DE692116C - Verfahren zum Herstellen von fortlaufenden Metallpresslingen als Schmelzgut - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von fortlaufenden Metallpresslingen als Schmelzgut

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DE692116C
DE692116C DE1936M0136722 DEM0136722D DE692116C DE 692116 C DE692116 C DE 692116C DE 1936M0136722 DE1936M0136722 DE 1936M0136722 DE M0136722 D DEM0136722 D DE M0136722D DE 692116 C DE692116 C DE 692116C
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continuous
compact
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DE1936M0136722
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Inventor
Robert Mautsch
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F3/00Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
    • B22F3/18Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces by using pressure rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von fortlaufenden Metallpreßlingen als Schmelzgut Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zurh Herstellen von fortlaufenden Metallpreßlingen als Schmelzgut, die im wesentlichen aus Metallfasern mit praktisch gleichem Querschnitt auf , ihrer ganzen Länge bestehen.
  • Es ist bekannt, Metallkörper, wie Späne oder Schrott, in Mischung dadurch zu vereinigen, daß sie in einem Zylinder, als Matrize, mit einem Kolben, als Preßstempel, zusammengedrückt werden. Dieses Verfahren hat den Mangel, daß eine Pressung :entsteht, die nicht auf allen Querschnitten gleich -ist und die zwischen den ,aufeinanderfölge,nden einzelnen Preßlingen nur wenig Bindung hat. Ein solches Preßbündel hat außerdem veränderlichen elektrischen Widerstand, der besonders an den Verbindungsstellen zwischen zwei .aufeinanderfolgenden Preßlingen noch größer ist.
  • Weiber hat man schon pulverförmige, michtmetallische Stoffe miteinander dadurch vereinigt, daß sie zwischen Walzen durchlaufen. Diese Pulver fallen unter ihrem Eigengewicht zwischen die Walzen, ohne daß zwischen den Pulverkörpern eine Verbindung besteht, durch die sie in die Walzen eingezogen würden. Preßlinge solcher Art haben keine große Festigkeit, selbst -wenn sie ein # Bindemitte! zu deren Erhöhung enthalten, und sie besitzen auch keine gute elektrische Leitfähigkeit.
  • Die Erfindung bezweckt nun die erleichterte Herstellung von Metallpreßlingen, - die praktisch in ihrer Beschaffenheit hinsichtlich des Grades .der Pressung der verschiedenen Querschnitte unveränderlich sind, ferner einen großen mechanischen Widerstand und eine ausgezeichnete elektrische Leitfähigkeit in biliebigen Querschnitten besitzen.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Pressung der losen Fasern durch fortlaufendes, gleichmäßiges Walzen zwischen Walzen eines Walzenstuhles, derart, daß ein ununterbrochener, gleichmäßiger Strang gebildet wird.
  • In dem besonderen Fall, wo man den: Preßling in mehrere Stufen preßt und wo man zwischen zwei- Preßstufen am Umfang des Preßlings Pulverzusätze beigibt je nach dem Verwendungszweck, werden diese Pulverzusätze am Umfang zwischen den zwei Preßstufen aufgeblasen. In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar durch eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens mit zugehörigen einzelnen A15-änderungen.
  • Abb. i zeigt die Vorrichtung.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-IL, der Abb. i.
  • Abb.3 zeigt ein Walzenpaar zur Erzeugung einer Drehung in den Faserstrang gleichzeitig mit der Pressung.
  • In den verschiedenen Abbildungen bezeichnen gleiche Zeichen gleiche Teile.
  • Bei der Ausführung des neuen Verfahrens mit der Vorrichtung nach Abb. i führt man zunächst in einen Trichter 2 die Metallfasern 3 ein, die etwa .als Hohlfasern gewonnen wurden. Diese Metallfasern sind feine, lange Körper, die praktisch auf ihrer ganzen Länge gleichen Querschnitt haben. Da diese Fasern beim Pressen wirr durcheinanderliegen, erhält man einen auch ohne Bindemittel festen Preßling, und zwar ohne übermäßigen Preßdruck. In einem solchen Preßling sind die Fasern .auf der ganzen Länge praktisch gleichmäßig verteilt. Das Faserbündel 3 wird außerhalb des Trichters 2 durch die Walzen q. eines Walzwerkes abgezogen und dort einer ersten Pressung unterworfen. Der derart geformte Strang 5 wird in einem Röhr 6 einer zweiten fortlaufenden Presse mit den Walzen 7 und 8 (Abb. i, 2j, ähnlich denen eines Walzenstuhles, zugeführt.
  • Der Strang 5 wird dann zwischen-diesen Walzen stark gepreßt und bildet am Austritt aus den Walzen einen Stangenpreßling g. Man erhält auf diese Weise, selbst im kalten Wege und ohne Bindemittel, einen sehr festen, gewebeartigen Preßling.
  • Das neue Verfahren gestattet auch die Herstellung von Metallpreßlingen, die auch noch andere Körper als Metallfasern :enthalten können. So können darin auch im besonderen Metallpulver oder alle anderen Zusätze vorhanden sein, deren Gegenwart in oder :auf dem Schmelzgut erforderlich oder zum wenigsten vorteilhaft ist.
  • Man kann auch diese Zusätze zwischen den zwei genannten Preßstufen den Fasern zuführen. Im besonderen kann man den Zusatz durch Aufblasen auf die Oberfläche des Pr eßlings über die Rohre i o zuführen.
  • Des weiteren kann man die Festigkeit des Preßlings dadurch erhöhen, daß während des Pressens'den vereinigten Fasermeine Drehung gegeben wird. Hierfür genügt es,. wenn anstatt der parallel liegenden Walzenachsen in Abb. 2 schräg zueinander liegende Achsen für die Walzen 7' und 8' (Abb. 3) angeordnet werden: Schließlich besteht die Möglichkeit, in jeden ßling: ein oder mehrere Seelendrähte fort-1äz end einzuführen, um genau bemessene ,:uü, geringe Anteile ,an Zusätzen regelmäßig geben, zu können. Alle metallischen oder anderen Stoffe, die im Preßling als Schmelzgut vorhanden sind, sind aufs feinste verteilt und innig vermischt, so daß ihre Vereinigung im Augenblick des Schmelzens begünstigt wird.
  • Die Drähte werden, etwa wie in Abb. i, in die Faserbündel hineingezogen. Der Draht oder Faden 23 wird in der Achse des Trichters 2 durch einen zweiten Trichter 24. geführt. Statt eines solchen Drahtes kann man auch ein Band oder eine Rundstange aus vorher gepreßten Metallfasern verwenden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von fortlaufenden Metallpreßlingen als Schmelzgut aus vorwiegend Metallfasern, deren Querschnitt über ihrer ganzen Länge praktisch gleich ist, dadurch gekennzeichnet, d:aß das Zusammenpressen der losen Fasern durch fortlaufende und gleichförmige Walzung zwischen Preßwalzen erfolgt, so daß ein ununterbrochener gleichförmiger Preßstrang .entsteht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, wobei zwischen zwei Stufen am Umfang des Preßlings pulverförmige Zusatzstoffe je nach dem gewünschten Verwendungszweck zugegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die pulverfö.rrnigen Stoffe ahn Umfang des Preßlings zwischen zwei Preßstufen zugeblasen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stoffgemisch des Preßlings während des Walzens eine Drehung gegeben wird. q..
  4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, .dadurch gekennzeichnet, daß in den Preßling parallel zur Längsachse mindestens ein fortlaufender- Draht eingelegt wird.
  5. 5. Preßling nach dem Verfahren der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem fortlaufenden Strang zusammengepreßter - dünner Metallfasern, gegebenenfalls von verschiedener Art und in Mischung mit pulverförmigen Zusätzen, besteht.
  6. 6. Lötstab nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem zu Lötzwecken geeigneten gepreßten Fasergemisch besteht.-
DE1936M0136722 1936-12-25 1936-12-25 Verfahren zum Herstellen von fortlaufenden Metallpresslingen als Schmelzgut Expired DE692116C (de)

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DK57236D DK57236C (da) 1936-12-25 1937-12-16 Fremgangsmaade til Fremstilling af et metallisk Konglomerat, som er bestemt til at smeltes til en homogen Masse.
DK57237D DK57237C (da) 1936-12-25 1937-12-16 Fremgangsmaade til Fremstilling af Metaller eller Legeringer ved Smeltning af metalliske Konglomerater.

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