DE694831C - Schaltungsanordnung zum Herstellen saegezahnfoermiger Spannungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Herstellen saegezahnfoermiger Spannungen

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DE694831C
DE694831C DE1935T0045632 DET0045632D DE694831C DE 694831 C DE694831 C DE 694831C DE 1935T0045632 DE1935T0045632 DE 1935T0045632 DE T0045632 D DET0045632 D DE T0045632D DE 694831 C DE694831 C DE 694831C
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DE
Germany
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line
voltage
capacitor
tube
sawtooth
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Expired
Application number
DE1935T0045632
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English (en)
Inventor
Robert Andrieu
Rudolf Urtel
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/10Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only
    • H03K4/12Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Herstellen sägezähnförmiger Spaünungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Herstellung sägezahn-'förmiger Spannungskurven für die Abtastung und den Aufbau von trapezförmigen Fernsehbildern. Es` besteht die Möglichkeit, eine Zeilenablenkung einer im Verlauf jedes Zeilen-. zuges veränderlichen Länge dadurch zu erzeugen, da3, man,eine Verstärkerröhre, zu der ein Kondensator pamü.el liegt, über einen Widerstand an eine Anodenspannungsquelle anschließt, welche nicht nur eine konstante Spannung, :sondern zusätzlich auch noch eine sägezahnförmige Spannung von der Frequenz des Zeilenzugwechs,els liefert. (Der Begriff des Zeilenzugwechsels wird hierbei mit Rücksicht auf das Zeilensprungverfahren verwendet. Sofern @es. .sich nicht um eine Übertragung nach diesem Verfahren handelt, ist der Begriff des Zeilenzugwechsel.s. identisch mit dem des Bildwechsels..) Von der konstanten Spannungsquelle wird über den erwähnten Widerstand der Kondensator mit zunächst innerhalb jeder Zeilendauer konstantem Strom aufgeladen und die Verstärkerröhre nach Beendigung d:ex Abtastüngeiner jeden Zeile stromdurchlässig gemacht, so daß, der Kondensator sich über die Röhre entlädt. Diese Schaltungsanordnung hat jedoch den Nachteil, daß. die entstehende Folge von Zeilensägezahnspannungen noch eine additive sägezahnförmige Komponente von der Frequenz des Zeilenzugwechsels enthält, da nämlich die Verstärkerröhre innerhalb jeder Zeilenpause den Kondensator immer nur auf denselben Betrag wie in der vorhergehenden Zeilenpause .entladen kann. Derselbe Nachteil haftet einer anderen bekannten Schaltungsanordnung ,an, bei welcher dem mit den Zeilenimpulsen gespeisten Steuergitter der Verstäxkerröhreeine sägezahnförmige Spannung von Zeilenzugfrequenz zugeführt wird. In diesem Falle erfolgt die Entladung des Kondensators. mit einem Strom, welcher innerhalb der - Zeilenzugdauer von Zeile zu Zeile zunimmt. Es ist also auch in diesem Falle der entstehenden Folge von sägezabnförmgen Spannungen von Zeilenfrequenz noch eine additive sägezahnförmige Komponente von der Frequenz des Zeilenzugwechs,els überlagert. Infolgedessen ist es auch in diesem Falle ebenso wie bei der eingangs besprochenen Anordnung notwendig, besondere Mittel anzuwenden, um lediglich die gewünschten, innerhalb einer Zeilenzugdauer eine anwachsende Amplitude aufweisenden sägezahnförmigen Zeilenablenkspamrnungen zu erhalten.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, von welcher unmittelbar die gewünschten sägezahnförmigen ZeiIenablenkspannungen ohne additive Komponente von der Zeilenzugfrequenzerzeugt werden können. Zu diesem Zwecke wird ;gemäß der Erfindung als Verstärkerröhre eine Mehrgitterröhre verwendet und an ein stromloses Gitter dieser Röhre eine Spannung gelegt, die gleichphasig zu der - sägezahnförmgen Komponente (von Zeilenzugfrequenz) der Kondensatorladespanntm.g verläuft. -- Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Abb. i der Zeichnung schematisch veranschaulicht.
  • Mit io ist eine Seehspolröhre bezeichnet, an deren Gitter i, das während der Zeilendauer den Stromdurchgang sperrt, während der Zeilenpausen positive Impulse gelegt werden. Das Gitter 2 liegt, ebenso wie das Gitter q., auf einer positiven Spannung gegenüber der Kathode. Mit i i ist ein Widerstand bezeichnet, der zwischen dem .positiven Pol einer Gleichspannungsquellle und der Röhrenanode liegt, und mit 12 ein Blockkondensator, über den eine sägezahnförmge Spannung von Zei lenzugfrequenz angeschlossen ist. Parallel zu der Sechspolröhre liegt ein Kondensator 13, der über den Widerstand i i aufgeladen und über die Röhre i o entladen wird. Das Gitter 3 der Röhre ist an einen Spannungsteiler angeschlossen, der aus den Widerständen 14, und 15 besteht und der gegebenenfalls s.einen Blockkondensator 16 enthalten kann.
  • Im einzelnen, wirkt diesle Schaltungsanordnung gemäß Abb. i in einer Weise, wie sie in der Darstellung des zeitlichen Verlaufes aller Spannungen in Abb. 2 veranschaulicht ist. Von der im Punkte P wirksamen Spannung wird über den Widerstand i i der Kondensator 13, solange die Röhre io gesperrt ist, aufgeladen. Hierbei verläuft die Kondensatorspannung etwa nach einer e-Funktion, wie Abb. 2 zeigt. Es sei angenommen, daß der Kondensator zunächst die Ladung U' besitzen möge und daß die Aufladung im Zeitpunkt 1ö beginne. Die Ladung am Kondensator steigt dann zunächst mit großer Annäherung geradlinig an und nähert sich später asymptotisch der Spannung U, die im Punkte P wirksam ist und sich. aus-einer Gleichspannung sowie der Sägezahnspannung von Zeilenzugfrequenz zusammensetzt. Der Anstieg der Spannung am Kondensator ,entspricht einer e-Funktion, wenn man innerhalb der Zeilendauer die Spannung im Punkte P als konstant ansieht. Da diese Spannung jedoch auch innerhalb der Zeilendauer, wenn auch in nur geringem Maße, veränderlich ist, weicht der Spannungsverlauf am Kondensator von einer $-Funktion in geringem Maße ab. Der erste Teil des. Spannungsanstieges am Kondensator bleibt jedoch nichtsdestoweniger praktisch geradlinig.
  • An das Gitter i der Sechspolröhre wird in der Zeilenpause eine positive Spannung gelegt und somit die Röhre stromdurchlässig gemacht, und zwar zu einem Zeitpunkt 1l, bis zu dein noch ein praktisch geradliniger Spannungsanstieg am Kondensator vorhanden ist. Der Kondensator entlädt sich dann über die Röhre, und zwar auf einen Wert bzw. mit einem Strom, der durch die am Gitter 3 liegende, vom Spannungsteiler 14, 15 abgegriffene Spannung bestimmt ist. Diese Spannung am Gitter 3 wird um so positiver, je größer der Augenblickswert der Sägezahnspannung von der Zeilenzugfrequenz jeweils ist: Also nimmt auch die Ladung am Kon, densator während der Zeilenpause um so stärker ab, je positiver das Gitter 3 ist.
  • Der Spannungsverlauf am Kondensator 13 während der Zeilenpause t1, t2 ist in Abb. 2 geradlinig eingezeichnet, in Wirklichkeit ist auch dieser Spannungsverlauf eine e-Funktion in dem oben erläuterten. Sinne, die jedoch während der Zeilenpause in noch höherem Grade als im vorher genannten Falle als geradlinig verlaufend angesehen werden kann. Im Zeitpunkt 12, in dem am Kondensator 13 eine kleinere Spannung als U' herrscht, wird der Stromdurchgang durch die Röhre i o wieder gesperrt, und es beginnt :daher eine neue Ladung des Kondensators 13, die jedoch, da die Ladespannung für den Kondensator nunmehr wegen der Vergrößerten Zeilenzugsägezahnkamponente ,größer ist, innerhalb der Zeilendauer zu einer höheren Kondensatorspanneng führt. Auch der Entladestrom des Kondensators, der im Zeitpunkt ts einsetzt, ist wegen der gegenüber dem Zeitpunkt t, höheren Spannung am Gitter 3 hölher als in der Zeit il, t2. Infolgedessen geht die Entladung des Kondensators. innerhalb der bei t3 beginnenden Zeilenpause bis zu einer tieferen Spannung als derjenigen, die im Zeitpunkt 12 erreicht war, vor sich. Im Zeitpunkt t3 wird der Stromdurchgang durch die Röhre i o wieder gesperrt und somit ein neuer Ladevorgang für den Kondensator 13 eingeleitet usf. Der Höchstwert der Kondensatorspan;-nung ist somit bei jeder- neuen Aufladung innerhalb eines Zeilenzuges höher als, bei der vorhergehenden. Aufladung innerhalb desselben Zeilenzuges; und der Mindestwert der Kondensatorspannung ist nach jeder Entladung kleiner als am Ende der vorhergehenden Entladung. Am Kondensator 13 entsteht also eine Folge von sägezahnförmigen Zeilenablenkspannungenmit zunehmender Amplitude, denen nicht mehr eine Komponente von Zeilenzugfrequenz überlagert ist, wie es bei Verwendung einer gewöhnlichen Verrstärkerröhre zur Entladung des Kondensators -der' Fall war.
  • Es ist besonders bemerkenswert, daß die Beseitigung der Sägezahnkomponente von Zeilenzugfrequenz ohne Leistungsaufwand möglich ist. Das Gitter 3 der Sechspölröhre führt nämlich keinen Strom, siondern ist in demselben Sinne als stromlos anzusehen wie etwa ein r%egativ vorgespianntes Steuergitter einer gewöhnlichen Dreipolröhre. Auch der Spannungsteiler 14, 15 heansprudh,#dIeiAnoden;-stromquelle nicht mit Gleichstrom, wenn man einen Blodkk iondensator 16, wie in Abb. i dargestellt, in den Spannungstcilerkreis, einfügt. Statt . des Blockkondensators 16 kAnn auch, wie Abb. i gleichfalls zeigt, der Kondensator i z verwendet werden.

Claims (1)

  1. hATENTANspRÜciiR: i. Schaltungsanordnung zum Herstellen sägezahnförmiger Spannungen für die Zei-.lenabtastung bzw. den Zeilenaufbau seines trapezförmigen Bildfeldes heim Fernsehen unter Verwendung einer Mehrgitterröhre, deren Anodenkreis mit einer sägezahnf6rmigen Spannung von Bildwechselfrequenz bzw. Zeilenzugwechselfrequenz-gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein stromloses Gitter (3) dieser Röhre (i o) gleichphasig mit der BildwechsielbzW. Zeilenzugwechselfrequenz gesteuert wird. z. Schaltungganordnung nachAnspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung; einer Sechspolröhre (i o), deren drittem Gitter (3) die mit der Bildwechsel- bzw. Zeilenzugwechselfrequenz gleichphasig verlaufende Sägezahnspannung zugeführt wird.
DE1935T0045632 1935-08-14 1935-08-14 Schaltungsanordnung zum Herstellen saegezahnfoermiger Spannungen Expired DE694831C (de)

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DE (1) DE694831C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177695B (de) * 1958-09-19 1964-09-10 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Frequenz-vervielfachung und ihre Anwendung zur Frequenzmessung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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