DE689840C - Verstellbarer Kuehler bei Flugzeugen - Google Patents

Verstellbarer Kuehler bei Flugzeugen

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DE689840C
DE689840C DE1938S0131833 DES0131833D DE689840C DE 689840 C DE689840 C DE 689840C DE 1938S0131833 DE1938S0131833 DE 1938S0131833 DE S0131833 D DES0131833 D DE S0131833D DE 689840 C DE689840 C DE 689840C
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Germany
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cooler
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adjustable
airplanes
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DE1938S0131833
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English (en)
Inventor
Guenther Horn
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SIEBEL FLUGZEUGWERKE HALLE KOM
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SIEBEL FLUGZEUGWERKE HALLE KOM
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D33/00Arrangement in aircraft of power plant parts or auxiliaries not otherwise provided for
    • B64D33/08Arrangement in aircraft of power plant parts or auxiliaries not otherwise provided for of power plant cooling systems
    • B64D33/10Radiator arrangement
    • B64D33/12Radiator arrangement of retractable type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Verstellbarer Kühler bei Flugzeugen Die Erfindung bezweckt die selbsttätige Regelbarkeit der Kühlleistung für gewisse Betriebsbedingungen, Start, Steigflug o. dgl., die eine Steigerung gegenüber der normalen Kühlleistung beim Reiseflug z. B. erfordern. Insbesondere bei Flugzeugen mit großer Geschwindigkeitsspanne hat es sich gezeigt, daß eine wirkungsvolle Regelung der Kühlleistung unerläßlich ist.- Da solche Flugzeuge heute ausnahmslos mit Mitteln zur. Erhöhung des Auftriebs ausgestattet sind, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Kühler in Abhängigkeit von der Verstellbewegung dieser Mittel aus- und einzufahren, d. h. mehr oder minder dem Luftstrom des Fahrtwindes auszusetzen.
  • Es ist zwar bei Luftfahrzeugen bekannt, die zur Rückkühlung der Kühlflüssigkeit oder des Schmierstoffs der Motoren dienenden Kühler mehr oder weniger aus der Verkleidung herauszubewegen, demgegenüber unterscheidet sich die Erfindung vorteilhaft dadurch, daß der Kühler zwangsläufig mit den Mitteln zur Erhöhung des Auftriebs aus- und einfährt. Es wird also stets .ein günstiges Verhältnis zwischen der Geschwindigkeit und der dem Kühler zugeführten Frischluft eingehalten und somit die, Voraussetzung für eine gleichbleibende Kühlleistung geschaffen.
  • In der Zeichnung sind Beispiele für die Anwendung des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Abb. i die- Teilansicht eines Tragflügels mit Vorflügel im Schnitt, Abb. z dieselbe Teilansicht bei ausgefahrenem Vorflügel, . Abb. 3 einen Schnitt gemäß Abb. i und a, wobei die Ausfahrhewegung des Kühlers senkrecht zur Verstellbewegung des Vorflügels erfolgt. Die Flugzeugtragfläche a mit dem Hohn b besitzt als Mittel zur Erhöhung des Auftriebs einen Vorflügel c, der mittels der Schwenkarme d verstellbar ist.
  • Der Kühlere ist gemäß Abb. i und 2 an dem Vorflügel c festgemacht und fährt mit dem Vorflügel c aus. Der durch den Schlitz zwischen Flügelnase und Vorflügel hindurchstreichende Luftstrom wird also nach Maß, gabe der Vorflügelverstellung zur Kühlung herangezogen, d. h. bei eingezogenem Vorflügel c, entsprechend einer höheren Geschwindigkeit des Flugzeuges, liegt der Kühler e im wesentlichen verdeckt im Innern der Tragfläche a (vgl. Abb. i) ; bei verminderter Geschwindigkeit, wobei schließlich zwecks Erhöhung des Auftriebs der Tragflache der Vorflügel c ausgefahren werden muß, wird die Leistung des Kühlers dadurch erhöht, daß .eine größere Luftmenge an dem ausgefahrenen Kühler vorbeistreichen kann.
  • Das Ausführungsbeispiel der Abb.3 zeigt eine Anordnung, bei der der an der Unterseite des Tragflügels a ausfahrbar angeordnete Kühlere durch .ein an das Stellzeug für den Vorflügel c angeschlossenes Verstellgestänge f, g gesteuert wird. Die Vorflügelverstellung erfolgt durch Versschiebung der Stoßstange d'. An der Stoßstange d' ist das aus den Teilen f und g bestehende Verstellgestänge - für den Kühlere angeschlossen. Wird der Vorflügel c ausgefahren, so bewirkt das an der Stoßstange d' drehbar angeschlossene Gestänge f eine Verschwenkung des Winkelhebels g, wodurch die Aus- oder Einfahrbewegung des Kühlers e hervorgerufen wird. Der Winkelhebel g ist beispielsweise an einer festen Lagerstelle g' am Tragflächenholm b schwingbar gelagert.
  • Zur Änderung des übersetzungsverhältnisses zwischen der Verstellbewegung des Kühlers und der des Vörflügels z. B. kann ein Getriebe angeordnet. sein. Die erfindungsgemäße Kühleranordnung kann als Haupt- oder zusätzliche Kühlung gedacht sein. Bei einer Verwendung als Hauptkühler müßte dann beispielsweise durch; Anordnung von I'ühlltiftleitkanälen im Tragflügel a auch dem .eingezogenen Kühler in ausreichendem Maße Kühlluft zugeführt werden. Bei der Anordnung als Zusatzkühler könnte auf eine wesentliche Wirksamkeit des eingefahrenen Kühlers im Reiseflug verzichtet werden, da in diesem Fälle ein besonderer an anderer Stelle am Flugzeug fest angebrachter Kühler ausreicht.
  • Es ist selbstverständlich, daß. mit Rücksicht auf die bewegliche Anordnung des Kuli lers e die Zu- und Ableitungen für die Kühlflüssigkeit nachgiebig auszubilden sind. Als nachgiebige Zu- und Ableitungen für die Kühlflüssigkeit können teleskopartige Rohre oder biegsame Schlauchleitungen vorgesehen sein.
  • Statt mit einem Vorflügel c kann die zwangsläufige Verstellung es Kühlers e in Verbindung mit jedem anderen Mittel zur Erhöhung des Auftriebs vor sich gehen.

Claims (2)

  1. PATLNTANSYRÜCill;: i. Verstellbarer Kühler bei. Flugzeugen mit verstellbarem Vorflügel zur Beeinflussung des Auftriebes, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühler (e) derart zwangsläufig unmittelbar oder mittelbar mit dem. Vorflügel (c) verbunden ist, daß. Vorflügel (c) und Kühler (e) gleichzeitig ein- oder ausfahren.
  2. 2. Kühler nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Schlitz zwischen Flügelnase (a) und Vorflügel (c) angeordnete Kühler (e) am Vorflügel (c) befestigt und die Nasenbeplankung durchdringend in das Innere des Tragflügels (a) einfahrbar ist.
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