DE69423367T2 - Anordnung einer belüftungsanlage für deckenmontage - Google Patents

Anordnung einer belüftungsanlage für deckenmontage

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DE69423367T2
DE69423367T2 DE69423367T DE69423367T DE69423367T2 DE 69423367 T2 DE69423367 T2 DE 69423367T2 DE 69423367 T DE69423367 T DE 69423367T DE 69423367 T DE69423367 T DE 69423367T DE 69423367 T2 DE69423367 T2 DE 69423367T2
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    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G13/00Operating tables; Auxiliary appliances therefor
    • A61G13/10Parts, details or accessories
    • A61G13/108Means providing sterile air at a surgical operation table or area
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F3/00Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems
    • F24F3/12Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the treatment of the air otherwise than by heating and cooling
    • F24F3/16Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the treatment of the air otherwise than by heating and cooling by purification, e.g. by filtering; by sterilisation; by ozonisation
    • F24F3/163Clean air work stations, i.e. selected areas within a space which filtered air is passed

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine deckenbefestigte Ventilationssystemeinheitin einem Operationssaal, von welcher Ventilationsluft nach unten zu einem Arbeitsbereich hin gelenkt wird und wobei Luft der Ventilationssystemeinheit von Innenluft und/oder von einer äußeren Ventilationseinrichtung zugeführt wird, wobei die Ventilationssystemeinheit in wenigstens vier voneinander getrennte Luftabschnitte geteilt ist, welche eine rechteckige Gesamt-Luftauslaßfläche der Einheit ausbilden und wobei die Abschnitte jeweils unabhängig mit einem Mittel zur Steuerung/Regelung des durch den Abschnitt strömenden Luftvolumens, einem Mittel zur Steuerung/Regelung der Temperatur der aus dem Abschnitt herausströmenden Luft und einem Mittel zur Sicherstellung einer vorbestimmten Reinheit der abgegebenen Luft ausgerüstet sind.
  • Die Erfindung kann insbesondere in Verbindung mit Operationssälen in Krankenhäusern verwendet werden, obwohl sie nicht notwendigerweise auf diese Anwendung begrenzt ist.
  • Der Zweck der Ventilation in einem Operationssaal ist es, das Risiko zu begrenzen, daß chirurgische Schnitte, die im Patienten bei einer Operation ausgebildet werden, in der Luft befindlichen Verunreinigungen aus unsterilen Quellen ausgesetzt werden. Luftventilation ist auch für die Entfernung von etwaigen Anästhesiegasen wichtig, welche sich in der Luft des Operationssaals verbreiten können.
  • Verglichen mit einer konventionellen turbulenten Ventilation kann eine vertikale, im wesentlichen parallel strömende, vorzugsweise in einer Richtung nach unten gerichtete Luftströmung und mit einer mehr nach außen gerichte ten Luftströmung in großen Teilen der Randbereiche die Zahl an Infektionen zu einem beträchtlichen Ausmaß reduzieren. Die Vorteile eines Luftaustauschsystems für den ganzen Operationssaal haben sich als besonders vorteilhaft erwiesen. Mit einer derartigen Luftströmung wird die gesamte Luftmasse in einer Richtung zirkuliert und verdrängt die vorhandene Luft im Operationssaal. Der erste wichtige Schritt für eine solche laminare Luftströmung findet statt, wenn einströmende Luft gerade nach unten durch Mikrofilter über dem Operationstisch ausgestoßen wird. Diese Luftströmung verhindert, daß Luftmassen im Arbeitsbereich vermischt werden und die Luft wird in der tatsächlichen Operationszone mehrere Hundert mal pro Stunde ausgetauscht und etwas seltener im übrigen Bereich des Operationssaals.
  • Ferner ist es üblich, daß ein Teil der gesamten Luft, z. B. 20% aus dem Raum herausgefiltert wird und durch frische Luft ersetzt wird, während etwa 80% der im Raum zirkulierenden Luft mit ausgetauschter Luft gefiltert und zurück in den Raum ausgestoßen wird. Auf diese Weise werden keine erhöhte Mengen an Frischluft benötigt, was im Vergleich zu herkömmlichen Systemen energiesparend ist.
  • Ventilationssysteme der oben erwähnten Art werden unter anderem von der finnischen Gesellschaft Kojair geliefert.
  • Ein zweites bekanntes System wird von der britischen Gesellschaft Ollerton Laboratories unter der Marke "OMNIFLOW" geliefert. Gemäß diesem bekannten System wird eine positive Luftströmung bereitgestellt, wobei in dem Ventilationssystem ein negatives Ionisationssystem optional vorgesehen sein kann, welches, durch Beeinflussung der aus dem Ventilationssystem herausströmenden Luft eine Verminderung der Müdigkeit und eine Erhöhung der Konzentrationskraft beim Personal im Operationssaal bewirkt. Ferner offenbart dieses bekannte System, daß eine Verminderung der Luftströmung eine Verminderung der Luftbehandlung an der Stelle der Operation zustande bringt. Dies beruht auf der Konvektionswärme von chirurgischen Lampen, dem Patienten usw.. Außerdem schaffen vier Ausblasquadranten Probleme mit der Auftreffgenauigkeit bezüglich der Aktivitätszone auf dem Operationstisch.
  • Zur weiteren Erläuterung des Stands der Technik wird auf das schwedische Patent 419126 verwiesen, welches eine Lösung betrifft, bei der die Teilung in Zonen keine variable Funktion erlaubt und zusätzlich die Temperatursteuerung/regelung problematisch ist.
  • Das britische Patent 1127793 betrifft die Verwendung eines "Luftvorhangs", welcher in der Umgebung eines Operationssaals ein Risiko ist, da eine Gefahr besteht, daß Partikel abgetrennt werden können und in Kontakt mit dem chirurgischen Schnitt des Patienten kommen.
  • Das schwedische Patent 34 53 18 betrifft eine Lösung, welche Ventilation in der Bodenfläche benötigt. Dies bewirkt auch Probleme bezüglich der Reinigung. Die technische Lösung umfaßt im wesentlichen einen Luftvorhang, um eine Person in einem äußeren Bereich zu schützen.
  • Das britische Patent 1186554 betrifft eine Lösung, bei der zwei Düsenreihen im Außenbereich des Ventilationssystems verwendet werden. Diese Lösung ist auch nicht besonders vorteilhaft in einer Umgebung eines Operationssaals. Der Unterschied zwischen diesen zwei bekannten Techniken ist, daß das britische Patent 1349717 eine Lösung beschreibt, durch welche eine gleichmäßigere Verteilung der aus der Hauptkammer herausströmenden Luft erreicht wird.
  • Das britische Patent 1565952 beschreibt eine Technik, welche an die aus dem schwedischen Patent 419126 offenbarte erinnert, aber es nicht schafft eine Luftströmung mit einer Geschwindigkeit im Bereich von 0,5 m/s bereitzustellen, um sich Konvektionsströmungen zu widersetzen. Die gezeigte Einheit hat den Nachteil, daß sie gefährlich wird, da das System durch Verunreinigungen verschmutzt wird.
  • Das britische Patent 1474732 betrifft eine Technik im Zusammenhang mit Farbbesprühen von Schuhen. Luftsauglüfter in der Bodenfläche werden verwendet, welche im Zusammenhang mit einem Operationssaal nicht anwendbar sind und die Luftaustauschrate beträgt etwa 60 mal pro Stunde. In der Umgebung eines Operationssaals sollte die Lufterneuerung wenigstens 400 mal pro Stunde stattfinden. Die Verwendung von Mikrofiltern ist nicht offenbart und dieses bekannte Design führt zu sehr unterschiedlichen Temperaturzonen.
  • Die deutsche Offenlegungsschrift 25 12 679 beschreibt die Verwendung von örtlicher Luftreinigung und die Notwendigkeit einer sauberen Zone für Instrumente außerhalb der Reinigungszone wird nicht in Betracht gezogen.
  • Die deutsche Offenlegungsschrift 35 16 488 beschreibt eine Luftkonditionieranlage für Operationssäle, wo der Luftaustausch mit einem zu niedrigen Niveau stattfindet und wo zusätzlich eine Mischung der Innenluft und der sauberen Luft stattfindet.
  • Die EP-A-0 372 784 offenbart eine deckenbefestigte Ventilationssystemeinheit für einen Operationssaal.
  • Einer der hauptsächlichen Nachteile dieser bekannten Anlagen war jedoch, daß die Temperatur im Operationssaal beispielsweise im Gebiet des Operationstischs im Vergleich zu den den Operationstisch umgebenden Bereichen unerwünscht hoch oder niedrig werden kann. Dies kann unmittelbare Konsequenzen für den Patienten auf dem Operationstisch haben und darüber hinaus die Effizienz des Personals in dem Operationssaal beeinflussen, was wiederum für das Ergebnis der Operation Bedeutung haben kann. Insbesondere kann übermäßiges Abkühlen des Patienten dramatische Konsequenzen haben, die möglicherweise sogar zum Tod führen.
  • Erfahrungsgemäß ist der Operationssaal die Quelle von mehr als 25% aller Infektionen, mit denen ein Patient in Kontakt kommen kann, während er im Krankenhaus ist. Dies hat eine Zunahme der Notwendigkeit einer medizinische Behandlung, längere Krankenhausaufenthalte und größere Zahlungen von Beihilfesysteme zur Folge. Folglich ist eine effiziente Luftkonditionierung in einem Operationssaal eine der wichtigsten Präventivmaßnahmen, welche in einem Krankenhaus angetroffen werden sollten, hinsichtlich sowohl der Hygiene in dem Operationssaal als auch der Arbeitsbedingungen, unter welchen das Personal arbeitet und welche für das Ergebnis der Operation Bedeutung haben können. Die verwendete Operationstechnik und die geeignete Verwendung von Antibiotika vor oder nach der Operation sind natürlich zusätzliche Faktoren.
  • Es ist sofort verständlich, daß eine Luftventilationstechnik speziell für die Chirurgie in Verbindung mit Orthopädie, Neurochirurgie, Herzchirurgie und Mikrochirurgie wichtig ist, wo außergewöhnlich sterile Bedingungen besonders benötigt werden. Es hat sich herausgestellt, daß die direkte Berührung und in der Luft befindliche Verunreinigungen nahezu 98% der Mikroorganismen bilden, welche mit dem chirurgischen Schnitt während größerer Operationen in Berührung kommen. Postoperative Infektionen und wo üblicherweise weniger sterile Bedingungen angetroffen werden, werden durch Mikroorganismen verursacht, welche keine Verbindung mit dem tatsächlichen Operationssaal haben.
  • Es wurde jedoch zunehmend erforderlich, nicht nur die Luftströmung, welche den Patienten und den chirurgischen Schnitten, welche behandelt werden, zugeführt wird, sondern auch die Luftströmung, welche dem Personal, das die Operation durchführt, zugeführt wird, und die Innenluft allgemein in Betracht zu ziehen.
  • In Erkenntnis dieser Notwendigkeit wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß ein Abschnitt oder Abschnitte dafür vorgesehen ist/sind, Luft zu einer jeweilige Aktivitätszone hin abzugeben, daß eine Teil-Luftauslaßfläche der Gesamt-Luftauslaßfläche mit einem im wesentlichen I, H, T oder Y-förmigen Auslaßbereich unmittelbar über einem Operationstisch angeordnet ist und Luft zum eigentlichen Operationstisch leitet, und daß einer oder mehrere Abschnitte in einer Randzone der Einheit über einen Teil der gesamten Luftauslaßfläche und von dieser stromabwärts mit mehreren Luftleitfinnen ausgerüstet ist/sind, welche bei der gemeinsamen Bewegung aus einer Anfangsposition heraus Mittel für unterschiedliche Winkelablenkung oder Abweichung voneinander aufweisen, wobei die jeweilige Winkelablenkung oder Abweichung von den Finnen von einer Finne zur nächsten zunimmt, wenn sich die Position der Finnen einem äußeren Rand des Ventilationssystems nähert.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Einheit sind drei oder mehr Finnen vorgesehen, wobei benachbarte Finnen unterschiedliche Längen besitzen und wobei die Projektion von jeder Finne in der Richtung des äußeren Rands des Systems zunimmt.
  • Es ist ein Vorteil, wenn die Finnen schwenkbar an Zahnrädern angebracht sind, die in einer Richtung zu einem äußeren Rand der Einheit hin allmählich reduzierenden Durchmesser besitzen und mechanisch z. B. durch einen Zahnriemen miteinander verbunden sind. Die Winkelabweichung von den jeweiligen Finnen nimmt von einer Finne zur nächsten allmählich derart zu, daß bei Drehung einer Finne um 7,5º die nächste Finne eine Winkelabweichung von 15º besitzen kann und mit einer zusätzlichen Zunahme der Winkelabweichung von 7,5º für jede weitere Finne. Es ist jedoch möglich, die Zunahme der Winkelabweichung optional nur für zwei benachbarte Finnen zu variieren.
  • Die mechanisch miteinander verbundenen Finnen können z. B. durch einen Motor, vorzugsweise einen spannungsgesteuerten/geregelten Motor betätigt werden, wobei die Betätigung des Motors manuell oder basierend auf Parametern gesteuert/geregelt wird, ausgewählt aus der Gruppe von:
  • Luftströmung in der nahen Zone der Ventilationssystemeinheit, Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur.
  • Es ist möglich, wenigstens eine manuell betätigbare Luftleitfinne vorzusehen, welche stromabwärts der Teil-Luftauslaßfläche angeordnet ist.
  • Gemäß weiteren Ausführungsformen der Einheit weist wenigstens einer der Abschnitte Mittel auf, um im wesentlichen die Luftfeuchtigkeit der auf den Bereich des Operationstischs geleiteten Luft zu erhöhen und zu regulieren.
  • Wenn die Zone der Aktivität ein Operationstisch in einem Operationssaal ist, ist es besonders wichtig, das Abkühlen des Patienten auf dem Operationstisch zu reduzieren. Das Abkühlen eines Patienten beruht auf der Verdunstung vom chirurgischen Schnitt/Operationsbereich. Durch das Zuführen temperaturgesteuerter/geregelter und feuchtigkeitsgesteuerter/geregelter Luft wird eine bisher nicht erreichte aktive Verhinderung von Hypothermieproblemen während der Operationen erreicht.
  • Ferner ist es vorteilhaft, daß wenigstens einer der Abschnitte eine Einrichtung zur Biokonditionierung der ausgestoßenen Luft durch Bereitstellung sowohl positiver als auch negativer Ionisation der Luft aufweist. Biokonditionierung oder Bioklimatisierung sollte so verstanden werden, daß es eine plus/minus Wechselsstromionisierung bedeutet, welche einen sterilisierenden Effekt besitzt, z. B. in dem Operationssaal. Dies ist eine erfindungsgemäße Neuheit im Bereich der Operationssaallufthygiene. Testergebnisse deuten darauf hin, daß Biokonditionierung bei weitem effektiver als UV-Licht ist, zeitlich sogar 5- bis 6-mal effektiver. Der Grund dafür ist hauptsächlich die Tatsache, daß Biokonditionierung keine Bereiche mit Schattenfelder besitzt, wie es für UV- Licht üblich ist. Die üblichen Ionisierungssysteme z. B. Negativionisation sind nur in der Lage, einige Bakterien in Verbindung mit einem bestimmten Grad an erhöhter Extraktion an angehäuften Staub- und/oder Bakterienpartikeln zu eliminieren. Biokonditionierung besitzt auch einen Sterilisationseffekt unmittelbar auf die Schattenbereiche und in Ecken und Ritzen. Biokonditionierungsausrüstung arbeitet mit speziellen Strahlungsfrequenzen zur Ionisierung insbesondere von Sauerstoff.
  • Ferner wäre es vorteilhaft, wenn wenigstens die von der Innenluft verwendete Luft durch Schallabsorber/Druckverteilungsmatten zum für jeden Abschnitt vorgesehenen Ventilatorgebläse strömen müßte und daß auf jeder Seite ein scheibenförmiger Schallabsorber und Diffusor vorgesehen ist, der vom Auslaß des Gebläses zum Ende von einer im wesentlichen horizontalen unter dem Gebläse angeordneten Schallplatte geneigt ist. Die Luft, welche von dem Gebläse ausgestoßen wird, strömt über die Schallplatte und wird um diese herum auf dem Weg zur Auslaßöffnung des Abschnitts abgelenkt.
  • Es ist vorteilhaft, wenn schallabsorbierendes Material an der Unterseite der Schallplatte vorgesehen ist, und wenn vertikale Luftleitflächen vorgesehen sind, welche sich von der Auslaßöffnung des Gebläses zu oder über das Ende der Schallplatte hinaus erstrecken.
  • Die Auslaßöffnung des Gebläses kann mit einem Mikrofilter auf eine an sich bekannte Weise versehen sein. Neuartig in dieser Verbindung ist, daß die spezielle und an die Bedürfnisse angepaßte Unterteilung auch die zweckmäßige Unterteilung von verschiedenen Mikrofiltrationsgraden möglich macht, welche zum Erhalt eines optimalen Luftvolumens und Filterökonomie vorteilhaft ist.
  • Die von jedem Abschnitt ausgestoßene Luft ist mit einer Reinheit im Bereich von 0,1 bis 10 cfu/m³ (cfu/cu.m) versehen, wobei der tatsächliche Operationsbereich eine Reinheit im Bereich von 1 cfu/m³ (cfu(cu.m) besitzt.
  • Auf eine an sich bekannte Weise ist ein sich vertikal erstreckender Einschnitt in der Mitte des Ventilationssystems zur Befestigung einer Tragstütze für eine Lampenarmatur vorgesehen.
  • Die Erfindung wird nun detaillierter unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, welche nicht beschränkende Ausführungsformen der Erfindung veranschaulichen.
  • Fig. 1 veranschaulicht die erfindungsgemäße Einheit einer ersten Ausführungsform, von oben gesehen, wobei die Deckplatte der Einheit entfernt ist.
  • Fig. 2 zeigt den Schnitt II-II in Fig. 1.
  • Fig. 3 zeigt den Schnitt III-III in Fig. 1.
  • Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht der Einheit gemäß der Erfindung, von unten gesehen.
  • Fig. 5 veranschaulicht die Montagemethode und Verwendung der Einheit in einem Operationssaal.
  • Fig. 6 ist eine schematische Abbildung einer Alternative der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform.
  • Fig. 7 zeigt ein vergrößertes Detail der Ausführungsform in Fig. 2.
  • Fig. 8 veranschaulicht eine typische Ausführungsform der mechanisch miteinander verbundenen Luftsteuerfinnen.
  • Fig. 1 veranschaulicht eine Ausführungsform der Einheit, wobei vier durch die Bezugszahlen 1, 2, 3 und 4 bezeichnete Abschnitte vorgesehen sind. Jeder der Abschnitte ist mit einem Gebläse ausgerüstet, das jeweils durch die Bezugszahlen 5, 6, 7 und 8 bezeichnet ist. Die Gebläse sind an jeweiligen Schallplatten 9, 10, 11 und 12 befestigt, wobei die Platten als Schalldämpfer bzw. Schalfabsorber dienen. Optional können die Schallabsorber auch als Luftfilter funktionieren.
  • Gemäß dem vorgeschlagenen Beispiel sind die jeweiligen Abschnitte mit Lufteinlaßöffnungen ausgerüstet, um die Ventilationseinheit mit Einlaßluft in der Form von Luft vom umgebenden Raum zu versorgen. Die Lufteinlaßöffnungen für den Abschnitt 1 sind durch die Bezugszahlen 13, 14, für den Abschnitt 2 durch die Bezugszahlen 15, 16, für den Abschnitt 3 durch die Bezugszahlen 17, 18 und für den Abschnitt 4 durch die Bezugszahlen 19 und 20 bezeichnet. Innerhalb der jeweiligen Lufteinlaßöffnungen 13-20 ist ein Vorfilter vorgesehen, welcher als ein Grobfilter und/oder Fusselfilter dient und für die jeweiligen Öffnungen durch die Bezugszahlen 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27 bzw. 28 bezeichnet ist.
  • Um in der Lage zu sein, eine gegenseitig unabhängige Temperatursteuerung/- regelung der Luft sicherzustellen, welche aus jedem Abschnitt abgegeben werden soll, sind gemäß der veranschaulichten Ausführungsform in Verbindung mit den jeweiligen Luftzufuhröffnungen 13-20, Temperatursteuerungs/-regelungselemente bereitgestellt, die jeweils durch die Bezugszahlen 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35 und 36 bezeichnet sind. Wie erwähnt wäre es vorteilhaft, in Verbindung mit einem oder mehreren der Abschnitte, einen Wechselstrom-Ionisationsbiokonditionierer bereitzustellen, um auf diese Weise die Lufthygiene zu erhöhen, die Staubmenge zu verringern, die statischen Elektrizitätsprobleme zu verringern und die Arbeitsbedingungen in einem Operationssaal zu verbessern. Als ein Beispiel ist ein derartiger Biokonditionierer in Verbindung mit Abschnitt 3 gezeigt und ist durch die Bezugszahlen 37 und 38 bezeichnet.
  • Wie in Verbindung mit den Abschnitten 3 und 4 gezeigt, sind jeweilige Gebläse 7 und 8 an jeweiligen Leitflächen 11 und 12 angebracht. Die Luft wird um die jeweiligen Leitflächen 11 und 12 hinter eine Schallplatte 39 im Abschnitt 3 und eine Schallplatte 40 im Abschnitt 4 geleitet. Bevor die Luft aus den Abschnitten 3 und 4 abgegeben wird, muß sie durch einen Mikrofilter 41 strömen. Ein Teil der Abschnitte 3 und 4 kann optional mit einem zusätzlichen Temperatursteuerungs/Regelungselement ausgerüstet sein, das jeweils durch die Bezugszeichen 42 und 43 bezeichnet ist.
  • Ferner können Befeuchtungsmittel in der Form von Dampfaustragsverteilern 81 und 82 vorgesehen sein, wie in den Fig. 1, 2, 3 und 4 zu sehen ist.
  • Die Abschnitte 3 und 4 sind auch mit Diffusorelementen oder Schalldämpferelementen 44 und 45 bzw. 46 und 47 ausgerüstet und in ähnlicher Weise werden solche Elemente auch in den Abschnitten 1 und 2 gefunden, die durch die Bezugszahlen 52, 53 bzw. 54 bezeichnet sind. Normalerweise wäre es ausreichend, eine Versorgung an Innenluft (RL) zu den Abschnitten 3 und 4 zu besitzen, aber gemäß der vorliegenden Erfindung ist es auch möglich, Luft von einem zentralen Ventilationssystem SA des Gebäudes zuzuführen und diese Luft, die als SA bezeichnet ist, kann im Fall der Abschnitte 3 und 4 über Verbindungsrohre 48 und 49 zugeführt werden. Diese Luft würde normalerweise ein absolutes Minimum an Verunreinigungen aufweisen und kann durch einen Filter 50, 51 für die Abschnitte 3 bzw. 4 hindurch strömen, bevor die Luft in den Abschnitt strömt.
  • Wie durch die unterbrochenen Linien in der Fig. 1 angedeutet ist, sind die Verbindungsrohre 48 und 49 vorzugsweise über dem Gebläsegehäuse 7, 8 angeordnet, obwohl eine andere Anordnung für solche Verbindungsrohre innerhalb des Schutzbereichs der Erfindung möglich wäre.
  • In Verbindung mit den Abschnitten 2 und 3 sind, wie man sieht, auch Diffusorplatten 52, 53 im Abschnitt 1 und in ähnlicher Weise Diffusorplatten im Abschnitt 2 vorgesehen, die durch das Bezugszeichen 54 bezeichnet sind, da nur eine der Platten durch ein Bezugszeichen bezeichnet ist. Zusätzlich wäre es vorteilhaft, wenn in der Richtung der Luftströmung von dem Gebläse vertikale Luftleitflächen 55 angeordnet wären, die sich von der Auslaßöffnung des Gebläses zu oder über das Ende der Schallplatten 9 (im Fall des Abschnitts 1) oder 10 (im Fall des Abschnitts 2) erstrecken.
  • Ein sich vertikal erstreckender Einschnitt 56 ist in der Mitte des Ventilationssystems zur Befestigung einer Stütze für eine Lampenarmatur vorgesehen.
  • Wie aus der Fig. 2 gesehen werden kann, wäre es vorteilhaft, über einen Teil der Fläche der Auslaßöffnung flache Luftführungsfinnen 57, 58 für die Abschnitte 3 bzw. 4 und Luftführungsfinnen 59, 59' z. B. in den Abschnitten 1 und 2 vorzusehen. Größere einzelne Finnen könnten auch manuell verwendet werden, um die Verteilung zwischen den unterschiedlichen Zonen gemäß den Wünschen des Benutzers anzupassen. Eine detailliertere Erklärung der Verwendung der Finnen erfolgt in Verbindung mit den beigefügten Fig. 7 und 8.
  • In dem vorliegenden Beispiel sind die Abschnitte 1 und 2 identisch und bezüglich Fig. 3 werden diese Abschnitte detaillierter beschrieben. Die aus dem Gebläse 5 herausströmende Luft strömt wie gezeigt um die Schallplatte 9. Die Schallplatte ist vorzugsweise mit einem schalldämpfenden Material an dessen Unterseite versehen, das durch die Bezugszahl 60 bezeichnet ist. In der veranschaulichten Ausführungsform werden vorzugsweise die Abschnitte 1 und 2 die zwei Abschnitte sein, welche den tatsächlichen Operationstisch mit gereinigter Luft versorgen. Aus diesem Grund wäre es vorteilhaft, wenn der Einlaß von Innenluft begrenzt wäre und evtl. auf der größtmöglichen Versorgung der möglichst sauberen Luft vom Zentralsystem des Gebäudes, d. h. einer Versorgung von Luft SL basiert, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Diese Luft SL wird in Abschnitt 1 über ein Verbindungsrohr 61 und einen Filter 62 eingeleitet. Es ist sofort verständlich, daß dasselbe für Abschnitt 2 gilt.
  • Mit dem gemäß Fig. 1 offenbarten Aufbau ist es möglich, ein Luftströmungsmuster wie z. B. in Fig. 2 gezeigt zu erreichen, wo verschiedene Arten von Mikrofiltern vorgesehen werden können, die in der Figur von links nach rechts zu sehen sind. Die Filtration wird in der veranschaulichten Ausführungsform der kürzestmöglich Abstand zur linken und der weitestmögliche zur rechten sein, wo die Zahl an Verunreinigungen pro Kubikmeter Luft z. B. 10 beträgt. In einem angrenzenden Teil der Abschnitte 3 und 4 wird eine verbesserte Filtration durchgeführt, z. B. insgesamt 5 Verunreinigungen pro Kubikmeter Luft, da dieser Ventilationsbereich näher am Operationstisch ist. Über dem tatsächlichen Operationstisch, d. h. unmittelbar unter den Abschnitten 1 und 2 sind die Mikrofilter und die den Abschnitten zugeführte Luft derart, daß die aus den Sektionen ausströmende Luft z. B. zwischen 0,1 und 10 Verunreinigungen pro Kubikmeter Luft, sogenannten Kolonie-bildenden Einheiten pro Kubikmetern (cfu/m³) besitzt.
  • Es ist auch sofort verständlich, daß es möglich wäre, die Geschwindigkeit zu steuern/regeln, mit der die Luft aus den einzelnen Abschnitten separat herausströmt. Wegen der zusätzlichen Temperatursteuerungs/regelungselemente 42, 43 in den Abschnitten 3 bzw. 4 wird die Luftgeschwindigkeit geringer sein, auch in Verbindung mit der Tatsache, daß der diesem Element benachbarte Mikrofilter eine größere Filterkapazität besitzt. Folglich entsteht im Fall der Abschnitte 3 und 4 die Möglichkeit, mit Geschwindigkeiten V1 und V2 bzw. V5 und V6 zu arbeiten, während man in den Abschnitten 1 und 2 mit Luftgeschwindigkeiten V3 bzw. V4 arbeiten kann. Es ist sofort verständlich, daß die Geschwindigkeiten V1 und V6 und auch V2 und V5 ebenso wie die Geschwindigkeiten V3 und V4 unterschiedlich sein können. Jedoch können diese jeweiligen Geschwindigkeiten auch so ausgewählt sein, daß sie im wesentlichen gleich sind. Die Geschwindigkeitsteuerung/Regelung für die jeweiligen Luftgeschwindigkeiten wird möglich sein, welche bei der Erreichung eines gewünschten Luftmusters in einem vorgegebenen Operationssaal unter den darin vorherrschenden Operationsbedingungen hilfreich sein wird.
  • Um in der Lage zu sein, eine zweckmäßige Befestigung der Mikrofilter mit zugehörigen Rosten sicherzustellen, sind am oberen Ende der Mikrofilter permanent mit dem Rahmen des Ventilationssystems verbundene Tragstützen 63, 64 so vorgesehen, daß die Mikrofilter 41 an den Trägern mit der Hilfe von Befestigungsarmaturen unter Verwendung einer Schrauben/Bajonettverbindung befestigt werden können.
  • Wie aus der Fig. 1 gesehen werden kann, haben die zwei Abschnitte 1 und 2, welche Luft in den Bereich des tatsächlichen Operationstischs zuführen, zusammen eine Luftauslaßfläche, welche eine I- oder eine H-Form bildet.
  • Wie in der Fig. 6 gezeigt ist, haben die entsprechenden Abschnitte 1' und 2' eine annähernde T- oder Y-Form. Die entsprechenden Abschnitte für Gebiete außerhalb des Operationstischs in Fig. 6 sind durch die Bezugszahlen 3' bzw. 4' bezeichnet. Die Gebläse in den Abschnitten 1', 2', 3', 4' sind durch Bezugszahlen 5', 6', 7' und 8' bezeichnet. Die Luftauslaßbereiche von den jeweiligen Abschnitten sind durch die Bezugszahlen 1", 2", 3" und 4" in Fig. 6 bezeichnet. Wie detaillierter in Fig. 7 gezeigt ist, können in dem Abschnitt/- Kammer über dem Operationstisch Dampfverteiler in einer Zahl, Größe und Länge vorgesehen sein, derart, daß die im wesentlichen nach unten auf den Bereich des chirurgischen Einschnitts des Patienten strömende Luft befeuchtet ist, zusätzlich zur Lufttemperatur, die in einem bestmöglichen Optimalwert vorliegt.
  • Wie für die Ausführungsform in Fig. 1 gezeigt ist, wo Trennwände 65 zwischen den Abschnitten verwendet werden, werden zusätzlich zu der äußeren Wand 66 des Ventilationssystems ähnliche Trennwände 65' und äußere Wände 66' in der in Fig. 6 veranschaulichten Ausführungsform verwendet. Die Gebläse 5', 6', 7', 8' sind auf Schallplatten 67, 68 und 69 befestigt. Es sollte jedoch verstanden werden, daß die in Fig. 6 gezeigte Ausführungsform nur enthalten ist, um die zahllosen möglichen Variationen des Aufbaus zu veranschaulichen, die im Schutzbereich der Erfindung liegen.
  • In Fig. 4 ist das perspektivisch veranschaulichte Ventilationssystem von unten zu sehen ohne eine befestigte chirurgische Lampenarmatur. In einer bevorzugten aber für die Erfindung nicht begrenzenden Ausführungsform kann eine Lichtleiste 70 einer an sich bekannten Art längs des Umfangs des Ventilationssystems angeordnet sein. Diese Lichtleiste wird den Bereich um den Operationstisch mit normaler Beleuchtung versehen, während der tatsächliche Operationstisch und der Patient durch eine spezielle chirurgische Lampenarmatur beleuchtet wird, die in Fig. 5 durch die Bezugszahl 71 bezeichnet ist. Die Armatur 71 ist von einer Tragstütze 72 getragen, welche an der Decke in dem tatsächlichen Operationssaal befestigt ist. Die Armatur wird über ein Kabel 73 mit Energie versorgt.
  • Zentralluft (SL) vom zentralen Ventilationssystem des Gebäudes wird zur Ventilationseinheit in dem Operationssaal über den Ventilationskanal 74 und die besagten Verbindungsrohre 48, 49 und 61 geleitet. Diese Luft wird bezüglich Temperatur und Volumen optimal gesteuert/geregelt. Das Volumen der Luft wird auch ein wichtiges Mittel sein, das auf die richtige Menge, bezüglich der Größe und Höhe des Raums unter der Decke, zu verändern ist, wobei das effizienteste mögliche Luftmuster vorgesehen sein kann, d. h. die größtmögliche saubere Zone bezüglich der Filterfläche. Luft vom Operationssaal 75 wird teilweise als Rückluft RL zurück zu dem Ventilationssystem über Einlaßöffnungen geleitet, die in Fig. 5 durch die Bezugszahlen 15 und 16 bezeichnet sind und teilweise durch einen Rückführungskanal 76, welcher zurück zum zentralen Ventilationssystem SA des Gebäudes führt, um dort gereinigt und rezirkuliert zu werden. Wenn das System ohne innere Gebläse hergestellt wird, werden etwa 70% der Rückluft RL durch eine geschlossene Kammer zum Kanal 76 strömen. In diesem Fall sind am oberen Ende der Einheit Rückkehröffnungen vorgesehen, vorzugsweise eine oder zwei für jede Seite, um auf diese Weise eine Neueinstellung der Verteilung zwischen den unterschiedlich behandelten Luftvolumen in den einzelnen Abschnitten oder Zonen möglich zu machen.
  • In Fig. 5 bezeichnet das Bezugszeichen 77 einen Patienten, der auf dem Operationstisch 78 liegt und sich einer durch einen Chirurgen 79 durchgeführten Operation unterzieht.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt, können Luftleitfinnen 80 (insbesondere durch 80', 80" und 80''' bezeichnet) im Bereich der Aktivitätszone, d. h. z. B. einem Operationstisch in einem Operationssaal vorgesehen sein. In dem Beispiel in Fig. 1 kann die Finne 80" manuell durch den Chirurgen betätigt werden. In ähnlicher Weise wird die Finne 80' durch den Assistenten des Chirurgen betätigt, während die Finne 80''' durch den Anästhesisten betätigt werden kann.
  • Eine Finne im Zusammenhang mit der vorliegenden Anmeldung ist ein aerodynamischer Körper in der Form einer Folie, eines Flügelprofils, einer geformten, länglichen Platte oder dergleichen. Eine Finne dieser Art kann optional in der Form eines extrudierten Profils hergestellt sein.
  • Die Bezugszahlen 81 und 82 bezeichnen Dampfdüsen zur Befeuchtung der Luft, die aus den jeweiligen Abschnitten in dem System (siehe auch Fig. 2 und 7) abgegeben werden soll. Ein Kondensationsschlauch 83 (siehe Fig. 7) kann optional an der Unterseite des Dampfverteilers vorgesehen sein.
  • Wie in den Fig. 3 und 7 gezeigt ist, können die manuell betätigbaren Finnen 80 mit einem Handgriff 84 versehen sein. Im Zusammenhang mit einem Operationssaal kann der Handgriff so gefertigt sein, daß er austauschbar ist, so daß er für jede Operation steril ist.
  • In Fig. 4 sind die besagten Finnen 80 oder präziser nur 80' und 80" angezeigt, während der Deutlichkeit halber nur die Finne 80" in Fig. 5 gezeigt ist.
  • In Fig. 7, welche eine etwas vergrößerte und detailliertere Version der Fig. 3 ist, ist einer der Dampfverteiler gezeigt (Bezugszahl 81). Die Luftführungs finneneinheit 59 in der Randzone ist dargestellt, wie sie allmählich schmälere Vorsprünge besitzt, wenn sich die Position der Finne dem äußeren Rand des Ventilationssystems nähert. Dies wird detailliert in Verbindung mit Fig. 8 beschrieben. Eine Luftdetektoreinheit 85 kann an der Außenseite des Systems mit beabstandeten Detektoren 86 angebracht sein. Die Detektoren können dafür vorgesehen sein, z. B. die Luftströmung, die Luftströmungsgeschwindigkeit, die Lufttemperatur und/oder die Luftfeuchtigkeit zu erfassen. Ein Kabel 87 verbindet die Einheit mit einem Signalprozessor, wie in Verbindung mit Fig. 8 beschrieben ist.
  • In Fig. 8 ist die Einheit 59 von Luftfinnen 88, 89, 90, 91, 92 und 93 veranschaulicht. Die Einheit würde natürlich in der Lage sein, mehr oder weniger Finnen zu enthalten. In der vorliegenden Ausführungsform ist jede Finne jeweils an einem drehbaren Zahnrad 88', 89', 90', 91', 92', 93' angebracht. Um eine mechanische Verbindung zwischen den Zahnrädern sicherzustellen, können entweder unmittelbare Zahnradverbindungen oder eine Kette oder ein Zahnriemen 94, wie angedeutet, verwendet werden. Es ist vorteilhaft, zusätzlich Druckräder 95, 96, 97, 98 und 99 zwischen benachbarten Zahnrädern 88'-93' zu verwenden, um die Verbindung gespannt zu halten und zu verhindern, daß sich die Finnen in Bezug aufeinander hin- und herbewegen. Die Finnen 88-93 werden als eine Einheit 59 mittels eines Motors 100 bewegt, welcher eine Antriebswelle 101 besitzt, die an einem Zahnrad 102 angebracht ist. An der Welle des Zahnrads 93' ist ein weiteres Zahnrad 103 angebracht und eine Kette oder ein Zahnriemen 104 bildet eine Verbindung zwischen den Zahnrädern 102 und 103. Der Motor 100 kann eine Umwandlungsschaltung 100' enthalten, welche bewirkt, daß der Drehwinkel der Motorwelle eine Funktion der Spannung ist, welche der Schaltung 100' zugeführt wird. Solche Motoren mit eingebauten Umwandlungsschaltungen sind übliche Handelsprodukte. Alternativ kann der Motor 100 ein üblicher Schrittmotor sein. Die zugeführte Spannung kann z. B. im Bereich von 0-10 Volt liegen, obwohl dies nicht als eine Beschränkung verstanden werden soll.
  • Es kann zweckmäßig sein, den Motor durch einen Mikroprozessor 105 so zu steuern/regeln, daß der Motor 100 entweder als ein Ergebnis der erfaßten Parameter, welche von der Detektoreinheit 85 über das Kabel 87 übertragen werden, automatisch zu steuern/regeln, oder von einem Steuerungskasten 106 aus manuell zu steuern.
  • In der vorgeschlagenen Ausführungsform kann die Finne 93 um einen Winkel v von 90º gedreht werden. Die Winkelablenkung der anderen Finnen 92-88 wird allmählich kleiner sein. In der veranschaulichten Position der Finnen haben diese einen unterschiedlichen Winkel zueinander. Somit ist in einer bevorzugten Ausführungsform, obwohl für die Erfindung nicht beschränkend, ein Drehverhältnis zwischen den Finnen 88-93 entsprechend 7,5 : 15 : 22,5 : 30 : 32,5 : 40 ausgewählt.
  • Der Zweck der Luftfinnen 88, 89, 90, 91, 92, 93 ist, das Eindringen von unsauberer Luft in den Bereich sauberer Luft auf eine optimale Weise zu verhindern, während der größtmögliche Bereich sauberer Luft erhalten wird.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung bezüglich der bevorzugten Ausführungsformen veranschaulicht und beschrieben wurde, ist es sofort verständlich, daß Modifikationen innerhalb des Schutzbereichs der zugehörigen Patentansprüche und innerhalb des für einen Fachmann bei Betrachtung der durch die vorliegende Anmeldung gelieferten Lehre offensichtlichen Schutzbereichs durchgeführt werden können.

Claims (9)

1. Deckenbefestigte Ventilationssystemeinheit in einem Operationssaal, von welcher Ventilationsluft nach unten zu einem Arbeitsbereich hin gelenkt wird und wobei Luft der Ventilationssytemeinheit von Innenluft und/oder von einer äußeren Ventilationseinrichtung zugeführt wird, wobei die Ventilationssystemeinheit in wenigstens vier voneinander getrennte Luftabschnitte geteilt ist, welche eine rechteckige Gesamt- Luftauslaßfläche der Einheit ausbilden und wobei die Abschnitte jeweils unabhängig mit einem Mittel zur Steuerung/Regelung des durch den Abschnitt strömenden Luftvolumens, einem Mittel zur Steuerung/- Regelung der Temperatur der aus dem Abschnitt herausströmenden Luft und einem Mittel zur Sicherstellung einer vorbestimmten Reinheit der abgegebenen Luft ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt oder Abschnitte dafür vorgesehen ist/sind, Luft zu einer jeweilige Aktivitätszone hin abzugeben, daß eine Teil-Luftauslaßfläche der Gesamt-Luftauslaßfläche mit einem im wesentlichen I, H, T oder Y-förmigen Auslaßbereich unmittelbar über einem Operationstisch angeordnet ist und Luft zum eigentlichen Operationstisch leitet, und daß einer oder mehrere Abschnitte in einer Randzone der Einheit über einen Teil der gesamten Luftauslaßfläche und von dieser stromabwärts mit mehreren Luftleitfinnen ausgerüstet ist/sind, welche bei der gemeinsamen Bewegung aus einer Anfangsposition heraus Mittel für unterschiedliche Winkelablenkung oder Abweichung voneinander aufweisen, wobei die jeweilige Winkelablenkung oder Abweichung von den Finnen von einer Finne zur nächsten zunimmt, wenn sich die Position der Finnen einem äußeren Rand des Ventilationssystems nähert.
2. Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei oder mehr Finnen vorgesehen sind und daß benachbarte Finnen jeweils unterschiedliche Abmessungen in der Luftströmungsrichtung besitzen, so daß sich die Projektion von jeder Finne in der Luftströmungsrichtung in einer Richtung zu einem äußeren Rand der Systemseinheit hin von einer zur nächsten verkleinert.
3. Einheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Finnen schwenkbar an Zahnrädern angebracht sind, die einen sich in einer Richtung zu einem äußeren Rand der Einheit hin allmählich reduzierenden Durchmesser besitzen und mechanisch z. B. durch einen Zahnriemen miteinander verbunden sind.
4. Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander verbundenen Finnen durch einen Motor betätigt werden, wobei die Betätigung des Motors manuell oder basierend auf Parametern gesteuert/geregelt wird, ausgewählt aus der Gruppe von: Luftströmung in der nahen Zone der Ventilationssystemeinheit, Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur.
5. Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine manuell betätigbare Luftleitfinne vorgesehen ist, welche stromabwärts der Teil-Luftauslaßfläche angeordnet ist.
6. Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Abschnitte Mittel aufweist, um im wesentlichen die Luftfeuchtigkeit der auf den Bereich des Operationstischs geleiteten Luft zu erhöhen und zu regulieren.
7. Einheit nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Abschnitte eine Einrichtung zur Biokonditionierung der ausgestoßenen Luft durch Bereitstellung sowohl positiver als auch negativer Ionisation der Luft aufweist.
8. Einheit nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich des Operationstischs einen Anästhesieseitenbereich umfaßt.
9. Einheit nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die von jedem der Abschnitte ausgestoßene Luft eine Reinheit im Bereich von 0,1-10 Kolonie-formende Einheiten pro Kubikmetern (cfu/m³); (cfu/cu.m) besitzt.
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