DE689002C - Elektrodenhalterung fuer Braunsche Roehren, insbesondere aus keramischem Material - Google Patents

Elektrodenhalterung fuer Braunsche Roehren, insbesondere aus keramischem Material

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DE689002C
DE689002C DE1936Z0023284 DEZ0023284D DE689002C DE 689002 C DE689002 C DE 689002C DE 1936Z0023284 DE1936Z0023284 DE 1936Z0023284 DE Z0023284 D DEZ0023284 D DE Z0023284D DE 689002 C DE689002 C DE 689002C
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electrode
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cathode
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DE1936Z0023284
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/82Mounting, supporting, spacing, or insulating electron-optical or ion-optical arrangements

Landscapes

  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Elektrodenhalterung für Braunsche Röhren, insbesondere aus keramischem Material Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektrodenhalterung für Braunsche Röhren, insbesondere aus keramischem Material.
  • Bisher war es meist üblich, das Elektrodensystem einer Braunsehen Röhre -an dem Quetschfuß bzw. Sockel der Röhre zu befestigen. Die Elektroden, wie z. B. Konzentrationselektrode, Beschleunigungsanode und gegebenenfalls weitere Elektroden, wie z. B. die Ablenkplatten, sind somit in diesem Falle frei stehend im Innenraum des Röhrenhalses angeordnet. Naturgemäß bringt aber einderartig umfangreiches System eine erhebliche Belastung und Beanspruchung des Quetschfußes bzw. des Sockels der Röhre mit sich, so daß sehr oft eine Zerstörung des Quetschfußes bzw. des Sockels und damit die Unbrauchbarkeit der Röhre eintritt. Es besteht bei den bekannten Anordnungen weiterhin die Gefahr, daß sich das Elektrodensystem bei dauernder, unveränderter Aufstellung des Braunsehen Rohres zu der Röhrenachse verlagert. Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnungen besteht darin, daß die Zuleitungen zu den Elektroden zwecks Zuführung der Betriebsspannungen, die durch den Sockel bzw. Quetschfuß 'an den Elektroden vorbeigeführt werden müssen, zu Störungen Anlaß geben, die sich hauptsächlich in Schwankungen und Verzerrungen des Elektronenleuchtfleckes äußern und die Arbeitsweise der Röhre dadurch empfindlich beeinträchtigen. . Bei Braunsehen Röhren ist es aber für viele Zwecke erforderlich; den Elektronenstrahl von allen derartigen Störungen frei zu halten. Hierzu ist eine Elektrodenanordnung notwendig, die gut zentriert ist und deren Zentrierung auch während des Betriebes der . Braunsch.en Röhre gewährleistet bleibt.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, ist auch schon eine Elektrodenhalterung für Braünsche Röhren bekanntgeworden, bei der die Elektroden in einem besonderen Träger befestigt sind; der seinerseits im wesentlichen von dem Quetschfuß getragen wird. Diese Anordnung besitzt daher auch den bereits obenerwähnten Nachteil der Gefährdung des Quetschfußes. Bei einer ähnlichen Anordnung, bei der ebenfalls ein Zwischenträger für die Elektroden verwendet wird, sind die Nachteile vorhanden, daß einerseits die Justierung der Elektroden im Zwischenträger und andererseits die Justierung des Zwischenträgers im Oszillographenrohr erforderlich ist. Weiterhin besitzt die zuletzt erwähnte bekannte Anordnung den Nachteil, daß die Elektroden nicht ohne weiteres austauschbar sind. Schließlich besteht noch die Gefahr, daß durch den erhöhten Materialaufwand bei beiden zuletzt beschriebenen bekannten Anprdnungen das Vakuum innerhalb des Oszillographenrohres verschlechtert wird.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen, wird eine Elektrodenhaltcrung für Braunsche Röhren, insbesondere aus keramischem Material, vorgeschlagen, deren Kennzeichen darin besteht, daß erfindungsgemäß der für die Aufnahme der Elektroden dienende Röhrenteil (Röhrenhals) mit vorzugsweise parallel zur röhrenachse laufenden Vertiefungen; z. B. unterschnittenen Nuten, oder Erhöhungen, z. B. schwalbenschwanzförmigen Leisten, versehen ist, in welche oder auf welche die die Elektroden tragenden Führungsteile gegebenenfalls unter Verwendung von isolierenden Zwischenstücken eingeschoben oder aufgeschoben sind.
  • Die Ausgestaltung der Innenwandung des Röhrenhalses wie auch die der Elektroden und anderer Einzelteile kann mit großer Genauigkeit vorgenommen werden, so daß die einzelnen Elektroden nach dem Einsetzen ohne weiteres zueinander und zur Röhrenachse justiert sind. Das Einsetzen der Elektroden kann auch von ungeübten Personen vorgenommen werden.
  • Die Abb. i bis 4 zeigen Ausführungsformen der Erfindung. Gemäß Abb. i enthält der Hals einer zweckmäßig aus keramischem Material gefertigten Braunscheu Röhre eine Kathode 2, die Elektroden 3 und 4 und die Ablenkplatten 5. Die Halterung der Elektroden und Ablenkplatten ist aus der Abb.2 ersichtlich, die einen Querschnitt durch den Röhrenhals der Abb. i -darstellt: Die Innenwandung des Röhrenhalses ist gemäß dieser Zeichnung mit schwalbenschwanzförmigen Nuten 6 versehen, durch die die mit entsprechenden Führungsteilen 7 versehenen Elektroden gehaltert* werden. Die Abb.2 veranschaulicht die Halterung einer Zylinderelektrode 8 und die eines Ablenkplattenpaares g. Die Zuleitungen i o (Abb: i) zu den Elektroden werden durch die Sockelplatte i i geführt, die mit entsprechenden Bohrungen 13 (Abb.3) versehen ist. Die Dichtung der Bohrungen erfolgt in bekannter Weise durch Verglasen, Verlöten usw. Die Bohrung 14 (Abb. i und 3) dient zur Aufnahme des die Kathode 2 tragenden Teilkörpers 15. Das Einsetzen der Elektroden wird nacheinander vorgenommen. Die erste dem Leuchtschirm am nächsten liegende Elektrode, die eingesetzt wird, wird bis zum Ende der Nuten vorgeschoben. In die Führungsnuten werden alsdann dem Querschnitt der Nuten entsprechend ausgebildete, isolierende Zwischenteile eingesetzt, worauf nunmehr die zweite Elektrode eingesetzt wird usw. Die einzelnen Teile werden durch die den Röhrenhals abschließende Sokkeiplätte i i unter Verwendung von Federungskörpern o. dgl. durch Druck zusammengehalten: Die Sockelplatte wird mit dem Braunsehen Rohr z. B. durch Verglasen vakuumdicht verbunden. Ein anderes Ausführungsbeispiel der Er-Findung zeigt die Abb.4, bei der die Zuleitungen i o nicht durch die Sockelplatte 16 geführt, sondern unmittelbar an der Stelle, wo die Elektroden im Röhrenhals gehaltert sind, durch die Röhrenwandung hindurchgeführt werden. Die Durchführung wird zweckmäßig in der Weise vorgenommen, daß an der betreffenden Stelle die Röhre durchbohrt -wird und in die Bohrungen ein Metalldraht eingelötet -wird, der derart in die Nut hineinragt, daß das die Elektrode tragende metallische Führungsteil 7 mit dem Draht io einen elektrischen Kontakt gibt. -Bei der Anordnung gemäß Abb. 4 dient die Sockelplatte 16 lediglich als Träger für die Kathode 2 und den Wehneltzylinder 17, der mit Hilfe eines Verbindungsstückes 18 an der Sockelplatte 16 befestigt ist. Um diesen beiden Teilen zum übrigen System, z. B. nach dem Auswechseln der Kathode, stets wieder die gleiche Lage zu geben, sind an dem Wehneltzylinder 17 Lappen angebracht, die in an der Elektrode i9 angebrachte Winkel bajonettverschlußartig eingreifen.
  • Um bei der während der Entlüftung vorgenommenen Erhitzung der Röhre gegebenenfalls mögliche Deformationen der Elektroden zu vermeiden, ist es notwendig, den Temperaturkoeffizienten des keramischen Materials, das als Baustoff für die Röhre verwendet wird, und den der für die Elektroden verwendeten Metalle aufeinander abzustimmen.
  • Im Sinne der Erfindung liegt es auch, die in den Ausführungsbeispielen putenförmig gestalteten Führungen zur Halterung der Elektroden etwa in derselben Querschnittsform erhaben auszubilden. Die Führungsteile 7 der Elektroden würden dann als federnde,: dem Querschnitt der Führungsschienen angepaßte Bleche ausgebildet werden, die die Führungsschienen umfassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrodenhalterung für Braunsche Röhren, insbesondere aus keramischem Material, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Aufnahme der Elektroden dienende Röhrenteil (Röhrenhals) mit vorzugsweise parallel zur Röhrenachse laufenden Vertiefungen, z. B. unterschnittenen Nuten, oder Erhöhungen, z. B. schwalbenschwanzförmigen Leisten, versehen ist, in welche oder auf welche die die Elektroden tragenden Führungsteile gegebenenfalls unter Verwendung von isolierenden Zwischenstücken eingeschoben oder aufgeschoben sind.
  2. 2. Elektrodenhalterung für Braiu-sche Röhren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungen zur Zuführung der Betriebsspannungen für die Elektroden, mit Ausnahme der Kathode, unmittelbar an der Halterungsstelle der einzelnen Elektrode durch die Röhrenwandung hindurchgeführt sind und mit dem die Elektrode tragenden Führungsteilen elektrischen Kontakt geben.
  3. 3. Elektrodenhalterung für Braunsche Röhren nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kathode und gegebenenfalls den Konzentrationszylinder (Wehneltzylinder) tragende Teilkörper mittels einer bajonettverschlußartigen Vorrichtung an der der Kathode vorgelagerten Elektrode befestigt ist.
DE1936Z0023284 1936-07-03 1936-07-03 Elektrodenhalterung fuer Braunsche Roehren, insbesondere aus keramischem Material Expired DE689002C (de)

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DE (1) DE689002C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972870C (de) * 1951-10-09 1959-10-15 Philips Nv Elektronenstrahlroehre mit einem Elektronenstrahlerzeugungssystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE972870C (de) * 1951-10-09 1959-10-15 Philips Nv Elektronenstrahlroehre mit einem Elektronenstrahlerzeugungssystem

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