DE737995C - Vorrichtung zum Pruefen oder Eichen von Drehstrommessgeraeten, insbesondere Drehstromzaehlern - Google Patents
Vorrichtung zum Pruefen oder Eichen von Drehstrommessgeraeten, insbesondere DrehstromzaehlernInfo
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Description
- Vorrichtung zum Prüfen oder Eichen von Drehstrommeßgeräten, insbesondere Drehstromzählern Zusatz zum Patent 692485 In dem Patent 692 485 ist ein Verfahren zum Prüfen oder Eichen von Drehstrommeßgeräten, insbesondere Drehstromzählern, unter Verwendung eines einphasigen Prüfgeräts, insbesondere Eichzählers beschrieben, das je nach Art der gewählten Prüfschaltung, -z. B.
- Ein-, Zwei- oder Dreiwattmetermethode nacheinander, in die jeweiligen Netzphasen eingeschaltet wird. Das zu prüfende Drehstromgerät wird dabei ohne Änderung seiner betriebsmäßigen Schaltung über zwei Wandlersätze auf die Strom- und Spannungsspule des einphasigen Prüfgeräts und unmittelbar oder über die gleichen Wandlersätze an ein nach der bekannten Zweiwattmetermethode geschaltetes zusätzliches Hilfsgerät, insbesondere Relais, Zähler, Wattmeter 0. dgl., angeschlossen, und zwar derart, daß nach erfolgter Abgleichung des Laststromkreises mittels der Belastungswiderstände der vom Hilfsgerät angezeigte Wert Null wird und der in diesem Augenblick vom einphasigen Prüfgerät angezeigte Wert dem Drehstromwert des zu prüfenden Zählers entspricht.
- Die Erfindung hat die Aufgabe, die Meßgenauigkeit des Hilfsgeräts zu erhöhen, ohne daß seine Angaben von der Symmetrie oder Unsymmetrie des Spannungsdreiecks abhängig sind. Grundsätzlich ist hierzu das Hilfsgerät so zu schalten, daß seine einzelnen Systeme auch dann, wenn das ganze Gerät den Wert Null anzeigt, noch erhebliche Drehmomente entwickeln. Auch soll das Drehmoment der einzelnen Systeme bei allen vor-
Claims (2)
- kommenden Phasenverschiebungen noch erheblich über Null liegen. Die beiden in V geschalteten Spannungssysteme des Hilfsgeräts werden wie beim Hauptpatent an die drei Phasen angeschlossen. Erfindungsgemäß ist jedoch das eine Hauptstromsystem des Hilfsgeräts mit der Phase verbunden, an der die Alitte der T-Schaltung liegt, während das andere Hauptstromsystem des Hilfsgeräts mit einer der Phasen verbunden ist, an der die Schenkel dieser Schaltung angeschlossen sind.Wie im Hauptpatent können die beiden Systeme des Hilfsgeräts auf den gleichen Anker einwirken. Vorteilhafter ist es jedoch, jedes System auf einen besonderen, beispielsweise durch einen Dauermagnet gedämpften Anker einwirken zu lassen. Die beiden Anker wirken in entgegengesetztem Sinn auf die beiden ersten Teile eines Differentialgetriebes ein dessen dritter Teil mit der Anzeigevorrichtung verbunden ist.Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Fig. 1 zeigt das Schaltbild der Gesamtanordnung, Fig. 2 den Drehmomentverlauf der beiden Systeme.NIit P ist der Prüfling bezeichnet, der aus einem Drehstromvierleiterzähler (links) oder einen Drehstromdreileiterzähler (rechts) bestehen kann. Bei dem Drehstromdreileiterzähler sind beispielsweise I und 2 die beiden Triebsysteme mit den Stromspulen II, 21 und den Spannungsspulen 12, 22. N ist ein aus den Wandlern 13 und 23 bestehender Spannungswandlersatz mit den Primärwicklungen 14, 24 und den Sekundärwicklungen 15, 25..11 ist ein aus den Wandlern 16 und 26 bestehender Stromwandlersatz. W sind die Belastungswiderstände. E ist das einphasige Prüfgerät mit der Spannungsspule 31 und der Stromspule 32. H ist das Hilfsgerät mit den in 1 geschalteten Spannungsspulen IS, 28 und den Stromspulen 17, 27 der beiden Systeme 1 und II. Die Stromspule 27 ist an den Stromwandler 26 angeschlossen, der in der Phase R liegt. An die gleiche Phase ist die Mitte der V-Schaltung 18, 28 angeschlossen. Die Stromspule I7 ist mit dem Wandler 16 verbunden, der in der Phasen liegt. An die gleiche Phase ist der eine Schenkel IS der V-Schaltung angeschlossen.Die Systeme und II ergeben in Abhängigkeit vom Phasenverschiebungswinkel der Anlage die in Fig. 2 dargestellten Drehmomente.Diese beiden Drehmomente sind bei allen Phasenverschiebungen gleich groß, aber entgegengesetzt. Die Formel für die neue Schaltung des Hilfsrelais läßt sich aus dem Bekannten, unter Zuhilfenahme der Drehstromgleichungen und der Gesetze, daß die Summe der drei Phasenströme und die drei verketteten Spannungen stets Null sind. unschwer ableiten. Die Schaltung des Relais ist. wie Fig. 3 zeigt, für kapazitive Belastungen un günstig, weil die Einzeldrehmomente klein werden. Es empfiehlt sich deshalb für kapazitive Belastungen einen zur Ordinatenachse YY spiegelbildlichen Drehmomentsverlauf zu wählen, den man dadurch erhalten kann, daß man die Stromspule 27 an einen in der Phase 7 1 liegenden Stromwandler anschließt. während die Stromspule 17 an den Wandler 16 angeschlossen bleibt. Die Spannungsspule 28 liegt dabei an Phase TR, die Spule 18 an Phase ST.Wirken die Systeme I und ii je über einen besonderen Anker und ein Differentialgetriebe auf den Anzeigeteil ein und macht man das Übersetzungsverhältnis zwischen dem System und dem Anzeigeteil entsprechend groß, dann ergeben schon ganz kleine Abweichungen von der gewünschten Laststromverteilung erhebliche Ausschläge. Die Eichung braucht dabei nicht unterbrochen zu werden. sondern maii kann durch entsprechende Regulierung des Laststromes den Ausschlag wieder zum Verschwinden bringen. Die Eichung ist richtig. wenn am Schluß der Eichperiode der Zeiger des Hilfsgeräts wieder die gleiche Lage einnimmt wie zu Anfang der Messung.Die obengenannte Laststromregulierung braucht nicht von Hand ausgeführt zu rrer den. wenn man mit dem Hilfsgerät einen selbsttätigen Regler verbindet, der gegebenenfalls unter Anwendung von Hilfsmotoren diese Laststromregelung vornimmt. Im übrigen ergeben sich die gleichen Vorteile wie beim Gegenstand des Hauptpatents.PATENTANSPR ÜCHE: 1. Vorrichtung zum Prüfen oder Eichen von Drehstrommeßgeräten, insbesondere Drehstromzählern, unter Verwendung eines einphasigen Prüfgerätes, insbesondere Eichzählers, das je nach der Ärt der gewählten Prüfschaltung, z. B. Ein-, Zwei-oder Dreiwattmetermethode nacheinander, in die jeweilige Xetzphase eingeschaltet wird, wobei das zu prüfende Drehstromgerät ohne Änderung seiner betriebsmäßigen Schaltung an ein Netz angeschlossen ist, welches über zwei Wandlersätze auf die Strom- und Spannungsspule les einphasigen Prüfgerätes und unmittelbar oder über Wandler auf ein Hilfsgerät einwirkt, dessen in V geschaltetes Spannungssystem an die drei Phasen angeschlossen ist, und welches nach erfolgter Abgleichung des Laststromkreises den Wert Null anzeigt, so daß der in diesem Augenblick vom einphasigen Prüfgerät aligezeigte Wert dem Drehstromwert des zu prüfenden Zählers entspricht, nach Patent 692485, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Hauptstromwicklung des Hilfsgerätes an die Phase angeschlossen ist, an der die Mitte der V-Schaltung liegt, während die andere Hauptstromwicklung an eine der Phasen angeschlossen ist, an der die Schenkel der V-Schaltung liegen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Strom- und Spannungssysteme des Hilfsgeräts auf einen eigenen gedämpften Anker einwirkt und daß die beiden Anker in entgegengesetztem Sinn die beiden ersten Teile eines Differentialgetriebes angreifen, dessen dritter Teil mit einer Anzeigevorrichtung verbunden ist.
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| DES136780D DE737995C (de) | 1939-04-16 | 1939-04-16 | Vorrichtung zum Pruefen oder Eichen von Drehstrommessgeraeten, insbesondere Drehstromzaehlern |
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|---|---|
| DE737995C true DE737995C (de) | 1943-07-30 |
Family
ID=7540415
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES136780D Expired DE737995C (de) | 1939-04-16 | 1939-04-16 | Vorrichtung zum Pruefen oder Eichen von Drehstrommessgeraeten, insbesondere Drehstromzaehlern |
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1939
- 1939-04-16 DE DES136780D patent/DE737995C/de not_active Expired
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