DE69412752T2 - Kopierverfahren zur Feststellung der Grösse einer Beleuchtungsfarbkorrektur mittels abgeleiteter Beleuchtungsdatenerfassung - Google Patents

Kopierverfahren zur Feststellung der Grösse einer Beleuchtungsfarbkorrektur mittels abgeleiteter Beleuchtungsdatenerfassung

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DE69412752T2
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Description

  • Die Erfindung betrifft fotografische Systeme mit Vorrichtungen zum Erfassen der Objektbeleuchtung und deren Verwendung zum Einstellen einer Farbkorrektur im fotografischen Kopierverfahren.
  • Bei den in herkömmlichen automatischen Printern verwendeten Objekt-Farbabgleichalgorithmen wird versucht, durch Messen der Filmdichte (R, G, B) und Einsatz entsprechender mathematischer Verfahren die zum Aufbelichten aufeinanderfolgender Objektfelder eines Films auf fotografisches Kopierpapier optimale Farbkorrektur von dem Film abzuleiten. Durch Objektfarben verursachte Korrekturfehler des Printers treten bekanntlich dann auf, wenn der Printer-Algorithmus zwischen Ursachen von Färbungleichmäßigkeiten im Filmbild, die eine umfangreiche Farbkorrektur erfordern (z. B. Nichttageslicht-Beleuchtungen, Filmbearbeitungseffekte, Filmaufbewahrungseffekte und Fertigungsschwankungen) und Ursachen von Farbungleichmäßigkeiten, die keine umfangreiche Farbkorrektur erfordern (z. B. besonders farbenfreudige Aufnahmegegenstände) nicht unterscheiden kann. Es ist daher wünschenswert, Ursachen von Farbungleichmäßigkeiten bestimmen und nach dem Grad der erforderlichen Farbkorrektur unterscheiden zu können.
  • Eine der häufigsten Ursachen für Farbungleichmäßigkeiten im Filmbild ist die Objektbeleuchtung. Für die Wahl und Anwendung des richtigen Farbkorrekturgrades ist es hilfreich, wenn die Art der Objektbeleuchtung bestimmt und als Information in den Printer-Algorithmus eingegeben werden kann. In US-A-4 827 119 und US-A-5 037 198 wird eine Kamera beschrieben, die in der Lage ist, durch eine Fourier-Analyse einer oder mehrerer Harmonischen des von einem Lichtsensor in der Kamera erzeugten Beleuchtungssignals die üblichen Objektbeleuchtungsarten - Tageslicht, Wolframglühlicht und Röhrenlicht - zu erfassen und zu unterscheiden. Die solcherart unterschiedenen Daten können bei der Aufnahme des Bildes zur Übertragung an den fotografischen Printer aufgezeichnet und als Eingabe für den Algorithmus zur Bestimmung der Belichtung verwendet werden. Die Aufzeichnung der zu übertragenden Daten kann dabei beispielsweise als Aufzeichnung optischer Daten als latentes Bild auf dem Film, als Aufzeichnung magnetischer Daten auf einer auf dem Film angebrachten magnetischen Schicht oder auf einem trennbaren magnetischen Medium oder auch als elektronische Aufzeichnung auf einem programmierbaren Speichermedium (EEPROM) erfolgen.
  • Die Verwendung von Spezialvorrichtungen der vorstehend beschriebenen Art für die Erkennung und Unterscheidung der für die Objektbeleuchtung verwendeten Lichtquellen erfüllt zwar den Zweck, für den diese vorgesehen sind, hat aber den Nachteil, daß die Kamera dadurch teurer und komplexer wird. Außerdem sind diese Systeme für die Erfassung bekannter Oberschwingungsfrequenzen ausgelegt und in ihrer Verwendbarkeit daher auf die zur Zeit bekannten Lichtquellen beschränkt. Neue Lichtquellen, die andere Oberschwingungsfrequenzen erzeugen, würden neue Vorrichtungen erfordern und infolgedessen die vorhandenen Kameras obsolet machen. Die zusätzlichen Kosten für die Fourier-Analyse in der Kamera könnten deren Anwendung in preiswerten Kameras verbieten und somit den Anwendungsbereich von Objektbeleuchtungserfassungsverfahren zur Verbesserung der Farbkorrektur bei Kopierverfahren einschränken.
  • Eine Kamera zum Erfassen und Aufzeichnen bestimmter Informationen über die Objektbeleuchtung, die nach erfolgtem Auslesen zum Steuern der Aufbelichtung des Filmbildes auf Kopierpapier in einem fotografischen Printer verwendet werden sollen, wird in US-A-5 016 039 beschrieben. Die aufgezeichneten Informationen umfassen den Wert der Objektbeleuchtung, Auskunft darüber, ob Blitzlicht eingesetzt wurde, und die Entfernung zum Aufnahmegegenstand, um die Farbtemperatur der Objektbeleuchtung zu bestimmen. Mit einer komplexen Analyse wird versucht, zwischen verschiedenen tageslichtabhängigen Farbtemperaturen und verschiedenen Nichttageslicht-Objektbeleuchtungen genau zu unterscheiden. Für ein schwach beleuch tetes Objekt (Nichttageslicht), dessen Abstand von der Kamera die blitzwirksame Entfernung überschreitet, lehrt das Patent die Verwendung eines Farbtemperaturmessers zur genauen Bestimmung der aufzuzeichnenden und an den fotografischen Printer zu übertragenden Farbtemperatur der Objektbeleuchtung. Wie die Algorithmen des fotografischen Printers die aufgezeichnete und übertragene Information verwerten, wird nicht erwähnt. Darüber hinaus ist die offenbarte Vorrichtung zur genauen Unterscheidung zwischen den verschiedenen Objektbeleuchtungen und deren Werten auf komplexe Rechnungen angewiesen, um die Farbtemperaturinformation präzise aufzeichnen zu können. Sie erfordert ferner die Verwendung eines Farbtemperaturmessers für die Unterscheidung der Beleuchtung in allen Bereichen des Objekt-Fotoraums. All dies erhöht die Kosten und die Komplexität der Kamera, ohne die Aufgabe der Schaffung einer vereinfachten algorithmischen Operation für Belichtungsverfahren in fotografischen Printern zu lösen.
  • In US-A-5 168 303 werden Verfahren zur Bestimmung der Steuerung von Algorithmen für fotografische Printer an Hand von bei der Aufnahme aufgezeichneten Daten beschrieben. Das Patent offenbart zahlreiche Verfahren, mit denen im Printer Schätzwerte für die Farbtemperatur der Objektbeleuchtung aus Daten, wie z. B. dem Lichtwert, dem Einsatz von Blitzlicht, der Uhrzeit und den Daten der Aufnahme und dem geografischen Ort der Aufnahme ermittelt werden können. Diese Information wird dann zum Steuern der Belichtungsalgorithmen des Printers in der Weise eingesetzt, daß die dichteabhängigen Belichtungsdeterminanten einschließlich der Farbkorrektur automatisch übersteuert werden, damit der Farbstich der Objektbeleuchtung in der Kopie nicht verloren geht (wobei jedoch ein durch Röhrenlicht verursachter Grünstich beseitigt wird, was eine komplexe Erfassung und/oder algorithmische Bearbeitung in einem zusätzlichen Schritt erfordert). Die mit der Offenbarung dieses Patents erzielte Wirkung ist das Gegenteil der Aufgabe der vorliegenden Erfindung, nämlich der Schaffung eines einfachen Verfahrens für die Beseitigung des von Nichttageslicht-Objektbeleuchtungen verursachten Farbstichs aus der Kopie des Bildes.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein vereinfachtes fotografisches System zum Erkennen und Unterscheiden von Objektbeleuchtungen und deren Verwendung zum Einstellen geeigneter Farbkorrekturgrade im fotografischen Kopierverfahren zu schaffen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, in einem fotografischen Printer durch einen vereinfachten Rückschluß auf die Objektbeleuchtung, der keine komplexe Unterscheidung zahlreicher verschiedener Objektbeleuchtungswerte und - arten erfordert, die richtige Farbkorrektur zu erzielen.
  • Die Erfindung hat darüber hinaus die Aufgabe, eine vereinfachte Objektbeleuchtungserfassung und -unterscheidung zur Steuerung der Farbkorrekturalgorithmen automatischer Printer an Hand von Daten zu schaffen, die von bekannten herkömmlichen Sensoren, deren Verwendung für die Kamera typisch ist, bereitgestellt werden.
  • Gemäß Anspruch 1 schafft die Erfindung daher ein fotografisches Kopierverfahren zum Aufbelichten eines Bildfeldes eines Films auf Kopierpapier, bei dem der Grad der Farbkorrektur der Lichtquelle an Hand von Information, die von Aufnahmedaten abgeleitet und in einer Kamera aufgezeichnet wurde, festgelegt wird, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
  • Erfassen der aufgezeichneten Information in einem fotografischen Printer und
  • Festlegen von Anweisungen aufgrund der erfaßten Information bezüglich des Werts der Objektbeleuchtung und des Einsatzes oder des Nichteinsatzes einer vorbestimmten Blitzlichtmenge im Bildfeld des Films; gekennzeichnet durch
  • Einstellen einer geringen Farbkorrektur, die einer Tageslichtkorrektur entspricht, wenn sich die Anweisungen entweder auf a) eine Objektbeleuchtung über einem vorgegebenen Wert oder b) eine Objektbeleuchtung unter einem vorgegebenen Wert beziehen, und dadurch, daß die vorbestimmte Blitzlichtmenge im Bildfeld des Films vorhanden ist, und
  • Einstellen einer umfangreichen Farbkorrektur, die einer Nichttageslicht-Korrektur entspricht, wenn sich die Anweisungen auf die Objektbeleuchtung unter dem vorgegebenen Wert beziehen, und dadurch, daß die vorbestimmte Blitzlichtmenge im Bildfeld des Films nicht vorhanden ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung einer zum Aufzeichnen von für die Erfindung verwertbaren Aufnahmedaten geeigneten fotografischen Kamera,
  • Fig. 2 eine schematische Darstellung eines für die Verwendung von entsprechend den neuen Merkmalen der Erfindung aufgezeichneten Daten geeigneten fotografischen Printers und
  • Fig. 3 ein zur Erläuterung der Grundgedanken der Erfindung hilfreiches Diagramm der Objekthelligkeit als Funktion des Fotoraums der Entfernung des Aufnahmegegenstands von der Kamera.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine fotografische Kamera 10 mit einem Filmtransportmechanismus 12 zum Haltern und Transportieren eines Silberhalogenid-Filmstreifens 14. Ein Objektiv 16, eine Blende 20 und ein Verschluß 22 sind so angeordnet, daß sie das Aufbelichten von Bildfeldern auf den Filmstreifen 14 steuern. Mit der Blende 20 und dem Verschluß 22 sowie dem Filmtransportmechanismus 12 ist eine Steuerung 18, beispielsweise ein Mikroprozessor, verbunden. Ein elektronisches Blitzlicht 24 ist mit der Steuerung 18 für den Austausch von Ladungs- und Betriebszustandsdaten und mit dem Verschluß 22 für den Empfang eines Zündsignals zur Aktivierung verbunden. Die Betätigung eines ebenfalls mit der Steuerung 18 verbundenen Verschlußauslöseknopfes 25 bewirkt, daß die Steuerung die Blende 20 einstellt und den Verschluß 22 betätigt. Die Kamera kann auch mit einer mit der Steuerung verbundenen Autofokussiervorrichtung 25 zur Bestimmung der Entfernung des Aufnahmegegenstands von der Kamera und zum Einstellen der Brennweite des Objektivs 16 in an sich bekannter Weise versehen werden.
  • Die Kamera 10 enthält ferner einen Beleuchtungswertsensor 26 und eine Aufzeichnungsvorrichtung 28, die ebenfalls beide mit der Steuerung 18 verbunden sind. Der Sensor 26 wird so ausgewählt und positioniert, daß er den Wert der Objektbeleuchtung sensiert, und kann aus einem herkömmlichen selbsttätigen Sensor zum Berechnen der Aufbelichtung des Bildes auf den Film 14 bestehen. Der Sensor 26 eignet sich auch zum Erfassen des reflektierten Blitzlichts im abgebildeten Objekt für später beschriebene Zwecke. Die Aufzeichnungsvorrichtung 28 besteht vorzugsweise aus einem Magnetaufzeichnungskopf zum magnetischen Codieren von Daten auf einer auf der Oberfläche des Films 14 ausgebildeten Magnetaufzeichnungsschicht. Diese Aufzeichnungsvorrichtung wird für die vorliegende Erfindung bevorzugt. Andere bekannte Aufzeichnungsverfahren, wie z. B. optische und mechanische Aufzeichnungsverfahren oder Magnetaufzeichnungen auf trennbaren magnetischen Medien, wie z. B. Platten oder Karten mit gedruckten Schaltungen, können jedoch ebenfalls verwendet werden. Wie in US-A-5 229 810 beschrieben, können auf diese Weise die verschiedensten Daten in der Kamera aufgezeichnet werden. Für die vorliegende Erfindung sind jedoch nur die Daten von Interesse, die den Wert der Objektbeleuchtung betreffen und Auskunft darüber geben, ob mit dem Vorhandensein einer vorgegebenen Blitzlichtmenge im belichteten Objekt zu rechnen ist, wie später noch ausführlicher erläutert.
  • Fig. 2 zeigt einen für die Verwirklichung der vorliegenden Erfindung geeigneten fotografischen Printer. In dem dargestellten Printer wird eine Rolle belichteten fotografischen Films 30 von einer Transportvorrichtung (nicht dargestellt) von einer Vorratsspule 32 abgezogen und durch einen Filmscanner 34 zur Bestimmung der Aufbelichtung und eine Fotoprintstation 36 zu einer Aufwickelspule 38 transportiert.
  • Wahlweise kann der Film in einer Schleife 40 gepuffert werden, um vorübergehende Unterschiede in den Filmtransportgeschwindigkeiten zwischen dem Scanner und der Printstation auszugleichen.
  • Der Filmscanner 34 zur Bestimmung der Aufbelichtung ist mit einer Lichtquelle 42 versehen, deren Licht durch ein in einem Scanner-Filmfenster 44 positioniertes Bildfeld auf den Film 30 fällt. Das resultierende Bildlicht trifft auf einen abtastenden Bildsensor 46, der als linearer oder zweidimensionaler Datenfeld-CCD-Scanner ausgebildet sein kann. Ein für den Scanner 34 geeigneter virtueller Kontaktscanner wird in US-A-5 153 715 beschrieben. Die Ausgabe des Sensors 46 wird als analoges Signal der abgetasteten Pixel in einen A/D-Wandler 48 eingegeben und dort in an sich bekannter Weise in digitale Werte umgesetzt, die den vom Scanner-Sensor 46 empfangenen analogen Pixelinformationen entsprechen. Diese digitalen Daten werden dann in einen Aufbelichtungsbestimmungscomputer 50 eingegeben, der in an sich bekannter Weise die für einen normalen optischen Kopiervorgang in der Printstation 36 richtigen Filmaufbelichtungswerte bestimmt. Zum Lesen der in der Kamera magnetisch aufgezeichneten Daten ist ein Datensensor 51, vorzugsweise ein Magnetlesekopf, vorgesehen. Die sensierten Daten werden in A/D-Wandler 48 digitalisiert und in den Aufbelichtungsbestimmungscomputer 50 eingegeben.
  • Die Printstation 36 ist herkömmlich mit einer Lichtquelle 52 für optische Printer, Farbfiltern 54, einem integrierenden Leuchtkasten 56, einem Filmfenster 58, einer Abbildungsoptik 60 und einem Printfenster 62 versehen. Ein fotografisches Kopierpapier 64 wird von einer geeigneten Transportvorrichtung (nicht dargestellt) von einer Vorratsrolle 66 abgezogen und synchron mit dem Transport des Films 30 durch die Printstation 36 zu einer Aufwickelspule 68 transportiert. Die Bilder auf dem Film 30 werden mit geeigneter Einstellung der Farbfilter 54 in Abhängigkeit von Signalen des Computers 50 zur Einstellung der gewünschten Belichtungsbedingungen für das Kopieren des jeweiligen Bildfeldes auf dem Film nacheinander auf das fotografische Kopierpapier 64 aufbelichtet.
  • Bekanntlich kann beim fotografischen Kopieren von Farbbildern mit automatischen Kopierverfahren, bei denen Computeralgorithmen zur Bestimmung der Spektraleigenschaften der Aufbelichtung des Filmbildes auf das Kopierpapier verwendet werden, die Farbgenauigkeit der kopierten Bilder durch Sortieren der Bilder nach der Art der für die Belichtung der Originalfilmbilder in der Kamera verwendeten Lichtquellen und Zuordnung des Farbkorrekturgrades aufgrund dieser Sortierung verbessert werden. US-A-4 827 119 beschreibt ein Verfahren zum Sortieren der zum Belichten der Filmbilder verwendeten Lichtquellen nach den häufigsten Kategorien, nämlich Tageslicht, Wolframglühlicht und Röhrenlicht. Es ist ebenfalls bekannt, daß mit Hilfe von nach Lichtquellen unterscheidenden Grenzwerten der Mehrfachobjektfehlerunterdrückung bei der Anwendung von Belichtungsbestimmungsalgorithmen Farbabgleichverschiebungen erzielt werden können, die den einzelnen Belichtungsarten genau angepaßt sind.
  • Die vorliegende Erfindung schafft mit einem Verfahren, das weniger komplex und mit geringeren Kosten zu verwirklichen ist als die bisher vorgeschlagenen und oben erwähnten Beleuchtungsunterscheidungsverfahren eine ver besserte Printer-Farbkorrektur für sämtliche Beleuchtungsarten, Tageslicht- ebenso wie Nichttageslichtbeleuchtungen. Ein wichtiges Merkmal dieses neuen Verfahrens ist die unerwartete Entdeckung, daß Belichtungen von Filmen mit Tageslichtabgleich für Objekte, die mit beliebigen Lichtquellen ohne Tageslichtabgleich beleuchtet werden, in der endgültigen Reproduktion (beispielsweise der Kopie) dann am genauesten wiedergegeben werden, wenn mit umfangreichen Farbkorrekturen gearbeitet wird. Diese Entdeckung macht es möglich, auf eine eigene vorgegebene Farbabgleichposition für die einzelnen Beleuchtungen zu verzichten. Anders ausgedrückt bedeutet dies, daß bei Einsatz einer Nichttageslicht-Beleuchtung, (beispielsweise Wolfram-Glühlicht, Röhrenlicht oder Halogenlicht) zum Aufbelichten eines Objekts auf einen Film mit Tageslichtabgleich die Differenz zwischen der abgetasteten Farbdichte des Films und der Dichte eines typischen mit Tageslicht beleuchteten Objekts mit umfangreichen Farbkorrekturen behandelt werden sollte, und zwar deswegen, weil die Dichteabweichung in dem belichteten Filmbild im wesentlichen von dem Beleuch tungsunterschied (im Vergleich zum Tageslicht) verursacht wird und daher völlig beseitigt werden sollte.
  • Moderne automatische optische Kopierer, wie z. B. der Kodak Model 3510 Color Printer oder der Kodak CLAS 35 Color Printer, arbeiten erforderlichenfalls mit 100% Farbkorrektur. Im Normalfall wird der Grad der Farbkorrektur durch den Grenzwert der Mehrfachobjektfehlerunterdrückung eingeschränkt, um eine Überkompensation für Farbfehler des Aufnahmegegenstands, die ebenfalls in die abgetastete Dichte des Filmbilds eingehen, wenn sie bei Tageslicht oder Blitzlicht mit Tageslichtausgleich fotografiert werden, zu vermeiden. Wenn jedoch Nichttageslicht-Beleuchtungen nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung durch Rückschluß als solche erkannt worden sind, können die unerwünschten Farbstiche, die die Qualität der Bilder verschlechtern würden, durch umfangreiche Farbkorrekturen auf vorteilhafte Weise beseitigt werden.
  • Zum Aktivieren einer Erkennung der Beleuchtungsart durch Rückschluß können nach einem besonderen Merkmal der Erfindung die nachstehend aufgeführten objektspezifischen, bei der Belichtung der einzelnen Filmfeldbilder in der Kamera aufgezeichneten Messungen verwendet werden:
  • Wert der Objekbeleuchtung
  • Entfernung Kamera/Aufnahmegegenstand
  • Blitzlichtzündsignal
  • Reflektiertes Blitzlicht
  • Mit bestimmten Kombinationen dieser leicht meßbaren Größen lassen sich einfache Formeln aufstellen, mit denen sich feststellen läßt, ob für die Aufnahme des auf dem Filmbildfeld erfaßten Objekts eine Beleuchtung mit Tageslichtabgleich oder eine Beleuchtung mit Nichttageslichtabgleich) verwendet wurde. Nach Bestimmung der Beleuchtungsart (mit Tageslichtabgleich oder mit Nichttageslichtabgleich) durch Rückschluß aus diesen Daten stellt der Algorithmus des automatischen Printers die für die ermittelte Beleuchtung richtige Farbkorrektur ein.
  • Die unerwartete Entdeckung, daß Belichtungen auf Filmen mit Tageslichtabgleich bei Objekten, die mit beliebigen Lichtquellen mit Nichttageslichtabgleich beleuchtet werden, in der endgültigen Reproduktion (beispielsweise der Kopie) dann am genauesten wiedergegeben werden, wenn mit umfangreichen Farbkorrekturen gearbeitet wird, führte zu der Erkenntnis, daß ein Verfahren, das eine Einteilung der Beleuchtungsarten in zwei Klassen (mit Tageslichtabgleich und mit Nichttageslichtabgleich) ermöglicht, statt jede Beleuchtungsart (z. B. Wolframglühlicht, Röhrenlicht, Quecksilberdampflicht, Halogenlicht) in eine eigene Klasse einzustufen, die Farbqualität der mit automatischen Printern erzeugten Bilder wesentlich verbessert. Die Möglichkeit, die Beleuchtungsarten mit einem herkömmlichen Objektsensor in der Kamera auf einfache und effiziente Weise in diese beiden Klassen zu unterteilen, führte zu den hier beschriebenen, auf Rückschluß beruhenden Beleuchtungsarterkennungs- und Printersteuerungsverfahren. Verwirklicht wird das auf Rückschluß beruhende Beleuchtungserkennungsverfahren, wie in Fig. 3 gezeigt, durch Aufteilung des Objektfotoraums in drei verschiedene Bereiche und Ableitung der mit der größten Wahrscheinlichkeit in einem gegebenen Bereich auftretenden Beleuchtungskategorie aus den bei der Belichtung des Objekts in der Kamera aufgezeichneten Daten mit Hilfe bekannter Formeln. Der in Fig. 3 mit "Tageslicht" bezeichnete Bereich 1 umfaßt sämtliche Entfernungen zwischen Kamera und Aufnahmegegenstand von nah bis weit für alle Werte der Objektbeleuchtung über einem vorgegebenen Wert Y. Der Wert Y entspricht normalerweise dem Wert, bei dem in der Kamera das Blitzlicht eingeschaltet wird, kann aber in einigen Fällen geringfügig davon abweichen. Dies ist der Bereich des Fotoraums, für den eine Belichtung mit natürlichem Tageslicht typisch ist. Wenn der Wert der Objektbeleuchtung in diesen Bereich fällt, stellt der Aufbelichtungsbestimmungscomputer daher die Farbkorrektur für Tageslicht ein. Dies entspricht im allgemeinen einer geringen oder schwachen Farbkorrektur. Der Wert Y der Objektbeleuchtung in foot-lamberts (1 foot-lambert = 10,764 Lumen m²) kann aus der folgenden Gleichung ermittelt werden:
  • in der K = die ANSI Belichtungskonstante (üblicherweise 3,91)
  • A = die Blendenzahl des Kameraobjektivs
  • S = die ISO-Filmemfindlichkeit
  • T = die Verschlußzeit der Kamera
  • N = die gewünschte Belichtungsvorspannung ist.
  • (1,0 = normale Belichtung; 0,5 = -1 Blende; 0,25 = -2 Blenden)
  • Die Kamerabelichtungssteuerung wird in der Regel mit N zwischen 0,5 und 1,0 ausgelegt, so daß das Blitzlicht aktiviert wird, wenn die Umgebungsbeleuchtung unter einen Wert fällt, der für eine normale Belichtung des in die Kamera geladenen Films nicht mehr ausreicht.
  • Der in Fig. 3 mit "Blitzlicht/kein Blitzlicht" bezeichnete Bereich 2 umfaßt den begrenzten Bereich unterhalb des Werts Y der Objektbeleuchtung, in dem normalerweise das Blitzlicht aktiviert wird und die Entfernung Kamera/Aufnahmegegenstand maximal der maximalen blitzwirksamen Entfernung X entspricht. Dies ist der Fotoraumbereich, in dem bei der Aufnahme des Objekts als Beleuchtung im allgemeinen Blitzlicht mit Tageslichtabgleich eingesetzt wird. Für Aufnahmen in diesem Bereich ist daher eine Tageslicht-Farbkorrektur angemessen, sofern das Blitzlicht tatsächlich gezündet wurde. Der Einsatz von Blitzlicht kann durch Aufzeichnen des in der Kamera von dem Verschluß an das Blitzlicht 24 (Fig. 1) abgegebenen Signals angezeigt werden. Die der maximalen blitzwirksamen Entfernung X in Fuß (1 Fuß = 0,3042 m) entsprechende Entfernung Kamera/Aufnahmegegenstand kann beispielsweise aus folgender Gleichung ermittelt werden:
  • in der GN = die Blitz-Leitzahl für eine bestimmte ISO Filmempfindlichkeit und Entfernungsskala
  • (z. B. GN = 32IS0 &sub1;&sub0;&sub0; Faß)
  • A = die Blendenzahl des Kameraobjektivs
  • N = die gewünschte Belichtungsvorspannung ist.
  • (1,0 = normale Belichtung; 0,5 = -1 Blende; 0,25 = -2 Blenden)
  • Eine Entfernung des Aufnahmegegenstands von der Kamera, die kleiner ist als die maximale blitzwirksame Entfernung X, kann durch Aufzeichnen der Entfernung des Aufnahmegegenstands in der Kamera aufgrund einer Autofokussierablesung bestimmt werden. Wenn die Entfernung kleiner ist als X und Blitzlicht eingesetzt wurde, stellt der Belichtungsalgorithmus des fotografischen Printers die Farbkorrektur für Tageslicht ein. Ob sich der Aufnahmegegenstand im Bereich 2 des Fotoraums befindet, kann aber auch in der Weise bestimmt werden, daß man das Vorhandensein einer vom Belichtungsmesser in der Kamera sensierten vorgegebenen Menge reflektierten Blitzlichts bestimmt und aufzeichnet. Dieser Vorgang wird ausführlich in der gemeinsam abgetretenen internationalen Anmeldung beschrieben, die Gegenstand der Internal Publication WO-89/09946 ist.
  • Wie bereits erwähnt, ist der Bereich 2 der Fotoraumbereich, für den der Einsatz von Blitzlicht mit Tageslichtabgleich typisch ist. Daher ist für Aufnahmen in diesem Bereich eine Tageslicht-Farbkorrektur angemessen, wenn die Blitzlichtbeleuchtung im Filmbild vorhanden ist. Wenn durch eines der beiden oben beschriebenen Verfahren dagegen festgestellt wird, daß kein Blitzlicht vorhanden ist, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine künstliche Beleuchtung. Infolgedessen stellt der Aufbelichtungsbestimmungscomputer für Aufnahmen in diesem Bereich eine Nichttageslicht-Farbkorrektur ein.
  • Der mit "Nichttageslicht" bezeichnete Bereich 3 umfaßt den begrenzten Fotoraumbereich, in dem die Entfernungen zwischen Kamera und Aufnahmegegenstand größer sind als die maximale blitzwirksame Entfernung X und die Werte der Objektbeleuchtung kleiner als der berechnete Wert Y. Dies ist der Fotoraumbereich, in dem eine künstliche Beleuchtung mit Nichttageslichtabgleich eingesetzt wird. Daher ist für Aufnahmen in diesem Bereich eine Nichttageslicht-Farbkorrektur angemessen, die einer umfangreichen Farbkorrektur, vorzugsweise 100%, entspricht. Wie im Bereich 2, wird der Wert der Objektbeleuchtung aus den Daten bestimmt, die der Sensor 26 liefert, und die "Entfernung größer als X", wie oben beschrieben, entweder aus den Daten für Blitzlicht mit Entfernung des Aufnahmegegenstands oder den Daten für reflektiertes Blitzlicht.
  • Da die Erfindung die Aufgabe hat, die Bildqualität von Bildern, die mit Algorithmen für automatische Printer erzeugt werden, durch Einstellen der für den Kopiervorgang richtigen Farbkorrektur zu verbessern, können die logischen Operationen für die oben beschriebenen Formeln entweder in der Kamera oder in dem fotografischen Printer ausgeführt werden. Bei Ausführung in der Kamera können die Anweisungen für die Farbkorrektur in der Kamera auf dem Film aufgezeichnet und unmittelbar in den Belichtungsbestimmungscomputer eingegeben werden. Bei Ausführung im Printer können die unverarbeiteten Aufnahmedaten für den Wert der Objektbeleuchtung und die Feststellung, daß sich der Aufnahmegegenstand im blitzwirksamen Bereich befand (entweder als Blitzlichtzündungssignal und Entfernung des Aufnahmegegenstands oder als reflektiertes Blitzlicht), in der Kamera aufgezeichnet und zur Bestimmung der Anweisungen für die Farbkorrektur in den Belichtungsbestimmungscomputer eingegeben werden.
  • Das hier beschriebene Verfahren beruht auf einer vorteilhaften Nutzung der Erkennung der verwendeten Beleuchtungsart durch Rückschluß zur vereinfachten Verbesserung der Farbqualität von mit automatischen optischen Printern erzeugten Bildern. Dem Fachmann dürfte klar sein, daß das Verfahren auch zur Verbesserung der Farbqualität von Bildern eingesetzt werden kann, die mit anderen Anzeige- oder Reproduktionseinrichtungen, wie z. B. Foto-CDs, Video-Bildschirmgeräten, Thermoprintern, Kathodenstrahlröhren-Anzeigeeinrichtungen und -Printern und elektrofotografischen Printern, erzeugt werden.
  • Die Erfindung wurde hier an Hand zur Zeit bevorzugter Ausführungsformen beschrieben. Die Verwendung anderer genormter oder nichtgenormter Verfahren zur Angabe des Werts der Objektbeleuchtung und der blitzwirksamen Entfernung liegt für den Fachmann nahe. Es versteht sich daher, daß die vorliegende Erfindung Abwandlungen und Änderungen zuläßt, ohne den Schutzumfang der folgenden Ansprüche zu verlassen.

Claims (11)

1. Fotografisches Kopierverfahren zum Aufbelichten eines Bildfeldes (30) eines Films auf Kopierpapier (64), bei dem der Grad der Farbkorrektur der Lichtquelle anhand von Information, die von Aufnahmedaten abgeleitet und in einer Kamera (10) aufgezeichnet wurde, festgelegt wird, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
- Erfassen der aufgezeichneten Information in einem fotografischen Printer (36); und
- Festlegen von Anweisungen aufgrund der erfaßten Information bezüglich des Werts der Objektbeleuchtung und des Einsatzes oder Nichteinsatzes einer vorbestimmten Blitzlichtmenge im Bildfeld des Films;
gekennzeichnet durch
- Einstellen einer geringen Farbkorrektur, die einer Tageslichtkorrektur entspricht, wenn sich die Anweisungen entweder auf a) eine Objektbeleuchtung über einem vorgegebenen Wert oder b) eine Objektbeleuchtung unter einem vorgegebenen Wert beziehen, und dadurch, daß die vorbestimmte Blitzlichtmenge im Bildfeld des Films vorhanden ist; und
- Einstellen einer umfangreichen Farbkorrektur, die einer Nichttageslicht- Korrektur entspricht, wenn sich die Anweisungen auf die Objektbeleuchtung unter dem vorgegebenen Wert beziehen, und dadurch, daß die vorbestimmte Blitzlichtmenge im Bildfeld des Films nicht vorhanden ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgegebene Wert der Objektbeleuchtung, in foot-lamberts (1 foot-lambert = 10,764 Lumen · m&supmin;²), aus der folgenden Gleichung ermittelt wird:
in der K = die ANSI Belichtungskonstante, üblicherweise 3,91
A = die Blendenzahl des Kameraobjektivs
S = die ISO Filmempfindlichkeit
T = die Verschlußzeit der Kamera
N = die gewünschte Blichtungsvorspannung ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Kamera aufgezeichnete Information die Anweisung enthält, die geeignete Farbkorrektur einzustellen, die aus der Berechnung der Gleichung in der Kamera abgeleitet wurde, und diese Anweisung im fotografischen Printer gelesen wird, um die Farbkorrektur einzustellen.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anweisung zum Einstellen der geeigneten Farbkorrektur aus der Berechnung der Gleichung im fotografischen Printer abgeleitet wird, und in Abhängigkeit von dieser Anweisung der Printer die geeignete Farbkorrektur einstellt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Kamera bei einer Filmbelichtung aufgezeichnete Information Angaben über Objektbeleuchtung, Entfernung Kamera/Aufnahmegegenstand und darüber, ob Blitzlicht eingesetzt wurde oder nicht, enthält, und die umfangreiche Farbkorrektur in Abhängigkeit von der Information eingestellt wird, welche den kombinierten Zustand anzeigt, daß die Objektbeleuchtung unter dem vorgegebenen Wert liegt und daß entweder kein Blitzlicht verwendet wurde oder zwar Blitzlicht eingesetzt wurde, die Kamera/Aufnahmegenstand-Entfernung aber über einer vorgegebenen blitzwirksamen Entfernung lag.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die maximale blitzwirksame Entfernung in Fuß (1 Fuß = 0,3042 m) aus der folgenden Gleichung ermittelt wird:
in der GN = die Blitz-Leitzahl für eine bestimmte ISO Filmempfindlichkeit und
Entfernungsskala (z. B. GN = 32ISO &sub1;&sub0;&sub0; FUß)
A = die Blendenzahl des Kameraobjektivs
N = die gewünschte Belichtungsvorspannung ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Kamera aufgezeichnete Information die Anweisung enthält, die geeignete Farbkorrektur einzustellen, die aus der Berechnung der Gleichung in der Kamera abgeleitet wurde, und die Anweisung im fotografischen Printer gelesen wird, um die Farbkorrektur einzustellen.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anweisung zum Einstellen der geeigneten Farbkorrektur aus der Berechnung der Gleichung im fotografischen Printer abgeleitet wird, und in Abhängigkeit von dieser Anweisung der Printer die geeignete Farbkorrektur einstellt.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Kamera bei einer Filmbelichtung aufgezeichnete Information Angaben über die Objektausleuchtung und eine Reflektion des Blitzlichts enthält, das anzeigt, ob der Aufnahmegegenstand innerhalb oder außerhalb einer vorgegebenen blitzwirksamen Entfernung lag, und die umfangreiche Farbkorrektur in Abhängigkeit von der Information eingestellt wird, welche den kombinierten Zustand anzeigt, da die Objektausleuchtung unter dem vorgegebenen Wert liegt und daß das reflektierte Blitzlicht einen Aufnahmegegenstand anzeigt, der außerhalb der vorgegebenen, maximalen, blitzwirksamen Entfernung lag.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Kamera aufgezeichnete Information eine Anweisung zum Einstellen der geeigneten Farbkorrektur enthält, die aus der Messung des reflektierten Blitzlichts in der Kamera abgeleitet wurde, und die Anweisung im fotografischen Printer gelesen wird, um die Farbkorrektur einzustellen.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anweisung zur Einstellung der geeigneten Farbkorrektur von der Auswertung der Information des reflektierten Blitzlichts im fotografischen Printer abgeleitet wird und der Printer in Abhängigkeit von der Anweisung die geeignete Farbkorrektur einstellt.
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