DE695978C - Vorrichtung zum Vorfuehren von Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Vorfuehren von Stoffen

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DE695978C
DE695978C DE1938B0188697 DEB0188697D DE695978C DE 695978 C DE695978 C DE 695978C DE 1938B0188697 DE1938B0188697 DE 1938B0188697 DE B0188697 D DEB0188697 D DE B0188697D DE 695978 C DE695978 C DE 695978C
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Germany
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DE1938B0188697
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Brenninkmeyer C & A
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Brenninkmeyer C & A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F7/00Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
    • A47F7/16Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials
    • A47F7/18Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials for clothing materials

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vorführen von Stoffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Vorführen von Stoffen, z. B. W ollwattierungseinlagen für Kleidungsstücke, wie Mäntel, Jacketts u. dgl. Die Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen einer Drehbewegung und einer auf- und abwärts gerichteten Bewegung auszusetzenden Träger für den Knüllbeanspruchungen zu unterwerfenden und vorzuführenden Stoff, wobei dieser Träger gleichzeitig ein den vorzuführenden Stoff aufweisendes Schaustück in Bewegung setzt.
  • Dadurch, daß der- vorzuführende Stoff, also z. B..eine Wollwattierungseinlage, am genannten Träger befestigt eine Drehbewegung und eine auf- und abwärts, gerichtete Bewegung ausführen muß, wird dieser vorzuführende Stoff gezwungen, sich auf die Unterlage der Vorrichtung in gaawindeartig hintereinanderfolgenden Falten zusammenzuknüllen. Sobald sich dann der Träger wieder aufwärts bewegt, hat der vorzuführende Stoff die Möglichkeit, frei herabzuhängen, und der Beschauer ist in der Lage, zu beurteilen, ob diese Knüllbewegongen für den vorzufehrenden Stoff irgendwelche Spuren der oft sich wiederholenden Knüllbeanspruchungen hinterlassen.
  • Da nun der Träger gleichzeitig-ein Schaustück in Bewegung setzt, welches den vorzuführenden Stoff ebenfalls aufweist, sio, ist dem Beschauer zwangsläufig die überlegung vermittelt, daß der Stoff, der schadlos häufigen Knüllbeanspruchungen unterworfen werden kann, für den Benutzer des Schaustückes, nämlich des Jacketts oder des Mantels, besonders vorteilhaft sein muß.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung stellt demnach einen besonders geeigneten Blickfang dar. Es handelt sich um eine Einrichtung, die einerseits eine Werkstoffprüfvorrichtung darstellt, anderseits aber auch, durch die vorgenommenen Bewegungen einerseits des vorzuführenden Stoffes, anderseits des Schaustückeas dem Beschauer den; Stoff sowohl als auch das Schaustück selbst von allen Seiten sichtbar macht.
  • Besonders vorteilhaft ist es, dafür zu sorgen, daß der vorzuführende Stoff am Träger so befestigt ist, daß dieser Stoff bei Erreichung der oberen Endstellung des Trägers im Abstand von dem Untergestell frei herabhängt. Würde der Stoff bei der obersten Stellung des Trägers sich im gespannten Zustand befinden, dann wäre kein klares Urteil darüber möglich, ob nicht tatsächlich doch durch die Knüllbeanspruchungen Spuren derselben im Stoff verbleiben. Wenn aber, wie nach der Erfindung vorgeschlagen, der Stoff abwechselnd zusammengedrückt und frei entspannt dem Beschauer vorgeführt ist, so ist ein sicheres Urteil darüber möglich, ob der Stoff trotz dieser Beanspruchungen völlig glatt bleibt oder nicht.
  • Es sind bereits Vorrichtungen bekannt,.-d-.,2'#9 dazu dienen sollen, dem Kunden die Gute' eines Bekleidungsstückes nachzuweisen durch abwechselndes Knüllen und Strecken dieses Bekleidungsstückes. Hierbei wird das Bekleidungsstück, und zwar ein Hut, durch eine Auf- und Abwärtsbewegung des Trägers der Vorrichtung zusammengedrückt und wieder auseinandergespannt. Das Bekleidungsstück selbst wird hierbei nicht einer Drehbewegung unterworfen, so daß man nicht in der Lage ist, den Hut von allen Seiten zu betrachten.
  • Es ist ferner eine Vorrichtung bekannt, um ein Bekleidungsstück, welches an einem Träger befestigt ist; durch eine Drehbewegung des Trägers dem Beschauer von allen Seiten zu zeigen und gleichzeitig, um die Schauwirkung zu erhöhen, mittels einer auf- und abwärts gerichteten Bewegung des Trägers dem Schaustück eine entsprechende zusätzliche Bewegung zu geben.
  • Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen hat die Einrichtung nach der Erfindung den Vorteil; daß nicht nur das fertigeBekleidungsstück dem Beschauer von allen Seiten vorgeführt wird, sondern daß außerdem gleichzeitig der bei dem Schaustück verwendete Stoff häufig sich wiederholenden Knüllbeanspru chüngen unterworfen wird. Es wird also die Brauchbarkeit des Stoffes dem Kunden praktisch vor Augen geführt, und darüber hinaus wird dem Kunden gezeigt; für welche Zwecke dieser Stoff Verwendung finden soll.
  • Auf der Zeichnung ist im teilweisen Längsschnitt dieVorführungseinrichtung mitKnüllap2arat dargestellt.
  • Auf der Achse i ist ein Einspannring 2 am Träger 2a vorgesehen, der mittels der Verschraubung 3 geschlossen werden kann und mit dessen Hilfe der vorzuführende Stoff q. an seiner Oberkante eingeklemmt wird: Oberhalb des Einspannringes 2 ist auf einem Gestell 5 eine Büste 6 vorgesehen; auf die ein Herrenjackett7 übergezogen ist. Dieses Jackett ist nur teilweise fertig verarbeitet und läßt die Wollwattierung 8 erkennen, die aus dem gleichen Stoff gemacht wird wie das am: Einspannring 2 eingespannte Stoffmuster d..
  • Wie die eingezeichneten Pfeile erkennen lassen, hat die Achse i sowohl eine Auf- und Abwärtsbewegung als auch eine Drehbewegung, und zwar abwechselnd eine Links- und Rechtsdrehbewegung durchzuführen.
  • Zum Herbeiführen dieser Drehbewegung ist in dem Sockel 9 der Vorrichtung ein Motor io mit einem Untersetzungsgetriebe r i vorgesehen. Über einen Kettentrieb 12, 13, 14 wird die Achse 15 in Drehbewegungen versetzt: Auf der Achse 15 ist ein Hebel 16 verkeilt, der über eine am Ende der Achse i -befestigte Gelenkstange i7 dafür sorgt, daß ;die Achsei eine Abwärts- und Aufwärtsewegung durchführen müß. Das Maß der Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Achse i entspricht der doppelten Größe des Hebels 16.
  • Von dei Achse 15 wird über einen Kettentrieb 18, i9, 2o die Achse2i in Umdrehung versetzt, die mit einem Hebel 2z verkeilt ist. Der Hebel 22 greift mit einem Stift 23 in eine Längslochführung 24. eines im Bolzen 25 schwenkbar gelagerten doppelarmigen Hebels 26 ein, der an seinem oberen Ende wiederum mit einer Längslochführung 27 versehen ist. In die Längslochführung 27 greift ein Stift 28 an .einer Zahnstange 29 ein. Die Zahnstange 29 greift in ein Ritzel 3o auf der Achse i ein.. Das Ritzel 30 ist mit einem Keil 31 in ;einer Längsnut 3 2 geführt.
  • Während also über das Hebelgestänge 16,17 die Achse i zu einer Auf- und Abwärtsbewegung gezwungen wird, wird -gleichzeitig durch das Hebelgestänge 22 bis 27 über die Zahnstange 29 und das Ritzel 3o durch die hin und her gehende Bewegung der Zahnstange 29 eine Links- und Rechtsdrehung der Achse i bewirkt. Die Längsnut 32 ist dazu bestimmt, daß trotz der Links- und Rechtsdrehung der Achse i diese gleichzeitig auch eine Auf- und Abwärtsbewegung durchführen kann.
  • Wie aus der Zeichnung weiterhin hervorgeht, ist ein Gegengewicht 33 vorgesehen, welches an einem Seil 34 über Rollen 35 und 36 an, einer Lasche 37 am unteren Ende der Achse i befestigt ist.
  • Durch das Gegengewicht 33 wird das mittels der Achse i anzuhebende Gewicht- ausgeglichen, so daß eine kleinere Kraftquelle für den Betrieb der Vorrichtung ausreicht.
  • Auf der Zeichnung ist-die Büste selbst kurz vor ihrer obersten Lagedargestellt. Sobald der Hebel 16 sich weiter im Uhrzeigersinne dreht, geht die Achse i abwärts. Gleichzeitig wird die Zahnstange a9 nach rechts bewegt, so daß auch die Achse i gleichzeitg über das Ritzel 3o eine Drehbewegung nach links ausführt. Die Wollwattierung d. trifft demnach auf die Unterfläche 38 des Sockels, 9 auf und wird, in eine Form zusammengeknüllt, so daß sich gewindeartig hintereinanderfolgende. Falten in dem zusammengeknüllten Stoff ergeben. Geht dann die Büste 6 mit dem Einspannring 2 wieder aufwärts; so soll nachgewiesen werden, daß das Stoffmuster q. wieder völlig geglättet vom Einspannring 2 frei herabhängt; ohne Kniffe ,oder Faltenbildungen noch aufzuweisen. Während also der Beschauer den Verlauf der Knüllvorgänge beobachten kann, hebt und dreht sich gleichzeitig das Jackett 7 auf der Büste 6, so daß der Beschauer auch in die Lage versetzt wird, den verarbeiteten Stoff 8 von allen Seiten zu betrachten.

Claims (2)

  1. PATENTANspRÜciir: z. Vorrichtung zum Vorführen von Stoffen, z. B. Wollwattierungseinlagen für Kleidungsstücke, wie Mäntel, Jacketts u. dgl., gekennzeichnet durch einen einer Drehbewegung und einer auf- und abwärts, gerichteten Bewegung auszusetzendenTräger (2a) für den Knüllbeanspruchungen zu unterwerfenden und vorzuführenden Stoff (q.), wobei dieser Träger (2a) gleichzeitig ein den vorzuführenden Stoff aufweisendes Schaustück (7) in Bewegung setzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzuführende, am Träger (2a) Stoff (q.) bei Erreichung der oberen Endstellung des Trägers im Abstand von dem Untergestell (9, 38) frei herabhängt.
DE1938B0188697 1938-12-14 1938-12-14 Vorrichtung zum Vorfuehren von Stoffen Expired DE695978C (de)

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DE (1) DE695978C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3044187A (en) * 1959-03-13 1962-07-17 Jr Thomas C Nicholls Display device
US3313044A (en) * 1964-11-09 1967-04-11 Marvin Glass & Associates Design kit
US4260161A (en) * 1978-05-11 1981-04-07 Sound-Source International Arrangement for vibrationless coupling of a phonograph record with the turntable of a phonograph

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3313044A (en) * 1964-11-09 1967-04-11 Marvin Glass & Associates Design kit
US4260161A (en) * 1978-05-11 1981-04-07 Sound-Source International Arrangement for vibrationless coupling of a phonograph record with the turntable of a phonograph

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