DE690933C - Reibungsbremse fuer Teleskoprohrstossdaempfer, insbesondere fuer Flugzeugfederbeine - Google Patents

Reibungsbremse fuer Teleskoprohrstossdaempfer, insbesondere fuer Flugzeugfederbeine

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Publication number
DE690933C
DE690933C DE1937E0050394 DEE0050394D DE690933C DE 690933 C DE690933 C DE 690933C DE 1937E0050394 DE1937E0050394 DE 1937E0050394 DE E0050394 D DEE0050394 D DE E0050394D DE 690933 C DE690933 C DE 690933C
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DE
Germany
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telescopic tube
shock absorbers
friction brake
conical surfaces
brake
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Expired
Application number
DE1937E0050394
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English (en)
Inventor
Rudolf Gabler
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Elektron-Co Mbh Berlin
HAUPTVERWALTUNG
Elektron Co mbH
Original Assignee
Elektron-Co Mbh Berlin
HAUPTVERWALTUNG
Elektron Co mbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/58Arrangements or adaptations of shock-absorbers or springs
    • B64C25/62Spring shock-absorbers; Springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Reibungsbremse für Teleskoprohrstoßdämpfer, insbesondere für Flugzeugfederbeine, bei welcher in dem durch die Rohre gebildeten Ringraum zwei Bremsringe mit einander zugekehrten, ■druckübertragenden Kegelflächen gegeneinander verschiebbar sind.
Bei einer bekannten Ausführungsform derartiger Reibungsbremsen werden zwei ineinanderl iegende und durch Kegelflächen getrennte, geschlitzte Ringe bei Stoßbeanspruchung radial auseinandergepreßt, wobei die Bremswirkung sich aus der Reibung an "einer der Zylinderwände bzw. an beiden Zylinderwänden ergibt. Die Anordnung kann also für eine Brems- und Dämpfungswirkung in einer Bewegungsrichtung oder aber bei dreiteiliger Bremsringanordnung auch für zwei Bewegungsrichtungen vorgesehen sein.
Nachteilig ist diese Bauart wegen der beim Aufeinandergleiten der Kegelflächen entstehenden Reibung, durch welche sich ein Verklemmen beider Teile ergeben kann, wodurch das vollständige Rückfedern des Federbeines unterbunden würde. Dadurch würde das Federbein für eine weitere Stoßabfederung nicht mehr betriebsfähig sein. Um derartige Betriebsstörungen zu vermeiden, mußte man seither den Kegelwinkel sehr groß vorsehen. Diese Maßnahme aber hat zur Folge, daß nur geringe, sich gegen die Teleskoprohre auswirkende Reibungskräfte erzielt werden können.
Wenn man Bremsringe mit unmittelbar aufeinandergleitenden Kegelflächen verwendet, so ergibt sich auch ein ruckweises Auftreten der Bremsreibung, wodurch nicht nur ein ungleichmäßiges Einfedern entsteht, sondern auch die Gefahr der Verformung und die Abnutzung der Teleskoprohre vergrößert wird.
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Ferner ergeben Kegelringe bei der seitherigen Ausführungsform ein bei Flugzeugbauteilen äußerst unerwünscht hohes Gewicht, da sie den Raum, in dem sie angeordnet sind, vollkommen ausfüllen und auch eine bestimmte Bauhöhe wegen der erforderlichen Länge der.,* Kegelfläche aufweisen müssen. * "*"
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch wirksam behoben, daß zwischen den
ίο einander zugekehrten Kegelflächen der Bremsringe eine zu einem Ring gebogene Schraubenfeder gelagert ist. Als Kegelflächen im Sinne der Erfindung gelten auch solche mit gewölbter Erzeugenden.
Bei der neuen Konstruktion erfolgt zwischen den Kegelflächen der Bremsringe keine unmittelbare Reibung mehr, sondern ein Abwälzen der zwischen ihnen liegenden Feder. Der Kegelwinkel kann nunmehr beliebig gewählt
ϊο werden, weil durch das Abwälzen jegliches Verklemmen verhindert wird. So ist es möglich, durch kleine Druckkräfte große Reibungskräfte zu erzeugen, wenn man einen verhältnismäßig kleinen Kegelwinkel wählt.
Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist eine gleichmäßige Druckverteilung innerhalb des Bremssystems durch die Möglichkeit der elastischen Verformung der zwischengeschalteten Feder.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt ein Teleskoprohrfederbein im Längsschnitt, und
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie I-I der Abb. 1.
In dem Hohlraum zwischen dem äußeren Teleskoprohr 1 und dem inneren Teleskoprohr 2 des Stoßdämpfers erstreckt sich die Reibungsbremse, die aus den Bremsringen 3 und 4 besteht, zwischen deren gegeneinander ■verschiebbaren Kegelflächen 5 und 6 eine zur Kraftübertragung dienende, zu einem Ring gebogene Schraubenfeder 7 vorgesehen ist.
Der innere, vorzugsweise ungeschlitzte ! ;J£remsring 4 ist auf dem Teleskoprohr 2 fest ■"gelagert und folgt dessen Stoßbewegung. Auf "den geschlitzten äußeren Brenisring 3 stützen sich die Federn 8 und 9 ab. Die Stoßbewegungen werden von dem inneren Teleskoprohr 2 über den. Ring 4 und die zu einem Ring gebogene Schraubenfeder 7 auf den äußeren Ring 3 und dann auf die Federn 8 und 9 übertragen. '
Die Bremsringe 3 und 4 werden gegeneinandergedrückt und gleiten mit ihren Kegelflächen auf die Schraubenfeder 7 auf, wobei gleichzeitig ein. Auseinanderspreizen des geschlitzten äußeren Bremsringes 3 gegen das äußere Teleskoprohr 1 erfolgt. Spreizkraft und Bremswirkung richten sich nach der Größe der Stoßbelastung und der Federspannung.
Wird die Reibungsbremse zwischen den Federn 8 und 9 eingebaut, also dort, wo sich in Abb. 1 der Zwischenring 10 befindet, so könnten beide Bremsringe geschlitzt und damit eine doppelte Bremswirkung nach außen und innen erreicht werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Reibungsbremse für Teleskoprohrstoßdämpfer, insbesondere für Flugzeugfederbeine, bei welcher in dem durch die Rohre gebildeten Ringraum zwei Bremsringe mit einander zugekehrten, druckübertragenden Kegelflächen gegeneinander verschiebbar sand, gekennzeichnet durch eine zwischen den Kegelflächen (5, 6) gelagerte, zu einem Ring gebogene Schraubenfeder (7).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1937E0050394 1937-11-11 1937-11-11 Reibungsbremse fuer Teleskoprohrstossdaempfer, insbesondere fuer Flugzeugfederbeine Expired DE690933C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739677C (de) * 1939-08-05 1943-10-01 Elektron Co M B H Stossdaempfer fuer Flugzeuge
US2775445A (en) * 1955-08-12 1956-12-25 Metal Textile Corp Dampening means for load supporting springs
DE102006049582B4 (de) * 2006-10-20 2015-05-28 Scherdel Innotec Forschungs- Und Entwicklungs-Gmbh Teleskopdämpfer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE739677C (de) * 1939-08-05 1943-10-01 Elektron Co M B H Stossdaempfer fuer Flugzeuge
US2775445A (en) * 1955-08-12 1956-12-25 Metal Textile Corp Dampening means for load supporting springs
DE102006049582B4 (de) * 2006-10-20 2015-05-28 Scherdel Innotec Forschungs- Und Entwicklungs-Gmbh Teleskopdämpfer

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