DE69327807T2 - Kran mit endausleger - Google Patents

Kran mit endausleger

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Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft einen Auslegerkran, aufweisend einen ersten Auslegerabschnitt, der mit einem Tragpfosten durch eine Hauptgelenkverbindung verbunden ist, und einen äußeren Ausleger, der mit dem ersten Auslegerabschnitt verbunden und relativ zu diesem mittels eines doppelt wirkenden Hydraulikzylinders verschwenkbar ist, der auf der Oberseite des ersten Auslegerabschnitts angeordnet ist, und dessen eines Ende, beispielsweise das Zylinderende, mit dem ersten Auslegerabschnitt durch eine erste Gelenkverbindung verbunden ist, und dessen gegenüberliegendes Ende, beispielsweise das Kolbenstangenende, mit dem äußeren Ausleger durch eine zweite Gelenkverbindung verbunden ist, die um einen bestimmten Abstand quer zu einer imaginären Längsachse durch die Schwenkgelenkverbindung des äußeren Auslegers versetzt ist, um ein Verschwenken des äußeren Auslegers zwischen unterschiedlichen Positionen zu erlauben, und zwar nicht nur innerhalb eines Arbeitsbereichs unterhalb einer imaginären Verlängerungslinie, die ungefähr gerade ausgehend von oder unter einem kleinen Winkel zu dem ersten Auslegerabschnitt gezogen ist, sondern auch in einem Bereich, der oberhalb der Verlängerungslinie benachbart zu einer Parkposition angeordnet ist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Bei bestimmten Arten von Auslegerkränen ist es erwünscht, im Umfang einer gegebenen maximalen Kranlänge den ersten Auslegerabschnitt relativ zu dem äußeren Ausleger so lang wie mög lich zu machen. Dies trifft besonders zu in Verbindung mit Waldarbeitkränen, die zum Laden von Baumstämmen auf Straßenfahrzeuge verwendet werden, insbesondere auf einen Lastenträger, der durch mehrere vertikale Pfähle festgelegt ist, die entlang den Fahrzeugseiten angebracht sind und eine relativ große Höhe aufweisen. Aus Gründen der Manövrierbarkeit ist es erwünscht, mit gutem Freiraum bzw. Abstand das Vorderende des ersten Auslegerabschnitts über die oberen Enden der Pfähle bewegen zu können. Es trifft zu, daß die Last stets auf ein Niveau über den Pfählen mit Hilfe des äußeren Auslegers bewegt werden kann; wenn jedoch der erste Auslegerabschnitt relativ kurz ist, gestaltet sich das Manövrieren kompliziert, wodurch der gesamte Ladevorgang ausgesprochen zeitaufwendig wird.
  • Bei Krankonstruktionen gemäß dem Stand der Technik ist es jedoch nicht möglich, den ersten Auslegerabschnitt relativ zu dem äußeren Ausleger aufgrund der Anforderungen bezüglich der Geometrie mit der gewünschten Länge herzustellen, die an den Kran gestellt werden, wenn er geparkt werden soll. In Verbindung mit dem Parken von zumindest auf einem Fahrzeug angebrachten Auslegerkränen wird der erste Auslegerabschnitt dabei in eine Position abgesenkt, in welcher er schräg abwärts nach außen von der Hauptgelenkverbindung des Tragpfostens herunterhängt, während gleichzeitig der äußere Ausleger aufwärts in eine Position in der Nähe und ungefähr parallel zu dem ersten Auslegerabschnitt geschwenkt wird. Der dann zur Verfügung stehende Raum ist in der Praxis beschränkt und bestimmt unvermeidlich die Maximallänge des ersten Auslegerabschnitts. Aus diesem Grund werden der erste Auslegerabschnitt und der äußere Ausleger mit ungefähr derselben Länge vorgese hen, um innerhalb des Arbeitsbereichs eine maximale Kranreichweite bereitzustellen.
  • In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß im Fall von Waldarbeitkränen es von größter, Bedeutung ist, daß der Hydraulikzylinder zum Schwenken des äußeren Auslegers relativ zu dem ersten Auslegerabschnitt auf der Oberseite des zuletzt genannten angebracht ist. Auf diese Weise wird der Hydraulikzylinder vor Stößen und Erschütterungen geschützt, die häufig erzeugt werden, wenn der erste Auslegerabschnitt durch unbeabsichtigtes Manövrieren gegen einen vertikalen Ladepfosten stößt.
  • Aufgaben und Merkmale der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, eine Krankonstruktion bereitzustellen, welche die vorstehend angesprochenen in sich gegensätzlichen Anforderungen erfüllt, die an einen Waldarbeitskran gestellt werden. Eine grundsätzliche Aufgabe der Erfindung besteht demnach darin, eine Krankonstruktion zu schaffen, bei welcher die effektive Länge des ersten Auslegerabschnitts, d. h. der Abstand zwischen der Hauptgelenkverbindung und der Gelenkverbindung des äußeren Auslegers beträchtlich größer ist als die Länge des äußeren Auslegers, wenn dieser sich innerhalb des Arbeitsbereichs bewegt, während gleichzeitig dem Kran im Umfang eines gegebenes Parkraums eine beträchtliche maximale Reichweite ermöglicht wird. Eine weitere Aufgabe besteht unter Erfüllung dieser Anforderungen darin, die Stellung des Zylinders des äußeren Auslegers auf der Oberseite des ersten Auslegerabschnitts beizubehalten" Eine noch weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die angezielte Krankonstruktion bereitzustellen, ohne daß es notwendig wäre, zusätzliche Hydraulikzylinder zu dem vorstehend genannten Zylinder des äußeren Auslegers zu verwenden.
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung wird zumindest ihre grundsätzliche Aufgabe durch die Merkmale gelöst, die im Anspruch 1 angegeben sind. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 10 angegeben.
  • Durch Anordnen eines Gelenks zwischen zwei Anlenkpunkten zwischen dem ersten Auslegerabschnitt und dem äußeren Ausleger kann der eine, der äußere Anlenkpunkt in Übereinstimmung mit der Erfindung dazu verwendet werden, den äußeren Ausleger zu verschwenken, wenn dieser innerhalb des Arbeitsbereichs angeordnet ist, während der ändere, der innere Anlenkpunkt verwendet wird, den äußeren Ausleger innerhalb des Parkbereichs zu verschwenken. Auf diese Weise kann der Kran mit sehr großer effektiver Länge des ersten Auslegerabschnitts (d. h. mit einem großen Abstand zwischen der Hauptgelenkverbindung und dem äußeren Anlenkpunkt) relativ zur Länge des äußeren Auslegers konstruiert werden, wenn der Kran innerhalb des Arbeitsbereichs betrieben wird, während die Gesamtlänge des Gelenks und des äußeren Auslegers so groß sein kann wie die Länge des ersten Auslegerabschnitts, was bedeutet, daß der Kran im Umfang eines gegebenen Raums mit maximaler Reichweite versehen werden kann.
  • Kurze Beschreibung des Standes der Technik
  • Das Konzept, ein Gelenk zwischen einem ersten Auslegerabschnitt und einem äußeren Ausleger anzuordnen, ist an sich durch eine Anzahl von Krankonstruktion bekannt.
  • Gemäß der SE-B-315 089 ist ein äußerer Ausleger mit dem ersten Ausleger mittels eines Schwenkgelenks verbunden. Der erste Ausleger ist teleskopierbar und ein abbaubares dehn- bzw. streckbares Gelenk zwischen den feststehenden Schwenkachsen auf den ersten und zweiten Auslegern wirkt zusammen mit einer Verlängerung des ersten Auslegers, um den äußeren Ausleger um eine erste Achse in Richtung auf eine Parkposition zu verschwenken. Ein doppelt wirkender Hydraulikzylinder, der unter dem äußeren Ausleger angeordnet ist und zwischen dem Schwenkgelenk und dem äußeren Ausleger in Verbindung vorgesehen ist, wirkt dahingehend, eine Relativbewegung der Ausleger im Arbeitsbereich um eine zweite Achse zu verursachen.
  • Die. US-A-5 016 767 offenbart einen Kran mit einem äußeren Ausleger, der durch ein erstes Schwenkgelenk mit einem Gelenk verbunden ist, welches seinerseits mit einem zweiten Schwenkgelenk mit dem ersten Ausleger verbunden ist. Ein Schwenken der Ausleger relativ zu dem Gelenk wird durch jeweilige doppelt wirkende Hydraulikzylinder bewirkt, die über den Auslegern angeordnet und schwenkbar mit jeweiligen Punkten auf dem Gelenk verbunden sind, das über den ersten und zweiten Schwenkgelenken beabstandet ist. Die Zylinder sind betätigbar, um den äußeren Ausleger zwischen einem Arbeitsbereich und einer Parkposition zu verschwenken.
  • Die SE-B-466 911 offenbart einen Kran mit einem äußeren Ausleger, der direkt am ersten Ausleger schwenkbar ist, und mit einem Hydraulikzylinder, der mit einem Ende an einem Punkt über dem ersten Ausleger und mit dem anderen Ende an einem schwenkbaren Gelenksystem verschwenkbar ist, welches seinerseits schwenkbar mit dem äußeren Ausleger verbunden ist. Eine Bewegung des äußeren Auslegers von dem Arbeitsbereich in Richtung auf die Parkposition erfordert von außen zugeführte Kraft, um den äußeren Ausleger durch eine Totpunktposition zu bewegen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Krans mit einem ersten Auslegerabschnitt in ungefähr horizontaler Position und mit einem äußeren Ausleger, der sich im wesentlichen in gerader Verlängerung des ersten Auslegerabschnitts befindet,
  • Fig. 2 eine ähnliche Seitenansicht der zwei Ausleger in einer Parkposition,
  • Fig. 3-10 Seitenansicht im kleineren Maßstab von unterschiedlichen Positionen des äußeren Auslegers, wenn dieser von einer in Fig. 3 gezeigten Parkposition auf der Oberseite des ersten Auslegerabschnitts in eine extrem rückgeschwenkte Position, die in Fig. 10 gezeigt ist, innerhalb eines unteren Arbeitsbereichs des äußeren Auslegers verschwenkt ist,
  • Fig. 11 eine aufgeschnittene Seitenansicht der Gelenkvorrichtung in vergrößertem Maßstab, welche den äußeren Ausleger mit dem ersten Ausleger verbindet,
  • Fig. 12 eine Draufsicht des Kranabschnitts in Fig. 11,
  • Fig. 13-18 schematische Seitenansichten der Funktion einer Sperrklinke zum Sperren des Gelenks relativ zu dem äußeren Ausleger und dem ersten Auslegerabschnitt in den unterschiedlichen Kranpositionen, die in Fig. 3 bis 8 gezeigt sind, und
  • Fig. 19 eine Draufsicht von zwei Hydraulikzylindern zum Drehen eines einen Teil des Krans bildenden Tragpfostens.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Der in Fig. 1 und 2 gezeigte Kran umfaßt einen ersten Auslegerabschnitt 1 und einen äußeren Ausleger 2. Der erste Auslegerabschnitt 1 ist an einem Innenende mit einem Tragpfosten 4 durch eine Hauptgelenkverbindung 3 verbunden und kann relativ zu dem Tragpfosten mittels eines Hydraulikzylinders 5, in der Praxis mittels eines Hubzylinder genannten Zylinders verschwenkt werden. Der Tragpfosten 4 ist auf einer Basis 6 angebracht, insbesondere über eine Drehkranzvorrichtung 7 mit zwei Hydraulikzylindereinheiten 8,8' (siehe auch Fig. 19), die zum Erzeugen einer Drehung des Tragpfostens in unterschiedliche Drehpositionen relativ zu der Basis dienen. In der Praxis kann die Basis 6 aus einem Stütz- bzw. Tragbalken oder einem Teil desselben bestehen, der auf Beinen steht, die in einem Fahrzeugrahmen enthalten sind.
  • Bevorzugt besteht der Hauptteil des ersten Auslegerabschnitts 1 aus einem Kastenträger mit einer Oberseite 9 und einer Unterseite 9'. In ähnlicher Weise besteht auch der Hauptteil des äußeren Auslegers 2 aus einem Kastenträger mit einer Oberseite 10 und einer Unterseite 10'. Am freien Ende bzw. Vorderende des äußeren Auslegers 2 ist ein Werkzeugträger 11 vorgesehen, der entweder direkt auf dem äußeren Ausleger oder auf einem ausfahrbaren teleskopischen Ausleger angebracht sein kann, der darin enthalten ist. Der Werkzeugträger 11 kann beispielsweise eine Drehvorrichtung tragen, von welcher ein Baumstammgreifer herunterhängt. Der Werkzeugträger 11 kann selbstverständlich ein beliebiges optionales Werkzeug tragen.
  • Der äußere Ausleger 2 ist relativ zu dem ersten Auslegerabschnitt 1 mit Hilfe eines zweiten Hydraulikzylinders 12 drehbar, der in der Praxis als Außenauslegerzylinder bezeichnet wird. Der Hydraulikzylinder 12 ist auf der Oberseite des ersten Auslegerabschnitts angebracht und ist mit einem Ende, in diesem Fall dem Zylinderende 12' mit dem ersten Auslegerabschnitt durch eine erste Gelenkverbindung 13 verbunden, und mit seinem gegenüberliegenden Ende, in diesem Fall dem Kolbenstangenende 12", mit dem äußeren Ausleger 2 durch eine zweite Gelenkverbindung 14 verbunden. Das Zentrum der Gelenkverbindung 13 ist unter einem bestimmten Abstand von der Oberseite 9 des ersten Auslegerabschnitts derart beabstandet, daß das Zylinderende 12' eine Position unmittelbar benachbart sowie parallel zu dieser Oberseite einnehmen kann (Fig. 3)
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung ist zwischen dem ersten Auslegerabschnitt 1 und dem äußeren Ausleger 2 eine Gelenkvorrichtung vorgesehen, die allgemein mit der Bezugsziffer 15 bezeichnet ist und in der Praxis zwei getrennte Gelenke oder Gelenkplatten 15', 15" umfaßt (siehe Fig. 12), Diese Gelenkvorrichtung ist mit dem ersten Auslegerabschnitt 1 durch eine dritte Gelenkverbindung 16 und mit dem äußeren Ausleger durch eine vierte Gelenkverbindung 17 verbunden, die von der zweiten Gelenkverbindung 14 und der dritten Gelenkverbindung 16 beabstandet ist. Insbesondere ist die dritte Gelenkverbindung 16 unter größerem Abstand von der vierten Gelenkverbindung 17 als die zweite Gelenkverbindung 14 angeordnet.
  • Wie aus Fig. 11 und 12 hervorgeht, besteht die Gelenkverbindung 14 aus einer Querwelle bzw. einem Querstift, die bzw. der sich zwischen zwei keilförmigen, verjüngt gebildeten Seitenflanschen 18, 18' erstreckt, die unter einem Winkel von dem Innenende des äußeren Auslegers 2 vorstehen. Der Schwenkstift 14 ist an den freien Enden der Flansche 18, 18' angeordnet, was bedeutet, daß diese Gelenkverbindung unter einem bestimmten Abstand quer von einer imaginären Längsachse versetzt zu liegen kommt, die parallel zum äußeren Ausleger verläuft und dessen Gelenkverbindung 17 durchsetzt bzw. schneidet. In der Praxis besteht die Gelenkverbindung außerdem aus einer Durchgangswelle bzw. einem Durchgangsstift, obwohl in Fig. 12 lediglich durch eine strichpunktierte Linie dargestellt.
  • Die Gelenkverbindung 16 besteht aus zwei voneinander beabstandeten Schwenkstiften 16', 16", die in Flanschen 19, 19' angebracht sind, welche auf dem freien äußeren Ende des ersten Auslegerabschnitts befestigt sind, und schräg aufwärts ausgehend von der Oberseite des erste Auslegerabschnitts vorstehen. Auf diese Weise kann die Kolbenstange 12" des äußeren Auslegerzylinders 12 im Raum zwischen den Schwenkstiften 16, 16" und den Flanschen 19, 19' aufgenommen werden. An ihrem freien Ende weist die Kolbenstange 12" einen Verbindungsring 20 auf, welcher den Schwenkstift 14 umgibt. Die Breite des Rings 20 ist beträchtlich kleiner als der Abstand zwischen den Keilflanschen 18, 18', was bedeutet, daß der Schwenkstift 14 über einen bestimmten Abstand auf beiden Seiten des Rings 20 freiliegt.
  • Jede der zwei Gelenkplatten 15', 15" ist allgemein winklig gebildet und hat an einem Ende zwei Ränder 21, 22, die sich unter einem Winkel zueinander erstrecken und in einem Punkt 23 zusammenlaufen, der unter einem Abstand von der vierten Gelenkverbindung 17 angeordnet ist, welcher Abstand gleich dem Abstand zwischen den Gelenkverbindungen 14 und 17 ist. In der Praxis kann der Winkel zwischen den Rändern 21 und 22 im Bereich von 150 bis 160º liegen. Der Punkt 23 bildet eine Anlage bzw. einen Anschlag für die zweite Gelenkverbindung 14. Optional kann eine teilkreisförmige Vertiefung entsprechend der Zylinderform des Schwenkstifts 14 im Bereich dieses Punkts vorgesehen sein.
  • An ihrem Ende beabstandet von der vierten Gelenkverbindung 17 weist jede Gelenkplatte 15', 15" einen Endrand 24 auf, der sich in Querrichtung, beispielsweise unter einem Winkel von 75 bis 85º zu der Längserstreckung des Gelenks erstreckt, wobei die Schwenkstifte 16', 16" die dritte Gelenkverbindung bilden, die im Bereich des einen Endes des Endrands 24 der zwei Gelenkplatten angeordnet ist. Am gegenüberliegenden Ende des Endrands 24 (siehe auch Fig. 2) ist eine geeignet halbkreisförmige Vertiefung bzw. ein Sitz 25 vorgesehen, die bzw. der dazu ausgelegt ist, mit einer Welle bzw. einem Stift 26 zusammenzuwirken, die bzw. der auf dem Vorderende des ersten Auslegerabschnitts fest angebracht ist und als Anschlag für die Gelenkvorrichtung dient.
  • An dieser Stelle wird bemerkt, daß der äußere Ausleger 2 sich in zwei grundsätzlich unterschiedlichen Bewegungsbereichen bewegen kann, nämlich in einem Arbeitsbereich und einem inaktiven Bereich bzw. Parkbereich. Diese zwei Bereiche sind durch eine in Fig. 6 gezeigte Zwischenposition getrennt, in welcher der äußere Ausleger in die Verlängerung des ersten Auslegers vorsteht, optional unter einem bestimmten kleinen Winkel relativ zu diesem. Wenn der äußere Ausleger ausgehend von der in Fig. 6 gezeigten Zwischenposition abwärts in Richtung auf die in Fig. 10 gezeigte Position geschwenkt wird, ist er innerhalb des Arbeitsbereichs angeordnet, während dann, wenn er aus der in Fig. 6 gezeigten Zwischenposition in Richtung auf die in Fig. 3 gezeigte Parkposition geschwenkt wird, er sich innerhalb des Parkbereichs bewegt.
  • In Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt der Kran ein Mittel zum Sperren der Gelenkvorrichtung relativ zu dem äußeren Ausleger 2, wenn dieser sich in dem Bereich zwischen der in Fig. 3 gezeigten Parkposition und der Zwischenposition gemäß Fig. 6 bewegt, d. h. innerhalb des Parkbereichs.
  • In Übereinstimmung mit noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Kran auch ein Mittel zum Sperren des Gelenks relativ zu dem ersten Auslegerabschnitt 1, wenn der äußere Ausleger 2 sich innerhalb des vorstehend genannten Arbeitsbereichs bewegt.
  • In Übereinstimmung mit einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein und dasselbe Sperrmittel einerseits dazu ausgelegt, das Gelenk relativ zu dem äußeren Ausleger zu sperren, wenn dieser sich innerhalb des Parkbereichs bewegt und andererseits, es relativ zu dem ersten Auslegerabschnitt zu sperren, wenn der äußere Ausleger sich innerhalb des Arbeitsbereichs bewegt. Fig. 11 und 12 zeigen in Kombination mit Fig. 13 bis 18 ein derartiges besonders bevorzugtes Sperrmittel, welches in der Lage ist, die Gelenkvorrichtung sowohl relativ zu dem äußeren Ausleger wie dem ersten Auslegerabschnitt zu sperren. Diese Sperrvorrichtung umfaßt zwei Klinken 27, 27', welche über eine Gelenkverbindung 28 schwenkbar mit den zugeordneten Gelenkplatten 15, 15" verbunden sind. Wie beispielsweise aus Fig. 14 hervorgeht, weist die eine bzw. einzelne Klinke 27 ein erstes in geeigneter Weise gabelförmiges eindringbares Element 29 auf, welches beim Sperren dazu dient, den Schwenkstift 14 aufzunehmen. Die Klinke umfaßt außerdem ein zweites eindringbares Element in Form einer halbkreisförmigen Vertiefung 30, welche den als Anschlag dienenden Stift 26 oder zumindest einen Teil von diesem umschließen kann, Jede Sperrklinke wirkt mit einem Führungselement 31, 31' zusammen, welches mit der Oberseite des ersten Auslegerabschnitts im unmittelbaren Bereich des Auslegervorderendes fest verbunden ist. Das Führungselement ist im wesentlichen hakenförmig und weist einen äußeren, gebogenen bzw. gekrümmten Hakenabschnitt 32 auf. Jedes Führungselement 31 ist in derselben Ebene angeordnet wie die zugeordnete Sperrklinke 27, so daß die Klinke auf dem Führungselement zu reiten vermag.
  • Die Funktion der Sperrklinken geht aus Fig. 13 bis 18 hervor. Bevor auf Einzelheiten dieser Figuren eingegangen wird, wird jedoch zunächst auf Fig. 3 bis 10 bezug genommen, welche schematisch unterschiedliche Kranpositionen, von der Parkposition bis zu einer unteren Arbeitsposition in Übereinstimmung mit Fig. 10 zeigen, die in der Nähe einer Endposition zu liegen kommt. Fig. 3 zeigt demnach, wie der äußere Ausleger 2 in seiner Parkposition benachbart und im wesentlichen parallel zu dem ersten Auslegerabschnitt 1 angeordnet ist. In dieser Position ist der Außenauslegerzylinder 12 auf minimale Länge verkürzt, d. h. die Rolbenstange 12" ist maximal in den Zylinder 12' rückgezogen. Darüber hinaus ist die Gelenkvorrichtung 13 relativ zum äußeren Ausleger derart gesperrt, daß die Gelenkvorrichtung und der äußere Ausleger gemeinsam eine starre Einheit bilden. Wenn der äußere Auslegerzylinder verlängert oder ausgefahren ist, sind der äußere Ausleger gemeinsam mit der Gelenkvorrichtung auswärts und aufwärts von dem ersten Auslegerabschnitt über die in Fig. 4 und 5 gezeigte Position hinauf in eine Zwischenposition geschwenkt, die in Fig. 6 gezeigt. In dieser Position wird eine weitere Schwenkbewegung der Gelenkvorrichtung 15 durch die Vertiefung 25 verhindert, welche im Eingriff mit dem zugehörigen Anschlagstift 26 steht. Ein fortgesetztes Ausfahren des Außenauslegerzylinders 12 erteilt bzw. verursacht dadurch ein Umschalten des Anlenkpunkts des äußeren Anlegers von dem vorausgehenden Anlenkpunkt 16 zu bzw. in den Anlenkpunkt 17, so daß der äußere Ausleger beim weiteren Ausfahren des Zylinders 12 in die unterschiedlichen in Fig. 7 bis 10 gezeigten Positionen innerhalb des Arbeitsbereichs mit dem Schwenkstift 17 als Gelenkpunkt betrieben wird. Wenn der Zylinder 12 verkürzt ist, arbeitet der Kran in umgekehrter Weise. Solange der äußere Ausleger sich noch innerhalb des Arbeitsbereichs unter der in Fig. 6 gezeigten Zwischenposition befindet, dient der Schwenkstift 17 weiterhin als Anlenkpunkt. Sobald der äußere Ausleger die Zwischenposition gemäß Fig. 6 erreicht, wird der Anlenkpunkt jedoch derart umgeschaltet, daß eine fortgesetzte Schwenkbewegung des äußeren Auslegers hinauf in Richtung zur Parkposition gemäß Fig. 3 um die Gelenkverbindung 16 stattfindet.
  • Nunmehr wird erneut auf die Fig. 13 bis 18 bezug genommen, welche die Funktion der Sperrklinken 27, 27' zeigen (lediglich die Funktion der Sperrklinke 27 wird nachfolgend erläutert, weil offensichtlich ist, daß die Klinke 27' in ähnlicher Weise arbeitet). In der Parkposition des äußeren Ausle gers gemäß Fig. 13 (entsprechend Fig. 3), steht das gabelförmige eindringbare Element 29 im Eingriff mit dem Schwenkstift 14, insbesondere durch Eingriff in den freiliegenden Abschnitt des Stifts 14, der zwischen dem Verbindungsring 20 und dem Flansch 18 angeordnet ist. In dieser Position steht der äußere Randabschnitt der Klinke 27 bzw. vorliegend ihr unterer Randabschnitt im Eingriff mit der Oberseite des Führungselements 31. Wenn der äußere Ausleger hinauf und über die in Fig. 14 gezeigte Position hinaus verschwenkt wird, wird das gabelförmige eindringbare Element 29 der Klinke in kontinuierlichem Eingriff mit dem Schwenkstift 14 dadurch gehalten, daß die Klinke mit dem Führungselement 31 kontinuierlich im Eingriff steht und auf diesem reitet, was bedeutet, daß das Gelenk und der äußere Ausleger relativ zueinander unter Bildung einer starren Einheit gesperrt bzw. blockiert sind. Auch in der Position gemäß Fig. 15 ist der Sperreingriff der Klinke relativ zu dem Schwenkstift 14 durch das Führungselement 31 aufrecht gehalten, wodurch die Klinke weiterhin daran gehindert wird, im Gegenuhrzeigersinn um die Gelenkverbindung 28 zu verschwenken. In Fig. 16 ist die Klinke andererseits außer Eingriff mit dem Führungselement 31 gelangt, wodurch sie zur Verschwenkung im Gegenuhrzeigersinn um die Gelenkverbindung frei wird, woraufhin die Klinke freikommt, wobei ihre eindringbare Vertiefung 30 in Eingriff mit dem Anschlagstift 26 gelangt, der zu diesem Zeitpunkt bereits in Eingriff mit der Vertiefung 25 im Endrand 24 des Gelenks gelangt ist. Wenn daraufhin der äußere Ausleger bei fortgesetztem Ausfahren des Außenauslegerzylinders 12 in die in Fig. 17 gezeigte Position geschwenkt wurde, ist der Schwenkstift 14 vollständig außer Eingriff mit dem gabelförmigen Element 29 gelangt, wodurch die fortgesetzte Schwenkbewegung des äußeren Auslegers um die Gelenkverbindung 17 stattfindet.
  • Wenn der äußere Ausleger sich innerhalb des Arbeitsbereichs bewegt, wird die Gelenkvorrichtung 15 stets durch ein Drehmoment beeinflußt, daß dazu neigt, die Gelenkvorrichtung gegen den Anschlag 26 in Anlage zu halten. Aus diesem Grund muß die Gelenkverbindung relativ zu dem ersten Auslegerabschnitt nicht gesperrt werden. Bei bestimmten Arten von Verschiebungen kann der äußere Ausleger jedoch dazu neigen, aufwärts zu verschwenken, und im Fall von ruckartigen Bewegungen in dem Gelenk, sollte sich dieses relativ zum ersten Auslegerabschnitt frei bewegen können. Durch Bereitstellen der Sperrklinken 27, 27' können diese ruckartigen Bewegungen jedoch verhindert werden, weil der Eingriff der eindringbaren Vertiefung 30 mit dem zugeordneten Anschlagstift 26 verhindert, daß die Gelenkvorrichtung um die Gelenkverbindung 16 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt.
  • Obwohl die zwei Sperrklinken 27, 27' in den Zeichnungen ohne spezielle Hilfsmittel zum Bewegen in Eingriff mit den zugeordneten Anschlagstiften 26 gezeigt sind, ist es selbstverständlich möglich, sie beispielsweise mit einer Feder zu kombinieren, welche die Klinke konstant im Gegenuhrzeigersinn um die Gelenkverbindung 28 vorspannt, oder optional einen speziellen Hydraulikzylinder, welcher die Bewegungen der Sperrklinken steuert.
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung kann die Gesamtlänge des äußeren Auslegers (berechnet als Abstand zwischen der Gelenkverbindung 17 und dem Werkzeugträger 11) und dem Gelenk (berechnet als Abstand zwischen den Anlenkungen bzw. Gelenkverbindungen 16 und 17) im wesentlichen gleich oder optional nur geringfügig kleiner sein als die Länge des ersten Auslegerabschnitts 1 (berechnet als Abstand zwischen der Hauptgelenk verbindung 3 und der Gelenkverbindung 16). Die Länge des äußeren Auslegers 2 relativ zur Länge der Gelenkvorrichtung 15 kann beträchtlich variieren. Indem in der Zeichnung gezeigten Beispiel ist der äußere Ausleger etwa 3,5 Mal länger als die Gelenkvorrichtung. Es ist jedoch auch möglich, den Kran mit, relativ gesagt, beträchtlich längeren Gelenkvorrichtungen zu versehen. Der äußere Ausleger sollte jedoch stets zumindest so lang sein wie die Gelenkvorrichtung. Bevorzugt sollte die Länge des äußeren Auslegers im Bereich des 1 bis Stachen oder bevorzugt des 2 bis 4fachen der Länge der Gelenkvorrichtung liegen.
  • Die Vorteile der Erfindung sind offensichtlich. Mittels der zwischen dem äußeren Ausleger und dem ersten Auslegerabschnitt vorgesehenen Gelenkvorrichtung schaltet der Kran, wenn der äußere Ausleger die vorstehend erläuterte Zwischenposition durchläuft, automatisch Anlenkpunkte um, wenn er innerhalb des Arbeitsbereichs betrieben wird, um um einen Anlenkpunkt zu verschwenken, der vergleichsweise fernab von der Hauptgelenkverbindung des ersten Auslegerabschnitts liegt, während dann, wenn er sich innerhalb des Parkbereichs bewegt, er um einen Anlenkpunkt verschwenkt, der näher an der Hauptgelenverbindung des ersten Auslegerabschnitts zu liegen kommt. Mit anderen Worten ist die effektive Länge des ersten Auslegerabschnitts während der Schwenkbewegung des äußeren Auslegers innerhalb des Arbeitsbereichs beträchtlich größer als die Länge des ersten Auslegerabschnitts selbst, was bedeutet, daß der erfindungsgemäße Kran unter Nutzung eines relativ kleinen Raums geparkt werden kann, während er gleichzeitig im Betriebszustand bzw. im aktiven Zustand problemloser betätigt werden kann, weil der äußere Ausleger um einen Anlenkpunkt verschwenkbar ist, der unter großem Abstand von der Hauptanlenkung des ersten Auslegerabschnitts angeordnet ist.
  • Bezug wird nunmehr auf Fig. 19 in Kombination mit Fig. 2 genommen. Wie vorstehend angeführt, ist der Tragpfosten 4 auf einer Drehvorrichtung 7 angebracht, die zwei Hydraulikzylindereinheiten 8, 8' umfaßt, die dazu dienen, die Drehung des Tragpfostens um seine vertikale Mittenachse zu erzeugen. In der Praxis besteht jede Einheit aus zwei miteinander zusammenwirkenden, einzeln wirkenden Hydraulikzylindern, mit welchen eine hin- und herlaufende gerade Zahnstange verbunden ist, die mit einem Zahnkranz kämmt, der in die Drehvorrichtung 7 integriert ist. Unter Verwendung von zwei Zylindereinheiten wird der Vorteil erzielt, daß ein gleichmäßiges Drehmoment auf den Tragpfosten übertragen werden kann, das doppelt so groß ist wie das Drehmoment, das mit ausschließlich einem Zylinder erzielbar ist. Ein Nachteil der Verwendung von Doppelzylindereinheiten derart, wie sie in Krankonstruktionen gemäß dem Stand der Technik parallel zueinander verwendet werden, besteht jedoch darin, daß die Enden der Zylindereinheiten, die von der Drehvorrichtung vorstehen, verhindern, daß der erste Auslegetabschnitt abwärts, ähnlich wie der äußere Ausleger in eine Parkposition verschwenkt ist bzw. verschwenkbar ist, die nahe zu dem Tragpfosten angeordnet ist.
  • Bei dem in Fig. 19 gezeigten Aufbau sind die zwei Hydraulikzylindereinheiten 8, 8' relativ zueinander derart geneigt, daß zwei erste freie Enden der Zylinder 32, 32' beträchtlich näher zueinander angeordnet sind als die gegenüberliegenden Enden der Zylinder 33, 33'. Folglich ist zwischen den Enden 33, 33' ein Raum 34 gebildet, der so groß ist, daß der erste Auslegerabschnitt 1 und der zugeordnete Außenausleger 2 dazwischen aufgenommen werden können.
  • Obwohl die in Fig. 19 gezeigte erfindungsgemäße Lösung besonders wertvoll in Verbindung mit der vorstehend erläuterten Krankonstruktion ist, demnach der äußere Ausleger in seiner Parkposition auf der Oberseite des ersten Auslegerabschnitts angeordnet ist, ist sie auch auf andere Arten von Kränen anwendbar, bei welchen es erwünscht ist, einen ersten Auslegerabschnitt in der Nähe des Tragpfostens zu parken, wobei außerdem die Möglichkeit besteht, den Tragpfosten mit großer Kraft zu drehen.
  • Mögliche Modifikationen der Erfindung
  • Es erübrigt sich darauf hinzuweisen, daß die Erfindung nicht auf die vorstehend erläuterte und in den Zeichnungen gezeigte Ausführungsform beschränkt ist. Es ist demnach möglich, die einzige Sperreinrichtung in Form des Paars von Klinken 27, 27', die in der Lage sind, die Gelenkvorrichtung nicht nur relativ zum äußeren Ausleger sondern auch relativ zum ersten Auslegerabschnitt zu sperren, durch getrennte Sperrmittel zu ersetzen, von denen eines die Gelenkeinrichtung relativ zum äußeren Ausleger sperrt, während das andere die Gelenkvorrichtung relativ zum ersten Auslegerabschnitt sperrt. Es ist auch möglich, jedes spezielle Sperrmittel zum Sperren bzw. Blockieren der Gelenkvorrichtung wegzulassen. Anstelle von Stiften 26 ist es auch möglich, andere geeignete Mittel zum Blockieren des Gelenks in der erläuterten Zwischenposition zu verwenden, um den Anlenkpunkt des äußeren Auslegers umzuschalten. Obwohl die erläuterte Gelenkvorrichtung zwei getrennte parallele Gelenkplatten umfaßt, ist es auch möglich, die Vorrichtung mit lediglich einem Gelenk bzw. einer Gelenkplatte auszubilden.

Claims (10)

1. Auslegerkran, aufweisend einen ersten Auslegerabschnitt (1), der mit einem Tragpfosten (4) durch eine Hauptgelenkverbindung (3) verbunden ist, und einen äußeren Ausleger (2), der mit dem ersten Auslegerabschnitt verbunden und relativ zu diesem mittels eines doppelt wirkenden Hydraulikzylinders (12) verschwenkbar ist, der auf der Oberseite des ersten Auslegerabschnitts angeordnet ist, und dessen eines Ende, beispielsweise das Zylinderende, mit dem ersten Auslegerabschnitt durch eine erste Gelenkverbindung (13) verbunden ist, und dessen gegenüberliegendes Ende, beispielsweise das Kolbenstangenende, mit dem äußeren Ausleger (2) durch eine zweite Gelenkverbindung (14) verbunden ist, die um einen bestimmten Abstand quer zu einer imaginären Längsachse durch die Schwenkgelenkverbindung des äußeren Auslegers versetzt ist, um ein Verschwenken des äußeren Auslegers zwischen unterschiedlichen Positionen zu erlauben, und zwar nicht nur innerhalb eines Arbeitsbereichs unterhalb einer imaginären Verlängerungslinie, die ungefähr gerade ausgehend, von oder unter einem kleinen Winkel zu dem ersten Auslegerabschnitt gezogen ist, sondern auch in einem Bereich, der oberhalb der Verlängerungslinie benachbart zu einer Parkposition angeordnet ist, wobei zwischen den zwei Auslegern (1, 2) zumindest ein Gelenk oder eine Gelenkvorrichtung (15) vorgesehen ist, das bzw. die mit dem ersten Auslegerabschnitt durch eine dritte Gelenkverbindung (16) und dem äußeren Ausleger (2) durch eine vierte Gelenkverbindung (17) verbunden ist, die sowohl von der zweiten Gelenkverbindung (14) wie der dritten Gelenkverbindung (16) beabstandet ist, wobei insbesondere die dritte Gelenkverbindung (16) unter größerem Abstand von der vierten Gelenkverbindung (17) als die zweite Gelenkverbindung (14) angeordnet ist, wobei der äußere Ausleger (2) einerseits gemeinsam mit der Gelenkvorrichtung durch Ausfahren des Hydraulikzylinders (12) aus einer Parkposition in der Nähe der Oberseite (9) des ersten Auslegerabschnitts (1) in eine Zwischenposition verschwenkbar ist, in welcher die Gelenkvorrichtung gegen einen Anschlag (26) anliegt und durch diesen blockiert ist, und ausgehend von welchem ein fortgesetztes Ausfahren des Hydraulikzylinders (12) ausschließlich den äußeren Ausleger (2) veranlaßt, zu verschwenken, und zwar nunmehr um die vierte Gelenkverbindung (17), und wobei der äußere Ausleger andererseits durch Verkürzen des Hydraulikzylinders (12) in der entgegengesetzten Richtung um das vierte Schwenkgelenk (17) aus willkürlichen Positionen innerhalb des Arbeitsbereichs in die Zwischenposition verschwenkbar ist, in welcher ein fortgesetztes Verkürzen des Hydraulikzylinders den äußeren Zylinder veranlaßt, erneut gemeinsam mit der Gelenkvorrichtung (15) um die dritte Gelenkverbindung (16) zurück in die Parkposition zu verschwenken.
2. Auslegerkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkvorrichtung (15) zwei getrennte Gelenkplatten (15', 15") umfaßt, von denen jede winklig gebildet ist und auf einer ersten Seite zwei Ränder (21, 22) aufweist, die einen Winkel von beispielsweise 150 bis 160º in bezug aufeinander haben und in einem Punkt (23) zusammenlaufen, der unter einem Abstand von der vierten Gelenkverbindung (17) angeordnet ist, welcher Abstand im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen den zweiten und vierten Gelenkverbindungen (14, 17) ist, wobei der Punkt (23) eine Anlage für die zweite Gelenkverbindung (14) bildet, solange der äußere Ausleger (2) zwischen der Parkposition und der Zwischenposition angeordnet ist.
3. Auslegerkran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkplatte an ihrem Ende entfernt von der vierten Gelenkverbindung (17) einen Endrand (24) aufweist, der sich quer beispielsweise unter einem Winkel von 75 bis 85º zur axialen Ausdehnung der Gelenkplatte erstreckt, wobei die dritte Gelenkverbindung (16) im Bereich eines Endes des Endrands angeordnet ist, während ein Mittel (25) zum Eingriff mit dem Anschlag (26) am gegenüberliegenden Ende des Endrands angeordnet ist.
4. Auslegerkran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag aus einem Schaft oder einem Stift (26) besteht, und daß das Eingriffmittel aus einer geeignet halbkreisförmigen Vertiefung (25) besteht, in welche der Stift (26) einzugreifen vermag, wenn die Gelenkvorrichtung sich in der Zwischenposition befindet.
5. Auslegerkran nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er Mittel (27, 29) zum Verriegeln der Gelenkvorrichtung (15) relativ zum äußeren Ausleger (2) umfaßt, wenn dieser sich in dem Bereich zwischen der Parkposition und der Zwischenposition bewegt.
6. Auslegerkran nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er Mittel (27, 30) zum Verriegeln der Gelenkvorrichtung (15) relativ zu dem ersten Auslegerabschnitt umfaßt, wenn der äußere Ausleger (2) sich innerhalb des Arbeitsbereichs bewegt.
7. Auslegerkran nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein und dasselbe Verriegelungsmittel (27) dazu ausgelegt ist, einerseits die Gelenkvorrichtung relativ zum äußeren Ausleger (2) zu verriegeln, wenn dieser sich in dem Bereich der Parkposition und der Zwischenposition bewegt und andererseits, die Gelenkvorrichtung relativ zu dem ersten Auslegerabschnitt (1) zu verriegeln, wenn der äußere Ausleger (2) sich innerhalb des Arbeitsbereichs bewegt.
8. Auslegerkran nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsmittel aus zumindest einer Sperrklinke (27, 27') besteht, die mit der Gelenkvorrichtung durch eine Gelenkverbindung 28 verbunden ist und ein erstes in geeigneter Weise gabelförmiges eindringbares Element (29) zum Aufnehmen eines Schafts oder Stifts (14), der das zweite Gelenk bildet und ein zweites eindringbares Element, beispielsweise eine halbkreisförmige Eintiefung (30) zum Aufnehmen des Anschlagstifts (26) aufweist, wobei die Sperrlinke mit einem Führungselement (31) zusammenwirkt, welches das erste eindringbare Element (29) zwangsweise im Eingriff mit dem zweiten Schwenkstift (14) über zumindest den Hauptteil des Bereichs der Schwenkbewegung des äußeren Auslegers zwischen der Parkposition und der Zwischenposition hält.
9. Auslegerkran nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtlänge des äußeren Auslegers (2) und der Gelenkvorrichtung (15) im wesentlichen gleich der Länge des ersten Auslegerabschnitts (1) ist.
10. Auslegerkran nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des äußeren Auslegers (2) das 1 bis 5-, bevorzugt das 2 bis 4-fache der Länge der Gelenkvorrichtung (15) beträgt.
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