DE69714263T2 - Lichtempfindliche photographische Silberhalogenidelemente, die gelbe Filterfarbstoffe enthalten - Google Patents

Lichtempfindliche photographische Silberhalogenidelemente, die gelbe Filterfarbstoffe enthalten

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Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft lichtempfindliche, farbfotografische Silberhalogenidelemente, die Gelbfilterfarbstoffe enthalten, und insbesondere lichtempfindliche, farbfotografische Silberhalogenidelemente, in denen eine oder mehrere der lichtempfindlichen Schichten durch eine einen Gelbfilterfarbstoff enthaltende Schicht vor der Belichtung mit blauem Licht geschützt sind.
  • Hinterrund der Erfindung
  • Es ist allgemein bekannt, dass lichtempfindliche, farbfotografische Silberhalogenidlemente, die ein substraktives Verfahren für die Farbreproduktion ausnutzen, Silberhalogenidemulsionsschichten umfassen, die für blaues Licht, grünes Licht und rotes Licht selektiv empfindlich sind und mit einen gelben Farbstoff, einen Magentafarbstoff und einen Cyanfarbstoff erzeugenden Kupplern assoziiert sind, die (beim Belichten und bei der Umsetzung mit einem oxidierten Farbentwickler vom Typ eines primären Amins) die Komplementärfarben dazu erzeugen. Zum Beispiel werden ein Kuppler vom Acylacetanilid- Typ für die Erzeugung eines gelben Farbbildes, ein Kuppler vom 5-Pyrazolon-, Pyrazolotriazol-, Cyanacetophenon- oder Indazolon-Typ für die Erzeugung eines Magentafarbbildes und ein Kuppler vom Phenol-Typ, wie Phenol oder Naphthol, für die Erzeugung eines Cyanfarbbildes verwendet.
  • Gewöhnlich umfassen lichtempfindliche, farbfotografische Elemente nichtdiffusionsfähige Kuppler, die unabhängig in jede lichtempfindliche Schicht des Materials eingebracht worden sind (eingebrachte Kupplermaterialien). Folglich umfasst ein lichtempfindliches, farbfotografisches Element gewöhnlich 1) eine blauempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht (oder -schichten), die einen einen gelben Farbstoff erzeugenden Kuppler enthält und für blaues Licht (im Wesentlichen für Wellenlängen von weniger als 500 nm) empfindlich ist, 2) eine grünempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht (oder -schichten), die einen einen Magentafarbstoff erzeugenden Kuppler enthält und hauptsächlich für grünes Licht (im Wesentlichen für Wellenlängen von 500 bis 600 nm) empfindlich ist, und 3) eine hauptsächlich für rotes Licht (im Wesentlichen für Wellenlängen länger als 590 nm) empfindlich ist. Die grünempfindlichen und die rotempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten werden durch die Assoziation mit einem spektralsensibilisierenden Farbstoff für den grünen und den roten Bereich des Spektrums empfindlich gemacht, sie behalten jedoch ihre inhärente Empfindlichkeit für blaues Licht.
  • Die Silberhalogenidemulsionsschichten mit einer unterschiedlichen Farbempfindlichkeit werden auf einen Filmträger, wie einen Film aus Cellulosetriacetat (CTA) oder einen Film aus Polyethylennaphthalat (PEN) aufgebracht, wobei die obere Schicht (oder Schichten) eine blauempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht (oder -schichten) ist (sind). Um zu verhindern, dass irgendwelches blaues Licht, das durch die blauempfindliche Schicht hindurchgeht, auf die unteren empfindlichen Schichten trifft, die zusätzlich zur Sensibilisierung für bestimmte Teile des Spektrums auch für blaues Licht empfindlich sind, und eine falsche Farbwiedergabe hervorruft, ist es in der Praxis somit üblich, zwischen der Belichtungsquelle und den für die Aufzeichnung von grünem und rotem Licht gedachten Silberhalogenidemulsionsschichten eine blaues Licht absorbierende Schicht anzuordnen. Eine solche Schicht, die auf diesem Fachgebiet gewöhnlich als Gelbfilterschicht bezeichnet wird, ist gewöhnlich zwischen der blauempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht (oder den -schichten) und allen grün- und rotempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten angeordnet. Die Gelbfilterschicht ist beim Belichten für das Absorbieren von blauem Licht nützlich und muss bei der Behandlung des fotografischen Elementes entfernt werden.
  • In der Praxis ist es üblich, als Gelbfilterschicht eine Gelatineschicht zu verwenden, die dispergiertes gelbes, kolloidales Silber enthält, das auf diesem Fachgebiet als "Carey Lea"-Silber bezeichnet wird. Das gelbe, kolloidale Silber absorbiert beim Belichten blaues Licht und wird während der Bleich- und Fixierschritte der fotografischen Behandlung leicht entfärbt. Die Herstellung von dispergiertem gelbem, kolloidalem Silber ist jedoch teuer, erfordert Zeit und Erfahrung, und die fertige Dispersion muss in Kühlschränken aufbewahrt werden. Das gelbe Silber kann an den Grenzflächen zwischen der Gelbfilterschicht und den Silberhalogenidemulsionsschichten auch zu einem unerwünschten fotografischen Schleier führen, so dass es notwendig werden kann, auf jede Seite der Gelbfilterschicht eine Sperrschicht aufzubringen. Außerdem hat das gelbe, kolloidale Silber eine gewisse Adsorption im grünen Bereich des Spektrums, wodurch die wirksame Empfindlichkeit des Elementes vermindertet wird.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, in Gelbfilterschichten gelbe Farbstoffe als Ersatz für das gelbe, kolloidale Silber zu verwenden. Gelbe Farbstoffe als Alternativen für gelbes, kolloidales Silber sind zum Beispiel in US 2,538,008, 2,538,009 und 4,420,555 und in GB 695,873 und 760,739 beschrieben. Obwohl viele dieser Farbstoffe befriedigende Absorptionseigenschaften zeigen, sind viele davon in Hinblick auf Nicht-Diffundierbarkeit, die nach der fotografischen Behandlung bleibenden Flecken und die Fleckenbildung bei der Lagerung aufgrund der Umsetzung mit anderen Komponenten des fotografischen Elementes nicht völlig zufriedenstellend.
  • US 4,923,788 und EP 697,758 beschreiben andere Filter aus einem gelben Farbstoff, die die mit kolloidalem Silber und anderen gelben Farbstoffen verbundenen Nachteile, wie eine Schleierbildung, die Diffusion, nach der Behandlung bleibende Flecken und eine Fleckenbildung bei der Lagerung, nicht aufweisen.
  • JP-A-3220551 offenbart ein fotografisches Silberhalogenidmaterial, das feste feine Teilchen eines Farbstoffs umfasst, der mit einer allgemeinen Formel angegeben wird, die aus zwei heterocyclischen Ringen besteht, die mit einer Methylen-Kette verbunden sind.
  • EP 552,010 offenbart ein fotografisches Material, das eine Schicht umfasst, die eine Verbindung enthält, die für die Verwendung als Konturenschärfe-, Lichthofschutz- oder Filterfarbstoff geeignet ist.
  • EP 549,489 offenbart verschiedene Farbstoffe, die in einem Verfahren zur Herstellung einer mikrogefällten Dispersion von Filterfarbstoffen verwendet werden soll, die in fotografischen Elementen nützlich ist.
  • JP-A-4177241 offenbart ein fotografisches Material, das eine kolloidale Schicht umfasst, die einen Farbstoff enthält, wodurch die Stabilität und die Druckfestigkeit verbessert werden.
  • EP 738,918 offenbart ein fotografisches Element, das eine Gelbfilterschicht umfasst, die einen synthetischen Ton und einen gelben Farbstoff enthält.
  • In keinem der vorstehend genannten Dokumente wird entweder der bestimmte Farbstoff gemäß Anspruch 1 der vorliegenden Anmeldung oder das bestimmte fotografische Material der vorliegenden Erfindung offenbart oder nahegelegt.
  • Deshalb besteht auf dem Fachgebiet der Fotografie noch immer der Bedarf, befriedigende Gelbfilterfarbstoffe bereitzustellen.
  • Kurzdarstellung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein fotografisches Silberhalogenidelement, umfassend einen Träger, der beschichtet ist mit mindestens einer Silberhalogenidemulsionsschicht, die zusätzlich zu ihrer intrinsischen Empfindlichkeit für den blauen Bereich für eine vom blauen Licht verschiedene Strahlung empfindlich ist, und einer Gelbfilterschicht zwischen der zumindest einen Silberhalogenidemulsionsschicht und der Belichtungsquelle, wobei die Gelbfilterschicht einen Gelbfilterfarbstoff der Strukturformel
  • umfasst, in der R ein Wasserstoffatom, ein Alkyl- oder Arylrest ist, R&sub1; ein Arylrest oder ein heterocyclischer Rest ist Y gleich N-R&sub3; ist, worin R&sub3; ein Wasserstoffatom oder ein Alkylrest ist, und n gleich 0 oder 1 ist.
  • Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung auch ein mehrschichtiges, farbfotografisches Silberhalogenidelement, das einen Grundträger umfasst, der in der Reihenfolge vom Träger beschichtet ist mit:
  • mindestens einer rotempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, die mit mindestens einem nichtdiffundierenden, einen Cyanfarbstoff erzeugenden Kuppler assoziiert ist, die in dieser Reihenfolge eine obere, eine mittlere und eine untere rotempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht umfasst, die für den gleichen Spektralbereich des sichtbaren Lichtes empfindlich sind, wobei die Empfindlichkeit der drei rotempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten in dieser Reihenfolge von der oberen Silberhalogenidemulsionsschicht zur unteren Silberhalogenidemulsionsschicht abnimmt,
  • mindestens einer grünempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, die mit mindestens einem nichtdiffundierenden, einen Magentafarbstoff erzeugenden Kuppler assoziiert ist, die in dieser Reihenfolge eine obere, eine mittlere und eine untere grünempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht umfasst, die für den gleichen Spektralbereich des sichtbaren Lichtes empfindlich sind, wobei die Empfindlichkeit der drei grünempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten in dieser Reihenfolge von der oberen Silberhalogenidemulsionsschicht zur unteren Silberhalogenidemulsionsschicht abnimmt,
  • einer Gelbfilterschicht und
  • mindestens einer blauempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, die mit mindestens einem nichtdiffundierenden, einen gelben Farbstoff erzeugenden Kuppler assoziiert ist, die in dieser Reihenfolge eine obere und eine untere blauempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht umfasst, die für den gleichen Spektralbereich des sichtbaren Lichtes empfindlich sind, wobei die Empfindlichkeit der beiden blauempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten in dieser Reihenfolge von der oberen Silberhalogenidemulsionsschicht zur unteren Silberhalogenidemulsionsschicht abnimmt,
  • wobei die Gelbfilterschicht einen Gelbfilterfarbstoff der Strukturformel:
  • umfasst, in der:
  • R ein Wasserstoffatom, ein Alkyl- oder Arylrest ist, R&sub1; ein Arylrest oder ein heterocyclischer Rest ist,
  • X gleich O oder N-R&sub2; ist, worin R&sub2; ein Wasserstoffatom oder ein Alkylrest ist, Y gleich N-R&sub3; ist, worin R&sub3; ein Wasserstoffatom oder ein Alkylrest ist, n gleich 0 oder 1 ist, Z ein Wasserstoffatom, ein Alkyl- oder Arylrest ist, W ein Wasserstoffatom ist oder W und Z zusammen die Atome darstellen, die für die Bildung eines Arylrestes notwendig sind.
  • Die erfindungsgemäßen fotografischen Elemente stellen Gelbfilterschichten bereit, die die erforderlichen Spektralabsorptionseigenschaften haben, bei den Schritten der fotografischen Behandlung leicht gebleicht werden und nach der Behandlung und dem Altern unter kontrollierten Bedingungen keine Fleckenbildungsprobleme zeigen.
  • Beschreibung der Erfindung im Einzelnen
  • Das mehrschichtige, farbfotografische Element enthält eine Gelbfilterschicht, die einen Gelbfilterfarbstoff der Strukturformel (I):
  • enthält.
  • In der vorstehenden Formel (I) ist R ein Wasserstoffatom, ein substituierter oder unsubstituierter Alkylrest oder ein substituierter oder unsubstituierter Arylrest. Für R bevorzugte Alkylreste schließen ein: einen Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, einschließlich geradkettige oder verzweigte Alkylreste, wie eine Methyl-, Trifluormethyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, t-Butyl- und Octylgruppe. Für R bevorzugte Arylreste schließen einen Arylrest mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie eine Phenyl- und Naphthylgruppe, ein. Diese Alkyl- und Arylreste können mit irgendwelchen bekannten Substituenten für Alkyl- und Arylreste, wie einem Halogenatom, einer Hydroxy-, Sulfo-, Sulfato-, Sulfonamido-, Carboxyl-, Aminogruppe, einem Alkyl- oder Alkoxyrest, substituiert sein.
  • R&sub1; ist ein Arylrest oder ein heterocyclischer Rest. Für R&sub1; bevorzugte Arylreste schließen einen Arylrest mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie eine Phenyl- und Naphthylgruppe, ein. Diese Arylreste können mit irgendwelchen bekannten Substituenten für Arylreste substituiert sein. Vorteilhafte Substituenten für den Arylrest schließen ein: einen Aryloxyrest, (z. B. eine Phenoxy-, p-Methoxyphenoxy-, p-Methylphenoxy-, Naphthyloxy- und Tolyloxygruppe), einen Acylaminorest, (z. B. eine Acetamido-, Benzamido-, Butyramido- und t-Butylcarbonamidogruppe), einen Sulfonamidorest, (z. B. eine Methylsulfonamido-, Benzolsulfonamido- und p- Toluylsulfonamidogruppe), einen Sulfamoylrest, (z. B. eine N-Methylsulfamoyl-, N,N- Diethylsulfamoyl- und N,N-Dimethylsulfamoylgruppe), einen Carbamoylrest, (z. B. eine N- Methylcarbamoyl- und N,N-Dimethylcarbamoylgruppe), einen Arylsulfonylrest, (z. B. eine Tolylsulfonylgruppe), einen Aryloxycarbonylrest, (z. B. eine Phenoxycarbonylgruppe), einen Alkoxycarbonylrest, (d. h. einen Alkoxycarbonylrest mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, z. B. eine Methoxycarbonyl-, Ethoxycarbonyl- und Benzyloxycarbonylgruppe), einen Alkoxysulfonylrest, (d. h. einen Alkoxysulfonylrest mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, z. B. eine Methoxysulfonyl-, Octyloxysulfonyl- und 2-Ethylhexylsulfonylgruppe), einen Aryloxysulfonytrest, (z. B. eine Phenoxysulfonylgruppe), einen Alkylureidorest, (z. B. eine N-Methylureido-, N,N-Dimethylureido- und N,N-Dibutylureidogruppe), einen Arylureidorest, (z. B. eine Phenylureidogruppe), einen Alkylrest, einen Alkoxyrest, eine Nitro-, Cyano-, Hydroxy-, Sulfo-, Carboxyl- und Sulfatogruppe.
  • Beispiele der heterocyclischen Reste für R&sub1; schließen eine Furan-, Thiophen-, Pyrrol-, Pyrazol-, Pyridin-, Benzofuran-, Imidazol- und Benzimidazolgruppe ein. Die heterocyclischen Reste können substituiert sein, wie es in Bezug auf die Arylreste beschrieben ist.
  • R&sub2; und R&sub3; stellen jeweils ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest dar. Bevorzugte Alkylreste schließen einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einschließlich geradkettiger oder verzweigter Alkylreste, wie eine Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl- und t-Butylgruppe, ein. R&sub2; und R&sub3; können z. B. mit Substituenten, wie sie hier für R und R&sub1; beschrieben sind, substituiert sein.
  • Z ist ein Wasserstoffatom, ein Alkylrest, ein Arylrest oder stellt die Atome dar, die zusammen mit W erforderlich sind, um einen Arylrest zu bilden. Für Z bevorzugte Alkylreste schließen Alkylreste mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen ein, die wie vorstehend für R beschrieben substituiert sein können. Für R bevorzugte Arylreste schließen eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie eine Phenyl- und Naphthylgruppe, ein, die wie vorstehend für R beschrieben substituiert sein kann. Wenn Z ein Wasserstoffatom, ein Alkyl- oder Arylrest ist, ist W ein Wasserstoffatom.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung enthält das fotografische Element nach Anspruch 1 eine Gelbfilterschicht, die einen Gelbfilterfarbstoff der Strukturformel (II):
  • enthält, in der R, R&sub1;, Y und n wie vorstehend beschrieben sind.
  • Von den Substituenten der Reste in der Formel (I) oder (II) können die Gelbfilterfarbstoffe für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung löslichmachende Reste einschließen. Diese löslichmachenden Reste sind auf diesem Fachgebiet bekannt und schließen z. B. Sulfo-, Sulfato-, Carboxyl- und Sulfonamidogruppen ein.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform können die Gelbfilterfarbstoffe für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung eine Ballastgruppe, d. h. einen organischen Rest mit einer solchen Größe und Konfiguration einschließen, so dass der Gelbfilterfarbstoff an den sie gebunden ist, nicht aus der Gelbfilterschicht diffundieren kann, in der er im fotografischen Element aufgebracht ist. Die Ballastgruppe schließt einen hydrophoben organischen Rest mit 8 bis 32 Kohlenstoffatomen ein, der entweder direkt oder über eine zweiwertige verbindende Gruppe, wie einen Alkylen-, Imino-, Ether-, Thioetherrest, eine Carbonamido-, Sulfonamidogruppe, einen Ureido-, Ester-, Imidorest, eine Carbamoyl- und Sulfamoylgruppe, mit dem Gelbfilterfarbstoff verbunden ist. Bestimmte Beispiele geeigneter Ballastgruppen schließen ein: Alkylreste (lineare, verzweigte oder cyclische), Alkenyl-, Alkoxy-, Alkylaryl-, Alkylaryloxy-, Acylamidoalkyl-, Alkoxyalkyl-, Alkoxyarylreste oder Alkylreste, die mit einem Arylrest oder heterocyclischen Rest substituiert sind, Arylreste, die mit einem Aryloxyalkoxycarbonylrest substituiert sind, und Reste, die sowohl einen Alkenyl- oder langkettigen aliphatischen Alkenylrest als auch eine Carboxygruppe oder eine wasserlösliche Sulfogruppe enthalten, wie es z. B. in US 3,337,344, 3,418,129, 3,892,527, 4,138,258 und 4,451,559 und in GB 1,494,777 beschrieben ist.
  • Wenn in dieser Erfindung der Begriff "Rest" benutzt wird, um eine chemische Verbindung oder einen Substituenten zu beschreiben, schließt das beschriebene chemische Material den zugrunde liegenden Rest und diesen Rest mit einer herkömmlichen Substitution ein. Wenn der Begriff "Einheit" für die Beschreibung einer chemischen Verbindung oder eines Substituenten benutzt wird, soll nur ein unsubstituiertes chemisches Material eingeschlossen sein. "Alkylrest" schließt z. B. nicht nur eine solche Alkyl-Einheit, wie eine Methyl-, Ethyl-, Butyl-, Octyl- oder Stearylgruppe, sondern auch jene Einheiten ein, die Substituenten, wie ein Halogenatom, eine Cyano-, Hydroxy-, Nitro-, Amino- oder Carboxylatgruppe tragen. Andererseits schließt "Alkyl- Einheit" nur eine Methyl-, Ethyl-, Stearyl- oder Cyclohexylgruppe, ein.
  • Bestimmte, nicht begrenzende Beispiele von gelben Farbstoffen für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung sind nachstehend mit der Wellenlänge ihres Maximums der Spektralabsorption (λmax), in Methanol gemessen, erläutert: (1) λmax = 426,0 nm (2) λmax = 425,0 nm (3) λmax = 442,0 nm (4) λmax = 456,0 nm (5) λmax = 409,2 nm (6) λmax = 41,8 nm (7) λmax = 407,0 nm (8) λmax = 439,2 nm (9) λmax = 421,2 nm (10) λmax = 434, nm
  • Die Gelbfilterfarbstoffe der Formel (I) oder (II) können nach Verfahren hergestellt werden, die auf dem Fachgebiet der organischen chemischen Farbstoffe allgemein bekannt sind. Die Herstellung von Farbstoffen der Formel (I) oder (II) ist nachstehend in den Herstellungsbeispielen ausführlich beschrieben.
  • Der Farbstoff der Formel (I) oder (II) ist in einer Menge in der Gelbfilterschicht vorhanden, die für die Absorption der blauen Strahlung effektiv ist. Die Gelbfilterschicht enthält typischerweise 0,1 bis 1,0 Gramm, vorzugsweise 0,15 bis 0,7 Gramm, gelben Farbstoff pro Quadratmeter. Der gelbe Farbstoff stellt bei seinem λmax-Wert, der typischerweise im Bereich von 400 bis 470, vorzugsweise 410 bis 440, nm liegt, eine optische Dichte von 0,5 bis 3,0, vorzugsweise 0,8 bis 2,0, Dichteeinheiten bereit. Diese Mengen, Verhältnisse und optischen Dichten können jedoch geändert werden so dass sie außerhalb der vorstehend genannten Bereiche liegen, wobei dies von Faktoren, wie dem bestimmten fotografischen Element, der Anordnung des Gelbfilters im Element und der Menge der blauen Strahlung abhängt, die von der Gelbfilterschicht absorbiert werden soll.
  • Die Gelbfilterfarbstoffe werden in die filmbildenden polymeren Bindemittel der Gelbfilterschicht, wie Bindemittel, die in Silberhalogenidemulsionsschichten verwenden werden, eingeführt, wie es auf diesem Fachgebiet bekannt ist. Nützliche Bindemittel schließen natürlich vorkommende Polymere, wie Gelatine und Gelatine-Derivate, und synthetische organische Polymere, wie Polyvinylalkohole und deren Derivate, Acrylamidpolymere, Polyvinylacetale, Polyacrylate und weitere Bindemittel ein, wie es in Research Disclosure, 17643, Abs. IX, Dezember 1978 beschrieben ist.
  • Die Verfahren zum Einführen des Farbstoffes in das Bindemittel der Gelbfilterschicht können je nach der bestimmten Formel und den bestimmten Substituenten des Farbstoffs variieren. Wenn der Farbstoff z. B. eine oder mehrere Sulfogruppen umfasst und im Bindemittel beweglich ist, kann es vorteilhaft sein, den Farbstoff in Kombination mit kationischen, polymeren Fixiermitteln, wie jenen zu verwenden, die von Polyvinylpyridin und Polyvinylimidazol abgeleitet sind, damit der Farbstoff in der Schicht unbeweglich wird. Die Technik des Fixierens der Farbstoffe ist auf diesem Fachgebiet allgemein bekannt, wie es z. B. in US 3,282,699, 3,438,779 und 3,455,693 beschrieben ist. Wenn der Farbstoff einen löslichmachenden Rest mit einem ionisierbaren Proton (z. B. eine Carboxyl- oder Sulfonamidogruppe) umfasst, die den Farbstoff bei sauren bis neutralen pH-Werten beim Beschichten unlöslich und bei neutralen bis basischen pH-Werten bei der Behandlung löslich macht, kann es vorteilhaft sein, den Farbstoff in Form fester Teilchendispersionen zu verwenden, die entweder durch Mahlen oder Fällen des Farbstoffs erzeugt werden. Das Verfahren zum Dispergieren von Farbstoffen in einer festen Teilchenform ist z. B. in WO 88/04794 beschrieben. In einer anderen Ausführungsform kann die Gelbfilterschicht gemäß der vorliegenden Erfindung den Gelbfilterfarbstoff umfassen, der in einem Polymerlatex dispergiert ist. Der Farbstoff wird entweder während oder nach der Polymerisation in den Polymerlatex eingebracht, und der Latex wird im Bindemittel der Gelbfilterschicht dispergiert. Das Verfahren zum Einbringen eines Farbstoffs in einen Polymerlatex ist z. B. in US 3,418,127, 4,203,716, 4,214,047 Research Disclosure, 15930, Juli 1977 und Research Disclosure, 19551, Juli 1980 beschrieben.
  • Wenn der Gelbfilterfarbstoff eine Ballastkette aufweist, umfasst die Filterschicht für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung in einer bevorzugten Ausführungsform den Farbstoff, der in das Bindemittel in Form einer Dispersion feiner Tropfen eingeführt wurde, die aus einem nicht mit Wasser mischbaren Lösungsmittel besteht, in dem der Farbstoff gelöst worden ist. Nach diesem Dispersionsverfahren, wie es z. B. US 2,322,027 beschrieben ist, wird der Farbstoff im Allgemeinen in nicht mit Wasser mischbaren, hochsiedenden, organischen Lösungsmitteln (die auf diesem Fachgebiet auch als permanente Lösungsmittel, kristalloide Lösungsmittel, Lösungsmittel vom Öltyp und Ölbildner bezeichnet werden) gelöst, und die entstehende organische Lösung wird einer wässrigen Zusammensetzung zugesetzt, die ein hydrophiles Kolloid (Gelatine) und ein Dispersionsmittel (grenzflächenaktives Mittel) enthält. Das Gemisch wird dann durch einen Homogenisierapparat geführt, wodurch eine Dispersion feiner Tropfen (mit einem mittleren Durchmesser von 1 um oder weniger) des den Farbstoff enthaltenden organischen Lösungsmittels erzeugt wird. In einigen Fällen kann es vorteilhaft sein, das Auflösen des Farbstoffs zu erleichtern, indem ein nicht mit Wasser mischbares oder mit Wasser mischbares, niedrigsiedendes, organisches Hilfslösungsmittel verwendet wird, das später durch Verdampfen entfernt wird. Die entstehende Dispersion wird dann mit der hydrophilen, kolloidalen Zusammensetzung (Gelatine) gemischt, die aufgetragen wird, um die Gelbfilterschicht zu erzeugen.
  • Nicht mit Wasser mischbare, hochsiedende, organische Lösungsmittel zum Dispergieren von Gelbfilterfarbstoffen sind auf diesem Fachgebiet allgemein bekannt, wie es z. B. in US 2,322,027, 2,801,171, 2,835,579, 2,533,514, 3,554,755, 3,748,141, 3,799,765, 4,353,979, 4,430,421 und 4,430,422 offenbart ist. Beispiele vorteilhafter organischer Lösungsmittel schließen ein: N-Butylacetanilid, Triphenylphosphat, Dibutylphthalat, Tricresylphosphat, N,N- Diethyldodecanamid, N,N-Dibutyldodecanamid, Tris(2-ethylhexyl)phosphat, Acetyltributylcitrat, 2,4-Di-tert.-pentylphenol, 2-(2-Butoxyethoxy)ethylacetat, 1,4-Cyclohexyldimethylenbis(2-ethylhexanoat) und Bis-(2-ethylhexyl)phthalat.
  • Nicht mit Wasser mischbare oder mit Wasser mischbare niedrigsiedende, organische Hilfslösungsmittel sind auf diesem Fachgebiet allgemein bekannt, wie es z. B. in US 2,801,170, 2,801,171 und 2,949,360 beschrieben ist. Beispiele vorteilhafter organischer Hilfslösungsmittel schließen Ethylacetat, Tetrachlorkohlenstoff, Methylethylketon, Benzol, Ligroin, Methanol, Ethanol, Dimethylsulfoxid, Tetrahydrofuran, Dioxan und Aceton ein.
  • Die Gelbfilterschicht, die den Gelbfilterfarbstoff (I) oder (II) enthält, kann in irgendeinem fotografischen Element verwendet werden, das die Bedingungen von Anspruch 5 bzw. 1 erfüllt, wenn es erwünscht ist, blaues Licht zu absorbieren. Die Gelbfilterschicht wird in fotografischen Elementen verwendet, die mindestens eine Silberhalogenidemulsionsschicht aufweisen, die zusätzlich zu ihrer intrinsischen Empfindlichkeit für blaues Licht für zumindest einen vom blauen Licht verschiedenen Teil der Strahlung des elektromagnetischen Spektrums empfindlich ist, und kann verwendet werden, um zu verhindern, dass das blaue Licht diese Silberhalogenidemulsionsschicht erreicht oder um dies einzuschränken, und um zu sichern, dass die Silberhalogenidemulsion auf die Strahlung reagiert, auf die sie außer dem blauen Licht empfindlich ist.
  • Die Gelbfilterschicht wird in mehrschichtigen, farbfotografischen Elementen besonders vorteilhaft verwendet, die Schichten enthalten, die für den roten, den grünen und den blauen Bereich des sichtbaren Spektrums empfindlich sind. In solchen Elementen ist es bevorzugt, dass die Gelbfilterschicht unter den blauempfindlichen Schichten und über den grün- und rotempfindlichen Schichten angeordnet ist.
  • Mehrschichtige, farbfotografische Silberhalogenidelemente umfassen gewöhnlich einen Träger, der in dieser Reihenfolge mit einer rotempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, die mit einen Cyanfarbstoff erzeugenden Farbkupplern assoziiert ist, einer grünempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, die mit einen Magentafarbstoff erzeugenden Farbkupplern assoziiert ist, und einer blauempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, die mit einen gelben Farbstoff erzeugenden Farbkupplern assoziiert ist, beschichtet ist. Jede rot-, grün- und blauempfindliche Schicht besteht gewöhnlich aus mehreren (zwei oder mehr) Emulsions-Teilschichten, die für einen gegebenen Bereich des sichtbaren Spektrums empfindlich sind. Wenn mehrschichtige Materialien mehrere rote, grüne und blaue Teilschichten enthalten, können diese relativ empfindlichere oder relativ weniger empfindliche Teilschichten sein. Diese Elemente umfassen außerdem andere nicht-lichtempfindliche Schichten, wie Zwischenschichten, Filterschichten, Lichthofschutzschichten und Schutzschichten, wodurch eine mehrschichtige Struktur erzeugt wird. Die farbfotografischen Elemente werden nach dem bildweisen Belichten mit aktinischen Strahlen in einem farbstofferzeugenden Entwickler behandelt, wodurch ein sichtbares Farbbild erhalten wird. Die Schichteinheiten können in einer Schichtenanordnung aufgebracht werden, in der die rotempfindlichen Schichten dem Träger am nächsten aufgebracht sind und in dieser Reihenfolge mit den grünempfindlichen Schichten, einer Gelbfilterschicht und den blauempfindlichen Schichten überzogen sind.
  • Die erfindungsgemäßen mehrschichtigen, farbfotografischen Elemente können herkömmliche fotografische Elemente sein, die als lichtempfindlichen Stoff ein Silberhalogenid enthalten.
  • Die in den erfindungsgemäßen mehrschichtigen, farbfotografischen Elementen verwendeten Silberhalogenide können eine feine Dispersion (Emulsion) von Silberchlorid-, Silberbromid-, Silberchlorbromid-, Silberiodbromid- und Silberchloriodbromid-Körnern in einem hydrophilen Bindemittel sein. Bevorzugte Silberhalogenide sind Silberiodbromid oder Silberiodbromchlorid, das 1 bis 20 Mol-% Silberiodid enthält. In Emulsionen von Silberiodbromid oder Silberiodbromchlorid kann das Iodid gleichmäßig auf die Körner der Emulsion verteilt sein oder der Iodidwert der Körner kann verschieden sein. Die Silberhalogenide können eine einheitliche Korngrößenverteilung oder eine weite Korngrößenverteilung haben. Die Silberhalogenidkörner können regelmäßige Körner mit einer regelmäßigen Kristallstruktur, wie kubisch, oktaedrisch oder tetradekaedrisch, oder mit einer kugelförmigen oder unregelmäßigen Kristallstruktur oder solche mit Kristallfehlern, wie einer Zwillingsebene, oder jene mit Tafelform oder eine Kombination davon sein.
  • Der Begriff "kubische Körner" soll im Wesentlichen kubische Körner einschließen, das heißt Körner, die regelmäßige kubische Körner sind, die von den Kristallflächen (100) begrenzt werden, oder die abgerundete Kanten und/oder Spitzen oder kleine Flächen (111) aufweisen können oder die sogar nahezu kugelförmig sein können, wenn sie in Gegenwart löslicher Iodide oder starker Reifungsmittel, wie Ammoniak, hergestellt worden sind. Besonders gute Ergebnisse werden mit Silberhalogenidkörnern erhalten, deren mittlere Korngrößen im Bereich von 0,2 bis 3 um, stärker bevorzugt von 0,4 bis 1,5 um liegen. Die Herstellung von Silberhalogenidemulsionen, die kubische Silberiodbromidkörner umfassen, ist zum Beispiel in Research Disclosure, Bd. 184, Pkt. 18431, Bd. 176, Pkt. 17644 und Bd. 308, Pkt. 308119 beschrieben.
  • Andere Silberhalogenidemulsionen für die Verwendung in den erfindungsgemäßen fotografischen Elementen sind jene, die eine oder mehrere lichtempfindliche Emulsionen von tafelförmigen Körnern verwenden. Die vorteilhaften tafelförmigen Silberhalogenidkörner haben ein mittleres Verhältnis von Durchmesser : Dicke (das auf diesem Fachgebiet oft als Seitenverhältnis bezeichnet wird) von mindestens 2 : 1, vorzugsweise 2 : 1 bis 20 : 1, stärker bevorzugt 3 : 1 bis 14 : 1 und besonders bevorzugt 3 : 1 bis 8 : 1. Die geeigneten mittleren Durchmesser der tafelförmigen Silberhalogenidkörner liegen im Bereich von 0,3 um bis 5 um, vorzugsweise von 0,5 um bis 3 um, stärker bevorzugt von 0,8 um bis 1,5 um. Die für die Verwendung in dieser Erfindung geeigneten tafelförmigen Silberhalogenidkörner haben eine Dicke von weniger als 0,4 um, vorzugsweise weniger als 0,3 um und stärker bevorzugt weniger als 0,2 um.
  • Die vorstehend beschriebenen Merkmale der tafelförmigen Körner können durch dem Fachmann allgemein bekannte Verfahren leicht bestimmt werden. Der Begriff "Durchmesser" wird als Durchmesser eines Kreises definiert, dessen Fläche gleich der Projektionsfläche des Korns ist. Der Begriff "Dicke" steht für den Abstand zwischen zwei im Wesentlichen parallelen Hauptebenen, die die tafelförmigen Silberhalogenidkörner bilden. Aus der Messung von Durchmesser und Dicke jedes Korns kann das Verhältnis von Durchmesser : Dicke jedes Korns berechnet werden, und aus den Verhältnissen von Durchmesser : Dicke aller tafelförmigen Körner kann ein Durchschnittswert berechnet werden, wodurch deren durchschnittliches Verhältnis von Durchmesser : Dicke erhalten wird. Nach dieser Definition ist das durchschnittliche Verhältnis von Durchmesser : Dicke der Durchschnittswert der Verhältnisse von Durchmesser : Dicke der einzelnen tafelförmigen Körner. In der Praxis ist es einfacher, einen mittleren Durchmesser und eine mittlere Dicke der tafelförmigen Körner zu erhalten und das durchschnittliche Verhältnis von Durchmesser : Dicke als Verhältnis dieser zwei Durchschnittswerte zu berechnen. Die erhaltenen durchschnittlichen Verhältnisse von Durchmesser : Dicke unterscheiden sich nicht sehr, welches Verfahren auch immer angewendet wird.
  • In der Silberhalogenidemulsionsschicht, die tafelförmige Silberhalogenidkörner enthält, sind mindestens 15%, vorzugsweise mindestens 25% und stärker bevorzugt mindestens 50% der Silberhalogenidkörner tafelförmige Körner mit einem durchschnittlichen Verhältnis von Durchmesser : Dicke von nicht weniger als 2 : 1. Jedes vorstehend genannte Verhältnis "15%", "25%" und "50%" steht für das Verhältnis der gesamten Projektionsfläche der tafelförmigen Körner mit einem Verhältnis von Durchmesser : Dicke von mindestens 2 : 1 und einer Dicke von weniger als 0,4 um, zur Projektionsfläche aller Silberhalogenidkörner in der Schicht.
  • Es ist bekannt, dass lichtempfindliche Silberhalogenidemulsionen durch Fällen von Silberhalogenidkörnern in einem wässrigen Dispersionsmedium hergestellt werden können, das ein Bindemittel umfasst, wobei als Bindemittel vorzugsweise Gelatine verwendet wird.
  • Die Silberhalogenidkörner können durch eine Vielzahl herkömmlicher Verfahren gefällt werden. Die Silberhalogenidemulsion kann mit einem Einzeleinlaufverfahren, einem Doppeleinlaufverfahren oder einer Kombination dieser Verfahren hergestellt werden oder kann zum Beispiel unter Verwendung eines Ammoniakverfahrens, eines Neutralisationsverfahrens oder eines Säureverfahrens reifen oder es können eine Fällung bei steigender oder konstanter Strömungsrate, eine unterbrochene Fällung oder eine Ultrafiltration während der Fällung durchgeführt werden. Hinweise kann man bei Trivelli und Smith, The Photographic Journal, Bd. LXXIX, Mai 1939, S. 330-338, bei T. H. James, The Theory of The Photographic Process, 4. Aufl., Kap. 3, in US 2,222,264, 3,650,757, 3,917,485, 3,790,387, 3,716,276, 3,979,213, in Research Disclosure, Dez. 1989, Pkt. 308119 "Photographic Silver Halide Emulsions, Preparations, Addenda, Processing and Systems", und in Research Disclosure, Sept. 1976, Pkt. 14987 finden.
  • Ein übliches Verfahren ist ein diskontinuierliches Verfahren, das gewöhnlich als Doppeleinlauf-Fällungsverfahren bezeichnet wird, bei dem eine Silbersalzlösung in Wasser und eine Halogenidlösung in Wasser gleichzeitig in ein Reaktionsgefäß gegeben werden, das ein Dispersionsmedium enthält.
  • Beim Doppeleinlaufverfahren, bei dem eine alkalische Halogenidlösung und eine Silbernitratlösung gleichzeitig in eine Gelatinelösung gegeben werden, können die Form und Größe der erzeugten Silberhalogenidkörner durch die Art und die Konzentration des in der Gelatinelösung vorhandenen Lösungsmittels und durch die Zugabegeschwindigkeit geregelt werden. Doppeleinlauf-Fällungsverfahren sind zum Beispiel in GB 1,027,146 und 1,302,405, US 3,801,326, 4,046,376, 3,790,386, 3,897,935, 4,147,551 und 4,171,224 beschrieben.
  • Das Einzeleinlaufverfahren, bei dem eine Silbernitratlösung in eine Lösung von Halogenid und Gelatine gegeben wird, wird schon lange für die Herstellung einer fotografischen Emulsion verwendet. Bei diesem Verfahren sind die erzeugten Silberhalogenidkörner ein Gemisch von unterschiedlichen Formen und Größen, da die veränderliche Konzentration der Halogenide in der Lösung bestimmt, welche Silberhalogenidkörner erzeugt werden.
  • Die Fällung von Silberhalogenidkörnern erfolgt gewöhnlich in zwei verschiedenen Stufen. In der ersten Stufe, der Keimbildung, erfolgt die Erzeugung eines feinen Silberhalogenidkorns. Dem folgt eine zweite Stufe, die Wachstumsstufe, in der weiteres Silberhalogenid, das als Reaktionsprodukt entsteht, auf den bereits erzeugten Silberhalogenidkörnern gefällt wird, was zum Wachstum dieser Silberhalogenidkörner führt. Diskontinuierliche Doppeleinlauf-Fällungsverfahren werden typischerweise bei Bedingungen mit einem schnellen Rühren der Ausgangsstoffe durchgeführt, wobei das Volumen im Reaktionsgefäß während der Fällung des Silberhalogenids kontinuierlich zunimmt und neben den Silberhalogenidkörnern lösliche Salze erzeugt werden.
  • Um das Auskristallisieren von löslichen Salzen in den Emulsionsschichten eines fotografischen Materials nach dem Beschichten und andere fotografische oder mechanische Nachteile (Klebrigkeit, Sprödigkeit) zu vermeiden, müssen die während der Fällung erzeugten löslichen Salze entfernt werden.
  • Bei der Herstellung von Silberhalogenidemulsionen kann eine große Vielzahl hydrophiler Dispersionsmittel für Silberhalogenide verwendet werden. Als hydrophiles Dispersionsmittel kann irgendein hydrophiles Polymer vorteilhaft verwendet werden, das herkömmlich in der Fotografie verwendet wird, einschließlich Gelatine, ein Gelatine-Derivat, wie acylierte Gelatine, Pfropfgelatine, Albumin, Gummi arabicum, Agar-Agar, ein Cellulose-Derivat, wie Hydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellulose oder ein synthetisches Harz, wie Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon oder Polyacrylamid. Weitere auf diesem Fachgebiet bekannte, nützliche, hydrophile Materialien sind zum Beispiel in Research Disclosure, Bd. 308, Pkt. 308119, Abschnitt IX beschrieben.
  • Die Emulsion von Silberhalogenidkörnern kann mit auf diesem Fachgebiet bekannten Sensibilisierungsmitteln chemisch sensibilisiert werden. Schwefelhaltige Verbindungen, Gold- und Edelmetallverbindungen und Polyoxyalkylenverbindungen sind besonders geeignet. Insbesondere können die Silberhalogenidemulsionen mit einem Schwefel-Sensibilisierungsmittel, wie Natriumthiosulfat, Allylthiocyanat, Allylthioharnstoff, Thiosulfinsäure und deren Natriumsalz, Sulfonsäure und deren Natriumsalz, Allylthiocarbamid, Thioharnstoff, Cystin, einem aktiven oder inerten Selen-Sensibilisierungsmittel, einem reduzierenden Sensibilisierungsmittel, wie einem Zinn(II)-Salz, einem Polyamin, einem Edelmetall-Sensibilisierungsmittel, wie einem Gold- Sensibilisierungsmittel, insbesondere Kaliumaurithiocyanat, Kaliumchloraurat, oder einem Sensibilisierungsmittel aus einem wasserlöslichen Salz, wie zum Beispiel von Ruthenium, Rhodium und Iridium, insbesondere Ammoniumchlorpalladat, Kaliumchlorplatinat und Natriumchlorpalladit, chemisch sensibilisiert werden, die jeweils entweder allein oder in einer geeigneten Kombination verwendet werden. Weitere vorteilhafte Beispiele von chemischen Sensibilisierungsmitteln sind zum Beispiel in Research Disclosure 17643, Abschnitt III, 1978 und in Research Disclosure 308119, Abschnitt III, 1989 beschrieben.
  • Die Silberhalogenidemulsion kann mit Farbstoffen aus einer Vielzahl von Klassen, einschließlich der Klasse der Polymethinfarbstoffe, die Cyanine, Merocyanine, Cyaninkomplexe und Merocyaninkomplexe, Oxonole, Hemioxonole, Styryle, Merostyryle und Streptocyanin einschließt, spektralsensibilisiert werden.
  • Die spektralsensibilisierenden Cyaninfarbstoffe schließen zwei durch eine Methinbindung verbundene, basische, heterocyclische Kerne, wie jene, die von Chinolin, Pyrimidin, Isochinolin, Indol, Benzindol, Oxazol, Thiazol, Selenazol, Imidazol, Benzoxazol, Benzothiazol, Benzoselenazol, Benzoimidazol, Naphthoxazol, Naphthothiazol, Naphthoselenazol, Tellurazol oder Oxatellurazol abgeleitet sind, ein.
  • Die spektralsensibilisierenden Merocyaninfarbstoffe schließen, durch eine Methinbindung miteinander verbunden, einen basischen, heterocyclischen Kern vom Typ eines Cyaninfarbstoffs und einen sauren Kern, der von Barbitursäure, 2-Thiobarbitursäure, Rhodanin, Hydantoin, 2- Thiohydantoin, 2-Pyrazolin-5-on, 2-Isoxazolin-5-on, Indan-1,3-dion, Cyclohexan-1,3-dion, 1,3- Dioxan-4,6-dion, Pyrazolin-3,5-dion, Pentan-2,4-dion, Alkylsulfonylacetonitril, Malononitril, Isochinolin-4-on und Chroman-2,4-dion abgeleitet sein kann, ein.
  • Es kann ein oder mehrere spektralsensibilisierende Farbstoffe verwendet werden. Farbstoffe mit einem Sensibilisierungsmaxima bei Wellenlängen innerhalb des sichtbaren und des IR-Spektrums und mit sehr vielfältigen Formen der Kurve der Spektralempfindlichkeit sind bekannt. Die Wahl und der relative Anteil der Farbstoffe hängt vom Bereich des Spektrums, für den eine Empfindlichkeit erwünscht ist, und von der gewünschten Form der Spektralempfindlichkeit ab.
  • Beispiele von sensibilisierenden Farbstoffen kann man bei Venkataraman, The chemistry of Synthetic Dyes, Academic Press, New York, 1971, Kap. V, James, The Theory of the Photografic Process, 4. Aufl., Macmillan, 1977, Kap. 8, F. M. Hamer, Cyanine Dyes and Related Compounds, John Wiley and Sons, 1964, und in Research Disclosure 308119, Abschnitt III, 1989 finden.
  • Die Silberhalogenidemulsionen können optische Aufheller, Antischleiermittel und Stabilisatoren, Filter- und Lichthofschutzfarbstoffe, Härter, Beschichtungshilfsmittel, Weichmacher und Gleitmittel und andere Hilfsstoffe enthalten, wie es zum Beispiel in Research Disclosure 17643, Abschnitte V, VI, VIII, X, XI und XII, 1978 und in Research Disclosure 308119, Abschnitte V, VI, VIII, X, XI, und XII, 1989 beschrieben ist.
  • Die Silberhalogenidemulsion kann für die Herstellung mehrschichtiger, lichtempfindlicher, farbfotografischer Silberhalogenidelemente, wie fotografischer Farbnegativelemente, fotografischer Farbumkehrelemente, fotografischer Farbpositivelemente und fotografischer Falschfarben-Adresselemente (wie jene, die in US 4,619,892 offenbart sind) verwendet werden, wobei fotografische Farbnegativelemente bevorzugt sind.
  • Geeignete Farbkuppler werden vorzugsweise aus Kupplern ausgewählt, die die Diffusion verhindernde Reste, wie Reste mit einem hydrophoben organischen Rest mit 8 bis 32 Kohlenstoffatomen, aufweisen, die in einer nicht-abspaltbaren Position in das Kupplermolekül eingeführt sind. Ein solcher Rest wird als "Ballastgruppe" bezeichnet. Die Ballastgruppe ist direkt oder über eine Imino-, Ether-, Carbonamido-, Sulfonamido-, Ureido-, Ester-, Imido-, Carbamoyl- oder Sulfamoylbindung mit dem Kupplerkern verbunden. Beispiele geeigneter Ballastgruppen sind in US 3,892,572 beschrieben.
  • Die nichtdiffusionsfähigen Kuppler werden in die lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten oder in daran angrenzende nicht-lichtempfindliche Schichten eingeführt. Beim Belichten und der Farbentwicklung ergeben diese Kuppler eine Farbe, die zu der Farbe des Lichtes komplementär ist, für die die Silberhalogenidemulsionsschichten empfindlich sind. Folglich sind mindestens ein nichtdiffusionsfähiger, ein Cyanbild erzeugender Farbkuppler, im Allgemeinen eine Phenol- oder eine α-Naphtholverbindung, mit den rotempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten, mindestens ein nichtdiffusionsfähiger, ein Magentabild erzeugender Farbkuppler, der das vorstehend beschriebene 1-Phenyl-3-anilino-4-phenylthio-5- pyrazolon ist, mit den grünempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten, und mindestens ein nichtdiffusionsfähiger, ein gelbes Bild erzeugender Farbkuppler, im Allgemeinen eine Acylacetanilidverbindung, mit den blauempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten assoziiert.
  • Diese Farbkuppler können 4-äquivalente und/oder 2-äquivalente Kuppler sein, wobei die letzteren für die Farberzeugung eine geringere Silberhalogenidmenge erfordern. Wie allgemein bekannt, werden 2-äquivalente Kuppler von 4-äquivalenten Kupplern abgeleitet, da sie in der Kupplungsposition einen Substituenten enthalten, der bei der Kupplungsreaktion freigesetzt wird. 2-äquivalente Kuppler, die in farbfotografischen Silberhalogenidelementen verwendet werden können, schließen sowohl die im Wesentlichen farblosen als auch jene ein, die gefärbt sind ("maskierende Kuppler"). Die 2-äquivalenten Kuppler schließen auch weiße Kuppler ein, die bei der Umsetzung mit den Oxidationsprodukten des Farbentwicklers keinen Farbstoff erzeugen. Die 2-äquivalenten Farbkuppler schließen auch DIR-Kuppler ein, die bei der Umsetzung mit den Oxidationsprodukten des Farbentwicklers eine diffundierende, die Entwicklung hemmende Verbindung freisetzen können.
  • Die vorteilhaftesten Cyan erzeugenden Kuppler sind herkömmliche Phenolverbindungen und α-Naphtholverbindungen. Beispiele von Cyan-Kupplern können aus jenen ausgewählt werden, die in US 2,369,929, 2,474,293, 3,591,383, 2,895,826, 3,458,315, 3,311,476, 3,419,390, 3,476,563 und 3,253,924, in GB 1,201,110 und in Research Disclosure 308119, Abschnitt VII, 1989 beschrieben sind.
  • Die vorteilhaftesten Magenta erzeugenden Kuppler sind die vorstehend beschriebenen.
  • Die nützlichsten Gelb erzeugenden Kuppler, die in Kombination mit den bereits beschriebenen, einen gelben Farbstoff erzeugenden Kupplern verwendet werden können, sind herkömmliche offenkettige Kuppler vom Ketomethylen-Typ. Bestimmte Beispiele solcher Kuppler sind Verbindungen vom Benzoylacetanilid-Typ und vom Pivaloylacetanilid-Typ. Gelb erzeugende Kuppler, die verwendet werden können, sind in US 2,875,057, 3,235,924, 3,265,506, 3,278,658, 3,369,859, 3,408,194, 3,415,652, 3,528,322, 3,551,151, 3,682,322, 3,725,072 und 3,891,445, in DE 2,219,917, 2,261,361 und 2,414,006, in GB 1,425,020, in JP 10,783/76, 26,133/72, 73,147/73, 102,636/76, 6,341/75, 123,342/75, 130,442/75, 1,827/76, 87,650/75, 82,424/77 und 115,219/77 und in Research Disclosure 308119, Abschnitt VII, 1989 besonders beschrieben.
  • Es können gefärbte Kuppler verwendet werden, die jene einschließen, die zum Beispiel in US 3,476,560, 2,521,908 und 3,034,892, in JP 2,016/69, 22,335/63, 11,304/67, 32,461/69, 26,034/76 und 42,121/77 und in DE 2,418,959 beschrieben sind. Das lichtempfindliche, farbfotografische Silberhalogenidelement kann Farbkuppler mit einem hohen Molekulargewicht enthalten, wie es zum Beispiel in US Nr. 4,080,211, in EP 27,284 und in DE 1,297,417, 2,407,569, 3,148,125, 3,217,200, 3,320,079, 3,324,932, 3,331,743 und 3,340,376 und in Research Disclosure 308119, Abschnitt VII, 1989 beschrieben ist.
  • Gefärbte Cyan-Kuppler können aus jenen ausgewählt werden, die in US 3,934,802, 3,386,301 und 2,434,272 beschrieben sind, gefärbte Magenta-Kuppler können aus den gefärbten Magenta-Kupplern ausgewählt werden, die in US 2,434,272, 3,476,564 und 3,476,560 und in GB 1,464,361 beschrieben sind. Farblose Kuppler können aus jenen ausgewählt werden, die in GB 861,138, 914,145 und 1,109,963 und in US 3,580,722 und in Research Disclosure 308119, Abschnitt VII, 1989 beschrieben sind.
  • Um die Körnigkeit zu verbessern, können zusammen mit den vorstehend genannten Kupplern auch Kuppler verwendet werden, die diffusionsfähige, gefärbte Farbstoffe bereitstellen, und bestimmte Beispiele dieser Kuppler sind die Magenta-Kuppler, die in US 4,366,237 und in GB 2,125,570 beschrieben sind, und die Gelb-, Magenta- und Cyan-Kuppler, die in EP 96,873, in DE 3,324,533 und in Research Disclosure 308119, Abschnitt VII, 1989 beschrieben sind.
  • Zu den 2-äquivalenten Kupplern gehören auch jene Kuppler, die in der Kupplungsposition einen Rest tragen, der bei der Farbentwicklungsreaktion freigesetzt wird, wodurch entweder direkt oder nach dem Entfernen eines Restes oder weiterer Reste vom ursprünglich freigesetzten Rest eine bestimmte fotografische Wirkung, zum Beispiel als Entwicklungsinhibitor oder -beschleuniger, erzielt wird. Beispiele solcher 2-äquivalenter Kuppler schließen die bekannten DIR-Kuppler und auch DAR- und FAR-Kuppler ein. Typische Beispiele dieser Kuppler sind in DE 2,703,145, 2,855,697, 3,105,026, 3,319,428, 1,800,420, 2,015,867, 2,414,006, 2,842,063, 3,427,235, 3,209,110 und 1,547,640, in GB 953,454 und 1,591,641, in EP 89,843, 117,511, 118,087 und 301,477 und in Research Disclosure 308119, Abschnitt VII, 1989 beschrieben.
  • Beispiele von keine Farbe erzeugenden DIR-Kupplerverbindungen, die in Silberhalogenid- Farbelementen verwendet werden können, schließen jene, die in US 3,938,996, 3,632,345, 3,639,417, 3,297,445 und 3,928,041, in DE 2,405,442, 2,523,705, 2,460,202, 2,529,350 und 2,448,063, in JP 143,538/75 und 147,716/75, in GB 1,423,588, 1,542,705 und 301,477 und in Research Disclosure 308119, Abschnitt VII, 1989 beschrieben sind, ein.
  • Um die Kuppler in die Silberhalogenidemulsionsschicht einzuführen, können einige herkömmliche Verfahren verwendet werden, die dem Fachmann bekannt sind. Gemäß US 2,322,027, 2,801,170, 2,801,171 und 2,991,177 können die Kuppler durch ein Dispersionsverfahren in die Silberhalogenidemulsionsschicht eingeführt werden, das aus dem Lösen des Kupplers in einem nicht mit Wasser mischbaren, hochsiedenden, organischen Lösungsmittel und dem anschließenden Dispergieren dieser Lösung in einem hydrophilen, kolloidalen Bindemittel in Form sehr kleiner Tropfen besteht. Das bevorzugte kolloidale Bindemittel ist Gelatine, selbst wenn einige andere Bindemittelarten verwendet werden können.
  • Eine andere Art der Einführung von Kupplern in die Silberhalogenidemulsionsschicht besteht im sogenannten "Verfahren mit beladenem Latex". Eine detaillierte Beschreibung dieses Verfahrens kann man in BE 853,512 und 869,816, in US 4,214,047 und 4,199,363 und in EP 14,921 finden. Es besteht aus dem Mischen einer Lösung der Kuppler in einem mit Wasser mischbaren, organischen Lösungsmittel mit einem Polymerlatex, der aus Wasser als kontinuierliche Phase und Polymerpartikeln mit einem mittleren Durchmesser im Bereich von 0,02 bis 0,2 um als dispergierte Phase besteht.
  • Ein weiteres vorteilhaftes Verfahren ist ferner das Fisher-Verfahren. Nach diesem Verfahren können Kuppler mit einem wasserlöslichen Rest, wie einer Carboxylgruppe, einer Hydroxygruppe, einer Sulfongruppe oder einer Sulfonamidogruppe, zum Beispiel durch Auflösen in einer wässrigen, alkalischen Lösung, der fotografischen Schicht zugesetzt werden.
  • Vorteilhafte Verfahren zum Einführen von Kupplern in Silberhalogenidemulsionen sind in Research Disclosure 308119, Abschnitt VII, 1989 beschrieben.
  • Die Schichten der fotografischen Elemente können auf eine Vielzahl von Trägern, wie Celluloseesterträger (z. B. Cellulosetriacetatträger), Papierträger oder Polyesterfilmträger (z. B. Polyethylenterephthalat- oder PET-Filmträger und Polyethylennaphthalat- oder PEN-Filmträger), aufgebracht werden, wie es in Research Disclosure 308119, Abschnitt XVII, 1989 beschrieben ist.
  • Die erfindungsgemäßen fotografischen Elemente können nach dem Belichten behandelt werden, wodurch ein sichtbares Bild erzeugt wird. Bei der Behandlung wird der Gelbfilterfarbstoff der Formel (I) oder (II) im Allgemeinen gebleicht und/oder beseitigt. Typischerweise trägt die Gelbfilterschicht nach der Behandlung weniger als 0,05, vorzugsweise weniger als 0,02, Dichteeinheiten zu den Mindestdichtebereichen des belichteten und behandelten Elementes bei. Die Behandlung kann eine übliche Behandlung sein, die zum Entwickeln von farbfotografischen Elementen verwendet wird. Durch die Farbentwicklung gefolgt vom Bleichen und Fixieren kann ein negatives Farbbild erhalten werden. Das Entwickeln erreicht man durch den Kontakt der belichteten Silberhalogenide des Elementes mit einem wässrigen alkalischen Medium in Gegenwart eines Farbentwicklers aus einem primären aromatischen Amin, der in dem Medium oder dem Material vorhanden ist, wie es auf diesem Fachgebiet bekannt ist. Der Farbentwickler aus einem primären aromatischen Amin, der in der farbfotografischen Entwicklerzusammensetzung verwendet wird, kann irgendeine von bekannten Verbindungen aus der Klasse der p-Phenylendiamin-Derivate sein, die in verschiedenen farbfotografischen Verfahren in großem Umfang verwendet werden. Besonders nützliche Farbentwickler sind p-Phenylendiamin-Derivate, insbesondere N,N-Dialkyl-p-phenylendiamin-Derivate, bei denen die Alkylreste oder der aromatische Kern substituiert oder unsubstituiert sein können (kann).
  • Beispiele von Entwicklern aus einem p-Phenylendiamin schließen Salze ein von: N,N-Diethyl-p-phenylendiamin, 2-Amino-5-diethylaminotoluol, 4-Amino-N-ethyl-N-(a-methansulphonamidoethyl)-m-toluidin, 4-Amino-3-methyl-N-ethyl-N-(a-hydroxyethyl)-anilin, 4-Amino-3-(a- methylsulfonamidoethyl)-N,N-diethylanilin, 4-Amino-N,N-diethyl-3-(N'-methyl-a-methylsulfonamido)-anilin, N-Ethyl-N-methoxyethyl-3-methyl-p-phenylendiamin, wie sie zum Beispiel in US 2,552,241, 2,556,271, 3,656,950 und 3,658,525 beschrieben sind.
  • Beispiele von gewöhnlich verwendeten Entwicklern vom Typ eines p-Phenylendiaminsalzes sind 2-Amino-5-diethylaminotoluolhydrochlorid (allgemein als CD2 bekannt und in Entwicklungslösungen für ein fotografisches Farbpositivmaterial verwendet), 4-Amino-N-ethyl- N-(a-methansulfonamidoethyl)-m-toluidinsesquisulfatmonohydrat (allgemein als CD3 bekannt und in einer Entwicklungslösung für Photopapiere und Farbumkehrmaterialien verwendet) und 4-Amino-3-methyl-N-ethyl-N-(b-hydroxyethyl)-anilinsulfat (allgemein als CD4 bekannt und in Entwicklungslösungen für fotografische Farbnegativmaterialien verwendet).
  • Die Farbentwickler werden im Allgemeinen in einer Menge von etwa 0,001 bis etwa 0,1 Mol pro Liter, vorzugsweise von etwa 0,0045 bis etwa 0,04 Mol pro Liter der farbfotografischen Entwicklerzusammensetzungen verwendet.
  • Bei farbfotografischen Materialien umfasst die Behandlung mindestens ein Farbentwiklungsbad und gegebenenfalls ein Vorhärtebad, ein Neutralisierbad, ein erstes (Schwarzweiß-) Entwicklungsbad usw. Diese Bäder sind auf diesem Fachgebiet allgemein bekannt und zum Beispiel in Research Disclosure 17643, 1978 und in Research Disclosure 308119, Abschnitte XIX und XX, 1989 beschrieben.
  • Nach der Farbentwicklung müssen das bildweise entwickelte metallische Silber und die restlichen Silbersalze im Allgemeinen aus dem fotografischen Element entfernt werden. Das erfolgt in getrennten Bleich- und Fixierbädern oder in einem einzigen Bad, das als Blixbad bezeichnet wird, das das Bild in einem einzigen Schritt bleicht und fixiert. Das Bleichbad ist eine wässrige Lösung mit einem pH von 5,60, das ein Oxidationsmittel, normalerweise ein Komplexsalz eines Alkalimetalls oder von Ammonium und von dreiwertigem Eisen mit einer organischen Säure, zum Beispiel EDTA·Fe·NH&sub4;, worin EDTA Ethylendiaminotetraessigsäure ist, oder PDTA·Fe·NH&sub4;, worin PDTA Propylendiaminotetraessigsäure ist, enthält. Bei der Behandlung wird dieses Bad kontinuierlich belüftet, damit das beim Bleichen des Silberbildes erzeugte zweiwertige Eisen oxidiert, und regeneriert, wie es auf diesem Fachgebiet bekannt ist, damit die Bleichwirkung erhalten bleibt. Eine schlechte Leistung dieser Verfahren kann zu dem Nachteil führen, dass die Cyandichte der Farbstoffe verloren geht.
  • Zusätzlich zu den vorstehend genannten Oxidationsmitteln kann das Blixbad bekannte Fixiermittel, wie zum Beispiel Ammonium- oder Alkalimetallthiosulfate, enthalten. Sowohl das Bleich- als auch das Fixierbad kann weitere Zusätze, zum Beispiel Polyalkylenoxidverbindungen, wie sie zum Beispiel in GB 933,008 beschrieben sind, damit die Wirksamkeit des Bades verbessert wird, oder Thioetherverbindungen, die als Bleichbeschleuniger bekannt sind, enthalten.
  • Die vorliegende Erfindung wird anhand der nachstehenden Beispiele erläutert, es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass diese Beispiele die vorliegende Erfindung nicht einschränken.
  • Herstellungsbeispiel 1 - Herstellung des Farbstoffs (1)
  • Ein Gemisch aus kommerziell erhältlichem 2-Cumaranon (5,0 g, 37,3 mmol), 4-Aminobenzaldehyd (4,97 g, 41,0 mmol) und Natriumacetat (1,0 g, 12,2 mmol) wurde in 60 ml Essigsäure drei Stunden unter Rückfluss erhitzt. Dann wurde das Gemisch auf Raumtemperatur abgekühlt, und der ausgefallene Feststoff wurde durch Filtration aufgefangen, mit Essigsäure gewaschen und getrocknet. 7,1 g (Ausbeute 80%) des Farbstoffs (1) wurden als oranger Feststoff mit λmax = 426,0 nm, in Methanol gemessen, abgetrennt. Alle analytischen Werte stimmten mit der Struktur überein. Herstellungsbeispiel 2 - Herstellung des Farbstoffs (2) Die Verbindung A der Formel
  • wurde nach dem allgemeinen Verfahren hergestellt, das von R. W. Layer in J. Het. Chem. 24, 1067 (1975) beschrieben ist. Ein Gemisch aus der Verbindung A (27, 5 g, 0,1 mol), 4- Aminobenzaldehyd (13,3 g, 0,11 mol) und Natriumacetat (2,5 g, 0,03 mol) wurde in 160 ml Essigsäure drei Stunden unter Rückfluss erhitzt. Dann wurde das Gemisch auf Raumtemperatur abgekühlt, in Wasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert, und die Extrakte wurden über Natriumsulfat getrocknet und filtriert. Das Filtrat wurde zu einem Öl eingeengt, das auf einer Kolonne mit Kieselgel eluierte, wobei Heptan : Ethylacetat 70 : 30 verwendet wurde. Nach dem Verdampfen des Lösungsmittels wurden 19,0 g (Ausbeute 50%) des Farbstoffs (2) als rotes Öl erhalten, das langsam fest wurde und λmax = 426, 0 nm, in Methanol gemessen, aufwies. Alle analytischen Werte stimmten mit der Struktur überein.
  • Beispiel 1
  • Es wurde ein mehrschichtiges, farbfotografisches Element (Probe 101) hergestellt, indem die folgenden Zusammensetzungen auf einen lichtdurchlässigen Celluloseacetat-Filmträger aufgebracht wurden, der eine Gelatine-Unterschicht aufweist. In den nachstehenden Zusammensetzungen sind die Beschichtungsmengen der Silberhalogenidemulsionen, von Gelatine und den anderen Zusätzen in Gramm pro Quadratmeter (g/m²) aufgeführt. Die Mengen der Silberhalogenidemulsionen und von kolloidalem Silber sind die Beschichtungsgewichte (g/m²), als Silber ausgedrückt. Alle Silberhalogenidemulsionen wurden mit 4-Hydroxy-6-methyl-1,3,3a,7- tetrazainden stabilisiert und mit geeigneten für rot, grün und blau spektralempfindlich machenden Farbstoffen spektralsensibilisiert.
  • Schicht 1 {Lichthofschutzschicht}
  • Schwarzes kolloidales Silber 0,190
  • Gelatine 1,350
  • Farbstoff 1 0,032
  • Farbstoff 2 0,071
  • Maskierender Magentakuppler MM-1 0,03 6
  • Maskierender Magentakuppler MM-2 0,018
  • Lösungsmittel-1 0,212
  • Lösungsmittel-4 0,080
  • Schicht 2 {Zwischenschicht}
  • Gelatine 1,110
  • Cpd-1 0,020
  • UV-1 0,108
  • Lösungsmittel-2 0,098
  • Lösungsmittel-3 0,042
  • Lösungsmittel-4 0,025
  • Schicht 3 {1. (am wenigsten) rotempfindliche Emulsionsschicht}
  • Silberiodbromidemulsion (AgI 2,5 Mol%, mittlerer Durchmesser 0,22 um) 0,650
  • Gelatine 1,290
  • Cyankuppler C-1 0,314
  • DIR-Kuppler D-1 0,018
  • Maskierender Cyankuppler CM-1 0,008
  • Farbstoff 1 0,005
  • Farbstoff 2 0,014
  • Lösungsmittel 1 0,275
  • Lösungsmittel-3 0,543
  • Schicht 4 {2. (stärker) rotempfindliche Emulsionsschicht}
  • Silberiodbromidemulsion (AgI 6 Mol-%, mittlerer Durchmesser 0,60 um) 0,660
  • Gelatine 1,040
  • Cyankuppler C-1 0,256
  • DIR-Kuppler D-1 0,015
  • Maskierender Cyankuppler CM-1 0,035
  • Lösungsmittel-1 0,189
  • Lösungsmittel-3 0,442
  • Schicht 5 {3. (am stärksten) rotempfindliche Emulsionsschicht}
  • Silberiodbromidemulsion (AgI 12 Mol-%, mittlerer Durchmesser 1,10 um) 0,990
  • Gelatine 1,180
  • Cyankuppler C-1 0,143
  • DIR-Kuppler D-1 0,012
  • Maskierender Cyankuppler CM-1 0,020
  • Lösungsmittel-1 0,106
  • Lösungsmittel-4 0,106
  • Schicht 6 {Zwischenschicht}
  • Gelatine 1,240
  • Cpd-1 0,056
  • Lösungsmittel-4 0,070
  • Härter H-1 0,073
  • Schicht 7 {1. (am wenigsten) grünempfindliche Schicht}
  • Silberiodbromidemulsion (AgI 2,5 Mol-%, mittlerer Durchmesser 0,22 um) 0,410
  • Gelatine 1,220
  • Magentakuppler M-1 0,281
  • Maskierender Magentakuppler MM-1 0,026
  • Maskierender Magentakuppler MM-2 0,014
  • Cpd-1 0,080
  • Lösungsmittel-4 0,329
  • Schicht 8 {2. (stärker) grünempfindliche Schicht}
  • Silberiodbromidemulsion (AgI 6,0 Mol-%, mittlerer Durchmesser 0,60 um) 0,720
  • Gelatine 1,160
  • Magentakuppler M-1 0,142
  • DIR-Kuppler D-2 0,012
  • Maskierender Magentakuppler MM-1 0,043
  • Maskierender Magentakuppler MM-2 0,021
  • Cpd-1 0,011
  • Lösungsmittel-1 0,060
  • Lösungsmittel-4 0,241
  • Schicht 9 {3. (am stärksten) grünempfindliche Schicht}
  • Silberiodbromidemulsion (AgI 12,0 Mol-%, mittlerer Durchmesser 1,10 um) 1,180
  • Gelatine 1,580
  • Magentakuppler M-1 0,207
  • DIR-Kuppler D-2 0,020
  • Maskierender Magentakuppler MM-1 0,040
  • Maskierender Magentakuppler MM-2 0,020
  • Cpd-1 0,011
  • Lösungsmittel-1 0,106
  • Lösungsmittel-4 0,303
  • Schicht 10 {Zwischenschicht}
  • Gelatine 1,040
  • Maskierender Magentakuppler MM-1 0,026
  • Maskierender Magentakuppler MM-2 0,014
  • Lösungsmittel-4 0,060
  • Schicht 11 {Gelbfilterschicht}
  • Gelbes, kolloidales Silber 0,055
  • Gelatine 1,020
  • Härter H-1 0,064
  • Schicht 12 {1. (weniger) blauempfindliche Schicht}
  • Silberiodbromidemulsion (AgI 2,5 Mol-%, mittlerer Durchmesser 0,22 um) 0,210
  • Silberiodbromidemulsion (AgI 6,0 Mol-%, mittlerer Durchmesser 0,60 um) 0,230
  • Gelatine 1,090
  • Gelb-Kuppler Y-1 0,754
  • DIR-Kuppler D-3 0,040
  • Lösungsmittel-5 0,226
  • Lösungsmittel-1 0,226
  • Schicht 13 {2. (stärker) blauempfindliche Schicht}
  • Silberiodbromidemulsion (AgI 12 Mol-%, mittlerer Durchmesser 1,10 um) 0,550
  • Gelatine 1,360
  • Gelb-Kuppler Y-1 0,325
  • DIR-Kuppler D-3 0,033
  • DIR-Kuppler D-4 0,016
  • Cyankuppler C-2 0,008
  • Lösungsmittel-5 0,109
  • Lösungsmittel-1 0,109
  • Schicht 14 {erste Schutzschicht}
  • Nichtsensibilisierte Lippmann-Silberbromidemulsion 0,200
  • Gelatine 1,120
  • UV-1 0,095
  • UV-2 0,095
  • Lösungsmittel-1 0,210
  • Schicht 15 {zweite Schutzschicht}
  • Gelatine 0,085
  • Abdeckende Polymethylmethacrylat-Kugeln 0,013
  • Abdeckende Copoly(ethylmethacrylat-methacrylsäure)- Kugeln 0,172
  • Härter H-2 0,374
  • Ein mehrschichtiges farbfotografisches Element (Probe 102) wurde in der gleichen Weise wie die Probe 101 hergestellt, die Schicht 10 der Probe 101 wurde jedoch weggelassen, und der Schicht 1 wurden die Mengen des Farbstoffs 1 und des Farbstoffs 2 der Schicht 10 von Beispiel 101 zugesetzt.
  • Mehrschichtige, farbfotografische Elemente (Proben 103 bis 106) wurden in der gleichen Weise wie die Probe 102 hergestellt, das gelbe, kolloidale Silber ("Carey Lea"-Silber) in der Gelbfilterschicht wurde jedoch durch Gelbfilterfarbstoffe ersetzt.
  • Die nachstehende Tabelle 1 führt den Aufbau der Gelbfilterschicht der Proben 101 bis 106 auf, soweit es das "Carey Lea"-Silber und die gelben Farbstoffe betrifft. Das "Carey Lea"-Silber und die gelben Farbstoffe wurden in Mengen verwendet, so dass das blaue Licht in ihren entsprechenden Elementen äquivalent gefiltert wurde. Tabelle 1
  • Die gelben Farbstoffe wurden in die Beschichtungszusammensetzungen ihrer entsprechenden Gelbfilterschichten eingeführt, indem sie mit einem Rotations- Homogenisierapparat in Gelatine dispergiert wurden. Die nachstehende Tabelle 2 führt den Aufbau der Dispersionen der gelben Farbstoffe auf, die in den Gelbfilterschichten der Proben 103 bis 106 verwendet wurden. Die Mengen sind in g/m² angegeben. Tabelle 2
  • In Tabelle 2 ist Irganox® 1076 ein Phenol-Antioxidationsmittel, das von Ciba Geigy AG gehandelt wird, und Hostapur® ist ein sek.-Alkansulfonat, Natriumsalz, das von Hoechst AG gehandelt wird.
  • Die Proben 101 bis 106 wurden einzeln durch einen Stufenkeil (neutrale Belichtung) mit einer Lichtquelle mit einer Farbtemperatur von 5500 K belichtet. Weitere Proben jedes Films wurden durch einen Filter Kodak Wratten® W99 und den Stufenkeil (selektive Belichtung der grünempfindlichen Schichten oder grüne Belichtung) mit einer Lichtquelle mit einer Farbtemperatur von 5500 K belichtet. Alle belichteten Proben wurden nach dem Farbnegativverfahren Kodak C-41 behandelt (wie es in British Journal of Photography Annual, S. 196-198, 1988 beschrieben ist). In den Tabellen 3 und 4 sind die Mindestdichte, die Höchstdichte und die Empfindlichkeit (bei 0,2 und 1,00 über der Mindestdichte) der grünempfindlichen Schichten der Proben 101 bis 106 aufgeführt. Tabelle 3 Tabelle 4
  • Wie in den Tabellen 3 und 4 gezeigt, sind die erfindungsgemäßen Farbstoffe als Gelbfilterfarbstoffe in fotografischen Elementen wirksam, sie ergeben eine geringere Hintergrunddichte und führen zu einem geringeren Verlust der Empfindlichkeit als das "Carey Lea"-Silber.
  • Die Proben 101 bis 106 wurden nach dem Beschichten beschleunigten Tests unterzogen, um die sensitometrische Stabilität und den Einfluss des Alterns auf die verschiedenen fotografischen Elemente auszuwerten. Die Proben wurden 7 Tage bei folgenden Bedingungen aufbewahrt:
  • A Regal (21ºC, 40 bis 50% relative Feuchte)
  • B Trocken, heiß (50ºC, 50% relative Feuchte)
  • C Feucht, heiß (38ºC, 75% relative Feuchte)
  • Nach dem Altern wurden die Proben erneut bei Raumbedingungen konditioniert, danach wie vorstehend beschrieben belichtet und behandelt. Die Ergebnisse sind in den folgenden Tabellen 5 und 6 als Unterschied der sensitometrischen Werte für die unterschiedlich gealterten Proben (trocken, heiß oder feucht, heiß) im Vergleich mit den nicht gealterten Proben (Regal) aufgeführt. Tabelle 5 Tabelle 6
  • Wie aus den Tabellen 5 und 6 zu erkennen ist, bewirken die erfindungsgemäßen Gelbfilterfarbstoffe einen geringeren Verlust der Grün- und Blauempfindlichkeit als das "Carey Lea"- Silber und einen geringeren Verlust der Blauempfindlichkeit als die Vergleichsfarbstoffe.
  • Die Formeln der in den Beispielen verwendeten Verbindungen sind wie folgt. Gelber Farbstoff A: λmax = 418,8 nm (US 4,923,788) Gelber Farbstoff B: λmax = 446,0 nm Farbstoff 1: Farbstoff 2: Cpd-1: UV-1: UV-2: Cyankuppler C-1: Cyankuppler C-2: Maskierender Cyankuppler CM-1: DIR-Kuppler D-1:
  • Lösungsmittel-1: N-Butylacetanilid
  • Lösungsmittel-2: Triphenylphosphat
  • Lösungsmittel-3: Dibutylphthalat
  • Lösungsmittel-4: Tricresylphosphat
  • Lösungsmittel-5: Bis-(2-ethylhexyl)-phthalat Härter H-1: Magentakuppler M-1: DIR-Kuppler D-2: Maskierender Magentakuppler MM-1: Maskierender Magentakuppler MM-2: Gelb-Kuppler Y-1: DIR-Kuppler D-3: DIR-Kuppler D-4:
  • Cpd-2:
  • (-CH&sub2;NHCONH&sub2;)&sub2; Härter H-2:

Claims (8)

1. Fotografisches Silberhalogenidelement, umfassend einen Träger, der beschichtet ist mit mindestens einer Silberhalogenidemulsionsschicht, die zusätzlich zu ihrer intrinsischen Empfindlichkeit für den blauen Bereich für eine vom blauen Licht verschiedene Strahlung empfindlich ist, und einer Gelbfilterschicht zwischen der zumindest einen Silberhalogenidemulsionsschicht und der Belichtungsquelle, wobei die Gelbfilterschicht einen Gelbfilterfarbstoff der Strukturformel
umfasst, in der:
R ein Wasserstoffatom, ein Alkyl- oder Arylrest ist,
R&sub1; ein Arylrest oder ein heterocyclischer Rest ist
Y gleich N-R&sub3; ist, worin R&sub3; ein Wasserstoffatom oder ein Alkylrest ist und
n gleich 0 oder 1 ist.
2. Fotografisches Silberhalogenidelement nach Anspruch 1, wobei die Gelbfilterschicht mindestens einen der nachstehenden Farbstoffe umfasst:
3. Fotografisches Silberhalogenidelement nach Anspruch 1, wobei die Gelbfilterschicht 0,1 bis 1,0 Gramm eines Gelbfilterfarbstoffs pro Quadratmeter umfasst.
4. Fotografisches Silberhalogenidelement nach Anspruch 1, wobei der Gelbfilterfarbstoff eine optische Dichte von 0,5 bis 3,0 Dichteeinheiten bei einem λmax-Wert im Bereich von 400 bis 470 nm bereitstellt.
5. Mehrschichtiges, farbfotografisches Silberhalogenidelement, umfassend einen Grundträger, der vom Träger in dieser Reihenfolge beschichtet ist mit:
mindestens einer rotempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, die mit mindestens einem nichtdiffundierenden, einen Cyanfarbstoff erzeugenden Kuppler assoziiert ist, die in dieser Reihenfolge eine obere, eine mittlere und eine untere rotempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht umfasst, die für den gleichen Spektralbereich des sichtbaren Lichtes empfindlich sind, wobei die Empfindlichkeit der drei rotempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten in dieser Reihenfolge von der oberen Silberhalogenidemulsionsschicht zur unteren Silberhalogenidemulsionsschicht abnimmt,
mindestens einer grünempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, die mit mindestens einem nichtdiffundierenden, einen Magentafarbstoff erzeugenden Kuppler assoziiert ist, die in dieser Reihenfolge eine obere, eine mittlere und eine untere grünempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht umfasst, die für den gleichen Spektralbereich des sichtbaren Lichtes empfindlich sind, wobei die Empfindlichkeit der drei grünempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten in dieser Reihenfolge von der oberen Silberhalogenidemulsionsschicht zur unteren Silberhalogenidemulsionsschicht abnimmt,
einer Gelbfilterschicht und
mindestens einer blauempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, die mit mindestens einem nichtdiffundierenden, einen gelben Farbstoff erzeugenden Kuppler assoziiert ist, die in dieser Reihenfolge eine obere und eine untere blauempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht umfasst, die für den gleichen Spektralbereich des sichtbaren Lichtes empfindlich sind, wobei die Empfindlichkeit der beiden blauempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschichten in dieser Reihenfolge von der oberen Silberhalogenidemulsionsschicht zur unteren Silberhalogenidemulsionsschicht abnimmt,
wobei die Gelbfilterschicht einen Gelbfilterfarbstoff der Strukturformel
umfasst, in der:
R ein Wasserstoffatom, ein Alkyl- oder Arylrest ist,
R&sub1; ein Arylrest oder ein heterocyclischer Rest ist,
X gleich O oder N-R&sub2; ist, wobei R&sub2; ein Wasserstoffatom oder ein Alkylrest ist,
Y gleich N-R&sub3; ist, worin R&sub3; ein Wasserstoffatom oder ein Alkylrest ist,
n gleich 0 oder 1 ist,
Z ein Wasserstoffatom, ein Alkyl- oder Arylrest ist,
W ein Wasserstoffatom ist oder W und Z zusammen die Atome darstellen, die für die Bildung eines Arylrestes notwendig sind.
6. Fotografisches Silberhalogenidelement nach Anspruch 5, wobei die Gelbfilterschicht mindestens einen der folgenden Farbstoffe umfasst:
7. Fotografisches Silberhalogenidelement nach Anspruch 5, wobei die Gelbfilterschicht 0,1 bis 1,0 Gramm eines Gelbfilterfarbstoffs pro Quadratmeter umfasst.
8. Fotografisches Silberhalogenidelement nach Anspruch 5, wobei der Gelbfilterfarbstoff eine optische Dichte von 0,5 bis 3,0 Dichteeinheiten bei einem λmax Wert im Bereich von 400 bis 470 nm bereitstellt.
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