DE69006291T2 - Abstichanordnung, Verfahren zur Neuzustellung und Abstichlochstein für ein metallurgisches Gefäss. - Google Patents

Abstichanordnung, Verfahren zur Neuzustellung und Abstichlochstein für ein metallurgisches Gefäss.

Info

Publication number
DE69006291T2
DE69006291T2 DE69006291T DE69006291T DE69006291T2 DE 69006291 T2 DE69006291 T2 DE 69006291T2 DE 69006291 T DE69006291 T DE 69006291T DE 69006291 T DE69006291 T DE 69006291T DE 69006291 T2 DE69006291 T2 DE 69006291T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
taphole
bricks
projection
annular
brick
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69006291T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69006291D1 (de
Inventor
Wit Theodorus Wendelinus De
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tata Steel Ijmuiden BV
Original Assignee
Hoogovens Groep BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=19855186&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69006291(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Hoogovens Groep BV filed Critical Hoogovens Groep BV
Publication of DE69006291D1 publication Critical patent/DE69006291D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69006291T2 publication Critical patent/DE69006291T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/15Tapping equipment; Equipment for removing or retaining slag
    • F27D3/1509Tapping equipment
    • F27D3/1518Tapholes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/44Refractory linings
    • C21C5/445Lining or repairing the taphole
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories
    • C21C5/4653Tapholes; Opening or plugging thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Abstichlochkonstruktion eines metallurgischen Behälters, der eine Wand mit einer feuerfesten Auskleidung und ein Abstichloch in der Behälterwand hat, um flüssiges Metall aus dem Behälter abzulassen. Die Erfindung bezieht sich ebenso auf ein Verfahren, eine solche Abstichlochkonstruktion zu erneuern und auf einen Ziegel zum Gebrauch in einer solchen Konstruktion und in einem solchen Verfahren.
  • In einer bekannten Abstichlochkonstruktion ist der Flußdurchlaß durch eine Baugruppe aus ringförmigen Ziegeln vorgesehen, die in der Wand des metallurgischen Behälters angeordnet sind. Eine feuerfeste Guß-- oder Spritzmasse oder ein feuerfestes Guß-- oder Spritzmaterial wird zwischen die ringförmigen Ziegel und die feuerfeste Auskleidung eingeführt, um die Ziegel am richtigen Platz zu befestigen. Ein derartiger metallurgischer Behälter ist aus der Stahlproduktionstechnik bekannt, z.B. das Sauerstoffstahlverfahren. Siehe z.B. NL-A 6707057. In einem derartigen Behälter wird ein Verfahren an dem flüssigen Roheisen in dem Behälter durchgeführt, bis eine gewünschte Qualität erreicht ist, worauf der fertige Stahl durch das Abstichloch aus dem Behälter abgelassen wird, indem der Behälter gekippt wird.
  • Im Fall eines neuen Abstichloches dauert dieses Abstechen typischerweise ungefähr 10 Minuten, aber das Abstichloch wird durch Verschleiß vergrößert. Daraus ergibt sich, daß nach einer Anzahl von Ladungen, die in dem metallurgischen Behälter behandelt worden sind, sich die Abstichzeit auf z.B. ungefähr 4 Minuten verringert. Dann ist es notwendig, das Abstichloch zu reparieren oder zu erneuern, um eine weitere Verringerung der Abstichzeit zu vermeiden, und um die feuerfeste Auskleidung der Behälterwand davor zu bewahren, in Mitleidenschaft gezogen zu werden.
  • Bevor das Abstichloch repariert wird, wird die noch verbleibende feuerfeste Guß- oder Spritzmasse entfernt, indem sie ausgebohrt wird. Dann wird eine Baugruppe aus ringförmigen Ziege In in die Behälterwand eingesetzt, wo sich das Abstichloch befindet. Zu diesem Zweck wird der metallurgische Behälter in eine gekippte Lage gebracht und die Baugruppe aus ringförmigen Ziegeln wird am richtigen Platz gehalten, indem z.B. ein Gabelstabler verwendet wird. Die ringförmigen Ziegel werden durch miteinander verzahnende Vertiefungen und Vorsprünge davon abgehalten, sich lateral relativ zueinander. zu bewegen. Weil diese Baugruppe sehr schwer ist, ist es sehr schwierig, die ringförmigen Ziegel am Ort des Abstichlochs zu positionieren und beizubehalten.
  • Nachdem die Baugruppe aus ringförmigen Ziegeln eingeführt worden und an der Stelle des Abstichlochs örtlich festgelegt worden ist, wird die Reparatur vervollständigt, indem eine feuerfeste Guß- oder Spritzmasse zwischen die ringförmigen Ziegel und die feuerfeste Auskleidung der Behälterwand eingeführt wird. Dann wird der Gabelstapler weggefahren.
  • Außerdem kann die Baugruppe aus ringförmigen Ziegeln, selbst nachdem die Guß- oder Spritzmasse eingeführt worden aber noch nicht vollständig ausgehärtet ist, unter dem Gewicht der Ziegel absinken, sobald der Gabelstapler weggefahren wird. Die Reparatur des Abstichlochs gemäß dem üblichen Verfahren ist nicht nur sehr hart, sondern leidet auch oft an dem Fehlern daß das neue Abstichloch in der Behälterwand schlecht positioniert ist.
  • Das Ergebnis dieses Sachverhalts ist es, daß die maximale Anzahl von zu behandelnden Ladungen in dem reparierten metallurgischen Behälter picht so hoch ist wie es in einem optimal reparierten Behälter möglich ist. Tatsächlich führt dies zu höheren Betriebskosten, weil die nächste Reparatur früher notwendig wird.
  • Es wird angemerkt, daß andere Abstichlochkonstruktionen bekannt sind. Die US-A-3 463 475 zeigt Abstichlochziegel mit quadratischen Querschnitten, die äußere Vorsprünge haben, die mit Vertiefungen in den angrenzenden Ziegeln der Auskleidung zusammenwirken. Das Auswechseln derartiger Ziegel erfordert umfassendes Wiederaufbauen der Auskleidung.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, das bessere und leichtere Positionieren und Beizubehalten der Position der Baugruppe aus ringförmigen Ziegeln am Ort des Abstichlochs zu erreichen.
  • Die Abstichlochkonstruktion gemäß der Erfindung wird in Anspruch 1 angegeben. Der Vorsprung oder die Vorsprünge auf dem Ziegel stellen, weil die Ziegel in der ganzen Baugruppe aus den ringförmigen Ziegeln miteinander verzahnt sind, sicher, daß zumindest ein Mindestabstand von der feuerfesten Auskleidung der Behälterwand aufrechterhalten wird, selbst nachdem die Guß- oder Spritzmasse eingeführt worden ist.
  • Die Abstichlochkonstruktion gemäß der Erfindung bietet ferner den Vorteil, daß ein wie in der NL-A-8801231 (EP-A-0 341 798) des gegenwärtigen Anmelders beschriebener Schlackenstopper wirksamer ist. Es wird geglaubt, daß mit der besseren Anordnung des Abstichlochs der Schlackenstopper das Abstichloch besser versiegeln kann, sobald Schlacke abgestochen wird. Daraus ergibt sich, daß gleichzeitig die Stahlmenge, die von einer Ladung abgestochen wird, höher sein kann.
  • Ein weiterer wichtiger Vorteil der Erfindung ist es, daß sie die Sicherheit verbessern kann. Die Reparatur des Abstichlochs gemäß dem derzeitigen Verfahren macht die dauernde Anwesenheit des Gabelstaplers notwendig, um die Baugruppe aus ringförmigen Ziegeln richtig in der richtigen Position zu halten. Das bedeutet, daß es keinen Platz für eine Dachkonstruktion gibt, unter der die Guß- oder Spritzmasse eingeführt werden kann und die einem Bediener Schutz vor jeglichem Abfall bietet, der von dem Stapel über die metallurgischen Behälter fallen könnte. Mit der Erfindung kann der Gabelstapler unmittelbar, nachdem die Baugruppe aus ringförmigen Ziege In an die richtige Position gebracht worden ist, weggefahren werden und eine mobile Bedachungskonstruktion kann dann an dem Fleck aufgestellt werden, an dem der Gabelstapler gestanden ist, so daß Schutz gegen fallenden Abfall gegeben ist.
  • Vorzugsweise hat der oder jeder ringförmige Ziegel, der bzw. die mit einem Vorsprung versehen ist bzw. sind, drei derartige Vorsprünge mit Abständen voneinander getrennt auf seinem Umfang angeordnet. Vorzugsweise hat jeder Vorsprung die Form eines sich in axialer Richtung des Ziegels erstreckenden Kamms. Dies hilft, eine optimale Zentrierung des neuen Abstichloches zu erreichen.
  • Um eine gute Zentrierung über die volle Länge (z.B. 2 m) des neuen Abstichloches zu erreichen, kann es ausreichend sein, zwei ringförmige Ziegel mit den radialen Vorsprüngen vorzusehen, wobei die zwei ringförmigen Ziegel jeweils nahe dem inneren Ende und nahe dem äußeren Ende des Abstichlochs angeordnet sind. Die verbleibenden Ziegel können dann keine derartigen Vorsprünge haben.
  • Die Erfindung sieht ferner ein Verfahren zur Erneuerung einer Abstichlochkonstruktion eines metallurgischen Behälters wie es in Anspruch 5 angegeben ist und einen Abstichlochziegel wie er in Anspruch 9 angegeben ist vor.
  • Die Erfindung wird nun durch ein Beispiel mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben werden, in denen:
  • Figur 1 das Abstichlochteilstück der Wand eines metallurgischen Behälters im Querschnitt zeigt;
  • Figur 2 das entsprechende Abstichlochteilstück eines metallurgischen Behälters gemäß der vorliegenden Erfindung im Querschnitt zeigt; und
  • Figur 3 einen ringförmigen Ziegel gemäß der Erfindung zeigt, wie er in der Abstichlochkonstruktion in Figur 2 verwendet wird.
  • Metallurgische Behälter der Art, auf die sich die Erfindung bezieht, sind bekannt und brauchen hier keine weitere Beschreibung. Die Abstichlochkonstruktionen zweier metallurgischer Behälter werden in Figur 1 und Figur 2 jeweils gemäß dem bekannten Stand der Technik und gemäß der Erfindung gezeigt.
  • In jedem Fall wird der Abstichlochdurchlaß (1) durch das Mittelloch einer Baugruppe aus ringförmigen gegossenen Ziegeln (4) vorgesehen, die innerhalb einer feuerfesten
  • Dauerauskleidung (2) der Behälterwand (3) des metallurgischen Behälters angeordnet sind. Diese gegossenen Ziegel werden durch zusammenwirkende Vertiefungen und Vorsprünge an ihren axialen Endflächen davor bewahrt, sich lateral relativ zueinander (d.h. radial bezüglich der Abstichlochachse) zu bewegen, so daß das Abstichloch (1) mit einer im wesentlichen glatten innenwand (5) ausgebildet wird. Wenn in Längsrichtung des Abstichlochs (1) geblickt wird, kann gesehen werden, daß der Innendurchmesser des Abstichlochs (1) an ausgewählten Orten in Schritten zu dem Inneren des metallurgischen Behälters hin zunimmt. Eine feuerfeste Guß- oder Spritzmasse (6) wird zwischen die ringförmigen Ziegel (4) und die feuerfeste Auskleidung (2) eingeführt, um die Ziegel (4) am richtigen Platz zu befestigen.
  • Das Verfahren, die Abstichlochkonstruktion der beiden Figuren 1 und 2 zu erneuern, ist oben beschrieben worden. Kurz gesagt werden die abgenutzten Ziegel und die Masse (6) z.B. durch Bohren entfernt, die neue Baugruppe aus Ziegeln (4) wird in die richtige Position gebracht und die neue Masse (6) wird eingeführt.
  • Figur 1 zeigt, daß das Abstichloch (1) der bekannten Konstruktion nicht gut in der Behälterwand (3) zentriert ist. Dies hat zum Ergebnis, daß der metallurgische Behälter früher eine Reparatur des Abstichlochs (1) erfordert, um das Risiko der Beeinträchtigung der feuerfesten Dauerauskleidung (2) zu vermeiden.
  • Im Fall des metallurgischen Behälters in Figur 2 gemäß der Erfindung gibt es unter den gegossenen Ziegeln (4) einen Zentrierziegel nahe dem inneren Ende des Abstichlochs und einen weiteren Zentrierziegel nahe dem äußeren Ende des Abstichlochs. Jeder Zentrierziegel ist mit drei an seinem Umfang mit Abständen voneinander getrennt angeordneten Vorsprüngen (7) versehen, die von seiner äußeren Oberfläche radial abstehen. Diese Vorsprünge (7) sind in diesem Beispiel als sich axial erstreckende Kämme geformt (siehe die Figuren 2 und 3). Die verbleibenden Ziegel (4) haben keinen solchen radialen Vorsprung. Der metallurgische Behälter dieses Ausführungsbeispiels kann mehr Ladungen behandeln, als der Behälter gemäß Figur 1, bevor eine Reparatur des Abstichloches (1) notwendig wird. Die Vorsprünge (7) erstrecken sich ungefähr bis zu den inneren Flächen der feuerfesten Ziegel (2) und sehen eine Zentrierung des Abstichlochs (1) in der Behälterwand (3) vor, so daß ein ausgezeichneter Widerstand gegen Verschiebung der Baugruppe aus gegossenen Ziegeln (4) sowohl während als auch nach der Einführung der feuerfesten Guß- oder Spritzmasse (6) erreicht wird. Die Vorsprünge (7) werden folglich in der Masse (6) eingebettet. Außerdem ist ein auf diese Weise hergestelltes Abstichloch für sich selbst gesehen viel einfacher zu Zentrieren als das Abstichloch des metallurgischen Behälters in Figur 1. Ein optimal zentriertes Abstichloch verbessert die Funktion eines mit dem metallurgischen Behälters verwendeten Schlackenstoppers. Dieser Schlackenstopper kann das Abstichloch richtig und rechtzeitig verschließen, so daß Stahl schlackenfrei während einer maximalen Abstichzeit abgestochen werden kann. Dies bedeutet, daß es einen höheren Stahlertrag aus einer Ladung gibt.
  • Figur 3 zeigt einen einzelnen ringförmigen gegossenen Ziegel (4) gemäß der Erfindung, der mit den drei Kämmen (7) zur Zentrierung versehen ist. Es kann gesehen werden, daß die drei Kämme (7) mit einheitlichem Abstand voneinander getrennt angeordnet sind, wobei sie einen Raum einnehmen, der insgesamt geringer als 180º des Umfangs des Ziegels (4) ist, wobei folglich die Einführung der Masse (6) gestattet wird, während eine gute Zentrierung der Baugruppe aus Ziegeln (4) erreicht wird. Ein derartiger gegossener Ziegel ist wie oben angemerkt ebenso mit einem vertieften Bereich (8) und mit einem Vorsprung (9) zur Zusammenwirkung mit jeweils einem Vorsprung und einer Vertiefung eines angrenzenden gegeossenen Ziegels (4) versehen, um Ziegel davor zu bewahren, sich lateral gegeneinander zu bewegen. Während die ringförmigen Ziegel (4) hier mit zylindrischen äußeren Rändern dargestellt sind, können andere Formen innerhalb der Erfindung verwendet werden. Bei mit einem Abstichloch (1) gemäß Figur (2) versehenen Behältern ist die Anzahl der in diesem Behälter behandelten Ladungen pro Abstichloch selbst nach wiederholter Reparatur des Abstichloches (1) groß.

Claims (10)

1. Abstichlochkonstruktion eines metallurgischen Behälters, der eine Wand mit einer feuerfesten Auskleidung hat, wobei besagte Konstruktion eine Vielzahl von ringförmigen Ziegeln (4), die in Längsrichtung des Abstichlochs angeordnet sind und mittige öffnungen haben, die den Abstichlochflußdurchlaß (1) vorsehen, und um besagte Ziegel herum feuerfestes Gußoder Spritzmaterial (6) hat, um sie am richtigen Platz zu befestigen,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der besagten ringförmigen Ziegel (4) zumindest einen Vorsprung (7) hat, der radial von seiner äußeren Umfangsfläche absteht und der in besagtes Guß- oder Spritzmaterial (6) eingebettet ist, wobei sich der Vorsprung (7) bzw die Vorsprünge (7) bis zu den Seitenflächen der feuerfesten Dauerauskleidung erstreckt bzw. erstrecken und die Zentrierung des Abstichloches (1) im Behälter (3) bilden.
2. Abstichlochkonstruktion gemäß Anspruch 1, bei der der oder jeder besagte ringförmige Ziegel (4), der zumindest einen besagten Vorsprung (7) hat, drei solche Vorsprünge (7) hat, die entlang des Umfangs mit Abständen um den Ziegel herum angeordnet sind
3. Abstichlochkonstruktion gemäß Anspruch 1 oder 2, bei der der oder jeder besagte Vorsprung (7) eine Kammform hat, die sich axial des Ziegels erstreckt.
4. Abstichlochkonstruktion gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der zwei der besagten ringförmigen Ziegel jeder mindestens einen besagten Vorsprung (7) hat, wobei besagte zwei Ziegel nahe jeweils dem inneren Ende und dem äußeren Ende des Abstichloches sind.
5. Verfahren zum Erneuern einer Abstichlochkonstruktion eines metallurgischen Behälters, der eine feuerfeste Auskleidung hat, wobei die Abstichlochkonstruktion eine Vielzahl von ringförmigen Ziegeln (4) aufweist, die in der Längsrichtung des Abstichloches angeordnet sind und mittige öffnungen haben, die den Abstichlochflußdurchlaß (1) bilden, und wobei feuerfestes Guß- oder Sprühmaterial (6) um besagte Ziegel herum eingeführt ist, wobei besagtes Verfahren folgende Schritte beinhaltet:
(i) Entfernen der ringförmigen Ziegel (4) und des feuerfesten Guß- oder Spritzmaterials (6) der verwendeten Abstichlochkonstruktion, so daß eine Bohrung gebildet wird, um die neue Abstichlochkonstruktion aufzunehmen,
(ii) Einbringen einer neuen Vielzahl besagter ringförmiger Ziegel (4) in besagte Bohrung, und
(iii) Einführen neuen Guß- oder Spritzmaterials (6) um besagte neue ringförmige Ziegel herum, um sie in besagter Bohrung zu fixieren,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der besagten neuen ringförmigen Ziegel wenigstens einen Vorsprung (7) hat, der radial von seiner äußeren Umfangsfläche absteht, um das Einbringen der besagten neuen Ziegel (4) in die besagte Bohrung zu unterstützen, während das Einführen besagten Guß- oder Spritzmaterials zugelassen wird.
6. Verfahren gemäß Anspruch 5, bei dem der oder jeder besagte ringförmige Ziegel (4), der mindestens einen besagten Vorsprung (7) hat, drei solcher Vorsprünge (7) hat, die mit Abständen entlang des Umfangs des Ziegels angeordnet sind.
7. Verfahren gemäß Anspruch 5 oder 6, bei dem der oder jeder besagte Vorsprung (7) eine Kammform hat, die sich axial des Ziegels erstreckt.
8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7, bei dem zwei der besagten Ziegel unter besagten neuen Ziegeln (4) jeder zumindest einen besagten Vorsprung (7) hat, wobei zwei Ziegel nahe jeweils dem inneren Ende und dem äußeren Ende des Abstichloches sind.
9. Ein ringförmiger Abstichlochziegel (4) zum Gebrauch in einer Abstichlochkonstruktion gemäß Anspruch 1 oder einem Verfahren gemäß Anspruch 5, der eine im allgemeinen zylindrische äußere Umfangsfläche und zumindest einen Vorsprung (7) hat, der von besagter Außenfläche nach außen absteht, wobei besagter Vorsprung oder besagte Vorsprünge eine Umfangsausdehnung um besagten Ziegel herum von weniger als 360º hat bzw. haben.
10. Ein Ziegel gemäß Anspruch 9, der drei der besagten Vorsprünge (7) in der Form sich axial erstreckender Kämme hat.
DE69006291T 1989-08-21 1990-08-16 Abstichanordnung, Verfahren zur Neuzustellung und Abstichlochstein für ein metallurgisches Gefäss. Expired - Lifetime DE69006291T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL8902101A NL8902101A (nl) 1989-08-21 1989-08-21 Metallurgisch vat, alsmede een daarbij toe te passen ringvormige steen.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69006291D1 DE69006291D1 (de) 1994-03-10
DE69006291T2 true DE69006291T2 (de) 1994-05-19

Family

ID=19855186

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69006291T Expired - Lifetime DE69006291T2 (de) 1989-08-21 1990-08-16 Abstichanordnung, Verfahren zur Neuzustellung und Abstichlochstein für ein metallurgisches Gefäss.

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP0414308B2 (de)
AT (1) ATE100862T1 (de)
DE (1) DE69006291T2 (de)
ES (1) ES2048418T3 (de)
NL (1) NL8902101A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4208520C2 (de) * 1992-03-17 1994-10-27 Didier Werke Ag Abstichrohr an einem Konverter oder Lichtbogenofen
DE19509170A1 (de) * 1995-03-14 1996-09-19 Didier Werke Ag Abstichvorrichtung

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT266892B (de) * 1966-05-27 1968-12-10 Veitscher Magnesitwerke Ag Abstich für metallurgische Gefäße und Verfahren zu seiner Herstellung
US3463475A (en) * 1967-04-21 1969-08-26 Dresser Ind Taphole construction for metallurgical vessels
US3554523A (en) * 1969-01-09 1971-01-12 Edwin B Miller Taphole assembly for metallurgical furnaces
DE3663148D1 (en) * 1986-06-18 1989-06-08 Radex West Ges Mit Beschrankte Fireproof tap hole

Also Published As

Publication number Publication date
ATE100862T1 (de) 1994-02-15
EP0414308B1 (de) 1994-01-26
DE69006291D1 (de) 1994-03-10
EP0414308A1 (de) 1991-02-27
EP0414308B2 (de) 1998-12-16
NL8902101A (nl) 1991-03-18
ES2048418T3 (es) 1994-03-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10228333C1 (de) Verfahren zum Herstellen von Lagerringen für Großwälzlager
DE69005798T3 (de) Giess-Pfanne mit feuerfester Bodenbeschichtung zur Behandlung von Metall und Verfahren zur Herstellung einer derartigen feuerfesten Beschichtung.
DE2428120C3 (de) Vorrichtung zum Einleiten von Gas in die Durchflußöffnung eines mit einem Schieberverschluß versehenen Gießgefäßes
DE69006291T2 (de) Abstichanordnung, Verfahren zur Neuzustellung und Abstichlochstein für ein metallurgisches Gefäss.
DE2921702C2 (de) Elektro-Metallschmelzofen mit Bodenabstich
EP0181853A1 (de) Gasspülstein für metallurgische Öfen und Gefässe
DE2259845A1 (de) Verfahren zum einarbeiten von duennen bohrungen, z.b. schmierloechern oder entlueftungsloechern in dickwandige gusstuecke und giessmodell, insbesondere vollformgiessmodell zu diesem verfahren
DE2542081A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung dickwandiger werkstuecke aus stahl
DE3105704C2 (de) Elektrothermischer Reduktionsofen mit feuerfester Ausmauerung
DE4403270C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer monolithischen feuerfesten Auskleidung von Stahlgießpfannen
DE2206104A1 (de) An Ort und Stelle gegossene Betonpfähle und Verfahren zu deren Herstellung
EP0352353B1 (de) Pfannenlochstein für die Verschlussvorrichtung einer Giesspfanne
DE1508191B1 (de) Stichlochblock fuer Sauerstoff-Aufblaskonverter
DE1508571B1 (de) Feuerfeste Auskleidung fuer Induktionsoefen
DE3424255A1 (de) Angiessvorrichtung fuer zwischenbehaelter in stranggussanlagen
AT230028B (de) Behälter aus Gußeisen zur Aufnahme von schmelzflüssigem Stahl, Schlacken u. a. schmelzflüssigen Materialien und Verfahren zu seiner Herstellung
DE4042203C2 (de) Schieberplatte für Schieberverschlüsse von metallurgischen Gefäßen
DE818652C (de) Hochofentraggeruest
AT401303B (de) Verfahren zum herstellen einer bodenanode für ein metallurgisches gefäss
DE3511341C2 (de) Feuerfester Ausguß für Stahl-Konverter und -Elektroöfen
DE2855903A1 (de) Blaslanze zum einbringen von stoffen in schmelzbaeder
DE2120946C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Instandsetzung des Abstichlochs eines Stahl-Konverters
DE3120053A1 (de) Verfahren zur instandsetzung von schieberplatten
AT408964B (de) Verfahren und vorrichtung zur erneuerung der auskleidung einer abstichöffnung von metallurgischen gefässen
DE1583277C (de) Zustellung von Stahlentgasungsgefaßen und Verfahren zur Reparatur solcher Gefäße

Legal Events

Date Code Title Description
8363 Opposition against the patent
8366 Restricted maintained after opposition proceedings
8332 No legal effect for de