DE688099C - Von unten nach oben schneidende Schere fuer Knueppel o. dgl. - Google Patents
Von unten nach oben schneidende Schere fuer Knueppel o. dgl.Info
- Publication number
- DE688099C DE688099C DE1937M0137999 DEM0137999D DE688099C DE 688099 C DE688099 C DE 688099C DE 1937M0137999 DE1937M0137999 DE 1937M0137999 DE M0137999 D DEM0137999 D DE M0137999D DE 688099 C DE688099 C DE 688099C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- upper knife
- cut
- tie rod
- knife slide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 11
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000000418 atomic force spectrum Methods 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D15/00—Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
- B23D15/12—Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
Description
Die von unten nach oben schneidenden Scheren für Knüppel, Blöcke, Platinen o. dgl.,
Maschinen mit feststehendem oder feststellbarem Obermesser und beweglichem Untermesser,
müssen für die Praxis des rauhen Walzwerkbetriebs insbesondere den folgenden Anforderungen entsprechen:
1. Ausgleich der Schneidkräfte innerhalb des Hebelsystems und Entlastung des Maschinengestells
von irgendwelchen Beanspruchungen, sonst Brüche im Maschinengestell;
2. Anpassung an das zu schneidende, der Stärke nach schwankende Walzgut unter Beibehaltung
eines rechtwinkligen Schnittes, sonst gekrümmte Schnitte und Schwierigkeiten bei der Weiterverarbeitung;
3. Freigabe des Walzgutes hinter der Schere sofort nach erfolgtem Schnitt, möglichst
bald, nachdem das Untermesser seinen Abwärtsgang beginnt, sonst Schwierigkeiten,
das noch zu schneidende Walzgutende vor den Vorstoß zu bekommen, und Zeitverlust;
4. Vermeidung von gleitenden Bewegungen
des Obermess,erschlittens bei jedem Schnitt in Führungen, sonst Reibungen und starke
Abnutzungen in denselben, da diese infolge der Hitze nicht dauernd genügend in Schmierung
gehalten werden können;
5. Beschränkung auf eine möglichst geringe Anzahl von wirksamen, die Schneidkräfte
übertragenden Hebeln, sonst erhöhte Bruchgefahr, besondere Wartung der ver-. schiedenen Gelenkpunkte und starker Verschleiß
derselben.
Unter Berücksichtigung dieser Punkte ist in verschiedenster Weise der Versuch gemacht
worden, die Aufgabe, bei Blockscheren mit auf verschiedene Walzgutstärke einstellbarem
Obermesser und beweglichem Untermesser das Antriebsgestänge beim Schneiden
von Walzgut zunächst einen dem Anstellweg des Obermessers entsprechenden Leerweg
durchlaufen zu lassen und erst kurz vor dem Schnittbeginn die kraftschlüssige Verbindung
zwischen Antrieb und Untermesser herzustellen, zu einer praktischen und brauchbaren
Lösung· zu führen. Alle Lösungen haben das
gemeinsame Kennzeichen, daß in irgendeiner Weise ein Leerlauf in das Hebelsystem eingeschaltet
wird, um hierdurch besondere Vorteile zu erzielen. ·
Die bekannte Anordnung von derartigen · Scheren, bei der der Zugstangenhebel, an
dem die den Untermesserhebel bewegende Zugstange angelenkt ist, oberhalb des unabhängig
von ihm in der Höhe einstellbaren Obermessers im Maschinengestell gelagert
ist, die anscheinend den bezeichneten Anforderungen genügt, zeigt einen durch die Verstellvorrichtung
des Obermessers in das Maschinengestell gehenden Kraftverlauf, ein Umstand, der eine besonders starke Ausführung
der Verstellvorrichtung bedingt und bei den hohen Schneiddrücken auf die Dauer deren Abnutzung mit sich bringt.
Die anderen bekannten, von unten nach oben schneidenden Scheren mit feststellbarem
Obermesser und beweglichem Untermesser, bei denen die Verbindungsstange zwischen
Zugstangen- und Untermesserhebel einen Schlitz zur der jeweiligen Walzgutstärke entsprechenden
Hubbegrenzung aufweist, zeigen zwar einen die Obermesserverstellvorrichtung vom Schnittdruck entlastenden Aufbau, weil
der Zugstangenhebel drehpunkt im Obermesserschlit'ten angeordnet ist und somit
beim Schnitt ein die Verstellvorrichtung nicht durchlaufender Kraftverlauf gegeben
ist, doch ist bei diesem Aufbau folgendes zu beachten:
i. Die Verstellung des Obermesserschlittens
erfolgt stets unter Belastung durch den auf diesem aufliegenden Zugstangenhebel mit
der daran befestigten, durch den Schlitz lose daranhängenden Verbindungsstange. Dementsprechend
ist bei dieser Schere der Antrieb zur Verstellung des Obermesserschlittens
kräftig zu halten; die Antriebskraft ist entsprechend groß.
Durch die vorliegende Erfindung wird dagegen eine Konstruktion angegeben, bei der
die Verstellung des Obermesserschlittens frei von dieser Belastung ist. Die. Antriebskräfte
brauchen also nur so groß zu sein, daß mit ihnen der verhältnismäßig leichte Schlitten
verstellt werden kann.
2. Zum Schneiden von schwachem Walzgut muß bei der bekannten Schere der Antrieb
bei jedem Schnitt außerdem den Zugstangenhebel nebst Zugstange so lange in die
Höhe bewegen, bis der Schlitz in der Zugstange den Bolzen erfaßt. Dieses bedeutet
aber bei jedem Schnitt eine Arbeit während des Leerweges, die zwecklos ist, die sich
also nachteilig auswirkt, da für das Anheben der schweren Hebel bedeutende Kräfte anzuwenden
sind. Bei der Erfindung fällt dagegen
diese überflüssige und zwecklose Aufwendung von Antriebskraft fort, weil der Zugstangenhebel
sich bei Betätigung des Antriebs zunächst lediglich um seinen Drehpunkt in der
Zugstange dreht.
. Der Obermesserschlitten mit dem daran befestigten Obermesser ist, wie bekannt, in
der Höhe verstellbar gelagert, um dem jeweils zu schneidenden Walzgut entsprechend
eingestellt zu werden. Wenn nun der Zugstangenhebel an seiner freien Bewegung dadurch
verhindert wird, daß er auf den Obermesserschlitten trifft, so findet er eine Auflage,
die als fester Drehpunkt für den nunmehr als einarmigen Hebel wirkenden Zugstangenhebel
dient; der Zugstangenhebel wird weiterhin, wie bekannt, durch die Antriebskraft
in die Höhe getrieben, zieht die Zugstange und damit den Untermesserhebel mit
dem Untermesser hoch und führt den Schnitt aus.
In der Ausgangsstellung hat der Zugstangenhebel stets die gleiche Stellung bzw. Höhe,
die einerseits durch den festen Drehpunkt in der Zugstange und andererseits durch die
Nullstellung des Exzenters oder sonstigen Antriebsorgans bedingt ist.
Die für die Auflage des Zugstangenhebels im oder am Obermesserschlitten vorgesehene
lose Lagerung kann verschieden sein; je nach Ausführungsform und Zweckmäßigkeit kann
ein bestimmter Punkt vorgesehen werden oder eine bestimmte Fläche. Für das Wesen
dieser Erfindung ist es gleichgültig, ob die Lagerung am Kopfe des Obermesserschlittens
erfolgt, in der Mitte oder sonstwo; wenn die Lagerung aber nicht am Kopfe des Obermesserschlittens
vorgenommen wird, muß für die Bewegung des Zugstangenhebels genügend
Platz vorhanden sein.
Zum Schneiden von Walzgut größter Stärke wird der Obermesserschlitten bis zur größten
Höhe, d. h. bis unter das freie Ende des Zugstangenhebels in der Ausgangsstellung, gehoben.
Bei Betätigung des Antriebs stützt sich
der. Zugstangenhebel auf den Obermesserschlitten ab, zieht durch seine Wirkung als
einarmiger Hebel die Zugstange und den Untermesserhebel in die Höhe und bewirkt
hierdurch den Schnitt.
Bei Walzgut mittlerer und kleinerer Stärke wird zunächst der Obermesserschlitten auf
die richtige Einstellung gebracht. Zwischen dem freien Ende des Zugstangenhebels und
der als Auflage für die Drehung desselben vorgesehenen Stelle des Obermesserschlittens
entsteht in der Ausgangsstellung ein größerer oder kleinerer, durch die Größe der Verstellung
bedingter Zwischenraum. Bei Einschaltung des Antriebs führt das freie Ende des
Obermesserhebels unter Benutzung des festen
Drehpunktes in der stillstehenden Zugstange, indem er als zweiarmiger Hebel wirkt, zunächst
einen mehr oder weniger großen Leerlauf aus, der in dem Augenblick beendet ist, wo das freie Ende des Zugstangenhebels die
vorgesehene Stelle des Obermesserschlittens berührt. Durch die Einschaltung des Leerlaufs
wird, genau wie bei den bekannten Leerlaufanordnungen, der Untermesserhebel und
ίο das daran befestigte Untermesser nicht in
gleichem Maße in die Höhe gezogen wie bei der höchsten Stellung des Obermesserschlittens,
die der größten Maulöffnung entspricht. Die Bewegung des Untermesserhebels ist um
so kleiner, je größer der Leerlauf ist, welcher auch hier, wie bei der bekannten Scherenausführung,
wiederum von der Stellung des Obermesserschlittens abhängt.
Da durch die Trennung des Zugstangen-
ao hebeis von einer festen Lagerung im Obermesserschlitten
der feste Stützpunkt des Hebelsystems fortfällt, sind in irgendeiner Weise Vorrichtungen zu treffen, die die Bewegung
des freien Endes des Zugstangenhebels derart beeinflussen, daß dasselbe sich bei Schnittbeginn
jeweils auf die vorgesehene Stelle des Obermesserschlittens aufsetzt.
Mit Rücksicht auf die verhältnismäßig kleine Strecke des Leerlaufs des freien Endes
des Zugstangenhebels, die durch die Differenz zwischen der größten und kleinsten Maulöffnung
bedingt ist, wird es zweckmäßig sein, am Kopfe, in der Mitte oder an einer sonstigen
Stelle des Obermesserschlittens Führungselemente anzubringen, in welchen sich der Leerlauf vollziehen kann, beispielsweise
in einem Schlitz o. dgl. In diesem Falle würde beispielsweise das Ende des Zugstangenhebels
eine Führung aufweisen, die sich in dem senkrechten oder dem Radius des Zugstangenhebels angepaßten Schlitz beim
Leerlauf bewegen kann, so daß auf" diese Weise durch diese für den vorliegenden
Zweck an einer anderen Gelenkstelle und mit anderer Wirkungsweise (Schlitz als Zugelement,
d. h. als wirksamer Teil des Gestänges, während bei dieser Erfindung der Schlitz nur
als Führungselement ohne Beanspruchung durch Zugkräfte in Frage kommt) bekannte Schlitzvorrichtung das Hebelsystem einen beweglichen
Stützpunkt besitzt, der in jeder Stellung die gleiche Wirkung ausübt, die sonst dem festen Stützpunkt zufiel.
Die Führungsvorrichtungen können aber auch an jeder anderen geeigneten Stelle angebracht
werden, beispielsweise im Maschinengestell selbst.
Außerdem ist eine zweckmäßige Lösung der Führungsvorrichtung dadurch gegeben,
daß an den Obermesserschlitten, und zwar zweckmäßigerweise in der gleichen Höhe, wo
der Zugstangenhebel beim Schnitt aufliegt, eine Stange angelenkt wird, die an der Stelle
des. Zugstangenhebels angreift, an der die Antriebskraft an diesem wirksam ist. Hierdurch
wird der Abstand zwischen der Auflage des Zugstangenhebels im Obermesserschlitten
und dem Angriffspunkt des Antriebs am Zugstangenhebel stets gleichmäßig gehalten,
so daß das zur Abstützung auf den Obermesserschlitten vorgesehene Ende des Zugstangenhebels
beim Schnitteinsatz stets die gleiche Stelle des Obermesserschlittens erreicht.
Der Erfindungsgegenstand, für den sich die verschiedensten Ausführungsbeispiele angeben
lassen, -wird an Hand der Abb. 1 und 2 als Ausführungsbeispiel erläutert:
α ist der einarmige Untermesserhebel mit an ihm befestigtem Untermesser mit dem
festen Drehpunkt b auf der Antriebswelle des Exzenters c im Maschinengestell, d ist der
Zugstangenhebel, an dessen Ende e die Kraft des Exzenters c angre/ft, / die Verbindungsstange zwischen Untermesserhebel α und Zug-·
Stangenhebel d mit den Drehpunkten g und h,
i der Obermesserschlitten mit daran befestigtem Obermesser, der in einer Führung k, die
im Maschinengestell fest gelagert ist, gleitet und dessen Höhenlage von Hand oder durch
Motorenantrieb verstellt werden kann; / ist die Druckfläche im Obermesserschlitten i für
das freie Ende des Zugstangenhebels d, m die Auflage im Maschinengestell, auf der im
Ruhezustande der Untermesserhebel α aufliegt;
η ist die Führungsstange zwischen dem Obermesserschlitten i und dem Drehpunkt e
des Zugstangenhebels.
Abb. ι zeigt die Stellung bei Ausführung des größten Schnitts,
Abb. 2 diejenige bei kleineren Querschnitten nach erfolgter Verstellung des Obermesserschlittens.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Zum Schneiden größter Walzgutquerschnitte erhält der Obermesserschlitten i die höchste
Lage (Abb. 1). In der gezeichneten Ausgangsstellung liegt der Zugstangenhebel d auf
der Druckfläche / des Obermesserschlittens i auf. Die Krafteinwirkung durch den Exzenter
c wird über den Drehpunkt e auf den Zugstangenhebel d übertragen, der von Anbeginn
als einarmiger Hebel wirkt, die Zugstange/ und damit auch den Untermesserhebel α hochzieht,
wodurch der Schnitt ausgeführt wird.
Sobald infolge kleineren Querschnittes des Walzguts eine Hubverkleinerung des Untermessers
zweckmäßig ist, wird (Abb. 2) der Obermesserschlitten i entsprechend nach unten
verstellt. Mit dem Obermesserschlitten i senkt sich auch die an ihm angebrachte Druckfläche
/ und entfernt sich von dem freien Ende
088
des Zugstangenhebels d. In der Zeichnung ist die Ausgangsstellung dargestellt: Der Zug·
Stangenhebel d hat die gleiche Höhe wie in Abb. ι und stützt sich einerseits in dem Drehpunkt
h auf die Zugstange f und andererseits in dem Drehpunkte auf den Exzenter c auf;
das freie Ende des Zugstangenhebels d ist in der Schwebe, ohne eine Verbindung mit dem
Obermesserschlitten i oder dem Maschinengestell zu haben. Die zeichnerische Darstellung
ist hinsichtlich der Entfernung des freien
Endes des Zugstangenhebels d von der Lagerschale I absichtlich etwas übertrieben erfolgt,
um die Wirkungsweise deutlicher zu machen. Sobald der Exzenter c in Bewegung gesetzt
wird, bewegt sich zunächst der Drehpunkt e nach oben; unter Abstützung auf den Drehpunkt h der Zugstange f wirkt der Zugstangenhebel
d als zweiarmiger Hebel, indem er sich unter der Einwirkung der Bewegung des
Exzenters c dreht, bis sein freies Ende die Druckfläche I im Obermesserschlitten i berührt.
Durch die weitere Einwirkung der Exzenterbewegung wirkt nunmehr der Zug-Stangenhebel
d als einarmiger Hebel mit dem festen Stützpunkt in /, zieht die Zugstange/
und damit auch den Untermesserhebel α hoch und führt den Schnitt aus. Durch die Einschaltung
des Leerlaufs wird, wie bei den bekannten Ausführungen, die Anpassung an
das zu schneidende Walzgut erreicht.
Die Führungsstange η hat den Zweck, dem
Hebelsystem einen festen Halt zu geben; sie ist am Obermesserschlitten i derart angelenkt,
daß das Zentrum ihres Drehpunktes am Obermesserschlitten i mit demjenigen der Druckfläche
des Zugstangenhebels d bei Auflage auf der Lagerfläche Z zusammenfällt. Der andere
Drehpunkt der Führungsstange η greift im Drehpunkt e an, welchen Drehpunkt sie also
ebenfalls gemeinsam mit dem Zugstangenhebel d hat; hierdurch wird erreicht, daß das
freie Ende des Obermesserhebels d die Lagerschale
/ stets genau an der gleichen Stelle berührt.
Da in dem auf der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel der Drehpunkt e tiefer liegt als die Druckfläche I1 ergibt sich bei
kleineren Querschnitten durch die Tieferstellung des Obermesserschlittens i eine kleine
Seitwärtsbewegung des Drehpunktes e. In Abb. 2 kommt dies dadurch zum Ausdruck,
daß die Zugstange/ etwas schräg steht und daß der Drehpunkt e etwas seitlich über dem
Zentrum der Antriebswelle & liegt. Diese minimale Seitenbewegung ist für die Wirkungsweise
ohne nachteiligen Einfluß, da die Verschiebung bei den kleinen Winkelversetzungen
sehr gering ist und außerdem die Konstruktion so vorgenommen werden kann, daß der Drehpunkt e im durchschnittlichen
Mittelwert senkrecht über der Antriebswelle b liegt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Von unten nach oben schneidende Schere für Knüppel 0. dgl. mit einem für die zu schneidende Walzgutstärke ein- und feststellbaren Obermesserschlitten und einem Untermesser, das in einem schwenkbaren Hebel angeordnet ist, der mittels einer Zugstange von dem beim Schnitt auf dem Obermesserschlitten abgestützten Zugstangenhebel, der am anderen Ende durch eine Schubstange o. dgl. bewegt wird, mitgenommen wird, bei der erst nach einem mit der Obermesserverstellung eingestellten, mit wachsender Knüppelstärke kleiner werdenden Leerlauf im Gesamtgestänge dessen kraftschlüssige Verbindung hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer Druckfläche am freien Ende des Zugstangenhebels und einer entsprechenden Fläche am Obermesserschlitten der Leerlauf vorgesehen ist.
- 2. Von unten nach oben schneidende Schere für Knüppel o. dgl. mit einem für die zu schneidende Walzgutstärke ein- und feststellbaren Obermesserschlitten und beweglichem Untermesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leerlauf des Zugstangenhebels durch Anordnung von Führungselementen, wie Stangen, Hebeln, Schlitzen, Gleitführungen ο. dgl., an den verschiedenen Hebeln bzw. Gelenkpunkten eine derartige Führung erhält, daß sich der Zugstangenhebel beim Schnittbeginn jeweils auf die vorgesehene Stelle des Obermesserschlittens aufsetzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937M0137999 DE688099C (de) | 1937-05-08 | 1937-05-08 | Von unten nach oben schneidende Schere fuer Knueppel o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937M0137999 DE688099C (de) | 1937-05-08 | 1937-05-08 | Von unten nach oben schneidende Schere fuer Knueppel o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE688099C true DE688099C (de) | 1940-02-12 |
Family
ID=7333965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937M0137999 Expired DE688099C (de) | 1937-05-08 | 1937-05-08 | Von unten nach oben schneidende Schere fuer Knueppel o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE688099C (de) |
-
1937
- 1937-05-08 DE DE1937M0137999 patent/DE688099C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1095297B (de) | Bogenanleger mit mehreren Stapelhubwerken | |
| DE688099C (de) | Von unten nach oben schneidende Schere fuer Knueppel o. dgl. | |
| DE2900901A1 (de) | Exzenterpresse oder -stanze | |
| DE1502774C3 (de) | Anschlag vorrichtung bei einer Schere, insbesondere Blechschere | |
| DE1913807A1 (de) | Vorrichtung zur Mitnahme eines langen Gegenstandes | |
| DE3414233C2 (de) | ||
| DE524628C (de) | Block- und Barrenschere mit zwei beweglichen Messern | |
| DE2718783B2 (de) | Trommelschere | |
| DE689301C (de) | Von unten nach oben schneidende Schere fuer Knueppel o. dgl. | |
| CH492505A (de) | Blechtafelschere | |
| DE964844C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Querlochziegeln unter Verwendung von in den Formhohlraum hinein- und aus diesem herausbewegbaren Lochwerkzeugen | |
| DE2600093C2 (de) | ||
| DE495441C (de) | Kniehebelpresse | |
| DE616577C (de) | Block- und Barrenschere mit zwei beweglichen Messern und Werkstueckniederhalter | |
| DE504537C (de) | Von unten nach oben schneidende Schere fuer Knueppel mit feststehendem Obermesser und beweglichem Untermesser | |
| DE3119693A1 (de) | Pflaster- und mauerstein-spaltvorrichtung | |
| AT101939B (de) | Block- und Barrenschere mit zwei in gerader Linie gegeneinander beweglichen Messern. | |
| DE3148033A1 (de) | Ausziehmaschine fuer horizontale stranggiessanlage | |
| DE3118668C2 (de) | Vorrichtung zum Ablängen von laufendem, stabförmigem Material, z.B. von Rohren, Profilen, Draht od. dgl. | |
| DE427388C (de) | Von unten nach oben schneidende Block- und Barrenschere mit zwei beweglichen Messern | |
| DE332527C (de) | Block- und Barrenschere mit zwei in gerader Linie gegeneinander gefuehrten, im Scherenstaender frei beweglichen Messern | |
| EP0373253A1 (de) | Vorrichtung zum Neutralisieren von Überhanglasten | |
| DE634707C (de) | Von unten nach oben schneidende Schere fuer Knueppel o. dgl. mit feststehendem oder feststellbarem Obermesser und beweglichem Untermesser | |
| DE574909C (de) | Tablettenpresse mit schnell umlaufendem Matrizentisch | |
| DE578976C (de) | Vorrichtung zum Einstellen der Hoehenlage des Schlittens von Scheren, Pressen, Stanzen und aehnlichen Werkzeugmaschinen |