DE696C - Massirungsmaschine für Phosphorzündhölzer mit Dampfheizung und Exhaustor - Google Patents
Massirungsmaschine für Phosphorzündhölzer mit Dampfheizung und ExhaustorInfo
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- DE696C DE696C DE000000000696DA DE696DA DE696C DE 696 C DE696 C DE 696C DE 000000000696D A DE000000000696D A DE 000000000696DA DE 696D A DE696D A DE 696DA DE 696 C DE696 C DE 696C
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- Germany
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- rollers
- frame
- exhaustor
- machine
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Description
Patent-Anspruch: Die aus Obigem, sowie
aus beiliegenden Zeichnungen ersichtliche „Massirungs - Maschine für Phosphor - Zündhölzer".
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1S77.
Klasse
CARL BECK in CASSEL. Massirungsmaschine für Phosphorzündhölzer mit Dampfheizung und Exhaustor.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. October 1877 ab.
Die Maschine dient zum Anbringen der aus thierischem Leim und Phosphor bestehenden
Zündmasse an die Hölzer, und zur Abführung der der erwärmten Masse entsteigenden Phosphordünste
an die äufsere Atmosphäre.
Bisher wurden die Hölzer massirt, indem man die dickflüssige Masse auf durch Feuer erwärmte
Platten strich und die in Rahmen gespannten Hölzer hinein tunkte; oder indem der mit Hölzern
bespannte Rahmen, durch zwei vertical übereinander liegende Walzen geschoben wurde. Die
untere Walze, deren Untertheil in der Masse lief, diente zum Anbringen der Masse an die
Hölzer, die obere zum Aufdrücken der. Hölzer auf die untere.
In beiden Fällen konnten die Dünste frei entweichen und übten so einen sehr nachtheiligen
Einflufs auf die Gesundheit der in den Räumen beschäftigten. Arbeiter. Dieser Uebelstand wird
durch die neuconstruirte Massenmaschine gänzlich beseitigt, indem die Dünste in die äufsere
Atmosphäre geführt werden.
Aufserdem bietet die Maschine den Vortheil, dafs die Masse durch Dampf erwärmt wird und
dafs also mittelst Hahn der Wärmegrad verändertwerden
kann.
Das Princip. der Massirung durch Walzen ist auch bei der neuen Maschine beibehalten, der
Massebehälter ist jedoch luftdicht verschlossen;, ferner ist der obere Theil der unteren Walze durch
einen Kasten verdeckt, in welchem sich ein Ausschnitt . (von ca. 396 X 65 mm) befindet,
welcher wieder durch zwei Deckel verschlossen ist, die nur beim Durchschieben des Rahmes
geöffnet sind, und sich wieder selbsttätig schliefsen, wenn der Rahmen die Walzen verläfst.
Der Mechanismus ist folgender:.
Am Gestell der Maschine befindet sich ein Tritt, an dem zwei Seile befestigt sind, die um
die an den Walzenenden angebrachten Rollen geschlungen sind.
An den Enden der Seile befinden sich zwei Gewichte,. die den Tritt nach oben ziehen. Die
an den Hebeln des Fufstritts befestigten Laschenschrauben drücken unter die seitlichen Stangen a,
diese übertragen die Kraft auf die Hebel b, welche wieder auf die sich auf der Walzenwelle
drehenden Hebel c wirken, an denen die Deckel befestigt sind und folglich dieselben halten.
Soll nun ein Rahmen mit Hölzern massirt
werden, so drückt man den Tritt mit dem Fufs nach unten, die Walzen setzen sich alsdann in
drehende Bewegnng, und der Deckel (nebst Hebel und Stangen) gleiten durch ihr eigenes
Gewicht an den Seiten herunter, bis sie ihren Ruhepunkt erreicht haben (d. h. bis die Deckel
auf den Seiten aufliegen). Der Tritt hat, in diesem Punkte angekommen, 0,4 seines Weges
zurückgelegt. Man schiebt dann auf den seitlichen Führungsleisten den Rahmen vor die
Walzen und tritt weiter. Der Rahmen wird so durch die drehende Bewegung der Walzen selbstthätig
durchgeschoben; ist dieses geschehen, so hebt man den Fufs, worauf die Gewichte den
Tritt in die Höhe ziehen, die Walzen sich rückwärts drehen und den Deckel zuschlagen.
Die, obere (Druck-) Walze ist nach der Länge der Hölzer verstellbar und wird durch zwei
Böcke geführt, die mit dem Deckel des Masse .behälters ein Gufsstück bilden.
■ Neben der unteren Walze befinden sich zwei an dem Deckel des Behälters befestigte, verstellbare Abstreicher, die für gleichmäfsiges Auftragen der Masse auf die Walze sorgen.
■ Neben der unteren Walze befinden sich zwei an dem Deckel des Behälters befestigte, verstellbare Abstreicher, die für gleichmäfsiges Auftragen der Masse auf die Walze sorgen.
Die Dampf-Heizkammer befindet sich unter dem Behälter der Masse.
Aus dem Massebehälter führen zwei in einen Exhaustor mündende Saugrohre. Der Exhaustor
besteht aus einem mit zwölf kleinen Rohren durchzogenen Cylinder. Die Gase ziehen durch
die Rohre, während der Dampf die" Rohre umspielt.
Das vom Exhaustor aus ins Freie führende kleine Abgangsrohr des Dampfes läuft in dem
gröfseren Rohr des Gases fort bis zur Mündung.
Da nun auf diese Weise die Gase auf einen hohen Wärmegrad gebracht, viel leichter als die
atmosphärische Luft werden, so mufs ein starker Zug erfolgen, und die wenigen Dünste, welche
dem Ausschnitt der unteren Walzenbekleidung in dem Moment des Oeffnens ■ (einem Zeitraum
von ca. 3 Secunden) noch entsteigen könnten, werden durch die in den Abstreichblechen befindlichen
Ausschnitte nach unten gesogen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE696T | 1877-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE696C true DE696C (de) |
Family
ID=70975560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000000696DA Expired - Lifetime DE696C (de) | 1877-10-22 | 1877-10-22 | Massirungsmaschine für Phosphorzündhölzer mit Dampfheizung und Exhaustor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE696C (de) |
-
1877
- 1877-10-22 DE DE000000000696DA patent/DE696C/de not_active Expired - Lifetime
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