DE689331C - Raeucherofen - Google Patents

Raeucherofen

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Publication number
DE689331C
DE689331C DE1938R0102128 DER0102128D DE689331C DE 689331 C DE689331 C DE 689331C DE 1938R0102128 DE1938R0102128 DE 1938R0102128 DE R0102128 D DER0102128 D DE R0102128D DE 689331 C DE689331 C DE 689331C
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DE
Germany
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air
smoker
smokehouse
hood
heated
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Expired
Application number
DE1938R0102128
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Robeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ SAALFELD O
GEORG ROBECK
Original Assignee
FRITZ SAALFELD O
GEORG ROBECK
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Publication date
Application filed by FRITZ SAALFELD O, GEORG ROBECK filed Critical FRITZ SAALFELD O
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/044Smoking; Smoking devices
    • A23B4/052Smoke generators ; Smoking apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Räucherofen, Die Erfindung betrifft einen Ofen für Heißräucherei, bei welchem in bekannter Weise die Räucherkammer vom Heizraum völlig abgetrennt ist. Bei der bekannten Bauart wird eine Platte geheizt, die den Boden der Räucherkammer bildet. In die Räucherkammer sind Luftleitungen verhältnismäßig kleinen -Querschnittes eingeführt, die durch den Heizraum hindurchgehen, damit die Luft. in den Rohren vorgewärmt wird. Durch Auflegen von Sägespänen o. dgl. auf die Platte wird gleichzeitig Rauch erzeugt.
  • Es hat sich gezeigt, daß es bei der Heiß- -räucherei, bei welcher der Räucherraum vom Rostraum abgetrennt ist, gerade im Anfang darauf ankommt, dem Räucherraum genügend große Mengen vorgewärmter Luft zuzuführen und dabei aber auch für eine ausreichende Luftabführung zu sorgen; denn nur durch eine genügende Luftbewegung in dein Räucherraum ist es möglich, die Feuchtigkeit aus den Wurstwaren genügend schnell abzuführen. Um dabei für eine genügende Erwärmung der Luft zu sorgen, wird erfindungsgemäß der Rostraum durch eine eiserne Haube überdeckt. Auf die Oberfläche der Haube werden die Sägespäne aufgeschüttet, durch deren Verschwelung der Rauchgeschmack erzeugt wird. Durch die Haube wird eine völlige Trennung des Feuerungsraumes von. der Räucherkammer bewirkt. Durch die Seitenflächen der Haube wird von außen zugeführte Luft erwärmt, so daß also diese Luft genügend erwärmt und von den Feuerungsgasen völlig abgeschlossen in die Räucherkammer gelangt.
  • Um die Luft möglichst gleichmäßig über den Räucherraum zu verteilen, kann über der eisernen Haube noch ein Ablenkblech angeordnet sein. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Räucherofens in Fig. i bis 3 in zwei Längsschnitten und einem Querschnitt dargestellt.
  • Der Räucherofen i wird in bekannter Weise aus Mauersteinen hergestellt. Er erhält im unteren Teil eine besondere Feuerung, die aus einem Rost 2 besteht. Dieser Rost ist nach oben durch eine eiserne Haube 3 abgeschlossen. Diese besitzt hinten einen Abzugstutzen 4 für die Feuerungsgase, durch welchen diese in den Schornstein 5 abgehen.
  • Unter der Feuerung ist noch ein Aschensammelraum 6 angebracht. Über dem rückwärtigen Teil der Haube ist im Ofen ein Ablenkblech 7 für die vorzuwärmende Luft für die Räucherkammer angeordnet. Die Luft tritt unterhalb des Aschensammelraumes bei 8 ein und steigt durch den Kanal 9 nach oben, umspült dann in den Luftschlitzen io die erhitzte Haube und strömt hierdurch erwärmt unter dem Leitblech 7 in die Kammer i i ein. Um den Luftzug zu bewirken, ist in bekannter Weise unterhalb der Decke der Räucherkammer eine Öffnung 12 vorgesehen, die die Verbindung mit dem Schornstein herstellt und die durch einen Schieber 13 abgeschlossen werden kann.
  • Der Betrieb des Räucherofens erfolgt in der Weise, daß zunächst der Rost 2 mit Briketts o. dgl. beschickt und der Ofen angeheizt wird. Die von außen zugeführte Luft streicht außen an der erhitzten Haube vorbei, erwärmt sich und zieht durch Öffnung 12 ab. Es erfolgte hierbei eine Trocknung des in der Kammer befindlichen Guts. Nun werden durch die Türöffnung 14. angefeuchtete Sägespäne oder Holzmehl von Eiche oder Buche auf die heiße Platte 3 geworfen. Diese entzündet sich sofort und bildet den Schmok, der nach oben steigt und durch die nunmehr gedrosselte Öffnung 12 in den Schornstein abzieht.
  • Die Regulierung des Abzuges wird durch Einstellen des Schiebers 13 bewirkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Räucherofen für Heißräucherei, bei welchem die Luftzuführung zur Räucherkammer und der Heizraum völlig voneinander getrennt sind, wobei die zugeführte Luft mittelbar durch die Heizgase erwärmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizraum mit einer eisernen Haube (3) überdeckt ist, durch welche an den Seiten Luftkanäle (io) großen Querschnitts gebildet werden, in denen von außen in die Kammer zugeführte Luft vorgewärmt wird.
  2. 2. Räucherofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über der eisernen Haube (3) ein Ablenkblech (7) vorgesehen ist.
DE1938R0102128 1938-04-22 1938-04-22 Raeucherofen Expired DE689331C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005042253A1 (de) * 2005-09-05 2007-03-08 Richard Rupprecht Kochgerät zum Garen, Backen, Trocknen oder Räuchern von Speisen und zur Raumbeheizung mit steuerbarer trockener Hitze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005042253A1 (de) * 2005-09-05 2007-03-08 Richard Rupprecht Kochgerät zum Garen, Backen, Trocknen oder Räuchern von Speisen und zur Raumbeheizung mit steuerbarer trockener Hitze

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