DE692485C - Verfahren und Vorrichtung zum Pruefen oder Eichen von Drehstrommessgeraeten, insbesondere Drehstromzaehlern, unter Verwendung eines einphasigen Pruefgeraetes, insbesondere Eichzaehlers - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Pruefen oder Eichen von Drehstrommessgeraeten, insbesondere Drehstromzaehlern, unter Verwendung eines einphasigen Pruefgeraetes, insbesondere Eichzaehlers

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DE692485C
DE692485C DE1938S0131064 DES0131064D DE692485C DE 692485 C DE692485 C DE 692485C DE 1938S0131064 DE1938S0131064 DE 1938S0131064 DE S0131064 D DES0131064 D DE S0131064D DE 692485 C DE692485 C DE 692485C
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DE1938S0131064
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Inventor
Hans Nuetzelberger
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R35/00Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
    • G01R35/04Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass of instruments for measuring time integral of power or current

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen oder Eichen von Drehstrommeßgeräten, insbesondere Drehstromzählern, unter Verwendung eines einphasigen Prüfgerätes, insbesondere Eichzählers Zum Prüfen oder Eichen von Drehstrommeßgeräten, insbesondere Drehstromzählern, bei symmetrischer Belastung oder nahezu symmetrischer Belastung der einzelnen Phasen sind bereits verschiedene Schaltungen bekanntgeworden. Die einen Prüfschaltungen, bei denen der Prüfling in derselben Weise mit den Leitern des Drehstromnetzes verbunden ist wie bei seiner normalen Betriebsschaltung, erfordern ein mehrphasiges oder mehrere einphasige Prüfgeräte, deren Angaben entsprechend summiert werden müssen. Solche Schaltungen sind aber verwickelt und die entsprechenden Meßeinrichtungen verhältnismäßig teuer oder umständlich im Betrieb. Bei anderen Schaltungen, bei denen der Prüfling mit einem einphasigen Prüfgerät geeicht oder geprüft wird, müssen für den Prüfling Ersatzschalfungen verwendet werden, die seinen normalen Betriebsverhältnissen nicht entsprechen. Wenn die Zugkräfte der einzelnen Systeme des Prüflings dabei nicht genau aufeinander abgeglichen sind oder der Prüfling keine sogenannte Drehfeldkompensation hat, dann lassen sich bei dieser Schaltung verschiedene Fehler, die sonst bei der normalen Schaltung des Prüflings auftreten, nicht feststellen.
  • Trotz einer solchen Prüfung kann also der Prüfling in seiner normalen Betriebsschaltung Fehler aufweisen.
  • Die Erfindung vermeidet solche und ähnliche Mängel. Besonders charakteristisch für die Erfindung ist, daß trotz Verwendung eines einphasigen Prüfgeräts der Drehstromprüfling bei der Eichung oder Prüfung in seiner normalen betriebsmäßigen Schaltung arbeitet und somit alle betriebsmäßig auftretenden Fehler berücksichtigt werden können.
  • Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß in dem zu prüfenden Drehstrommeßgerät, z. B. einem Drehstromzähler, stets bestimmte Spannungen und Ströme des Drehstromnetzes paarweise Stromspannungsprodukte (Vektorprodukte), die die Drehmomente der einzelnen Systeme ergeben, gebildet werden. Die gleichen Stromspannungsprodukte lassen sich nun in dem einphasigen Prüfgerät dadurch erzeugen, daß man die auf den Prüfling wirkenden Spannungen nach der Art der bekannten Aronschaltung auf das Spannungssystem des Prüfgeräts und die auf den - Prüfling wirkenden Ströme nach der gleichen Schaltung auf das Strsmsyitem des Prüfgeräts einwirken läßt. Da nun im einphasigen Prüfgerät das Produkt aus der Vektorsumme der zugeführten Spannungen und Ströme gebildet wird, müssen sich. notwetldigerweise im Prüfling nicht auftretende Zusatzprodukte von Strömen und Spannungen ergeben. Wenn man nun während der Eich- und Prüfperiode die Ströme und Spannungen des Prüflings bzw. des Drehstromnetzes so einstellt, daß diese Zusatzprodukte bzw. ihr Zeitintegral verschwinden, dann müssen bei fehlerfreielri Arbeiten des Prüflings die Angaben von Prüfung und Prüfgerät genau übereinstimmen. Dieser Zustand läßt sich leicht mittels eines Hilfsgeräts (Relais, Anzeigegerät, Zähler) herbeiführen, dessen Meßsysteme derart geschaltet sind, daß die Angaben des Hilfsgeräts gerade diesen Zusatzprodukten entsprechen. Man braucht dann nur den Prüfling bzw. das Drehstromsystem während der Prüfperiode derart einzustellen, daß das Hilfsgerät dauernd Null zeigt oder, falls es ein integrierendes System ist, die Angabe des Hilfsgeräts spätestens am Ende der Prüfperiode verschwindet.
  • Die praktische Durchführung dieser Erkenntnis ist ohne weiteres unter Zuhilfenahme vorhandener und bereits bekannter Bauelemente möglich, indem man das Spannungssystem des Prüfgeräts über einen Wandlersatz an die in Betracht kommenden Spannungen des Prüflings und das Stromsystem des Prüfgeräts über einen weiteren Wandlersatz an die in Betracht kommenden Ströme des Prüflings anschließt. Die Primärseiten der Wandlersätze liegen an den entsprechenden Spannungen bzw. Strömen des Prüflings, die Sekundärseiten brauchen nur in der bekannten Summenschaltung hintereinander- bzw. parallel geschaltet zu werden.
  • Als Hilfsgerät kann beispielsweise ein gewöhnlicller Drehstromzähler mit oder ohne Gegendrehmoment dienen, der mit seinen verschiedenen Systemen unter entsprechender \~ertauschung der Anschlußklemmen an die Ströme und Spannungen des Prüflings angeschlossen wird.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden: In Fig. I sind RST die Leiter eines Drehstromsystems, das durch Widerstände t-V mehr oder weniger symmetrisch belastet ist.
  • ÄVie bei den bekannten Eichstationen sind die Belastungen bzw. auch die Spannungen der einzelnen Phasen oder die verketteten Spannungen einstellbar. P bzw. p ist das zu prüfende Drehstromgerät in der üblichen Schaltung. E ist das einphasige Prüfgerät1 I ist das Hilfsgerät zur Überwachung der Zusatzprodukte, N ist ein Spannungswandler satz, 61 ist ein Stromwandlersatz.
  • Bei dem Prüfling P liegt die Stromspule 1 1 des Lileßsystems I in der Phase R. Die Spaunungsspule 12 ist zwischen R und S eingeschaltet. Nach bekannten Gesetzen ergibt das Meßsystem 1 ein Drehmoment, das proportional dem Vektorprodukt URSS JR ist Die Stromspule 21 des Meßsystems 2 liegt in der Phase T, die Spannungsspule 22 zwischen den Phasen 7 und S. Das System 2 ergibt somit ein Drehmoment, das dem Vektorprodukt UTS- JT proportional ist. Die Summe der Drehmomente der Systeme 1 und 2 ist nach dem Gesetz der Aronschaltung proportional der Leistung des Drehstromnetzes.
  • Der Spannungswandlersatz N befindet sich in der sogenannten V-Schaltung, wobei jedoch seine Sekundärwicklung umgepolt ist, und zwar ist die Primärwicklung I4 des einen Wandlers I3 zwischen R und S und die Primärwicklung 24 des anderen Wandlers 23 zwischen S und T eingeschaltet. Die Sekundärwicklungen 15 und 25 sind unter Umpolung der einen Wicklurlg IS in Reihe geschaltet und an die Spannungswicklung3I des Prüfgeräts E angeschlossen. Nach bekannten Gesetzen ergibt sich dann für die Wicklung 3I eine Spannung, die proportional ist oder Vektorsumme UR-S + UTS-Bei dem StromwandlersatzJl liegen die Primärwicklungen in den Phasen R und T, die Sekundärwicklungen I6 und 26 sind parallel an die Stromwicklung 32 des Prüfgeräts E angeschlossen. Außerdem ist die Sekundärwicklung I6 mit der Stromwicklung 27, die Sekundärwicklung 26 mit der Stromwicklung I7 des Hilfsgeräts H in Reihe geschaltet. Die Spannungswidclung I8 des Iiilfsgeräts liegt an RS, die Spannungswicklung 28 an TS.
  • Daraus ergibt sich folgende Wirkungsweise: Die Stromwicklung 32 des Prüfgeräts E führt einen Strom, der der Vektorsumme JR + JT proportional ist, die Stromwicklung 27 des Hilfsgeräts führt einen Strom proportional 1R und die Stromwicklung I7 einen Strom proportional JT, während die Spannungswicklung I8 an der Spannung UR-S und die Spannungswidclung 28 an der Spannung UTS liegt.
  • Das Drehmoment des Prüfgeräts E ist proportional dem Vektorprodukt der auf die Wicklungen 31 und 32 wirkenden Spannungs-und Stromsummen, also proportional (URS + UT-S) ' (JR + JT) oder = URS.JR + UR-S.JT+UT-S.JR+ UT-S'JR Das Drehmoment des Prüflings P ist dagegen UR- S-JR + U7%~S JT Bei dem Prüfgerät E ergeben sich also Zusatzprodukte ZllTS- je + UT5 JR. die im Prüfling P nicht vorhanden sind. Diese Zusatzprodukte werden aber in dem Hilfsgerät H gemessen, denn durch das Zusammenwirken der Wicklunge 17 und I8 ergibt sich das Vektorprodukt UR-S.JT und durch das Zusammenwirken der Wicklungen 27, 28 das Vektorprodukt UT-S . JR. Wenn die beiden Wicklungspaare auf eine gemeinsame Welle einwirken oder ihre beiden Anker entsprechend miteinander gekuppelt sind, sind also die Angaben des Hilfsgeräts H proportional bzw. gleich den Zusatzprodukten des Prüfgeräts E.
  • Wird nun die Belastung W bzw, das Spannungspolygon des Drehstromnetzes RST so eingestellt, daß das Hilfsgerät ii nichts anzeigt, dann heben sich im Prüfgerät E die Zusatzprodukte gerade auf, und das Gerät zeigt, obwohl es nur einphasig ist, genau die Leistung des Drehstromsystems an.
  • Das Prüfgerät E kann ein Wattmeter oder ein Prüf- oder Eichzähler, zweckmäßig aber ohne Bremsmagnet, sein, der nach irgendeinem Eichverfahren, vorzugsweise nach dem Gleichlastverfahren, arbeitet. Durch Vergleich der Angaben des Prüflings P und des Prüfgeräts E bzw. durch Ablesung des Prüfgeräts E bei abgestoppter Drehzahl des Prüflings P läßt sich dann in bekannter Weise der Fehler des Prüflings ermitteln bzw. der Prüfling eichen. Da das Prüfgerät E unter den angegebenen Verhältnissen genau die Drehstromleistung mißt, kann mit ihm auch der Prüfling p in der bekannten Dreisystemschaltung ohne weiteres geeicht werden.
  • In Fig. 2 sind in Abhängigkeit von der Phasenverschiebung q7 zwischen Phasenstrom und Phasenspannung des Drehstromsystems durch die Kurve 187 und 287 die Drehmomente der Systeme I7 und I8 bzw. 27 und 28 des Hilfsgeräts H aufgetragen, unter der Voraussetzung symmetrischer Belastung. Wie die beiden Kurven erkennen lassen, sind bei allen Phasenlagen die Drehmomente der beiden Systeme stets gleich groß und einander entgegengesetzt. Infolgedessen arbeitet das Hilfsgerät H sehr ruhig, denn seine Angabe ändert sich auch dann nicht, wenn sich die Phasenlage der Drehstrombelastung ändert. Die Drehmomente nach der Fig. 2 erhält man, wenn man als Hilfsgerät einen Drehstromwirkverbrauchszähler mit entsprechend vertauschten Anschlüssen gemäß Fig. 1 benützt. Nun gehen aber die Drehmomente gerade bei der Phasenverschiebung Null, also bei induktionsfreier Belastung, durch Null hindurch, sind also gerade an dem für die Messung wichtigen Punkt sehr klein.
  • Wegen der Reibung zwischen den mechanischen Teilen des Hilfsgeräts wird sich das Hilfsgerät auch dann noch nicht bewegen, wenn die beiden Drehmomente nicht genau gleich groß sind. Der dadurch bedingte Fehler ist aber, wie Versuche gezeigt haben, sehr klein. Man kann ihn noch weiter herabdrücken, wenn man an Stelle von Wirkverbrauchssystewnen Systeme mit anderen inneren Abgleichungen, also beispielsweise Blindverbrauchssysteme, verwendet, dann ergibt sich ein Drehmomentverlauf nach Fig. 3.
  • In diesem Falle liegt das Maximalmoment bei Null. Es werden also bei diesem Belastungsfall auch schon geringfügige Ungleichheiten der beiden Systeme ein für die Bewegung des Hilfsgeräts ausreichendes Drehmoment ergeben.
  • Sollte während der Prüfperiode infolge irgendwelcher Einflüsse das Hilfsgerät H seine Nullstellung verlassen, dann wird dadurch der Prüfvorgang nicht unbrauchbar, sondern es genügt, wenn man durch Nachregelung der Belastungsverhältnisse das Hilfsgerät wieder auf Null zurückbringt. Bei diesem Zurückbringen auf Null werden mathematisch genau die durch die Zusatzprodukte im Prüfgerät hervorgerufenen, bei spielsweise positiven Fehler durch gleich große negative Fehler wieder ausgeglichen.
  • An Stelle eines Zählers kann für das Hilfsgerät II auch ein Zähler mit Gegenmoment (Feder), also ein in ein Relaisboder ein BTattmeter umgebauter Zähler oder ein ähnliches Meßgerät verwendet werden. Wenn man dafür sorgt, daß während der Eichung das Meßgerät stets auf Null bleibt, dann genügt als Hilfsgerät ein ganz einfaches Meßgerät, das nur in der Nähe der Nullstellung richtig abgeglichen zu sein braucht, also beispielsweise eine Stromwaage. Unter Umständen kann man als Hilfsgerät einen Drehstromzähler mit exzentrischer Scheibe verwenden, die sich nach bekannten Gesetzen je nach den Verhältnissen der beiden Systeme verschiedenartig einstellt und damit ohne weiteres eine Pressung des Ungleichförmigkeitsgrades der Drehmomente gestattet.
  • Gibt man durch entsprwchende Umschaltung oder Phasenabgleichung beispielsweise des Wandlersatzes N dem Prüfgerät E eine andere Spannung, beispielsweise eine Spannung, die in Fig. I um go0 gegen die Spannung URS + UT~S verschoben ist, dann kann man auch Zähler mit abnormaler Innenabgleichung, beispielsweise Blindverbrauchszähler, prüfen und eichen.
  • In analoger Weise läßt sich das Prüf- und Eichverfahren auch für Vierleiterdrehstromzähler durchführen, wenn man z. B. auf das Spannungssystem des Prüfgeräts in positivem Sinne zwei Phasenspannungen und in negaeinem Sinne die dritte Phasenspannung und auf das Stromtriebsystem zwei Phasenströme und in negativem Sinne den dritten Phasenstrom je gemeinsam einwirken läßt. Auch hier ergeben sich dann in dem Prüfgerät, außer den im Prüfling vorkommenden Stromspannungsprodukten, Zusatzprodukte, die man mit Hilfe eines Hilfsgeräts auf Null einstellen kann. Das Verfahren, dessen Gegenstand die Erfindung ist, läßt sich auch mit verschiedenen anderen Schaltungen durchführen, wenn man bei der Prüfung oder Eichung darauf achtet, daß die im Prüfgerät auftretenden Zusatzprodukte oder ihr Zeitintegral zu Null gemacht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Prüfen oder Eichen von Drehstrommeßgeräten, insbesondere Drehstromzählern, unter Verwendung eines einphasigen Prüfgerätes, insbesondere Eichzählers, das je nach der Art der gewählten Prüfschaltung, z. B. Ein-, Zwei-oder Dreiwattmetermethode, nacheinander in die jeweiligen Netzphasen eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zu prüfende Drehstromgerät (P, p) ohne Anderung seiner betriebsmäßigen Schaltung über zwei Wandlersätze (Stromwandler-. satz M und Spannungswandlersatz N) auf die Strom- und Spannungsspule des einphasigen Prüfgerätes (E) und unmittelbar oder über die gleichen Wandlersätze auf ein nach der bekannten Zweiwattmetermethode geschaltetes zusätzliches Hilfsgerät (H), insbesondere Relais, Zähler, Wattmeter, so einwirkt, daß nach erfolgter Abgleichung des Laststromkreises mittels - der Belastungswiderstände (,W) der vom Hilfsgerät (11) angezeigte Wert Null wird und der in diesem Augenblick vom einphasigen Prüfgerät (E) angezeigte Wert dem Drehstromwert des zu priifenden Zählers (P, p) entspricht.
  2. 2. Schaltanordnung zur Durchfiihrung des Verfahrens nach Anspruch I, gekennzeichnet durch zwei nach der Zweiwattmetermethode geschaltete Wandlersätze für den Anschluß des Prüfgeräts, von denen der Spannungswandlersatz (N) mit seiner Primärseite an den auf die Spannungssysteme des zu prüfenden Drehstrommeßgerätes (P, p) einwirkenden Spannungen liegt und mit seinen zur Bildung der Spannungssumme hintereinandergeschalteten Sekundärwicklungen an das Spanntingssystem des Prüfgeräts (E) angeschlossen ist, der Stromwandlersatz (ilI) mit seinen Primärwicklungen in Reihe zu dem Stromsystem des zu prüfenden Drehstrommeßgerätes liegt und mit seinen Sekundärwicklungen in entsprechender Parallelsekaltung auf das Stromsystem des Prüfgeräts (E) arbeitet.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Hilfsgerät (H) mit wenigstens zwei Triebsystemen, dessen Spannungssysteme an den gleichen oder verhältnisgleichen Spannungen liegen wie die Spannungssysteme des zu prüfenden Drehstrommeßgerätes (P, p) und dessen Stromsysteme die gleichen oder verhält--nisgleichen Ströme führen wie die Stromsysteme des zu prüfenden Drehstrommeßgerätes (P, p), aber derart gegenüber den Spannungssystemen des einphasigen Prüfgerätes (E) vertauscht sind, daß das jeweilige Drehmoment des Hilfsgerätes (H) stets der Differenz der Drehmomente des zu prüfenden Drehstrommeßgerätes (P, p) und des einphasigen Prüfgerätes (E) entspricht.
DE1938S0131064 1938-03-01 1938-03-01 Verfahren und Vorrichtung zum Pruefen oder Eichen von Drehstrommessgeraeten, insbesondere Drehstromzaehlern, unter Verwendung eines einphasigen Pruefgeraetes, insbesondere Eichzaehlers Expired DE692485C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760216C (de) * 1941-02-21 1953-04-16 Siemens Schuckertwerke A G Verfahren zum Pruefen oder Eichen von Elektrizitaetszaehlern

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