DE69119C - Vorrichtung zum Projiciren von Lichtgebilden auf einen entfernten unregelmäfsig geformten Hintergrund - Google Patents

Vorrichtung zum Projiciren von Lichtgebilden auf einen entfernten unregelmäfsig geformten Hintergrund

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DE69119C
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distant
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projecting light
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Expired - Lifetime
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DENDAT69119D
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A. WETZEL in Görlitz, Postplatz 7
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    • G09F19/12Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
ALFRED WETZEL in GÖRLITZ.
Hintergrund.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. October 1892 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Darstellung von Signalen, Schriftzeichen, Annoncen und Bildern aller Art auf Wolken- und Nebelgebilden, auf Dampf und Rauch, selbst auf Lichtstrahlen-. bündeln.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem oder mehreren lichtwerfenden Teleskopen, die in einem Schwingrahmen angeordnet sind. Der Schwingrahmen selbst ist in einem zweiten Rahmenwerk aufgehängt, welches um seine Mittelachse gedreht werden kann und den Schwingrahmen in eine geneigte Lage zu bringen ermöglicht, so dafs die Lichtwerfer nach allen Richtungen hin eingestellt werden können.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in. einer der praktischsten Ausführungsformen zur Veranschaulichung gebracht.
Jeder Lichtwerfer besteht der Hauptsache nach aus zwei in einander greifenden Rohren A und B, Fig. 1, 2 und 3, die mit Hülfe von Schrauben C teleskopartig verstellt werden können. Die beiden Schraubenspindeln stehen durch eine endlose Schnur u. s. w., welche um die Schnurscheiben C2 läuft, in Verbindung, und die Bethätigung der Schrauben erfolgt gleichzeitig von einem Handrad C1 aus. In dem hinteren Theil des Cylinders A befindet sich die Lichtquelle D (Kohlenstäbe), die von einer geeigneten elektrischen Kraftmaschine gespeist wird. Die Bodenfläche des Cylinders A ist zu einem. Hohlspiegel E ausgebildet, der die Lichtstrahlen einer geeigneten Linse F zuführt.
Vor der Linse befindet sich eine Scheibe F\ in deren Querschlitz ein das wiederzugebende Transparent aufnehmender Schlitten F2 gleitet. Das Transparent kann ganz beliebig gewählt werden, so dafs z. B. die Schriftzeichen etc. durchsichtig sind und dann als weifse Buchstaben oder Zeichen auf schwarzem Wolkengrund erscheinen, oder umgekehrt.
Jeder Lichtwerfer A B ist mit Drehzapfen B1 in einem Schwingrahmen G aufgehängt und kann darin mit Hülfe von Handrädern B2 eingestellt werden. Der Schwingrahmen lagert wiederum mit den Zapfen G1, von denen einer das Handrad G2 trägt, in Gleitstücken H, die in einem Rahmen 1 angeordnet sind. Der Schwingrahmen G kann in Bezug auf den Rahmen / mit Hülfe von Stellschrauben K mit Stellrädern K1 und Muttern /C2 aufgekantet werden. Die Gleitstücke H bezw. die Lager darin für die Zapfen G1 sind, um das Kanten des Rahmens G zu ermöglichen, entsprechend oval ausgeschnitten. Der Rahmen I mag auch mit einem mittleren Drehzapfen I1 ausgerüstet sein, um welchen er mit'Hülfe von Zahnrädern L, die auf einem gezahnten Spurkranz M1 der Grundplatte M laufen, gedreht werden kann.
Mit Hülfe dieses Apparates kann das in den Schlitten F2 eingesetzte Transparent nach jeder Richtung des Himmels hin und demnach auch auf irgend einen Theil einer Wolke gespiegelt werden. Wenn mit den in die Lichtwerfer eingesetzten Transparenten irgend welche Worte dargestellt werden sollen, so richtet man den Apparat mit Hülfe der verschiedenen Stellvor-
richtungen gegen die betreffende Wolke und stellt dann zunächst den oder die mittelsten Lichtwerfer auf die gewünschte Stelle der Wolke ein. Hierauf regelt man mit Hülfe der Stellräder J52 die anderen Lichtwerfer so, dafs die Buchstaben oder Zeichen alle den gewünschten richtigen Abstand von einander haben.
Je nach der Gröfse der gewünschten Annonce kann die Zahl der Lichtwerfer vermehrt werden, auch können letztere in mehreren Reihen neben einander angeordnet sein (Fig. 4). Das beleuchtete Feld läfst sich infolge der gewählten Einstellvorrichtungen über das ganze Himmelsgewölbe hin bewegen.
Aufser dunklen Zeichen auf hellem Grund und hellen Zeichen auf dunklem Grund lassen sich auch andersfarbige Zeichen oder Bilder darstellen.
Um bei klarem Wetter einen geeigneten Hintergrund für die leuchtenden Zeichen zu schaffen j kann man auch mit Hülfe von Rauchraketen u. s. w. Rauchwolken entwickeln, auf welche dann die Lichtwerfer eingestellt werden. Selbst auf dem Strahlenbündel eines elektrischen Scheinwerfers werden die Zeichen u. s. f. sichtbar sein, vorausgesetzt, dafs dieser und die Lichtwerfer verschiedenfarbige Lichter erzeugen, so dafs eine Unterscheidung der sich kreuzenden Lichtstrahlen ermöglicht wird.
Der Apparat ist so eingerichtet, dafs eine Person ihn leicht handhaben kann.
Durch diese neue Vorrichtung kann man Zeichen, Portraits, Bilder, farbig oder nicht farbig, politische und andere Neuigkeiten, Börsencourse, Renn- und Wählergebnisse oder irgend welche anderen Ankündigungen in äufserst wirksamer Weise und über b'edeutend grpfse Bezirke hin veröffentlichen. Die Anwendung des Systems für militärische Zwecke ist von bedeutender Tragweite, da z. B. auch 1 eine Verständigung auf ziemlich gröfse Entfernungen möglich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Projiciren von Lichtgebilden auf einen entfernten, unregelmäfsig geformten Hintergrund, bestehend aus teleskopartig verstellbaren Lichtwerfern A B mit je einer Lichtquelle D und einem Hohlspiegel E, welche Lichtwerfer drehbar in einem Schwingrahmen G aufgehängt sind, der selbst auch verstellbar in einem Rahmenwerk J lagert, derart, dafs die Lichtwerfer, vor deren Linsen F die in Schiebern F^ gehaltenen Transparente gesetzt werden, nach jeder beliebigen Richtung hin eingestellt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69119D Vorrichtung zum Projiciren von Lichtgebilden auf einen entfernten unregelmäfsig geformten Hintergrund Expired - Lifetime DE69119C (de)

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