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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
Kunststoffverschlüsse
für Behälter mit
einem außen
mit Schraubgewinde versehenen Hals und insbesondere solche Verschlüsse, die
mit einem unverlierbaren Unversehrtheitsanzeigeband ausgebildet
sind. Wenn solche Verschlüsse
von dem Behälter
entfernt werden, reißt
das Unversehrtheitsanzeigeband auf, bleibt aber mit dem Verschluss
verbunden.
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Hintergrund der Erfindung
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Hersteller von Getränken, Nahrungsmitteln und
dergleichen sind darauf bedacht, sicherzustellen, dass Produkte,
die sie auf den Markt bringen, nicht verfälscht werden, bevor sie von
dem letztendlichen Verbraucher der Waren geöffnet werden. Zu diesem Zweck
ist es üblich
geworden, an Verschlüssen
für solche
Waren Mittel vorzusehen, welche anzeigen, ob der Verschluss vor
dem Kauf unberechtigt aufgebrochen worden ist. Im Falle von Behältern mit einem
mit äußerem Schraubgewinde
versehenen Hals ist es üblich,
den Verschluss mit einem Originalitäts- oder Unversehrtheitsanzeigeband
zu versehen, welches unter einen am Hals des Behälters ausgebildeten Rückhalteflansch
greift. Das Unversehrtheitsanzeigeband ist über eine Mehrzahl von zerbrechlichen
Brücken
mit einer nach unten reichenden Ringwand verbunden, die einen Teil
des Verschlusses bildet. Beim Anbringen des Verschlusses an dem Behälter wird
das Band über
den Rückhalteflansch gedrückt, wenn
der Verschluss jedoch von dem Behälter abgeschraubt wird, zerreißen die
Brücken,
da das Band unter dem Rückhalteflansch
gefangen ist, während
der Verschluss an dem Hals des Behälters nach oben bewegt wird.
Ein unberechtigter Aufbruch durch Abschrauben des Verschlusses wird
daher augenscheinlich.
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Obgleich solche Unversehrtheitsanzeigebänder weltverbreitet
akzeptiert sind, besteht ein empfindliches Gleichgewicht zwischen
konkurrierenden Anforderungen. Einerseits muss man in der Lage sein,
mit großer
Geschwindigkeit die Kunststoffverschlüsse sowohl aus ihren Gießformen
zu entfernen als auch die Verschlüsse auf Behälter aufzubringen, ohne dass
die Brücken
versehentlich brechen oder das Band selbst reißt oder verformt wird oder
die Abdichtung zwischen dem Verschluss und dem Behälter schädlich beeinflusst
wird. Andererseits muss das Unversehrtheitsanzeigeband, nachdem
der Verschluss vollständig
auf den Behälter
aufgebracht ist, eng unterhalb des Rückhalteflansches des Behälters angebracht
sein, und die Anforderungen der Flaschenabfüller hinsichtlich einer solchen
engen Anbringung werden zunehmend strenger. Ferner müssen die
Brücken
ausreichend leicht brechen, damit der Verschluss nicht von dem Behälter abgeschraubt werden
kann, ohne dass die Brücken
reißen.
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Ein zusätzliches Problem, das mit Unversehrtheitsanzeigebändern im
Zusammenhang steht, besteht darin, dass eine nicht berechtigte Person
versuchen kann, den Verschluss und das Unversehrtheitsanzeigeband
zu entfernen, ohne das Band oder die zerbrechlichen Brücken zu
beschädigen,
um den Inhalt des Behälters
zu verunreinigen oder auszutauschen und dann wieder den Verschluss
anzubringen. Ein solcher Vorgang kann mit Hilfe eines dünnen Gerätes wie
etwa einer Messerklinge versucht werden, die zwischen das Unversehrtheitsanzeigeband
und den Hals des Behälters,
an welchem der Verschluss angebracht ist, geklemmt wird. Die Messerklinge kann
dann nach außen
gehebelt werden, um den Innendurchmesser des Bandes zu erweitern,
so dass es über
den Rückhalteflansch
des Behälters
zurückgeschoben
werden kann. Bei einem solchen Vorgang wird die Messerklinge in
Umfangsrichtung um den Rand des Bandes herum geführt, um so das Band allmählich an
einem stetig länger
werdenden Abschnitt des Bandumfangs herum über den Rückhalteflansch hinweg zu lockern.
Es werden Mittel benötigt,
um ein solches unberechtigtes Eindringen zu verhindern.
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Außerdem ist es in der gesamten
Welt zunehmend erwünscht,
Getränkeflaschen
und andere Behälter
zu recyceln oder zu waschen und neu zu befüllen. Bei zahlreichen Arten
von Verschlüssen
mit Unversehrtheitsanzeigebändern
verbleibt das Band jedoch an dem Behälter, wenn der Hauptteil des
Verschlusses von dem Behälter
abgeschraubt ist. Wenn der Verschluss abgeschraubt wird, reißen die
zerbrechlichen Brücken
und das dann abgetrennte Band fällt
an dem Behälterhals
nach unten. Dieses Band muss später
zunächst
von dem Behälterhals
entfernt werden, bevor die Recycling-/ Wiederverwendungsprozesse
an dem Behälter
ausgeführt
werden. Dementsprechend wurden unverlierbare oder hängenbleibende
Unversehrtheitsanzeigebänder
entwickelt, welche sowohl zerbrechliche Brücken als auch Rückhaltemittel
aufweisen, um das Band an einem seiner Abschnitte mit dem Rest des
Verschlusses verbunden zu halten, wenn der Verschluss vollständig von dem
Behälter
entfernt wird. In einigen Fällen
werden ein oder mehrere vertikale Schlitze in der Seitenwandung
des Unversehrtheitsanzeigebandes angrenzend an verlängerte Brücken genutzt,
die dazu führen,
dass das Unversehrtheitsanzeigeband entlang seiner Seitenwandung
axial vollständig
durchreißt, um
das Entfernen des Verschlusses mit dem teilweise anhängenden
Band zu erleichtern. EPO 552 958 A1 (welches als der nächstkommende
Stand der Technik anzunehmen ist) offenbart einen Verschluss, bei
dem ein Unversehrtheitsanzeigeband an dem unteren Teil einer nach unten
reichenden Ringwand mittels einer Mehrzahl von zerbrechlichen Brücken angebracht
ist, die in Form von Unterbrechungen in einer ringförmig aufreißbaren Linie
vorliegen. Eine dieser Unterbrechungen ist breiter als der Rest
und ist so gestaltet, dass sie unzerreißbar ist. Ein vertikaler Schnitt
erstreckt sich von der auf reißbaren
Linie angrenzend an die breitere Unterbrechung zu dem unteren Rand
des Unversehrtheitsanzeigebandes hin. Wenn der Verschluss von dem
Behälter
entfernt wird, wird das Unversehrtheitsanzeigeband von dem unteren
Teil der sich nach unten erstreckenden Ringwand abgetrennt und spaltet
entlang der Schnittlinie auf. Das Unversehrtheitsanzeigeband bleibt
jedoch über die
breitere, nicht zerbrechliche Unterbrechung an dem unteren Teil
der nach unten reichenden Ringwand befestigt und wird mit dem Verschluss
entfernt.
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In anderen Fällen, wie beispielsweise in US-Patent
5,246,125 (Julian) offenbart ist, werden L-förmige Schlitze in der Seitenwand
des Unversehrtheitsanzeigebandes verwendet, wobei das Band nicht
reißt,
sondern das vielmehr auf einer im Wesentlichen axialen Verformungen
des Bandes oberhalb des horizontalen Schenkels des L-förmigen Schlitzes
beruht, um den Verschluss mit dem an diesem haltenden Band von dem
Behälter
zu entfernen. US-Patent 5,215,204 (Beck et al.) veranschaulicht ebenfalls
einen L-förmigen
Schlitz in einem Unversehrtheitsanzeigeband, bei welchem das Band
nicht reißt,
eine beträchtliche
Verformung der Bandanbindung in Umfangsrichtung oberhalb des horizontalen Schenkels
des L-förmigen
Schlitzes erforderlich ist und für
ein Zurückbleiben
des Bandes an dem Behälter
sorgt, wenn der Rest des Verschlusses entfernt wird, wobei die Anbindung
sowohl mit dem Band als auch mit dem Verschluss verbunden bleibt.
Andere Patente, darunter die US-Patente 3,904,062 (Grussen), 4,557,393
(Boik) und 4,805,792 (Lecinski), sehen L-förmige Schlitze in Konfigurationen
mit Bändern
vor, wobei die Bänder
aber wiederum nicht reißen
und wobei die L-förmigen
Schlitze oberhalb des Unversehrtheitsanzeigebandes vorgesehen sind,
es mehrere Reihen von Brücken
gibt und das Unversehrtheitsanzeigeband durch eine Anbindung an dem
Behälter
gehalten wird, wenn der Rest des Verschlusses entfernt wird. Die
Unversehrtheitsanzeigebänder
mit Schlitzen müssen
alle zuvor beschriebenen gegensätzlichen
Anforderungen für
Unversehrtheitsanzeigebänder
erfüllen
und es darf außerdem nicht
passieren, dass die Seitenwand des Bandes während des Entfernens des Verschlusses
aus der Gießform
und des Anbringens des Verschlusses an der Flasche bricht. Das Band
darf zumindest so lange nicht reißen, bis der Verschluss bereit
ist, um von dem Behälter
entfernt zu werden. Konfigurationen mit Schlitz nach dem Stand der
Technik beinhalten im Allgemeinen komplizierte Gestaltungsanordnungen und/oder
-entwürfe,
bei welchen die Brücken
oder das Band während
des Anbringens an dem Behälter reißen kann,
oder vorzeitig und unregelmäßig reißen kann,
wenn erst begonnen wurde, den Verschluss von dem Behälter zu
entfernen, und/oder Gestaltungen, bei welchen übermäßige Kraft erforderlich ist, um
den Verschluss von dem Behälter
zu entfernen, etc.
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Kurz gesagt müssen Unversehrtheitsanzeigeverschlüsse mit
hängenbleibenden
Bändern
leicht aus der Gießform
zu entfernen sein und leicht auf den Behälter aufgebracht werden können, ohne
dass das Band und/oder die Brücken
reißen,
müssen
unter dem Behälterflansch
eng angebracht werden können und
dennoch ohne übermäßige Kraft
leicht von dem Behälter
entfernbar sein, müssen
vollständig
fälschungssicher
sein und müssen
ein Band aufweisen, das reproduzierbar an der gleichen Stelle reißt, um ein
unverlierbares Band zu bieten, wenn der Verschluss von dem Behälter entfernt
wird. Verschlüsse der
vorstehend erwähnten
Art werden in zunehmend großen Stückzahlen
in der gesamten Welt verwendet. Um wirtschaftlich akzeptabel zu
sein, müssen solche
Verschlüsse
auch sehr schnell in automatisierten Maschinen hergestellt werden
können.
Dies kann an sich schon einen Konflikt mit der Funktionalität des Verschlusses
und/oder seines unverlierbaren Unversehrtheitsanzeigebandes ergeben.
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Die Anordnung entsprechend der vorliegenden
Erfindung ist dazu gestaltet, eine alternative und bessere Form
eines Verschlusses mit einem unverlierbaren Unversehrtheitsanzeigeband
für die Öffentlichkeit
bereitzustellen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung besteht
in breitestem Umfang aus einem Verschluss für einen Behälter, der einen Hals mit äußeren Schraubwindungen aufweist,
wobei der Verschluss einen oberen Abschnitt und eine nach unten
reichende Ringwand umfasst, die an ihrer Innenseite komplementäre Schraubwindungen
aufweist, wobei eine freie Kante der nach unten reichenden Ringwand über eine Mehrzahl
von Brücken
mit einem Unversehrtheitsanzeigeband verbunden ist, wobei das Band
einen allgemein zylindrischen Körperabschnitt
und eine segmentierte Rippe umfasst, die sich von dem Körperabschnitt
nach innen erstreckt und dazu angepasst ist, eine Lippe bereitzustellen,
um unter einen Rückhalteflansch
zu greifen, der sich von dem Hals des Behälters unterhalb des an diesem
vorgesehenen Schraubgewindes nach außen erstreckt, wobei die Oberseite
der Rippe allgemein der Oberseite des Verschlusses zugewandt ist
und eine Unterseite allgemein von der Oberseite abgewandt ist. Die
Mehrzahl der Brücken
ist zerbrechlich, aber eine Brücke mit
verlängertem
Umfang ist nicht zerbrechlich, um das Unversehrtheitsanzeigeband
an dem Rest des Verschlusses festzuhalten, nachdem der Verschluss von
dem Behälter
abgeschraubt ist. Ein L-förmiger Schlitz
ist in der Seitenwand des Unversehrtheitsanzeigebandes angeordnet
und erstreckt sich radial durch diese. Der L-förmige Schlitz weist einen vertikalen
Schenkel auf, der sich von der Oberseite des Unversehrtheitsanzeigebandes
aus erstreckt und in der Nähe
eines Endes der umfänglich
verlängerten Brücke angeordnet
ist. Der horizontale Schenkel des L-förmigen Schlitzes erstreckt
sich zu der verlängerten
Brücke
hin, um unter oder direkt neben dem Ende der verlängerten
Brücke
zu enden. Die Seitenwand des Unversehrtheitsanzeigebandes erstreckt
sich unterhalb des horizontalen Schenkels des L-förmigen
Schlitzes und weist einen radial verdünnten Bereich auf, der sich
von dem horizontalen Schenkel aus zu der Unterseite des Verschlusses
unter dem Abschlussende des horizontalen Schenkels hin erstreckt.
Wenn der Verschluss von dem Behälter
abgeschraubt wird, reißen
die zerbrechlichen Brücken, und
der radial verdünnte
Bereich der Seitenwand des Bandes unter dem Ende des horizontalen
Schenkels reißt
ebenfalls von oben nach unten reproduzierbar in einfacher Weise
und nur an dieser bestimmten Stelle, wo sich die Kräfte konzentrieren.
Der Verschluss wird dann mit geringem Drehmoment von dem Behälter entfernt,
wobei das Band an dem Rest des Verschlusses an der nicht zerbrechlichen
verlängerten Brücke festhält. Die
Seitenwand des Unversehrtheitsanzeigebandes unterhalb des horizontalen Schenkels
dehnt sich nachgiebig in Umfangsrichtung ohne zu reißen, wenn
der Verschluss aus seiner Gießform
entfernt wird und an dem Behälter
angebracht wird, wodurch beide Vorgänge unterstützt werden.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung bezieht sich darauf, dass die segmentierte Rippe abwechselnde
Vorsprünge
aufweist, die sowohl unterhalb der Lücken zwischen den Rippensegmenten
als auch unterhalb der Mittelpunkte der Unterseite der Rippensegmente
angeordnet sind, wobei die letzteren Vorsprünge an die Unterseite der Segmente anstoßen. Solche
nach innen gerichteten Vorsprünge sind
in der am 3. Februar 1994 veröffentlichten
internationalen Veröffentlichung
WO 94/02371 gezeigt. Die Rippensegmente bei der vorliegenden Erfindung sind
angrenzend an beide Seiten des L-förmigen Schlitzes jedoch weggelassen,
ebenso wie die zuvor beschriebenen abwechselnden Vorsprünge. Dementsprechend
kann sich die Seitenwand des Unversehrtheitsanzeigebandes angrenzend
an den L-förmigen
Schlitz leichter nachgiebig dehnen und das Aufbringen des Verschlusses
auf den Behälter
wird erleichtert, ohne dass das Band oder die zerbrechlichen Brücken reißen. Am
restlichen Umfang des Bandes sind die Rippensegmente und abwechselnden
Vorsprünge
vorhanden. Diese Vorsprünge
sind mit Annäherung
an die Rippe vorzugsweise radial nach innen geneigt, sie erstrecken
sich jedoch nicht so weit von der radialen Innenseite des Körperabschnitts
des Bandes nach innen wie die Rippensegmente. Die abwechselnden
Vorsprünge
machen ein unberechtigtes Eindringen mit Hilfe eines dünnen Messers
usw., das unter dem unteren Rand des Bandes eingefügt wird,
um das Band von dem Behälter herunterzuschieben,
ohne dass die zerbrechlichen Brücken
reißen,
schwierig.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung bezieht sich darauf, dass die Außenseite des Körperteils
des Unversehrtheitsanzeigebandes mit nach außen gerichteten Vorsprüngen oder
anderen lokal verdickten Bereichen versehen ist, um die axiale Steifigkeit
des Körperteils
zu verbessern, während sich
dieses immer noch radial ausdehnen kann, wenn es während des
Aufbringens über
den Rückhalteflansch
an einem Behälter
gedrückt
wird. Solche nach außen
gerichteten Vorsprünge
sind in der am 3. Februar 1994 veröffentlichten internationalen
Veröffentlichung
WO 94/02371 gezeigt, aber in der vorliegenden Erfindung können die
lokal verdickten Bereiche an Stellen, die etwa 90 Grad von dem L-förmigen Schlitz
beabstandet sind, weggelassen werden. Durch das Weglassen der radialen
Rippensegmente angrenzend an die beiden Seiten des L-förmigen Schlitzes
wird ein starker, radial nach außen gerichteter Druck auf das
Unversehrtheitsanzeigeband an diesen 90°-Stellen erzeugt, wenn das Band
an dem Behälter
angebracht wird. Das Weglassen der lokal verdickten Bereiche an
diesen Stellen verbessert die nachgiebige Dehnung des Verschlusses
an diesen Stellen beim Anbringen an dem Behälter und vermeidet einen übermäßigen Druck
auf das Band unterhalb des L-förmigen
Schlitzes.
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Andere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung, den
Zeichnungen und Ansprüchen
deutlich werden.
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Kurze Beschreibungen der
Zeichnungen
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1 stellt
einen Aufriss des Unversehrtheitsanzeigeverschlusses aus Kunststoff
mit dem unverlierbaren Band der vorliegenden Erfindung von der Seite
dar;
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2 ist
eine diametrale Querschnittsansicht des Verschlusses zur Innenseite
des Verschlusses hin, dessen Außenseite
in 1 dargestellt ist;
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3 stellt
eine vergrößerte Ansicht
eines Teils des in 1 gezeigten
Verschlusses dar;
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4 ist
eine entlang der Schnittlinie IV-IV aus 2 genommene Ansicht des in 1 gezeigten Verschlusses;
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5 ist
eine entlang der Schnittlinie V-V aus 2 genommene
Ansicht des in 1 gezeigten
Verschlusses;
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6 ist
eine entlang der Schnittlinie VI-VI aus 2 genommene Ansicht des in 1 gezeigten Verschlusses;
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7 ist
eine entlang der Schnittlinie VII-VII aus 2 genommene Ansicht des in 1 gezeigten Verschlusses;
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8 ist
eine entlang der Schnittlinie VIII-VIII aus 6 genommene Ansicht des in 1 gezeigten Verschlusses;
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9 ist
eine entlang der Schnittlinie IX-IX aus 6 genommene Ansicht des in 1 gezeigten Verschlusses;
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10 ist
ein Aufriss des in 1 gezeigten Verschlusses
von der Seite, um 90 Grad um die vertikale Achse des Verschlusses
herum gedreht;
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11 ist
eine partielle Querschnittsansicht des Verschlusses aus 1 in vergrößertem Maßstab, wobei
der Verschluss in Beziehung zu dem Hals eines Behälters gezeigt
ist, wenn der Verschluss auf den Behälter aufgeschraubt wird;
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12 ist
eine partielle Querschnittsansicht, die den Verschluss aus 11 zeigt, wobei der Verschluss
abdichtend an dem Hals des Behälters
anliegt;
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13 ist
eine vertikale Schnittansicht durch einen Teil einer Gießform, die
zum Spritzgießen
von Verschlüssen
entsprechend der vorliegenden Erfindung genutzt wird, wobei der
die Rippe bildende Bereich in vergrößertem Maßstab gezeigt ist; und
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14 ist
ein Aufriss des in 1 gezeigten Verschlusses
von der Seite, wobei das Unversehrtheitsanzeigeband weitestgehend
von dem Rest des Verschlusses abgetrennt ist, aber immer noch an
diesem festhält.
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Detaillierte
Beschreibung der Ausführungsform
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Obgleich die vorliegende Erfindung
in verschiedenartigen Ausführungsformen
verkörpert
sein kann, zeigen die Zeichnungen und wird im Nachfolgenden eine
bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. Es sollte jedoch verstanden werden, dass
die vorliegende Beschreibung nicht beabsichtigt, die Erfindung auf
die speziell beschriebene Ausführungsform
zu begrenzen.
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Auf 1 Bezug
nehmend, umfasst der die Unversehrtheit anzeigende Kunststoffverschluss 10, auch
als Originalitätsverschluss
bezeichnet, ein unverlierbares Unversehrtheitsanzeigeband 11,
auch als Garantieband bezeichnet, das einen generell zylindrischen
Körperabschnitt 12 aufweist,
der über Brücken 13 an
einem Kappenteil 14 des Verschlusses 10 angebracht
ist. Der Kappenteil 14, die Brücken 13 und das Unversehrtheitsanzeigeband 11 können integral
durch Spritzguss aus geeignetem Material wie etwa Polyethylen oder
Polypropylen ausgebildet sein. Eine Brücke 13a ist nicht
zerbrechlich und die restlichen Brücken 13b und 13c sind
zerbrechlich. Der Kappenteil 14 umfasst eine kreisförmige Oberseite 15 und
eine nach unten reichende Ringwand 16. Die Innenseite der
Ringwand 16 ist mit Schraubwindungen versehen und dazu
angepasst, an Behältern
angebracht zu werden, die üblicherweise
aus Glas oder einem Kunststoffmaterial wie etwa PET hergestellt
sind und die einen Hals mit äußeren Schraubwindungen
aufweisen.
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Der allgemein zylindrische Körperabschnitt 12 des
Unversehrtheitsanzeigebandes 11 enthält einen L-förmigen Schlitz 17,
der in vergrößerter Ansicht in 3 gezeigt ist, welcher sich
radial vollständig durch
die Wand des Bandes 11 erstreckt. Der Schlitz 17 weist
einen vertikalen Abschnitt oder Schenkel 60 und einen horizontalen
Abschnitt oder Schenkel 61 auf. Unterhalb des horizontalen
Schenkels 61 befindet sich der Abschnitt 73 des
Körperabschnitts 12 des
Bandes 11 und unterhalb des äußeren Endes 62 des
horizontalen Schenkels 61 befindet sich ein radial verdünnter Bereich 63 des
Abschnitts 73. Das äußere Ende 62 des
horizontalen Schenkels 61 führt den Rest des Schlitzes,
wenn der Verschluss von dem Behälter
abgeschraubt wird. Lediglich als ein Beispiel kann die vertikale
Abmessung des Schlitzes 17 von der Unterseite des Schlitzes
in 2 bis hinauf zur
Höhe der
Unterseite der Brücken 13 bei
einem so genannten 28 mm Getränkeverschluss in der Größenordnung
von etwa 4,5 mm liegen, die horizontale Abmessung des Schlitzes 17 von
dem äußeren Ende 62 in 2 zu dem anderen, gegenüberliegenden
Ende des Schlitzes, kann in der Größenordnung von etwa 3 mm liegen;
die radiale Dicke des Abschnitts 73 kann sich von dem freien
Rand des Bandes aus von etwa 0,4 mm nach oben ändern, wobei die radiale Dicke
des Bereichs 63 dann geringer ist, und die vertikale Abmessung
des Bereichs 73 in 2 kann
etwa 1,4 mm betragen.
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Die Brücken 13, durch die
der Körperabschnitt 12 des
Bandes 11 an dem Kappenteil 14 angebracht ist,
weisen nicht alle die gleiche umfängliche Länge um den Umfang des Verschlusses
herum auf. Auf 2 Bezug
nehmend weist die verlängerte, nicht
zerbrechliche Brücke 13a eine
viel größere Länge in Umfangsrichtung
als alle anderen Brücken
auf, wobei die Brücke 13a beispielsweise
etwa 32 Grad um den Umfang des Verschlusses herum einnimmt. Bezug
nehmend auf die 2 und 3 liegen das äußere Ende 62 des
horizontalen Schenkels 61 des L-förmigen Schlitzes 17 und
der radial verdünnte
Bereich 63 des Abschnitts 73 unterhalb der Brücke 13a. Das äußere Ende 62 sollte,
falls es sich nicht unter die Brücke 13a erstreckt,
direkt angrenzend an die Brücke 13a liegen.
Das äußere Ende 62 kann
sich auch auf einem Teilstück
unterhalb der Brücke 13a erstrecken,
beispielsweise auf einem Drittel der Umfangslänge der Brücke 13a.
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Eine kürzere Brücke 13b ist an der
in Umfangsrichtung entgegengesetzten Seite des Schlitzes 17 von
der Brücke 13a aus
angeordnet, wobei die zerbrechliche Brücke 13b in Umfangsrichtung
wesentlich kürzer
als die Brücke 13a ist,
indem sie in Umfangsrichtung beispielsweise etwa 0,81 mm lang ist.
Drei weitere zerbrechliche Brücken 13b mit
der gleichen Umfangslänge
sind an anderen Stellen um den Umfang des Verschlusses herum angeordnet, wie
in 5 gezeigt ist. Die
vier Brücken 13b verhindern
wirksam, dass die schwächeren
Brücken 13c reißen, wenn
der Verschluss aus der Gießform
entfernt wird und an dem Behälter
angebracht wird. 16 andere zerbrechliche Brücken 13c mit noch
kürzerer Umfangslänge (beispielsweise
0,51 mm) als die der zerbrechlichen Brücken 13b sind um den
Rest des Verschlusses herum in etwa gleichen Abständen angeordnet.
Die Brücken 13a, 13b und 13c sind
in ihren radialen Abmessungen wesentlich dünner als die Ringwand und das
Band, und die Innenseite der Brücken
fluchtet jeweils mit den radialen Innenseiten der Ringwand und des
Bandes. Die nicht zerbrechliche Brücke 13a ist jedoch
radial dicker als die zerbrechlichen Brücken 13b und 13c und
kann zusätzlich
sogar noch stärker
radial verdickte Enden aufweisen (wie in 4 zu sehen ist), um ein Reißen zu verhindern.
Es kann wünschenswert
sein, dass die Brücke 13a von
dem Benutzer des Verschlusses nicht abgerissen werden kann, selbst
nachdem der Verschluss von dem Behälter entfernt ist, so dass
ein Benutzer nicht ein einzelnes Band in einen leeren, nachfolgend für das Recycling/die
Wiederverwertung vorgesehenen Behälter fallen lassen und darin
lassen kann; ansonsten ist mit dem Begriff "nicht zerbrechlich" in Verbindung mit der Brücke 13a gemeint,
dass die Brücke 13a nicht
zerreißt,
wenn der Verschluss von dem Behälter
entfernt wird. Die Brücken 13b weisen
eine radiale Dicke (beispielsweise 0,30 mm) auf, die geringer als
die der Brücke 13a (beispielsweise
0,50 mm, ausgenommen an den verdickten Enden) und größer als
die der Brücken 13c (beispielsweise
0,24 mm) ist.
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Wenn der Verschluss 10 von
dem Behälter, auf
den er geschraubt worden ist, entfernt wird, reißen die zerbrechlichen Brücken 13b und 13c.
Der L-förmige
Schlitz 17 in Verbindung mit dem radial verdünnten Bereich 63 des
Körperabschnitts 12 und
der verlängerten,
nicht zerbrechlichen Brücke 13a wirkt derart,
dass der Körperabschnitt 12 des
Bandes 11 nur in dem Bereich 63 zwischen der Unterseite
des Schlitzes 17 und der Unterseite des Verschlusses 10 reißt. Während des
Entfernungsvorgangs wird die verlängerte Brücke 13a und die Wand
des Bandes, die sich von dieser aus nach unten zu dem freien Rand
des Bandes erstreckt, in axialer Richtung nicht wesentlich deformiert.
Das Unversehrtheitsanzeigeband 11 wird an der Brücke 13a mit
dem Kappenteil 14 verbunden bleiben, wird aber ansonsten
von dem Kappenteil 14 abgetrennt, wie in 14 gezeigt ist. Die Bereiche 64 und 65,
die in 3 angrenzend
an den vertikalen Schenkel 60 bzw. den horizontalen Schenkel 61 des
Schlitzes 17 gezeigt sind, sind auch von dem Rest des Körperabschnitts 12 des
Bandes 11 aus zu dem Schlitz hin allmählich radial verdünnt und
stellen zusammen mit dem Radius 66 sicher, dass der Körperabschnitt 12 nur
in dem Bereich 63 reißt,
wenn der Verschluss 10 von seinem Behälter abgeschraubt wird. Dadurch,
dass diese gleiche Aufreißstelle
sichergestellt ist, kann der Verschluss 10 immer mit dem
gleichen niedrigen Drehmoment von dem Behälter entfernt werden.
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Wenden wir uns nun der Anbringung
des Verschlusses 10 an dem Behälter zu, so weist der Behälter 29 (von
welchem ein Teil in den 11 und 12 gezeigt ist) einen durchgängigen,
allgemein ringförmigen
Rückhalteflansch 30 unmittelbar
unterhalb des Schraubgewindes 31 des Behälters 29 auf,
so dass eine radial nach außen
gerichtete Lippe gebildet ist. Das Band 11 umfasst um seine
Innenseite herum eine Rippe 18, die derart bemessen und
gestaltet ist, dass sie eine sich nach innen erstreckende Lippe
bietet, die unter den Rückhalteflansch 30 des
Behälters 29 greift,
wenn der Behälter 29 vollständig mit
dem Verschluss 10 verschlossen ist.
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Die Rippe 18 besteht aus
einer Reihe von Rippensegmenten 19, die durch kurze Unterbrechungen 20 getrennt
sind, wie in den 2, 5 und 6 gezeigt ist, wobei die Rippensegmente 19 allgemein
im gleichen Abstand angeordnet sind (bis auf den Bereich des L-förmigen Schlitzes 17),
den größten Teil des
Umfangs des Bandes bilden und derart zusammenwirken, als wäre die Rippe 18 zum
großen
Teil durchgängig.
Die Unterbrechungen 20 bieten eine Flexibilität des Bandes
in Umfangsrichtung und ermöglichen,
dass die Rippe 18 ohne eine Beanspruchung, die ausreichen
würde,
um die zerbrechlichen Brücken
zu zerreißen, über den
Rückhalteflansch 30 tritt.
Aus 2 wird man jedoch
erkennen, dass die Rippensegmente 19 an gegenüberliegenden
Seiten des Schlitzes 17 fehlen, so dass Umfangsbereiche 67, 68 mit
besserer Dehnung in Umfangsrichtung gegeben sind, wenn der Verschluss 10 aus
seiner Gießform
entfernt wird, und ebenso, wenn der Verschluss 10 auf den
Behälter 29 geschraubt
wird.
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Bezug nehmend auf die 8 und 9 weist die Rippe 18 eine Oberseite 21 auf,
die dem Oberseitenabschnitt 15 zugewandt ist, sowie eine
Unterseite 22, die von diesem abgewandt ist. Die Oberseite 21 umfasst
radial außen
eine kegelstumpfförmige
Oberfläche 23 und
radial innen eine ringförmige
Oberfläche 24.
Die ringförmige
Oberfläche 24 liegt
in einer zur Längsachse
des Verschlusses 10 senkrechten Ebene, während die
kegelstumpfförmige
Oberfläche 23 nach
innen und nach unten, von dem Oberseitenabschnitt 15 weg,
geneigt ist und einen Winkel von etwa 20 Grad mit der zur Längsachse
des Verschlusses senkrechten Ebene bildet. Die äußere, kegelstumpfförmige Oberfläche 23 und
die innere, ringförmige
Oberfläche 24 nehmen
jeweils etwa die Hälfte der
radialen Breite der Oberseite der Rippe 18 ein. Im Gebrauch
ist die ringförmige
Oberfläche 24 diejenige,
die unter den Flansch 30 an dem Hals des Behälters 29 greift,
an welchem der Verschluss 10 angebracht ist. Das Vorhandensein
der kegelstumpfförmigen
Oberfläche 23 hilft
bei der Formung des Verschlusses 10, indem sie die Produktion
von Verschlüssen
mit deformierten Rippen 18 verhindert oder zumindest wesentlich
reduziert. Sie stellt außerdem
die Festigkeit der Rippe 18 sicher und verhindert dadurch
eine Verformung der Rippe 18, wenn diese über den
Rückhalteflansch 30 gedrückt wird,
wenn der Verschluss 10 auf den Behälter 29 aufgeschraubt wird.
Die Rippe 18 ist ausreichend stabil, so dass sie von sich
aus den Kräften
widerstehen kann, die auf diese während des Aufbringens auf den
Behälter 29 wirken,
und verhindert außerdem
ein Entfernen der Kappe 14, entweder auf Grund der normalen
Entfernung der Kappe 14 oder auf Grund eines unberechtigten
Aufbruchs des Behälters 29,
ohne dass die zerbrechlichen Brücken 13b und 13c reißen. Es
ist festgestellt worden, dass es sich nicht nachteilig auswirkt,
dass sich die ringförmige
Oberfläche 24 nicht über die
volle Breite der Oberseite 21 der Rippe 18 hin
erstreckt.
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Unter der Rippe 18 und immer
noch an der Innenseite des Körperabschnitts 12 des
Bandes 11 befindet sich, wie insbesondere in den 2, 8 und 9 gezeigt
ist, eine Anordnung aus mehreren sich nach innen erstreckenden Vorsprüngen 25 und 28, die
jeweils eine lange Achse aufweisen, welche allgemein mit der Längsachse
des Verschlusses 10 ausgerichtet ist. Die Vorsprünge 25 und 28 erstrecken sich
von der Innenseite des Körperabschnitts 12 aus radial
genügend
weit nach innen, um während
des Anbringens des Verschlusses 10 an dem Behälter 29 in
Kontakt mit dem Rückhalteflansch 30 zu
kommen und um, sobald der Behälter
verkappt ist, nahe an der Halsaußenseite des Behälters 29 zu
liegen. Jeder zweite sich nach innen erstreckende Vorsprung 28 ist im
Abstand unter der Unterbrechung 20 in der im Wesentlichen
durchgängigen
Rippe 18 angeordnet und ist nicht mit der Rippe 18 verbunden.
Alle verbleibenden sich nach innen erstreckenden Vorsprünge 25 sind
an einem Ende mit der Mitte eines Rippenabschnitts 19 verbunden.
Man wird erkennen, dass die Vorsprünge 25 und 28 außerdem an
gegenüberliegenden
Seiten des Schlitzes 17 fehlen, und zwar ebenfalls, um
Bereiche 69, 70 mit besserer Dehnung in Umfangsrichtung
bereitzustellen, wenn der Verschluss 10 aus seiner Gießform entfernt
wird und auch, wenn der Verschluss auf den Behälter 29 aufgeschraubt
wird.
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Die radial innen liegende freie Kante
jedes Rippensegments 19 ragt deutlich über die innerste Ausdehnung
der Vorsprünge 25 und 28 hinaus
und muss robust genug sein, um während
des Anbringens des Verschlusses 10 an dem Behälter 29 selbsthaltend
zu sein und zu verhindern, dass das Band 11 über den
Rückhalteflansch 30 nach
oben rutscht.
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Die Vorsprünge 25 und 28 verhindern,
dass jemand ein Gerät
wie etwa eine Messerklinge an dem Körperabschnitt 12 des
Bandes 11 radial nach innen einführt und das Gerät allmählich in
Umfangsrichtung um das Band 11 herum bewegt, und zwar in
der Bemühung,
die Rippe 18 allmählich
nach oben über
den zu ihr passenden Flansch 30 an dem Behälter 29 zu drücken.
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Entlang der Außenseite des Bandes 11 befinden
sich eine Reihe von Verstärkungen
oder Verdickungen 26. Jede Verdickung 26 erstreckt
sich von einem Bereich angrenzend an die Höhe der Rippe 18 zu
einem Bereich an dem freien Ende des Bandes 11. Die Verdickungen 26 verstärken in
Verbindung mit den sich nach innen erstreckenden Vorsprüngen 25 und 28 das
Band 11 und verbessern somit die vertikale Steifigkeit
des Bandes 11, während
eine ausreichende horizontale oder radiale Flexibilität erhalten bleibt.
Dies macht es auch möglich,
eine ausreichende axiale Kraft auf das freie Ende des Verschlusses 10 auszuüben, um
den Verschluss 10 mit Erfolg von einem Kernteil einer bei
dessen Produktion verwendeten Gießform abzustoßen.
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Die Außenflächen der Verdickungen 26 stellen
im Wesentlichen flache Felder 27 dar, die radial knapp
außerhalb
der radialen Ausdehnung des restlichen Verschlusses 10 liegen,
so dass an den Feldern mechanisch angegriffen werden kann oder diese
anderweitig zusammengedrückt
werden können, ohne
notwendigerweise die Ringwand zusammenzudrücken. Aus den 5, 6, 7 und 10 wird man erkennen, dass die Verstärkungen
oder Verdickungen 26 in dem länglichen Bereich 73 unterhalb
des L-förmigen Schlitzes
fehlen und an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen 71, 72 um
den Umfang des Verschlusses herum fehlen, wobei die Stellen 71, 72 jeweils
eine viertel Umdrehung von dem Schlitz 17 entfernt liegen.
Die nicht verstärkten
Stellen 71, 72 bieten Bereiche mit besserer Dehnung
in Umfangsrichtung, wenn der Verschluss 10 auf den Behälter 29 geschraubt
wird.
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Bezug nehmend auf die 11 und 12 ist der Verschluss 10 mit
einer Dichtungsanordnung ausgebildet, die verschiedene bekannte
Formen annehmen kann. Wie vorliegend offenbar ist, umfasst die Dichtungsanordnung
eine konzentrische ringförmige
Rippe 32, die sich von der Unterseite des Oberseitenabschnitts 15 des
Kappenteils 14 aus erstreckt. Die ringförmige Dichtungsrippe 32 umfasst
einen ersten oder Basisabschnitt 33, der sich von dem Oberseitenabschnitt 15 in
etwa parallel zu der Ringwand 16 nach unten erstreckt,
wobei ein zweiter Abschnitt 34 vor der Anlage an dem Hals
des Behälters 29 schräg nach innen
und von der Ringwand 16 weg steht. Der zweite Abschnitt 34 weist
eine an seinem Ende angeordnete, nach oben stehende ringförmige Kante 80 auf.
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Der zweite Abschnitt 34 der
Rippe 32 berührt das
Ende 35 des Behälters 29,
wenn der Verschluss 10 auf den Behälter 29 aufgeschraubt
wird, und es wird bewirkt, dass der zweite Abschnitt 34 gegen
die Oberfläche
des ersten Abschnitts 33 nach oben klappt. Somit wird eine
durchgängige
gasdichte Abdichtung zwischen dem Verschluss 10 und dem
Behälter 29 gebildet,
die sich an der Seitenwand 36 des Behälters 29 nach oben
bis zum Ende 35 des Behälters 29 erstreckt.
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Wenn der Verschluss 10 auf
den Hals des Behälters 29 aufgeschraubt
wird, wird der zweite Abschnitt 34 der Dichtungsrippe 32 dadurch,
dass er zur Oberseite 15 hin abgebogen wird, verformt.
Die Verformung setzt sich fort und es kommt, wie in 12 gezeigt ist, zum Kontakt zwischen
dem zweiten Abschnitt 34, dessen Kante 80 und
einem inneren ringförmigen
Rücken 37 an
der Innenseite der Oberseite 15.
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Sobald der zweite Abschnitt 34 in
Kontakt mit dem Oberseitenabschnitt 15 gekommen ist, wird
eine weitere Bewegung zum Aufbringen des Verschlusses 10 den
berührten
Teil des zweiten Abschnitts 34 zwischen dem Behälterende 35 und
dem Oberseitenabschnitt 15 zusammendrücken und klemmen. Bei fortgesetzter
Bewegung zur Aufbringung des Verschlusses 10 wird der freie
Rand der Rippe 32 tendenziell zwischen dem Behälter 29 und
dem Oberseitenabschnitt 15 eingequetscht und der erste
Abschnitt 33 der ringförmigen
Rippe 32 dicht an das Behälterende 35 herangezogen,
so dass eine echte Abdichtung um die gebogene Randoberfläche des
Behälters 29 herum,
die sich von der ringförmigen
Oberfläche 35 am äußersten
Ende desselben an der Seitenwand 36 nach unten erstreckt,
erzeugt wird.
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Wenn der Verschluss 10 auf
den Hals des Behälters 29 aufgeschraubt
wird, greift außerdem das
Schraubgewinde 31 in das Gewinde 39 an der Innenseite
der Ringwand 16 ein. Während
der Verschluss 10 an dem Hals des Behälters 29 nach unten bewegt
wird, bilden die zerbrechlichen Brücken 13b und 13c eine
ringförmige
Schwachstelle, welche gestattet, dass sich die Rippe 18 über dem
Rückhalteflansch 30 des
Behälters 29 diametral
dehnt.
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In der vorliegenden Ausführungsform
ist die Achse jeder zerbrechlichen Brücke 13b und 13c derart
geneigt, dass im seitlichen Aufriss betrachtet das obere Ende jeder
Brücke 13b und 13c schräg links
in Bezug auf deren unteres Ende liegt. Die Brücken 13b und 13c biegen
sich daher ab, wenn der Verschluss 10 im Uhrzeigersinn
auf den Behälter 29 geschraubt wird.
Während
sich die Rippe 18 über
dem Flansch 30 dehnt, haben der untere Rand 42 der
Ringwand 16 und der obere Rand 41 des Bandes 11 Platz,
sich aufeinander zu zu biegen, während
sich die Brücken 13b und 13c immer
noch zwischen diesen befinden. Dadurch wird das Band 11 stabilisiert
und die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass die Brücken 13b und 13c während des
Aufbringens reißen.
Wenn der Verschluss abgeschraubt wird, werden die Brücken 13b und 13c gerade
gerichtet, wobei sich die Kräfte
derart konzentrieren, dass die Brücken 13b und 13c reißen.
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Während
der zuvor beschriebenen Dehnung der Rippen 18 über dem
Flansch 30 (sowie wenn der Verschluss 10 aus der
Gießform
entfernt wird) ermöglichen
die Bereiche 67, 68, 69, 70 und 73,
dass sich die Wandung des Körperabschnitts 12 in
diesen Bereichen in Umfangsrichtung dehnt, insbesondere in dem länglichen
Bereich 73. Diese Dehnung in diesen Bereichen hilft zu
verhindern, dass die zerbrechlichen Brücken 13b und 13c während des
Anbringens des Verschlusses 10 an dem Behälter 29 reißen.
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Sobald die Rippe 18 über den
Flansch 30 getreten ist und unter diesen greift, kehren
die zerbrechlichen Brücken 13 in
ihre entspannte Ausrichtung zurück
(12). Wenn der Verschluss 10 von
dem Hals des Behälters 29 abgeschraubt
zu werden beginnt, hält
die Rippe 18 das Band 11 unter dem Flansch 30 zurück. Wenn
der Verschluss 10 weiter abgeschraubt wird, werden die
Brücken 13b und 13c gerade
gerichtet, was dazu dient, die Kräfte, welche in der Tendenz
zum Reißen
der Brücken 13b und 13c führen, an
den Anbringungsstellen der jeweiligen Brücke 13b und 13c an
dem Band 11 und an der Ringwand 16 zu konzentrieren.
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Wie am besten in 2 zu sehen ist, befindet sich an der
Innenseite der Ringwand 16 ein Gewinde, das aus einer Mehrzahl
von Gewindesegmenten 51 besteht, die in beabstandeter Anordnung
entlang der Verschraubungslinie angeordnet sind. Jedes Gewindesegment,
ausgenommen das erste Segment 52, ist an jedem Ende durch
eine ebene Fläche 53 begrenzt.
Alle ebenen Flächen 53 sind
zur Längsachse
des Verschlusses 10 derart geneigt, dass sie von der Oberseite 15 abgewandt
sind.
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Das erste Gewindesegment 52 ist
an seinem hinteren Rand mit einer ebenen Fläche 53 ausgebildet,
an seinem vorderen Rand ist es jedoch mit einer Spitze 54 ausgebildet,
um das Zusammenpassen des Gewindes an dem Verschluss 10 mit
dem entsprechenden Gewinde an dem Hals des Behälters 29 zu unterstützen.
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Die Gewindesegmente 51 in
jeder Windung des Gewindes sind ebenso wie die Zwischenräume zwischen
diesen ausgerichtet. In den ausgerichteten Zwischenräumen zwischen benachbarten
Gewindesegmenten 51 ist an der Innenseite der Ringwand 16 jeweils
eine Nut 43 ausgebildet. Die Nut 43 dient dazu,
den Abzug von Gas aus einem Behälter
mit kohlensäurehaltigem
Getränk
zu unterstützen,
wenn der Verschluss 10 abgeschraubt wird. Die ausgerichteten Nuten
zwischen benachbarten Gewindesegmenten können mit den Nuten zwischen
den Rippensegmenten ausgerichtet sein.
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Die Endflächen aller Rippensegmente 19 sind
jeweils angewinkelt, wie in Bezug auf die Gewindesegmente beschrieben
worden ist. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit dafür reduziert,
dass die Enden der Rippensegmente 19 beschädigt werden, wenn
der Verschluss 10 aus einer Gießform ausgestoßen wird.
Die ebenen Endflächen,
sowohl der Gewinde- als auch der Rippensegmente, liegen außerdem schräg zu einer
fiktiven radialen Ebene, die sich von der Achse des Verschlusses
aus zum Ende des jeweiligen Segments erstreckt, so dass die Enden
zu der Ringwand des Verschlusses um einen eingeschlossenen Winkel
geneigt sind, der geringer als der Winkel ist, den die jeweilige
fiktive Ebene mit der Ringwand einschließt.
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Der Verschluss 10 wird auf
einem Formkern geformt, der unter anderem die Innenseite der Ringwand 16,
die Gewindesegmente 51 und die Nuten 43 definiert.
Es ist festgestellt worden, dass durch Ausbildung der Gewindesegmente 51 mit
ebenen Flächen 53 eine
Beschädigung
der Gewindesegmente 51 beim Abstoßen des Verschlusses 10 von
dem Formkern im Vergleich dazu, als wenn alle Gewindesegmente mit
einem spitzen Ende ähnlich
der Spitze 54 ausgebildet wären, deutlich reduziert wird.
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13 stellt
jenen Teil einer Gießform 44 dar,
der genutzt wird, um die Rippensegmente 19 zu formen. Es
ist zu sehen, dass die Gießform
eine Aussparung 45 bestimmt, die in der Querschnittsform
der gewünschten
Neigung der Rippensegmente 19 entspricht und in eine äußere erste
Fläche
47 und
eine innere zweite Fläche
des Bandes 11 unterteilt ist. Die erste Fläche 47 ist
zu einer zur Achse der Gießform senkrechten
Ebene in einem Winkel von 20° geneigt. Die
zweite Oberfläche 48 liegt
in der senkrecht zur Achse der Gießform liegenden Ebene.
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Fachleute auf dem Gebiet werden erkennen, dass
zahlreiche Varianten und/oder Modifikationen an der Erfindung, wie
sie in der speziellen Ausführungsform
gezeigt ist, vorgenommen werden können, ohne von dem Schutzumfang
der Erfindung abzuweichen. Lediglich beispielshalber kann ein zweiter
entsprechender L-förmiger
Schlitz in etwa diametral gegenüberliegend
dem ersten L-förmigen
Schlitz derart angeordnet werden, dass das Unversehrtheitsanzeigeband
in zwei hängenbleibende Bandabschnitte
zerreißen
wird, die von dem Verschluss gehalten werden. Die vorliegenden Ausführungsformen
sind daher in jeglicher Hinsicht als veranschaulichend und nicht
als einschränkend
zu betrachten.