DE695044C - Spannvorrichtung fuer zwischen Geruestmasten an einem Querhaupt aufgehaengte Fahnen - Google Patents

Spannvorrichtung fuer zwischen Geruestmasten an einem Querhaupt aufgehaengte Fahnen

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DE695044C
DE695044C DE1937M0140012 DEM0140012D DE695044C DE 695044 C DE695044 C DE 695044C DE 1937M0140012 DE1937M0140012 DE 1937M0140012 DE M0140012 D DEM0140012 D DE M0140012D DE 695044 C DE695044 C DE 695044C
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Germany
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Expired
Application number
DE1937M0140012
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Inventor
Max Kophamel
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F17/00Flags; Banners; Mountings therefor

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Description

  • Spannvorrichtung für zwischen Gerüstmasten an einem Querhaupt aufgehängte Fahnen Die Erfindung bezieht sich. auf eine Vorrichtung zum Spannen . bzw. Straffhalten von Fahnentüchern, die zwischen hohen Masten an einem Querhaupt aufgehängt sind und .mit dem unteren Ende auf einer Spaainwalze aufgewickelt werden, die in feststehenden Lagern nachgiebig unter einer im Aufwickelsinn'wirk ,enden Spannung gehalten wird. Solche Vorrichtungen werden benutzt, um -dem Einfluß von heftigen Winden auf die Fahnentücher zu begegnen. je stärker der Wind ist, um so mehr kann sich dabei das Fahnentuch durchblähen, während die Aufwickelvorrichtung bei einem Nachlassen des Windes die ursprüngliche Lage wieder herstellt. Hierdurch wirrt. einem Zerreißen des Tuches vorgebeugt. Wenn nun aber plötzliche Sturmstöße aufm. treten, so kann trotz der beschriebenen Ausweichmöglichkeit des Fahnentuches die Spannung in diesem so hoch ansteigen, daß ein Zerreißen droht. je mehr sich nämlich das Tuch durchbläht, um so höher steigt bei den bisher verwendeten Vorrichtungen die Spannung darin an. Um diese Gefahr zu beseitigen, wird gemäß, der Erfindung eine - Begrenzung des in der Fahnenbahn auftretenden Zuges auf einen jeweils noch für- zulässig erachteten Höchstwert vorgenommen.
  • Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß in Verbindung mit der Spannwalze eine einstellbare überholungsreibungskupplung angeordnet ist, welche an der Grenze des fürzulässig gehaltenen und demgemäß eingestellten Fahnenzuges ins Gleiten kommt, dagegen bei einer im Fahnentuch auftretenden Entspannung die an der Walze im Aufwickelsinn wirkende Spannkraft sich auswirken läßt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, bei dem das an der Spannwalze im Aufwickelsüin wirkende Drehmoment durch ein Gewicht ausgeübt wird.
  • Mit der Spannwalze i, auf welcher das untere Ende der Fahnenbahn 2 aufgewickelt ist, ist am einen Ende eine schmale Seiltrommel 3 und am anderen Ende ein Zahnrad q. verbunden. Auf der Seiltrommel 3 ist das Seil 5 des Gewichtes 6 so aufgewunden, daß das Gewicht an der Walze i mit Bezug auf das Fahnentuch im Aufwickelsinn wirkt. Mit dem Zahnrad q. kämmt ein Ritzel 7, auf dessen Welle 8 lose die Bremstrommel g der Überholungsreibungskupplung sitzt. Die mit dieser Trommel zusammenwirkenden Bremsbacken io, welche an ortsfest gelagerten Hebeln i i angebracht sind, werden durch eine einstellbare Feder-12, deren Federkraft auf die freien Hebelenden wirkt, zum Anliegen an der Trommel 9 gebracht. Innen ist die Bremstrommel 9 mit einem Kranz von Sperrzähnen 13 versehen. Mit diesem stehen die unter Federdruck 1q. gehaltenen Sperrklinken 15, die an einer auf der Welle 8 festen Scheibe 16 gelagert sind, so im Eingriff, daß sie über die Zähne hinweggleiten, wenn bei Entspannung im Fahnentuch das Gewicht 6 sich auswirkt, die Walze i also im Aufwickelsinn gedreht und die Fahne gespannt wird. Wenn.. sich aber die Fahne unter dem Winddruck zu bauchen und ihr unteres Ende sich von der Walze i weiter abzuwickeln sucht, verhindert dies zunächst die auf einen bestimmten Wert eingestellte, an der Trommel 9 wirkende Bremskraft, welche @es. nicht zuläßt, daß die Trommel 9 durch die Klinken 15 der Scheibe 16 mitgenommen wird. Sobald aber die Zugkraft im Fahnentuch die eingestellte Bremskraft überwiegt, kommt die Bremse ins. Gleiten, so daß ein über das gewünschte Maß hinausgehender Zug im Fahnentuch nicht auftreten kann.
  • Statt eines die Spannkraft ausübenden Gewichtes kann natürlich auch ein im gleichen Sinne wirkender Motor, eine Feder o. dgl. verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spannvorrichtung für zwischen Gerüstmasten an einem Querhaupt aufgehängte Fahnen, bei welcher eine Spannwalze, auf der das untere Fahnenende aufgewickelt ist, in feststehenden Lagern nachgiebig unter Spannung im Aufwickelsinne gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit der Spannwalze (i) eine einstellbare überholungskupplung (9 bis 16) angeordnet ist, welche an der Grenze der eingestellten, dem jeweils gewünschten Höchstzug in der Fa ne (z) entsprechenden Bremskraft ins Gleiten kommt, bei im Fahnentuch eintretender Entspannung aber -die an der Walze im Aufwickelsinnwirkende Spannkraft (Spanngewicht o. dgl.) zur Auswirkung kommen läßt. -
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