DE690882C - Hilfsvorrichtung zum Herausziehen von Stecherrohren - Google Patents

Hilfsvorrichtung zum Herausziehen von Stecherrohren

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DE690882C
DE690882C DE1938ST057593 DEST057593D DE690882C DE 690882 C DE690882 C DE 690882C DE 1938ST057593 DE1938ST057593 DE 1938ST057593 DE ST057593 D DEST057593 D DE ST057593D DE 690882 C DE690882 C DE 690882C
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DE
Germany
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tube
piercing
sealing
auxiliary
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DE1938ST057593
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Rudolf Steinbruegge
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RUDOLF STEINBRUEGGE
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RUDOLF STEINBRUEGGE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0801Details of beverage containers, e.g. casks, kegs
    • B67D1/0802Dip tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B67D1/0809Opening means, e.g. means for assisting the opening

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Hilfsvorrichtung zum Herausziehen von Stecherrohren Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung, die in Verbindung mit der Prüfung und Reinigung von Stecherrohren für Bierdruckapparate benutzt werden soll. Nach der für das Land Preußen herausgegebenen Polizeiverordnung über Einrichtung und Betrieb von Getränkeschankanlagen vom 1. 9. 1936 müssen die Anstichkörper und Stecherrohre der Getränkeschankanlagen so beschaffen sein, - daß das Stecherrohr zwecks Prüfung seines i#neren Zustandes zu jeder Zeit aus dem.F-aß herausgezogen werden kann. Um eine solche Prüfung und die hierzu -erforderliche Herausnahme des Stecherrohres aus dem unter Druck befindlichen Bierfaß zu ermöglichen, sind bisher fest am Spund (des Fasses angebrachte Anstichkörper verwendet worden, die besonders gestaltet und mit einer Verschlußvorrichtung versehen waren. Diese bisher bekannten Anstichkörper sind zum Teil von recht verwickelter Bauart und dementsprechend in der Anschaffung teuer; andererseits weisen sie den Nachteil auf, &ß die Verschlußvorrichtung und der zur Betätigung desselben erforderliche, im, Innern des Anstichkörpers angeordnete Mechanismus entweder ständig oder zum mindesten beim Herausziehen des Stecherrohres mit Odem hochsteigenden Bier in Berührung kommen und daher leicht verschmutzen. Ist beispielsweise bei Benutzung der bekannten Vorrichtung das Faß geleert worden, so kommt dennoch das Ventil der Vorrichtung mit dem restlichen, in dem Faß enthaltenen Bier in Berührung, da letzteres durch die Kohlensäure hochgetrieb.en wird. Ein Verschmutzen des Ventils tritt daher bei jedem Faßwechsel in dem betreffenden Schankbetriebe ein. Eine Reinigung des Ventils und des ganzen Anstichkörpers ist daher sehr umständlich und sehr zeitraubend. Sie kann nur bei völlig entleertem Faß vorgenommen werden und verlangt alsdann eine vollständige Auseinandernahme der ganzen Vorrichtung.
  • Die Erfindung bezweckt die Beseitigutior der geschilderten Nachteile und besteht in einer Prüfvorrichtung für das Stecherroh ' r' die so ausgebildet ist, daß sie auch an unte - r Druck befindlichen Bierfässern im Betriebe angebracht werden kann. Die Vorrichtung ermöglicht dabei in einfacher Weise ein Lösen und Herausziehen des Stecherrohres aus dem Faß, unter Vermeidung jeglichen Verlustes von Bier o. dgl. Gowie an Druckmittel, wie Kohlensäure, ohne daß die Benutzung einer Sonderbauart eines Anstichkörpers oder Stecherrohres mit besonderer Prüfvorrichtung erforderlich ist. Im wesentlichen besteht der Erfindungsgegenstand aus eine-in geteilten, leicht verschließbar-en und abnehmbaren hüls-enförmigen Dichtungsgehäuse mit selbsttätigem Absperrventil, welches von Hand aus an dem zu prüfenden Stecherrohr angebracht oder'festgehalten wird, um das Stecherrohr störungsfrei aus dem Anstichkörper herausziehen zu können. Erfind:-ungsgemäß ist das Dichtungsgehäuse zweiteilig und auseinanderklappbar ausgebildet, so daß es seitlich um das Stecherrohr herumgelegt und dann zusammengedrückt werden kann. Nach Lösen der Stopfbüchsenverschraubung am Anstichkörper läßt sich dann -das Stecherrohr aus dem Anstichkörper und dem fest auf dem Anstichkörper niedergedrückten Dichtungsgehäuse herausziehen, wobei sich das in der Dichtungsmuffe befindliche Ventil selbsttätig schließt, so,daß Bier oder Kohlensäure nicht entweichen kann. Um die Dichtun,gshülse nicht während der Prüfung des herausgezogenen Stecherrohres dauernd mit der Hand festhalten zu müssen, kann ein Hilfsstab oder ein beiderseitig geschlossenes Hilfsrohr mittels der genannten Dichtungshülse in das Faß bzw. den Anstichkörper für die Dauer (der Prüfung eingeführt wer-den.
  • Durch den Erfindungsgegenstand wird daher in einfacher und ischneller Weise ein Herausnehmen und Wiedereinsetzendes Stecherrohres zwecks Prüfung desselben auch bei unter Druck befindlichen Fässern ermöglicht, ohne daß eine kostspielige Sonderbauart eines Anstichkörpers erforderlich. ist. Die alten# bisher im Gebrauch befindlich#en Anstichkörper können dabei ohne Abänderung weiterverwendet werden, so daßdieKosten für neue Anstichkörper erspart werden. Da' ferner beim Gebrauch der Hilfsvorrichtung in das Innere derselben kein Bier gelangt, so ist auch für eine saubere und hygienisch einwandfreie Benutzung Gewähr geleistet. Zudem kann eine Reinigung derVorrichtung durch Auseinanderklappen derselben leicht und jederzeit bewerkstelligt werden. Ein weiterer Vorzu- der Vorrichtung ergibt sich dadurch, daß dieselbe für beliebig viele Anstichkörper bzw. F.ässer verwendbar ist, so daß für eine Schankstelle mit einer größeren Anzahl von Leitungen nur die Anschaffung eines einzigen Exemplares Ader Vorrichtung erforderlich ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Vorrichtung in geöffnetem, auseinandergeklapptem Zustande, von der Seite gesehen.
  • Abb.:2 ist ein Grundriß von Abb. i.
  • Abb. 3 veranschaulicht die um das Stecherrohr herumgelegte Vorrichtung in geschlossenem Zustande, teilweise im senkrechten Längsschnitt gezeichnet.
  • Abb. 4 ist eine Draufsicht von oben auf die geschlossene Vorrichtung mit eingeschobe-nem Hilfsrohr, und Abb. 5 ist eine Einzelansicht« des Hilfsrohres.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht zunächst aus einem äußeren zweiteiligen hülsenförinigen Gehäuseo,al, dessen Hälften durch ein Scharniers miteinander verbunden sind, so daß die Gehäuseteile oder Hülsenhälften auseinanderklappbar sind. Das Gehäuse a, al kann aus Holz, Metall oder einem anderen geeigneten Material, wie beispielsweise Kunstharz Qder Preßstoff, bestehen. Die Gehäuseteile a, al sind je halbrund ausgespart und nehmen an ihrem oberen Ende je eine halbierte kurze Gummimuffe C, ci auf, die eine mittlere Bohrung b, entsprechend dem Durchmesser des Stecherrohres i, hat. An der einen Muffenhälfte c# sitzt eine in einem Stück damit bestehende biegsame Klappe f, die als Absperrvorrichtung für die durchlaufende Bohrung b der Hülse dient. Die Klappe f kann sich in die aus Abb. i ersichtliche Stellung/, umlegen. Unterhalb der Muffe c bzw. der Klappe J ist eüie zweite, längere, ebenfalls aus zwei Teilen bestehende Gu.mmimuffe g, gl in die Gehäuseteile a eingesetzt, die über das untere Ende des Gehäuses ein Stück hervorsteht. Dam-it eine gute Abdichtung durch die zusammengeklappte Dichtungshülse erzielt wird, stehen die Muffenteile c, cl und g, gl zweckmäßig etwas über die Längskanten der Gehäuseteile a, al hervor, und ferner können diese Gehäusekanten mit zurückspringendem Dichtungsfalz d ausgebildet sein (Abb. i und 2).
  • Der Gebrauch der Vorrichtung vollzieht sich wie folgt: Der Abstellhahn oben am Stecherrohr des Fasses wird zugedreht, die Getränkeleitung vom Stecherrohr gelöst und etwas zur Seite geschoben. Die Vorrichtung wird dann zweckmäßig in die linke Hand genommen und gleich oberhalb des Dichtungskörpers q (Abb- 3) bzw. der Stopfbüchse p um das Stecherrohr i herumgelegt, und z-war so, daß die Gummiklappe f sich oben befindet und sich senkrecht nach uhten, wie in Abb. 3 veranschaulicht, gegen das Stecherrohr i anlegt. Alsdann wird die Stopfbüchsenverschraubung q vom Anstichkörper etwas gelöst und die Vorrichtung mii der Hand fest zusammen und mit dem unteren Ende gegen die Stopfbüchse p gedrückt, damit eine gute Abdichtung erfolgt. Das Stecherrohr kann jetzt aus dem Faß gezogen werden, ohne daß Bier oder Kohlensäure entweicht, worauf das Stecherrohr zwecks Prüfung seines inneren' Zustandes beiseitegelegt wird. Darauf wird das zu der Vorrichtung gehörige Hilfsrohr m von ,oben in die mit der Hand festgehaltene Vorrichtung gesteckt un d 4n den Anstichkörper geführt und die Stopfbüchse wieder angezogen. Das Faß ist nun wieder abgedichtet, und die Prüfung des St-echerrohres kann in Ruhe erfolgen.
  • Nach vorgenommener Prüfung wird nach vorherigem Lösen der Stopfbüchse das Hilfsrohr m wieder aus #demAnstichkörper herausgezogeni und das Stecherrohr wird in der beschriebenen Weise wieder eingesetzt und die Stopfbüchsenverschraubung p wieder festgezogen. In dieser Weise kann die Vorrichtung für sämtliche vorhandenen oder später zu kontrollierenden Anstichkörper und Stecherrohre in Anwendung gelangen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hilfsvorrichtung zum Herausziehen ",on Stecherrohren aus unter Druck befindlichen Bierfässern o. dgl. mit einem selbsttätig wirkenden Absperrventil" welches an einer mit Dichtungsmuffen ausgestatteten, um das zu prüfende Stecherrohr zu legenden Hülise angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsh#ülse (a, al) mit den Dichtungsmuffen (c, cl und g, gl) in der Längsmittelebene geteilt ist und die Hülsenhälften durch ein Scharnier (s# miteinander verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil aus einer an einem oberen Teilstück der inneren Dichtungsmuffe (c1) sitzenden Gummiklappe (f) besteht, die sich beim Herausziehen des Stecherrohres (i) infolge der Elastizität des Gummis selbsttätig nach oben umlegt und dadurch die Bohru»ng der Dichtungshülse (a,al) abschließt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und .2 mit einem in die Bohrung einer Dichtungshülse passenden Hilfsstab, gekennzeichnet durch ein an beiden Enden geschlossenes Hilfsrohr (m), das zwecks Abschließens des Anstichkörpers nach erfolgter Entfernung des Stecherrohres (i) in d-en Anstichkörper mittels der Hülse (a, al) einschiebbar ist.
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