DE69713C - Fahrradbremse mit gegen die Innenseite des Radkranzes wirkenden Rollen - Google Patents

Fahrradbremse mit gegen die Innenseite des Radkranzes wirkenden Rollen

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DE69713C
DE69713C DENDAT69713D DE69713DA DE69713C DE 69713 C DE69713 C DE 69713C DE NDAT69713 D DENDAT69713 D DE NDAT69713D DE 69713D A DE69713D A DE 69713DA DE 69713 C DE69713 C DE 69713C
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DE
Germany
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brake
wheel rim
lever
bicycle brake
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69713D
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English (en)
Original Assignee
A. DALLMER in Dresden-Altstadt, Maternistr. 8
Publication of DE69713C publication Critical patent/DE69713C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L3/00Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
    • B62L3/02Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für die vorliegende Bremsvorrichtung für Fahrräder sind insbesondere zwei Merkmale kennzeichnend: Die Bremse wirkt erstens im Gegensatz zu den gebräuchlicheren Fahrradbremsen nicht auf den Gummireifen eines Rades, sondern auf die Unterfläche des Radkranzes ein, und zweitens wird die zur Bremsung nöthige Reibung durch Anpressen von Reibrollen hervorgebracht.
Wenn schon die gebräuchlichen Löffelbremsen, bei vollem Gummireifen angewendet, bei Nässe versagen und zum schnellen Verschleifs der Reifen nicht unwesentlich beitragen, so sind sie bei Rädern mit Hohlreifen um so weniger brauchbar. Zieht man die Bremse gelinde an, so bildet sich an der jeweils unter dem Löffel (Bremsschuh) befindlichen Reifenstelle eine Einbuchtung und die Bremse bleibt nahezu wirkungslos, zieht man stark an, so sprengt der innere Druck häufig den Reifen. Die des öfteren angewendeten Nabenbremsen sind ein sehr mangelhaftes Auskunftsmittel.
Es werden deshalb an einem geeigneten Gestänge eine oder mehrere Reibrollen gelagert, welche bei beabsichtigter Bremsung mit ihrem Umfang an die Innenfläche des Radkranzes angedrückt werden, wobei der nöthige Druck von der Hand des Fahrers oder von einer Feder ausgeübt werden kann.
Eine Ausführungsform dieser Bremsvorrichtung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt. Der Bremsdruck wird hier von einer Feder ausgeübt, aufserdem ist bei dieser Ausführungsform noch eine besondere Vorrichtung zum Auslösen der Bremse und zum Regeln des Druckes vorhanden.
An der Steuerstange α des Fahrrades ist die Stange b senkrecht verschiebbar, sie trägt an ihrem unteren Ende eine Gabel c. In dieser drehen sich um die Bolzen d die Rollen e, welche zweckmäfsig mit einem Gummiringe f belegt (s. Fig. 5 bis 8) oder sonst in geeigneter Weise mit elastischem Material bekleidet sind. Die Rollen finden ihren Platz aufserhalb der Speichen des Rades so, dafs sie angehoben den Radkranz g berühren. Um die Bremswirkung der Rollen beim Andrücken an den Radkranz zu vergröfsern, empfiehlt es sich, die Umdrehung derselben in geeigneter Weise zu hemmen. Zu diesem Zwecke sind in der Zeichnung Federn angenommen, und zwar ist es nach Fig. 5 und 6 eine Flachfeder h, nach Fig. 7 und 8 eine Schraubenfeder h1, welche die Rolle e gegen den Ansatz ihres Lagerstiftes d anpreist.
Die Stange b wird durch die Feder i beständig emporgehoben, die Bremse würde also, sich selbst überlassen, ständig in Thätigkeit bleiben. Um sie aus- und einzuschalten, greift an das obere Ende von b der Hebel k gelenkig an, der sich gleich dem Bremshebel der ■ gebräuchlichen Löffelbremse längs eines Armes der Lenkstange / erstreckt. Durch Anheben des äufseren Hebelarmes von k kann die Stange b mit der Gabel c und den Rollen e gesenkt, die Bremse ausgerückt werden; um sie aber im Ruhezustande dauernd zu erhalten
und um den Bremsdruck nöthigenfalls zu regeln, ist die folgende Einrichtung vorgesehen. An der Lenkstange / ist mittelst Schelle der Hebel m gelagert, in dessen Coulissenschlitz ein mit dem Hebel k verbundener. Stift η mit Reibröllchen eingreift (s. Fig. 3 und 4). Wird der Hebel in nach oben umgelegt, wie aus Fig. 3 in punktirten Linien ersichtlich, so überschreitet er seine Todtpunktstellung und hält den Hebel k in erhobener Stellung fest, hiermit die Bremse im Ruhezustande erhaltend. Läfst man dagegen Hebel m herab, so gewährt der Schlitz noch genügenden Spielraum, um durch weiteres Abwärtsbewegen des Hebels den Bremsdruck verstärken zu können. Man kann bei Fahrten auf abschüssigem Boden den Bremsdruck ferner dadurch mit leichter Mühe regeln, dafs man den Hebel m mit der Hand hin- und herspielen läfst.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Fahrradbremse, bei welcher innerhalb des Radumfanges eine oder mehrere Reibrollen (e) schwingend oder verschiebbar derart gelagert sind, dafs sie mit Hülfe eines Gestänges an die Innenseite des Radkranzes angeprefst werden können.
    Eine Ausführungsform der unter 1. bezeichneten Fahrradbremse, bei welcher die Reibrollen (e) im Arbeitsgang durch eine auf das Bremsgestänge wirkende Feder (i) gegen den Radkranz angeprefst, im Ruhezustande aber durch Umlegen eines hierbei den Todtpunkt überschreitenden Hebels (m) unter Ueberwindung des Federdruckes vom Radkranz gelöst bezw. entfernt gehalten werden, wobei in der Arbeitsstellung durch Druck auf den Hebel (m) der Bremsdruck verstärkt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69713D Fahrradbremse mit gegen die Innenseite des Radkranzes wirkenden Rollen Expired - Lifetime DE69713C (de)

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