DE693249C - Glasformmaschine - Google Patents

Glasformmaschine

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DE693249C
DE693249C DE1935N0038952 DEN0038952D DE693249C DE 693249 C DE693249 C DE 693249C DE 1935N0038952 DE1935N0038952 DE 1935N0038952 DE N0038952 D DEN0038952 D DE N0038952D DE 693249 C DE693249 C DE 693249C
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Germany
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glass
machine
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forming machine
glass forming
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DE1935N0038952
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FRANK O NEILL
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B7/00Distributors for the molten glass; Means for taking-off charges of molten glass; Producing the gob, e.g. controlling the gob shape, weight or delivery tact
    • C03B7/10Cutting-off or severing the glass flow with the aid of knives or scissors or non-contacting cutting means, e.g. a gas jet; Construction of the blades used

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Glasformmaschine Die Erfindung betrifft eine Glasformmaschine. Es ist bekannt, bei Glasformmaschinen den Glasposten der Form unter der Wirkung der Schwerkraft zuzuführen und den Zeitpunkt für das Abschneiden des Glaspostens mittels einer besonderen Einrichtung zu regeln. Weil diese Maschinen einen starken Materialverschleiß haben und starken Schwingungen ausgesetzt sind, ist das Nachstellen verhältnismäßig häufig nötig, damit die verschiedenen Arbeitsgänge der Maschine genau aufeinander abgestimmt sind. Aus den gleichen Gründen ist es erforderlich, daß die Einstellvorrichtung fest verblockt ist, da andernfalls die Maschine schwer beschädigt werden könnte.
  • Bei der vorbekannten Maschine ist das Einstellen nur bei stillstehender Maschine möglich, und die beabsichtigte Einstellung läßt sich nur durch eine Anzahl von Versuchen ermitteln, zu deren Durchführung die Maschine jeweils in Gang gesetzt werden muß. Weil bei der bekannten Einrichtung zwei Ventile vorhanden sind, werden die Schwierigkeiten des Nachstehens noch erhöht.
  • Nach der Eriuidung wird zum Nachstellen nur ein Ventil gebraucht. Dieses kann -bedient werden, ohne daß dazu die Maschine angehalten werden muß. Es besteht auch nicht die Gefahr, daß das Ventil seine Stellung infolge der Maschinenerschütterungen ändert. Das nach der Erfindung für den vorgenannten Zweck verwendete Mittel besteht aus einem von einem umlaufenden Maschinenteil mittels einer Nockeneinrichtung gesteuerten, zum Steuern des Lufteinlasses für die pneumatisch betätigte Abschneideeinrichtung dienenden Schieber, der zum umlaufenden Teil mittels eines von Hand, zum- Beispiel über einen Schneckentrieb drehbaren Zahnsektors verstellbar ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt; es zeigen: Fig. z eine Draufsicht, Fig. a einen senkrechten Mittelschnitt durch einen Einzelteil; Fig. 3 eine Seitenansicht zum Teil im Schnitt und Fig. 4 schaubildlich die Ansicht der Abschneidvorrichtung.
  • "Das Glas tritt am- Boden eines Behälters F üblicher Art durch eine Z)ffnung 163 unter der Wirkung der Schwerkraft und eines hin und her gehenden Kolbens 164 .aus. Die Scheren 165 schneiden jeweils einen Glas-Posten 338 (Fig. 3) ,ab, der meinen Trichter 339 fällt. 312 ist ein Konsol, in dem eine-Welle 313 gelagert ist, auf der ein Zahnrad 314 aufgekeilt ist.. Dieses kämmt mit einem Zahnrad 316 des Vorformtisches. An der Unterseite hat das Zahnrad 314 in der Nähe des Randes einen Nocken 315. Am Konsol 312 ist auf der Welle 313 ein Schneckenradsektor 317 drehbar, zu dem ein Luftschieber 318 senkrecht angeordnet ist, der nach unten zeigt. Der Luftschieber 31& besteht aus einem Zylinder 31g, einem Schieber 32o und Öffnung 32o A und 3:2o B des Schiebers. Eine Platte 321 ist mittels Bolzen an der Oberseite des Sektors befestigt. Eine Feder 322 legt sich gegen die untere Endfläche des Schiebers und wird durch eine Kappe 323 gehalten. Ferner gehören dazu ein Zuleitungsrohr 324 und eine Rohrverbindung 325.
  • Mit dem Sektor 317 steht eine Schnecke 326 in Eingriff, die von Hand mittels eines Handrades 327 bedient werden kann.
  • Ein Führungsglied 328 ist in einem Tisch 329 verschiebbar, der mittels einer Kurvenplatte 330 und einer Hülse 331 gehalten wird.
  • Im Betriebe dreht der Vorformtisch 316 das Zahnrad 31q.. Infolgedessen. drückt der Nocken 315 den Schieber 320 gegen den Druck der Feder 322 nach unten und bringt die Öffnung 32oA in Deckung mit den Öffnungen des Zylinders 319.
  • Es ist ersichtlich, daß die Dauer, währendder der Schieber 32o in der unteren punktiert gezeichneten Stellung 342 ist (Fig. 2), nur einen Bruchteil einer halben Umdrehung beträgt, und daß der Schieber dann infolge der Kraft der Feder 32:2, in die Normalstellung nach Fig.3 zurückkehrt. In dieser Normalstellung steht die Öffnung 32oB gegenüber der Öffnung im Zylinder 319, die zur Rohrverbindung 325 führt. Infolgedessen kann der Rohrkanal mit der Atmosphäre durch eine Öffnung der Kappe 323 in Verbindung treten. Der Glasposten 338 fällt senkrecht nach unten vom Behälter F, der im richtigen radialen Abstand von der Achse der Führung 328 und ebenso vom Führungstisch 329 angeordnet ist.
  • Zum Herstellen fehlerloser Flaschen ist es wesentlich, daß der Glasposten 338 in der Mitte des Trichters 339 liegt. Die Beschleunigungsdauer und auch die Viskosität des geschmolzenen Glases sind dabei zu berücksichtigen. Aus Fig. Z ist es ersichtlich, daß mittels des Handrades 327 der Schnecke 326 und des Sektors 317 der Luftschieber 318 um die Achse des Konsols 3.12 v erschwenkt werden kann. Der Augenblick der Trennung des Glaspostens 338 vom Behälter F kann zeitlich so eingestellt werden, daß er von einem sich bewegenden Trichter zentral aufgenommen wird. In der angegebenen Weise kann man eine genaue Einstellung in einfacher und leichter Weise erzielen.

Claims (1)

  1. PATtNTANSPRUCI-I: Glasformmaschine, bei der der Glasposten der Form unter der Wirkung der Schwerkraft zugeführt wird, mit einer den Zeitpunkt für das Abschneiden des Glaspostens regelnden Einrichtung, gekennzeichnet durch einen von einem umlaufenden Maschinenteil mittels einer Nockeneinrichtung gesteuerten, zum Steuern des Lufteinlasses für die pneumatisch betätigte Abschneideinrichtung (Z8o, 165) dienenden Schieber (32o), der zum umlaufenden Teil mittels eines von Hand, z. B. über einen Schneckentrieb (326) drehbaren Zahnsektors (317) verstellbar ist.
DE1935N0038952 1934-12-17 1935-12-17 Glasformmaschine Expired DE693249C (de)

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