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Die Erfindung betrifft eine Druck-/Entwicklungseinrichtung
für stereoskopische 3D-Fotografien, umfassend eine bewegbare
Anordnung aus einer Negativmaske, einer Linseneinheit und
einem Belichtungsabschnitt, wobei der Belichtungsabschnitt so
angeordnet bzw. eingerichtet ist, daß er sich, während er
einen Teil des Druckpapiers darauf hält bzw. enthält, in einer
Richtung parallel zu der Oberfläche des Druckpapiers in einer
vordefinierten, sehr kleinen Bewegung bewegt, während welcher
Bewegung der Teil des Druckpapiers eine Mehrzahl von Malen
belichtet wird; während der Projektionswinkel der
Linseneinheit und die Negativmaske zum Erzeugen einer stereoskopischen
3D-Fotografie verändert wird.
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Im besonderen stellt die Erfindung eine
Druck-/Entwicklungseinrichtung zur Verfügung, die für normale Fotografien oder
stereoskopische 3D-Fotografien unter Verwendung einer
Linsenplatte bzw. -folie geeignet ist. Insbesondere stellt die
vorliegende Erfindung einen Mechanismus zum Transportieren von
Druckpapier in einer Druck-/Entwicklungseinrichtung zur
Verfügung, in welcher ein Belichtungsabschnitt oder eine
Linseneinheit mit Bezug auf eine Negativmaske bewegbar ist.
Hintergrundtechnik
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Als ein übliches Verfahren zum Herstellen von
stereoskopischen 3D-Fotografien unter Verwendung einer Linsenplatte bzw.
-folie wird allgemein ein indirektes Verfahren angewandt. In
diesem Verfahren wird ein tief fokussiertes Objekt mit einer
Kamera photographiert, die mit einem normalen Film geladen
ist, während die Kamera horizontal oder bogenförmig um eine
vorbestimmte Strecke bewegt wird, um eine Mehrzahl von
Negativen herzustellen, die Bilder enthalten, welche unter
verschiedenen Winkeln photographiert sind. In diesen Negativen
ist die Position der Bilder gegeneinander entsprechend der
Entfernung zwischen der Kamera und dem Objekt verschoben.
Anstatt Fotografien aufzunehmen, während eine Kamera bewegt
wird, ist es auch möglich, eine Kamera zu verwenden, die eine
Mehrzahl von horizontal fluchtenden Linsen enthält, oder eine
Mehrzahl von horizontal angeordneten Kameras, um ein
gleichzeitiges Fotografieren zum Erhalten einer Mehrzahl von
Negativen zu bewirken. Obwohl die Anzahl der Negative nicht
speziell beschränkt ist, beträgt sie generell 3 bis 5.
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In dem indirekten Verfahren wird eine Mehrzahl von Negativen,
die, wie oben angegeben, erhalten werden, auf einer
lichtempfindlichen Platte bzw. Folie, die aus einer Linsenplatte bzw.
-folie und einem auf die flache Fläche der Linsenplatte bzw.
-folie aufgelegten empfindlich gemachten Material
zusammengesetzt ist, belichtet. Die Belichtung wird in einer solchen
Art und Weise ausgeführt, daß die Negative durch die
Verwendung einer üblichen Projektionslinse belichtet werden, aber
mit unterschiedlichen Projektionswinkeln, um Bilder auf dem
lichtempfindlichen Blatt bzw. der lichtempfindlichen Folie zu
bilden. Wenn ein Bild eines Negativs auf das
lichtempfindliche Blatt bzw. die lichtempfindliche Folie projiziert wird,
wird das Bild parallel zu der Achse der Linsen der
Linsenplatte bzw. -folie in dem lichtempfindlichen Blatt bzw. der
lichtempfindlichen Folie unterteilt und zu einer Zeile
komprimiert. Das projizierte Bild bildet diskrete und
komprimierte Zeilenbilder auf der empfindlich gemachten Schicht der
Rückseite der Linsenplatte bzw. -folie. Danach wird das
nächste benachbarte Negativ in dem Zustand belichtet, in dem die
Relativposition zwischen der Projektionslinse und dem
lichtempfindlichen Blatt bzw. der lichtempfindlichen Folie
verändert ist, so daß ein neues Zeilenbild, das mit dem vorher
ausgebildeten Zeilenbild nebeneinandergestellt ist, gebildet
wird. Dieses Verfahren wird wiederholt, um die gesamte
Rückseite der Linsen der Linsenplatte bzw. -folie breitenweise
mit Zeilenbildern zu füllen, die von den unterschiedlichen
Negativen herkommen. Demgemäß können Bilder einer Mehrzahl
von Negativen auf einem Stück eines lichtempfindlichen Blatts
bzw. einer lichtempfindlichen Folie gedruckt werden. Eine
Mehrzahl von Belichtungen kann gleichzeitig unter Verwendung
einer Mehrzahl von Projektionslinsen ausgeführt werden.
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Wenn das belichtete lichtempfindliche Blatt bzw. die
belichtete lichtempfindliche Folie entwickelt und von der Seite der
Linsen der Linsenplatte bzw. -folie betrachtet wird, sind die
Zeilenbilder, die in der empfindlich gemachten Schicht
ausgebildet sind, breitenweise vergrößert, so daß man ein
wiederhergestelltes Bild sehen kann. Wenn eine Person auf die
entwickelte Linsenplatte bzw. -folie in einem spezifischen
Abstand von ihren Augen schaut, können das rechte und linke
Auge einander benachbarte unterschiedliche Bilder empfangen,
und die beiden separaten Teile von visueller Information
werden in ihrem Gehirn zum Erreichen einer stereoskopischen
Ansicht kombiniert.
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Wie oben beschrieben, sind, um eine einzelne stereoskopische
Fotografie zu erhalten, eine Mehrzahl von Belichtungen
erforderlich, während der Projektionswinkel verändert wird. Die
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer
konventionellen Druck-/Entwicklungseinrichtung für stereoskopische 3D-
Fotografien. Ein erforderlicher Projektionswinkel mit einer
Negativmaske 21 wird mittels eines bewegbar angeordneten
Belichtungsabschnitts 26 und einer bewegbar angeordneten
Linseneinheit 22 mit einem Motor 24, einer Spindel 25 und einem
Laufwerk 23 erhalten, um eine freie Bewegung des
Belichtungsabschnitts 26 und der Linseneinheit 22 sicherzustellen, wobei
ein aufgerolltes Druckpapier, das durch einen Satz von Walzen
gefördert wird, zunächst mittels einer Schneideinrichtung in
Blattteile zerschnitten und dann zu dem Belichtungsabschnitt
zugeführt wird. Papierschnitzel, die zum Zeitpunkt des
Zerschneidens des Rollenpapiers erzeugt werden, können eine
nachteilige Wirkung auf die Belichtung haben, und daher
werden sie durch Unterdruck o. dgl. eliminiert. Demgemäß umfaßt
der Schneidabschnitt für das aufgerollte Druckpapier eine
Schneideinrichtung und eine Papierschnitzel-Beseitigungs-
bzw. -Unschädlichmachungseinheit.
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Bei der Verarbeitung von stereoskopischen 3D-Fotografien
werden Blätter aus Druckpapier manuell unter Verwendung einer
Druck-/Entwicklungseinrichtung für diesen speziellen Zweck
des Erzeugens von 3D-Photos, die mit einer bewegbaren
Linseneinheit und einem bewegbaren Belichtungsabschnitt ausgerüstet
ist, manuell entwickelt. In dem Bereich des Erzeugens von
üblichen Fotografien, speziell zum Erzeugen von sehr üblichen,
sogenannten Servicedrucken oder des Vorsehens von Diensten
der einfachen Vergrößerung, werden häufig
Druck-/Entwicklungseinrichtungen verwendet, die mit einem festen Satz von
Linsen, einem festen Belichtungsabschnitt und Mitteln zum
Entwickeln und Trocknen ausgerüstet sind, und es wird ein
aufgerolltes Druckpapier, das vorher zu Blättern
zugeschnitten worden ist, im Endstadium des Prozesses entwickelt. Beim
Herstellen von üblichen Fotografien wird jedoch, wenn
speziell ein Beschneiden geordert wird, einem manuellen
Entwicklungsvorgang gefolgt, und es wird eine spezialisierte Druck-
/Entwicklungseinrichtung verwendet, die mit einer bewegbaren
Linseneinheit und einem bewegbaren Belichtungsabschnitt
ausgerüstet ist.
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Aus US-A-3 953 869 ist eine Druck-/Entwicklungseinrichtung
für stereoskopische 3D-Fotografien der eingangs erwähnten Art
bekannt, umfassend eine bewegbare Anordnung aus entweder
einem Belichtungsabschnitt oder einer Linseneinheit und einem
Belichtungsabschnitt, worin der genannte Belichtungsabschnitt
für stereoskopische 3D-Fotografien derart angeordnet bzw.
eingerichtet ist, daß sich der Abschnitt, während er das
Druckpapier darauf hält, in einer Richtung parallel zu einer
Oberfläche des Druckpapiers in einer sehr kleinen Bewegung
bewegt, während welcher Bewegung das Druckpapier eine
Mehrzahl von Malen belichtet wird. Diese bekannte Einrichtung ist
nicht mit irgendeinem Schleifenraum (irgendwelchen
Schleifen
räumen) zum Befähigen der Einrichtung, aufgerolltes
fotografisches Druckpapier zu verarbeiten, ausgerüstet.
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Jedoch sind auf dem Gebiet von
Druck-/Entwicklungseinrichtungen für Fotografien eine Beschleunigung der Verarbeitung wie
auch verbesserte Bildqualitäten und eine lange Lebensdauer
der Bildqualitäten erforderlich. Als ein Ergebnis von
Bemühungen zum Verbessern der Effizienz in der
Verarbeitungsleistungsfähigkeit von Druck-/Entwicklungseinrichtungen und auch
als ein Ergebnis der Verwendung von hochempfindlichen
Druckpapieren, die eine dünne Emulsionsschicht tragen, ist die
Zeit, die für die Schritte der Belichtung, Entwicklung und
Trocknung erforderlich ist, verkürzt worden. Andererseits hat
eine Anzahl von Bedürfnissen der Konsumenten, umfassend
erhöhte Bedürfnisse nach Fotografien spezieller Größe, wie
Panoramafotos, zu dem Vorhandensein von verschiedenen Standards
von Fotos geführt. Demgemäß bleibt es ein drängendes
Bedürfnis in der Industrie, eine Druck-/Entwicklungseinrichtung zu
liefern, welche die Erfordernisse von verschiedenen Standards
erfüllt.
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Bezüglich der physischen Form von Druckpapieren im Verlauf
ihres Transports in einer Druck-/Entwicklungseinrichtung ist
zu sagen, daß es zwei Formen gibt; die eine ist ein Blatt und
die andere ist eine Rolle. Es sind, wie unten erörtert,
mehrere Probleme in einem Entwicklungsprozeß zu finden, in dem
ein Druckpapier in Blättern zugeführt wird, verglichen mit
dem Fall, in dem ein Druckpapier in einer Rollenform, ohne
daß es zerschnitten ist, zugeführt wird.
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Das Zerschneiden eines aufgerollten Druckpapiers in Blätter
fügt unvermeidbar ein Extra-Intervall vor dem
Belichtungsprozeß hinzu, und dieses führt zu einer Herabsetzung in der
Verarbeitungseffizienz. Zusätzlich fügt es die Kompliziertheit
hinzu, Papierschnitzel zu verarbeiten, und ein Bedürfnis zur
Extra-Wartung der Einrichtung, und die Einrichtung hat die
Tendenz, größer zu werden, da sowohl eine Schneideinrichtung
als auch eine Papierschnitzel-Beseitigungs- bzw.
-Unschädlichmachungseinheit vor dem Belichtungsabschnitt, der aus
einem ausgeklügelten Antriebsmechanismus besteht, angebracht
werden müssen. Die Verarbeitungseffizienz bzw.
-leistungsfähigkeit der Papierblätter in einem Entwicklungsprozeß wird
auch niedriger als jene eines Rollenpapiers.
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Der Transportiermechanismus für Papierblätter muß aus vielen
Transportierwalzen zusammengesetzt sein. Solche Walzen müssen
in Intervallen installiert sein, die wenigstens kürzer als
die Länge eines Papierblatts sind. Diese
Transportiermechanismen sind in den Fig. 2 und 3 veranschaulicht. Der
Transportweg eines Druckpapiers ist durch fette Pfeile in
jeder Figur gezeigt. Die Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht
eines Transportiermechanismus für Papierblätter, während
Fig. 3 jene für ein Rollenpapier ist.
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Wie in Fig. 2 gezeigt ist, erfordert, wenn der Transportweg
der Blätter aus Druckpapier aus komplizierten Kurven
zusammengesetzt ist, derselbe eine besonders große Anzahl von
Transportwalzen 9, und das führt zu der Schwierigkeit des
Sicherstellens von Raum für eine Führung 13. Die voreilende
Kante der Blätter aus Druckpapier kann leicht von dem
Transportweg abgelenkt werden und hat die Tendenz, einen
Papierstau in dem Transportweg zu bewirken. Im Gegensatz hierzu
erfordert das Transportieren eines aufgerollten Druckpapiers,
wie in Fig. 3 veranschaulicht ist, nur eine kleine Anzahl
von Walzen 11, und außerdem erleidet es selten einen
Papierstau, weil der Transportweg durch eine Führung 15 gelenkt
wird.
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Im Hinblick auf diese Probleme wird angenommen, daß ein
aufgerolltes Druckpapier vorteilhafter im Hinblick auf die
Verarbeitungseffizienz und die Vereinfachung der Einrichtung
ist. Jedoch ist es schwierig, es bei einer
Druck-/Entwicklungseinrichtung für stereoskopische Fotografien anzuwenden,
weil der Belichtungsabschnitt und die Linse bewegbar sein
müssen, um mehrere Belichtungen für ein einzelnes Bild
aufzunehmen, während die Projektionswinkel verändert werden. Mit
anderen Worten, fügt die Wahl eines Transportsystems für
aufgerolltes Papier in einer Druck-/Entwicklungseinrichtung für
stereoskopische Fotografien Beschränkungen zu der Bewegung
des Belichtungsabschnitts hinzu. Außerdem ist es auch
schwierig, es bei einer Druck-/Entwicklungseinrichtung für übliche
Fotografien anzuwenden, in der ein Beschneiden ausgeführt
wird, weil der Belichtungsabschnitt etc. bewegbar sein muß.
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Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht einer anderen
Druck-/Enttdcklungseinrichtung. Wenn die Negativmaskeneinheit
21 und die Linseneinheit 22 bewegbar sind, wie in Fig. 4
veranschaulicht ist, kann der Abschnitt der Belichtungsstufe
26 ortsfest sein, so daß die Verwendung eines aufgerollten
Druckpapiers ermöglicht wird.
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JP-A-59-100427 offenbart eine Druck-/Entwicklungseinrichtung
für stereoskopische oder normale Fotografien, die eine
bewegbare Anordnung aus entweder einer Negativmaskeneinheit und
einem Belichtungsabschnitt oder einer Linseneinheit und einem
Belichtungsabschnitt umfaßt; worin die genannte Einrichtung
mit Schleifenräumen in einem Transportweg eines
fotografischen Druckpapiers an Position in der Vorderseite und
Rückseite des Belichtungsabschnitts ausgerüstet ist, um die
Einrichtung zu befähigen, ein gerolltes fotografisches
Druckpapier zu verarbeiten.
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Die vorliegende Erfindung beabsichtigt daher, eine Druck-/
Entwicklungseinrichtung zur Verfügung zu stellen, die zum
Transportieren eines aufgerollten Druckpapiers fähig ist,
wobei sie nach Verbesserungen in der
Verarbeitungsleistungsfähigkeit und Vereinfachungen der Einrichtungen trachtet.
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Zu dem Zweck des Lösens der vorgenannten Probleme stellt die
vorliegende Erfindung eine Druck-/Entwicklungseinrichtung der
eingangs genannten Art zur Verfügung, welche dadurch
gekenn
zeichnet ist, daß die Einrichtung mit einem Magazin für
aufgerolltes fotografisches Druckpapier und einem Schleifenraum
für das Druckpapier, die in dem Transportweg eines
fotografischen Druckpapiers in den entgegengesetzten Positionen mit
Bezug auf den Belichtungsabschnitt angeordnet sind,
ausgerüstet ist, und daß der Belichtungsabschnitt und das Magazin
für aufgerolltes Papier so miteinander verbunden sind, daß
sie sich während der genannten vordefinierten sehr kleinen
Bewegung zusammen bewegen.
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Wenn das Magazin für aufgerolltes Papier in der Größe klein
ist, kann das Magazin mit dem Belichtungsabschnitt integriert
sein.
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Das Rollenpapier kann adäquat entsprechend der Bewegung des ·
Belichtungsabschnitts durch das Vorsehen des einzelnen
Schleifenraums in einer Position hinter dem
Belichtungsabschnitt zugeführt werden.
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Die in dem Transportweg ausgebildete Schleife kann
beibehalten oder entfernt werden, wann immer die Bewegung des
Belichtungsabschnitts nicht notwendig ist, weil die
Verarbeitungszeit, die für das Drucken und die Beendigung der Entwicklung
erforderlich ist, länger wird, wenn der Transportweg
entsprechend der Länge der Schleife verlängert wird. Wenn man als
ein Beispiel einer Druck-/Entwicklungseinrichtung eine
solche, die sowohl für normale als auch für stereoskopische
Fotografien verwendet wird, nimmt, so mag die Schleife zur
Verkürzung des Transportwegs nicht gebildet werden, wenn normale
Fotografien verarbeitet werden, weil es dann nicht
erforderlich ist, daß der Belichtungsabschnitt bewegt wird. Eine
Veränderung des Transportwegs kann durch die Führung oder die
Transportwalzen etc. ausgeführt werden.
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Gemäß der Druck-/Entwicklungseinrichtung der vorliegenden
Erfindung wird die Verarbeitungskapazität erhöht, weil ein
aufgerolltes Druckpapier verwendet werden kann, selbst wenn die
Negativmaskeneinheit und der Belichtungsstufenabschnitt
bewegbar sind. Das Zuführen von Rollenpapier trägt außerdem
dazu bei, die Freiheit in der Ausbildung der Einrichtung zu
erhöhen, wobei keine Beschränkungen hinsichtlich der Position
der zu installierenden Schneideinrichtung erzeugt werden.
Demgemäß können die Schneideinrichtung und die
Papierschnitzel-Beseitigungs- bzw. -Unschädlichmachungseinrichtung an
irgendeinem Ort installiert werden, der für das Verarbeiten von
Papierschnitzeln und zum Erreichen einer leichten Wartung
vorteilhaft ist. Weiterhin stellt die Wahl der Zuführung von
Rollenpapier viele Vorteile sicher, wie Vereinfachung des
Transportmechanismus und Vermeidung von Papierstaus, weil die
Anzahl der Transportwalzen vermindert werden kann und die
Führungen kontinuierlich entlang dem Transportweg installiert
werden können.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer
konventionellen Druck-/Entwicklungseinrichtung für stereoskopische 3D-
Fotografien;
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Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht, die einen
Transportmechanismus für Blätter aus Druckpapier einer
Druck-/Entwicklungseinrichtung zeigt;
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Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht, die einen
Transportmechanismus für Druckpapier von einer Rolle für eine Druck-/
Entwicklungseinrichtung zeigt;
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Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer
Druck-/Entwicklungseinrichtung, welche nicht Teil der vorliegenden
Erfindung ist;
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Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht des
Belichtungsabschnitts und von dessen benachbartem Bereich einer Druck-/
Entwicklungseinrichtung, die auch nicht Teil der vorliegenden
Erfindung ist; und
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Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht des
Belichtungsabschnitts und von dessen benachbartem Bereich einer
Ausführungsform der Druck-/Entwicklungseinrichtung der vorliegenden
Erfindung.
Beste Art und Weise für das Ausführen der Erfindung
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Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht von einem
Belichtungsabschnitt und von dessen benachbartem Abschnitt einer
Druck-/Entwicklungseinrichtung für stereoskopische
Fotografien, die zwei Schleifenräume in Positionen vor und hinter dem
Belichtungsabschnitt zeigt, welche es ermöglichen, daß sich
der Belichtungsabschnitt bewegt. Das Druckpapier wird von
einem ortsfesten Rollenpapier 1 zugeführt. Wenn es nicht
erforderlich ist, daß der Belichtungsabschnitt 3 bewegt wird,
halten bzw. tragen die Schleifenführungen 2 und 4 das
Druckpapier in der Richtung des Transportierens, wobei sie keine
Schleifenräume bilden.
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Wenn der Belichtungsabschnitt 3 bewegt werden soll, werden
die Schleifenführungen 2 und 4 durch Drehen der
Schleifenmotoren 6 und 8 herabfallen gelassen. Das Druckpapier wird
durch dessen Eigengewicht zu Schleifenkästen 12 und 14
geleitet. Die Schleifen werden durch Drehen der Transportwalzen 5
und 7, die vor und hinter dem Entwicklungsabschnitt
positioniert sind, gebildet, und die Größe der Schleifen wird durch
Steuern bzw. Regeln der Drehung der Transportwalzen konstant
gehalten.
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Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht von dem
Belichtungsabschnitt und dessen benachbarten Bereich einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In dieser Einrichtung ist
ein Schleifenraum hinter dem Belichtungsabschnitt vorgesehen,
und der Belichtungsabschnitt sowie das Magazin für
Rollenpa
pier sind so angeordnet bzw. eingerichtet, daß sie sich
zusammen bewegen. In der gleichen Art und Weise, wie in Fig. 5
gezeigt ist, trägt die Schleifenführung 4 dazu bei, das
Druckpapier 10 in der Richtung des Transportierens zu tragen
bzw. zu halten, wenn es nicht notwendig ist, daß der
Belichtungsabschnitt bewegt wird, während das Druckpapier 10 zu
einem Schleifenkasten 14 durch Herabfallenlassen der
Schleifenführung 4 mittels Drehen des Schleifenmotors 8 geleitet wird,
wenn der Belichtungsabschnitt 3 bewegt werden soll. Die Größe
der Schleife wird durch Steuern bzw. Regeln der Drehung der
Transportwalze 7, die hinter dem Belichtungsabschnitt
installiert ist, konstant gehalten.