DE69700482T2 - Maschine und Verfahren zum vorbestimmten Bearbeiten von Blattmaterial mit einer Länge verbrauchbaren Bandes - Google Patents

Maschine und Verfahren zum vorbestimmten Bearbeiten von Blattmaterial mit einer Länge verbrauchbaren Bandes

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DE69700482T2
DE69700482T2 DE69700482T DE69700482T DE69700482T2 DE 69700482 T2 DE69700482 T2 DE 69700482T2 DE 69700482 T DE69700482 T DE 69700482T DE 69700482 T DE69700482 T DE 69700482T DE 69700482 T2 DE69700482 T2 DE 69700482T2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J17/00Mechanisms for manipulating page-width impression-transfer material, e.g. carbon paper
    • B41J17/36Alarms, indicators, or feed-disabling devices responsible to material breakage or exhaustion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J17/00Mechanisms for manipulating page-width impression-transfer material, e.g. carbon paper
    • B41J17/32Detachable carriers or holders for impression-transfer material mechanism

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  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
  • Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen Maschinen und Verfahren für Arbeitsgänge, die eine bekannte oder vorbestimmte Länge eines verbrauchbaren Bandes zum Durchführen jedes einzelnen Arbeitsganges erforderlich machen, wobei die Erfindung insbesondere derartige Maschinen und Verfahren betrifft, bei denen eine Kassette mit einer Länge verbrauchbaren Bandes sowie ein Anzeiger zur Bestimmung der Länge des in der Kassette verbleibenden unverbrauchten Bandes eingesetzt wird.
  • Es gibt verschiedene Arten bekannter Vorrichtungen und Verfahren zum Durchführen von Arbeitsgängen, die eine bekannte oder vorbestimmte Länge eines verbrauchbaren Bandes erforderlich machen und bei denen Kassetten, die dieses Band enthalten, eingesetzt werden. In der Druckindustrie beispielsweise gibt es verschiedene Vorrichtungs- und Verfahrensarten zum Drucken von Druckzeichen oder anderen Produkten mit Grafiken, die eine bekannte oder vorbestimmte Länge eines verbrauchbaren Bandes mit einem Druckmittel erforderlich machen und bei denen Kassetten, die dieses Band enthalten, eingesetzt werden. Im allgemeinen wird ein zu bedruckendes Material, auf dem der Druckvorgang stattfindet, zwischen Druckplatte und Druckkopf hindurch geführt, wobei ein verbrauchbares Band mit einem Druckmittel zwischen Druckkopf und Blatt hindurchgeführt wird. Das Druckmittel wird durch eine Aktivität des Druckkopfes, wie beispielsweise Hitze, vom Band auf das Blatt übertragen, um so Bilder auf das Blattmaterial zu übertragen oder diese auf dem Blattmaterial auszubilden. Das verbrauchbare Band weist typischerweise ein einfarbiges Druckmittel auf und ist auf einem Spulenpaar aufgewickelt. Während sich das Band während eines Druckvorganges vorwärts bewegt, wird es von einer Spule auf die andere geleitet. Üblicherweise befinden sich sowohl das Band als auch die Spulen in einer in sich geschlossenen Kassette, die sich leicht in den Drucker einsetzen und ebenso leicht wieder aus diesem herausnehmen läßt, um eine Kassette durch eine andere zu ersetzen.
  • JP-63197680-A zeigt eine Tintenpapierkassette, bei der ein Zeiger auf einer Skala die verbleibende Anzahl an Blättern, für die das Tintenpapier benützt werden kann, anzeigt.
  • JP-2116579-A zeigt eine Vorrichtung zum Ausbilden von Bildern, bei der eine verbleibende Menge Farbbandes nachgewiesen wird, wobei für den Fall, daß diese Menge für die benötigte Anzahl zu bedruckender Blätter nicht ausreicht, Farbbandmangel angezeigt wird.
  • Das durch die vorliegende Erfindung zu lösende Problem besteht darin, die Durchführung eines vorbestimmten Arbeitsvorganges auf einem Blattmaterial mit einer Länge verbrauchbaren Bandes zu ermöglichen, wobei der gesamte Arbeitsgang ohne Unterbrechung aufgrund von Bandmangel durchgeführt werden kann. Die vorliegende Erfindung löst dieses Problem mittels einer in Anspruch 1 beschriebenen Maschine und einem in Anspruch 15 beschriebenen Verfahren. Weitere vorteilhafte Entwicklungen der Erfindung werden jeweils in den Unteransprüchen näher erläutert.
  • Die Erfindung ermöglicht die Durchführung eines Arbeitsganges vorbestimmter Länge mit einer Länge verbrauchbaren Bandes auf einem Blattmaterial, ohne dabei eine manuelle Eingabe erforderlich zu machen, da eine vorbestimmte und zur Durchführung des Arbeitsganges benötigte Länge verbleibenden Bandes automatisch bestimmt wird, indem die vorbestimmte Länge des Bandes, das zur Durchführung des Arbeitsganges benötigt wird, automatisch mit der nachgewiesenen Länge unverbrauchten Bandes verglichen wird, und der Arbeitsgang durchgeführt wird, sofern ausreichend Band in der Kassette zurückbleibt.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, daß die Menge unverbrauchten Bandes, das in der Kassette zurückbleibt, vor Einleitung jedes Druckvorgangs oder jedes anderen Arbeitsgangs schnell und präzise bestimmt werden kann. Es kann somit nachgewiesen werden, daß ein Band keine ausreichende Menge unverbrauchten Bandes enthält, um einen bestimmten Arbeitsgang durchzuführen, und eine andere Kassette als Ersatz eingesetzt werden, die eine ausreichende Menge Band aufweist, um den Arbeitsgang durchzuführen. Dabei kann die Kassette, die durch eine andere ersetzt wurde, für einen späteren Druckvorgang aufgehoben werden, für den eine geringere Menge Band benötigt wird. Auf diese Weise wird eine Verschwendung von Zeit, Band und/oder Kosten, wie diese mit den Druckapparaten des Standes der Technik verbunden ist, nun deutlich vermieden.
  • Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden anhand einer detaillierten Beschreibung sowie der beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Darin zeigen:
  • Fig. 1 ein schematisches Diagramm einer Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung zum Drucken von Zeichen und anderen Produkten mit Grafiken auf einem zu bedruckendem Material;
  • Fig. 2 eine Perspektivansicht eines Druckers, der Teil der in Fig. 1 dargestellten Maschine ist;
  • Fig. 3 eine aufgebrochene Seitenansicht des in Fig. 2 dargestellten Druckers im teilweisen Querschnitt, die einen Förderantriebsmechanismus zum Transportieren eines zu bedruckenden Blattmaterials durch den Drucker illustriert;
  • Fig. 4 eine aufgebrochene Seitenansicht des in Fig. 2 dargestellten Druckers im teilweisen Querschnitt, die teilweise gestrichelt aufzeigt, wie die Kassette abnehmbar im Drucker gelagert ist;
  • Fig. 5 eine teilweise Querschnittansicht entlang der Linie 5-5 der Fig. 4, die einen Antriebsmechanismus und eine tragende Konstruktion für die in Fig. 4 dargestellte Aufnahmespule illustriert;
  • Fig. 6 eine teilweise Querschnittansicht entlang der Linie 6-6 der Fig. 4, die eine tragende Konstruktion für eine Ausgabespule der in Fig. 4 dargestellten Kassette illustriert;
  • Fig. 7 eine teilweise Perspektivansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer für den Gebrauch in einem wie in Fig. 2 dargestellten Drucker bestimmten Kassette mit einem Anzeiger in Form eines Potentiometers und einer visuellen Skala zum Anzeigen der Menge unverbrauchten Bandes in der Kassette;
  • Fig. 8 eine teilweise Schnittansicht der Kassette entlang der Linie 8-8 der Fig. 7;
  • Fig. 8a ein schematisches Diagramm eines Schaltkreises unter Verwendung des Potentiometers zum Erzeugen eines Signals, das zur Bestimmung der Menge unverbrauchten Bandes in der Kassette dient;
  • Fig. 9 eine Perspektivansicht einer zweiten Ausführungsform einer für den Gebrauch in einem wie in Fig. 2 dargestellten Drucker bestimmten Kassette mit einem Zeiger und einer entsprechenden Skala auf der Kassette zum visuellen Anzeigen der Menge unverbrauchten Bandes in der Kassette;
  • Fig. 10 eine Schnittansicht entlang der Linie 10-10 der Fig. 9, in der ein Schneckengetriebe zum Bewegen des Zeigers dargestellt ist;
  • Fig. 11 eine Perspektivansicht einer dritten Ausführungsform einer für den Gebrauch in einem wie in Fig. 2 dargestellten Drucker bestimmten · Kassette mit einem Zeiger und einer entsprechenden Skala zum Anzeigen der Länge unverbrauchten Bandes;
  • Fig. 12 eine Unteransicht einer Kassette entlang der Linie 12-12 der Fig. 11, in der die Skala und ein alternatives Schneckengetriebe zum Bewegen des Zeigers illustriert werden;
  • Fig. 13 eine teilweise Perspektivansicht einer vierten Ausführungsform einer für den Gebrauch in einem wie in Fig. 2 dargestellten Drucker bestimmten Kassette, wobei die hier dargestellte Kassette ähnlich der in Fig. 7 und 8 illustrierten Kassette ist und über ein anderes Potentiometer verfügt;
  • Fig. 14 eine Perspektivansicht einer fünften Ausführungsform einer für den Gebrauch in einem wie in Fig. 2 dargestellten Drucker bestimmten Kassette mit einem wiederverwendbaren Zähler zum Anzeigen der Länge unverbrauchten Bandes in der Kassette;
  • Fig. 15 eine teilweise Perspektivansicht der in Fig. 14 dargestellten Kassette, die den aus der Kassette herausgezogenen wiederverwendbaren Zähler sowie die für den Zähler bestimmte Aussparung in der Kassette illustriert.
  • In Fig. 1 ist eine Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung allgemein mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichnet. In der dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Maschine 10 in einer Druckvorrichtung angebracht, die einen Drucker 12 und eine Steuereinheit 14 zum Steuern des Druckvorgangs beim Drucken von Schriftzeichen und/oder anderen Produkten mit Grafiken auf dem zu bedruckenden Material ("Blattmaterial") umfaßt. Ein derartiger Drucker ist in dem US-A-5 376 953 und US-A-5 421 261 beschrieben. Es wird angemerkt, daß trotz der Tatsache, daß die bevorzugten Ausführungsformen in einer derartigen Vorrichtung eingesetzt werden, die vorliegende Erfindung ebenso in andere Vorrichtungsarten eingesetzt werden kann, wie sich dies für den Fachmann anhand der Offenbarung der vorliegenden Beschreibung ergibt.
  • Der Drucker 12 umfaßt einen Förderantrieb 16 zum Transportieren des Blattmaterials durch den Drucker und eine Kassette 18, die ein verbrauchbares Band W mit einem übertragbaren Druckmittel zum Drucken von Schriftzeichen und/oder anderen Produkten mit Grafiken auf dem Blattmaterial enthält. Die Kassette 18 enthält einen Anzeiger 20, der bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung ein Potentiometer umfaßt, das dazu dient, die Menge in der Kassette verbleibenden unverbrauchten Bandes und andere Informationen, wie an späterer Stelle näher erläutert, zu ermitteln.
  • Der Drucker 12 enthält außerdem ein Lesegerät 22, das in der Ausführungsform der Fig. 1 einen elektrischen Wandler umfaßt, der dazu dient, den Anzeiger 20 zu lesen und die Menge in der Kassette 18 verbleibenden unverbrauchten Bandes zu ermitteln. Der Drucker 12 enthält ferner einen Aufwickelantrieb 24 zum Befördern des Bandes W von einer Spule der Kassette 18 zur anderen während eines Druckvorganges.
  • Die Steuereinheit 14 enthält einen Mikroprozessor 26 zur Regulierung des Druckvorganges des Druckers 12 sowie der Aktivitäten des Förderantriebs 16 und des Aufwickelantriebs 24. Die Steuereinheit 14 reagiert auf Eingaben über den Wandler 22, über eine Tastatur 28 und über ein Druckprogramm, das aus einem Speicher 30 stammt und Informationen zur Ermittlung einer Länge unverbrauchten Bandes, das zur Durchführung eines bestimmten Druckvorganges benötigt wird, enthält. Die Steuereinheit 14 enthält ebenso einen Komparator 32 zum Vergleichen der Länge unverbrauchten Bandes in einer Kassette mit der für die Durchführung des jeweiligen Druckvorgangs benötigten Länge Bandes, um sicherzustellen, daß eine ausreichende Länge unverbrauchten Bandes vorhanden ist, um jeden Vorgang durchzuführen. Ist keine ausreichende Länge unverbrauchten Bandes in einer Kassette, so signalisiert die Steuereinheit 14 dies der Bedienungsperson über eine Anzeige 34 und verhindert so den Beginn des Druckvorganges.
  • Wie in Fig. 2 dargestellt, umfaßt der Drucker 12 ein Steuerungs-Bedienfeld 36 mit Regelvorrichtungen zum Schwenken eines Streifen S aus einem Blattmaterial unabhängig von einem Druckvorgang und anderen Regelvorrichtungen für den Drucker. Ein Druckergehäuse 38 hat eine Abdeckung 40, die an der Oberseite des Gehäuses schwenkbar angeordnet ist und durch Greifen eines Griffes 42 ge öffnet und wieder verschlossen werden kann um das Innere des Druckers zugänglich zu machen.
  • Der aus Blattmaterial bestehende Streifen S hat in Längsrichtung an beiden Außenseiten Transportlöcher H und wird von einer Rolle zugeführt, die an einer Plattform 44 an der Rückseite des Druckers 12 angeordnet ist, und über eine Führungsrolle 46 geführt, bevor er in das Gehäuse 38 des Druckers eintritt. In der dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Blattmaterial S ein Blatt aus Vinyl, welches mit einem druckempfindlichen Klebemittel auf einem ablösbaren Unterlagenstoff befestigt ist. Dabei wird jedoch von einem mit der zugrundeliegenden Technik vertrauten Fachmann deutlich verstanden, daß das Blattmaterial 5 aus jedem beliebigen druckempfangenden Material hergestellt sein kann.
  • Während der Streifen S durch den Drucker 12 hindurch geführt wird, wird er mit Schriftzeichen und/oder Grafiken bedruckt und danach lose durch die Vorderseite des Druckers ausgebracht oder kann auf einer Aufnahmerolle (nicht dargestellt) aufgenommen werden, sofern dies gewünscht ist. Eine Schneideeinrichtung (nicht dargestellt) mit einem Satz Stachelräder für den Eingriff mit den Transportlöchern H schneidet den Streifen S entlang der Umfangsränder der Zeichen und/oder Grafiken und beliebiger innerer Ränder entsprechend einem Schneideprogramm aus. Nach einer Bearbeitung zum Entfernen von nicht erwünschtem Material innerhalb der oder um die Schriftzeichen und/oder Grafiken wird das Vinyl, auf dem die Zeichen und/oder Grafiken geformt wurden, von dem darunterliegenden Unterlagenstoff abgezogen und auf einer Zeichentafel, einem Fenster oder einem anderen geeigneten Gegenstand befestigt.
  • In Fig. 3 enthält der Förderantrieb 16 zum Transportieren des Streifens S durch den Drucker hindurch zwei Antriebsstachelräder 48 (eines davon ist dargestellt), - die beide am jeweiligen Ende einer Antriebswelle 50 befestigt sind. Die Antriebswelle 50 ist im Gehäuse 38 drehbar montiert und wird von einem Schrittmotor 52 über eine Reihe Antriebsräder 54, 56 (gestrichelt dargestellt), gezahnte Treibriemenscheiben 58, 60 und einen Antriebszahnriemen 62 angetrieben.
  • Wie teilweise gestrichelt in Fig. 3 dargestellt, ist auch eine Auflagerolle 64 drehbar im Gehäuse 38 montiert und wird an einem Ende von der Antriebswelle 50 über zwei Treibriemenscheiben 66, 68 und einen Antriebsriemen 70 angetrieben, der auf den beiden Treibriemenscheiben läuft. Die Auflagerolle 64 wird auch am anderen Ende von in gleicher Weise angeordneten Treibriemenscheiben mit Antriebsriemen angetrieben (nicht dargestellt). Die beiden Treibriemenscheiben 66, 68 sind so ausgewählt, daß sie eine Umfangsgeschwindigkeit der Auflagerolle 64 erzeugen, die geringfügig höher ist, als die Umfangsgeschwindigkeit der Antriebsstachelräder 48, um den Transport des Streifens S durch den Drucker zu unterstützen.
  • Die Oberfläche der Auflagerolle 64 ist mit einer Gummischicht überzogen und ein Randabschnitt des Streifens S. auf dem sich die Transportlöcher H befinden, überlappt dabei diesen Gummiüberzug an jedem Ende. Da die Antriebsstachelräder 48 mit dem Streifen S formschlüssig in Eingriff stehen und die Geschwindigkeit des Streifens steuern, lassen die Antriebsriemen 70 begrenzten Schlupf zu, um so ein Zerreißen des Streifens S aufgrund unterschiedlicher Umfangsgeschwindigkeiten der Antriebsstachelräder 48 und der Treibriemenscheiben 66, 68 zu vermeiden.
  • Wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, wird der Streifen S zwischen der Auflagerolle 64 und einem thermischen Druckkopf 72 transportiert, der auf den Streifen S nach unten gerichtet gedrückt wird und einen im allgemeinen geraden Berührungsbereich zwischen dem Streifen und der Auflagerolle herstellt. Jedes der beiden Antriebsstachelräder 48 hat einen Satz Transportstifte, von denen einige in den Fig. 3 und 4 teilweise gestrichelt dargestellt sind und sich mit den Transportlöchern H entlang des jeweiligen seitlichen Randes des Streifens S in Eingriff befinden. Der Druckkopf 72 verfügt über mehrere Heizelemente (nicht dargestellt), die gleichmäßig auf dem Druckkopf von einem Ende der Auflagerolle 64 zum an deren Ende angeordnet sind und entlang dem Berührungsbereich dicht nebeneinander liegen.
  • Wie am deutlichsten in Fig. 4 veranschaulicht ist, ist ein Rahmen 74 schwenkbar im Gehäuse 38 gelagert und hält mittels einer Reihe von Bolzen 78 (einer davon ist dargestellt) einen oberen Träger 76. Dieser stützt wiederum ein Paar Tänzerrollen 80, 82 (gestrichelt dargestellt), die das Band W über die Auflagerolle 64 führen. Das Band W trägt ein übertragbares Druckmittel wie beispielsweise eine wärmeempfindliche Drucktinte oder Drucktinte in schwarz, weiß oder anderen Farben an der Oberfläche, die dem Streifen S des Blattmaterials gegenüberliegt. Wenn die Heizelemente des Druckkopfes 72 selektiv mit Energie versorgt werden, wird der Teil der Tinte, der sich unmittelbar unter dem mit Energie versorgten Heizelement befindet, von dem Band gelöst und auf den Streifen S übertragen. Die selektive Versorgung der Heizelemente mit Energie wird von der Steuereinheit 14 gemäß einem von dem Speicher 30 stammenden Druckprogramm zum Erzeugen von Zeichen und/oder Grafiken auf dem Streifen S gesteuert.
  • Da die Tinte von dem Band W auf den Streifen S übertragen wird, wird das Band als Spenderband bezeichnet, das nach einem einzigen Gebrauch verbraucht ist und somit von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden muß. Ferner trägt ein typisches Band eine übertragbare Tinte in einer einzigen Farbe, und um eine mehrfarbige Druckgrafik zu erzeugen, ist es daher notwendig, einen oder mehrere Druckvorgänge mit verschiedenen Farbbändern durchzuführen. Daher ist die Kassette 18, die in Fig. 4 eingesetzt dargestellt ist, leicht aus dem Drucker 12 herauszunehmen, um so eine Kassette durch eine andere zu ersetzen.
  • Wie in Fig. 7 dargestellt, hat die Kassette 18 zwei Spulen, eine Ausgabespule 84, die das unverbrauchte Band W trägt, und eine Aufnahmespule 86, die das verbrauchte Band trägt, nachdem es während eines Druckvorganges unter dem Druckkopf 72 hindurch transportiert wurde. Gemäß Fig. 4 umfaßt der Aufwickelantrieb 24 vorzugsweise einen Gleichstrommotor 88, wobei jedoch ebenso ein Servomotor oder eine andere Art von Motor eingesetzt werden kann, der unter der Steuerung der Steuereinheit 14 arbeitet und mit der Aufnahmespule der Kassette 18 verbunden ist. Der Gleichstrommotor 88 ist nur während einem Druckvorgang in Betrieb und treibt die Aufnahmespule 86 (Fig. 5) zum Aufwickeln des Bandes W, das zwischen dem Druckkopf 72 und der Auflagerolle 64 transportiert wird, drehbar an. Wenn der Streifen S jedoch eine Sprungbewegung macht, wird der Gleichstrommotor 88 abgeschaltet und das Band W somit weder weiter transportiert noch verbraucht.
  • Wie in Fig. 4 dargestellt ist, hat der Aufwickelantrieb 24 auch eine Bremskupplung 90, die mit der Ausgabespule der Kassette 18 verbunden ist. Die Bremskupplung 90 bietet der Drehbewegung der Ausgabespule einen Widerstand, wodurch das Band W während eines Druckvorgangs einem leichten Zug ausgesetzt ist um so einen gleichmäßigen Transport zwischen dem Druckkopf 72 und dem Streifen S zu ermöglichen.
  • Wie in Fig. 5 illustriert wird, ist ein Achsenende der Aufnahmespule 86 an einer drehbaren Achse 92 gelagert, wobei ein Querbolzen 94 eine Rotation relativ zur Achse verhindert. Die Achse 92 wiederum ist mit dem Gleichstrommotor 88 durch einen Satz Zahnräder 96, 98 oder alternativ durch ein mit einem Riemen gekoppeltes Scheibenpaar und einer Schlupfkupplung 100 verbunden. Wenn der Gleichstrommotor 88 mit Energie versorgt wird, entsteht somit zum Antreiben der Aufnahmespule ein Drehmoment, das von der Schlupfkupplung 100 begrenzt wird. Das andere Ende der Aufnahmespule 86 ist auf einer nicht drehbaren und einziehbaren Achse 102 befestigt. Wie in Fig. 5 gezeigt, ist die Achse 102 für den Eingriff mit dem Ende der Aufnahmespule 86 normalerweise durch eine Druckfeder 106 beaufschlagt. An der Achse ist ein Auslösehebel 104 angeordnet, um zu ermöglichen, die Achse gegen die Feder einzuziehen, indem der Hebel zur Feder gezogen wird, wodurch die Aufnahmespule und die Kassette aus dem Drucker gelöst werden können.
  • Wie bereits erwähnt, wird das Band W während einem Druckvorgang über dem Streifen S gelagert und beide zwischen Druckkopf 72 und Auflagerolle 64 zum synchronen Transport durch den Drucker gepresst. Die Schlupfkupplung 100 läßt ausreichend Schlupf zu, so daß die Vorschubsgeschwindigkeit des Bandes W beim Transport zwischen Auflagerolle und Druckkopf im wesentlichen gleich der Vorschubsgeschwindigkeit des Streifens S ist.
  • Wie es in Fig. 6 dargestellt ist, ist ein Achsenende der Ausgabespule 84 an einem Ende einer drehbaren Achse 108 befestigt, wobei ein Querbolzen 110 am Ende der Spule eine Rotation relativ zur Achse verhindert. Das andere Ende der drehbaren Achse 108 ist mit einer Bremskupplung 112 gekoppelt, die auf die Ausgabespule 84 einen Reibungswiderstand ausübt wenn das Band W während eines Druckvorgangs von der Spule gewickelt wird. Das andere Ende der Ausgabespule 84 ist an einer nicht drehbaren und einziehbaren Achse 114 befestigt. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, ist die Achse 114 für den Eingriff mit dem Ende der Ausgabespule 84 durch eine Druckfeder 118 normalerweise beaufschlagt. An der Achse ist ein Auslösehebel 116 angeordnet, um zu ermöglichen, die Achse gegen die Feder einzuziehen, indem der Hebel zur Feder gezogen wird, wodurch die Aufnahmespule und die Kassette aus dem Drucker gelöst werden können.
  • Gemäß der Fig. 7 und 8, hat die Kassette 18 zwei seitliche Laufschienen- Formteile 120, 122 und zwei Seitenschalen 124, 126, die eine rechtwinklige Anordnung mit einer zentralen Öffnung 127 bilden, in der der Druckkopf 72, wie in Fig. 4 dargestellt, aufgenommen wird, um das Band W gegen die Auflagerolle 64 zu drücken. Ein Ende des Bandes W ist an der Aufnahmespule 86 angebracht, die sich in der Seitenschale 124 befindet, wobei das andere Ende an der Ausgabespule 84 befestigt ist, das sich in der Seitenschale 126 befindet.
  • Wie in Fig. 7 dargestellt, sind die Enden der Aufnahmespule 86 in einem Paar fluchtender Öffnungen, die jeweils in einer Laufschiene 120 oder 122 vorgesehen sind, locker angebracht. Auch die Ausgabespule 84 ist mit ihren Enden in einem weiteren Paar fluchtender Öffnungen, die ebenso jeweils in einer seitlichen Laufschiene 120 oder 122 vorgesehen sind, locker angebracht. Wenn die Kassette 18 in den Drucker eingesetzt wird, kann sich jede Spule 84, 86 unter der Kontrolle des Druckers frei drehen.
  • Wie in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist, enthält der Anzeiger 20 ein Meßgerät 158 mit einem Potentiometer zur elektrischen Bestimmung der Länge unverbrauchten Bandes W auf der Ausgabespule 84 der Kassette zum Zeitpunkt des Einlegens der Kassette in den Drucker, wobei dieser Anzeiger an der Außenseite der Seitenschale 126 der Kassette angebracht ist. Alternativ kann sich der Anzeiger 20 auch neben der Aufnahmespule befinden. Wie in Fig. 4 dargestellt, ist das Potentiometer 20 an der Außenseite der Kassette angebracht und wird beim Einlegen der Kassette in den Drucker mit dem Wandler 192 gekoppelt, der den Widerstand des Potentiometers auf diese Weise "abliest".
  • Wie am deutlichsten in den Fig. 7 und 8 dargestellt, hat das Meßgerät 158 ein erstes Gewindeelement 160, wie beispielsweise eine Leitspindel oder ein Schneckengetriebe, das drehbar in der Seitenschale 126 der Kassette 18 angebracht ist. Die Leitspindel 160 wird von einem Riemen 166 angetrieben, der in einer Nut 168 an einem Ende der Leitspindel und in einer Nut 170 am entsprechenden anderen Ende einer der Spulen, vorzugsweise am Ende der Ausgabespule 84, geführt ist, wodurch sich die Leitspindel 160 bei einsetzender Rotation der Ausgabespule 84 zu drehen beginnt. Gemäß Fig. 8 ist ein Gewindering 162 mit der Leitspindel 160 verbunden und trägt einen Zeiger 164, der sich parallel zur Rotationsachse der Ausgabespule 84 bewegt wenn diese sich dreht.
  • An der Kassette sind durch direkten Siebdruck oder ähnliches ein paar Widerstandsstreifen 180, 182 vorgesehen. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, befinden sich die Streifen 180, 182 an der Seitenschale 126 der Kassette 18 neben der Ausgabespule 84. Die Streifen 180, 182 verlaufen weitgehend parallel zueinander und erstrecken sich entlang der Seitenschale 126 parallel zu dem von dem Gewindering 162 und dem Zeiger 164 der Fig. 8 beim Abwickeln des Bandes W von der Ausgabespule 84 beschriebenen Weg. Während jeder Streifen 180, 182 in der Darstellung gerade ist, hat er vorzugsweise ein "Sägezahn"-Muster oder ein sonstiges Muster, das weitgehend geradlinig angeordnet ist. Der Zeiger 164 ist elektrisch leitend und befindet sich, wie am deutlichsten in Fig. 8 dargestellt, in Eingriff mit den Streifen 180, 182.
  • Die Streifen 180, 182 werden über Drähte 188, 190 an elektrischen Kontakten 184, 186 begrenzt, die im Drucker beim Einlegen der Kassette mit herkömmlichen elektrischen Wandlern (nicht dargestellt in den Fig. 7 und 8) verbunden werden. Es ergibt sich für den Fachmann, daß sich die Kontakte überall in der Kassette 18 befinden können. Gemäß Fig. 4 befinden sich die elektrischen Wandler 192 im Drucker 12 neben und in elektrischem Kontakt mit den elektrischen Kontakten 184, 186 einer eingesetzten Kassette. Der Prozessor 26 (Fig. 1) verwendet auf herkömmliche Weise Eingangs- und Ausgangssignale an die Kontakte und von den Kontakten 184, 186 um den Widerstand der Streifen zu bestimmen, von dem ausgehend die Länge des in der Kassette 18 verbleibenden unverbrauchten Bandes bestimmt wird. Der Widerstand ist vorzugsweise so geeicht, daß das gegen Ende der Lebensdauer der Kassette unverbrauchte Band W präzise angegeben wird. Die in den Fig. 7 und 8 illustrierte Ausführungsform hat den Vorteil, daß sie die Länge unverbrauchten Bandes W in der Kassette visuell anzeigt und mit einem maschinenlesbaren Anzeiger zum Anzeigen der Länge versehen ist.
  • In Fig. 8a ist ein schematisches Diagramm des oben beschriebenen Schaftkreises zum Bestimmen des Widerstandes der Streifen 184, 186 und damit der Menge unverbrauchten Bandes in der Kassette dargestellt. Der Schaltkreis enthält dabei die Widerstandsstreifen 180, 182, die dazugehörigen Leitungen 184, 186 und Kontakte 188, 190 einer Kassette (nicht dargestellt), die durch die Wandler 192a, 192b mit dem Prozessor 26 elektrisch verbunden sind. Während das Band verbraucht wird, wird der Zeiger 164 von der in Fig. 8a durchgezogen dargestellten Position zu der gestrichelt dargestellten Position bewegt, wodurch sich der Widerstand der Streifen 180, 182 verringert. Es ergibt sich für den Fachmann, daß, wenn die Kontakte 188, 190 einer Kassette von den Wandlern getrennt werden, der Widerstand des offenen Schaltkreises unendlich ist und der Prozessor 26 ein Signal erzeugt, das anzeigt, daß sich keine Kassette im Drucker befindet.
  • Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung und in Hinsicht auf Fig. 1 wird vor einem Druckvorgang aus einem Druckprogramm, das aus einem Speicher 30 stammt, die Information errechnet, anhand der die Länge des für einen Druckvorgang benötigten unverbrauchten Bandes W bestimmt wird. Der Mikroprozessor 26 liest die Information aus dem Speicher 30, und ein entsprechendes Signal, das die für den Druckvorgang benötigte Länge unverbrauchten Bandes W angibt, wird an den Komparator 32 übermittelt.
  • Wie oben beschrieben, stellt der Anzeiger 20 der Kassette 18 einen manschinenlesbaren Anzeiger zum Anzeigen der Länge unverbrauchten Bandes in der Kassette dar. Wie in Fig. 4 dargestellt, lesen die Wandler 192 das Potentiometer 20 beim Einsetzen jeder Kassette 18 in den Drucker 12 dementsprechend ab und bestimmen so die Länge unverbrauchten Bandes in der Kassette. Wie Fig. 1 zeigt, liefern die Wandler 22 dem Mikroprozessor 26 ein Signal zum Anzeigen der Länge unverbrauchten Bandes, der dem Komparator 32 wiederum ein entsprechendes Signal übermittelt.
  • Der Komparator 32 vergleicht sodann das Signal zum Anzeigen der Länge unverbrauchten Bandes mit dem Signal zum Anzeigen der für einen Druckvorgang benötigten Länge unverbrauchten Bandes und übermittelt dem Prozessor 26 ein Signal zum Anzeigen des Vergleichsresultates. Wenn das in der Kassette verbleibende Band mindestens gleich der Länge des für den jeweiligen Druckvorgang benötigten Bandes ist, beginnt und reguliert der Mikroprozessor 26 den Druckvorgang entsprechend dem Druckprogramm, wobei sowohl der Förderantrieb 16 als auch der Aufwickelantrieb 24 betätigt werden, um auf dem Blattmaterial S Zeichen und/oder Grafiken zu drucken.
  • Wenn jedoch vom Komparator 32 bestimmt wird, daß die Kassette 18 keine für einen Druckvorgang ausreichende Menge unverbrauchten Bandes enthält, so leitet der Mikroprozessor 26 den Druckvorgang nicht ein. Über die Anzeige 34 und/oder durch ein akustisches Signal wird dem Bediener ein Fehlersignal, das auf diesen Zustand hindeutet, vermittelt, damit dieser die Kassette mit der nicht ausreichenden Menge Bandes durch eine andere Kassette ersetzt. Beim Einlegen der nächsten Kassette werden nun die Schritte des Lesens und Vergleichens wiederholt, und die Kassette wird, wenn nötig, so oft ausgetauscht bis eine Kassette mit einer zur Durchführung des Druckvorgangs ausreichenden Menge Bandes eingesetzt wird. Während eines Druckvorganges wird der Anzeiger 20 zur präzisen Bestimmung der Länge unverbrauchten Bandes W in der Kassette 18 aktualisiert.
  • In den Fig. 9 und 10 ist eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung allgemein mit dem Bezugszeichen 218 gekennzeichnet. Die Kassette 218 wird mit dem oben beschriebenen Drucker 12 oder einer gleichartigen Druckvorrichtung verwendet und entspricht in vielerlei Hinsicht der oben beschriebenen Kassette 18. Dementsprechend werden allgemein jeweils gleiche Bezugszeichen verwendet um gleichartige Elemente zu kennzeichnen, wobei jedoch die Zahlen 2 und 3 anstatt 0 und 1 vorangestellt werden. Die Kassette 218 unterscheidet sich von der oben beschriebenen Kassette 18 nur darin, daß sie nur Mittel zur visuellen Anzeige der Länge in der Kassette verbleibenden unverbrauchten Bandes W hat.
  • Wie in den Fig. 9 und 10 dargestellt, hat die Kassette 218 ein Meßgerät 358, das zum visuellen Darstellen der Menge unverbrauchten Bandes in der Kassette mit der Aufnahmespule 286 gekoppelt ist. Wenn das Band W ein derartiges Band ist, das, wie für Bänder typisch, knittert, wenn es zwischen einen Druckkopf und eine Auflagerolle geführt wird, wird der Fachmann daraus schließen, daß es vorzuziehen ist, das Meßgerät mit der Ausgabespule zu koppeln, da so das erstmalige Aufwickeln des Bandes auf die Ausgabespule kontrolliert werden kann. Vorzugsweise ist das Meßgerät 358 zum direkten Lesen der Menge unverbrauchten und auf der Ausgabespule 284 aufgewickelten Bandes W vorgesehen, alternativ hierzu kann das Meßgerät jedoch ebenso zum Lesen der Länge verbrauchten und auf der Aufnahmespule 286 aufgewickelten Bandes vorgesehen sein.
  • Das Meßgerät 358 enthält ein erstes Gewindeelement 360, wie beispielsweise ein Schneckengetriebe oder eine Leitspindel, das drehbar in der Seitenschale 324 der Kassette angebracht ist und ist in der Darstellung mit der Aufnahmespule durch einen Riemen 366 gekoppelt, der einerseits in einer Nut 368 angeordnet ist, die an einem Ende des Schneckengetriebes ausgebildet ist und andererseits in einer Nut 370, die am danebenliegenden Ende der Aufnahmespule ausgebildet ist, wodurch sich das Schneckengetriebe zusammen mit der Aufnahmespule dreht. Wie in Fig. 10 zu sehen ist, trägt ein zweites Gewindeelement 362, beispielsweise eine Mutter, einen Zeiger 364 und ist mit dem Schneckengetriebe 360 gekoppelt. Hierdurch entsteht durch die Drehung des Rades und der Spule eine Bewegung des Zeigers in Achsenrichtung auf dem Schneckengetriebe. Das Meßgerät 358 hat ferner eine Skala 372 auf einer Schiene oder einer Platte, die auf der Außenfläche der Seitenschale 324 angebracht, aufgedruckt und auf andere Weise ausgebildet ist und sich in der Achsenrichtung der Aufnahmespule und des Schneckengetriebes benachbart zum Zeiger 364 erstreckt. Wie in Fig. 9 dargestellt ist die Skala geeicht, um so mit dem Zeiger die Länge unverbrauchten Bandes in der Kassette 218 präzise anzugeben.
  • Während das Band W während eines Druckvorgangs von der Ausgabespule 284 zur Aufnahmespule 286 transportiert wird, dreht die Aufnahmespule das Schneckengetriebe 360, das wiederum den Zeiger 364 relativ zur Skala 372 bewegt, wodurch die Menge des Bandes, das von einer Spule zur anderen transportiert wird, und damit die Menge in der Kassette verbleibenden unverbrauchten Bandes angezeigt wird. Wie sich für den Fachmann hieraus ergibt, kann als Alternative die Skala auf der Kassette geeicht werden, um so die Menge verbrauchten Bandes in der Kassette anzugeben.
  • Die Kassette 218 wird in einem Drucker betrieben, wie beispielsweise in dem oben beschriebenen Drucker 12, wobei hier keine elektrischen Widerstände eingesetzt werden. Wie Fig. 1 zeigt, errechnet ein Druckprogramm vor Beginn eines Druckvorgangs eine zur Durchführung des Druckvorgangs benötigte vorbestimmte Länge unverbrauchten Bandes, wobei diese Länge auf der Anzeige 34 angezeigt wird. Eine Kassette 218, die das Band W mit einer gewünschten Tintenfarbe enthält, wird daraufhin ausgewählt, und das Meßgerät 358 wird zum Bestimmen der Länge unverbrauchten Bandes in der Kassette gelesen. Wenn eine für den Druckvorgang ausreichende Menge Band vorhanden ist, wird die Kassette auf gleiche Weise wie die oben beschriebene Kassette 18 in den Drucker eingesetzt, und der Druckvorgang wird durch Betätigen der betreffenden Schalter auf dem Bedienfeld 36 eingeleitet.
  • Während des Druckvorgangs transportieren der Förderantrieb 16 und der Aufwickelantrieb 24 das Band W von der Ausgabespule 284 zur Aufnahmespule 286 in der Kassette. Während sich zusammen mit dem Aufwickelantrieb 24 auch die Aufnahmespule dreht, dreht sich auch das Schneckengetriebe 360 und trägt wiederum den Gewindering 362 und den Zeiger 364 in die relativ zur Skala 372 axiale Richtung, wodurch die Länge in der Kassette verbleibenden unverbrauchten Bandes angezeigt wird.
  • Wie aus den Fig. 11 und 12 ersichtlich, ist eine weitere Ausführungsform einer Kassette mit dem Bezugszeichen 418 gekennzeichnet. Die Kassette 418 wird in einem oben beschriebenen Drucker 12 oder in einer gleichartigen Druckvorrichtung verwendet und entspricht in vielerlei Hinsicht den oben beschriebenen Kassetten 18 und 218. Dementsprechend werden allgemein jeweils gleiche Bezugszeichen verwendet, um gleichartige Elemente zu kennzeichnen, wobei jedoch die Zahlen 4 und 5 anstatt 0 und 1, und 2 und 3 vorangestellt werden. Die Kassette 418 unterscheidet sich von der Kassette 18 darin, daß sie wie die Kassette 218 Mittel zur visuellen Anzeige der Länge in der Kassette verbleibenden unverbrauchten Bandes W hat und nicht wie oben beschrieben über einen Widerstandsstreifen oder sonstige Vorrichtungen mit maschinenlesbaren Daten verfügt. Von der Kassette 218 unterscheidet sich die Kassette 418 jedoch darin, daß das Schneckengetriebe von einer Aufnahmespule durch einen Satz Zahnräder und nicht durch einen Riemen angetrieben wird. Um genauer zu sein, ist ein erstes Zahnrad 574 an einem Ende der Aufnahmespule 486 und ein zweites Zahnrad 576 an dem benachbarten Ende des Schneckengetriebes 560 befestigt, wodurch dieses mit dem ersten Zahnrad in Eingriff steht. Damit wird das zweite Zahnrad 576 durch die Drehung der Aufnahmespule 486 während eines Druckvorgangs vom ersten Zahnrad 574 gedreht, wobei das zweite Zahnrad wiederum das Schneckengetriebe 560 drehbar bewegt, wodurch der Zeiger 564 zur Anzeige der Menge unverbrauchten Bandes in der Kassette relativ zur Skala bewegt wird.
  • Als alternative Ausführungsform des Anzeigers ist ein beweglicher Sensor (nicht dargestellt) in dem Drucker 12 vorgesehen, der in Verbindung mit einer Kassette mit einem oben beschriebenen Zeiger die Länge in der Kassette verbleibenden unverbrauchten Bandes bestimmt. Auf dem Zeiger befindet sich ein optisch lesbares Zeichen. Der Sensor ist auf herkömmliche Weise entlang einer parallel zu dem von dem Zeiger beispielsweise auf einer Leitspindel durchlaufenen Weg verlaufenden Linie angeordnet. Wenn eine Kassette in den Drucker eingesetzt ist und vor Beginn des Druckvorgangs wird der Sensor von einem Ausgangspunkt aus bewegt, bis er auf das optische Zeichen trifft und somit die Position des Zeigers erkennt. Daraufhin bestimmt der Mikroprozessor anhand von Signalen, die sich nach der Position des Zeigers richten, oder anhand des vom Sensor ab einem Ausgangspunkt bis zum Zeiger zurückgelegten Weges die Länge in der Kassette verbleibenden unverbrauchten Bandes.
  • Fig. 13 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Kassette 618, die der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform darin ähnelt, daß sie Mittel zum elektrischen Darstellen der Länge in der Kassette verbleibenden unverbrauchten Bandes hat. Die Kassette 618 wird in dem oben beschriebenen Drucker 12 oder einer · gleichartigen Druckvorrichtung verwendet und entspricht in vielerlei Hinsicht den oben beschriebenen Kassetten 18, 218 und 418. Dementsprechend werden allgemein jeweils gleiche Bezugszeichen verwendet, um gleichartige Elemente zu kennzeichnen, wobei jedoch die Zahlen 6 und 7 anstatt 0 und 1, und 2 und 3, und 4 und 5 vorangestellt sind. Die Kassette 618 unterscheidet sich von den oben beschriebenen Kassetten darin, daß sie nur Mittel zum elektrischen Anzeigen der Länge in der Kassette verbleibenden unverbrauchten Bandes besitzt. Die Kassette 618 ähnelt der Kassette 418 jedoch darin, daß das Mittel zum Anzeigen der Länge unverbrauchten Bandes W von einem Zahnrad 678 angetrieben wird, das mit einer Ausgabespule 684 verbunden ist. Es ergibt sich jedoch für den Fachmann, daß auch der Einsatz eines alternativen Antriebsmittels wie beispielsweise der oben beschriebenen Riemen und Scheiben zum gleichen Ergebnis führen würde.
  • Wie bereits angemerkt, sind allgemein mit dem Bezugszeichen 658 versehene Mittel zum elektrischen Anzeigen des unverbrauchten Bandes W vorgesehen, die vorzugsweise ein mehrgängiges Potentiometer 660 enthalten. Das Potentiometer 660 hat ein Untersetzungsgetriebe 662, das mit dem Zahnrad 678 gekoppelt ist, das wiederum mit der Ausgabespule 684 verbunden ist und sich mit dieser dreht. Das Potentiometer 660 gehört zum Stand der Technik, wie beispielsweise die Serie 343 von Clarostat/Dover, New Hampshire, ein Model 3005 von Bourns/Riverside, Kalifornien oder eine R-Serie von Allen Bradley und Almo Electronics Corp. /Philadelphia, Pennsylvania. Das Potentiometer 660 ist elektrisch mit Kontakten 784, 786 über elektrisch leitende Streifen 788, 790 gekoppelt. Wenn sich die Ausgabespule 684 dreht und unverbrauchtes Band W während eines Druckvorganges verbraucht wird, wird das Untersetzungsgetriebe 662 von dem Zahnrad 678 gedreht, das damit den Widerstand des Potentiometers 860 verändert.
  • Gemäß Fig. 4 und wie bereits beschrieben, sind in dem Drucker 12 herkömmliche Wandler, die schematisch mit dem Bezugszeichen 192 dargestellt sind, neben den elektrischen Kontakten 784, 786 angebracht und werden mit diesen elektrisch gekoppelt wenn die Kassette 618 in den Drucker eingesetzt wird. Der Prozessor 26 (Fig. 1) verwendet in oben beschriebener Weise Eingangs- und Ausgangssignale zum Errechnen des Widerstandes zwischen den Kontakten 784, 786, um so die Länge des verbleibenden Bandes W zu bestimmen.
  • Eine weitere Ausführungsform einer Kassette nach der Erfindung ist in den Fig. 14 und 15 allgemein mit dem Bezugszeichen 818 dargestellt. Die Kassette 818 kann in dem oben beschriebenen Drucker 12 oder einer gleichartigen Druckvorrichtung verwendet werden und entspricht in vielerlei Hinsicht den bisher beschriebenen Kassetten. Dementsprechend werden allgemein jeweils gleiche Bezugszeichen verwendet um gleichartige Elemente zu kennzeichnen, wobei jedoch die Zahl 8 anstatt 2, 4 und 6 vorangestellt ist. Die Kassette 818 unterscheidet sich darin von den bereits beschriebenen Kassetten, daß sie einen digitalen Zähler zur visuellen Anzeige der Länge unverbrauchten Bandes W enthält, und daß der Zähler aus einer verbrauchten Kassette herausgenommen, zurückgesetzt und in einer anderen Kassette erneut verwendet werden kann. Die Zeichen auf dem Zähler können visuell abgelesen werden und ferner maschinenlesbar sein.
  • An einer der Spulen, vorzugsweise an einem Ende der Ausgabespule 884, ist ein Zahnrad 878 befestigt. Wie in Fig. 15 zu sehen ist, ist eine Aussparung 880 in der Seitenschale 826 durch Kanten 881, 881 begrenzt, die neben der Ausgabespule 884 und dem Ausgabespulenrad 878 liegen. Das Anzeigemittel, das allgemein mit dem Bezugszeichen 858 gekennzeichnet ist, hat einen Zähler 860, der in die Aussparung 880 eingesetzt wird und darin durch vier hervorstehende Laschen 888 (zwei dieser Laschen sind in Fig. 15 dargestellt), die von einem Zählergehäuse 889 abstehen, herausnehmbar gehalten wird. Es ist eine Anzeige 890 vorgesehen, die vor einem Arbeitsgang überprüft werden kann, um somit sicherzustellen daß eine Kassette zur vollständigen Durchführung eines Druckvorgangs genügend unverbrauchtes Band enthält. Der Zähler 860 wird aus der Kassette herausgenommen, indem beispielsweise die gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses zusammengepreßt werden um so die Laschen 888 gegeneinander zu drücken und den Zähler aus der Öffnung zu entnehmen. Der Zähler 860 zeigt Informationen visuell an, wie beispielsweise die Anzahl der Umdrehungen des Materials, das von der dazugehörigen Spule, z. B. von der Ausgabespule 884, abgewickelt wurde, wobei diese Anzahl einer Menge unverbrauchten, in der Kassette verbleibenden Materials entspricht.
  • Der Zähler 860 ist bereits bekannt, wie beispielsweise das Model 727217287, das von Veeder-Root hergestellt und von Danaher Controls/Gurnee, Illinois vertrieben wird, und hat eine Anzeige 890, die entweder die Länge des in der Kassette ver bleibenden unverbrauchten Bandes W direkt anzeigt oder dazu verwendet werden kann, das verbleibende unverbrauchte Band indirekt zu bestimmen. In Fig. 14 ist ein Zählerrad 892 mit dem Zahnrad 878 der Ausgabespule gekoppelt wenn der Zähler 860 in der Aussparung 880 befestigt ist. Das Zählerrad 892 dreht sich mit dem Zahnrad 878 der Ausgabespule, beispielsweise beim Vorrücken des Bandes während eines Arbeitsganges, wodurch die Menge in der Kassette verbleibenden unverbrauchten Bandmaterials auf der Anzeige 890 visuell angezeigt wird. Zu einem Zeitpunkt, an dem kein unverbrauchtes Band mehr in der Kassette 818 verbleibt, wird der Zähler 860 wie bereits beschrieben aus der Kassette herausgenommen und über einen Rückstellknopf 894 zurückgesetzt. Hierauf kann der Zähler in eine andere Kassette eingesetzt und mit dieser verwendet werden.
  • Wie bereits angemerkt, wird die Menge des für einen Arbeitsgang benötigten Materials gemäß einem Druck- oder einem anderen geeigneten Programm bestimmt. Vor einem Arbeitsgang wird die visuell dargestellte Information über ein Bedienfeld 36 manuell in den Drucker eingegeben. Auf der Grundlage der eingegebenen Informationen und in ähnlicher Weise wie oben beschrieben bestimmt die Steuereinheit nun, ob sich in der Kassette genügend unverbrauchtes Band befindet, um einen bestimmten Arbeitsgang durchzuführen, und ob der Arbeitsgang somit weitergeführt werden sollte. Für den Fall, daß der Zähler, wie oben beschrieben, maschinenlesbare Zeichen enthält, ist eine manuelle Eingabe der Informationen durch den Bediener nicht notwendig.

Claims (20)

1. Maschine (10) und Verfahren zum vorbestimmten Bearbeiten von Blattmaterial mit einer Länge verbrauchbaren Bandes (W), mit einer Kassette (18), die ein bei dem Bearbeiten verbrauchbares Band enthält, mit einem Anzeiger (20) zum Anzeigen der Länge in der Kassette (18) verbleibenden unverbrauchten Bandes (W), wobei der Anzeiger der Kassette zugeordnet ist, mit einem Lesegerät (22) zum Lesen des Anzeigers (20), um die Länge unverbrauchten Bandes (W) in der Kassette (18) zu bestimmen, mit einem Mikroprozessor (26), der entsprechend dem vorbestimmten Bearbeiten eine vorbestimmte Länge unverbrauchten Bandes bestimmt, die zum Bearbeiten benötigt wird, mit einem Komparator (32) zum Vergleichen der nachgewiesenen Länge unverbrauchten Bandes (W) in der Kassette (18) mit der vorbestimmten Länge unverbrauchten Bandes, die für das Bearbeiten benötigt wird, und mit einer Anordnung (12) zum Bearbeiten des Blattmaterials, die einen Mechanismus (24) hat, der das verbrauchbare Band (W) während dem Bearbeiten vorschiebt, wenn der Komparator (32) bestimmt, daß die nachgewiesene Länge unverbrauchten Bandes in der Kassette mindestens gleich der vorbestimmten Länge unverbrauchten Bandes ist.
2. Maschine (10) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Sperrmechanismus (14), der die Anordnung (12) am Bearbeiten hindert, wenn der Komparator (32) bestimmt, daß die in der Kassette verbleibende, nachgewiesene Länge unverbrauchten Bandes (W) kleiner ist als die vorbestimmte Länge unverbrauchten Bandes.
3. Maschine (10) nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Justiereinheit (158), die den Anzeiger so einstellt, daß er die in der Kassette verbleibende Länge unverbrauchten Bandes (W) anzeigt, wenn ein Teil der Länge des Bandes beim Bearbeiten verbraucht worden ist.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zum Bearbeiten einen Drucker (12) zum Bedrucken des Blattmaterials (S) hat.
5. Maschine (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (18) ein Gehäuse (120, 122, 124, 126) und eine Spule (84) hat, die drehbar in dem Gehäuse befestigt ist, und auf der ein Ende des verbrauchbaren Bandes (W) aufgewickelt ist, daß der Anzeiger (20) außedem der Spule (84) zugeordnet ist, und daß die Vorrichtung außerdem eine Einstelleinheit (158) für den Anzeiger (20) entsprechend dem von der Spule (84) abgewickelten Band (W) hat, wobei die Einstelleinheit mit dem Anzeiger (20) gekoppelt ist.
6. Maschine (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinheit (158) ein erstes Gewindeelement (160) hat, das drehbar in dem Gehäuse (120, 122, 124, 126) befestigt und mit der Spule (84) gekoppelt ist, und daß der Anzeiger (20) ein zweites Gewindeelement (162) hat, das mit dem ersten Gewindeelement (160) gekoppelt ist, wobei sich das zweite Gewindeelement (162) in axialer Richtung entlang dem ersten Gewindeelement (160) bewegt, wenn das Band (W) von der Spule (84) abgewickelt wird.
7. Maschine (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeiger (20) außerdem einen Zeiger (164) hat, der mit dem zweiten Gewindeelement (162) gekoppelt ist, und daß eine Skala (172) an dem Gehäuse (120, 122, 124, 126) benachbart zu dem Zeiger (164) angeordnet ist.
8. Maschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeiger (20) außerdem mindestens ein elektrisches Widerstandselement (180, 182, 658, 858) hat, das die in der Kassette (18) verbleibende Menge unverbrauchten Bandes (W) angibt, daß der Widerstand des elektrischen Widerstandselementes beim Verbrauchen des Bandes (W) während des Bearbeitens eingestellt wird, und daß das elektrische Widerstandselement so an der Kassette (18) angebracht ist, daß es elektrisch mit einem Zeiger (164) gekoppelt ist, wenn die Kassette (18) in der Maschine (10) befestigt ist.
9. Maschine (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein elektrisches Widerstandselement (180, 182) mit der Kassette (18) verklebt ist.
10. Maschine (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Widerstandselement mindestens einen Widerstandsstreifen (180, 182) hat, der sich im wesentlichen parallel zu der Bewegungsrichtung des Zeigers (164) beim Verbrauchen des unverbrauchten Bandes (W) während eines Druckvorganges erstreckt.
11. Maschine (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Gewindeelement eine Führungsspindel (160) hat.
12. Maschine (10) nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala (172) ebenfalls benachbart zu dem ersten Gewindeelement (160) angeordnet ist.
13. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeiger (858) zum Angeben der Länge auf eine erste Spule gewickelten unverbrauchten Bandes in Wirkeingriff mit der ersten Spule (884) ist und das Maß von deren Drehung anzeigt.
14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeiger (858) selektiv von der Kassette (618) abnehmbar ist.
15. Verfahren zum vorbestimmten Bearbeiten von Blattmaterial, wofür eine bekannte oder vorbestimmte Länge eines unverbrauchten Bandmaterials (W) benötigt wird, mit den Verfahrensschritten:
Bereitstellen einer Maschine (10) zum Bearbeiten, bei dem eine Länge des Farbbandes verbraucht wird,
Einlegen einer ein verbrauchbares Band (W) enthaltenden Kassette (18), die einen Anzeiger (20) zum Angeben der Länge unverbrauchten Bandes in der Kassette hat, in die Maschine (10) zum Bearbeiten,
Lesen (22) des Anzeigers (20) zum Bestimmen der Länge unverbrauchten Bandes (W) in der Kassette (18) vor dem Bearbeiten,
automatisches Bestimmen einer für das Bearbeiten benötigten vorbestimmten Länge unverbrauchten Bandes (W),
Vergleichen (32) der bestimmten Länge unverbrauchten Bandes (W) mit der für das Bearbeiten benötigten vorbestimmten Länge unverbrauchten Bandes, und
Bearbeiten des Blattmaterials, wenn bei dem Schritt des Vergleichens erhalten wird, daß die Länge unverbrauchten Bandes (W) mindestens gleich der für das Bearbeiten benötigten, vorbestimmten Länge unverbrauchten Bandes ist.
16. Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch den Schritt: Anhalten des Schrittes des Bearbeitens, wenn bei dem Schritt des Vergleichens (32) erhalten wird, daß die Länge unverbrauchten Bandes (W) kleiner ist als die vorbestimmte Länge unverbrauchten Bandes.
17. Verfahren nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch den Schritt: Einstellen des Anzeigers (20) zum Wiedergeben der in der Kassette (18) verbleibenden Länge unverbrauchten Bandes (W), wenn ein Teil der Länge des Bandes (W) beim Bearbeiten verbraucht worden ist, damit die neue Länge unverbrauchten Bandes (W) in der Kassette (18) angezeigt wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, gekennzeichnet durch den Schritt: Anzeigen (34) einer Fehlerbedingung, wenn bei dem Schritt des Vergleichens (32) festgestellt wird, daß die Länge unverbrauchten Bandes (W) kleiner ist als die vorbestimmte Länge unverbrauchten Bandes (W).
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Einstellens (158) während dem Schritt des Bearbeitens durchgeführt wird.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Lesens (22) des Anzeigers (20) während dem Schritt des Einlegens durchgeführt wird.
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