DE69710640T2 - Verfahren zur Erhöhung der Wanddicke von Metallrohren - Google Patents

Verfahren zur Erhöhung der Wanddicke von Metallrohren

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG ERFINDUNGSBEREICH
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verarbeitungsverfahren von Metallröhren und insbesondere auf ein Verfahren, um die Metallröhren in eine dickwandige Form zu bringen.
  • BESCHREIBUNG DES VERWANDTEN STANDS DER TECHNIK
  • Hinsichtlich Auspuffrohre und gleichartigen Röhren von Kraftfahrzeugen wurde in einigen Fällen eine dafür verwendete Grund- oder Ausgangsmetallröhre einer Verstärkung der Dicke an ihrem Verbindungsabschnitt unterzogen, was notwendig ist, um eine mechanische Stärke zu besitzen, wobei jedoch der zurückbleibende Abschnitt mit seiner Originalwanddicke unversehrt bleibt. Daher ermöglicht die fertiggestellte Röhre eine Gewichtseinsparung als Ganzes.
  • Ein Verfahren zum Erhöhen der Metalldicke bzw. zum Verstärken der Wanddicke, ist, wie zuvor erwähnt worden ist, hier zuvor bekannt geworden, bei dem eine Ausgangsmetallröhre teilweise erhitzt und axial zu einer dickwandigen Form gestaucht worden ist. Für diesen Fall ist jedoch das Verarbeitungsgerät, das eine Heizeinheit und der gleichen enthält, unförmig und kompliziert, und was schlimmer ist, ist das komplizierte Erzielen einer einheitlichen Wanddicke.
  • Um die obigen Probleme zu überwinden, wurde ein bestimmtes Verfahren zum Herstellen einer Metallröhre mit dickwandiger Form vorgeschlagen, wie in der JP-A-07-214148 offenbart ist. Dieses Verfahren hat einen ersten Schritt, bei dem eine Ausgangsmetallröhre an ihrem einen oder an dem vorderen Endabsehnitt in eine verengende Form eingeführt wird, indem eine Druckbeanspruchungen auf einen anderen oder einen hinteren Endabschnitt aufgewendet wird, wodurch der vordere Endabschnitt in seiner diametralen Größe verringert wird, und indem der resultierende vordere Endabschnitt durch Anwendung einer Kraft, die kleiner als diejenige ist, die entgegengesetzt zu der obigen Druckkraft ist, weiter verengt, und hat einen zweiten Schritt, bei dem die Röhre, die in dem ersten Schritt erhalten worden ist, in eine äußere Form eingeführt wird, die die Röhre an den äußeren Umfang der Ausgangsröhre bindet, und bei dem ein Dorn in den vorderen Endabschnitt eingeführt wird, der in dem ersten Schritt verengt worden ist, indem eine axiale Kraft auf den letzteren aufgewendet wird, so dass der äußere Durchmesser des vorderen Endabschnitts zu dem der Ausgangsmetallröhre aufgeweitet wird.
  • Gemäss dem Verfahren, das durch die zuvor zitierte Veröffentlichung gelehrt worden ist, benötigt jedoch der erste oder der die Metallröhre verengende Schritt eine Form zum Verengen einer Ausgangsmetallröhre, einen Dorn, um unter Krafteinwendung die verengende Form einzuführen, und eine Form, die zum Drücken der Röhre auf einer Seite angeordnet ist, die entgegengesetzt zu der ist, die durch den Dorn gedrückt wird, während der zweite oder der die Metallröhre aufweitende Schritt zusätzlich zu einem Dorn, der zum Aufweiten der Röhre verwendet wird, eine äußere Form zum Verbinden des aufgeweiteten Durchmessers der Röhre zu dem der Ausgangsröhre notwendig hat. Dies führt zu dem Problem, das Einsparungen hinsichtlich des Verfahrenszubehörs und der Herstellungskosten schwierig zu erreichen sind.
  • ÜBERBLICK DER ERFINDUNG
  • Demgemäss ist es eine grundsätzliche Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, in dem eine Metallröhre zu einer dickwandigen Form gebracht wird, das mit äußerster Leichtigkeit zum Kaltverformen dient und zur Einsparung der Ausstattungsinvestitionen und der Herstellungskosten bis zu einem auffallenden, großen Ausmaß fähig ist.
  • Zum Beseitigen der Probleme des zuvor beschriebenen Stands der Technik liegt die Erfindung in dem Vorsehen eines Verfahrens gemäss Anspruch 1.
  • Gemäss einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung wird der kegelförmige Abschnitt des Stempels, der bei dem ersten, einführenden Schritt verwendet wird, auf einen Winkel in einem Bereich von 30 bis 60 Grad eingestellt.
  • Bei der Ausführung der Erfindung wird eine Ausgangsmetallröhre diametral mit Hilfe eines kegelförmigen Stempels bei dem ersten, einführenden Schritt aufgeweitet, und an diesem Ende hat der Stempel einen bestimmten Neigungswinkel, der zwischen 30 und 60 Grad liegt. Folglich ist ein in dem aufgeweiteten Bereich der Ausgangsmetallröhre befindliches Metallmaterial derart ausgelegt, um bei diesem Bereich zu einem Zustand mit verstärkter Dicke axial gedrückt zu werden.
  • Bei dem zweiten, einführenden Schritt wird der resultierende, aufgeweitete Bereich verstärkter Dicke in eine verengende Form eingeführt, wodurch dieser Bereich auf einen vorgegebenen Durchmesser verengt wird, wie zum Beispiel auf einen Durchmesser, der gleich oder im Wesentlichen gleich dem der Ausgangsröhre ist. Schließlich kann die verarbeitete Metallröhre mit einem Bereich erhalten werden, der eine bestimmte Wanddicke und einen gewünschten Aussendurchmesser hat, wie zum Beispiel einen Aussendurchmesser, der gleich oder eigentlich gleich dem der Ausgangsröhre bleibt.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1A bis Fig. 1D stellen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Verarbeitungsschritts gemäss der Erfindung dar, wobei Fig. 1A eine teilweise geschnitten dargestellte Explosionsansicht einer Ausgangsmetallröhre vor dem Arbeitsvorgang ist, Fig. 1B eine teilweise geschnitten dargestellte Explosionsansicht der Röhre nach dem Aufweiten ist, Fig. 1C eine teilweise geschnitten dargestellte Explosionsansicht der Röhre vor dem Verengen ihres aufgeweiteten Bereichs, und wobei Fig. 1D eine teilweise geschnitten dargestellte Explosionsansicht der Röhre ist, nachdem sie hinsichtlich ihres aufgeweiteten Bereichs verengt worden ist.
  • Fig. 2A bis Fig. 2D stellen als Explosionsansichten, von der Seite gesehen, ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, bei dem jeweils die erste und die zweite Stufe in eine Vielzahl Verarbeitungsschritte aufgeteilt sind, wobei eine Ausgangsmetallröhre einer Aufweitung bei einer Vielzahl aufweitender Schritte unterzogen wird, wie in Fig. 2A und 2B gezeigt worden ist, und wobei der resultierende, aufgeweitete Bereich einer Verengung bei einer Vielzahl verengender Schritte ausgesetzt wird, die in Fig. 2C und 2D gezeigt ist.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen wird das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausführlicher beschrieben.
  • Fig. 1A, 1B, 1C und 1D stellen ein Verfahren zum Verarbeiten einer Metallröhre zu einem dickwandigen Aufbau gemäss der Erfindung dar. In Fig. 1A ist eine Ausgangsmetallröhre 1 zum vollständigen Verarbeiten gezeigt und in einer vertikalen Stellung angeordnet, in dem ein oder der hintere Endbereich 1a in einer Klemme 2 gehalten ist. Der hintere Endbereich 1a ist nicht dafür vorgesehen, um zum Verstärken der Dicke verarbeitet zu werden. Der End-zu-End-Abstand L1 zwischen dem anderen oder dem vorderen Endbereich 1b und einem oberen Ende der Klemme 2 wird derart eingestellt, dass die Metallröhre 1 während des Verarbeitens zum Verstärken der Dicke vor einem Verziehen geschützt ist. Der vordere Endbereich 1b dient zur Wand verdickenden Verarbeitung.
  • Bezugszeichen 3 bezeichnet einen Stempel, der zum Aufweiten und Verdicken des vorderen Endbereichs 1b vorgesehen ist, wobei die Achse des Stempels 3 in Ausrichtung zu der der Metallröhre 1 angeordnet und vertikal bewegbar ausgerichtet ist. Der Stempel 3 enthält eine Aufweitungsform 3a, die einen größeren Durchmesser als der Innendurchmesser der Metallröhre 1 hat, eine Spitze oder ein unteres Ende 3b, die mit kleinerem Durchmesser als der der Form 3a vorgesehen und zum Presseinpassen in die Metallröhre 1 vorgesehen ist, und einen kegelförmigen Abschnitt 3c hat, der zwischen der Form 3a und dem vorderen Ende 3b einstückig enthalten ist. Ferner ist der kegelförmige 3c definiert, um einen spezifischen, kegelförmigen Winkel a&sub1; zu haben, d. h. einen spezifischen Winkel zu haben, der hinsichtlich der Achse der Form 3a geöffnet ist, wobei der Winkel mit einem ausgewählten Winkel, in einem Bereich 30 bis 60 Grad, eingestellt wird. Dieser spezifische Winkelbereich L1 ist der Tatsache zuzuschreiben, dass eine adäquate Röhrenaufweitung und eine Wandverdickung nur bei 30 Grad oder mehr möglich ist, und dass größere Winkel als 60 Grad häufig für eine axiale Verformung oder im Übrigen für eine verzogene Metallröhre während des unter Kraftaufwendung bewirkten Einführens der Form 3a in die Metallröhre 1 verantwortlich ist.
  • Der Stempel 3 ist hin und her bewegbar angeordnet, nämlich, er ist mit Hilfe eines über dem Stempel angeordneten Hydraulikzylinders 4 bezüglich der Metallröhre 1 vertikal bewegbar.
  • Bei diesem Aufbau wird der Hydraulikzylinder 4 zum Absenken des Stempels 3 betätigt, der dann zum Einführen in den vorderen Endbereich 1b der Metallröhre 1 gedrückt wird, so dass der vordere Endbereich 1b gleichzeitig aufgeweitet und verdickt wird, wie in Fig. 1B gezeigt ist. Dies wird als eine erste Stufe bei dem Verfahren der Erfindung genommen.
  • Beim Einführen des Stempels 3 unter Krafteinwirkung wird die Metallröhre 1 im Allgemeinen mit verringerter Dicke zurückgelassen, wie sie der Umfangsspannbeanspruchung ausgesetzt worden ist. Für den Fall, bei dem der kegelförmige Abschnitt des Stempels 3 einen Neigungswinkel a&sub1; in einem Bereich von 30 bis 60 Grad hat, wird eine axiale Stauchbeanspruchung auf die Metallröhre 1 aufgewendet, wodurch der vordere Endbereich 1b der Metallröhre 1 vor einer verringerten Wanddicke geschützt wird und im Gegensatz dazu dick zurückbleibt.
  • Bei einem Neigungswinkel α&sub1; des kegelförmigen Abschnitts 3c in einem Bereich 40 bis 50 Grad wird zum Verstärken der Dicke der Metallröhre ein besonders sicheres Verarbeiten erreicht.
  • Die Wanddicke kann durch die folgende empirische Formel mit geringfügigen Veränderungen dargestellt werden.
  • t&sub1; = t&sub0; · (d&sub0;/d&sub1;)0,65
  • Wobei
  • t&sub0;: die Wanddicke der Metallröhre vor der aufweitenden Verarbeitung ist;
  • t&sub1;: die Wanddicke der Metallröhre nach der aufweitenden Verarbeitung ist;
  • d&sub0;: der Außendurchmesser der Ausgangsmetallröhre ist;
  • d&sub1;: der Außendurchmesser der Metallröhre nach der aufweitenden Verarbeitung ist.
  • Um eine gewünschte, verstärkte Dicke zu erhalten, kann die Metallröhre bis zu einem vorbestimmten Ausmaß aufgeweitet werden, das auf der obigen Formel basiert.
  • Der vordere Endbereich, der bei der ersten Stufe aufgeweitet und verdickt worden ist, wird als 1c bezeichnet, wie in Fig. 1B gezeigt ist. Die Länge L2 des derart aufgeweiteten und verdickten, vorderen Endbereich kann wie gewünscht bestimmt werden, indem die Tiefe des Stempels 3, die in die Metallröhre 1 unter Kraftanwendung eingeführt wird, eingestellt wird.
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen in Fig. 1C und 1D wird als nächstes eine zweite Stufe bei dem Verfahren der Erfindung wie folgt beschrieben. Bei der zweiten Stufe wird ein aufgeweiteter, vorderer Endbereich 1c einer verdickten Metallröhre 1d, wie er bei der ersten Stufe erhalten worden ist, zu einem Außendurchmesser verengt, der identisch mit oder im Wesentlichen identisch mit dem des Ausgangsröhrenabschnitts 1a ist.
  • In Fig. 1C wird eine bei der ersten Stufe verdickte Metallröhre durch das Bezugszeichen 1d bezeichnet, und der Ausgangsmetallabschnitt 1a ist vertikal angeordnet, indem ein oder der hintere Endbereich in einer Klemme 2 gehalten wird, wie zuvor beschrieben worden ist. Bezugszeichen 5 bezeichnet eine verengende Form, die darin mit einer sich vertikal erstreckenden Öffnung 5a vorgesehen ist, die einen innendurchmesser hat, der identisch oder im Wesentlichen identisch zu dem Außendurchmesser des Ausgangsröhrenabschnitts 1a ist. Die Öffnung 5a ist mit der verdickten Metallröhre 1d ausgerichtet.
  • An einem unteren Endabschnitt der Öffnung 5a ist ein sich nach unten aufweitender, kegelförmiger Abschnitt 5b einstückig damit vorgesehen.
  • Der Neigungswinkel α&sub2; des kegelförmigen Abschnitts 5b, d. h. ein Winkel, der auf die Achse der Öffnung 5a gerichtet ist, wird leicht unter 30 Grad eingestellt. Ein unterer Endabschnitt 5c der Öffnung 5a hat eine Öffnung, die mit einem Durchmesser begrenzt ist, der größer ist als der Außendurchmesser des aufgeweiteten, vorderen Endbereichs 1c der verdickten Metallröhre 1d ist.
  • Bei dem zuvor erwähnten Aufbau wird ein Hydraulikzylinder 6 betätigt, um die verengende Röhre 5 nach unten zu bewegen, wobei die Metallröhre 1d enthalten ist, die in Fig. 1D gezeigt ist. Auf dieses Weise wird der vordere Endbereich 1c, der in einem aufgeweiteten und verdickten Zustand gehalten worden ist, in die Öffnung 5a durch den kegelförmigen Abschnitt 5b gedrückt, wie in Fig. 1D gezeigt ist. Auf diese Weise wird der verdickte und aufgeweitete Abschnitt 1c dann zum Eintreten in die Öffnung 5a bewegt, während er in seinem Außendurchmesser bei dem kegelförmigen Abschnitt 5b gezogen wird. Der Verengungsdurchmesser des aufgeweiteten, vorderen Endbereichs 1c wird basierend auf dem Innendurchmesser der Öffnung 5a entschieden. Da der Neigungswinkel α&sub2; des kegelförmigen Abschnitts 5b, wie zuvor bezeichnet, eingestellt worden ist, wird in diesem Fall der aufgeweitete, vordere Endabschnitt 1c keinen Anstieg oder keine Verringerung in der Wanddicke zulassen und er wird verengt, wobei er lediglich gleich oder im Wesentlichen gleich mit dem Außendurchmesser der Metallröhre 1c ist.
  • Es ist vorzuziehen, dass der Neigungswinkel α&sub2; des kegelförmigen Abschnitts 5b der verengenden Form 5 von ca. 15 bis 20 Grad eingestellt wird, um den vorderen Endbereich 1c gleichmäßig verengt zurückzulassen. Ein gleiches Resultat wird für denjenigen Fall erreicht, bei dem eine Vielzahl verengender Schritte angewendet werden, wie später beschrieben wird. Bei jedem dieser Schritte wird ebenfalls ein Neigungswinkel von 15 bis 20 Grad vorzuziehen sein.
  • Daher ist es vorteilhaft, dass eine Metallröhre vorgesehen wird, die einen einheitlichen Außenumfang über die ganze Länge hat und einen verdickten Bereich 1c' über eine vorbestimmten Länge hat, wie in Fig. 1D gezeigt ist.
  • Das zuvor beschriebene Ausführungsbeispiel ist derart ausgebildet, um das Aufweiten und das Verengen einer Ausgangsmetallröhre jeweils durch einen einzigen Stempel jeweils zu vollenden. Wie in Fig. 2A, 2B, 2C und 2D dargestellt ist, kann sowohl die erste als auch die zweite Stufe in eine Vielzahl Verarbeitungsschritte aufgeteilt werden, so dass das Aufweiten und das Verdicken aufeinanderfolgend bei der ersten Stufe durchgeführt werden kann, und dass das Verengen aufeinanderfolgend in der zweiten Stufe durchgeführt werden kann.
  • Die Metallröhre kann, nachdem sie eine Reihe Verfahrensschritte zum Verdicken der Wand unterworfen wurde, wie zuvor beschrieben worden ist, wiederholend verarbeitet werden, indem der gleiche Satz des Stempels und der verengenden Form verwendet wird, woraus resultiert, dass eine dickwandige Form mit verbesserter Zuverlässigkeit erhalten wird.
  • Hinsichtlich des obigen Verfahrensablaufes kann eine Metallröhre auf herkömmliche Weise auf eine bestimmte Temperatur bis zur Vervollständigung eines ersten Arbeitsvorgangs zum Verstärken der Wanddicke erwärmt werden, was durch das Entfernen der Formstückaushärtungen von der sich ergebenden Röhre und durch nachfolgender Wiederholung des gleichen Arbeitsvorgangs zum Verdicken der Wand an dem gleichen Bereich gefolgt wird. Dies steuert einer weiteren Verbesserung hinsichtlich der Zuverlässigkeit überaus bei. Aufgrund von Experimenten durch die Erfinder fand man heraus, dass in dem Fall einer einzigen Verarbeitung zum Wandverdicken eine Röhre aus rostfreiem Stahl ein Verhältnis von 15% verstärkter Dicke aufweist, und dass in dem Fall einer zweiten Verarbeitung zum Wandverdicken nach dem Erwärmen auf eine bestimmte Temperatur ein Verhältnis so groß wie 30% verstärkter Dicke erhalten werden kann.
  • Wenn, genauer ausgedrückt, die Metallröhre einer zweiten Verarbeitung zu einer dickwandigen Form unterzogen wird, bevor das auf eine bestimmte Temperatur erwärmte Metallrohr abgekühlt worden ist, wird die Metallröhre unter einem Warm- oder Heissverformen verarbeitet, was die zweite Verarbeitung des Metallrohrs zu einer dickwandigen Form effektiver machen kann.
  • Bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ist die Ausgangsmetallröhre 1 oder die aufgeweitete Metallröhre 1d derart dargestellt, dass sie bei einer vertikalen Anordnung verarbeitet wird. Die Röhre 1 oder die Röhre 1d kann in seitlicher Anordnung platziert werden, wobei der Stempel 3 und die verengende Form 5 seitlich verschiebbar angeordnet wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht nur für Auspuffrohre für Kraftfahrzeuge geeignet verwendbar, sondern ebenfalls für verschiedenartige Leitungen und Röhren als Baubestandteile. Wie beschrieben und folgend gezeigt ist, ermöglicht das Verfahren gemäss der Erfindung eine Herstellung einer Metallröhre, die eine dickwandigen Bereich hat, der mit gewünschter Länge ausgebildet worden ist, wobei der dickwandige Bereich einen Außendurchmesser hat, der identisch oder im Wesentlichen identisch zu dem Außendurchmesser des zurückgebliebenen Abschnitts gemacht worden ist. Dieses Verfahren kann durch Kaltverformen mit Mitteln zum einfachen Kombinieren eines aufweitenden Stempels und einer verengenden Form und einer Außenform durchgeführt werden, die alle bei dem anfänglich diskutierten Stand der Technik benötigt werden. Dies ist einer leichten Herstellung und dem Einsparen von Zubehörinvestitionen und Herstellungskosten besonders förderlich.

Claims (4)

1. Verfahren zum Herstellen von Metallröhren (1) zu einer dickwandigen Form, mit den Schritten:
Einführen eines Stempels (3), der mit einem kegelförmigen Abschnitt (3c) ausgebildet ist, der zwischen einer aufweitenden Form (3a) und einem vorderen Ende (3b) einstückig enthalten ist, in ein Ausgangsmetallrohr in einem oder in beide Enden davon, wobei die aufweitende Form (3a) einen größeren Durchmesser als der Innendurchmesser der Röhren (1) hat, wodurch ein diametral ausgeweiteter Bereich daran ausgebildet wird; und
Einführen des aufgeweiteten Bereichs der Röhre in eine verengende Form (5), die mit einem kegelförmigen Abschnitt (5b) ausgebildet ist, wodurch der aufgeweitete Bereich bei einem vorgegebenen Außendurchmesser verengt wird.
2. Verfahren gemäss Anspruch 1, wobei der kegelförmige Abschnitt (3c) des Stempels (3), der in dem ersten Einführschritt verwendet worden ist, auf einen Winkel in einem Bereich von 30 bis 60 Grad eingestellt wird.
3. Verfahren gemäss Anspruch 2, wobei der kegelförmige Abschnitt (3c) des Stempels (3), der in dem ersten, einführenden Schritt verwendet worden ist, auf einem Winkel von 40 bis 50 Grad eingestellt wird.
4. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der erste einführende Schritt ferner wiederholend ausgeführt wird, um die Ausgangsmetallröhre nachfolgend aufzuweiten und zu verdicken, und wobei der zweite einführende Schritt weiter wiederholend durchgeführt wird, um das aufgeweitete, verdickte Rohr einzuengen.
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