DE108302C - - Google Patents

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DE108302C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B23/00Models for scientific, medical, or mathematical purposes, e.g. full-sized devices for demonstration purposes
    • G09B23/02Models for scientific, medical, or mathematical purposes, e.g. full-sized devices for demonstration purposes for mathematics
    • G09B23/04Models for scientific, medical, or mathematical purposes, e.g. full-sized devices for demonstration purposes for mathematics for geometry, trigonometry, projection or perspective

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1899 ab.
Die für den . Zeichenunterricht und den höheren mathematischen Unterricht nothwendige Darstellung der Durchdringungscurven zweier Flächen geschieht bisher entweder an festen Modellen aus Gips, Blech oder anderen festen Stoffen, oder an sogenannten Fadenmodellen. Bei der erstgenannten Art der Darstellung ist natürlich für jede bestimmte gegenseitige Lage der beiden sich durchdringenden Flächen ein besonderes Modell erforderlich; aufserdem sieht der Beschauer stets nur den ihm zugewendeten Theil der Durchdringungscurve, während ,der Zeichner im Allgemeinen auch den bei der betreffenden Stellung für ihn unsichtbaren Theil durch punktirte Linien anzugeben hat. Die Fadenmodelle, helfen diesen Uebelständen ab, doch ist auch hier die Möglichkeit, die gegenseitige Lage der sich durchdringenden Flächen zu ändern, wenn überhaupt vorhanden, doch aufserordentlich beschränkt. Aufserdem ist der Preis brauchbarer Fadehmodelle so hoch, dafs nur wenige Institute dieselben beschaffen können, und endlich sind dieselben nur für den Fall denkbar, dafs beide sich durchdringenden Flächen durch gerade Linien erzeugt werden können.
Die neu vorgeschlagene Methode besteht darin, dafs man die eine in Betracht kommende Fläche aus Lichtstrahlen bildet, indem man das Licht einer Laterna magica oder eines Scioptikons durch einen Spalt von geeigneter Form hindurchgehen läfst. Man erhält so in einfachster Weise Ebenen, Kegel- und Cylinderflächen aller Art aus Lichtstrahlen. Auch Regelflächen aus Lichtstrahlen lassen sich durch geeignete Einrichtung des Reflectors und der Lichtaustrittsbedingungen herstellen. Selbstverständlich ist auch die Erzeugung der betreffenden Flächen als lichtloser oder farbiger Flächen denkbar.
Statt der künstlichen Lichtquelle kann man auch das Sonnenlicht benutzen.
Die zweite, jedesmal in Betracht kommende Fläche ist körperlich und lichtdurchlässig hergestellt, z.B. aus Tüll, Draht, Glas u. s. w. Sie kann entweder in der betreffenden Form unveränderlich oder mit Einrichtungen zur Deformation versehen sein. Diese Fläche steht, wenn nicht etwa das ganze Zimmer verdunkelt wird, derart gegen die Zimmerbeleuchtung geschützt, dafs neben den schwachen Umrissen der körperlichen Fläche die Durchdringungscurve der Lichtstrahlenfläche deutlich hervortritt Diese Curve besteht natürlich oft aus mehreren getrennten Curvenstücken, die sämmtlich sichtbar sind.
Durch diese Methode kann man mit a) verschiedenen körperlichen Flächen und b) verschiedenen Spaltbildern im Allgemeinen 2 a b Flächencombinationen veranschaulichen, da jeder Spalt für divergirende und für Parallelstrahlen benutzt werden kann, d. h. eine Lichtkegelfläche und eine Lichtcylinderfläche liefert. Die Zahl der darstellbaren Durchdringungscurven-ist aber unendlich grofs, da man die gegenseitige Lage der beiden sich durchdringenden Flächen durch Bewegung der körperlichen Fläche und durch Drehung der Laterna magica oder des Spaltes nach Belieben ändern kann.
So läfst sich z. B. unter Benutzung einer körperlichen Kegelfläche der allmälige Uebergang der Kegelschnittarten in einander durch Drehung eines geradlinigen Spaltes demonstriren. .
Die Benutzung der Lichtstrahlenfläche zur Durchdringung mehrerer combinirter körperlicher Flächen, sowie die gleichzeitige Benutzung mehrerer Lichtstrahlenflächen, z. B. von verschiedener Farbe, oder von Lichtstrahlenkörpern ist für bestimmte Zwecke zu empfehlen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Darstellung von Durchdringungscurven zweier Flächen, darin bestehend, dafs die eine Fläche in Form eines von Licht-' strahlen gebildeten Mantels auf die andere projicirt wird.
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