DE691076C - Verfahren zum Herstellen von Fernmeldeadergruppen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von FernmeldeadergruppenInfo
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- DE691076C DE691076C DE1932S0107407 DES0107407D DE691076C DE 691076 C DE691076 C DE 691076C DE 1932S0107407 DE1932S0107407 DE 1932S0107407 DE S0107407 D DES0107407 D DE S0107407D DE 691076 C DE691076 C DE 691076C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B11/00—Communication cables or conductors
Landscapes
- Ropes Or Cables (AREA)
- Communication Cables (AREA)
Description
- Verfahren zum Herstellen von Fernmeldeadergruppen Zur Herstellung von Fernmeldekabeln ist eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, bei der die die Verseilelemente enthaltenden Trommeln außerhalb der Verseilachse derart fliegend angeordnet sind, daß ihre Achsen parallel oder annähernd parallel zur Verseilachse verlaufen und an den Trommeln zwangsläufig untereinander gekuppelte, unabhängig von den Trommeln. drehbare Führungsarme angeordnet sind, die die -abzuziehenden Verseilelemente über die Trommelflansche leiten und so gestaltet sind, daß die Verseilelemente von einem in der Trommelachse liegenden Punkt ablaufen. Für die Benutzung dieser Vorrichtung ist zwecks Erzielung der bekannten, die Torsion der zu verseilenden Adern vermeidenden Rückdrehung die Anweisung gegeben, die Führungsarme mit der gleichen Umlaufgeschwindigkeit, .aber im entgegengesetzten Umlaufsinn wie den Verseilkorb um die Trommelachse umlaufen zu lassen.
- Die Erfindung bezweckt nun, bereits bei der Herstellung der höheren Verseilelemente die Eigenkapazität der einzelnen Adern bzw. die Teilkapazitäten der Adergruppe oder die Betriebskapazität der Gruppe zu ändern.
- Erfindungsgemäß werden daher Fernmeldeadergruppen unter Verwendung einer solchen Vorrichtung in der Weise hergestellt, daß die Führungsarme mit untereinander gleichen oder verschiedenen, von der des Verseilkorbes abweichenden Drehzahlen in gleichem oder entgegengesetztem Sinn wie der Verseilkorb umlaufen, um in den abzuziehenden Adern oder sonstigen Verseilelementen eine je nach Bedarf mehr oder weniger starke Torsion hervorzurufen. Die praktische Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann mit Hilfe der für die Änderung der Drehzahl bei Rückdirehvorrichtungen bekannten Zahnräder, Riemenscheiben u. dgl. erfolgen.
- Durch die Maßnahme, den Führungsarm für eine Ader mit von der der anderen Arme verschiedener Drehzahl laufen zu lassen, hat man es beispielsweise in der Hand, in dieser Ader eine Torsionsspannung zu erzeugen, durch die eüierseits sowohl die Eigenkapazität als auch andererseits die Lage dieser Ader gegenüber den anderen Adern der Adergruppe geändert wird, wodurch die Teilkapazitäten der Adergruppe beeinflußt werden. können. Man kann beispielsweise während der Verseilung die Teilkapazitäten messend verfolgen und mit Hilfe der Änderung der Umlaufzahl der Führungsarme eine solche Torsion der Adern vonlehm,en, daß sich .die gewünschten Teilkapazitätsverhältnisse in den Adergruppen oder in ganzen Kabel ergeben. Es wird im allgemeinen schon eine geringe Abweichung der Umlaufzahl des zur auszugleichenden Ader gehörenden Führungsarmes genügen, um die dieser Ader entsprechenden Teilkapazitäten zu beeinflussen. Auf diese `Verse ist es mittels der Erfindung auch möglich. Kopplungswerte von bestimmter Höhe und bestimmtem Vorzeichen zu erzeugen und damit Kopplungswerte in einer bereits hergestellten Länge durch Anschluß an diese auszugleichen: Der durch die Erfindung erzielte Vorteil beruht also im ivesentlichen darauf,: daß mit Hilfe der Führungsarme die Teilkapazitäten und damit die Kopp-Lungen des Kabels bereits während dessen Herstellung so geändert werden können, daß sich möglichst niedrige Kopplungswerte ergeben. Der nach der Herstellung eines Kabels mit Hilfe der bekannten Verseilverfahren meistens erforderliche Ausgleich der Nebensprechkopplungen mit Hilfe besonderer Zusatzkapazitäten öder Kreuzungsverfahrenfällt bei Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung fort bzw. wird durch die Erfindung auf ein geringes Maß herabgesetzt.
- In jedem Falle bleiben natürlich sämtliche Führungsarme untereinander zwangsläufig gekuppelt. damit die gewünschte; mehr ,oder weniger starke Torsion der auszugleichenden Adern nach dem gewünschten Ausgleichsschema auch tatsächlich erreicht wird.
- Diese Ausführungsform der Erfindung ist bei der Herstellung beliebiger höherer Verseilelemente verwendbar. Am einfachsten ist ihre Anwendung bei Sternvierern, bei denen sich die auszugleichende tordierte Ader nur entsprechend enger oder lockerer an die drei anderen Adern anzulegen braucht. Bei DM-Vierern wird entsprechend eine Ader mehr oder weniger straft um die andere Ader des g 0' leichen Paares gelegt oder in entsprechender Weise ein Paar um das andere Paar, was bei der praktischen Durchführung größere Erfahrungen nötig macht.
- Falls sämtliche Führungsarme für die Adern einer Adergruppe mit untereinander gleicher Geschwindigkeit umlaufen, hat man es in der Hand, die Betriebskapazität dieser Adergruppe je Längeneinheit zu verkleinern oder zu vergrößern. Hierbei werden die Verhältnisse zwischen den Teilkapazitäten nicht bändert, so daß sich etwa vorhandene Kopplungen zwischen den Adern einer Gruppe nicht ändern. -Dagegen ist es auf diese Weise möglich, einen Ausgleich zwischen den einzelnen Adergruppen eines Kabels zu ' erzielen, indem die Führungsarme einer Adergruppe eine andere Relativgeschwindigkeit gegenüber dem Verseilkorb erhalten als die Führungsarme der anderen Adergruppen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Fernmeldeadergruppen unter -Verwendüng einer Vorrichtung; bei der die die Verseilelemente enthaltenden Trommeln außerhalb der Verseilachse derart fliegend angeordnet sind, daß ihre Achsen parallel oder annähernd parallel zur Verseilachse verlaufen und an den Trommeln zwangsläufig untereinander gekuppelte, unabhängig von den Trommeln drehbare Führungsarme angeordnet sind, die die abzuziehenden Verseilelemente über die Trommelflansche leiten und so gestaltet sind, daß die Verseilelemente von einem in der Trommelachse liegenden Punkt ablaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsarme mit untereinander gleichen oder verschiedenen; von der des Verseilkorbes abweichenden Drehzahlen im gleichen oder entgegengesetzten - Sinne wie der Verseilkorb umlaufen, um in den abzuziehenden Adern oder sonstigen Verseilelementen eine. je nach Bedarf mehr oder weniger starke Torsiön Hervorzurufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1932S0107407 DE691076C (de) | 1932-12-10 | 1932-12-10 | Verfahren zum Herstellen von Fernmeldeadergruppen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1932S0107407 DE691076C (de) | 1932-12-10 | 1932-12-10 | Verfahren zum Herstellen von Fernmeldeadergruppen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE691076C true DE691076C (de) | 1940-05-16 |
Family
ID=7528088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1932S0107407 Expired DE691076C (de) | 1932-12-10 | 1932-12-10 | Verfahren zum Herstellen von Fernmeldeadergruppen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE691076C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1275177B (de) * | 1963-09-30 | 1968-08-14 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung adrig verseilter Verseilelemente fuer Fernmeldekabel |
-
1932
- 1932-12-10 DE DE1932S0107407 patent/DE691076C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1275177B (de) * | 1963-09-30 | 1968-08-14 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung adrig verseilter Verseilelemente fuer Fernmeldekabel |
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