DE696753C - Anlage zur Absiebung auf einem hin und her bewegten Sieb - Google Patents

Anlage zur Absiebung auf einem hin und her bewegten Sieb

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DE696753C
DE696753C DE1938W0103856 DEW0103856D DE696753C DE 696753 C DE696753 C DE 696753C DE 1938W0103856 DE1938W0103856 DE 1938W0103856 DE W0103856 D DEW0103856 D DE W0103856D DE 696753 C DE696753 C DE 696753C
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DE
Germany
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water
sieve
screening
container
forth
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Expired
Application number
DE1938W0103856
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Zeisel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Original Assignee
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE696753C publication Critical patent/DE696753C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B2230/00Specific aspects relating to the whole B07B subclass
    • B07B2230/01Wet separation

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Anlage zur Absiebung auf einem hin und her bewegten Sieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Absiebung, insbesondere Feinkornabsiebung, z. B. für' die Aufbereitung von Spateisenerzen und Doggererzen. Für diese Zwecke benutzt man aielfach hin und her bewegte Siebe, 'welche ganz oder teilweise unter Wasser arbeiten, da derartige Unterwassersiebe gegenüber der trockenen Absiebung Vorteile bieten. Im Betriebe hat sich nun herausgestellt, daß bei diesen Unterwassersieben das abzusiebende Gut sich trotz gleichmäßig verteilter Aufgabe auf das Sieb in Streifen auf der Siebfläche ablagert. Durch eine solche Streifenbildung wird aber einerseits die zur Verfügung stehende Siebfläche nur teilweise ausgenutzt, es tritt also dadurch eine Verringerung der Leistung des Siebes -ein, und ,andererseits wird durch diese Zusammenballung des Gutes die Siebwirkung wesentlich verschlechtert. Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. -Die Erfindung besteht darin, daß ein in der Höhe einstellbares Wehr mindestens in der Breite der Siebfläche in dem Behälter, in welchem das Sieb arbeitet, für das ständig zulaufende Wasser angeordnet ist und an der entgegengesetzten Seite des Behälters ein Wasserabzug in gleicher Breite vorgesehen ist. Auf diese Weise wird eine Wasserströmung über der Siebfläche erzeugt, die eine gleichmäßige Verteilung des abzusiebenden Gutes während des ganzen Siebvorganges gewährleistet. Diese Wasserströmung kann in Förderrichtung des Gutes verlaufen und dabei gleichzeitig die Fortbewegung des Gutes unterstützen. Sie kann aber auch entgegengesetzt oder schräg zur Förderrichtung des - Gutes gerichtet sein, um die Förderung des Gutes über die Siebfläche zu bremsen. Zwecks Anpassung an das zu verarbeitende Siebgut ist ,die Stärke der Wasserströmung regelbar.
  • Um bei Siebanlagen der oben geschilderten Art eine Wasserströmung über dem Sieb in Förderrichtung des Gutes zu erzeugen, ist bereits der Vorschlag -gemacht worden, das Sieh mit Ventilklappen auszurüsten, die durch die hin und her gehende Bewegung des Siebes betätigt werden. Durch die Anord-' nung -solcher Ventile wird aber keine das ,Siebgut verteilende Wasserströmung erzeugt, da das Wasser aus den einzelnen Ventilen strahlartig austritt und somit das Gut durch diese Wasserstrahlen jeweils nach rechts und: links in die ruhigeren Zonen abgedrä wird. lpas hat aber gerade zur Folge, sich auf der Siebfläche Anhäufungen uff, Streifen bilden, die durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt werden sollen. Es kommt hinzu, daß der Hub dieser Ventile viel zu klein ist, um die für eine Verteilung des Gutes notwendige Wassermenge hindurchzulassen, da der Hub einzig und allein von der Bewegung des Siebkastens abhängig ist und dieser bekanntlich nur kleine Schwingungen ausführt. Es ist ferner eine nach der Art von Stauch-Setzmaschinen arbeitende Vorrichtung bekannt, bei der durch seitlich am Behälter angebrdnete einzelne Ventile, die sich unterhalb der Siebfläche befinden, ein Spülstrom eingeleitet wird, der auch wieder unterhalb der Siebfläche den Waschbehälter verläßt. Eine verteilende Wirkung des Spülstromes ist hierbei nicht vorhanden. Es ist ferner eine Siebeinrichtung zur Aufbereitung von Erzen bekannt, bei welcher das Sieb innerhalb eines mit Wassergefüllten Behälters quer zur Förderrichtung des Gutes gerüttelt wird. Ein hierbei vorgesehener, das Sieb von unten nach oben durchspülender Wasserstrom hat lediglich den Zweck, die Schlämme mitzunehmen und auszutragen.
  • Auf den Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Abb. i zeigt schematisch ein Unterwassersieb, bei welchem die Wasserströmung durch Überlauf hervorgerufen wird.
  • Abb.2 und 3 zeigen im Längsschnitt und im Grundriß eine zweite. Ausführungsform, bei welcher ein Wasserrad zur Erzeugung der Strömung benutzt wird.
  • Gemäß Abb. i besteht die Siebeinrichtung zur Aufbereitung feiner und feinster Korngrößen aus `einem mit Wasser gefüllten Behälter i, in welchen das Wasser über das in der Höhe verstellbare Wehr 2 zu- und über das ebenfalls verstellbare Wehr 3 abläuft. In den mit Wasser gefüllten Kasten taucht ein in Förderrichtung des Gutes schräg aufwärts gerichtetes Sieb 4 ein, welches außerhalb des Wasserkastens i durch Lenkerfedern 5 geführt ist und über eine Schubstange 6 von der Kurbel- oder Exzenterwelle 7 aus gerüttelt wird. Die Aufgabe des Gutes erfolgt über die Aufgaberutsche ß.
  • Um die Leistung des Siebes und die Siebwirkung zu erhöhen; ist gemäß der Erfindung in dem Kasten i eine Wasserströmung vom Wehr 2 zum Wehr 3 vorhanden, die dadurch erzeugt wird, daß das Wehr 3 tiefer steht als .das Wehr 2. Der Zuläuf- und Verteilkanal ,ja vor dem Wehr 2 und der Ablaufkanal ii Kind durch eine Rohrleitung 15 verbunden, welche eine Pumpe 9 eingeschaltet ist, die den Wasserkreislauf aufrechterhält. Da. das aus der Siebeinrichtung abfließende Wasser verunreinigt ist, kann in dem Kreislauf eine Reinigungsvorrichtung für das Wasser vorgesehen sein. Die Reinigung des Wassers kann dauernd oder bei nur geringerer Verunreinigung in größeren Zeitabschnitten erfolgen.
  • Die Ausführungsform gemäß den Abb.2 und 3 entspricht im wesentlichen der Siebeinrichtung nach Abb. i. Auch hier ist ein an Lenkern 5 abgestütztes Sieb 4 vorhanden, das durch den Antrieb 6, 7. gerüttelt wird und in den mit- Wasser gefüllten Kasten i eintaucht. In diesem Fall ist zur Erzeugung einer Wasserströmung im Behälter i in Förderrichtung des Gutes gesehen vor dem Sieb ein walzenförmiges Wasserrad 12 angeordnet, welches seinen Antrieb von der Antriebswelle 7 aus unter Vermittlung eines Kettentriebes 13 erhält. Durch dieses Wasserrad 12 entsteht im Behälter i selbst eine in senkrechter Ebene umlaufende Wasserbewegung, welche an der Oberfläche über das Sieb hin= wegspült. Der Ablaufkanal 14 dient lediglich dazu, das Abtropfwasser und das übertretende Überschußwasser aufzufangen.

Claims (3)

  1. PATL,N't'ANSi'kÜCIiE: i. Anlage zur Absiebung, insbesondere Feinkornabsiebung, auf einem ganz oder teilweise unter Wasser arbeitenden, hin und her bewegten Sieb, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der .Höhe einstellbares Wehr mindestens in der Breite der Siebfläche in dem Behälter, in welchem das Sieb arbeitet, für das ständig zulaufende Wasser angeordnet ist und an der entgegengesetzten Seite des Behälters .ein Wasserabzug in gleicher Breite vorgesehen ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anordnung einer Pumpe, die das abgezogene Wasser zur Wasseraufgabeseite zurückführt.
  3. 3. Anlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein mindestens über die Breite der Siebfläche reichendes Wasserrad, das die Wasserströmung hervorruft.
DE1938W0103856 1938-07-07 1938-07-07 Anlage zur Absiebung auf einem hin und her bewegten Sieb Expired DE696753C (de)

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