DE6948934U - Koffer. - Google Patents

Koffer.

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Firma Lewa Lederwarenfabrik GmbH, Uhingen/Wttbg.
"Koffer"
Die Erfindung betrifft einen Koffer, dessen Boden- und dessen Deckelteil als Aufnahmebehälter vertieft gestaltet und durch eine Zwischenwand voneinander getrennt sind.
In der letzten Jahren hat die Kofferindustrie neben dem üblichen, sehr eirfach ausgebildeten schachWrtig ausgebildeten Reisebehältnissen eine Vielzahl von neuen Formen für Koffer u. dgl. geschaffen, um den besonderen Bedürfnissen bestimmter Berufsgruppen Rechnung zu tragen. So haben beispielsweise Alctenkof fer oder Schminkkoffer eine weite Verbreitung gefunden, ebenso Flugkoffer oder spezielle Autokoffer.
Ziel der Erfindung ist es nun, ein Reisebehältnis für kurze Reisen zu schaffen, in dem einerseits Kleidungsstücke sowie Toilettendinge und andererseits kleine Schreibgeräte wie Notizblöcke, Urkunden od. dgl. untergebracht werden können. Ein
solcher Koffer wird insbesondere den Bedürfnissen von Tagungsbesuchern, Vortragenden oder Sekretärinnen gerecht und vereinfacht in erheblichem Faße das Unterbringen der erforderlichen Gegenstände.
Gemäß der Erfindung ist der eine Teil des Koffers zur Aufnahme von Wäschestücken und der andere Teil zur Aufnahme anderer Inhaltsgüter, insbesondere Akten, Schreibgeräten od. dgl. und/ oder Toiletten- und Kosmetikgeräten ·' ingerichtet und die Zwischenwand als durch einen Reißverschluß am öl ren Rand öffen- und schließbart. Tasche ausgebildet. Diese Einteilung ermöglicht ein übersichtliches Unterbringen der Kleidungs- und Wäschestücke vornehmlich im Bodent-iil des Y >ffers und der beispielsweise Akten im anderen Kofferteil, .jarüberhinaus bietet die die beiden Teile trennende Zwischenwand ein weiteres Ablagefach, das sich im besonderen Maße für die vielfältigen, auch bei kurzen Reisen erforderlichen Toiletten- und Kosmetikartikel eignet.
Als besonders günstig hat es sich erwiesen, den Kofferteil für Wäschestücke durch zwei einander gegenüberliegende, an sich bekannte Faltwände mit der Zwischenwand zu verbinden, deren Unterkante frei über dem Gelenk zwischen Boden- und Declicltcil verläuft. Diese Anordnung verleiht der taschenartigen Zwischenwand einen sehr umfassenden Verwendungsbereich, da die Unterbringung auch größerer Gegenstände in ihr ihre Klappbarkeit nicht beeinträchtigt, was auf jeden Fall bei einer mit ihrer
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Unterkante am Koffer angelenkten Zwischenwand gegeben wäre.
Auch der Kofferteil für andere Inhaltsgüter ist mittels zweier einander gegenüberliegender, an sich bekannter Faltwände mit der Zwischenwand verbunden. Somit bilden die beiden Faltwände einer Kofferseite eine Art Faltband zwischen Boden- und Deckelteil und dienen gleichzeitig zur Begrenzung des Schwenkwinkels dec Kofferdeckels. Naheliegenderweise könner die beiden Faltwände einer Kofferseite auch aus einem Stück bestehen und entlang einer beliebigen, vornehmlich zur Schwenkachse des Koffers radialen Geraden mit einer Seitenkante der Zwischenwand verbunden sein.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß der ebenfalls mit de Zwischenwand durch zwei einander gegenüberliegende, an sich I bekannte Faltwände verbundene Koffer eil für andere Inhaltsgüter, also beispielsweise Akten oder Schreibgeräte, eine mehrfachige Einlage aufweist, welche mit ihrer Unterkante schwenkbar festgelegt ist. Diese Einlage kann zumindest einen Teil der Inhaltsgüter ordnend aufnehmen und ist infolge ihrer besonderen Anbringung am Kofferdeckel außergewöhnlich gut zugängig.
Vorteilhafterweise besteht die Einlage aus mehreren Materialstreifen, von denen jeweils zwei durch seitliche Nähte miteinander verbunden sind, wobei es sich als für die Herstellung besonders günstig erwiesen hat, die Nähte benachbarter Materialstreifen zueinander versetzt anzuordnen.
Um dem Benutzer des Koffers das Verschwenken der Einlage um ihre Unterkante ζ\τ erleichtern, überragt gemäß der Erfindung einer der Materialstreifen die anderen nach oben hin zur Bildung eines Griffstreifens bzw. einer Haltekante.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele .»sowie anhand der Zeichnung. Biese zeigt in: Fig. 1 eine Schrägsicht auf einen geöffneten Koffer; Fig. 2 einen Querschnitt durch den Koffer gem. Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Sei" ägsicht auf ein anderes 'usführungsbeispiel eines —teilweise geschnittenen - Koffers und
Fig. 4 die vergrößerte Draufsicht auf einen Teil des Kofferdeckels.
Bodenteil 1 und Deckeiteil 2 des Koffers 3 weisen etwa die gleiche Tiefe a auf und sind vermöge eines Gelenkes " miteinander verbunden. Ihre aneinandergrenzenden Seitenwände 5 bzw. verbindet jeweils eine Faltwand 7, deren mittlere Breite b etwa der halben Ebfferbreite c entspricht.
Eine taschenartige Zwischenwand 8 mit nach oben weisender und mittels eines Reißverschlusses 9 schließbarer Taschenöffnung 10 spannt sich zwischen beiden seitlichen Faltwänden 7 so, daß die Zwischenwand 8 in jeder Stellung des Deckelteils 2 radial zur Schwenkachse S des Gelenks 4 gerichtet ist. Jede seitliche
Falttöand 7 kann entweder aus einem Materialstreifen gefertigt
sein oder aus zwei Teilstücken 7' bzw. 7fl (s. Fig. 2) bestehen,
welche einerseits am Koffer und andererseits an der Zwischenwand 8 festgelegt ist.
Die Unter- oder Bodenkante 11 dei Zwischenwand 8 verläuft im Abstand d zum Gelenk 4.
Während das Bodenteil 1 keine Zwircheneinteilung aufweist und folglich in seiner Gesamtheit als Behältnis dient, be.ltzt das Deckelteil 2 eine Einlage 12. Diese ^ Pt ent-i ng ihre Ur,, "- kante 13 mit der hinteren Längswand 14 des T|^ck.elteiL· 2 gelenkig verbunden und besteht aus vier Materials troif en l'-j>, _,. ι , 17, 18, von denen jeweils 2 durch seitliche Nähte lPi, ai), 21 miteinander zu drei ber.-^l.bä.rten Pichp^n 22, 23, 24 .rbunden sind. Die beiden äui3eren Fache1' 22 und 24 haben die f. ei ehe Größe, wohingegen C1^j ί·ά tteli'ach 2" durch die bei-V iti :,υ· Fachmitte hin versetzten Nähte 2C- einen !deine; v. :..uj,i anbietet
Die gesamte Einlage 12 kann in einem einerse: !^ durch da- ^eckf.·.. teil 2 und anderersei t aurc.i dii. Zwischenwa^d "Ίρgr-:;η:..,'"..ί Winkel W um seine Unterkan^e l':' gesciiv/rnk·*" we den. lju :-'U erleicht ei'-n überragt einer du.1 Vr- toric lstreif-n , 1*·, .;:er\;^; fügig die drei übrigen Materialstreif en 1[>, Ii-, IV und _s: \ii einem griffigen, verschleißfesten Über7v :r 2 ve eher,.
Den Griff 2b des Koffers verbinden zwei Rundstäbe 27 mit _>er
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-6-
vorderen Längswand 28 des Bodenteils 1. Diese Rundstäbe 27 lagern beweglich in von außen nicht sichtbaren Griffbacken. Beidseits des Griffes 26 finden sich Schlösser 29 f ü _· Rasten 30 des Deckelteils 2.
Der Koffer ist durch eine verdeckte Nacht über einen starren Rahmen, z.B. einen Holzrahmen, gearbeitet und kann nach außen gewölbt sein.

Claims (1)

  1. Schutz&nsprüche
    1. Kofi er,dessen Boden- und dessen Deckelteil als Aufnahmebehälter vertieft gestaltet und durch eine Zwischenwand voneinander getrennt sind, wobei der ein3 Teile zur Aufnahme von Wäschestücken und der andere Teil zur Aufnahme anderer Ir^s" tsgüter, i".sbe®ndere Ak^en, Schreibgeräten od. dgl. u:id, oder Kosmetih.^eräten eingerichtet ίί-t.
    ,1. Koffer nach Anspruch 1, dauurch ge'' ennzei jhnet, daß die Zv;_Ecnt!iV/and ( " ) als durch einen Reißverschluß (9) am ober- η He>i offen- ir ; schließbare "asche ausgebildet ist.
    ; , λο""9γ nach h.nspruch 1 d^i· 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß
    j: Ko ■;"';' :·οθί 1 pür v/Ji _ .t.-i-, "blicke durch zv/ei einander bef^nül'cr:. .-^ de an g: ■. '/e^ritü Pal-wänc" .■ (7 ' ) "it der
    T"er un η ,st. ' evr-r. r/er'"antr (H) f^ei .: ) .;v:. ρ ·νι ■.. 3o^ iteil (I^ und Vn&pi'^l
    Flo. " ; -·'.;:!: ~·-;- ■■■ . „ihche ' Mh, dadurch gehe nzeich- r\i :. . ■·.... der Kc" ',-r1 :.l (M """" andere 1-'"Ia-ItP i; er eben "all? rrh .. r, is ; ' r-"'nan·" 3" ,-pj'e1 er1': i ;·.·"■" ider, si' ( bekannter Pah .-rände (711) mit der Zwischenwand (fM verbunden ist und eine mehrfachige Einlage (12) aufveist,welche mit ihrer Unterkante (13) schwenkbar festgelegt ist.
    ,1 ι Il »»ti t ·
    ,1 I · IH 1 I » 1 . ι ■ »ti III· Il 111
    -8-
    5. Koffer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (x2) aus mehreren Materialstreifen (1*5, 16, 17, 18) besteht, von denen jeweils zwei durch seitliche NäbE (19* 20, 21) miteinander verbunden sind.
    6. Koffer nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Nähte (19, 20) "benachbarter Materialstreifen (15, 16, 17) zueinander versetzt angeordnet sind.
    7. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß e'ner der Materialstreifen (18) der Einlage (12) die anderen zur Bildung eines Griffstreifens übsrragt.
DE6948934U 1969-12-18 1969-12-18 Koffer. Expired DE6948934U (de)

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