DE747269C - Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen

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DE747269C
DE747269C DER108557D DER0108557D DE747269C DE 747269 C DE747269 C DE 747269C DE R108557 D DER108557 D DE R108557D DE R0108557 D DER0108557 D DE R0108557D DE 747269 C DE747269 C DE 747269C
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DE
Germany
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ceiling
wall
shield plate
opaque
light source
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DER108557D
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OSKAR ALEXANDER RINGLEB DR
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OSKAR ALEXANDER RINGLEB DR
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
    • G09F13/06Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia using individual cut-out symbols or cut-out silhouettes, e.g. perforated signs

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Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen Gegenstand des Patentes 651823 bildet eine Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen, bei welcher lichtdurchläs.sioge Leuchtzeichenbänder aus einem lichtdurchlässigen Werkstoff, dem optisch trübende Substanzen beigemengt sind, in ihrem Querschnitt entsprechende Aussparungen einer lichtundurchlässigen Schildplatte eingesetzt sind und an ihrer dem Beschauer abgewandten Seite über die Schildplatte hinausragen und von einer hinter derselben angeordneten Lichtduelle im wesentlichen seitlich bestrahlt werden. Die Leuchtintensität an der sichtbaren Stirnseite der Leuchtzeichenbänder ist dabei abhängig von der Tiefe der -Leucbtzeicbenbänder, von der Anzahl der trübenden Teilchen und von der Deleuchtungsintensität, welche auf die Seitenfläche der Leuchtzeichenbänder auftrifft. Dementsprechend hat man es durch entsprechende Regelung dieser Faktoren in -der Hand, die Leuchtintensität aller Leuchtzeichenbänder nach Wunsch und vor allem auch <durchweg gleich zu gestalten. Für letzteres werden die Leuchtzeichenbänder so zur Lichtduelle angebracht und in ihrer Größe so gewählt, daß nicht ein Lichtzeichenband oder Teil eines solchen auf den anderen einen Schatten wirft oder, falls dies doch in geringem Maße der Fall sein sollte, die noch übrigbleibende beleuchtete Fläche immer noch groß genug ist, um an der Stirnfläche die volle Lichtintensität zu zeigen. Auf solche Weise lassen sich Leuchtschriften, insbesondere für Lichtreklame u. dgl. Zwecke, hervorrufen, die sich durch eine außerordentlich gute Lichtausbeute in bezug auf die angewandte Energie auszeichnen und deren einzelne Buchstaben über die gesamteAusdehnung der Leuchtschrift praktisch gleichmäßig hell erscheinen.
  • In Verfolg weiterer Versuche wurde nun gefunden, daß sich Vorrichtungen der genannten Art in ausgezeichneter Weise auch als Decken- und Wandbeleuchtung verwenden lassen und dieserhalb den für solche Zwecke bisher verwendeten Beleuchtungskörpern gegenüber wesentliche Vorteile bieten. Diese Ausbildung gemäß der Erfindung erfolgt derart, daß als Schildplatte ein Teil der Wand oder Decke verwendet wird und die Lichtduelle in einem in derselben vorgesehenen Hohlraum angeordnet wird.
  • Eine solche Ausbildung kann dabei im einzelnen je nach Art des gewünschten Beleuchtungseffektes, der Beschaffenheit der, Decken und Wände, der Innen- oder Außengestaltung der zu beleuchtenden Baulichkeiten u. dgl. Umstände mehr auf d;e verschiedenste Weise erfolgen. So kann man beispielsweise die einzelnen Leuchtzeichenbän.der in Oxnainenten, wie Kreisen, Quadraten, Rechtecken t1. dgl., anordnen und in jeweils gleicher oder verschiedener Färbung und Gestaltung halten und die Schildplatte als Isassettenfüllting für Decken oder Wände ausbilden oder in praktisch unsichtbarer Weise durch entsprechende gleiche Abdeckung ihrer sichtbaren Oberfläche in den restlichen Teil der Decke oder Wand bzw. deren etwaige Tapezierung, Bespannung oder Stukkatur übergehen lassen. Dabei wird die Schildplatte bzw. der diese bildende Decken- oder Wandteil zweckmäßig lösbar, z. B. mittels Scharnieren abklappbar, in den restlichen Teil der Decke oder Wand eingefügt, uni die in einem dahinter vorgesehenen Hohlrauen angeordnete Lichtduelle leichi zugänglich zu halten.
  • Des weiteren hat man es durch entsprechende Regelung der obengenannten, die 1.eticlitintensität an der sichtbaren Stirnseite der Leuchtzeichenbä nder beeinflussenden Faktoren auch in der Hand, die Leuchtintensität der gesamten, erfindungsgelnäß ausgebildeten Decken- oder Wandbeleuchtung entweder in sich vollständig gleichrnärig zu gestalten oder aber in belielügcr, jeweils gewünschter Weise in sich abzustufen. So kann man z. B. mehrere Leuchtzeichenbän:der in Form konzentrischer Ringe anordnen und deren Le.uchtintensität von außen nach innen abgestuft zu-oder abnehmen lassen und so auch schon mit nur einer Lichtquelle die verschiedensten Wirkungen erzielen.
  • Es sind Decken- und Wandbeleuchtungseinrichtungen bekannt, bei denen in der Wand- oder Deckenebene gegebenenfalls mit Zeichen versehene durchleuchtete -Teile angeordnet sind, die nicht mir im Durchlicht, sondern auch i111 Auflicht wirken, wenn die Beleuchtung ausgeschaltet ist. Diese "feile fügen sich in die übrige Decken- und Wandgestaltung zwanglos ein, und da sie praktisch keine vorspringenden oder abstehenden Teile besitzen, bedürfen sie keiner umständlichen und zeitrauhaiden, immer wieder erneut notwendig werdenden Al>stä ubüng. Auch beim
    Erfindungsgegenstand bleibt dieser Vorteil ge-
    wahrt, da ja die Leuchtbänder nicht aus der
    Wandebene herausragen.
    In der Fig. i der beiliegenden Zeichnung ist
    eine ertinatingsgemäß atisgel>ilsete Vorrich-
    tung in beispielsweiser Ausführungsform
    schematisch im Schnitt dargestellt. Hierbei
    stellt i die Schildplatte dar, «-elche einen Teil
    der undurchsichtigen Decke oder Wand 2 bil-
    det; an welcher sie vermittels des Scharniers 3
    angelenkt und durch die Arreti:reinrichtung .1
    in Schließstellung gehalten ist. Hinter der
    Schildplatte i ist in der Decke oder Wand 2
    der Holilrauln 3 ausgespart Und in dieseln die
    Lichtquelle h angeordnet. Der die Schild-
    platte i bildende Decken- oder Wandteil trägt
    in entsprechenden Aussparungen die in die.e
    eingesetzten Leuchtzeichenbänder ; und S,
    die. wie in FiZ.2 im Grundriß gezeigt, zu je
    eineng Quadrat zusammengefüge sind und die
    Iltis einem lichtdurchlässigen, farblosen oder
    gefärbten Werkstoff bestehen. dein optisch
    trübende Substanzen beigemengt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Irrzeugung von Leuchtzeichen, bei welcher lichtdurchlässige Leuchtzeichenbänder aus einem lichtdtirchlä ssigen Werkstoff, dem optisch triibende Substanzen beigemengt sind, in ihrem Ouersciiliitt elitsprecliencl@e Ausspartmguli einer lichtundurchlässigen Schildplatte eingesetzt sind und an ihrer dein Beschatter abgewandten Seite über die Schildplatte hinausragen und von einer hinter derselben angeordneten Lichtquelle iin wesentlichen seitlich bestrahlt werden nach Patent 651 823, dadurch gekennzeichnet, dali die Vorrichtung als Decken-oder Wandbeleuchtung ausgebildet ist derart, daß die Schildplatte finit reell Leuchtzeichenbändern einen Teil der undurchsichtigen Decke oder Wand bildet,' und daß die Lichtquelle in einem i1, der Wand bzw. Decke vol;gesc-Ilerlen @r@hlratil1l a11geU1'dllet ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vorn Stand der Technik sind ini Erteilungsverfahren keine Di-tic';scliriftei: in Betracht gezogen worden.
DER108557D 1940-10-23 1940-10-23 Vorrichtung zur Erzeugung von Leuchtzeichen Expired DE747269C (de)

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