DE687768C - Gleitrohrdehnungsausgleicher - Google Patents

Gleitrohrdehnungsausgleicher

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DE687768C
DE687768C DE1937W0100279 DEW0100279D DE687768C DE 687768 C DE687768 C DE 687768C DE 1937W0100279 DE1937W0100279 DE 1937W0100279 DE W0100279 D DEW0100279 D DE W0100279D DE 687768 C DE687768 C DE 687768C
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DE
Germany
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tube
epee
expansion compensator
epee tube
sliding tube
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Expired
Application number
DE1937W0100279
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Worth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO WORTH
Original Assignee
OTTO WORTH
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Publication date
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Publication of DE687768C publication Critical patent/DE687768C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/12Adjustable joints; Joints allowing movement allowing substantial longitudinal adjustment or movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

  • Gleitrohrdehnungsausgleicher Die Erfindung betrifft einen Dehnungsausgleicher für Rohre. Sie bezieht sich auf einen solchen Dehnungsausgleicher, bei welchem zur Entlastung, eine im Degenrohr angeordnete schräge Trennwand dient. Entlastete Rohrdehnungsau.sgleicher mit schräg im Degenrohr angeordneter Trennwand sind an sich bekannt. Man hat sie bisher derart ausgebildet, daß das Dampfrohr in zwei Leitungen geteilt und diese beiden Rohrstränge auf einander gegenüberliegenden Seiten in das Degenrohr einmündeten.' Von jeder inneren Einmündungskante verlief eine schräge Trennwand bis zur Mittelachse des Degenrohrs. Dies war im übrigen auf dem benachbarten Teil seines Umfanges zum Dampfdurchtritt geschlitzt und sowohl außerhalb als auch innerhalb des Rohrzweiges gelagert.. Diese Ausführung bietet Nachteile sowohl in der Herstellung als auch in der Überwachung, die besonders von der verwickelten Ausführung und Lagerung herrühren. Die Schlitze im Degenrohr verursachen eine unerwünschte Reibung und Durchwirbelung des Dampfes.
  • Nach der Erfindung wird die Achse der Degenrohrableitung nach S-förmigem übergang parallel zur Achse der Zuleitung zum Degenrohr angeordnet und der drucklose Teil des Degenrohrs mit einem größeren Durchmesser ausgebildet als der Durchmesser des unter Innendruck stehenden Degenrohrteils.
  • Durch die gemeinsame Anwendung dieser Mittel wird sowohl die bauliche Ausführung solcher Rohrausgleicher wesentlich vereinfacht als auch ihre Wirkungsweise Bedingungen angepaßt, die besonders bei hohen Rohrbeanspruchungen sehr hervortreten.
  • Da die Degenrohrkammer auf der druckfreien Seite einen größeren Durchmesser hat als auf der Druckseite, ist auch bei jedem beliebigen schrägen Verlauf der Trennwand deren Fläche größer als der in der gleichen Schräge verlaufende Querschnitt des Degenrohrdruckteils. Mithin steigt im gleichen Maße der Gesamtdruck auf diese Fläche und damit die Rückstellkraft, ohne daß an. den baulichen. Verhältnissen etwas geändert zu werden brauchte. Aus dem gleichen Grunde des größeren Durchmessers des druckfreien Degenrohrteils wächst auch der Außendurchmesser dieses Teils. Infolgedessen verringert sieh im gleichen Maße der Druckanteil je Flächeneinheit, der auf die Dichtung übertragen wird, während die zur Abdichtung zur Verfügung stehende Fläche entsprechend zunimmt.
  • Der auf der Zeichnung im Längsschnitt dargestellte Gleitrohrkompensator besteht aus dem Gehäuse a, von dem die Ableitung h zunächst unter einem Winkel von 3o bis 45° abzweigt und dann wieder parallel zur Gehäuseachse weiterverläuft.
  • Durch das Gehäuse a gleitet das Degenrohr b, geführt in den beiden Bronzegrundringen d und abgedichtet durch zwei Stopfbuchspackungsräume c. Das Degenrohr ist durch eine Scheidewand i in zwei Kammern geteilt. -Kammer bx ist die Betriebskammer und leitet das durchfließende Mittel durch die seitliche Öffnung g in den Gehäuseabzweig h.
  • by ist die drucklose Kammer, die mit der freien Atmosphäre unmittelbar in Verbindung steht, daß also nur eine Seite der Scheidewand i dem Betriebsdruck des durchfließenden Mittels ausgesetzt ist.
  • Durch dieses geteilte Degenrohr mit dem seitlichen Austritt g wird eine völlige Entlastung des Degenrohres und damit des gesamten Dehnungsausgleichers erzielt.
  • Durch die weitere Sonderheit des Degenrohrs b wird :die überentlastung hervorgerufen, und zwar durch die Differenz der beiden Durchmesser bi und b2.
  • Wäre bi und b2 gleich groß; so wäre eine Entlastung des Kompensators gerade erreicht. Da jedoch nach der Erfindung b2 größer als b1 ist; so ist eine Überentlastung vorhanden, d. h. die Flanschseite des Degenrohres wird in das Gehäuse hineingezogen. Dieser Vorgang erfolgt, wenn an den Flanschen k und l Blindflanschen angebracht werden und das Gehäuse a unter Druck gesetzt wird. Je größer die Differenz zwischen bi und b2 ist und j e größer der Betriebsdruck ist, um so größer ist auch die überentlastung, d. h. die Kraft; mit welcher das Degenrohr in das Gehäuse hineingezogen wird.
  • Die Doppelschelle f, die fest auf das Degenrohr b aufgeklemmt ist, bewegt sich lose über den Rohrstutzen des Gehäuses und zeigt so die jeweilige Stellung des Degenrohres an.
  • Die beiden Stopfbüchsenpackungsräume c können mit beliebigen Packungen versehen werden, je nachdem der Dehnungsausgleicher für Wasser, Gas, Luft, 0l, Säure, Heizdampf, Sattdampf, Heißdampf oder Höchstdruckdampf verwendet werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrdehnungsausgleicher, bei welchem zur Entlastung eine im Degenrohr angeordnete schräge Trennwand dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Ableitung nach S-förmigem obergang parallel zur Achse der Zuleitung zum Degenrohr verläuft; und daß der drucklose Teil des Degenrohrs einen größeren Außendurchmesser (b2) aufweist als der Durchmesser (bi) des unter Innendruck stehenden Rohrteiles. Rohrdehnungsausgleicher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Degenrohres im Aus.gleichergehäuse -frei zugängliche an sich bekannte Stopfbüchsen mit Grundringen dienen.
DE1937W0100279 1937-01-15 1937-01-15 Gleitrohrdehnungsausgleicher Expired DE687768C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE852185C (de) * 1948-10-02 1952-10-13 Vereinigter Rohrleitungsbau Ph Dehnungs-Stopfbuechse fuer Stahlrohrleitungen
DE918908C (de) * 1952-04-09 1954-10-07 Bohr Und Bau Ges M B H Vorrichtung zur Verbindung von horizontalen Filterrohren

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE852185C (de) * 1948-10-02 1952-10-13 Vereinigter Rohrleitungsbau Ph Dehnungs-Stopfbuechse fuer Stahlrohrleitungen
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