fasern bestehen, ohne daß Nachteile auftreten, z. B. ein Stoppen der Wirkmaschine, und wobei die Kontinuität und Wirtschaftlichkeit der Produktion sichergestellt ist. Es wurde gefunden, daß gemäß dem Verfahren, welches Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, es ermöglicht wird, auf Hochgeschwindigkeitskettenwirkmaschinen auch Garne zu verarbeiten, die aus diskontinuierlichen natürlichen und synthetischen Garnen sowie aus Mischungen mit mehr als 50% diskontinuierlichen Fasern bestehen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Gasstrom mittels eines kontinuierlichen oder unterbrochenen Einlasses eines Gasstrahls aus einer Spezialdüse erhalten, und zwar unter einem Druck, der ausreicht, um die Pulverteilchen und/oder Faserbruchstücke zu erreichen und diese von den Oberflächen der genannten Riets zu entfernen.
  • Gemäß einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird der erwähnte Gasstrom durch Erzeugen eines Sogs in der Nähe der Oberflächen der genannten Riets erhalten.
  • Vorzugsweise ist dieses Gas Luft oder irgendein anderes Gas oder Gasgemisch, wie Stickstoff, Kohlendioxid und dergleichen, gegebenenfalls nach dessen vorhergehendem Trocknen.
  • Gemäß dem Verfahren, das Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, wird es ermöglicht, Kettwaren mit diskontinuierlichen Garnen oder Garnen, die mindestens 50% diskontinuierliche Fasern enthalten, herzustellen. Dies wird auf Kettenwirkmaschinen mit einer Mehrzahl von Stangen verwirklicht, wobei die genannten Textilwaren in technisch-industriellen Bereichen, z. B. der Koagulierung, des Beschichtens, der Harzbeschichtung, der Laminierung und dergleichen, für Möbel und Polsterwaren, Fußbekleidung, medizinische Zwecke, Bekleidungszwecke und dergleichen einsetzbar sind.
  • Eine Vorrichtung oder eine Wirkmaschine, die zur Durchführung des genannten Verfahrens gemäß der Erfindung geeignet ist, weist folgende Merkmale auf:
  • - Eine Mehrzahl von Kettbäumen zum Tragen und Aufnehmen von Garn sowie den zugehörigen Mechanismus für das Abwickeln des Garns;
  • - mindestens eine Sammel- und Wickelhülse für ein Textilmaterial und den zugehörigen Mechanismus zum Aufwickeln, der mit der Garnabwickelung synchronisiert ist;
  • - eine Mehrzahl von Riets, die aus einer Mehrzahl von Hebehaken bestehen, die entlang einer Stange nebeneinander angeordnet sind, wobei die Hebehaken mit einer Nut oder einem Hohlraum versehen sind, der geeignet ist, das Pulver und/oder die Faserbruchstücke, die an der Oberfläche der Riets abgelagert sind, hindurchtreten und nach unten fallen zu lassen;
  • - mindestens eine Blasleitung, in der ein Druckgas geführt wird, in einer Position nahe der Riets und mit einer Mehrzahl von Löchern oder Düsen, die derart orientiert sind, daß sie einen Gasstrom auf die Oberfläche der Riets richten und das genannte Pulver entfernen sowie unter die genannte Vorrichtung fallen lassen.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert, die nur als nicht einschränkendes Beispiel vorgelegt wird. Darin zeigt
  • Fig. 1 einen schematischen Schnitt eines Details einer Vorrichtung gemäß der Erfindung von der Art, die mit zwei Riets oder Stangen ausgerüstet ist.
  • Bezugnehmend auf jene Figur weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Mehrzahl von Kettbäumen zum Tragen und Aufnehmen von Garn und mindestens einen in der Figur nicht dargestellten Aufziehbaum für eine Textilware auf, der von üblicher Art ist. Ferner ist die Vorrichtung mit zwei Riets 1 und 2 ausgerüstet, die aus mehreren Hebehaken 4 und 6 bestehen, welche an den Stangen 3 bzw. 4 angeordnet sind. Die Hebehaken sind mit Hohlräumen oder Nuten 7 und 8 zwischen dem Hebehakenkörper und der Stange versehen.
  • Durch die Blasleitung 9, die im wesentlichen aus einer hohlen, durch einen Arm 10 abgestützten Stange besteht, wird gemäß dem Pfeil A durch die Düsen oder Löcher 11 gegen die Spitzen 5a, 6a des Hebehakens Druckluft geblasen, wenn sich das entsprechende Riet in der Wirkstufe unter den Düsen 11 befindet. Die gemäß A geblasene Luft führt dazu, daß das Pulver und/oder die Faserbruchstücke unter die Stange 12 fallen, die Nadelstäbchen 13 trägt, und hält außerdem die Hohlräume 7 und 8 sauber, so daß die Hebehaken keine Biegung aufgrund des Eintritts von Verunreinigungen aufweisen müssen. Auf diese Weise werden die Riets völlig sauber gehalten und es wird jeder Stau und ein nachfolgender Stillstand der Wirkmaschine verhindert.
  • Außerdem weist die Kettenwirkmaschine freie Seiten mit Kettbaumbeschwerungen ohne Mittelträger auf.
  • Beispielsweise passen solche freie Seiten mit drei Kettbaumbeschwerungen mit einem Flanschdurchmesser von jeweils 1016 mm (40 inch) zum Aufnehmen von zwei Abschnitten des diskontinuierlichen Garns, das mit einem Flanschdurchmesser von 1000 mm und auch mit Wirkbäumen mit kontinuierlichem Garn mit einem Flanschdurchmesser von 762 mm (30 inch) gewirkt wird.
  • Die freie Verwirklichung von Seiten erlaubt es, die genannte Blasleitung, wie gewünscht, für den Querbalken und für einziehende Zahnräder, sogar bei Serientypen, anzuordnen.
  • Die Dank des Verfahrens und der zugehörigen Vorrichtung gemäß der Erfindung erzielten Vorteile beinhalten die Verwirklichung eines neuen Textilmaterials mit hoher Dicke aus diskontinuierlichen Fasern oder hauptsächlich diskontinuierlichen Fasern. Das Textilmaterial weist spezielle technische Eigenschaften auf, insbesondere Elastizität und hohe Widerstandseigenschaften, was gegenwärtig nur mit kontinuierlichen Fasergarnen erreichbar ist. Auch hat das Textilmaterial besondere Griffeigenschaften. Außerdem ergibt sich eine Zunahme der Wirtschaftlichkeit, da die Textilproduktion mit Kettenwirkmaschinen etwa das 6-fache der Produktion von Webmaschinen der bekannten Art beträgt. Ein anderer Vorteil, der durch die Verwirklichung des Verfahrens und der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung erzielt wird, ist auf die Tatsache zurückzuführen, daß es durch den Einsatz von diskontinuierlichen Garnen möglich ist, die gleichen Kettbäume zum Tragen und Aufnehmen des Textilmaterials, mit fraktionsweisem und/oder abschnittsweisem Schären, zu verwenden, die üblicherweise bei anderen Webarten anstelle der Bäume benutzt werden, die normalerweise für das Kettenwirken mit kontinuierlichem Garn eingesetzt werden. Wie bekannt ist, sind die Letzteren, die auch zur Durchführung des Verfahrens und für die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, komplizierter und kostspieliger als die Bäume, welche normalerweise für die anderen Arten von Webmaschinen eingesetzt werden. Tatsächlich werden, wie bekannt ist, die Bäume zur Verwendung bei kontinuierlichen Garnen, die zum Kettenwirken eingesetzt werden, mit Endflanschen ausgerüstet, die zur Innenseite hin konisch verlaufen. Außerdem sind sie stärker und schwerer als jene, welche für die anderen Webarten verwendet werden. Ferner werden diese Bäume durch Stardardisieren der Formate und der Eigenschaften unter einander austauschbar, was zu offensichtlichen und deutlichen Vorteilen für den Betrieb der Vorrichtungen, die Lagerhaltung und die Ersatzteilhaltung usw. führt.

Claims (10)

1. Verfahren zum Herstellen von Kettwaren, das auf Wirkmaschinen mit einer Mehrzahl von Stangen (3, 4) durchgeführt wird, mit einer Stufe des Garnabwickelns von Kettbäumen zum Tragen und Aufnehmen von Garn, einer Stufe des Sammelns und Aufwickelns des Textilmaterials auf Wickelhülsen, synchronisiert mit der genannten Garnabwicklungsstufe, und einer Stufe des Wirkens des genannten Garns, wobei die Wirkstufe durch Wirken eines diskontinuierlichen Fasergarns oder eines Garns, das aus mindestens 50% diskontinuierlicher Faser besteht, mittels axialer Bewegungen mit hoher Geschwindigkeit einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Riets (1, 2) in Gegenwart eines kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Stroms eines Gases, das entsprechend den Riets (1, 2) zirkuliert und geeignet ist, Pulverteilchen und/oder Faserbruchstücke von der Oberfläche der Riets (1, 2) zu entfernen, gekennzeichnet durch ein Wirken mit Riets (1, 2), die aus mehreren Hebehaken (5, 6) bestehen, die entlang einer Stange (3, 4) nebeneinander angeordnet sind, wobei die Hebehaken (5, 6) mit einer Nut oder einem Hohlraum (7, 8) versehen sind, die bzw. der geeignet ist, das Pulver und/oder die Faserbruchstücke hindurchtreten und nach unten fallen zu lassen, die an der Oberfläche der Riets (1, 2) abgelagert sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasstrom durch einen kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Einlaß eines Gasstrahls aus einer speziellen Düse (11) unter einem Druck verwirklicht wird, der ausreicht, um die Pulverteilchen und/oder Faserbruchstücke zu erreichen und von der Oberfläche der Riets (1, 2) zu entfernen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasstrom durch Erzeugen eines Sogs in der Nähe der Oberfläche der Riets (1, 2) oder der Wirkmaschinen erzeugt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas Luft oder irgendein anderes Gas oder ein Gasgemisch, wie Stickstoff oder Kohlendioxid, ist, das möglicherweise vorher getrocknet worden ist.
5. Vorrichtung, die zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 geeignet ist, mit
- einer Mehrzahl von Kettbäumen zum Tragen und Aufnehmen von Garn sowie dem zugehörigen Mechanismus für das Abwickeln des Garns,
- mindestens einer Sammel- und Wickelhülse für ein Textilmaterial sowie dem zugehörigen Mechanismus zum Aufwickeln, der mit dem Garnabwickeln synchronisiert ist,
- einer Mehrzahl von Riets (1, 2), die aus einer Mehrzahl von Hebehaken (5, 6) bestehen, die entlang einer Stange (3, 4) nebeneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebehaken (5, 6) mit einer Nut oder einem Hohlraum (7, 8) versehen sind, die bzw. der geeignet ist, das Pulver und/oder Faserbruchstücke, die an der Oberfläche der Riets (1, 2) abgelagert sind, hindurchtreten und nach unten fallen zu lassen, und daß mindestens eine Blasleitung (9), in der ein Druckgas geführt wird, in der Nähe der Riets (1, 2) angeordnet und mit einer Mehrzahl von Löchern oder Düsen (11) versehen ist, die derart orientiert sind, daß eine Strömung des Gases auf die Oberfläche der Riets (1, 2) gerichtet ist, um das genannte Pulver zu entfernen und unter die genannte Vorrichtung fallen zu lassen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Riets (1, 2) in Korrelation mit einer Nadeln tragenden Stange kumulativ wirken.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln Compound-Nadeln sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen fraktionsweise und/oder abschnittsweise geschert sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettbäume zum Tragen und Aufnehmen von Garn von der Art sind, die normalerweise bei üblichen Webtechniken eingesetzt wird, die diskontinuierliche oder hauptsächliche diskontinuierliche Garne verwenden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Webbäume von der Art sind, die normalerweise bei üblichen Webtechniken eingesetzt werden, die kontinuierliche Garne verwenden.
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