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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Bereich
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Binden von Armierungsstäben gemäß dem ersten
Teil des Anspruchs 1.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Im
allgemeinen wird beim Anordnen armierten Betons auf einem Gebäude oder
einem Aufbau, nachdem einander kreuzweise schneidende Armierungsstäbe mit einem
Draht zusammengebunden wurden, der Beton darauf angeordnet. Unlängst wurde
der armierte Beton unter Verwendung einer Maschine zum Binden von
Armierungsstäben
gebunden. Eine Maschine zum Binden von Armierungsstäben dieses
Typs ist in der japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift
Nr. Hei. 4-40686 offenbart, die von der Anmelderin der vorliegenden
Anmeldung angemeldet wurde. Bei dieser Maschine zum Binden von Armierungsstäben wird
ein Hauptschalter zunächst
angeschaltet, wenn die Armierungsstäbe zusammengebunden werden,
ein Abzug wird gezogen, um dabei einen Draht auszuführen, der
Draht wird schlingenartig von dem vorderen Ende eines gekrümmten Abschnitts
eines Führungsarmes
ausgestoßen
und um die sich schneidenden Abschnitte der Armierungsstäbe gewunden,
und daraufhin wird ein Teil des schlingenartigen Abschnitts des
Drahtes an einen Verdrillhaken angehakt bzw. eingehakt und dann
verdrillt und gedreht, um dabei den Draht festzuziehen, um dadurch
die Armierungsstäbe
wirkungsvoll aneinander zu binden.
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Bei
einer anderen Maschine zum Binden von Armierungsstäben dieses
Typs, wie Sie in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldungsoffenlegungsschrift
Nr. Hei. 5-3494 offenbart ist, die von der Anmelderin der vorliegenden
Anmeldung angemeldet wurde, wird, nachdem ein Draht schlingenartig
um die Armierungsstäbe
gewunden wurde, ein Teil des schlingenartigen Abschnitts des Drahtes
von einem Haken gehalten und dann ge dreht und verdrillt, um dabei
die Windung des Drahtes um die Armierungsstäbe festzuziehen, so daß die Armierungsstäbe fest gebunden
und miteinander fixiert werden können.
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Falls
ein Hauptschalter zunächst
angeschaltet ist, so kann dann die Maschine zum Binden lediglich
durch Ziehen eines Abzugs automatisch starten, wobei bei der derart
hergestellten, herkömmlichen Maschine
zum Binden von Armierungsstäben
unerwartete Unfälle
auftreten können:
bewegt sich ein Operateur von einem Ort zum anderen, wobei seine oder
ihre Finger auf dem Abzug verbleiben, so kann beispielsweise ein
Draht plötzlich
herausschießen oder
ein Haken kann plötzlich
gedreht werden, um dabei den Operateur zu verletzen, oder als Folge dessen,
daß der
Operateur überrascht
ist durch einen derart plötzlichen
Drahtausstoß oder
eine Drehung des Hakens, kann der Operateur verletzt werden.
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Die
EP-A-0 249 737 offenbart eine Sicherheitsvorrichtung für eine Maschine
zum Binden von Armierungsstäben,
bei der ein rückwärts und
vorwärts
bewegliches Kontaktelement mit den Armierungsstäben in Eingriff gebracht werden
kann, wobei eine Feder normalerweise das Kontaktelement in Richtung
nach vorwärts
erregt bzw. vorspannt. Wenn das Kontaktelement rückwärts bewegt wird, so gelangt
ein Schaltelement damit in Eingriff, um es dabei der Maschine zum
Binden zu gestatten, betätigt
zu werden.
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Eine
Sicherheitsvorrichtung für
eine Maschine zum Binden von Armierungsstäben gemäß dem ersten Teil des Anspruchs
1 ist aus der US-A-4 685 493 bekannt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Maschine zum Binden
von Armierungsstäben mit
einer Vorrichtung vorzusehen, die verhindert, daß die Maschine zum Binden startet,
selbst wenn ein Abzug fehlerhaft oder aufgrund mangelnder Sorgfalt
gezogen wurde.
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Dieses
Ziel wird bei einer bekannten Maschine zum Binden von Armierungsstäben mit
den Merkmalen des zweiten Teils des Anspruchs 1 erreicht.
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Während der
vordere gekrümmte
Endabschnitt des Führungsarms
an den schneidenden Abschnitten der Armierungsstäbe angesetzt oder eingehakt
wird, wird erfindungsgemäß der Hauptkörper der
Maschine zum Binden gezogen, um dabei den Führungsarm relativ in der Drahtzuführrichtung gegen
die Erregungskraft der Feder zu bewegen, bevor der Mikroschalter
angeschaltet werden kann. Zusätzlich
zu diesem Ziehvorgang: in Bezug auf den Führungsarm und wenn der Abzug
gezogen ist, kann dann der Schalter der Drahtzuführvorrichtung in Betrieb gesetzt
werden, so daß der
um eine Spule gewundene Draht vor den Führungsarm herausgegeben werden
kann. Und der Draht kann durch den Führungsarm schlingenartig bzw.
schleifenartig um die schneidenden Abschnitte der Armierungsstäbe gewunden
werden.
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Danach
wird ein Teil des schlingenartig gewundenen Abschnitts des Drahtes
von der Verdrilleinrichtung gehalten und dann verdrillt und von
der gleichen Vorrichtung gedreht, um dabei den Draht anzuziehen
und der Abschnitt des Drahtes, der an der Seite der Drahtzuführvorrichtung
existiert, wird von dem Bindeabschnitt oder schlingenartig gewundenen
Abschnitt des Drahtes durch die Schneidvorrichtung abgeschnitten.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNG
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1 ist
eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht einer Maschine zum Binden
von Armierungsstäben
gemäß der Erfindung;
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2 ist
eine Schnittansicht entlang der in 1 gezeigten
Linie X-X;
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3 ist
eine erläuternde
Ansicht des Betriebs eines Führungsarms,
der in der obigen Maschine zum Binden von Armierungsstäben Verwendung findet;
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4 ist
ein Flußdiagramm
des Betriebszustands einer Drahtzuführvorrichtung, die in der Erfindung
Verwendung findet;
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5(a) und 5(b) sind
jeweils Flußdiagramme,
die verwendet werden zum Betrieb obiger Maschine zum Binden; und
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6 ist
eine erläuternde
Ansicht der Erfassung der Armierungsstäbe, wenn die Maschine zum Binden
gegen die Armierungsstäbe
gedrückt
wird.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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1 zeigt
nun die Hauptteile einer Maschine zum Binden von Armierungsstäben mit
einer Drahtzuführvorrichtung 2 zum
Zu- bzw. Ausführen eines
um eine Spule 7 gewundenen Drahtes nach vorne, einem Führungsarm 3 zum
Führen
des zugeführten,
schlingenartig zu windenden Drahtes 1, eine Verdrilleinrichtung 4 zum
Halten und Verdrillen eines Teiles des schlingenartigen Abschnitts
des gewundenen Drahtes 1, um dabei den Draht festzuziehen,
und eine Schneidvorrichtung 5 zum Abschneiden des schlingenartig
gewundenen Abschnitts des Drahtes von dem Basisabschnitt des Drahtes 1.
Die Drahtzuführvorrichtung 2,
die Verdrilleinrichtung 4 und die Schneidvorrichtung 5 sind
jeweils in dem Hauptkörper
der Maschine zum Binden vorgesehen und können mit einem Motor betätigt werden.
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Bei
der oben erwähnten
Maschine zum Binden von Armierungsstäben wird zunächst ein
Hauptschalter angeschaltet und beim Binden der Armierungsstäbe wird
dann – falls
ein Abzug 6 gezogen wurde – der Draht 1 von
der Spule 7 durch die Drahtzuführvorrichtung 2 abgeführt und
wird dann durch den Führungsarm 3 schlingenartig
gewunden. Danach wird ein Teil des durch einen Haken gehaltenen, schlingenartig
gewundenen Abschnitts des Drahtes 1 verdrillt und gedreht,
um dabei die Armierungsstäbe zusammenzubinden,
und der schlingenartig gewundene Drahtabschnitt wird von dem Basisabschnitt des
Drahtes 1 unter Verwendung der Schneidvorrichtung 5 abgeschnitten.
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Hierbei
ist der vordere Endabschnitt des Führungsarms 3, der
dazu verwendet wird, den Draht 1 schlingenartig zu führen und
zu winden, bogenförmig
gekrümmt,
während
der Basisabschnitt 3a des Führungsarms mit einem Zuführkanal 9 für den Draht 1 verbunden
ist, der durch die Drahtzuführvorrichtung 2 bewegt
bzw. zugeführt
wird. Und in dem gekrümmten
Abschnitt 3b des Führungsarms 3 sind eine
erste Führungsnut 10a und
eine zweite Führungsnut 10b ausgebildet,
die den Draht 1 in einer wie in 2 gezeigten
Weise führen,
wobei die erste und die zweite Führungsnut 10a und 10b zueinander parallel
angeordnet sind, wobei eine Trennwand als Führungsteil 11 zwischen
ihnen dient, und sie sind jeweils relativ zu dem gekrümmten Abschnitt 3b nach innen
offen. Auch ist in dem Grenzbereich zwischen dem Zuführkanal 9 und
der ersten Führungsnut 10a die
Schneidvorrichtung 5 zum Schneiden des Drahtes 1 angeordnet.
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Die
erste Führungsnut 10a ist
durchgehend mit dem Zuführkanal 9 für den Draht 1 ausgebildet, hat
eine Nutbreite, die geringfügig
größer ist
als ein Stück
des Drahtes 1, und wird dazu verwendet, dem Draht 1 eine
vorgegebene Art von Krümmungsneigung
zu verleihen, wenn der Draht 1 aus dem gekrümmten Abschnitt 3b des
Führungsarms 3 ausgegeben
wird. Daher kann der aus dem gekrümmten Abschnitt 3b ausgegebene
Draht 1 durchgehend eine Krümmungstendenz einer vorgegebenen
Krümmung
haben, so daß der
Draht 1 schlingenartig um die Armierungsstäbe zirkulieren
kann.
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Der
Führungsarm 3 umfaßt das Führungsteil 11,
mit Hilfe dessen das vordere Ende des Drahtes 1 nach einer
kreisförmigen
Bewegung in die zweite Führungsnut 10b geführt werden
kann.
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Und
der Führungsarm 3 ist
derart an dem Hauptkörper 14 der
Maschine zum Binden montiert, daß er frei ist, sich in Zuführrichtung
des Drahtes 1 zu bewegen, und daß er zudem normalerweise erregt bzw.
vorgespannt ist in die entgegengesetzte Richtung zu der Zuführrichtung
des Drahtes 1 mittels einer Feder 12.
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Zudem
ist ein Mikroschalter 13 an einer an dem Basisende des
Führungsarms 3 des
Hauptkörpers 14 der
Maschine zum Binden angrenzenden Stelle befestigt. Der Mikroschalter 13 umfaßt ein operatives
Teil 13b, das normalerweise in Eingriff steht mit dem Basisende
des Führungsarms
und wird dadurch in die Seite des Hauptkörpers 13a des Schalters
geschoben. Wird, wie in 3 gezeigt, der Führungsarm 3 in
Zuführrichtung
des Drahtes 1 bewegt, so wird das operative Teil 13b in
Betrieb gesetzt, um dabei den Schalter anschalten zu können.
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Der
Mikroschalter 13 ist in einem Antriebsschaltkreis der Maschine
zum Binden angeordnet, während
der Hauptschalter in Reihe zu einem Starterschalter geschaltet ist,
der durch den Abzug 6 betätigt werden kann. Daher kann,
wie in 4 gezeigt, die Drahtzuführvorrichtung 2 nur
betätigt
werden im Zusammenhang sowohl mit der Erfassung der Bewegung des
Führungsarms 3 durch
den Mikroschalter 13 als auch dem Anschalten des Starterschalters durch
den Abzug 6.
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Auch
umfaßt
der Hauptkörper 14 der
Maschine zum Binden des weiteren ein Verriegelungsmittel 15.
Das Verriegelungsmittel 15 greift normalerweise in eine
in dem Führungsarm 3 ausgebildete
Eingriffsnut 16 ein, um den Führungsarm 3 zu verriegeln,
so daß der
Führungsarm 3 daran
gehindert wird, sich in Drahtzuführrichtung
zu bewegen, wohingegen das Verriegelungsmittel 15 aus seinem
Verriegelungszustand durch Ziehen des Abzugs 6, entfernt
werden kann.
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Falls
das vordere Ende des gekrümmten
Abschnitts 3b des Führungsarms 3 an
den sich schneidenden Abschnitten der Armierungsstäbe a und
b angehakt bzw. eingehakt und der Hauptkör per 14 der Maschine
zum Binden dann gezogen wird, kann gemäß der, nach oben erwähntem Aufbau
hergestellten Maschine zum Binden von Armierungsstäben, der Führungsarm 3 relativ
in Zuführrichtung
des Drahtes 1 gegen die Erregungskraft bzw. Vorspannkraft
der Feder 12 bewegt werden. Dies schaltet den Mikroschalter 13 ein.
Falls der Abzug 6 gezogen ist, wird zusätzlich zu dem Ziehbetrieb des
Führungsarms 3 dann
der Schalter der Drahtzuführvorrichtung 2 in Betrieb
gesetzt, so daß der
um die Spule 7 gewundene Draht 1 vor dem Führungsarm 3 ausgegeben
wird. Und das vordere Ende des Drahtes 1, das im Rahmen
eines ersten Umlaufs schlingenartig durch die erste Führungsnut 10a des
Führungsarms 3 um
die sich schneidenden Abschnitte der beiden Armierungsstäbe a und
b gewunden wurde, wird in seinem zweiten Umlauf durch das Führungsteil 11 des
Führungsarms 3 in
die zweite Führungsnut 10b geführt und
wird ähnlich
dem ersten Umlauf schlingenartig geführt. Des weiteren wird bei
und ab dem dritten und vierten Umlauf in ähnlicher Weise das vordere
Ende des Drahtes 1 in die zweite Führungsnut 10b durch das
Führungsteil 11 geführt. Und
die Abschnitte der entsprechenden Umläufe des Drahtes 1 können sich herausbewegen über eine Öffnung,
die in der Innenseite der ersten und zweiten Führungsnuten 10a und 10b ausgebildet
ist, und werden dann um die sich schneidenden Abschnitte der Armierungsstäbe a und b
gewunden. Wird die Drahtzuführvorrichtung 2 angehalten
und die Schneidvorrichtung 5 betrieben, um den Abschnitt
des Drahtes 1 abzuschneiden, der innerhalb der ersten Führungsnut 10a der
Führungsnut 3 existiert,
nachdem der Draht 1 drei- oder viermal um die Umfänge der
Armierungsstäbe
a und b gelaufen ist, so wird dann die Verdrillvorrichtung 4 gleichzeitig
betätigt,
so daß der
Verdrillhaken 8 einen Teil des schlingenartigen Abschnitts
des Drahtes 1 hält und
diesen dann verdrillt und dreht. Aufgrund dessen befestigt der schlingenartig
gewundene Drahtabschnitt die sich schneidenden Abschnitte der beiden Armierungsstäbe a und
b stark.
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Da
die Drahtzuführvorrichtung 2 betrieben wird,
wobei der gekrümmte
Abschnitt 3b des Führungsarmes 3 an
den sich schnei denden Abschnitten der Armierungsstäbe a und
b, wie in 2 gezeigt, anhakt, grenzt bzw.
schlägt
der Draht 1 wie oben beschrieben, sobald er aus der inneren Öffnung des
gekrümmten
Abschnittes 3b herausgelangt an den Armierungsstäben a und
b an und verhindert damit die Möglichkeit,
daß irgendein
Abstand hergestellt werden kann zwischen dem Draht 1 und
den Armierungsstäben
a und b. Dies verhindert, daß der
Draht 1 gelockert wird und daher kann das Anziehen des Drahtes 1,
wenn der Draht 1 durch die Verdrilleinrichtung 4 verdrillt
wird, wirkungsvoll durchgeführt
werden, was wiederum sicherstellt, daß die beiden Armierungsstäbe a und
b sicher gebunden werden können.
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Ist
der Führungsarm 3 nicht
gezogen, sondern lediglich der Abzug 6 betätigt, so
kann der Führungsarm 3 andererseits
nicht bewegt werden und daher bleibt der Mikroschalter 13 aus,
so daß die Drahtzuführvorrichtung 2 überhaupt
nicht betrieben wird.
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Obgleich
in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
der Mikroschalter 13 dazu verwendet wird, um zu erfassen,
daß der
Führungsarm 3 zur
Seite der Zufuhr des Drahtes 1 gegen die Erregungs- bzw.
Vorspannkraft der Feder 12 bewegt wird, ist das Mittel zum
Erfassen der Bewegung des Führungsarms 3 nicht
auf den Mikroschalter 13 beschränkt. Beispielsweise kann ein
Lichtsensor verwendet werden, der die Abschattung des Lichtes erfaßt, die
auftritt, wenn der Endabschnitt des Führungsarms 3 bewegt
wurde.
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Bezugnehmend
auf den Betrieb der Maschine zum Binden von Armierungsstäben kann
hier die Maschine zum Binden wie in der in 5(a) gezeigten
Weise aufgebaut sein, d.h., nachdem die Schalter 56 und 57 angeschaltet
sind, indem die Kontaktelemente 53 und 54 gegen
die Armierungsstäbe
a gedrückt
wer den, und falls der Abzugshebel 47 gezogen wurde, kann
dann der Bindevorgang durchgeführt
werden und danach – falls
der Abzugshebel 47 wieder gezogen wird – kann dann die Maschine zum Binden
automatisch betätigt
werden. Oder die Maschine zum Binden kann wie in 5(b) gezeigt aufgebaut sein, d.h., falls der Abzugshebel 47 gezogen bleibt,
kann dann die Maschine zum Binden jedesmal dann betätigt werden,
wenn die Kontaktelemente 53 und 54 gegen die Armierungsstäbe gedrückt sind.
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Erfindungsgemäß muß nicht
nur der Führungsarm
an den sich schneidenden Abschnitten der Armierungsstäbe angesetzt
sein, sondern es muß auch
der Abzug gezogen sein, bevor die vorliegende Maschine zum Binden
von Armierungsstäben
in Betrieb gesetzt werden kann, und daher wird die Maschine zum
Binden, selbst wenn der Abzug aus Versehen gezogen wurde, daran
gehindert, ihren Betrieb aufzunehmen, was wiederum verhindert, daß ein unerwarteter
Unfall auftritt, d.h., die vorliegende Maschine zum Binden ist sehr
sicher.
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Da
die Drahtzuführvorrichtung
betätigt
wird, während
der gekrümmte
Abschnitt des Führungsarms
angehakt ist an den sich schneidenden Abschnitten der Armierungsstäbe a und
b, wie in 2 gezeigt, schlägt zudem
der Draht, sobald er aus der innenseitig liegenden Öffnung des
gekrümmten
Abschnitts herausgelangt, gegen die Armierungsstäbe a und b an bzw. legt sich
daran an und verhindert dadurch das mögliche Auftreten jeglichen
Abstands, der sich einstellen kann zwischen dem Draht und den Armierungsstäben. Dies
verhindert, daß der
Draht sich lockert und daher kann das Festziehen des Drahtes, wenn
der Draht durch die Verdrillvorrichtung verdrillt wird, wirkungsvoll
durchgeführt
werden, was wiederum sicherstellt, daß die Armierungsstäbe zusammengebunden
werden können.
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Erfindungsgemäß kann bei
einem Aufbau, bei dem die durch Drücken der Kontaktelemente 53 und 54 gegen
die Armierungsstäbe
anzuschaltenden Schalter 56 und 57 in Serie geschaltet
sind, wie in dem in 6 gezeigten Fall, wenn die Maschine zum Binden
schräg
gegen die Armierungsstäbe
gedrückt wird,
so daß lediglich
ein Schalter 56 angeschaltet werden kann, die Maschine
zum Binden nicht betätigt werden.
Dies kann verhindern, daß die
Armierungsstäbe
lediglich ungenügend
gebunden werden.