DE69031970T2 - Verfahren zur Herstellung einer elektrophotographischen photoleitfähigen Trommel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer elektrophotographischen photoleitfähigen Trommel

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer photoleitfähigen Trommel, die zum Beispiel in einer elektrophotographischen Kopiermaschine verwendet wird, wobei die Trommel durch ein hydrophiles Lösungsmittel gereinigt wird, gefolgt von einer Wärmebehandlung, vor dem Auftragen einer Beschichtungslösung, die eine photoleitfähige Substanz enthält, auf die vorbehandelte äußere Umfangsfläche der Trommel und ihr nachfolgendes Trocknen, um eine photoleitfähige Schicht auf ihr zu bilden.
  • Im allgemeinen wird eine photoleitfähige Trommel, die in einer photoleitfähigen Kopiermaschine verwendet wird, durch Behandlung einer leitfähigen Aluminiumtrommel hergestellt, die zu Alumit bearbeitet wird, um eine Alumitschicht auf ihr zu bilden und durch nachfolgendes Aufbringen einer Beschichtungslösung, die aus einer photoleitfähigen Substanz besteht, die in einem organischen Lösungsmittel auf der äußeren Umfangsfläche der Trommel gelöst ist, um eine photoleitfähige Schicht darauf zu bilden. Die Trommel, wie zum Beispiel eine Aluminiumtrommel, wird in einem vorgeschriebenen Vorgang gereinigt, bevor sie mit der Beschichtungslösung beschichtet wird, die photoleitfähige Substanz enthält.
  • Normalerweise wird die Trommel gereinigt, wenn sie sich rotierend nach oben und unten durch eine ringförmige Bürste bewegt, die in einem Reinigungsfluidtank angeordnet ist, der ein schnelltrocknendes Reinigungsfluid vom chlortyp, wie zum Beispiel Fron (Chlorfluorkohlenstoff), Methandichlond usw. enthält, wodurch die äußere Umfangsfläche der Trommel gereinigt wird. Danach wird die Trommelfläche ferner zum Entfetten mit Methandichlond gereinigt. Da die äußere Umfangsfläche der Trommel auf diese Weise von Öl und anderen auf ihr abgelagerten Fremdkörpern gereinigt ist, ist es möglich, nicht nur eine photoleitfähige Schicht von vorgeschriebener gleichförmiger Dicke zu bilden, sondern auch zu verhindern, daß die Beschichtungslösung verunreinigt wird, wenn die Trommel zur Beschichtung ihrer äußeren Umfangsfläche in die Beschichtungslösung eingetaucht wird. Das Bürsten-Reinigen und das Entfettungs-Reinigen werden normalerweise bei einer Temperatur von etwa 50ºC durchgeführt.
  • Die Beschichtungslösung, die photoleitfähige Substanz enthält, wird auf die in dieser Weise gereinigte äußere Umfangsfläche der Trommel aufgebracht und wird getrocknet, um eine photoleitfähige Trommel mit einer photoleitfähigen Schicht auf ihrer äußeren Umfangsfläche herzustellen.
  • Wenn jedoch die Beschichtungslösung getrocknet wird, nachdem sie auf eine Trommel, wie zum Beispiel auf eine Aluminiumtrommel, aufgebracht wurde, werden winzige Luftblasen in der photoleitfähigen Schicht gebildet, die eine gleichmäßige Ausbildung der photoleitfähigen Schicht behindern. Die Luftblasen werden erzeugt, wenn das an der Trommel haftende Wasser während des Trocknes verdampft. Wenn eine Abbildung unter Verwendung einer photoleitfähigen Trommel erzeugt wird, die Luftblasen aufweist, erscheinen kleine Löcher in der erzeugten Abbildung und es ist daher nicht möglich, eine Abbildung in guter Qualität zu erzeugen.
  • Um die Erzeugung von Luftblasen beim Trocknen der Beschichtungslösung zu verhindern, wurde ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem die Beschichtungslösung nach der Wärmebehandlung der Aluminiumtrommel bei einer Temperatur über 120ºC aufgebracht wird. Da das an der Trommel haftende Wasser durch die Erhitzung vor dem Aufbringen der Beschichtungslösung verdampft, besteht keine Möglichkeit zur Erzeugung von Luftblasen, wenn die Beschichtungslösung nach dem Beschichtungsvorgang getrocknet wird.
  • Eine solche Wärmebehandlung wird normalerweise vor dem Reinigungsvorgang durchgeführt. Das erfolgt, um zu verhindern, daß die gereinigte äußere Fläche der Trommel nach dem Reinigungsvorgang durch die Ausführung einer anderen Behandlung als die Aufbringung der Beschichtungslösung beschädigt wird. Deswegen sollte die Trommel nach ihrer Reinigung in einem äußerst sauberen Zustand gehalten werden, bis die Beschichtungslösung auf die äußere Umfangsfläche der Trommel aufgebracht ist. Wenn jedoch Fremdkörper mit niedrigen Schmelzpunkten (zum Beispiel 50 bis 120ºC) auf der Trommelfläche abgelagert sind, schmelzen solche Körper beim Erhitzen der Trommel vor dem Reinigen und erstarren nach dem Verschwinden der Wärme erneut. Die so erstarrten Substanzen können fester an der Trommelfläche haften als vor dem Erhitzen. Die so zum festen Anhaften an der Trommelfläche gebrachten Fremdsubstanzen können beim nachfolgenden Trommelreinigungsvorgang nicht vollständig beseitigt werden. Das verursacht das Problem, daß die photoleitfähige Schicht beim nachfolgenden Beschichtungsvorgang nicht gleichmäßig auf der äußeren Umfangsfläche der Trommel gebildet werden kann.
  • Weiterhin ist eine Wärmebehandlung bei einer hohen Temperatur (etwa 140ºC) erforderlich, um das an der Trommelfläche haftende Wasser zu entfernen. Bei einer solchen hohen Temperatur besteht jedoch die Möglichkeit, daß Risse in der Trommelfläche entstehen können. Die Rißbildung ist nicht nur bei der Herstellung der photoleitfähigen Trommel unerwünscht, weil die Risse die gleichmäßige Aufbringung der Beschichtungslösung beim nachfolgenden Beschichtungsvorgang behindert, sondern bewirkt auch, daß Wasser beim nachfolgenden Reinigungsvorgang in den Rissen aufgefangen wird. Das macht es unmöglich, die Erzeugung von Luftblasen zu verhindern.
  • Ferner ist es im Falle der kontinuierlichen Aufbringung der Beschichtungslösung nach den Erhitzungs- und Reinigungsvorgängen erforderlich, daß die Beschichtungslösung sofort aufgebracht wird, nachdem die Trommel gereinigt wurde, um die Arbeitseffektivität zu erhöhen. Das beschränkt die Wahl der Reinigungsfluids auf schnelltrocknende Chlorlösungen, wie zum Beispiel Methandichlorid, Fron usw. Die Verwendung von Fron ist jedoch nicht erwünscht, weil dadurch die Umwelt geschädigt wird.
  • Die japanische offenlegungsschrift Nr. 5468244 offenbart, daß ein Trommelsubstrat durch Blas-Reinigen gereinigt, dann unter Verwendung von Chloroform oder Trichlen als Reinigungsfluid gereinigt und mit Heißluft getrocknet wird, bevor eine photoleitfähige Schicht gebildet wird. Dieses Verfahren kann jedoch das an der Trommel anhaftende Wasser und das Reinigungsfluid nach dem Reinigen nicht vollständig beseitigen.
  • Das Verfahren zur Herstellung der elektrophotographischen photoleitfähigen Trommel gemäß der vorliegenden Erfindung, das die vorher behandelten und zahlreiche andere Nachteile und Mängel der bekannten Verfahren überwindet, umfaßt eine Beschichtungslösung, die eine photoleitfähige Substanz enthält, die auf die äußere Umfangsfläche einer Trommel aufgebracht und dann getrocknet wird, um auf dieser eine photoleitfähige Schicht zu bilden, wobei das Verfahren vor dem Vorgang des Aufbringens der Beschichtungslösung auf die äußere Umfangsfläche der Trommel folgende Schritte umfaßt: Reinigen der Trommel in einem Reinigungsfluid, wobei das Reinigungsfluid ein hydrophiles Lösungsmittel ist und Wärmebehandeln der gereinigten Trommel bei einer Temperatur von 110 bis 120ºC, um Wasser von ihrer äußeren Umfangsfläche zu entfernen.
  • Das Reinigungsfluid hat einen niedrigeren Siedepunkt als Wasser.
  • Für den Reinigungsvorgang wird bevorzugt, das Bürsten-Reinigen der äußeren Umfangsfläche der Trommel unter Verwendung einer Bürste zusammen mit dem Reinigungsfluid und das Entfettungs- Reinigen einzubeziehen, um nach dem Bürsten-Reinigen ölige Rückstände von der äußeren Umfangsfläche der Trommel zu entfernen.
  • Das Entfettungs-Reinigen kann durch Ultraschall-Reinigen erreicht werden, bei dem die Trommel in einen Reinigungstank eingetaucht, in dem das Reinigungsfluid enthalten ist, das in Ultraschallvibrationen versetzt wird. Das Entfettungsreinigen kann auch durch Spritz-Reinigen erreicht werden, bei dem das Reinigungsfluid wie bei einer Dusche verspritzt wird. Es ist auch möglich, daß das Entfettungs-Reinigen durch Dampf-Reinigen erreicht wird, bei dem Lösungsmitteldampf auf die äußere Umfangsfläche der Trommel gesprüht wird.
  • Der Erhitzungsvorgang wird bei einer Temperatur von 110 bis 120ºC durchgeführt.
  • Weil die Trommel wärmebehandelt ist, um nach der Reinigung der Trommel das anhaftende Wasser zu entfernen, besteht gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Herstellung einer photoleitfähigen Trommel selbst dann, wenn Fremdsubstanzen mit niedrigen Schmelzpunkten auf der Trommelfläche abgelagert sind, keine Möglichkeit, daß solche Substanzen schmelzen und dann erstarren, um fest an der äußeren Umfangsfläche der Trommel zu haften. Daher können die Fremdsubstanzen leicht von der Trommelfläche entfernt werden. Weiterhin kann, weil ein hydrophiles Lösungsmittel als Reinigungsfluid beim Reinigungsvorgang, der dem Wärmebehandlungsvorgang vorhergeht, verwendet wird, das Reinigungsfluid leicht von der äußeren Umfangsfläche der Trommel entfernt werden. Daher besteht keine Möglichkeit, daß Luftblasen in die photoleitfähige Schicht eingeschlossen werden, die auf der äußeren Umfangsfläche der Trommel gebildet wird. Weiterhin besteht zu diesem Zeitpunkt keine Notwendigkeit, die Trommel auf eine hohe Temperatur zu erhitzen. Damit wird die Möglichkeit von Rißbildungen in der Trommel ausgeschlossen. Ferner gibt es keine Bedenken hinsichtlich der Umweltschädigung, weil es nicht erforderlich ist, Fron oder andere schnelltrocknende Lösungsmittel als Reinigungsfluid zu verwenden. Daher kann die photoleitfähige Trommel mit einer gleichmäßigen photoleitfähigen Schicht ohne Anhaften von Fremdsubstanzen hergestellt und dadurch die Erzeugung von Abbildungen in guter Qualität gesichert werden.
  • Nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Herstellung einer photoleitfähigen Trommel, wird eine Trommel, die zu Alumit bearbeitet wird, zuerst einem Bürsten-Reinigen zum Reinigen ihrer äußeren Umfangsfläche unterzogen. Bei dem Bürsten-Reinigen wird die äußere Umfangsfläche der Trommel durch Bürsten gereinigt, wenn die Trommel sich durch eine ringförmige Bürste bewegt, die in ein Reinigungsfluid eingetaucht ist, welches ein Lösungsmittel verwendet.
  • Die Trommel, deren äußere Umfangsfläche in dieser Weise durch die Bürste gereinigt wurde, wird dann einem Entfettungs-Reinigen unterzogen. Das Entfettungs-Reinigen wird durch Ultraschall- Reinigen erreicht, bei dem die Trommel in einen Reinigungstank eingetaucht wird, der das Lösungsmittel enthält. Dann wird das Lösungsmittel in Ultraschallvibrationen versetzt, ein Spritz- Reinigen kommt zur Anwendung, bei dem ein Lösungsmittel wie bei einer Dusche auf die äußere Umfangsfläche der Trommel gespritzt wird oder ein Dampf-Reinigen, bei dem Lösungsmitteldampf auf die äußere umfangsfläche der Trommel gesprüht wird. Beim Entfettungs-Reinigen werden öl, Fingerabdruckflecke usw. entfernt, die an der Trommelfläche haften.
  • Nach dem Bürsten-Reinigen und dem Entfettungs-Reinigen wird die Trommel einer Wärmebehandlung ausgesetzt, um das an ihrer äußeren Umfangsfläche haftende Wasser zu entfernen. Bei der Wärmebehandlung wird die Trommel auf eine hohe Temperatur von etwa 110 bis 120ºC über einen Zeitraum von 15 bis 20 Minuten erhitzt, um das an der Trommelfläche haftende Wasser als auch das Reinigungsfluid zu verdampfen, das durch den vorhergehenden Reinigungsvorgang darauf verbleibt.
  • Danach wird die wärmebehandelte Trommel in eine Beschichtungslösung eingetaucht, die eine photoleitfähige Substanz enthält und dann daraus herausgenommen, wodurch die äußere Umfangsfläche der Trommel mit der Beschichtungslösung beschichtet wird. Die in dieser Weise aufgebrachte Beschichtungslösung wird dann getrocknet, um eine photoleitfähige Schicht auf der äußeren Umfangsfläche der Trommel zu bilden.
  • Da die Trommel gereinigt ist, bevor sie der Wärmebehandlung ausgesetzt ist, haften gemäß der vorliegenden Erfindung fremde Substanzen nicht fest an der Trommelfläche, selbst wenn solche Substanzen auf der Trommelfläche abgelagert sind und können daher beim Reinigungsvorgang leicht entfernt werden.
  • Weiterhin ist es, weil das an der Trommelfläche haftende Wasser beim Reinigungsvorgang in einem gewissen Grade entfernt wird, nicht erforderlich, die Trommel beim nachfolgenden Wärmebehandlungsvorgang auf eine zu hohe Temperatur zu erhitzen, wodurch die Möglichkeit der Rißbildung in der Trommel ausgeschlossen wird.
  • Bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise ein hydrophiles Lösungsmittel als Reinigungsfluid beim Reinigungsvorgang verwendet, der aus den Schritten des Bürsten-Reinigens und des Entfettungs-Reinigens besteht. Die Verwendung des hydrophilen Lösungsmittels erleichtert nicht nur das Entfernen von Staub, Fremdkörpern usw. sondern hilft auch bei der Entfernung von Wasser, das während des Reinigungsprozesses an der Trommelfläche haftet. Daher kann beim nachfolgenden Wärmebehandlungsvorgang das an der Trommelfläche haftende Wasser vollständig durch Erhitzen auf etwa 110 bis 120ºC entfernt und dadurch die Erzeugung von Luftblasen in der photoleitfähigen Schicht beim Trocknen der Beschichtungslösung verhindert werden, während gleichzeitig die Bildung von Rissen in der Trommel während des Erhitzens verhindert wird.
  • Weiterhin hat das Reinigungs-Lösungsmittel einen niedrigeren Siedepunkt als Wasser. Ein niedrigerer Siedepunkt des Reinigungs-Lösungsmittels dient während der Wärmebehandlung zur Beschleunigung der Verdampfung des auf der Trommelfläche abgelagerten Lösungsmittels und gestattet die Festlegung einer niedrigeren Erhitzungstemperatur, wodurch die vorher erwähnten Wirkungen zusätzlich gesichert werden. Hydrophile Lösungsmittel mit niedrigeren Siedepunkten als Wasser enthalten zum Beispiel Methanol (Siedepunkt 64,65ºC), Äthanol (Siedepunkt 78,3ºC), Azeton (Siedepunkt 56,3ºC), Tetrahydrofuran (Siedepunkt 66,0ºC), usw. Beim Trocknungsvorgang wird die mit der Beschichtungslösung beschichtete Trommel auf eine Temperatur von 110ºC erhitzt und über einen Zeitraum von etwa 30 Minuten dabei belassen. Da das an der äußeren Umfangsfläche der Trommel haftende Wasser beim Reinigungs- und Wärmebehandlungsvorgang vollständig entfernt wird&sub1; besteht keine Möglichkeit, daß Luftblasen in der photoleitfähigen Schicht gebildet werden.

Claims (5)

1. Verfahren zur Herstellung einer elektrophotographischen photoleitfähigen Trommel, bei dem eine eine photoleitfähige Substanz enthaltende Beschichtungslösung auf die äußere Umfangsfläche einer Trommel aufgebracht und dann getrocknet wird, um auf dieser eine photoleitfähige Schicht zu bilden, wobei das Verfahren vor dem Vorgang des Aufbringens der Beschichtungslösung auf die äußere Umfangsfläche der Trommel folgende Schritte umfaßt:
Reinigen der Trommel in einem Reinigungsfluid, wobei das Reinigungsfluid ein hydrophiles Lösungsmittel mit einem Siedepunkt ist, der niedriger als der von Wasser ist; und
Wärmebehandeln der gereinigten Trommel bei einer Temperatur von 110 bis 120ºC, um Wasser von der äußeren Umfangsfläche zu entfernen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Reinigungsschritt das Bürsten-Reinigen der äußeren Umfangsfläche der Trommel unter Verwendung einer Bürste zusammen mit dem Reinigungsfluid und das Entfettungs-Reinigen umfaßt, um nach dem Bürsten-Reinigen ölige Rückstände von der äußeren Umfangsfläche der Trommel zu entfernen.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem das Entfettungs-Reinigen durch Ultraschall-Reinigen erreicht wird, bei dem die Trommel in einen Reinigungstank eingetaucht wird, in dem das Reinigungsfluid enthalten ist, das in Ultraschallvibrationen versetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem das Entfettungs-Reinigen durch Spritz-Reinigen erreicht wird, bei dem das Reinigungsfluid wie bei einer Dusche verspritzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem das Entfettungs-Reinigen durch Dampf-Reinigen erreicht wird, bei dem Lösungsmitteldampf auf die äußere Umfangsfläche der Trommel gesprüht wird.
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