DE695583C - Tintenleiter für füllfederhalter - Google Patents

Tintenleiter für füllfederhalter

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DE695583C
DE695583C DE1935A0075554 DEA0075554A DE695583C DE 695583 C DE695583 C DE 695583C DE 1935A0075554 DE1935A0075554 DE 1935A0075554 DE A0075554 A DEA0075554 A DE A0075554A DE 695583 C DE695583 C DE 695583C
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Germany
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Expired
Application number
DE1935A0075554
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English (en)
Inventor
Hermann Bendel
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Siemens and Halske AG
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Siemens and Halske AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K1/00Nibs; Writing-points
    • B43K1/003Capillary nibs

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. AUGUST 1940
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 70 b GRUPPE 4
^75554 Xfrob
Walter Anweiler in Berlin Tintenleiter für Füllfederhalter
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1935 ab Patenterteilung bekanntgemacht am I.August 1940
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tintenleiter für Füllfederhalter mit längs verlaufenden Ausgleichskammern für den Tintenüberschuß. Solche Kammern müssen, wenn sie wirksam sein sollen, in dem aus dem Halter herausragenden Teil des Tintenleiters angeordnet sein in einem Teil, der zur Anlegung von Ausgleichskammern seiner beschränkten Größe wegen nur bis zu einem gewissen Grade ausgenutzt werden kann.
Allgemein bekannt sind die längs verlaufenden Aussparungen, die unterhalb der Feder zu beiden Seiten des Luft- und Tintenkanals sich befinden. Sie liegen in der der Feder zugewandten, bisher meistens allein aus dem Halterschaft hervorstehenden oberen Zylinderhälfte des zylindrischen Tintenleiters und sind oben und an den Außenseiten fast vollkommen von der Feder überdeckt. Die Tintenaufnahmefähigkeit dieser Seitenkammern reicht jedoch bei weitem nicht aus. Es wurde daher schon vorgeschlagen, auch in die von der Feder abgewandte untere Zylinderhälfte des Tintenleiters zusätzliche, an ihrem Boden geschlossene Längskammern von der Unterseite her einzufräsen und sie an der Spitze des Tintenleiters mit der Tintenzuleitung zu verbinden. Da solche Kammern aber von der Tintenführung weit abliegen und nur an einer oder auch einigen Stellen mit ihr verbunden sind, kann es leicht vorkommen, daß sie austrocknen und sich nicht mehr füllen.
Zweck der Erfindung ist es nun, für sämtliche innerhalb des Tintenteiterquerschnittes angeordnete Längskammern ein stets zuverlässiges Aufnehmen und Abgeben der Überschußtinte zu gewährleisten. Erfindungsgemäß ist das dadurch erreicht, daß die im Innern der Federwölbung liegenden, zu beiden Seiten des Luft- und Tintenkanals längs verlaufenden Ausgleichskammern durch sich daran unmittelbar nach unten anschließende, in die untere Zylinderhälfte des Tintenleiters eingefräste taschenartige Aussparungen vergrößert sind und die oberen Kanten der seitlichen Außenwände durch die Feder überfaßt sind. Diese Kammernanordnung unterscheidet sich von dem Bekannten insofern vorteilhaft, als durch die in der unteren Zylinderhälfte angeordneten Längskammern, die in der Schreib- stellung des Halters die tiefste Lage einnehmen und somit für die Aufnahme des Tintenüberschusses ganz besonders geeignet isind, eine günstige Raumvergrößerung geschaffen ist. Außerdem hat der außenliegende Kammerboden, der die seitlichen Kammerwände an der bogenförmig nach der Federspitze zu verlaufenden, tiefliegenden Unterseite des Leiterkörpers fest miteinander verbindet, noch den Vorteil, daß er trotz der großen Kammerräume die Überschußtinte sicher festhält. Die Kammern stehen mindestens hinten, nach dem Halter zu, mit der Außenluft in Verbindung und sind weit genug", damit sie den auf-

Claims (1)

  1. 695
    genommenen Tintenüberschuß beim Schreiben an die Feder abgeben können.
    Bei dieser Ausbildung der Ausgleichskammem liegen die aus dem Halterschaft hervorstehenden seitlichen äußeren Kammerwände nicht wie bei ähnlichen bereits bekannten Seitenkammern größtenteils innerhalb der Federwölbung, wo sie überflüssig sind, sondern in der Hauptsache außerhalb der Federwölbung an einer Stelle, an der sie für die unteren Längskammern von größtem Nutzen sind.
    Am einfachsten ist es, die Kammern zusam-,men von der Oberseite her bis zur Spitze des Tintenleiters einzufräsen, wobei die Kammer-' wand auf der Unterseite mehr oder weniger stehengelassen werden kann. Bleibt auf der Unterseite die Kammerwand stehen, so sind die Ausgleichskammern bis auf die höher ge-
    ao legenen Luftöffnungen fast vollständig· abgeschlossen.
    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
    a.s Abb. ι eine Seitenansicht des Tintenleiters mit · Feder,
    Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1,
    Abb. 3 einen Querschnitt durch den Tintenleiter mit Feder nach der Linie C-D der Abb. i,
    Abb. 4 eine Seitenansicht des Tintenleiters mit geringen Abänderungen und Abb. 5 einen Querschnitt nach der Linie E-F der Abb. 4.
    In den Abb. 1 bis 5 ist der Tintenleiter mit ι, der Halter mit 2 und die Feder mit 3 bezeichnet. Der Luftkanal 4 mit den in seinen Boden eingeschnittenen Tintenzuführungsrin-
    40. nen 5 befindet sich unter der Feder in der Mitte des Tintenleiters. An beiden Seiten des Luftkanals sind die bekannten Seitenkammern 6 in der der Feder zugewandten Zylinderhälfte 11 angeordnet. Die Längskammern 8 sind von der Federseite her durch den Boden der Seitenkammern 6 hindurch tief in die von der Feder abgewandte Zylinderhälfte 1 ο des Tintenleiters parallel zur Symmetrieebene eingefräst und auf den Außenseiten durch die
    .50 bei der Ausfräsung stehengelassenen Kammerwände 9 vollständig abgedeckt. Sie reichen bis zur Spitze des Tintenleiters und bilden somit zugleich auch die Kammern an der Stirnseite, wo sie durch den Kammerboden 14 nach außen abgeschlossen sind. Bei dem Tin-
    Hierzu 1 Blatt tenleiter nach den Abb. 4 und 5 sind die Längskammern 8" nach der Oberseite zu derart verbreitert, daß sie vollständig in die Seitemtammern 6 übergehen. Die oberen Kanten 1.3 der Außenwände 9 bzw. g" sind bei diesen Ausführungsbeispielen nur zu einem kleinen Teil durch die Feder 3 überfaßt. Sämtliche Längskammern sind hinten, nach dem Halter zu, durch weite, Luft durchlassende Öffnungen 7 mit der Außenluft verbunden.
    Die Luftöffnungen 7 können auch noch auf irgendeine andere Art und Weise, als'auf der Zeichnung dargestellt ist, in den Tintenleiter gefräst oder gebohrt werden. Mehrere solche quer oder längs eingefräste Luftöffnungen tragen ebenfalls zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit bei, ohne die Kapillarwirkung wesentlich herabzusetzen.
    Die unteren Längskämmern in der von der Feder abgewandten Zylinderhälfte 10 stehen nun ebenso wie die im Innern der Federwölbung liegenden oberen Seitenkammern, in ihrer ganzen Länge mit den durch die Feder und die Tintenführung gebildeten Ecken 12 in Verbindung. Diese Ecken sind stets feucht, 80, da sich aus ihnen die Überschußtinte hervordrängt. Sie gewährleisten daher das Emporsteigen der Überschußtinte in den Ausgleichskammern selbst auch dann, wenn die Kammerwände trocken sind.
    Während bei den bekannten Ausführungsarten von Ausgleichskammern, bei denen die Aufnahmefähigkeit oder Kapillarwirkungnicht ausreicht oder Lufteinschlüsse entstehen, die verschiedenen der Erfindung zugrunde liegen- go den Merkmale nur einzeln vorhanden sind, wird durch ihr Zusammenwirken eine Gesamtwirkung erzielt, die bisher nicht erreichbar war.
    Patentanspruch:
    Tintenleiter für Füllfederhalter mit zu beiden Seiten des Luft- und Tintenkanals längs verlaufenden, durch die Feder nach außen überdeckten Ausgleichskammern, dadurch gekennzeichnet, daß diese Ausgleichskammern (6) durch sich daran unmittelbar nach unten anschließende, in die untere Zylinderhälfte (10) des Tintenleiters (1) eingefräste taschenartige Aussparungen (8 bzw. 8") vergrößert und die oberen Kanten (13) der Außenwände (9 bzw. 9a) durch die Feder (3) überfaßt sind. ι»"*
    Zeichnungen
DE1935A0075554 1935-03-13 1935-03-13 Tintenleiter für füllfederhalter Expired DE695583C (de)

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DE695583C true DE695583C (de) 1940-08-28

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