DE690874C - Pumpe oder Motor eines Fluessigkeits- oder Druckluftwechselgetriebes - Google Patents

Pumpe oder Motor eines Fluessigkeits- oder Druckluftwechselgetriebes

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DE690874C
DE690874C DE1935M0130720 DEM0130720D DE690874C DE 690874 C DE690874 C DE 690874C DE 1935M0130720 DE1935M0130720 DE 1935M0130720 DE M0130720 D DEM0130720 D DE M0130720D DE 690874 C DE690874 C DE 690874C
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fluid
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rotor
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C14/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations
    • F04C14/18Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by varying the volume of the working chamber
    • F04C14/20Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by varying the volume of the working chamber by changing the form of the inner or outer contour of the working chamber

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  • Rotary Pumps (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Pumpe oder Motor eines Flüssigkeits- oder Druckluftwechselgetriebes Die Erfindung betrifft die weitere.Ausgestaltung einer Pumpe -oder eines Motors eines Flüssigkeits- oder Druckluftwechselgetriebes mit sichelförmigem Arbeitsraum und mit in Schlitzen eines Läufers radial verschiebbaren Flügelkolben. Um bei solchen Getrieben die Leistung des Motors oder die Fördermenge der Pumpe verändern zu können, ist der Vorschlag gemacht, die die zylindrische Lauffläche der Flügelkolben bildende Wandung derart elastisch auszuführen, daß sie in dem festen Gehäuse der Maschine radial verstellbar ist. Diese Wandung besteht aus einem geschlossenen, elastischen Ring, der mit dem die Flügelkolben enthaltenden Körper sichelförmige Arbeitsräume- bildet. Dadurch, daß die Form des elastischen Mantels verändert wird, verändert sich die Größe. des Arbeitsraumes und damit die Leistung der Maschine.
  • Bei Maschinen dieser Art, die mit hohen Geschwindigkeiten betrieben werden, entstehen bedeutende Kräfte durch die Beschleunigung und Verzögerung der Flügelkolben, die erhebliche Erschütterungen zur Folge haben. Durch die Erfindung werden derartige Erschütterungen vermieden, indem die Veränderung der Beschleunigung- und Verzögerung im Verlauf der Drehung des Läufers allmählich und gleichmäßig erfolgt. Um das zu ermöglichen, wird die elastische und radial verstellbare Lauffläche in zwei den Saug- und Druckraum voneinander trennende starre Widerlager, eiri ortsfestes und ein radial verstellbares, mit einseitig eingespannten, die Zwischenräume zwischen den beiden Widerlagern überbrückenden elastischen Teilen aufgelöst, deren Durchbiegung infolge ihrer Ouerschnittsabmessungen und Führungen bei verschiedener Pumpenleistung eine gleichmäßige Schaufelbewegung herbeiführt.
  • Der elastische Teil kann mit einem der Widerlager aus einem Stück bestehen und gegenüber dem anderen starren Widerlager in einer im Gehäuse angebrachten konzentrischen Führung geführt werden. Bei dieser Ausführung gewährleistet die Herstellung des biegsamen Teils mit einem Widerlager aus einem Stück bei richtiger Bemessung der Teile einerseits und die konzentrische Führung gegenüber dem anderen starren Widerlager den für den ruhigen Betrieb der Maschine erforderlichen allmählichen Übergang der Beschleunigung und der Verzögerung.
  • Die konzentrische Führung des biegsamen Teils läßt sich durch einen an dem freien Ende des biegsamen Teils sitzenden konzentrischen Flansch erreichen, der in einer im Gehäuse angebrachten konzentrischen Führung geführt ist, und zwar ragt dieser Flansch in könzentrische- Schlitze, die in zwei zu beiden Seiten des beweglichen Widerlagers angeordneten Platten ausgebildet sind, Der biegsame Teil geht mit seinem Ende in das anschließende starre Widerlager mittels Nuten und Zapfen über. Dadurch wird er-,, reicht, daß der Übergang nicht etwa an eine#j*:-Stelle, älso plötzlich stattfindet, sondern l# mählich. Außerdem aber wird dadurch bekannte Wirkung erreicht, daß der Arbeit° raum entsprechend der Menge der Flüssigkeit vergrößert oder verkleinert wird, da sich bei einer Veränderung der Form der Lauffläche die Nuten und Zapfen ineinander verschieben, der Umfang der Lauffläche und entsprechend auch der Querschnitt des Arbeitsraumes also vergrößert oder verkleinert werden. Dadurch wird nur diejenige Flüssigkeits- oder Gasmenge von den Schaufeln mitgenommen, die tatsächlich von dem Saugkanal in den Druckkanal gefördert wird oder von dem Eintrittskanal in den Austrittskanal ausströmt. Würde die Größe des Arbeitsraumes nicht in dieser Weise der Leistung angepaßt werden, so würde der Läufer bei verminderter Leistung immer ein totes Volumen mitnehmen, das nicht in den Druck- bzw. Austrittskanal gelangt.
  • Damit die erforderliche Verbiegung des biegsamen Teils möglichst klein ist, ist dieser so gestaltet, daß er bei der mittleren Leistung der Maschine gerade entspannt ist.
  • In der Zeichnung-ist Fig. i ein Querschnitt in der Ebene i - i der Fig. 2, Fig. 2 ein Axialschnitt in der Ebene 2-2 der Fig. 1, Fig.3 eine vergrößerte Darstellung, halbim Querschnitt durch die Mitte der Fig.2, halb im Querschnitt der Ebene 3-3 der Fig.2.
  • Fig.4 ist ein Teilaufriß in vergrößertem Maßstabe, Fig. 5 eine verkleinerte Draufsicht auf den in Fig. 4 dargestellten Teil, Fig.6 eine perspektivische Darstellung dieses Teils.
  • Fig. 7 ist eine Seitenansicht eines anderen Teils des Getriebes.
  • Fig. 8 stellt in gleicher Ansicht eine weitere Einzelheit dar, von der Fig.9 einen Grundriß liefert.
  • Das Gehäuse besteht aus einem Vorderteil 2o und einem Rückteil 21, die an ihren Flanschen 22, 23 durch Schraubenbolzen 24 unter Einfügung von Dichtungen 25 zusammengehalten werden. Der Gehäusefuß 26 ist an das Gehäuse angegossen, das eine zylindrische Bohrung 27 aufweist, die an ihrem rückwärtigen Ende zu einer Pumpenkammer 28 erweitert ist, deren Wandung 29 die Bohrung 27 im rechten Winkel schneidet. Der rückwärtige Gehäuseteil 21 weist eine ebensolche Bohrung 3o auf, die in der Verlängerung der Bohrung 27 liegt und gleichen Durchmesser wie diese besitzt. Seine Wandung 31 liegt parallel der Wandung 29 des Teils 2o und schließt den Pumpenraum 28 ab.
  • Das Gehäuse weist ferner zwei Öffnungen von rechtwinkligem Querschnitt auf, von . tfenen je drei Seiten in dem Gehäuseteil 2o, die vierte Seite in dem Gehäuseteil2t liegen und die auf entgegengesetzten Seiten in der Höhe der Achse des Pumpenraumes 28 liegen (Fig, i und 3). Außen sind sie durch Deckel 36 abgedeckt, die mit Schraubenbolzen 37 verschraubt sind.
  • Die Antriebswelle 4o liegt in Lagern 41, 42. Ihr Ringflansch 43 liegt gegen den inneren Lauf ring des Lagers 41, die Schulter 44 gegen den inneren Laufring des Lagers 42 an. Das Lager 41 ist in dem erweiterten Teil der Bohrung 27 angeordnet und gegen Axialverschiebung durch die Reibung dieser Bohrung und den Deckel 32 gesichert, der durch Schraubenbolzen 33 festgehalten wird. In ähnlicher Weise ist das Lager 42 in dem verengerten Teil der Bohrung 30 gelagert und gegen Axialverschiebung durch die Schulter 44 der Welle 40 und durch den Deckel 34 gesichert, den Schrauben 38 in seiner Lage sichern.
  • Zu beiden Seiten des Rotors 5o ragen hülsenförmige Naben 51 in die Öffnungen 27, 3o hinein. Der Rotor 5o ruht in diesen Naben, wird aber von der Welle 40 getrieben, die locker durch die Hohlnaben 51 hindurchgeht und mittels Federkeile 45 in innen festgekeilt ist, die eine axiale Verschiebung des Rotors auf der Welle gestatten.
  • Der Rotor 5o weist die üblichen Schlitze 52 auf, in denen Schaufeln 55 von gleicher Breite wie der Rotor 50 sich verschieben können, deren Länge etwas geringer ist als die Länge der Schlitze 52.
  • In dem Pumpenraum 28 sind zwei Endplatten 6o angeordnet (Fig. 2 und 7), die zu beiden Seiten des Rotors 5o liegen. jede Endplatte 6o besteht aus einer Scheibe 61, die im vorliegenden Fall einen Durchmesser besitzt, der kleiner ist als der Abstand zwischen entgegengesetzt gelagerten Schrauben 24 (s. die gestrichelte Linie in Fig. i). Die Endplatten 6o tragen kurze Arme 62, die im vorliegenden Fall gleich breit sind wie die rechtwinkligen Öffnungen 35 und von denen einer in einem Loch 63 einen nicht dargestellten Splint trägt, der die Platte in ihrer Stellung festhält.
  • An jeder Endplatte ist auch ein Nabenteil 64 ausgebildet, der im rechten Winkel zu dem scheibenförmigen Mittelteil 61 steht und dicht in die Bohrungen 27 oder 30 eingepaßt ist (Fig. 2). Durch jede Endplatte 6o und ihre Nabe 64 erstreckt sich die Bohrung für die Rotornaben 51. Der scheibenförmige Teil 61 der Endplatten 6o ist dick genug, um den Raum zwischen den Seitenflächen des Rotors 5o und den Wänden 29 bzw. 3:r des Pumpraümes 28 auszufüllen. Auch die Naben 64 füllen den Raum zwischen den Naben 51 des Rotors und den Wänden der Bohrungen 27 und 3o aus.- Der Rotor kann also frei umlaufen und schließt doch flüssigkeitsdicht gegen die anliegenden Flächen der Endplatten 6o ab.
  • Die Endplatten 6o sind ferner mit zwei Paaren von diametral entgegengesetzt liegenden gebogenen Durchlässen 65, 66 ausgebildet, deren innere Begrenzungslinien mit dem Umfang des Rotors 5o zusammenfallen (Fig. 3 und 7) und die mit zur Führung der umlaufenden Flüssigkeit dienen. Im vorliegenden Fall bilden die Durchlässe 65 die Eintritts- oder Saugöffnungen, die Durchlässe 66 die Austritts- oder Hochdrucköffnungen.
  • Im Pumpraum 28 liegen zwischen den Endplatten 6o zwei abstandsichernde Teile 70 (Fig.ä, 8 und 9), deren jedes aus einem nahezu halbkreisförmigen Ringsegment besteht, giessen Außenfläche sich der Bohrung des Pumpraumes z8 anpaßt, während der Durchmesser der Innenfläche größer ist als der Durchmesser des Rotors 5o. Die Endflächen 71 der abstandsichernden Teile 7o liegen im vorliegenden Fall waagerecht. Jeder Teil 70 wird durch einen Paßstift 72 in seiner Lage gesichert und von Schrauben 73, die durch das Gehäuse 2o nach innen ragen, festgehalten. Die Teile 70 sind etwas breiter als der Rotor 5o und liegen flüssigkeitsdicht zwischen den Endplatten 6o, so daß sich der Rotor 5o frei drehen kann und doch flüssigkeitsdicht mit den Platten abschließt. Die Teile 70 weisen Bohrungen 74 auf, durch die die Schrauben 24 hindurchragen.
  • Einen wichtigen Teil des Getriebes stellt die Einrichtung zur .Steuerung der Radialbewegung der Schaufeln 55 dar. Radial an die Teile 7o angesetzte Widerlager 75, die über und unter dem Rotor 50 liegen, sind mit gewölbten Flächen 76 ausgebildet (Fig. 8), die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel an dem Umfang des Rotors 5o glatt anliegen, der in flüssigkeitsdichter gleitender Berührung mit diesen Flächen 76 steht. Die Einrichtung zur Schaufelsteuerung umfaßt ferner zwei bewegliche Widerlager 8b (Fig.3, 5 und 6), deren jedes aus einem waagerechten Körper 81 von rechteckigem Querschnitt besteht, dessen Breite gleich dem Abstand zwischen den einander zugekehrten Flächen der Arme 62 der Endplatten 6o und dessen Höhe gleich dem Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden Endflächen 71 der abstandsichernden Teile 70 ist. jedes der beiden beweglichen Widerlagerstücke 8o ruht also auf seinem Vierkantteil 81 und dieser wieder auf den Enden 7 1 der abstandsichernden Teile 7o derart, daß die beweglichen Widerlagerstücke 8o beliebig weit in waagerechter Richtung verschoben werden können, während gleichzeitig die Teile 81 flüssigkeits4 dicht zwischen den Flächen der Arme 62 der Endplatten 6o und zwischen den Endflächen 71 der abstandsichernden Teile 70 liegen.
  • Jenseits des Vierkantteils 81 trägt jedes der beweglichen Widerlagerstücke einen Flansch 82, der als Anschlag für die Ein-und Auswärtsbewegungen der Teile 8o dient. Jenseits dieses Anschlages ist ein zylindrischer Teil 83 angeordnet, der durch die äußeren Öffnungen 35 des Gehäuses 2o und entsprechende Öffnungen in den Deckeln 36 hindurchragt (Fig. z). Die Stücke 83 sind bei 84 abgeflacht (Fig. z und 3) und nehmen in Bohrungen. 85 Zapfen 86 auf, mittels derer jedes der Teile 8o an eine Gabel 87 angelenkt ist.
  • An jedem Widerlagerstück 8o ist eine Führung 9o für die Schaufeln ausgebildet, die im vorliegenden Fall schwach parabelförmig verläuft und fest an dem Teil fit sitzt. Der Führungsteil 9o ist mit einem Bogen 9r ausgebildet, der zweckmäßig starr ist und dessen Mittelpunkt in der waagerechten Mittelachse des Rotors 50 und auch im Mittelpunkt der Vierkantteile 81 liegt. Der Teil der Schaufelführung 9o, an dem der Pumpbogen 9 1 ausgebildet ist, ist so breit wie der Abstand zwischen den beiden Endplatten 6o und liegt flüssigkeitsdicht gegen diese Platten an.
  • Der Pumpbogen9r kann beliebig gekrümmt sein, verläuft aber zweckmäßig konzentrisch zum Umfang des Rotors 50, wenn die beweglichen Widerlagerstücke 8o so eingestellt sind, daß die Pumpe ihre Höchstleistung vollbringen kann. Im vorliegenden Fall liegt der Pumpbogen 9z konzentrisch zum Umfang des Rotors 50, wenn sich die beweglichen Widerlagerstücke 8o gerade in der Mitte zwischen ihren inneren und äußeren Endlagen befinden. Der Bogen 9r ist auch zweckmäßig ebenso lang oder etwas länger als der Winkelabstand zwischen den Schaufeln 55. Infolge dieser Anordnung wird die Schaufelbewegung, während die Schaufeln einem nicht ausgeglichenen hydraulischen Druck unterworfen sind, auf einer Mindesthöhe erhalten.
  • Von dem Pumpbogen 9r gehen zwei nicht starre, sondern nachgiebige Arme 92 aus, die hier nahezu ebenso breit sind wie der Abstand zwischen den Endplatten 6o, um eine Verbindung zwischen der Flüssigkeit in den Räumen zu schaffen, die an die inneren und äußeren Umfangsflächen der Arme 92 angrenzen.
  • Um eine richtige Bewegung der Schaufeln zu sichern, müssen Mittel vorgesehen sein, um einen glatten Übergang der äußeren Schaufelkanten von den Armen 92 auf die gekrümmten Flächen 76 der festen Widerlager 75 und von diesen zurück auf die Arme 92 zu sichern. Dies wird hier durch eine solche Ausbildung der Teile erzielt, daß die Enden der Arme 92 mit den gekrümmten Flächen 76 der Widerlager 75 überlappt sind und die überlappten Teile der Arme in konzentrischer Lage zu den Flächen 76 gehalten werden und mit ihren Enden tangential zu diesen Flächen liegen. , Zu diesem Zweck springt vom Ende jedes Arms 92 ein starrer Teil 93 hervor, der einen gekrümmten Flansch 94 trägt und radial zu diesem Flansch 94 und zu den gekrümmten Flächen 76 liegt. Der Flansch 94 ist breiter als die Arme 92, und seine Außenkanten greifen in die benachbarten Schlitze 97 in den anliegenden Endplatten 6o ein, die länger sind als die Flanschen 94 und gleichfalls konzentrisch zu den gekrümmten Flächen 76 verlaufen. Die Flanschen 94 können frei in den Schlitzen 97 gleiten, werden aber stets konzentrisch zu den gekrümmten Flächen 76 gehalten.
  • Die Arme 92 arbeiten also mit den festen Widerlagern 75 zusammen, um eine fortlaufende Führung für die Außenkanten der Schaufeln 55 zu bilden. Zu diesem Zweck ist das Ende jedes Arms 92 mit einem Schlitz 95 ausgebildet (Fig.6), in den die aus Fig. 8 und 9 ersichtliche Zunge 77 eingreift, die sich an die gekrümmte Fläche 76 anschließt. Die Zungen 77 greifen also in die Schlitze 95 ein und überlappen damit die Enden der Arme 92 bei allen Einstellungen der beweglichen Widerlager 8o. Ebenso sichern die von den Schlitzen 97 geführten Flanschen 94 die tangentiale Lage der Arme 92 und der gekrümmten Flächen 76. Das Ausmaß der jeweiligen Einwärts- und Auswärtsverschiebung, d. h. die radiale Beschleunigung und Verzögerung der Bewegung der Schaufeln 55 ist dadurch geregelt, daß die Dicke der Arme 92 der beweglichen Widerlager 8o entsprechend bemessen und auf sie solche Kräfte ausgeübt werden, daß die Arme die gewünschte Biegung annehmen. Die zur Ausübung dieser Kraft auf die Arme 92 bestimmte Einrichtung kann beliebige Form besitzen und von den Einrichtungen zur Lageerhaltung der Endteile der Arme 92 konzentrisch mit den gekrümmten Flächen 76 getrennt oder mit ihnen kombiniert bzw. wie im vorliegenden Fall aus einem Stück mit ihnen bestehend ausgeführt sein. Man kann die Arme 92 also innen beliebig, dick und beliebig geformt ausführen. Im vorliegenden Fall ist .aber ihre Dicke verschieden und nimmt nach den Enden zu ab. Ihre Innenflächen sind zweckmäßig so abgeschliffen, daß sie, solange auf die Arme 92 keine besondere Kraft ausgeübt wird, die erforderlichen Beschleunigungen und Verzögerungen der Schaufelbewegung herbeiführen.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform wird auf die Arme 92 keine biegende Kraft ausgeübt, wenn sich die beweglichen Widerlager 8o in der Mitte zwischen ihren inneren und äußeren Endlagen befinden. Die Arme 92 sind auch so abgeschliffen, daß sie, wie dies in Fig.4 in ausgezogenen Linien dargestellt ist, bei Einstellung der Teile 8o in der Mittellage die gewünschte Form aufweisen. Wie oben erwähnt, bildet der Pumpbogen 9i mit seinen Armen 92 eine im wesentlichen parabolische Leitfläche. Wenn die beweglichen Widerlager 8o aus ihrer Mittellage verschoben werden, werden die Flanschen 94 gleichzeitig in einer oder der anderen Richtung in ihren Schlitzen 97 verschoben, wodurch die Winkellage zwischen jedem Teil 93 und seinem Arm 92 geändert und infolgedessen ein Druck auf diese Arme 92 ausgeübt wird. Die Flanschen 94, die Teile 93 und die Schlitze 97 dienen also nicht nur zur Aufrechterhaltung einer Tangentiallage der Arme 92 zu den gekrümmten Flächen 76, sondern üben auch einen Druck auf diese Arme 92 aus.
  • Diesen Druck sucht die Parabel abzuflachen, während die beweglichen Widerlager 8o aus ihrer Mittellage nach außen verschoben werden, und er bewirkt ferner, daß sich die Arme 92 weiter krümmen entsprechend der Verschiebung der Widerlager 8o aus ihren Mittellagen nach ihren inneren Endlagen. Die Strichlinien in Fig.4 veranschaulichen angenähert die gegenseitige Lage der Enden der Arme 92, der Teile 93 und der Flanschen 94 in dem Augenblick, in dem eines der beweglichen Widerlager 8o seine innere bzw. äußere Endlage einnimmt.
  • Durch entsprechende Änderung der Abmessungen, Stellungen und, wenn nötig, der Einrichtungen, durch die Druck auf die unstarren Arme 92 ausgeübt wird, kann man diesen beliebige Form verleihen, so daß die Schaufelbewegung mit jeder gewünschten Beschleunigung oder Verzögerung vor sich gehen kann. Die hier beschriebene Bauart ,bietet aber den Vorteil, die Verbiegung der Arme 92 aus ihrer Normalstellung beim Verschieben der Widerlager 8o aus der einen in die andere Endlage so niedrig wie möglich zu halten.
  • Es sind ferner Einrichtungen vorgesehen, um die Verschiebung der Widerlager 8o zu bewirken und zu regeln. Diesem Zweck dienen zwei Hebel iop, die mit ihren unteren Enden bei ioi an Konsolen rot des Gehäuses angelenkt sind und deren obere Enden gelenkig mit Muttern 103 verbunden sind, die die izüt Gewinde 'versehenen Enden einer Einstellstange . 105 umfassen, die in einem Schlitz io7 einer Konsole auf dem Gehäuse drehbar gelagert ist. Die Stange 105 ist gegen axiale Verschiebung durch eine Schulter io6 und ein Handrad io8 gesichert, die sich von beiden Seiten. gegen die Konsole legen. Das Handrad io8 ist auf der Stange 105 mittels der Klemmschraube iog festgelegt.
  • Jedes der beiden beweglichen WiderlagerSo steht mit seinem Hebel ioo durch einen Lenker 87 in Verbindung. Eine Drehung des Handrades io8 im Sinne des Uhrzeigers, von rechts in Fig. i gesehen, .drückt die oberen Enden der beiden Hebel ioo um den gleichen Betrag nach außen, wodurch gleichzeitig die beiden Widerlager 8o um den gleichen Betrag nach außen. verschoben werden. Umgekehrt führt die Drehung des Handrades io8 entgegen dem Uhrzeigersinn die gleichmäßige Einwärtsv erschiebung der beiden Widerlager 8o herbei. Die Anschläge 82 begrenzen sowohl die Auswärts- wie die Einwärtsbewegung.
  • Der Flüssigkeitsumlauf erfolgt in zwei Ringkanälen iio, von denen je einer in jeder Gehäusehälfte vorgesehen ist (Fig.2). Die beiden Kanäle stehen mit den Saug- oder Einlaßöffnungen 65 der Endplatten 6o durch Bohrungen i i i in Verbindung, die gleiche Weite und Form wie die Durchlässe 65 besitzen. Den Kanälen i io kann die Flüssigkeit in beliebiger Weise und--an einer beliebigen Stelle zugeführt werden; im vorliegenden Fall geschieht dies von der Einlaßöffnung i 12 aus, die zu den Kanälen i io führt; wie in Strichlinien in Fig. 3 angedeutet ist.
  • DerFlüssigkeitskreislauf führt ferner durch zwei Ringkanäle 1,5, von denen wiederum je einer in jeder Gehäusehälfte liegt und im vorliegenden Fall mit den Hochdruck- oder Austrittsöffnungen 66 der Endplatten 6o und Bohrungen 116 verbunden ist, die gleiche Form und Weite aufweisen wie die Hochdrucköffnungen 66-. Die Druckflüssigkeit kann aus den Kanälen 115 an jedem beliebigen Punkt austreten. Im vorliegenden. Fall -erfolgt der Austritt durch eine Austrittsbohrung 117, die in Strichlinien im oberen Teil der linken Hälfte der Fig. 3 'angedeutet ist. Um einen Abfluß für Flüssigkeit zu schaffen, die-@etwa in die Bohrungen 27 und 3o austreten sollte, können die Gehäusehälften 2o und 21 auch mit einem. Abzugskanal versehen sein, der von diesen Bohrungen zu den Saugkanälen i 16 führt, oder mit einem Abflußrohr i 18.
  • Dem Flüssigkeitskreislauf dienen ferner Einrichtungen zur Verbindung der inneren Enden der Schlitze 52 des Rotors So während seines Umlaufs mit den Saug- bzw. den Hochdruckteilen dieses Kreislaufs. Dies wisd hier durch zwei Paare von gekrümmten Durchlässen 67, 68 bewirkt, die als Ausgleichschlitze bezeichnet werden können und in den Endplatten 6o ausgebildet sind (Fig. 1, 3 und 7). Die Ausgleichschlitze 67 und 68 liegen weiter innen als die Schlitze 65 und 66 (F ig. 7) und konzentrisch zu den inneren Enden der Schaufelschlitze 52, mit denen sie in Verbindung stehen, wie dies in Strichlinien in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Die Ausgleichschlitze 67 können mit dem Einlaß- oder Saugteil des Flüssigkeitskreislaufs verbunden werden. Im vorliegenden Fall ;geschieht dies mittels Bohrungen 120, die sich in den Endplatten 6o von den Saug-oder Einlaßöffnungen'65 bis zu den Ausgleichschlitzen 67 erstrecken. Ebenso können die Ausgleichschlitze 68 mit dem Auslaß- oder Hochdruckteil des Flüssigkeitskreislaufs in Verbindung gebracht werden, und zwar durch Vermittlung von Bohrungen 12i der Endplatten 6o. Die Ausgleichschlitze 67 und 68 können sich über einen beliebigen Winkel ausdehnen. Im vorliegenden Fall erstrecken sie sich über die gleiche Winkellänge, und ihre Enden liegen radial zwischen denselben Ebenen wie die Enden der Schlitze 65 und 66, aber die Hochdruckausgleichschlitze 68 sind hier mit Verlängerungen 69 ausgebildet, die dazu dienen,- die Innenteile der Schaufelschlitze- 52 mit dem Hochdruckteil des Flüssigkeitskreislaufs zu verbinden, während sich die Schaufeln 55 über den Pumpbogen gi bewegen. Statt der Verlängerungen 69 kann man auch die Hochdruckschlitze 68 selbst weiter führen.
  • Diese Anordnung' bietet mehrere Vorteile. Einer davon liegt darin, daß die Schaufelschlitze 52, soweit sie von den Schaufeln innen freigegeben sind, mit dem Flüssigkeitskreislauf in Verbindung stehen, sobald die Schaufeln 55-nach innen oder außen verschoben werden, und auf diese Weise einen leichten Ein-und Austritt der Flüssigkeit ermöglichen. Ein weiterer Vorteil, liegt darin, daß die inneren Enden der Schaufeln von Flüssigkeit unter dem gleichen Druck beaufschlagt werden, wie er auf ihre äußeren Enden wirkt, solange die Schaufeln 55 über die unstarren Arme 92 gleiten. Die Schaufeln 55 stehen also im wesentlichen unter einem beiderseits ausgeglichenen Flüssigkeitsdruck, so daß der einzige von ihnen auf die Arme g2 ausgeübte Druck ihr Zentrifugaldruck ist, vermehrt um den geringen Druck nach außen, wie er durch einen unvollkommenen Druckausgleich angesichts der kleinen Fjächen der äußeren Schaufelenden sich ergibt, die gegen die Innenflächen der Arme g2 anliegen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß Hochdruckflüssigkeit unter die inneren Enden der Schaufeln 55 geführt wird, wenn die Schaufeln ihre Bewegung über den Pumpbogen 9i hin beginnen und bevor die unmittelbar vor den Schaufeln 55 liegende Flüssigkeit mit dem Hochdruckteil des Flüssigkeitskreislaufs in Verbindung steht. Auf diese Weise werden die Schaufein 55 fest gegen die Pumpbögen 9i gedrückt und hierdurch ein Übertreten von Flüssigkeit zwischen den äußeren Schaufelkanten und diesen Bögen verhindert.
  • Der Betrieb der Vorrichtung gestaltet sich folgendermaßen: Der Rotor 5o wird von der Welle 4.o in Umdrehung im Sinne des Uhrzeigers versetzt (Fig. 2 und 3). Die Einlaß-oder Saugöffnung i i2 wird mit Flüssigkeit gespeist und an die Auslaßöffnung 117 ein Behälter oder eine durch Flüssigkeit anzutreibende Einrichtung angeschlossen. Bei dem Umlauf des Rotors 5o entstehen- Zentrifugalkräfte, die auf die Schaufeln 55 wirken und sie nach außen gegen die gekrümmten Flächen 76 der festen W iderlager 75 und die Innenflächen der Schaufelführungen 9o drücken.
  • Es sei nun angenommen, daß eine Schaufel an der 'Mitte der gekrümmten Fläche 76 eines Widerlagers 75 anliegt. Wie Fig. i und 3 zeigen, befindet sich die Schaufel 55 dabei in ihrer inneren Endlage in dem Schlitz 52, in der sie so lange verbleibt, als ihre Außenkante die gekrümmte Leitfläche 76 berührt. In dieser Innenstellung wandert die Schaufel über die Fuge zwischen der Zunge 77 des Widerlagers 75 und dem gegabelten Ende des Arms 92 und gelangt so auf die Innenfläche dieses Arms, um sich nun nach außen zu bewegen. Diese Auswärtsbewegung der Schaufel 55 dauert während ihrer Verschiebung gegenüber dem Arm 92 an und vollzieht sich so rasch, wie es die Führungsfläche an dem Arm 92 gestattet. Zweckmäßig erreicht die Schaufel ihre äußere Endlage an dem Punkt, wo sie auf den nächsten Pumpbogen übertritt.
  • Die Schaufeln 55 bewegen sich nach außen, während sie über einen Teil des Pumpbogens schleifen, der durch einen Schlitz 65 mit dem Einlaß des Flüssigkeitskreislaufs in Verbindung steht. Wesentlich ist, daß dieser Eintrittsteil und die anschließenden Teile des Pumpenraumes immer vollständig mit Flüssigkeit gefüllt sind. Unter gewöhnlichen Bedingungen sorgt hierfür die Saugwirkung, die die Schaufeln 55 erzeugen, aber man kann auch durch Schwerkraft oder Druck darauf einwirken. Beide Schaufelflächen sind deshalb vön Flüssigkeit unter gleichmäßigem Druck beaufschlagt, sobald sich die Schaufel nach außen bewegt und solange diese Bewegung anhält. Die Schaufel ist deshalb hydraulisch entlastet und kann sich frei in ihrem Schlitz 52 bewegen, ohne Neigung zum Steckenhleiben zu zeigen. Bei der M'eiterdrehung des Rotors 5o tritt die Schaufel von dem Arm 92 auf den Pumpbogen 9i über, dabei bleibt der Raum zwischen je zwei Schaufeln dauernd in Flüssigkeitsverbindung mit dem Einlaßschlitz 65, ebenso die Flüssigkeitsverbindung auf jeder Seite des Arms 92. Infolgedessen ist der Arm zwischen zwei Schaufeln und zwischen dem Umfang des Rotors bzw. dem Pumpbogen 9i immer vollständig gefüllt.
  • Die Pumparbeit geht vor sich, während die Schaufel 55 über den Pumpbogen 9i gleitet und dabei die vor ihr liegende Flüssigkeit in den Hochdruck- oder Austrittsteil des Pumpenraumes treibt, aus dem sie durch einen der Schlitze 66 und der anderen Hochdruckabschnitte des Flüssigkeitskreislaufs austritt. Die Schaufel führt keinerlei Bewegung aus, während sie über den Pumpbogen 9i streicht, wenn das bewegliche Widerlager 8o so eingestellt ist, dA der Bogen 9i konzentrisch zu dem Rotor liegt. In anderen Einstellungen des Teils 8o erfolgt, wenigstens theoretisch, eine kleine Verschiebung der Schaufel beim Übergang über den Bogen 9i, aber praktisch kann diese Bewegung vernachlässigt werden. Ihr Umfang ist aus Fig. ¢ ersichtlich, in der die konzentrische Lage des Bogens 9i in ausgezogenen Linien, die beiden Endlagen in Strichlinien dargestellt sind. Durch Änderung der Schaufelanzahl und Abmessungen kann diese Verschiebung innerhalb jeder beliebigen Grenze gehalten werden.
  • Nach dem Übergang über den Bogen 9i tritt die Schaufel auf die Innenfläche des nächstfolgenden Arms 92 über und gelangt in einen Teil des Pumpenraumes, der Flüssigkeit unter verhältnismäßig hohem Druck enthält. Die Schaufel beginnt sich nun wieder einwärts zu bewegen und behält diese Bewegungsrichtung bei, während sie an dem Arm 92 vorbeigleitet, bis sie ganz in ihren Schlitz 52 eingetreten ist, was mit der Erreichung des äußeren Endes des Arms 92 zusammenfällt. Dann gleitet sie über die Fuge zwischen dem gegabelten Ende des Arms 92 und der Zunge 77 des darauffolgenden festen Wideriagers 75 und gleitet jetzt auf der gewölbten Innenfläche 76 dieses Widerlagers. Ebenso wie bei ihrer Auswärtsbewegung stehen die beiden Seiten 'der Schaufel unter gleichförmigem Druck und sind auch bei ihrer Einwärtsbewegung hydraulisch entlastet.
  • Die hier beschriebene Schaufelbewegung hat während einer Winkelbewegung des Rotors von i8o° stattgefunden und wiederholt sich nun dauernd. Jede Schaufel bewegt sich also . während einer Umdrehung des Rotors zweimal aus- und einwärts und pumpt zweimal Flüssigkeit, die Pumpe gehört also zur Gattung der doppeltw>irkenden Pumpen. Sie weist zwei Säug= oder Niederdruckabschnitte und zvvei.Austritts- oder Hochdruckabschnitte auf, deren Teile einander diametral gegenüberliegen. Da infolgedessen die.,gegenüberliegenden Teile der Pumpe unter dem gleichen Druck stehen, aber in entgegengesetzter Richtung auf den Rotor wirken, ist der ganze Rotor entlastet.
  • Auch die unstar ren Arme 9ä sind entlastet und stehen unter keinem anderen Druck als dem geringen Druck der Schaufeln. Dies folgt-aus der Beaufschlagung beider Flächen derArme92 mitFlüssigkeit durch die Schlitze 65 und 66.
  • Die beweglichen Widerlagerteile 8o sind dagegen nicht hydraulisch entlastet, da ihr Vierkantteil 81, der waagerecht liegende Teil; unmittelbar hinter dem Pumpbogen 9i liegt. Sobald daher ein Teil des Pumpbogens mit dem Hochdruckteil des Flüssigkeitskreislaufs in Verbindung steht, wirkt auf das bewegliche Widerlager 8o eine Kraft, die es nach außen zu drücken sucht. Wenn die Schaufeln die in Fig.3 gezeichnete Stellung einnehmen, wirkt auf den Teil 8o keine nach außen gerichtete Kraft, weil jetzt der Pumpbogen weder mit der Hochdruck- noch mit der Niederdruckseite des Flüssigkeitskreislaufs in Verbindung steht. Söbald sich aber die -untere der beiden an dem Pumpbogen 9i anliegenden Schaufeln weiter abwärts bewegt und den Schlitz 66 überfährt, gelangt die Flüssigkeit zwischen dieser Schaufel und der vorangehenden unter Hochdruck, der nun auf den Pumpbogen 9i wirkt und ihn nach außen zu drücken sucht. Die derart beaufschlagte Oberfläche des Pumpbogens 9i wird kleiner, während sich die zweite Schaufel dieses Paars abwärts bewegt.
  • Die Leistung der Pumpe bei jeder Umdrehung wird dadurch geändert, daß.man die Lage der beweglichen Widerlagerteile 8o gegenüber dem Rotor 50 ändert, was, wie oben erwähnt, durch Drehung des Handrades soß geschieht. Die Förderleistung der Pumpe während einer Umdrehung ändert sich proportional dem Abstand der Pumpbögen 9i bzw. der beweglichen Widerlagerteile 8o vom Rotorumfang. Da dieser Abstand unendlich fein verändert werden kann, läßt sich die Förderleistung gleichfalls zwischen dem Höchst- und Mindestwert fein einstellen. Die Gesamtbewegung der äußeren Schaufelenden bei jeder Umdrehung des Rotors wächst oder vermindert sich je nach der Aus- oder Einwärtsbewegung der beweglichen Widerlagerteile 8o. Durch. geeignete Abmessung der Teile kann die Mindestleistung während einer Umdrehung auf o herabgesetzt werden.
  • Um die Pumpe zusammenzusetzen, wird zunächst eine Endplatte 6o in den Pumpenraum eingesetzt und gegen die Wand 29 des Gehäuses angelegt. Dann werden die beiden abstaridsichernden Teile 7o und die beiden beweglichen Widerlagerteile 8o so eingesetzt, daß die Zungen 77 in die Schlitze 95 greifen und die Vierkantteile 81 in der richtigen Stellung zwischen den Enden 71 der Teile 7o liegen. Die so-zusammengesetzten Teile werden dann in den Pumpenraum 28 eingebracht, und dabei wird darauf geachtet, daß die Flanschen 94 in die Schlitze 97 der schon festliegenden Endplatte 6o gelangen. Dann wird der Rotor 5o mit Schaufeln versehen und mit ihnen in das Gehäuse eingesetzt. Jetzt wird die Welle .4o in die Bohrung des Rotors eingeschoben und festgekeilt, dann wird der Lagerteil 41 in die Bohrung 27 eingeschoben und der Deckel 32 aufgelegt. Hierauf wird die zweite Endplatte 6o eingesetzt, wobei darauf geachtet wird,. daß die Flanschen 94 in die Schlitze 97 gelangen. Nunmehr wird der Lagerteil q.2 auf das Ende der Welle q.o aufgesetzt und der Deckel Zi-mittels der Schrauben 2¢ festgelegt. Dann wird die Bohrung 30 mit dem Deckel 34 verschlossen und der Lagerteil 4.2 gegen die Schulter 44 der Welle 40 gedrückt. Endlich werden die beweglichen Widerlagerteile 8o mit den Einstellhebeln verbunden.
  • Die neue Pumpe bietet wesentliche Vorteile. Sie ist kompakt und kräftig gebaut, ihre Konstruktion zeichnet sich, ebenso wie alle einzelnen Teile, durch Einfachheit aus, die sie für Massenfabrikation geeignet macht. Die Teile sind auswechselbar und brauchen nicht von Hand eingepaßt zu werden. Sie sind während ihrer Bewegung entlastet, so daß wenig Reibung und Abnutzung auftreten.
  • Die Entlastung ist dadurch erzielt, daß die Ein- und Auslässe paarweise vorgesehen und einander diametral gegenübergelagert sind und daß auch die für das Fördern der Flüssigkeit maßgebenden Abschnitte 9i einander gegenüberliegen, so daß die Kräfte, die auf einer Seite der Achse auftreten, von gleichen Kräften auf der anderen Seite ausg glichen werden. Infolgedessen sind sowohl die Rotorlager wie die Lager der Antriebswelle von Druck entlastet. An sich ist es selbstverständlich möglich, mit nur einem festen und einem beweglichen Widerlager, d. h. abgekürzt mit einem einzigen Pumpenraum auszukommen.
  • Bei der Beschreibung der Pumpe ist angenommen worden, daß der Rotor 5o mit solcher Umdrehungszahl umläuft, daß die entstehenden Schleuderkräfte genügen, um die Schaufeln 55 nach außen gegen die gekrümmten Leitflächen 76 der festen Widerlager 75 und gegen die Innenflächen der Schaufelführungen 9o zu drücken. Im gewöhnlichen Betrieb ist dies =auch stets der Fall;. -will man aber die Pumpe mit geringerer Umdrehungszahl betreiben, so kann man den Andruck der Schaufeln in beliebiger Weise durch mechanische oder hydraulische Druckmittel verstärken.
  • Die Vorrichtung arbeitet selbstverständlich nicht nur als Pumpe, sondern auch als Flüssigkeitsmotor, wenn sie mit Druckflüssigkeit gespeist wird. In diesem - Fall spielen sich die Vorgänge natürlich umgekehrt ab. Beim Betrieb als Motor kann es zweckmäßig sein, die Schlitze 52 genau radial verlaufen zu lassen, besonders wenn der Motor in beiden Drehrichtungen arbeiten soll. Auch hier kann es notwendig werden, mechanische oder hydraulische Andruckmittel für die Schaufeln 55 einzuführen, insbesondere wenn der Motor mit niedriger Umdrehungszahl laufen soll.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE r. Pumpe oder Motor eines Flüssigkeits- oder Druckluftwechselgetriebes mit sichelförmigem Arbeitsraum und mit in Schlitzen eines Läufers radial verschiebbaren Flügelkolben, wobei die Laufflächen der Flügelkolben zwecks Veränderung der . Fördermenge elastisch und durch Führungen im festen Gehäuse radial verstellbar sind, gekennzeichnet durch die Auflösung der elastischen und radial verstellbaren Lauffläche in zwei den Saug- und Druckraum voneinander trennende starre Widerlager, ein ortsfestes (75) und ein radial verstellbares (So), mit einseitig-eingespannten, die Zwischenräume-überbrükkenden elastischen Teilen, deren Durchbiegung infolge ihrer Querschnittsab= messungen und Führungen eine gleichmäßige Schaufelbewegung bei verschiedener Pumpenleistung herbeiführt. '
  2. 2. Pumpe oder Motor eines Flüssigkeits- oder Druckluftwechselgetriebes nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der biegsame Teil (92) mit einem starren Widerlager (8o) aus einem Stück besteht und gegenüber dem anderen starren Widerlager (75) in einer im Gehäuse angebrachten konzentrischen Führung (97) geführt ist.
  3. 3. Pumpe oder Motor eines Flüssigkeits- oder Druckluftwechselgetriebes nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dä.ß zier biegsame Teil (92) an seinem freien Ende einen zu ihm konzentrischen Flansch (94) besitzt, der in der im Gehäuse angebrachten konzentrischen Führung (97) geführt ist.
  4. 4. Pumpe oder Motor eines Flüssigkeits- oderDruckluftwechselgetriebes nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die konzentrischen Führungen (97) -für den Flansch als Schlitze in zwei zu leiden Seiten des beweglichen Widerlagers (8o) angeordneten Platten (6o) ausgebildet sind.
  5. 5. Pumpe oder Motor eines Flüssigkeits- oderDruckluftwechselgetriebes nach Anspruch z bis q., dadurch gekennzeichnet; daß der biegsame Teil (92) mit seinem Ende (93) in das anschließende starre Widerlager (75) mittels Nuten und Zapfen (77, 95) übergeht.
  6. 6. Pumpe oder Motor eines Flüssigkeits- oder Druckluftwechselgetriebes nach Anspruch r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der biegsame Teil (92) in der Mittelstellung zwischen größter und kleinster Pumpenleistung ungespannt die für die gleichmäßige radiale Schaufelbewegung erforderliche Krümmung besitzt.
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