DE69316632T2 - Module für eine ganzglasfassade - Google Patents

Module für eine ganzglasfassade

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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
    • E06B3/5427Fixing of glass panes or like plates the panes mounted flush with the surrounding frame or with the surrounding panes

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Modul zur Herstellung einer Ganzglasfassade beim Bau eines Gebäudes und bezieht sich auf die "structural glazing" genannte Technik, mit einem Rahmen, der einerseits eine Aufnahme zur Fassung einer Doppelverglasung und andererseits ein Versteifungselement umfaßt, das den Aufbau aus Rahmen und Verglasung in einer metallischen Tragstruktur der Fassade hält, so daß die Glastafel den Rahmen des Versteifungselements vollständig bedeckt.
  • Seit der Herstellung einer ersten Ganzglasfassade hat sich die Verlegungstechnik für Verglasungen wenig weiterentwickelt. Wurde anfangs die Halterung von ganz kleinen Glasscheiben mittels Metallprofilen bewerkstelligt, so wurden sehr schnell die Verglasungen in Aufnahmen eingesetzt. Ein zusammengesetztes Umfangselement hinderte die Glasscheibe am Verlassen der Aufnahme und stellte zugleich mit Hilfe eines Kittausstrichs, verschiedener Fugenleisten oder Gummiverbindungen auch die Abdichtung sicher.
  • Seit einigen Jahren hat die Ganzglasfassadenforschung die Unternehmer dahin geführt, den Querschnitt der Stahl- oder Aluminiumeinfassungen zu verkleinern.
  • Durch die fast generelle Verwendung von Aluminium, das einen hohen Ausdehnungskoeffizienten besitzt, sind die Unternehmer gezwungen, nach einer Lösung für alle Dilatationsprobleme zwischen der Struktur, den Einfassungen und den Verglasungen zu suchen. Daraus ergibt sich eine Fuge von ungefähr 20 mm zwischen den Modulen. Andererseits erfordern vorspringende oder einspringende Ecken ein oder zwei Eckprofile. Obwohl diese Elemente für im Prinzip feste Ensembles gedacht sind, in Anbetracht der Klimaanlagen, ist die Verwirklichung eines Flügels nur möglich, wenn man in Kauf nimmt, in die Ganzglasfassade eine Einfassung einzufügen, die zu diesem Zweck einen Flügel und eine Zarge aufweist, die im allgemeinen größer als die anderen Einfassungen und deshalb in einer Ganzglasfassade zu auffällig ist.
  • Die FR-A - 2 650 609 beschreibt ein Modul zur Herstellung einer verglasten Fassade vom Typ "structural glazing", die ein Profil umfaßt, um einerseits eine Aufnahme zur Fassung einer Doppelverglasung und andererseits ein Versteifungselement mit einem hakenförmig zur Innenseite des Moduls hin gebogenen Ende zu bilden, das den Aufbau aus Rahmen und Verglasung an einer metallischen Tragstruktur der Fassade hält. Die Doppelverriegelungsklammern sind mit Hilfe von Schrauben an der Tragstruktur befestigt. Sie haben Nasenflächen und steife Endanschläge, die das individuelle Anklipsen des Rahmens einer jeden Glastafel in der Tragstruktur verhindern. Daß beim Versteifungselement individuelle Feder-Anklipsklammern, die in die gebogenen Enden einrasten könnten, fehlen, macht es unumgänglich, eine zweite Glastafel gleich neben der ersten Glastafel unbeweglich zu machen, um sie mit Hilfe der an der Tragstruktur befestigten steifen Verriegelungsklammern gepaart befestigen zu können.
  • Aus der NL-A - 8 500 516 sind ein Modul und ein Verfahren bekannt, die es ermöglichen, die Verglasung eines bestehenden Bauwerks zu renovieren, das Holzeinfassungen aufweist. Das Modul kann eine Doppelverglasung tragen und umfaßt auf jeder Seite eine Greifklammer, wobei eine davon so gestaltet ist, daß sie durch einen Höcker ortsfixierbar ist, der an einer ersten Zarge der Einfassung befestigt ist, und die andere so gestaltet ist, daß sie hinter einer Federlamelle einrastet, die an einer zweiten Zarge befestigt ist.
  • Die Federlamelle zeigt lediglich an, ob das Modul korrekt eingesetzt wurde, und die endgültige Einsetzung wird mit Hilfe eines im Mauerwerk befestigten Dübels bewerkstelligt.
  • Weiters ist aus der DE-A - 3 816 619 ein Verfahren bekannt zur Verstärkung und Befestigung von Glastafeln zur Herstellung einer Ganzglasfassade für die Verkleidung einer Gebäudefassade vom Typ "structural glazing". Die Glastafel wird von einem Modul getragen, das von einem profilierten Winkelstahl aus rostfreiem Stahlblech gebildet ist. Das Winkelprofil ist ein einfaches Winkelband, das auf eine durch Wandhaken befestigte Glasplatte geklebt ist. Die Befestigung der Glastafeln auf einer metallischen Tragstruktur mit Hilfe von die Tafeln umgebenden Modulen ist eine extrem heikle Operation, da sie perfektes Fluchten der zwei aneinanderstoßenden Tafeln bedingt, die in der Luft gehalten werden, solange sie sich noch nicht an der metallischen Tragstruktur der Fassade abstützen.
  • Eine Ganzglasfassade, die aus Tafeln oder Modulen besteht, die gerragen werden von einer metallischen Tragstruktur aus Vertikalstäben und Riegeln, die mit Befestigungsmitteln ausgestattet sind, ist aus der NL-A - 8 801 294 bekannt. Jede Tafel ist von einem Rahmen aus auf Gehrung zusammengeschweißten Profilen umgeben. Die Montage der Tafeln erfolgt einzeln, indem einfach ein vorspringender Rand an eine Halteklammer angeklammert wird, die auf dem Flansch eines Profils der Tragstruktur angebracht ist. Nur ist die Konstruktion des Rahmens kompliziert und hat den Nachteil, daß sie überhaupt keine Sicherheit bietet. Tatsächlich zeigt es sich, daß die kleinste seitliche Verschiebung der Tafel dazu führt, daß der vorspringende Rand der Glastafel von der Halteklammer losgelassen wird. Der vorspringende Rand hat kein hakenförmig gebogenes Ende und es sind keine Vorkehrungen getroffen, um ein seitliches Verrutschen der Tafel zu verhindem.
  • Das Ziel der Erfindung ist es, gemaß der als "structural glazing" bezeichneten Technik eine Ganzglasfassade herzustellen, bei der jede Glastafel direkt an der metallischen Tragstruktur befestigt werden kann, wobei jedoch ein stark verkleinerter Zwischenraum zwischen zwei nebeneinanderliegenden Modulen sichergestellt wird und wobei kein Eckprofil benötigt wird. Dieses Ziel wird mit Hilfe eines Moduls verwirklicht, das einen Rahmen aus einem profilierten, rostfreien Stahlblech aufweist, um einerseits eine Aufnahme zur Fassung einer Doppelverglasung zu schaffen und andererseits ein Versteifungselement, mit dem der Aufbau aus Rahmen und Verglasung an der metallischen Tragstruktur der Fassade befestigbar ist, wobei das Modul dadurch gekennzeichnet ist, daß für die direkte Befestigung an der metallischen Tragstruktur das Versteifungselement, das ein hakenförmig zur Außenseite des Moduls hin gebogenes Ende aufweist, einer ersten rostfreien Stahlklammer zugeordnet ist, die eine Zungenfeder bildet, die unmittelbar durch ein rohrförmiges Profil der tragenden metallischen Struktur getragen wird, und die die Anklammerung des festen Rahmens sichert.
  • Das Versteifungselement weist, um die direkte Befestigung an der Tragstruktur der Fassade zu ermöglichen, ein nach Außen gebogenes Ende auf. Dieses gebogene Ende ist einem von der Struktur getragenen rostfreien Feder-Stahlblech zugeordnet.
  • Gemaß einer Besonderheit der Erfindung bildet, um die Anklammerung des Moduls an die Struktur der ersten Klammer zu ermöglichen, das elastisch-verformbare Element die Enden einer flachen stuhlförmigen Feder aus rostfreiem Stahlblech, deren Mitte an der Struktur festgenietet ist, wobei das erste Ende der Feder dem Verhaken des Moduls dient und das zweite Ende den elastischen Druck erzeugt.
  • Die Erfindung betrifft weiters eine aus den obigen Modulen gebildete Ganzglasfassade. Bei dieser Fassade wird der Zwischenraum zwischen den Aufnahmeelementen zweier nebeneinanderliegender Rahmen durch einfache Anordnung einer Verbindung aus Silikon verkleinert.
  • Um die Erfindung besser verständlich zu machen, wird diese in detaillierterer Form anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben, die lediglich Beispielscharakter haben, wobei:
  • Fig. 1 eine Schnittansicht zweier nebeneinander angeordneter erfindungsgemaßer fester Module in montiertem Zustand ist;
  • Fig. 2 eine Variante von Fig. list;
  • Fig. 3 eine Schnittansicht in montiertem Zustand von zwei nebeneinanderliegenden erfindungsgemaßen Modulen, wobei eines fest ist und das andere geöffnet werden kann;
  • Fig. 4 eine Schnittansicht in montiertem Zustand von erfindungsgemaßen nebeneinanderliegenden festen Modulen ist, wobei eines eine einspringende Ecke und eine vorspringende Ecke aufweist:
  • Fig. 5 eine zur Ansicht von Fig. 4 analoge Schnittansicht mit einer vorspringenden Ecke ist;
  • Fig. 6 eine zur Ansicht von Fig. 4 analoge Schnittansicht mit einer einspringenden Ecke ist;
  • Fig. 7 eine Schnittansicht eines öffenbaren Rahmens gemaß der Erfindung, u.zw. in geöffneter Stellung, ist;
  • Fig. 8 eine perspektivische Teilansicht eines Teils einer erfindungsgemaßen Fassade ist;
  • Fig. 9 eine perspektivische Teilansicht eines Eckteils einer erfindungsgemaßen Fassade ist;
  • Fig. 10 eine Schnittansicht einer besonderen Ausführungsform einer vorgeformten genauen Dichtverbindung ist;
  • Fig. 11 eine Schnittansicht einer ersten Klipsverbindung für einen zusammengesetzten Rahmen der Zarge einer beweglichen Einfassung;
  • Fig. 12 ist eine Schnittansicht einer zweiten Verbindung für einen zusammengesetzten Rahmen der Zarge einer beweglichen Einfassung.
  • Ein Modul zur Herstellung einer Ganzglasfassade ist erfindungsgemaß von einem rostfreien Stahlblechrahmen gebildet. Rostfreier Stahl wird verwendet, weil er einen sehr geringen Ausdehnungskoeffizienten besitzt, dessen Wert dem von Glas nahekommt. andererseits ist er wie Glas stabil und unveranderlich. Er erfordert keinerlei Pflege.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt, ist der aus poliertem rostfreiem Stahlblech bestehende Rahmen profiliert, um einerseits eine Aufnahme 1 zur Fassung einer Doppelverglasung 2 und andererseits ein Versteifungselement 3 zu bilden, das einer rostfreien Feder-Stahlklammer 4 zugeordnet ist, die von der Struktur 5 getragen wird. und das durch Anklammerung die Befestigung an der tragenden Struktur bewerkstelligt.
  • Das Versteifungselement 3 ist ein Winkelstahl aus rostfreiem Stahl, dessen einer Schenkel an einem Ende einen zur Innenseite des Moduls hin gebogenen Rand aufweist. Es erlaubt die Befestigung eines Aufbaus aus einem Rahmen 1-3 und einer Verglasung in der tragenden Struktur der Ganzglasfassade.
  • Der Rahmen besteht tatsächlich aus zwei Flächen 1, 3, die in einem der Höhe des Versteifungselements 3 entsprechenden Abstand gegeneinander versetzt sind.
  • Die Doppelverglasung 2 ist in der Aufnahme an einer genauen Verbindung 6 angeordnet, die es ermöglicht, den notwendigen Querschnitt für den "structure glazing"- Spezialsilikon 7 zu bilden.
  • Letzterer ist über den gesamten inneren und äußeren Umfang des Aufnahmeelements verteilt.
  • Das Versteifungselement 3 ist einer ersten rostfreien Stahlklammer 4 zugeordnet, die eine Zungenfeder bildet. Diese Klammer 4 ist elastisch und ist an der Struktur einige Millimeter von einem ihrer Enden entfernt festgenietet. Sie sichert die Anklammerung des festen Rahmens 1-3 des Moduls.
  • Ein verformbares elastisches Element, das gegen einen Steg des Versteifungselements 3 montiert ist, ermöglicht die Anklammerung des Moduls an die Tragstruktur 5 der Ganzglasfassade.
  • In einer ersten Ausführungsform ist das elastisch verformbare Element eine zusammendrückbare peripherische Verbindung 8, die die Anklammerung der Module an die Struktur 5 ermöglicht, welche mit den Federklipsen versehen ist.
  • In einer zweiten Ausführungsform ist das elastisch verformbare Element, um die Anklammerung des Moduls an die mit der ersten Klammer 4 versehene Struktur 5 zu ermöglichen, von einem zweiten Ende 11 eines Klips mit einer flächen stuhlförmigen Feder aus rostfreiem Stahlblech gebildet, deren Mitte an der Struktur festgenietet ist, wobei das erste Ende 4 der Feder dem Verhaken des Moduls dient und das zweite Ende 11 den elastischen Druck erzeugt.
  • Um die Anklammerung des Moduls an die Struktur 5 zu erlauben, die mit der ersten rostfreien Stahlklammer 4 ausgestattet ist, weist das elastisch verformbare Element eine zweite rostfreie Stahlklammer 11 auf, die in Verlängerung der ersten Klammer 4 so angeordnet ist, daß die Zungen eine elastisch-verformbare Verankerung aufweisen, wobei die erste Zunge die Klammerung bildet und die zweite die Montage des gesamten Aufbaus aus Rahmen und Verglasung 1-3 erleichtert.
  • Der Zwischenraum zwischen zwei nebeneinander angeordneten Modulen oder Rahmen ist auf ein Minimum reduziert. Dieser Zwischenraum, der 10 mm nicht überschreitet, ist mit einem üblichen Silikon guter Qualität aufgefüllt, das für Dichtheit sorgt.
  • Der Silikonverbindung wird eine vorgeformte genaue Verbindung 9 aus einem elastischen Material vorgezogen, genauer gesagt aus EPDM (EPDM = Kautschuk auf Äthylen-Propylen-Dien-Basis, mit 70% Äthylen, wenn die dritte Komponente Dicyclopentadien ist). Wie in Fig. 10 dargestellt, umfaßt diese Verbindung einen Steg 16 mit konstantem rechteckigem Querschnitt, wobei ein erstes Ende seitlich, auf einer ersten Seite des Stegs, einen hohlen zylindrischen Wulst 17 aufweist und ein zweites Ende in Form einer Spitze 18 gebogen ist, die zur anderen Seite des Stegs gerichtet ist, sowie ein Vorsprung 19, der auf der ersten Seite des Stegs vorragt, wobei der Ansatz des Vorsprungs und des gebogenen Teils eine hohle Verdickung 20 aufweist, um eine hinreichende Elastizität der Verbindung zu sichern.
  • Die Glasprodukte, die die Doppelverglasungen bilden, sind der Einschätzung des Urhebers des Bauprojekts überlassen, im allgemeinen wird der Aufbau jedoch reflektierenden Typs sein, um nicht nur die gewünschte Farbgebung zu erreichen sondern auch die unumgängliche Solarkontrolle zu erreichen.
  • Selbstverständlich können im Aufnahmeelement andere Materialien als Glas vorgesehen werden, beispielsweise Marmor, rostfreies Stahlblech, PVC, etc.
  • In Fig. 2 ist der selbe Modulzusammenbau gezeigt wie in Fig. 1, aber mit einem zusammengesetzten Rahmen 10, was die mechanische Sicherung des Aufbaus Rahmen/Doppelverglasung erlaubt.
  • Im Fall eines öffenbaren Moduls (Fig. 3) entfernt sich das Versteifungselement 3 des Rahmens stark von der Struktur 5, um einem von der Struktur getragenen Aufnahmeprofil 11 aus rostfreiem Stahl zugeordnet zu sein.
  • Die Verwirklichung von einspringenden und/oder vorspringenden Ecken erfolgt mit der selben, die Größenordnung von 10 mm aufweisenden, Verbindung zwischen benachbarten Modulen, nur die Dimension und die Form der Rahmen ändern sich. In Fig. 4 sieht man ein Modul mit einer einspringenden Ecke 12 und einer vorspringenden Ecke 13. Der entsprechende Rahmen wird in der Fabrik winkelig hergestellt, durch Zusammenfügen von drei im Winkel von 45º zusammengeschweißten Rahmen. Ein solcher winkeliger Rahmen wird in das Tragwerk in der selben Weise eingefügt wie ein ebener Rahmen.
  • Eine Anklammer-Verbindung 14 und eine Dichtverbindung 15, die beide auf dem zusammengesetzten Rahmen 10 des öffenbaren Moduls angebracht sind, sichern den dichten Schluß zwischen der tragenden Struktur und der vom zusammengesetzten Rahmen 10 gebildeten Zarge und dem öffenbaren Modul.
  • Die Verwirklichung von einspringenden und/oder vorspringenden Ecken erfolgt mit der selben, die Größenordnung von 10 mm aufweisenden, Verbindung zwischen benachbarten Modulen, nur die Dimension und die Form der Rahmen ändern sich. In Fig. 4 sieht man ein Modul mit einer einspringenden Ecke 12 und einer vorspringenden Ecke 13. Der entsprechende Rahmen wird in der Fabrik winkelig hergestellt, durch Zusammenfügen von drei im Winkel von 45º zusammengeschweißten Rahmen. Ein solcher winkeliger Rahmen wird in das Tragwerk in der selben Weise eingefügt wie ein ebener Rahmen.
  • Die Anklammer-Verbindung 14 ist aus elastischem Material hergestellt, insbesondere aus EPDM. Sie umfaßt, wie in Fig. 11 gezeigt, einen extrudierten Steg von gebrochenem Querschnitt, der an einem ersten Ende einen wulstigen, hohlen Ansatz 22 trägt, der versehen ist mit drei parallellen, nach außen gerichteten Dichtlippen 23 und einem an einer inneren Klammer der Nase angeordneten Vorsprung 24. Am anderen Ende sind drei Sperräste 25, 26, 27 sternförmig um ein zweites Ende des Stegs angeordnet.
  • Die in Fig. 12 gezeigte Dichtverbindung ist ebenfalls aus elastischem Material ausgefüklht, insbesondere aus EPDM. Sie weist einen hohlen Steg 28 von halbkreisförmigem Querschnitt auf, der um 180º auf sich selbst zurückgeklappt ist, rechts von einem auf einer ersten Seite des Stegs mit zwei Dichtlippen 30, 31 ausgestatteten hohlen Verdickungskern 29, um einen Schenkel 32 und eine Nase 33 zu bilden, die entlang der zweiten Seite des Stegs angeordnet sind.
  • Für eine vorspringende 13 (Fig. 5) oder einspringende Ecke 12 (Fig. 4) wird der entsprechende Rahmen in der Fabrik winkelig hergestellt, durch Zusammenfügen von zwei im Winkel von 45º zusammengeschweißten Rahmen. Dieser winkelige Rahmen wird in das Tragwerk ebenfalls in der selben Weise wie ein ebener Rahmen eingefügt, aber eine der Seiten der tragenden Struktur muß abmontierbar sein.

Claims (6)

1. Modul zur Herstellung einer Ganzglasfassade, die mit "structural glazing" bezeichnet wird, mit einem Rahmen aus einem profilierten, rostfreien Stahlblech, um einerseits eine Aufnahme (1) zur Fassung der Doppelverglasung (2) und andererseits ein Versteifungselement (3) mit einem hakenförmig zur Innenseite des Moduls hin gebogenen Ende zu bilden, das den Aufbau aus Rahmen (1-3) und Verglasung (2) an einer metallischen Tragstruktur (5) der Fassade hält, dadurch gekennzeichnet, daß für die direkte Befestigung des Moduls an der metallischen Tragstruktur (5) das hakenförmig zur Innenseite des Moduls hin gebogene Ende einer ersten rostfreien Stahlklammer zugeordnet ist, die eine Zungenfeder bildet, die unmittelbar durch ein rohrförmiges Profil der tragenden metallischen Struktur getragen wird, und die die Klammerung des festen Rahmens (1-3) sichert.
2. Modul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem öffenbaren Rahmen (1'-3), das Versteifungselement (3') einem Aufnahmeprofil (10) aus rostfreiem Stahlblech zugeordnet ist, das von der metallischen Tragstruktur (5) gehalten wird.
3. Modul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelverglasung (2) in der Aufnahme (1) an einer genauen Verbindung (6) angeordnet ist, die es ermöglicht, den für den über den inneren und äußeren Umfang des Aufnahmeelements (1) verteilten "structure glazing"- Spezialsilikon (7) notwendigen Querschnitt zu bilden.
4. Modul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man ein elastisch verformbares Element gegen den Steg des Versteifungselements (3) anordnet, um die Anklammerung des Moduls an die Struktur (5) zu ermöglichen, die die erste rostfreie Stahlklammer (4) trägt, die die Zungenfeder bildet, die die Anklammerung des festen Rahmens (1-3) sichert.
5. Modul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß, um die Anklammerung des Moduls an die Struktur (5) der ersten Klammer zu ermöglichen, das elastisch-verformbare Element die Enden einer flachen stuhlförmigen Feder aus rostfreiem Stahlblech bildet, deren Mitte an der Struktur festgenietet ist, wobei das erste Ende der Feder dem Verhaken des Moduls dient und das zweite Ende den elastischen Druck erzeugt.
6. Modul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es, um die Anklammerung des Moduls an die Struktur (5) zu erlauben, die mit der ersten rostfreien Stahlklammer (4) ausgestattet ist, eine zweite rostfreie Stahlklammer aufweist, die in Verlängerung der ersten Klammer (4) so angeordnet ist, daß die Zungenfedern eine elastisch-verformbare Verankerung aufweisen, wobei die erste Zunge die Klammerung bildet und die zweite die Montage des gesamten Aufbaus aus Rahmen und Verglasung (1-3) erleichtert.
DE69316632T 1992-08-31 1993-08-30 Module für eine ganzglasfassade Expired - Lifetime DE69316632T2 (de)

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BE9200770A BE1006136A3 (fr) 1992-08-31 1992-08-31 Module pour la realisation de facade tout verre.
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