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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vibratormaschine,
insbesondere für die Oberflächenbehandlung von Teilen, mit
automatischen Entlademitteln.
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Aus EP-229 297 ist eine mit einem Ringtrog versehene,
vibrierende Schleifmaschine bekannt, welche einen trennenden
Siebbereich aufweist, der oberhalb des Bodens angeordnet
ist, und eine Rampe, die sich von dem Boden bis auf die
Höhe des trennenden Siebbereichs erstreckt und welche um
eine horizontale Achse schwenkbar ist aus ihrer Lage, in
der sie in den Inhalt des Behälters eintaucht in eine
Lage, welche oberhalb des Behälterinhalts liegt, wobei die
Rampe durch Gewichtsausgleich in ihrer Position oberhalb
des Behälterinhalts gehalten wird und der
Gewichtsausgleich mit Hilfe eines Gegengewichtes erzielt wird,
welches von der horizontalen Achse außerhalb des ringförmigen
Trogs vorspringt, und das dann, wenn die Rampe in der
Position oberhalb des Inhalts des Behälters liegt, entweder
angenähert vertikal nach unten gerichtet ist oder
angenähert in einem Schwenkwinkel von 90º vor der Vertikalen
liegt.
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Wie dies bekannt ist, sind Vibratorbehälter gegenwärtig
handelsüblich zur Durchführung von
Oberflächenendbehandlungen wie Glätten, Entgraten oder dergleichen, welche im
wesentlichen einen Behälter haben, der mit
Vibrationsmitteln versehen ist und der von einem Gestell unter
Zwischenschaltung
von Vibrationsdämpfermitteln gehaltert
wird. Ein Boden ist innerhalb des Behälters gebildet und
hat einen rampenartigen Bereich, der sich in einer Spirale
erstreckt und als Führungselement dafür dient, die Teile
zu einem Verbindungsflügel zu schicken, der mit einer
Entladeebene verbindet.
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Der genannte Verbindungsflügel ist mit der Entladeebene
gelenkig verbunden und mit einem Hebel verbunden, zu dem
Zugang von der Außenseite des Behälters besteht und der
von Hand von einem Bedienungsmann betätigt werden kann;
die Betätigung des Hebels bewegt den Verbindungsflügel in
eine abgesenkte Lage, in der er den rampenartigen Bereich
so verbindet, daß er einen Weg bildet für das nach außen
erfolgende Entladen der bearbeiteten Teile.
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Bei dieser Art des Behälters muß die Betätigung für ein
Absenken des Verbindungsflügels manuell durch den
Bedienungsmann erfolgen, der den genannten Verbindungsflügel in
eine Menge einsetzt, die gebildet ist durch die
behandelden Teile und durch das lose Material, welches für das
Glätten, Polieren und dergleichen der behandelten Teile
verwendet wird. Der Bedienungsmann trifft Vorsorge dafür,
daß die behandelten Teile nicht zwischen dem oberen
Bereich des Rampenbereichs und dem Verbindungsflügel
zurückgehalten werden und wenn dieser Fall eintritt, hebt er
entsprechend den Verbindungsflügel leicht so an, daß der
Durchgang von jedem möglicherweise gefangenem Teil
ermöglicht wird und er setzt die Drehung der Verbindungsebene
fort, bis sie sich selbst in ihrer unteren Position
anordnet, das heißt als Fortsetzung des rampenartigen Bereichs.
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Dieser Gesichtspunkt hat bisher das Vorsehen automatischer
Betätigungen zum Verlagern des Verbindungsflügels in die
untere Lage verhindert, da das Risiko besteht, daß
bearbeitete Teile gefangen oder eingeklemmt werden.
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Es ist deshalb notwendig, einen Bedienungsmann vorzusehen,
der die Tätigkeit durchführt, den Verbindungsflügel in dem
Tank so einzusetzen, daß er mit dem rampenartigen Bereich
fluchtet und der in Abhängigkeit von seiner Erfahrung und
seinem Gefühl dazu in der Lage ist, das Einklemmen von
Teilen zwischen den Verbindungsflügel und der Rampe zu
verhindern.
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Das Ziel der Erfindung ist tatsächlich, die vorstehend
beschriebenen Nachteile dadurch zu vermeiden, daß eine
Vibratormaschine, insbesondere für die Oberflächenbehandlung
von Teilen vorgesehen wird, welche es erlaubt, automatisch
den Einsatz des Verbindungsflügels im Behälter
durchzuführen, ohne das Risiko einzugehen, daß Teile eingeklemmt
werden, welche eine korrekte Positionierung des genannten
Verbindungsflügels nicht erlauben würden.
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Innerhalb des Rahmens des vorerwähnten Ziels besteht eine
spezielle Aufgabe der Erfindung darin, eine
Vibratiormaschine zu schaffen, bei der die automatische Entladung von
Teilen mit extrem einfachen Mitteln erzielt werden kann
derart, daß sie keine Behinderung beim Betrieb der
Maschine selbst verursachen.
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Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine Vibratormaschine, insbesondere für die
Oberflächenbehandlung von Teilen, zu schaffen, welche die größte
Sicherheit von Verläßlichkeit und Sicherheit im Betrieb gibt
und darüber hinaus erlaubt, daß eine signifikante
Verringerung der Arbeit erzielt wird.
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Nicht zuletzt ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung,
eine Vibratormaschine, insbesondere für die
Oberflächenbehandlung von Teilen zu schaffen, welche leicht verfügbar
ist, ausgehend von allgemeinen handelsüblichen Elementen
und Materialien und welche weiterhin sehr konkurrenzfähig
von einem lediglich ökonomischen Blickpunkt aus ist.
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Das vorbeschriebene Ziel, die erwähnten Aufgaben und
andere, welche nachstehend ersichtlich werden, werden erreicht
durch die Vibratormaschine, insbesondere für die
Oberflächenbehandlung von Teilen, mit automatischen
Entlademitteln, die in Anspruch 1 definiert ist.
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Weitere Eigenschaften und Vorteile werden aus der
Beschreibung eines bevorzugten, jedoch nicht
ausschließlichen Ausführungsbeispiels der Vibratormaschine,
insbesondere für die Oberflächenbehandlung von Teilen, mit
automatischen Entlademitteln ersichtlich, die dargestellt ist
anhand eines nicht einschränkenden Beispiels in den
anliegenden Zeichnungen, in denen zeigen:
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Figur 1 - eine schematische Seitenansicht der
Vibratormaschine;
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Figur 2 - eine Draufsicht der Vibratormaschine;
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Figur 3 - eine schematische Darstellung der
Vibratormaschine während des normalen Betriebs;
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Figur 4 - eine schematische Darstellung des
Absenkvorgangs des Verbindungsflügels mit einem Teil,
das schematisch gefangen ist zwischen dem
Verbindungsflügel und dem rampenartigen
Bereich;
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Figur 5 - eine Ansicht des Schritts eines teilweise
erfolgenden Anhebens des Verbindungsflügels;
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Figur 6 - eine Ansicht des Verbindungsflügels in
dessen korrekter Lage.
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Unter Bezugnahme auf die vorbeschriebenen Figuren umfaßt
die Vibratormaschine, insbesondere für die
Oberflächenbehandlung von Teilen, mit automatischen Entlademitteln
gemäß der Erfindung einen Behälter 1, der mit
Vibrationsmitteln versehen ist und der von einem Traggestell 2 unter
Zwischenschaltung von an sich bekannten
Anti-Vibrationsmitteln getragen wird.
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Der Behälter 1 ist innen mit einem Boden 3 mit runder
Gestalt versehen, der einen rampenartigen Bereich 4 bildet,
der sich im wesentlichen in Form einer Spirale erstreckt.
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Eine Entladeebene 5 für die Abfuhr der Teile nach außen
ist im oberen Teil des Behälters vorgesehen und kann mit
dem rampenartigen Bereich mit Hilfe eines
Verbindungsflügels 6 verbunden sein, der an der Entladeebene angelenkt
ist.
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Der Verbindungsflügel ist derart verschwenkbar, daß er
während des normalen Betriebs in der angehobenen Position
angeordnet werden kann und daß er anschließend abgesenkt
werden kann unter Einsatz in die bearbeitete Menge,
derart, daß er sich fluchtend mit dem rampenartigen Bereich
anordnen kann und dementsprechend einen Weg für das
Abführen der Teile zum Ausgang bilden kann.
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Der Verbindungsflügel 6 wird mit Hilfe von Motormitteln
betätigt, welche vorzugsweise durch einen Zylinder 10
gebildet werden, der den Verbindungsflügel um dessen
Drehachse verdreht; dieser Zylinder 10 wird durch Steuermittel
gesteuert, die von einem unteren Detektor 12 gebildet
sind, der die korrekte Lage des Verbindungsflügels in
Flucht mit dem rampenartigen Bereich abtastet.
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Der Detektor 12 wird durch Eingriffszeitgeber gesteuert,
welche innerhalb des Steuerpults montiert sind und einen
ersten Eingriffszeitgeber umfassen, auf den eine
vorgegebene Zelt eingestellt werden kann, innerhalb deren der
Verbindungsflügel sich selbst in Flucht mit der Rampe
legen muß. Wenn der Verbindungsflügel sich nicht korrekt
innerhalb der vorgegebenen Zeit in die Lage einstellt,
weil beispielsweise ein Teil 20 zwischen dem
Verbindungsflügel und dem rampenartigen Bereich eingeklemmt ist, wie
dies in Figur 4 dargestellt ist, wird das
Betätigungskommando an die Motormittel umgekehrt und der
Verbindungsflügel wird für eine zweite Zeitperiode angehoben, welche
ebenfalls vorgegeben ist und durch einen zweiten Zeitgeber
gesteuert wird.
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Die Motormittel sind durch einen Zykluszeitgeber und durch
die Zeitgeber gesteuert, so daß in der Praxis der
Absenkvorgang kontinuierlich wiederholt wird, bis sich der
Verbindungsflügel in Flucht mit dem rampenartigen Bereich
einordnet, wobei hierdurch der korrekte Vorgang des
Einsetzens des Verbindungsflügels in der im Behälter
bearbeiteten Menge sichergestellt wird, innerhalb der vom ersten
Zeitgeber vorgegebenen Zeit.
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In der praktischen Ausführungsform ist es möglich, einen
automatischen Zyklus einzustellen, in dem es eine Zeit
gibt für ein Verbleiben der bearbeiteten Teile im
Behälter. Nachdem die vom Zykluszeitgeber vorgegebene Zeit zu
Ende ist, erlaubt der erste Zeitgeber das Absenken des
Verbindungsflügels, welches den Betrieb der Motormittel
unterbricht, wenn der Flügel innerhalb der vorgegebenen
Zeit beim Sensor ankommt, wobei dann, wenn ein Teil
zwischen dem Verbindungsflügel und dem rampenartigen Bereich
eingeklemmt bleibt, weil die korrekte Lage nicht innerhalb
der vorgegebenen Zeit erreicht worden ist, der zweite
Zeitgeber ein nach oben erfolgendes Zurückkehren des
Verbindungsflügels für eine vorgegebene Zeit erlaubt, wobei
der erste Zeitgeber aktiviert wird, welcher wieder eine
Zeit vorgibt, die benötigt wird, um den Abfall des
Verbindungsflügels zu vervollständigen.
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Diese Schritte werden zyklisch wiederholt bis der
Verbindungsflügel an dem Detektor ankommt und dementsprechend
korrekt positioniert ist.
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Der Detektor kann von jeder Art sein, da er lediglich die
Lage des Verbindungsflügels abfühlen muß für ein folgendes
Antreiben der Motormittel mit Hilfe der Zeitgeber.
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Aus dem vorstehend Beschriebenen ist ersichtlich, daß die
Erfindung die vorgegebenen Ziele und Aufgaben erreicht; es
wird insbesondere die Tatsache betont, daß eine
Vibratormaschine vorgesehen ist, in der es möglich ist, den
Entladevorgang automatisch durchzuführen, ohne einen
Bedienungsmann zu benötigen, der den Verbindungsflügel manuell
in die bearbeitete Menge einsetzt.
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In der Praxis können die verwendeten Materialien ebenso
wie die Formen und Dimensionen beliebig entsprechend den
Anforderungen sein.
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Wo im Anschluß an technische Merkmale in irgendeinem
Anspruch Bezugszeichen folgen, sind diese Bezugszeichen
ausschließlich für den einzigen Zweck angefügt worden, um die
Verständlichkeit der Ansprüche zu steigern und demzufolge
haben solche Bezugszeichen keine einschränkende Wirkung
auf den Bereich eines jeden Elements, das lediglich
beispielsweise durch derartige Bezugszeichen identifiziert
wird.