DE691275C - Streckmaschine mit innerhalb eines Nockenringes umlaufenden, radial beweglichen Haemmern - Google Patents

Streckmaschine mit innerhalb eines Nockenringes umlaufenden, radial beweglichen Haemmern

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DE691275C
DE691275C DE1936T0047877 DET0047877D DE691275C DE 691275 C DE691275 C DE 691275C DE 1936T0047877 DE1936T0047877 DE 1936T0047877 DE T0047877 D DET0047877 D DE T0047877D DE 691275 C DE691275 C DE 691275C
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Germany
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ring
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hammers
hammer
stretching machine
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DE1936T0047877
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Dipl-Ing Walter Trurnit
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TRURNIT FRIEDRICH FA
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TRURNIT FRIEDRICH FA
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Description

  • Streckmaschine mit innerhalb eines Nockenringes umlaufenden, radial beweglichen Hämmern Die Erfindung betrifft eine Streckmaschine mit innerhalb eines Nockenringes umlaufenden Hämmern,. die in ihrer Länge unterteilst sind und außer Eingriff mit den Nocken des Nockenribges gebracht werden können. Bei bekannten Streckmaschinen dieser Art sind Federn vorgesehen, welche die Hammerschlitten bei leer laufender Maschine in einer Zwischenstellung und außer Berührung mit den Nocken des Ringes halten. Diese Einrichtung -ist nicht vorteilhaft, weil die Federn so stark sein müssen; daß sie das. Nachaußenschleudern der Hammerschlitten bei leer laufender Maschine mit Sicherheit verhindern. Da die Federn infolge der dauernden Beanspruchung durch die Fliehkraft erlahmen, vermögen sie schließlich die Berührung der Hammerschlitten und Nocken nicht auszuschließen.
  • Gemäß der Erfindung sind die äußeren Hämmerteile in einem den Hammerkopf umgebenden und mit diesem umlaufenden Ring vers,cldebbar geführt, - durch dessen Relativdre''hung gegenüber dem Hammerkopf die Hämm,erbacken in oder außer Eingriff mit den Nocken gebracht werden. Hierdurch ist mit Sicherheit jede zusätzliche 'schädliche Reibung zwischen Hämmerbacken , und No.ckenring während des. Hämmervorgangs und während des Leerlaufs vermieden. Die Erfindung ermöglicht außerdem, während des Hämmervorgangs einen Teil der Hämmer festzustellen, d. h. von der Radialbewegung auszuschließen, z. B. beim Einhämmern von Gewinde.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt Abb. i den Hammerkopf in Vorderansicht nach Fortnahme des Verschlußdeckels, _Abb. 2 einen .Schnitt nach der Linie A-A _ der Abb. i, - -Abb: Seinen Schnitt nach der'-Linie B-B der Abb.2 in Blickrichtung der eingezeichneten Pfeile; die _ ;.
  • Abb. q. bis f zeigen in kleinerem Maß-. stab.e Einzelteile des in Abb. i dargestellt: Hammerk opfes in ihrer-gegenseitigen Läge bei verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • Es ist i das feststehende Gehäuse einer Maschine mit umlaufenden Hämmern, in dessen Nabe 2 die Achse 3 des Hammerkopfes ¢ drehbar--gelagert ist: In der Stirnwand des Hammerkopfes sind eine Anzahl, im gezeichneten Beispiel zwei, Gesenkhämm,er 5- radial verschiebbar geführt, die an den einarider zugekehrten Enden Hammergesenke 6 tragen, die in der Form .dem zu bearbeitenden Werkstück entsprechen. Volt die Stirnfläche des Hammerkopfes ist Deckel ? geschraubt, welcher den Abseli>v,'. des Gehäuses nach außen bildet, mit d s. , Gehäuse selbst aber nicht verbunden is@t;z@ sich diesem gegenüber also- drehen kann. Auf dem Hammerkopf ¢ sind hintereinander zwei. Ringe 8, 9 drehbar gelagert. In dem vorderen Ring B.sind radial verschiebbar Gleitstücke io gelagert, die im folgenden Schlaghämmer genannt werden und deren Anzahl gleich ist der Zahl der Gesenkhämmer 5, im Beispiel also zwei. Die Schlaghämmer .gleiten mit ihren etwas ,gerundeten äußeren Enden bei Drehung des Ringes 8 über die im feststehenden Gehäuse i oder in einem in diesem gehaltenen besonderen Ring gelagerten Nockenwalzen i i und erhalten so in bekannter Weise ihre radiale Bewegung nach innen. Die Bewegung der Schlaghämmer nach außen wird durch an dem Deckel? nach innen vorstehende Anschläge 12, welche in Quernuten 13 der Schlaghämmer eingreifen, regelbar begrenzt. Die nach innen gekehrten' Druckflächen der Schl,agllämmer io und die nach außen zeigenden Druckflächen der Formhämmer 5 sind passend zueinander so abgeschrägt, daß sie bei Verdrehung des Ringes 8 gegenüber dem Hammerkopf je nach der Drehrichtung aufeinander auf- oder voneinander abgleiten, wobei die Gesamtlänge je zweier zueinandergehörenden Hämmer während der Verdrehung des Ringes 8 je nach der Drehrichtunn.g zu-oder abnimmt. In den Endstellungen, welche der Ring 8 - bei seiner Verdrehung auf -dem Hammerkopf einnehmen kann, stehen die zusammengehörenden Hämmer 5 und io also entweder übereinander,. wie in Abb. q. dargestellt ist, oder sie sind so weit voneinandergerückt, daß sie sich nicht -mehr berühren können, wie in Abb.. i_ dargestellt ist.
  • Die in die Quernuten 13 der Schlaghämmer io- eingreifenden, an dem Deckel 7 vorstehenden Anschläge 12 sind als exzentrisch zu der Drehachse verlaufende Bogenstücke ausgebildet. Sie halten in der in Abb. i dargestellten -Ausgangsstellung die S,chlaghämm@er io in solcher Stellung, daß ihre äußeren Enden außerhalb des Wirkungsbereichs der Nockenwalzen i i verbleiben. Bei dieser Stellung der Schlaghämmer bleiben die No;ckenwalzen also wirkungslos, d. h. die Hämmer erhalten keine Bewegung. Wird der Ring 8 gegenüber dem Hammerkopf und dem daran befestigten Deckel ? im Sinne des Pfeiles b gedreht, dann gleiten die Schlaghämmer mit ihrer die Anschlagleiste 12 umgebenden Quernut 13 an der Keilfläche der Anschlagleiste entlang -und werden dadurch in ihrer radialen Bewegung nach außen mehr und mehr freigegeben. Sie kommen dadurch in den Wirkungsbereich der Walzen i i und werden dann durch diese schlagartig nach innen, geveben.
  • " Verdreht man den Ring 8 aus seiner Ausgangsstellung (Abb. i) in seine Endstellwlg (Abb. q.) plötzlich, dann wird der Übergang des unbearbeiteten Teils des Werkstückes in den bearbeiteten Teil verhältnismäßig. scharf, läßt man die Verdrehung sich langsam auswirken, dann kommen die Formhämmer allmählich in. Eingriff mit dem .Werkstück und verjüngen dieses allmählich, wobei je nach der Geschwindigkeit, mit welcher die Verdrehung des Ringes gegenüber dem Hammerkopf :erfolgt, die Verjüngung des Werkstückes mehr oder weniger schlank kegelförmig verläuft. Nimmt man die Verdrehung des Ringes 8 gegenüber dem Hammerkopf stufenweise vor, dann erfolgt auch die Verjüngung des Werkstückes stufenförmig, gegebenenfalls mit scharfen oder auch kegelförmigen Übergängen.
  • Sind die Anschläge 12 für sämtliche Schlaghämmer gleicher Form und ist ihre Stellung .gegenüber dem zugehörigen Hammer die gleiche, dann arbeiten sämtliche Hämmer gleichmäßig auf das Werkstück. In besonderen Fällen kann es wünschenswert -sein, einzelne Hämmer mehr oder weniger stark auf das Werkstück einwirken zu lassen oder sie sogar während .des Hammervorgangs in ihrer Innenstellung festzulegen, wo sie ,licht als Hämmer, sondern als Amboß wirken. Man kaini dies durch verschiedene Gestaltung und Anordnung der einzelnen Anschlagleisten i2 erreichen. Zweckmäßig ist eine solche Maßnahme beispielsweise dann, wenn maul mit der neuen Hammermaschine Gewinde in das Werkstück einhämmern will lind eine feststehende Backe oder Backengruppe den Vorschub des Werkstückes beim Einhämmern des. 'Gewindes übernehmen soll.
  • Die Fornvhämmer 5 sind kürzer als der Halbmesser des Hammerkopfes, sie legen sich bei der raschen Umdrehung des letzeren infolge der Fliehkraft von innen an den Ring 8 an und öffnen dadurch in der Ausgangsstellung das Hammergesenk so-weit, daß das Werkstück, auch . wenn es finit einem Bund oder Kopf versehen ist, leicht eingeführt oder ausgestoßen werden kann. Um das gleiche Maß, wie die. Formhämmer kürzer sind als der Halbmesser des Hammerkopfes, sind die Schlaghämmer io länger als die Breite des. Ringes B. In der Ausgangsstellung nach Abb. i treten deshalb die Sc hlagh,ämmer mit ihrem inneren Ende in eine Ausnehmung 1 4. des Hammerkopfes ein. Die Ringe, 8 und 9. -sind auf dem. - Hammerkopf 4 um ein gewisses Maß vierdrehbar. Die Drehbewegung ist nach beiden Seiten begrenzt durch einen am Hammerkopf 4 -vorstehenden, in einen bogenförmigen Schlitz 15 eingreifenden Anschlag 16. Dieser ist, im Beispiel als Ziehkeil ausgebildet, der in einer Nut des Hammerkopfes geführt ist- und mit seiner Schraube 17 durch den Deckel 7 greift (Abb.3). Durch axiales Verstellen des Ziehkeiles kommen immer andere Stellen der Keilfläche mit dem Ende i 5a des Schlitzes 15 zur Anlage; die Endarbeitsstellumg des Ringes g gegenüber dem Hammerkopf kann da-, mit innerhalb kleiner Grenzen feinstufig geregelt werden. Man kann auch noch in anderer Weise und. grobstufiger eine Regelung der Verdrehung des Ringes 8 -gegenüber dem Hammerkopf und damit eine Regelung der Bearbeitungstiefe des Werkstückes vornehmen.
  • In .einer bogenförmig verlaufenden, an den Schlitz 15 anschließenden -Nut;-, 2 der Ringe 8 und 9 ist je eine Schraubenfeder 23 untergebracht, die sich einerseits gegen das Ende der Nut und andererseits gegen einen am Hammerkopf 4 radial vorstehenden Zapfen 24 stützt. Durch die Federn werden die Ringe 8 -und 9 für gewöhnlich in solcher Lage gegenüber dem Hammerkopf gehalten, daß das Ende i3a-- des Schlitzes 15 an dem Anschlag 16 anliegt. Bei Drehung des Hammerkopfes im Sinne -des Pfeiles a wird der Ring 8 durch die zwischengeschaltete Feder 23 in der in Abb. i dargestellten gegenseitigen Lage mitgenommen. Die Hämmer sind jetzt wirkungslos., denn die -durch die Flieh-, kraft hervorgerufene Auswärtsbewegung der Schlaghämmer io wird durch die Anschlagleisten 12 begrenzt, die Hämmer kommen nicht in den Wirkungsbereich der Nockenwalzen ix. Sollen die Hämmer nach Einführen eines Werkstückes arbeiten,. dann läßt man auf den Ring"8 eine Bremse25einwirken, welche die- Drehung des- Ringes 8 gegenüber dem Hammerkopf verzögert. Die Bremse- ist mit einer Stange 26 in dem Gehäuse i- geführt 'und -wird von irgendeinem Maschinenteil -aus -selbsttätig so. gesteuert, da:ß sie der beabsichtigten Formgebung des Werkstückes entsprechend auf dein Rilng 8 einwirkt. Die Hämmerteile 5, i o, kommen dabei mit ihren einander zugekehrten Schrägflächen in Berührung und gleiten aufeinander. Die Hämmer i o sind durch die Form .der Anse'hlagleisten. 12 zunächst noch an der Bewegung--nach außen behindert, es drähgen ihre inneren schrägen Enden dalher die Formhämmer nach innen, gegen das Werkstück. Sobald bei weiterer Verdrehung des Ringes 8 gegenüber dem Hammerkopf die Anschlagleisten 12 die 'Schlaghämmer io zur Bewegung nach außen- freigeben, kommen letztere in den Wirkungsbereich der Nockenwalzen i i und werden von diesen nach innen .,geschlagen. -Während der Drehung des Ringes 8 auf dem Hammerkopf wird seine Stellung zu diesem laufend durch -eine Sperrvorrichtung gesichert, beispielsweise durch -einen im -H.ammerkopf drehbar gelagerten Riegel i8, der durch eine Feder 29 in eine Aus.nehmung i9 des Ringes 8 eingedrückt wird, wobei die Ausnebmung so geformt ist, daß sie in jeder beliebigen Lage des. Ringes 8 gegenüber dem Hammerkopf eine Stützfläche ge,genz Verdrehung des Ringes 8 im Sinne der ,auf letzteren" einwirkenden Federn 23 bildet. In diesem Drehsinn wirken die auf die Formhämmer-5 einwirkenden Schläge der Schlaghämmer i o, weil sie mit einer Schrägfläche auf die an der Schlagstelle ebenfalls schräg gestalteten Formhämmer auftreffen. Der in die Ausnehniung 19 eingetretene Riegel 18 macht daher die Verbindung des Ringes 8 nut dem Hammerkopf in der durch die Hammerschläge beeinflußten Drehrichtung zu einer starren. _ In der Endarbeitssitelluaig .des Ringes 8 gegenüber dem Hammerkopf liegt einerseits der- Anschlag 16 an dem Ende des Schlitzes -15 an, andererseits sützt sich auch in dieser Lage -der Riegel 18 gegen die Ausnebmung i9: In dieser Stellung ist der Ring'8 in- beiden Drehrichtungen starr mit dem Hammerkopf verbunden (Abb. 4), die beiden. Teile bilden gewissermaßen eine Einheit, in welcher die Hämmer 5, i o arbeiten.
  • Nach Beendigung . des Hämmervorgangs müssen die Hämmer soweit auseinandergehen; daß sie das fertige Werkstück freigeben. Der Ring 8 muß jetzt im entgegengesetzten Sinne; d. h. im Sinne der auf ihn einwirkenden Federn 23 .gegenüber dem Hammerkopf verdreht werden. ' Solange sich der Riegel 18 in; der Ausnehmung 19 abstützt;. ist eine Rückdrehung des Ringes 8 nicht möglich,.. es muß deshalb zunächst -der Riegel 18 ausgelöst werden. Hierzu dient der auf dem Hammerkopf hinter dem Ring 8 angeordnete Ring 9. Dieser ist dem Hammerkopf gegenüber durch den in einen bogenförmigen Schlitz 2o (Abb.=5) _ .eingreifenden Anschlag 16 in seiner Drehung, begrenzt- und wird in-gleicher Weise wie der Ring-8 durch eine Feder 23 dern. Hammerkopf gegenüber imnner ,m einer bestimmten Lage gehalten oder kn ' diese- Lage zurückgebracht, wenn die .entgegenwirkenden Einflüsse aufhören. Der Ring 9 besitzt eine Ausmehmung 2 i,- welche in der Arbeitssteg= lang des- Ringes 8- mit der Ausnehmung 19 des letzteren bündig liegt und in welche der Riegel 18 ebenfalls eingreift. Bei Drehung des Hammerkopfes wird der Ring 9 durch die Feder 23. mitgedreht, ohne irgendwelchen Einfuß auf den Riegel 18 auszuüben. Läßt man nach Beendigung des Hammervorgangs auf den Ring 9 eine Bremse 27 einwirken, die mit einer Stange 28 in dem Gehäuse i geführt ist, und verzögert so die Drehbewegung des Ringes 9 gegenüber dem Hammerkopf, dann wird durch das Voreilen des Hammerkopfes gegenüber dem Ring g der Riegel 18 aus der Ausnehmung 2 i und damit auch aus der Ausnehmung 19 des Ringes 8 herausgedrängt; und es wird der Ring 8 frei, so daß @er unter Einwirkung der Feder 23 vorschnellt und die in Abb. i dargestellte Ausgangsstellung wiederherstellt.
  • Der Ring 9, welcher durch den Hammerkopf mittels der Feder 23 ständig mit,- gedreht wird, kann durch .entsprechende Formgebung noch zur Festlegung des Riegels 18 dienen, indem man ihn beispielsweise mittels seiner aus der Feder 23 stammenden Drehkraft auf den Riegel 18 einwirken läßt.
  • Die zur Verzögerung der Drehbewegung des Ringes 8 dienende Bremse braucht nur so lange auf den Ring 8 einzuwirken, bis die gewünschte Einwirkungstiefe der Hämmer erreicht ist; lüftet man dann die Bremse, dann kann eine Verdrehung des Ringes g gegenüber dem Hammerkopf trotzdem nicht eintreten, da diese beiden Teile durch Iden Riegel 18 ,gekuppelt sind. Während des eigentlichen Hammervorgangs tritt also keine zusätzliche schädliche Reibung auf. Ist das Werkstück fertig bearbeitet, dann wird die auf den Ring 9 einwirkende Bremse 27 angezogen, die dann nur so lange zu wirken braucht, bis der Riegel 18 ausgelöst ist. Der Bremsdruck auf den Ring 8 kann selbsttätig so gesteuert werden, daß die gewünschte rasche .oder allmähliche oder stufenweise abgesetzte Verzögerung in der Drehung des Ringes erreicht wird. Mit der neuen Einrichtung ist es möglich, eine sanfte und schlagfreie Einwirkung auf die Vorgänge im Hammerkopf auch bei hohen Umdrehungszahlen zu erreichen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.- Streckmaschine mit innerhalb eines Nockenringes umlaufenden, radial beweglichen Hämmern, die in ihrer Länge unterteilt sind und außer Eingriff mit den Nocken des Nockenringes gebracht werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Hammerteile (io) in einem den Hammerkopf (q.) umgebenden und mit diesem umlaufenden Ring (8) versChvebbar geführt sind und durch Relativverdrehung dieses Ringes (8) gegenüber dem Hammerkopf in und außer Eingriff mit den Nocken (ii) gebracht werden.
  2. 2. Streckmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch an dem Hammerkopfdeckel (7) axial vorstehende, in Quernuten (13) der äußeren Hammerteile (i o) eingreifende und zur Drehachse des Hammerkopfes (q.) exzentrische Leisten (12), durch welche die äußeren Hammerteile bei Verdrehung des Ringes (8) gegenüber dem Hammerkopf nach innen bewegt werden.
  3. 3. Streckmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (8) mit dem Hammerkopf (4.) ,gegen Verdrehung gegeneinander nachgiebig-verbunden und eine auf den Ring (8) einwirkende, von Hand oder selbsttätig von der Vorschubvorrichtung der Maschine oder dem Werkstück gesteuerte Bremse (25) vorgesehen ist, durch welche die Drehbewegung des Ringes gegenüber dem Hammerkopf beim Einrücken der Hämmer verzögert wird. q..
  4. Streckmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Hammerkopf (q.) ein Drehriegel (18) gelagert ist, der beim Einrücken der Hämmer in eine Ausnehmung (i9) des Ringes (8) eintritt und diesen in der Lage, welche er bei eingerückten Hämmeim einnimmt, gegen Verdrehung sichert.
  5. 5. Streckmaschine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das Maß der Verdrehbarkeit des Ringes (8) gegenüber dem Hammerkopf (q.) einstellbar ist, beispielsweise durch einen in dem Hammerkopf axial verschiebbaren, mit einer bogenförmigen Nut (15) in dem Ring (8) zusammenarbeitenden Stellkeil (16).
  6. 6. Streckmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammerkopf, (q.) von einem zweiten mit ihm gegen Verdrehung gegeneinander nachgiebig gekuppelten Ring (9) umgeben ist, der zwecks Ausrückens der Hämmer beim Anziehen einer auf seinen Umfang wirkenden Bremse (27), die ebenfalls entweder von Hand bedient oder von der Vorschübvorrichtulig der Maschine öder dem Werkstück gesteuert wird, eine Relativdrehung auf dem Hammerkopf erfährt und dabei den auch in eine in ihm vorgesehene Ausnehmung (21) eingreifenden Drehriegel (I8) aus dem Ring (8) herausdreht.
DE1936T0047877 1936-12-10 1936-12-10 Streckmaschine mit innerhalb eines Nockenringes umlaufenden, radial beweglichen Haemmern Expired DE691275C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2733458A (en) * 1956-02-07 Trurnit
DE2834360A1 (de) * 1978-08-04 1980-02-14 Fritz Werner Ind Ausruestung Positioniervorrichtung fuer das knetwerk einer rundknetmaschine in ringlaeuferbauart

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2733458A (en) * 1956-02-07 Trurnit
DE2834360A1 (de) * 1978-08-04 1980-02-14 Fritz Werner Ind Ausruestung Positioniervorrichtung fuer das knetwerk einer rundknetmaschine in ringlaeuferbauart

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