DE687547C - Kurbelwelle mit Gegengewichten - Google Patents

Kurbelwelle mit Gegengewichten

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DE687547C
DE687547C DE1935H0143768 DEH0143768D DE687547C DE 687547 C DE687547 C DE 687547C DE 1935H0143768 DE1935H0143768 DE 1935H0143768 DE H0143768 D DEH0143768 D DE H0143768D DE 687547 C DE687547 C DE 687547C
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counterweight
counterweights
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DE1935H0143768
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/28Counterweights, i.e. additional weights counterbalancing inertia forces induced by the reciprocating movement of masses in the system, e.g. of pistons attached to an engine crankshaft; Attaching or mounting same
    • F16F15/283Counterweights, i.e. additional weights counterbalancing inertia forces induced by the reciprocating movement of masses in the system, e.g. of pistons attached to an engine crankshaft; Attaching or mounting same for engine crankshafts

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM
31. JANUAR 1940
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47b GRUPPEl
H143768 XU/47 b
Klöckner-Humboldt-Deutz Akt.-Ges. in Köln Kurbelwelle mit Gegengewichten
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1935 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 4. Januar 1940
Die Erfindung bezieht sich auf Kurbelwellen mit Gegengewichten für den Massenausgleich, die durch Klemmsitz in seitlichen Ausnehmungen der Kurbelwange gehalten werden.
Es wurde vorgeschlagen, Kurbelwellengegengewichte unter Vermeidung von Schrauben oder Nieten dadurch an den Kurbelwangen zu befestigen, daß ein klauenartiger Teil der Gegengewichte nach, seiner Erwärmung auf Rotglut über einem nach außen sich erweiternden Ansatz der Kurbelwange zusammengepreßt wird. Die beim Erkalten auftretende Schrumpfung und gegebenenfalls eine nachträgliche Schweißung dienen zur Sicherung der Befestigung. Abgesehen von der Umständlichkeit dieses Verfahrens ist die Erzielung einer ganz bestimmten Vorspannung, welche für die Befestigung notwendig ist, zweifelhaft. Beim Biegen werden die Paßflächen niemals eine allseitig gute Anlage erhalten, zumal der Stahl auch in erwärmtem Zustand eine geringe Elastizität besitzt. Die übliche Befestigung der Gegengewichte durch Schrauben weist eine einschnittartige Ausnehmung auf, damit die Schraube das Gewicht bei einem durch Ungenauigkeit der Passung gegebenen Spiel zusammenbiegen kann. Man hat solche Gegengewichte auch mit einem engeren Abstand der Enden hergestellt, damit diese beim Aufbringen auseinandergebogen werden müssen. An der Biegung nimmt aber im wesentlichen nur der1 dem Einschnitt gegenüberliegende Querschnitt des Gegengewichtes teil, so daß schon nach einer geringen Aufbiegung die Elastizitätsr grenze überschritten wird. Man kann deshalb bei der Befestigung solcher Gewichte nicht auf Schrauben verzichten, die für sich die Befestigungskraft aufbringen können.
Gemäß der Erfindung hat das Gegengewicht eine bügelartige Form und weist ungefähr gleichen Querschnitt über die ganze Bügellänge auf. Es berührt die Kurbelwange nur mit den Bügelenden und ist mit Flächen versehen, die zum Ansetzen eines Spreizwerkzeuges geeignet sind. Hierdurch wird erreicht, daß im Gegensatz zu den mit einer einschnittartigen Ausnehmung und einer Klemmschraube versehenen Gegengewichten fast das ganze Material des Gegengewichtes zur elastischen Formänderung herangezogen wird. Dies ergibt einen großen Federweg an den Klemmstellen, was für eine zuverlässige, eine Klemmschraube überflüssig machende Klemmbefestigung vorteilhaft ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Abb. ι zeigt einen Schnitt durch den Wellenzapfen einer Kurbelwelle und Abb. 2 die Vorrichtung zum Aufbringen des Gegengewichtes. ·
Der Wellenzapfen α und Kurbelzapfen b sind miteinander durch die Kurbelwange c verbunden. Die Wange besitzt neben dem Wellenzapfen Ausnehmungen d, in welche die
Enden e des bügeiförmigen Gegengewichtes/ eingreifen. Dabei findet eine Anpressung der Paßflächen g und h statt, die durch die Zug- und Biegungsspannungen des bügeiförmigen Gewichtes erzeugt wird.
In Abb. ι ist die in Abb. 2 dargestellte Vorrichtung zum Aufbringen des Gegengewichtes strichpunktiert angedeutet. Sie besteht aus einer Brücke/, einem Keilk mit der Zugschraube m und zwei Gegenstücken ο zum Keil A. Die Außenflächen der Stücke ο liegen beim Anspannen gegen die parallelen Innenflächen ρ des Gegengewichtes an. Die Befestigung der Gewichte geschieht in folgender Weise: Zunächst wird die Vorrichtung zwischen die Enden des Gegengewichtes eingesetzt und darauf durch Anspannen der Schraube m der KeilÄ zwischen den Gegenstücken ο angezogen. Dadurch werden die Bügelenden auseinandergebogen, bis der Keil gegen die Unterkanteq der Brücke/ anstößt.
Dann kann das Gewicht in Achsrichtung der Welle über die Kurbelwange gezogen werden. Nach Lösen der Keilschraube m erfolgt die Anpressung gegen die Flächen g und h der Kurbelwange. Eine besondere Sicherung gegen Verschiebung des Gegengewichtes ist an sich nicht notwendig. Sie kann jedoch durch einen einfach eingesetzten Stift oder eine Schraube hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kurbelwelle mit Gegengewicht für den Massenausgleich, das durch Klemmsitz in seitlichen Ausnehmungen der Kurbelwange gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht eine bügelartige Form hat, ungefähr gleichen Querschnitt über die ganze Bügellänge aufweist, die Kurbelwange nur an den Bügelenden, berührt und mit Flächen versehen, ist, die zum Ansetzen eines Spreizwerkzeuges geeignet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1935H0143768 1935-05-23 1935-05-23 Kurbelwelle mit Gegengewichten Expired DE687547C (de)

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