DE687489C - Mehrschichtiges Betonrohr - Google Patents

Mehrschichtiges Betonrohr

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DE687489C
DE687489C DE1935Z0022270 DEZ0022270D DE687489C DE 687489 C DE687489 C DE 687489C DE 1935Z0022270 DE1935Z0022270 DE 1935Z0022270 DE Z0022270 D DEZ0022270 D DE Z0022270D DE 687489 C DE687489 C DE 687489C
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DE1935Z0022270
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Description

  • Mehrschichtiges Betonrohr Die Erfindung betrifft ein mehrschichtiges Zement- bzw. Betonrohr sowie Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung. Es handelt sich um Zement- bzw. Betonrohre, die bekanntermaßen in der Wandung ein Dichtungsrohr, z. B. aus Blech, besitzen.
  • Das mehrschichtige Betonrohr dieser Art ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß ein inneres Betonrohr, welches ausseits die Dichtung trägt, unter. Belassung eines Abstands in einem Betonrohr gleichmittig angeordnet ist und daß der dazwischenliegende Ringraum in an sich bekannter Weise mit einer Verbindungsmasse, z. B. Zement, ausgefüllt ist.
  • Ein solches Rohr besitzt in jeden Einzelrohren .ein einwandfreies Gefüge und einen festen und sicheren Verband der Gesamtanordnung und ist einfach und leicht fehlerfrei herzustellen.
  • Die Massen für den Zwischenkörper sind beispielsweise Teer, Asphalt o. dgl. wasserabweisende Stoffe bzw. Gemische, insbesondere Zement oder Beton, um dem Rohr auch in diesem Teil eine möglichst hohe eigene Festigkeit zu geben. Metallrohre sind möglichst dünnwandig zu wählen, vorteilhaft benutzt man Blechrohre.
  • Zur Bildung des verbindenden Zwischenrohrkörpers aus Zement bzw. Beton wird vorteilhaft ein trockenes Zement- bzw. Betongemisch in den Ringraum .eingebracht. Dies geschieht z. B. durch Einpressen der Massen. Danach wird das Abbindewasser zugeführt, zweckmäßig gleichfalls unter Druckanwendung. Dadurch wird eine gleichmäßige Verteilung und restlose Ausfüllung aller Hohlräume in den Ringraumseitenflächen sowie ein besonders fester und sicherer Verband zwischen Innen- und Außenrohr erreicht.
  • In der Zeichnung ist eine Beispielsform der neuen Rohre sowie eine Vorrichtungsanordnung zu deren Herstellung dargestellt.
  • Fi;g. i zeigt in ihrem linken Teil das Zement- bzw. Betonrohr in Außenansicht, in ihrem rechten Teil im Schnitt, und zwar mit zugeordneter Muffe; Fig. a zeigt eine Vorrichtung zum Einfüllen der Masse zur Bildung; eines verbindenden Zwischenrohrkörpers; Fig.3 zeigt eine Vorrichtung zum Einführen des Abbindewas@sers in den mit Zement-bzw. Betontrockenmischung gefüllten Ringraum.
  • In Fig. i ist i ein dünnwandiges Metallrohr, - z. B. ein Blechrohr, das im Schleuderverfahren mit einer Zennent- oder Detoninnenauskleidung ¢ versehen ist. Statt dessen kann auch ein im Schleuderverfahren hergestelltes Zement- bzw. Betonrohr ¢ mit einer wasserabweisenden Hülle i umkleidet sein. Um dieses ,aus den Teilen q. und i gebildete Innenrohr befindet sich unter B.elassung eines Zwischenraumes das für sich, zweckmäßig ebenfalls im Schleuderverfahren hergestellte Zement- bzw. Betonrohr z als Außenrohr. Dazwischen ist der in dem Ringraum aus zweckentsprechender Masse gebildete Rohrkörper 3,: welcher Außen- und Innenrohr fest miteinander vereinigt, so daß also ein mehrschichtiger Rohrkörper mit einer durchgehenden; auch bei hoher Druckbeanspruchung wasserundurchlässigen Schicht als Gesamtgebilde vorliegt.
  • Nach Fig. a wird auf die Grundplatte 5 auf Dichtungsringe 15, z. B. Gummiringe, das Innenrohr 1, 4. gestellt und auf einen zweckmäßig ,auswechselbaren Ring 6 das Außenrohr a. Zwischen den beiden Rohren verbleibt der Ringraum 16. Alsdann wird auf das Innenrohr die Verteilungshaube 8 und auf das Außenrohr die Ringkappe 7 aufgesetzt. Diese ermöglichen eine gleichmäßige Einführung der Masse für den Zwischenkörper in den Ringraum 16.
  • Der Ring 6 erübrigt sich, wenn das Außenrohr gleiche Länge mit dem Innenrohrhaben soll.
  • Für die Bildung eines Zwischenkörpers aus Zement benutzt man vorteilhaft eine mechanische Füllvorrichtung, die aus einem Füllbehälter 9 mit Regulierspindel io im Auslauf i i besteht, deren Spitze der Spitze der Haube 8 gegenübersteht. Das Zement- bzw. Betongemisch wird ringförmig unterhalb der Spitze der Haube 8 auffallen gelassen, so daß dadurch die Masse nach allen Seiten gleichmäßig herabrieselt.
  • Unter Umständen können auch ein oder mehrere Arme vorgesehen sein, die über Haube 8 streichen und an den Fülltrichter 9 kreisend beweglich angebracht sein können.
  • Wird die Zement- bzw. Betonmischung trocken in den Ringraum 16 eingeführt, empfiehlt sich für das nachträgliche Einbringen des Abbindew assers die Anwendung der Einrichtung nach Fig.3. Diese besteht aus einer Aufsetzkappe 13, welche die gesamte Rohranordnung am oberen Ende übergreift und mittels elastischer Dichtungsringe 15, z. B. Gummiringe, sich gegen die Außenwandung des Außenrohres und gegen die Innenwandung des Innenrohres stützt und durch den Kappenhohlraum nach außen dicht abschließt. Durch den Zulaufstutzen 13 wird Wasser zweckmäßig unter Druck eingeführt, bis an der Auflagefläche des Außenrohres z bei Ring 6 ein Wasseraustritt erkennbar wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrschichtiges Betonrohr mit in der Wandung angeordnetem Dichtungsrohr, z. B. aus Blech, dadurch gekennzeichnet, daß ein inneres Betonrohr (4.), welches ausseits die Dichtung (i) trägt, unter Belassung eines Abstands in einem Betonrohr (a) gleichmittig angeordnet ist und daß der dazwischenliegende Ringraum (16) in an sich bekannter Weise mit einer Verbindungsmasse (3), z. B. Zement, ausgefüllt ist. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bildung des verbindenden Zwischenrohrkörpers ein trockenes Zement- oder Betongemisch, gegebenenfalls unter Preßdruck, in den Ringraum eingebracht und danach das Abbindewasser, gegebenenfalls unter Druckanwendung, zugeführt wird. 3. Vorrichtung zur Herstellung von Rohren gemäß Anspruch a, bestehend in einer Grundplatte (5) für das Aufstellen des Innenrohres mit gegebenenfalls auswechselbarem Ring (6) für das Aufstellen des Außenrohres, einer auf Glas Außenrohr zu setzenden Ringkappe (7) und einer auf das Innenrohr aufzusetzenden Verteilungshäube (8), über welcher zweckmäßig ein Füllbehälter (9) mit Regulierspindel (io) im Auslauf (i i) angeordnet ist, deren Spitze der Spitze der Haube (8) gegenübersteht. q.. Vorrichtung nach -Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine hohle, mittels elastischen Dichtungsringen sich gegen die Außenwandung des Außenrohres und gegen die Innenwandung des Innenrohres stützende Aufsetzkappe (12) mit Wasserzulaufstutzen (13)- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und q., gekennzeichnet durch ein oder mehrere über die Haube (8) streichende Verteilungsarme, die, gegebenenfalls am Fülltrichter (9) kreisend, beweglich angeordnet sind.
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